SHS Innenausbau GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Hallerbach seit 5.12.2022 | Prokura |
Christina Hallerbach seit 4.10.2018 | Prokura |
Wolfgang Friedrich Schütze seit 4.10.2018 | Geschäftsführer |
Christian Hallerbach seit 30.10.2017 | Geschäftsführer |
Christina Schütze seit 31.3.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CL Management AGBochumKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022CL MANAGEMENT AG, BOCHUM1. Grundlagen des Unternehmens Der Konzern der CL Management AG hat seinen Schwerpunkt im Betreiben von Pflegeheimen. Von zwei gemeinnützigen Tochtergesellschaften und einer gewerblichen Tochtergesellschaft der CL Management AG werden 23 Alten- und Pflegeheime mit rd. 1.500 vollstationären Plätzen betrieben. Dazu gehören weiterhin zwei ambulante Pflegedienste und 152 Wohnungen, von denen 126 altersgerecht ausgebaut sind. Daneben gehören zum Konzern noch weitere gewerbliche Tochterunternehmen, die den Betrieb der Alten- und Pflegeheime unterstützen. Darüber hinaus gehört auch die C & C Human resource development GmbH zum Konzernverbund. Das Geschäftsfeld der Gesellschaft besteht in der Akquisition, Ausbildung und Vermittlung philippinischer Pflegekräfte für den deutschen Arbeitsmarkt. Die CL Management AG nimmt in ihrer Funktion als Holdinggesellschaft Managementleistungen für die Konzernunternehmen wahr. 2. Geschäftsverlauf Unter Berücksichtigung der post-pandemischen Lage mit niedrigen Auslastungen, dem deutlich gestiegenen Personalaufwand, vor allem im Hinblick auf die Ausleihung von Personal, konnte für die Trägergesellschaften eine die Ergebnisplanung unterschreitender Geschäftsverlauf festgestellt werden. Hier lagen insbesondere außerplanmäßige Ereignisse, wie die stark gestiegene Inflation im Zuge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sowie hohe Sterberaten in den Pflegeheimen vor. Nur bis Mitte des Jahres befristete Refinanzierungen über den eingerichteten Rettungsschirm konnten die Effekte aus der hohen Sterblichkeit nicht auffangen. Zudem belasteten weiterhin Personalengpässe und in diesem Zuge stark gestiegene Kosten im Bereich des Fremdpersonals. Kostenseitig hat die hohe Inflation in sämtlichen Bereichen des Materialaufwandes, insbesondere die hohen Ausgaben für Fremdpersonal und Strom, die vorhandenen Pufferzonen überschritten. Im Gegensatz zum Vorjahr war im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen eine Ergebnisminderung festzustellen. Die dynamische Entwicklung der Lohnkosten im hauswirtschaftlichen Bereich ist durch die weitere Anhebung des Mindestlohnes und der damit verbundenen Steigerung sämtlicher Löhne der Beschäftigten zu erklären. Zudem ist der Materialaufwand der PuS Catering GmbH aufgrund der hohen Inflation gegenüber dem Vorjahr stark gestiegen, hier insbesondere die Kosten für Lebensmittelbeschaffung. Aufgrund der feststehenden Richtlinien zur indexierten Preissetzung blieb eine Refinanzierung der Kostensteigerungen aus. Das Ergebnis der C & C Human resource development GmbH ist gesunken. Da vor allem philippinische Fachkräfte an Trägergesellschaften innerhalb des Konzerns vermittelt wurden und hier eine niedrigere Rentabilität vorzuweisen ist und zudem außerplanmäßige Kostensteigerungen bspw. für Flüge vorlagen, konnte kein positives Ergebnis erzielt werden. Insgesamt verminderte sich der Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr von 5.129 T€ auf 1.837 T€. a) Umsatz, Konzernergebnis, Vermögens- und Finanzlage Im Geschäftsjahr 2022 konnten die Gesamterlöse von 72.121 T€ um 6.985 T€ auf 79.106 T€ gesteigert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge blieben auf ähnlichem Niveau, 10.496 T€ zu 10.743 T€ im Vorjahr. Insbesondere durch die Inflation verursachten Zusatzkosten hat sich der Materialaufwand von 11.350 T€ auf 13.909 T€ erhöht. Kostentreiber waren hier vor allem deutlich gestiegene Aufwendungen für Strom und Lebensmittel. Der Personalaufwand