Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 104936
Vorher
C.E.P.L. GmbH
Eingetragen
31.7.1985
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnErbringung von LogistikdienstleistungenHerstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind logistische Aktivitäten aller Art, insbesondere von Parfümerie-, Kosmetikund Körperpflegeerzeugnissen aller Art im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Irina Weiß
seit 2.5.2023
Prokura
Christophe Satin
seit 2.5.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Compagnie Europeenne de Prestations Logistiques - CEPL S.A.S.FRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
ID Logistics Germany GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ID Logistics GmbH

Griesheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ID Logistics GmbH, Griesheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ID Logistics GmbH, Griesheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ID Logistics GmbH, Griesheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angabe "Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "7. Chancen- und Risikobericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand der Gesellschaft von dem Bestehen der Patronatserklärung und der Fortführung der konzerninternen Cash-Pool-Vereinbarung abhängig ist sowie davon, dass die Gesellschaft zukünftig ausreichend positive Cashflows generiert oder es gelingt, eine externe Finanzierung abzuschließen. Wie in Angabe "Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss" und Abschnitt "7. Chancen- und Risikobericht" dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 3. Mai 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Achim Krichel, Wirtschaftsprüfer

Frank Kopietz, Wirtschaftsprüfer

Bilanz auf den 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2023 Vorjahr
EURO EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 195.794,55 227.063,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.339.297,65 2.984.828,12
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 555.887,17 353.610,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 80.903,04 14.171.882,41 11.529.230,12
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Hilfs- und Betriebsstoffe 604.791,19 634.237,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.544.543,31 3.697.826,27
2. Sonstige Vermögensgegenstände 106.813,38 3.651.356,69 157.157,76
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 127.908,56 599.772,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.810,81 5.566,53
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.662.016,31 8.264.113,71
Bilanzsumme Aktiva 28.219.766,97 28.453.407,98

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2023 Vorjahr
EURO EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 281.250,00 281.250,00
II. Kapitalrücklage 217.000,00 217.000,00
III. Verlustvortrag -8.762.363,71 -7.124.769,62
IV. Jahresfehlbetrag -1.397.902,60 -9.662.016,31 -1.637.594,09
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.662.016,31 8.264.113,71
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.428.437,00 3.487.106,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.737.221,25 6.165.658,25 2.122.142,10
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 278.938,59 1.869.496,88
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.363.553,27 8.365.904,04
3. Sonstige Verbindlichkeiten 11.486.180,27 21.128.672,13 12.065.758,96
D. Rechnungsabgrenzungsposten 925.436,59 543.000,00
Bilanzsumme Passiva 28.219.766,97 28.453.407,98

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1.1.2023 bis 31.12.2023 Vorjahr
EURO EURO EURO
1. Umsatzerlöse 30.905.466,26 28.331.842,46
2. Sonstige betriebliche Erträge 266.891,89 20.561,12
3. Materialaufwand
a) Aufwendung für Hilfs- und Betriebsstoffe -5.843.793,98 -5.592.565,11
b) Aufwendung für bezogene Leistungen -3.993.289,52 -9.837.083,50 -4.724.963,86
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.391.348,11 -9.302.511,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.794.476,78 -11.185.824,89 -2.120.563,18
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.375.593,66 -482.963,45
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.792.778,54 -7.583.822,96
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 110,16
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -378.625,16 -182.362,79
9. Ergebnis nach Steuern -1.397.547,60 -1.637.239,09
10. Sonstige Steuern -355,00 -355,00
11. Jahresfehlbetrag -1.397.902,60 -1.637.594,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die ID Logistics GmbH mit Sitz in Griesheim wird beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 104936 geführt. Sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 2 HGB. Der Jahresabschluss der ID Logistics GmbH ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 1.398 erzielt, der den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag auf T€ 9.662 erhöht. Die Gesellschaft ist von der Finanzierung über den konzerninternen Cash-Pool abhängig. Die Liquidität ist über den konzerninternen Cash-Pool gesichert. Des Weiteren hat die ID Logistics S.A.S, Orgon, Frankreich, eine bis zum 31. Juli 2025 befristete harte Patronatserklärung abgegeben. Der Fortbestand der Gesellschaft ist von dem Bestehen der Patronatserklärung und der Fortführung der konzerninternen Cash-Pool-Vereinbarung abhängig sowie davon, dass die Gesellschaft zukünftig ausreichend positive Cashflows generiert oder es gelingt, eine externe Finanzierung abzuschließen.

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden unverändert zum Vorjahr folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Bewegliche Anlagegegenstände werden ausschließlich linear über ihre voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer, die sich an der Nutzungsdauer der steuerlichen AfA-Tabellen orientiert, abgeschrieben.

Folgende Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:

Bauten auf fremden Grundstücken 8 bis 15 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 13 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt.

Vorräte werden mit den individuellen Anschaffungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Für einen Teil der Hilfs- und Betriebsstoffe, die die Voraussetzungen des § 240 Abs. 3 S. 1 HGB erfüllen, werden Festwerte gebildet. Liegen niedrigere Tageswerte vor, werden diese angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Aktive latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt. Die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz resultieren im Wesentlichen aus Unterschieden bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt betreffen.

Für die versicherungsmathematische Berechnung der Pensionsrückstellungen werden die Heubeck-Richttafeln 2018 G zugrunde gelegt. Als Bewertungsmethode wurde die in der internationalen Rechnungslegung vorgeschriebene projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected-Unit-Credit-Methode) verwendet. Die Rentendynamik wird mit 2,30 % berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren ergibt. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr 1,78 %). Die Auswirkungen von Zinssatzänderungen werden im Zinsaufwand ausgewiesen.

Der Bewertungsunterschied im Vergleich zur bisherigen Ermittlung mit einem Rechnungszinssatz auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 50 (Vorjahr: T€ 232; § 253 Abs. 6 HGB Ausschüttungssperre).

Sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die übrigen in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt betreffen.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den sonstigen Rückstellungen entfällt der wesentliche Anteil auf die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen mit T€ 2.342 (Vorjahr T€ 1.477) sowie personalbezogene Rückstellungen mit T€ 395 (Vorjahr T€ 562).

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 279 (Vorjahr T€ 1.869) haben T€ 230 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (Vorjahr T€ 1.869) und T€ 49 eine Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren (Vorjahr T€ 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 9.364 (Vorjahr T€ 8.366) haben, wie im Vorjahr, alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten eine Verbindlichkeit aus dem Cash-Pool von T€ 8.115 (Vorjahr T€ 7.675) und entfallen im Übrigen auf den Liefer- und Leistungsverkehr (T€ 1.249, Vorjahr T€ 691).

Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben T€ 9.191 (Vorjahr T€ 9.398) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Davon haben T€ 259 (Vorjahr T€ 368) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Darüber hinaus haben alle sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 2.295, Vorjahr T€ 2.667) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 55 (Vorjahr T€ 389).

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 94 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.424 sind durch Sicherungsübereignung bzw. Eigentumsvorbehalt gesichert.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse wurden wie im Vorjahr ausschließlich im Inland erwirtschaftet und resultieren wie im Vorjahr aus der Erbringung von Logistikdienstleistungen.

Die in den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthaltenen Erträge aus Altersversorgung betragen T€ 95 (Vorjahr Aufwand T€ 252).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen an verbundene Unternehmen i.H.v. T€ 339 (Vorjahr T€ 64) und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen i.H.v. T€ 37 (Vorjahr T€ 116).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 S. 1 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nach § 285 Nr. 3a HGB anzugebende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 5.677.123,76, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

in Euro

Mietverpflichtungen 3.802.881,52
- davon mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr 3.272.594,28
- davon mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren 530.287,24
Leasingverpflichtungen 516.514,68
- davon mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr 516.514,68
Sonstige Verpflichtungen 1.357.727,56
- davon mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr 680.127,56
- davon mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahren 650.496,00
- davon mit einer Laufzeit von über 5 Jahren 27.104,00

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres ergeben.