stieg vor allem auf Grund von Lohnsteigerungen um 6.641 T€ auf nunmehr 49.460 T€ (+ 15,51 %). Das Konzernergebnis lag bei 1.837 T€ (Vorjahr: 5.129 T€). Die Ergebnisminderung ist wie bereits erwähnt vor allem auf die Ergebnisminderungen der Pflegebetriebe, der PuS Catering GmbH und der C & C Human resource development GmbH zurückzuführen. Die Abschreibungen reduzierten sich leicht von 3.435 T€ auf 3.433 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich deutlich von 7.241 T€ auf 8.746 T€ in 2022. Während sich das Betriebsergebnis aus den o.g. Gründen von 7.277 T€ auf 3.558 T€ verminderte, verbesserte sich das Finanzergebnis aufgrund sinkender Finanzierungskosten von -609 T€ auf -502 T€. Die Umsatzrentabilität betrug 5,1 % und lag damit 6,8 %-Punkte unter dem Vorjahr, welche 11,9 % betrug. Das Anlagevermögen verminderte sich von 74.211 T€ auf 71.809 T€. Das Konzerneigenkapital erhöhte sich leicht von 33.116 T€ auf 33.240 T€. Die Verbindlichkeiten verminderten sich auf 23.292 T€. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 54,1 %. Hierbei wurde der Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens jeweils hälftig dem Eigenkapital und dem Fremdkapital zugerechnet. Die Finanzmittelfonds zum Jahresende verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um 445 T€ von 7.800 T€ auf 7.355 T€. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich vor allem auf Grund des niedrigeren Jahresüberschusses von 7.352 T€ auf 5.216 T€. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit erhöhte sich leicht von -927 T€ auf -1.009 T€. In 2022 wurden keine wesentlichen Kredite zur Finanzierung von Bauvorhaben aufgenommen. Der Konzern war jederzeit in der Lage, seine fälligen finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. b) Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten in Vollzeitäquivalenten erhöhte sich leicht von 1.094,1 auf 1097,6. Insgesamt waren 1.469 Mitarbeiter konzernweit beschäftigt. Im Bereich der Mitarbeiter in der Pflege sank die Fachkraftquote von 51,1 % auf 50,5 %. Allerdings ist hier ein leichter Anstieg aufgrund der Ausbildung philippinischer Fachkräfte zu erwarten. Während aufgrund des Fachkräftemangels im Pflegebereich eine Verschiebung von Fach- zu Hilfskräften stattgefunden hat, blieb die Anzahl der Beschäftigten in den übrigen Positionen wie Leitung und Verwaltung, Betreuungsdienste und sonstige Dienste gegenüber dem Vorjahr annähernd konstant. Die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse sank auf 64,1 VB um ca. -10 %. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich leicht auf 71,9 %. Der nur leichte Anstieg liegt vor allem an dem stärkeren Bezug von Fremdpersonal. c) Investitionen In 2021 wurde ein Grundstück für eine neue Zentralküche und -wäscherei für die vier Einrichtungen in Jahnsdorf und Chemnitz sowie den dort ansässigen ambulanten Dienst erworben. Der Kaufpreis betrug 135 T€. Der Baubeginn hat sich gegenüber der ursprünglichen Planung verschoben und sollte nun im Jahr 2022 erfolgen. Auch dieser Plan hat sich aufgrund stark gestiegener Baukosten und Bauzinsen geändert. Es besteht die Überlegung, das Projekt umzuplanen. Am Standort Mücheln hat sich das Bauprojekt der 15 neuen altersgerechten Wohnungen, aufgrund der genannten Rahmenbedingungen für Neubauten, ebenfalls geändert. Es steht zur Diskussion dieses vollständig einzustellen. In Planung ist jedoch weiterhin ein Erweiterungsbau mit voll- und teilstationärer sowie ambulanter Versorgung am Standort Gehren. Ein genauer Projektbeginn ist noch nicht abzusehen. Weiterhin wird die Auflösung von Zweibettzimmern an mehreren Standorten überprüft. Hinsichtlich der Umstellung auf erneuerbare Energien ist derzeit in Planung, an den Standorten in Prieschka und Plessa Photovoltaikanlagen zu errichten. Zudem werden weiterhin die Ausstattung der Einrichtungen mit LEDs vorangetrieben. 3. Risiken und Chancen Durch den sich immer weiter verschärfenden Fachkräftemangel in der Pflege besteht grundsätzlich das Risiko der fehlenden Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal. Neben der absolut sinkenden Anzahl von Pflegekräften trägt zunehmend die Konkurrenz der Krankenhäuser um Pflegepersonal zur Verschärfung der Situation bei. Zusätzlich zeichnet sich weiterhin auch im Bereich der Hilfskräfte eine zunehmende Personalknappheit ab. Die Nachfrage nach Lehrstellen ist aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge in den letzten Jahren ebenfalls deutlich zurückgegangen, wie auch an den aktuellen Ausbildungszahlen erkennbar ist. Zusätzlich besteht das latente Risiko, dass durch die Eröffnung von Konkurrenzeinrichtungen, ambulanten Diensten und alternativen Wohnformen der Wettbewerb um Bewohner und Personal an den bestehenden Standorten verstärkt wird. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass durch die bereits dargestellte Lohnentwicklung sowie die hohen gesetzlichen Anforderungen und dem damit verbundenen immer größer werdenden Verwaltungsaufwand die Kosten vollstationärer Einrichtungen stärker als die Rentenbezüge der aktuellen bzw. zukünftigen Bewohner steigen werden. Rückblickend ist festzustellen, dass die Einführung der Tarifbindung keinen wesentlichen Effekt auf die Anzahl der Bewerber hatte. Eher noch führte die Erhöhung der Kosten zu einer schlechteren Ertragslage aufgrund geringerer Auslastungen. Weiterhin steigen die Preise für den Materialaufwand. Hier ist nicht klar, inwiefern hier außerhalb der Refinanzierung über die Pflegesätze weitere unplanmäßige Kostensteigerungen aufgefangen werden können. Gegebenenfalls sind hier Verhandlungen mit den Kostenträgern, wie sie das Sozialgesetzbuch bei deutlichen Veränderungen der Rahmenbedingungen vorsieht, vor Ablauf der derzeit gültigen Vereinbarungen zu führen, wie es bereits stattgefunden hat. Hinsichtlich der offenen Forderungen ist festzustellen, dass sich die Anzahl zunehmend erhöht. Dies ist zum einen einer immer umfassenderen Rechnungsstellung mit vielen neuen Rechnungspositionen geschuldet. Zum anderen verzögern sich Entgeltverhandlungen zunehmend aufgrund von Personalengpässen bei den Pflegekassen und Sozialbehörden, welche umfassende Nachberechnungen und Korrekturrechnungen fördert und den Aufwand des Mahnwesens über die gewohnte Weise und Kapazitäten hinaus vergrößern. Zur Vermeidung finanzieller Risiken und zur frühzeitigen Identifikation von Ausfall- und Liquiditätsrisiken der Forderungen soll das Mahnverfahren, sowie die OP-Buchhaltung neu strukturiert werden. Bei den Verbindlichkeiten bestehen aufgrund fester vertraglicher Konditionen i. d. R. zwar kaum Preisrisiken, die Durchsetzung von Ansprüchen ist bei immer komplexeren Rechnungsstellungsverfahren jedoch risikobehafteter. Die Risikopolitik im Rahmen der Finanzpositionen ist weiterhin als konservativ zu bezeichnen. Kurzfristige Liquiditätsüberschüsse werden nur festverzinslich und kurzfristig in Euro angelegt. Durch die ausschließliche Tätigkeit in Deutschland werden Transaktions- und Währungsrisiken vermieden. Offene Risikopositionen liegen nicht vor. Die Finanz- und Wirtschaftspläne werden regelmäßig überwacht. Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken eines langfristigen variablen Darlehens ist ein in Laufzeit und Betrag abgestimmter Zinsswap abgeschlossen worden. Chancen bestehen weiterhin in der Nachfrage nach professionellen und qualitativ hochwertigen Pflegeleistungen, welche dauerhaft in Anspruch genommen werden. So erwarten wir für das Folgejahr wieder einen Anstieg der durchschnittlichen Auslastung auf mindestens 97,5 % über alle Einrichtungen. Durch die Clusterbildung unserer Standorte und einem guten Angebotsmix aus ambulanter Pflege, betreutem Wohnen und vollstationärer Pflege ist an vielen unserer Standorte eine gute Marktdurchdringung vorhanden, sodass die Möglichkeit der aktiven Teilnahme am Konsolidierungsprozess möglich ist. Aufgabe wird