Mitarbeiter

Die Zahl der im Jahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Vollzeitbeschäftigte 298
Teilzeitbeschäftigte 4

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte durch:

Christophe Satin (einzelvertretungsberechtigt, Cabrieres d'Avignon/Frankreich, Chief Operating Officer ID Logistics Group)

Robin Otto (einzelvertretungsberechtigt, Seeheim-Jugenheim, hauptamtlicher Geschäftsführer)

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Einbeziehung in Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ID Logistics Group SA, Orgon/Frankreich, einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss ist auf der Webseite der ID-Logistics-Group SA und im Registre du Commerce et des Sociétés Tarascon (Nr. 439 418 922) einsehbar.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von T€ 1.398 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Griesheim, den 3. Mai 2024

Christophe Satin, Geschäftsführer

Robin Otto, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen + Umbuchungen - Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 861,00 0,00 0,00 0,00 0,00 861,00
861,00 0,00 0,00 0,00 0,00 861,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 420.838,82 0,00 0,00 0,00 0,00 420.838,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.064.406,75 1.271.846,46 1.578.499,75 11.998.408,02 0,00 16.756.161,48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 906.194,03 537.858,04 0,00 0,00 440.151,14 1.003.900,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.529.230,12 109.929,80 0,00 0,00 11.558.256,88 80.903,04
17.920.669,72 1.919.634,30 1.578.499,75 11.998.408,02 11.998.408,02 18.261.804,27
17.921.530,72 1.919.634,30 1.578.499,75 11.998.408,02 11.998.408,02 18.262.665,27
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen + Umbuchungen - Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 860,00 0,00 0,00 0,00 0,00 860,00
860,00 0,00 0,00 0,00 0,00 860,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 193.775,15 31.269,12 0,00 0,00 0,00 225.044,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.079.578,63 2.234.536,91 1.111.609,60 214.357,89 0,00 3.416.863,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 552.584,02 109.787,63 0,00 0,00 214.357,89 448.013,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.825.937,80 2.375.593,66 1.111.609,60 214.357,89 214.357,89 4.089.921,86
2.826.797,80 2.375.593,66 1.111.609,60 214.357,89 214.357,89 4.090.781,86
RESTBUCHWERTE
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 195.794,55 227.063,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.339.297,65 2.984.828,12
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 555.887,17 353.610,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 80.903,04 11.529.230,12
14.171.882,41 15.094.731,92
14.171.883,41 15.094.732,92

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die ID Logistics GmbH ist spezialisiert auf Lagerlogistik. Die Mutter, C.E.P.L. OZOIR S.A.S, hat ihren Sitz in Ozoir-la-Ferrière, Frankreich, welche wiederum zur börsennotierten Unternehmensgruppe ID Logistics mit Sitz in Orgon, Frankreich, gehört.

Die ID Logistics GmbH hat ihren Hauptsitz in Griesheim und betreibt in Dortmund ein Distributionscenter für den E-Commerce-Bereich eines namhaften Kunden.

Das Tätigkeitsgebiet umfasst die Einlagerung, die Kommissionierung und Bereitstellung sowie das Verladen der angelieferten Ware. Insbesondere ist die Gesellschaft auf das Kommissionieren von Multi-Referenz-Aufträgen in Versandkartons spezialisiert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen.

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (destatis.de) vom 15. Januar 2024-019/24

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen.