es sein, sich im Vergleich zu Konkurrenzunternehmen als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und durch die Gewinnung von zusätzlichen philippinischen Mitarbeitern die notwendige Personalausstattung sicherzustellen. Gerade letzteres versetzt uns in die Lage, im Vergleich zur Konkurrenz gut strukturierte Pflegeeinrichtungen zu betreiben, die in der Lage sind, eine hohe Auslastung zu haben und ein gutes Arbeitsklima vorweisen. Um weiter auch für inländisches Personal attraktiv zu sein, wird die Präsenz in den "Sozialen Medien" intensiviert, insbesondere was die Stärkung der Arbeitgebermarke betrifft. Weiterhin sehen wir auch Chancen in der Vermittlung und Ausbildung von ausländischem Fach- und Hilfspersonal im nicht-pflegerischen Bereich. Zukünftig soll auch, nachdem der konzerninterne Bedarf an Personal gedeckt ist, vermehrt an Dritte vermittelt werden, sodass wir hier eine steigende Rentabilität erwarten. Vor allem erwarten wir uns hier über exklusive Partnerschaften Vorteile erarbeiten zu können, welche sich langfristig positiv auf die Ertragslage des Konzerns auswirken können. 4. Strategie Die Strategie des kontrollierten Wachstums in den Bundesländern, in denen wir bereits vertreten sind, soll beibehalten werden. Neben dem Ausbau des vollstationären Angebots mit Einzelzimmern gewinnt voraussichtlich das Angebot alternativer Wohnformen mit ambulanter Versorgung an Bedeutung. Da der Aufbau eines solchen Angebotes ebenfalls mit nicht unerheblichen Investitionen verbunden ist, wird die Entwicklung der Nachfrage nach solchen Versorgungsformen bezüglich des Volumens und der Nachhaltigkeit sehr aufmerksam beobachtet. Weiterhin werden wir das Ziel einer bestmöglichen Pflege-, Betreuungs- und Wohnqualität verfolgen. Die nachweislich hohe Qualität unserer Einrichtungen wird durch die Schulung unserer Mitarbeiter und durch die Arbeit der unternehmensinternen Pflegerevisionsgruppe (PRAG) weiterhin gewährleistet und weiterentwickelt. Um ein attraktives Wohnumfeld zu gewährleisten, werden die Pflegeeinrichtungen und Wohnungen, im Rahmen des innerhalb der Refinanzierungsmöglichkeiten machbaren, mit hohem Aufwand instandgehalten. Die Leistungskennzahlen der einzelnen Einrichtungen werden über Quartalsberichte abgebildet. Eventuelle Fehlentwicklungen können so zeitnah erkannt und analysiert werden. Die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns wird anhand von quartalsweisen betriebswirtschaftlichen Auswertungen analysiert und gesteuert. Durch integrierte PLAN-IST- sowie IST-IST-Vergleiche kann die Entwicklung zeitnah analysiert und beeinflusst werden. Wie bereits erwähnt, avisieren wir den Ausbau des Bereiches der Personalvermittlung ausländischer Arbeitskräfte, über ein breiteres Arbeitsfeld sowie dem Abschluss weiterer internationaler Partnerschaften. 5. Prognose 2023 Insgesamt erholte sich die Auslastung Mitte des Jahres 2022 nur kurzweilig, ehe diese gegen Ende des Jahres wieder sank. Wie bereits erwähnt, erwarten wir hier eine Aufholung der durchschnittlichen Belegung auf mindestens 97,5 %, ohne Bereinigung von Sondereffekten, wie z.B. Teilrenovierungen. Zudem gehen wir davon aus, dass der Bezug von Fremdpersonal zur Jahresmitte vollständig aufgelöst sein wird. Die Ergebnisse der Pflegeheime werden im 1. Halbjahr 2023 noch aufgrund der niedrigeren Auslastung, dem dauerhaften Bezug von Fremdpersonal und dem erhöhten Materialaufwand im unteren sechsstelligen Bereich erwartet. Eine Aufholung der Erträge zu den starken Kostensteigerungen, insbesondere im Bereich der Dienstleister, wird spätestens 2024 abgeschlossen sein, sofern hier keine weitere außerplanmäßige induzierte Kostensteigerung, wie bspw. die gesetzliche Anhebung des Mindestlohnes oder eine starke Inflation vorliegen. Wir erwarten im Jahr 2023 für alle Tochtergesellschaften der CL Management AG positive Ergebnisse und gehen insgesamt von einem deutlich verbesserten positiven Konzernergebnis aus.