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (destatis.de) vom 16. Januar 2024-020/24

Nach unserer Beobachtung hat im Verlauf dieses Jahres die Inflationsrate nachgelassen und sich der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt. Allerdings blieb die Erholung beim privaten Konsum bislang aus, auch weil ein Teil des Kaufkraftplus gespart wurde. Vom globalen Warenhandel und der globalen Industrieproduktion kamen auch keine Impulse. Notenbanken dämpften vielerorts die Konjunktur zur Bekämpfung der Inflation, und im Zuge der Erholung von der Coronakrise waren weltweit vor allem Dienstleistungen im Aufwind. Daher setzten die deutschen Exporte ihre Talfahrt bis zuletzt fort. Kräftige expansive Impulse kamen lediglich von den staatlichen Investitionen. Hier macht sich vor allem die Beschaffung von Rüstungsgütern aus dem Sondervermögen Bundeswehr bemerkbar. Insgesamt kühlte sich damit die Konjunktur seit Jahresbeginn spürbar ab und die Erholung, die ursprünglich für die zweite Jahreshälfte erwartet wurde, blieb aus.

Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Zudem zeigten sich im Jahresverlauf in den monatlichen Inflationsraten auf der Verbraucherebene Sondereffekte auch infolge der umgesetzten Entlastungsmaßnahmen. So milderten die Entlastungsmaßnahmen die Teuerung von Energie im Jahresverlauf 2023 wie bereits im Vorjahr 2022 teilweise ab.

Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (destatis.de) vom 16. Januar 2024-020/24

2. Geschäftsverlauf

Die Hauptaufgaben der ID Logistics GmbH bestehen in der Einlagerung von Kundenprodukten aus dem E-Commerce-Segment und dem Kommissionieren von Aufträgen für den Transport zum Abnehmer. Die Umsätze sind dabei stark abhängig vom Abverkauf der Kundenprodukte in den einzelnen geographischen Märkten.

Als Logistikunternehmen sind wir geprägt vom Wandel der Weltwirtschaftslage. Von der konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft bis hin zum Konsumverhalten der Endkunden gehören wir zu dem Kreis der Unternehmen, die eine Anpassung direkt wahrnehmen. Verändert sich der Wertschöpfungsprozess unseres Kunden, stellen wir uns sofort flexibel darauf ein. Unsere Aufgabe sehen wir darin, durch Standardisierung und Automatisierung der Logistik unseren Kunden am Markt erfolgreich zu machen.

Zwar haben sich die Auftragsvolumina im Vergleich zum Vorjahr etwas erholt, jedoch sind auch die Aufwendungen im Vergleich zu 2022 weiter gestiegen, so dass im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von T€ 1.398 (Vorjahr Jahresfehlbetrag T€ 1.638) erzielt wurde.

Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.573 auf T€ 30.905 und das EBIT konnte gegenüber dem Vorjahr um T€ 436 auf T€ -1.019 verbessert werden.

Einen auch für die Zukunft nicht zu unterschätzenden positiven Einfluss hatte die Inbetriebnahme der automatisierten Förderanlage im Berichtsjahr, die uns in die Lage versetzt höhere Auftragsvolumen zu verarbeiten und die Produktivität zu verbessern.

Die Bilanz zeigt zum Stichtag 31. Dezember 2023 einen Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 9.662. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine negative Veränderung von T€ 1.398.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen von T€ 28.332 im Vorjahr auf T€ 30.905 im Berichtsjahr. Dies ist im Wesentlichen auf im Vergleich zum Vorjahr höhere Preise zurückzuführen.

Der Materialaufwand verringerte sich von im Vorjahr T€ 10.318 auf T€ 9.837. Dies ist vor allem auf gesunkene Aufwendungen für Energie sowie Verpackungsmaterial und Zeitarbeit zurückzuführen. Die Materialintensität (Verhältnis von Materialaufwand zu den Umsatzerlösen) sank von 36,4 % im Vorjahr auf 31,8 % im Berichtsjahr.

Der Personalaufwand ist leicht auf T€ 11.186 (Vorjahr T€ 11.423) gesunken, was im Wesentlichen auf den im Vorjahresvergleich gesunkenen Altersversorgungsaufwand im Zusammenhang mit geringeren Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen sowie einen gesunkenen Personalbestand zurückzuführen ist. Dieser Rückgang wird durch den Anstieg der Gehälter durch z.B. Gehaltserhöhungen teilweise kompensiert.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögengegenstände betragen T€ 2.376 (Vorjahr: T€ 483). Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus einer Aktivierung einer automatisierten Förderanlage im Berichtsjahr, die im Vorjahr noch in den Anlagen im Bau war und somit nicht abgeschrieben wurde.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 8.793; Vorjahr: T€ 7.584) liegen über dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen auf den Anstieg der vom deutschen Headquarter der ID Logistics Germany GmbH, Griesheim, belasteten Struktur- und Servicekostenumlagen (plus T€ 809 gegenüber Vorjahr) und der gestiegenen Belastung der Management Fee von unserer französischen Konzernmuttergesellschaft (plus T€ 100 gegenüber Vorjahr) zurückzuführen ist.

Das in 2023 erwirtschaftete EBIT von T€ -1.019 hat sich im Vergleich zum Vorjahr (T€ -1.455) leicht verbessert.

Somit hat sich das Jahresergebnis im Vorjahresvergleich von T€ -1.638 insgesamt um T€ 240 verbessert, sodass sich im Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag von T€ 1.398 ergibt.

b) Finanzlage

Kapitalstruktur

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt zum Bilanzstichtag T€ 9.662 (Vorjahr T€ 8.264).

Es bestehen langfristige Darlehensverbindlichkeiten gegenüber unserem Kunden aus der Finanzierung der automatisierten Förderanlage in Höhe von T€ 11.424. Das Darlehen ist jährlich mit T€ 2.233 zu tilgen.

Liquidität

Die liquiden Mittel verringerten sich um T€ 472 von T€ 600 auf T€ 128, da der Bankbestand aufgrund des Cash-Poolings stichtagsbezogen gesunken ist.

Die Gesellschaft verfügt - aufgrund des Cash-Poolings - über hinreichende Liquidität, um ihren Verbindlichkeiten und sonstigen finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling von T€ 8.115 (Vorjahr T€ 7.675) gegenüber der FICOPAR S.A.S., Cavaillon/Frankreich.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 14.172. Dies entspricht einem Rückgang von T€ 923 im Vergleich zum Vorjahr. Begründet ist dieser Rückgang im Wesentlichen durch die im Berichtsjahr höheren Abschreibungen durch Aktivierung der Förderanlage. Im Rahmen der Aktivierung der Förderanlage wurden weitere Investitionen getätigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von T€ 3.698 auf T€ 3.545 leicht gesunken.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 2 resultiert aus der periodengerechten Abgrenzung von Ausgaben vor dem Bilanzstichtag.

Die Pensionsrückstellungen sanken von T€ 3.487 auf T€ 3.428 im Wesentlichen bedingt durch Veränderungen der bewertungsrelevanten Parameter im Vergleich zum Vorjahr.

Die sonstigen Rückstellungen stiegen von T€ 2.122 auf T€ 2.737. Ursache hierfür ist hauptsächlich ein Anstieg bei den Rückstellungen für zu erwartende Eingangsrechnungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt von T€ 1.869 vom vorhergehenden Bilanzstichtag auf T€ 279.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um T€ 580 auf T€ 11.486 gesunken, was vor allem auf ein Umschlagen der Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von T€ 341 am vorherigen Bilanzstichtag in Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von T€ 45 zum aktuellen Bilanzstichtag zurückzuführen ist.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 925 resultiert aus der periodengerechten Abgrenzung von Einnahmen vor dem Bilanzstichtag.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren verwendet die Gesellschaft hauptsächlich die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT).

4. Darstellung des Personal- und Sozialbereichs

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 beschäftigt die ID Logistics GmbH 276 Mitarbeiter (zum 31.12.2022: 321 Mitarbeiter).

Im Unternehmen bestehen Betriebsvereinbarungen, wie z.B. zur Arbeitszeit, Mehrarbeit, Nachtschicht, Zugangskontrollen und Weitere.

5. Gesamtaussage

Die Umsatzerlöse sind aufgrund höherer Leistungsvolumen und gestiegener Preise durch das neue voll automatisierte Lagersystem im Berichtsjahr um 9,1 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Gleichzeitig konnte der Materialaufwand (hier vor allem der Aufwand für Zeitarbeitnehmer) um 4,7 % und der Personalaufwand um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Durch die Aktivierung der neuen Förderanlage zum Ende des 1. Quartals 2023 stiegen die Abschreibungen um 391,9 % gegenüber dem Vorjahr. Das Jahresergebnis wurde darüber hinaus wesentlich negativ durch im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Belastungen von unserem deutschen sowie unserem französischen Headquarter beeinflusst, wie bereits im Abschnitt Ertragslage beschrieben. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 hat sich somit gegenüber dem Vorjahr nur leicht verbessert (T€ -1.398; Vorjahr T€ -1.638) und lag damit deutlich unter der Prognose des Vorjahres, was entsprechend auch für das EBIT gilt.

6. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft erholt sich nach Einschätzung der Bundesbank in den kommenden Jahren, wenn auch verzögert. Ab Beginn des Jahres 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel anlässlich der aktuellen Deutschland- Prognose. Das kalenderbereinigte reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) legt der Deutschland-Prognose zufolge im kommenden Jahr um 0,4 Prozent zu, nach einem leichten Rückgang um 0,1 Prozent in diesem Jahr. Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine Entwarnung ist es noch zu früh.

Ab Beginn des Jahres 2024 soll die Wirtschaft wieder langsam Fahrt aufnehmen. Und aufgrund des stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und rückläufiger Inflation geben die privaten Haushalte wieder mehr Geld für den Konsum aus.

Quelle: Deutschland-Prognose der Deutschen Bundesbank, Pressenotiz vom 15. Dezember 2023

Grundsätzlich sind im Prognosezeitraum die Weichen auf Erholung gestellt. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug. Zudem dürfte wegen der sinkenden Inflation auch der Zinshöhepunkt überschritten sein. Kapitalmarkt- und Kreditzinsen sinken bereits seit Anfang November, und im Frühsommer des Jahres dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Das dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Daher sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im kommenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Bei privaten Haushalten und Unternehmen ist die Stimmung schlecht. Allerdings setzten sich die Rückgänge der vergangenen Monate nicht fort, und in vielen Bereichen konnten leichte Verbesserungen verbucht werden.

Quelle: ifo Konjunkturprognose Winter 2023: Konjunkturerholung verzögert sich - Haushaltslücke birgt neue Risiken | Fakten | ifo Institut

Das Geschäftsjahr 2024 verläuft derzeit weitestgehend im Rahmen der Erwartungen. Nach dem Go-Live des neuen voll automatisierten Lagersystems zum Ende des ersten Quartals 2023 rechnen wir im Jahr 2024 mit weiteren Produktivitätssteigerungen. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024 rechnen wir mit einem Anstieg der Volumina und Umsatzerlösen von rund 32,0 Mio. € sowie einem EBIT von rund 0,3 Mio. € und einem ausgeglichenen Jahresüberschuss.

7. Chancen- und Risikobericht

Unser strategisches Chancen- und Risikomanagement leiten wir im Wesentlichen aus den Zielen und Strategien der Geschäftsfelder ab. Die direkte Verantwortung für das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Managen von strategischen Chancen und Risiken liegt primär beim operativen Management und ist ein integraler Bestandteil der konzernweiten Planungs- und Steuerungssysteme. Wir beschäftigen uns dazu intensiv mit detaillierten Markt- und Konkurrenzanalysen, Marktszenarien, den relevanten Kostentreibern und kritischen Erfolgsfaktoren, auch in unserem politischen und regulatorischen Umfeld. Daraus werden konkrete Chancen abgeleitet und analysiert.

Die nachfolgend dargestellten Risiken haben für die Gesellschaft eine hohe Bedeutung.

Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit erhebliche Verluste erzielt und weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Die Gesellschaft ist von der Finanzierung über den konzerninternen Cash-Pool abhängig. Mittel- und langfristig plant die Gesellschaft mit Gewinnen, durch die dieser Fehlbetrag beseitigt wird. Die Liquidität ist über den konzerninternen Cash-Pool gesichert. Des Weiteren hat die ID Logistics S.A.S., Orgon/ Frankreich, eine bis zum 31. Juli 2025 gültige harte Patronatserklärung für die Gesellschaft abgegeben. Dadurch und durch die Möglichkeit der Finanzierung über den konzerninternen Cash-Pool sieht die Geschäftsführung vorerst keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Der Fortbestand der Gesellschaft ist von dem Bestehen der Patronatserklärung und der Fortführung der konzerninternen Cash-Pool-Vereinbarung abhängig sowie davon, dass die Gesellschaft zukünftig ausreichend positive Cashflows generiert oder es gelingt, eine externe Finanzierung abzuschließen.

Die ID Logistics GmbH ist in ihrer Geschäftsentwicklung in direktem Maße von der Entwicklung des Geschäftes ihres Kunden im E-Commerce und damit stark von der Entwicklung der Märkte abhängig. Hier hat die ID Logistics GmbH jedoch ein entsprechendes Konzept erarbeitet und bereits umgesetzt, um mögliche Risiken zu minimieren und auf Herausforderungen adäquat reagieren zu können.

Die Vergütungsvereinbarung mit dem Kunden deckt nach wie vor auch für Zeiten schwächerer Beschäftigung einen Teil der Fixkosten ab und reduziert insoweit das Risiko von Beschäftigungsschwankungen.

Die kontinuierliche Anpassung der Abwicklung und Organisation gemeinsam mit unserem Kunden stellt in unserem Standort in Dortmund den Schlüsselfaktor der positiven Entwicklung dar.

Um den Risiken eines sich verschärfenden Wettbewerbsumfelds bei stagnierenden Preisen und stetig wachsendem Arbeitskräftemangel am Markt erfolgreich begegnen zu können, hat die ID Logistics GmbH bereits in Automatisierungen und Prozessanpassungen investiert, was die Gesellschaft auch zukünftig in die Lage versetzen wird, effizient und gewinnorientiert tätig zu werden.

Das Finanzmanagement der ID Logistics GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Strategische Chancen ergeben sich vor Allem aus der neuen automatisierten Förderanlage, da diese uns in die Lage versetzt jederzeit erhöhte Volumen verarbeiten zu können und somit auf Mehrgeschäft jederzeit vorbereitet zu sein. Des Weiteren führt die Anlage durch die Reduktion von manuellen Eingriffen in den Produktionsprozess auch zu einer Verbesserung der Produktivität und zu einer Minimierung der Fehlerquote.

 

Griesheim, den 3. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Gesellschafterversammlung der ID Logistics GmbH, Germersheim Assemblée des associés de la société ID Logistics GmbH, Germersheim
Unter Verzicht auf Form und Frist der Einladung halte ich heute, am 11.06.2024, als Vertreter der Alleingesellschafterin C.E.P.L. OZOIR SAS, eine Gesellschafterversammlung ab und beschließe was folgt: Tout en renonçant à la forme et au délai de l'invitation, j'organise aujourd'hui, le 11/06/2024, en tant que représentant de l'associé unique C.E.P.L. OZOIR SAS, une assemblée des associés et adopte ce qui suit :
1. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme von € 28.219.766,97 und einem Jahresfehlbetrag von € 1.397.902,60 wird festgestellt. 1. Les comptes annuels ont été arrêtés au 31/12/2023 avec un bilan total de € 28.219.766,97 et une perte de l'exercice de € 1.397.902,60.
2. Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. La perte du bilan est reporté sur un nouveau compte.
3. Der Geschäftsführung wird für das am 31.12.2023 endende Geschäftsjahr Entlastung erteilt. 3. Le quitus est accordé aux gérant pour l'exercice se terminant le 31/12/2023.

 

Beville Le Comte, den 11.06.2024

C.E.P.L. OZOIR SAS

Emmanuel Vexlard

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