Bochum, den 14. August 2023 Wolfgang Schütze Walter Schild Mathias Philippi Bastian Westermann KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022CL MANAGEMENT AG, BOCHUMAKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022CL MANAGEMENT AG, BOCHUMAmtsgericht Bochum, HRB 12819 A. Vorbemerkungen Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 ist entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nach §§ 290 ff. HGB und dem AktG aufgestellt worden. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. Das Gliederungsschema der Konzernbilanz wurde aufgrund der Branche des Konzerns erweitert. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die auf den vorhergehenden Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB haben folgende Tochterunternehmen Gebrauch gemacht:
1. Konsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 sind neben der CL Management AG folgende Tochtergesellschaften nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen worden:
Der Jahresabschluss des Tochterunternehmen Sagittarius Academy Inc., Makati City/ Philippinen, wurde aus Wesentlichkeitsgründen nach § 296 Abs. 2 HGB zulässigerweise nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die ansonsten nach dem Erwerb der Gesellschaft einzubeziehenden Umsatzerlöse und das Jahresergebnis weniger als 5 % des Konzernergebnisses bzw. Konzernumsatzes ausmachen. An der Gesellschaft hält die CL Management AG 98,52 % der Kapitalanteile. Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2022. 2. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierungen erfolgten jeweils nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB in der Fassung vor BilMoG) durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum jeweiligen Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Es handelt sich um Erstkonsolidierungen vor dem 1. Januar 2010 (sog. Altfälle). Erstkonsolidierungen nach dem 1. Januar 2010 erfolgen nach der Neubewertungsmethode. Für die Minderheitenanteile nicht beherrschender Gesellschafter wurde ein Ausgleichsposten gebildet, der innerhalb des Eigenkapitals als nicht beherrschende Anteile gesondert ausgewiesen wurde. Konzerninterne Umsatzerlöse wie auch andere konzerninterne Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet, soweit sie nicht in andere aktivierte Eigenleistungen umzugliedern waren. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen werden planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 60 und EUR 1.000 werden in jahresbezogenen Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die entgeltlich erworbene Software wird über einen Zeitraum von 5 Jahren, die Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte und Bauten von 30 bis 66 Jahren, die technischen Anlagen und Maschinen von 10 bis 20 Jahren sowie die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 499 aus der erstmaligen Konsolidierung einer Tochtergesellschaft gebildet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Diese Nutzungsdauer entspricht dem Zeitraum, in dem den Konzernunternehmen voraussichtlich wirtschaftlicher Nutzen zufließt. Die Nutzungsdauer wurde auf Basis der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der erworbenen Unternehmen geschätzt. Der Wertansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Marktpreisen. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung eines pauschalen Zuschlags für interne Gemeinkosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, unter Abzug gebotener Wertberichtigungen, angesetzt. Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag bewertet. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag bzw. Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält in Höhe von TEUR 4,7 (i.Vj. TEUR 6,0) ein Disagio. Zweckentsprechend verwendete Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand für aktivierte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden als Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens, vermindert um den Betrag der bis zum 31. Dezember 2022 angefallenen Abschreibungen auf diese Vermögensgegenstände, ausgewiesen. Der Wert für die Pensionsrückstellung beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 535. Sie wurde gemäß den Sterbetafeln 2018 G von Klaus Heubeck, einem Rententrend von 1,5 % und einem Zinsfuß von 1,78 % unter Anwendung des Teilwertverfahrens gebildet. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrags wird pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Zinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 24. Die Steuerrückstellungen wurden unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen in Höhe der zu erwartenden Nachzahlungen gebildet. Der Wertansatz für die sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Bilanzierung erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden - soweit erforderlich - berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter dem Treuhandvermögen werden zur Verwahrung vereinnahmte Taschengelder von Heimbewohnern ausgewiesen. In gleicher Höhe werden entsprechende Treuhandverbindlichkeiten bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagenspiegel dargestellt. 2. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen in Höhe von TEUR 651,8 (i.Vj. TEUR 250,9) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 3. Eigenkapital Die CL Management AG, Bochum, hat ein Grundkapital von EUR 960.000,00. Es ist zerlegt in 960.000 Inhaber-Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von jeweils EUR 1,00. Die Konzerngewinnrücklagen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert und setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
4. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten zu erwartende Steuernachzahlungen an Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Personalkosten. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 18.973,6 durch Grundpfandrechte, sonstige Pfandrechte und durch Sicherungsübereignung von Betriebs- und Geschäftsausstattung gesichert. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 14.168,2 (i.Vj. TEUR 15.682,9). Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften von TEUR 380,0. Es wird davon ausgegangen, dass die Vermögenswerte der anderen Gesellschaften zukünftig ausreichen, um die Verpflichtungen zu erfüllen und dass nur eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit besteht, aus dieser Verpflichtung in Anspruch genommen zu werden. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken für Darlehen in Höhe von TEUR 1.810,4 (Restvaluta zum 31. Dezember 2022) wurden volumenkongruente Zinsswapgeschäfte abgeschlossen. Da eine prospektive Effektivität qualitativ durch bestehende Betrags- und Laufzeitkongruenz (Laufzeit bis 2023) sichergestellt werden kann (critical terms match-Methode), wurde gemäß § 254 HGB eine Bewertungseinheit (micro-cash flow hedge) gebildet. Der beizulegende Zeitwert der in der Bilanz nicht ausgewiesenen Zinsswaps beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR -8,1. Die Ermittlung des Marktwertes basiert auf allgemein anerkannten Bewertungsmethoden und erfolgt auf Basis der Geldmarkt- und Swap-Sätze am Bilanzstichtag. D. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Der Abschluss enthält folgende periodenfremde Erträge und Aufwendungen:
2. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
3. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus öffentlichen Zuwendungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, Erträge aus der Auflösung von Sonderposten, Rückvergütungen und Erstattungen, Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten sowie Sachbezüge ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden insgesamt Erträge aus öffentlichen Zuwendungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Höhe von TEUR 4.785 realisiert. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Verwaltungsaufwendungen, Mieten und Pachten, Instandhaltungen sowie Abgaben und Versicherungen. E. Sonstige Angaben 1. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 26. 2. Gesamtbezüge des Vorstands Die Gesamtbezüge des Vorstandes beliefen sich in 2022 auf TEUR 741. Gegenüber zwei Vorstandsmitgliedern wurden Darlehen in Höhe von TEUR 651,8 zu einem Zinssatz in Höhe von 0,7 % und 1,3 % über eine Mindestvertragslaufzeit von fünf Jahren gewährt. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers von TEUR 184 setzte sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt zusammen:
4. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Im Berichtsjahr wurden folgende Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen getätigt:
6. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. 7. Sonstige Angaben Es wird der Hauptversammlung vorgeschlagen zu beschließen, aus dem Bilanzgewinn der CL Management AG in Höhe von TEUR 10.649 eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 1.728 vorzunehmen und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss der Tochtergesellschaft, Pro Civitate g.GmbH, Bochum, wird in den Konzernabschluss der CL Management AG, Bochum, einbezogen, der im Bundesanzeiger offengelegt wird. Die CL Management AG stellt den Konzernabschluss für den größten bzw. kleinsten Kreis ihrer Tochterunternehmen auf. Die Pro Civitate g.GmbH ist daher nach § 291 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes befreit.
Bochum, den 14. August 2023 Wolfgang Schütze Walter Schild Bastian Westermann Mathias Philippi
CL MANAGEMENT AG, BOCHUMKONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
CL MANAGEMENT AG, BOCHUMKONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CL Management AG, Bochum Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der CL Management AG, Bochum, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der CL Management AG, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen der CL Management AG, Bochum, unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 14. August 2023 Flick
Gocke Schaumburg GmbH
Schmidt, Wirtschaftsprüfer Stürke, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates gem. § 171 Abs. 2 AktGCL MANAGEMENT AG, BOCHUMDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2022 die Prüfung und Überwachung der Geschäftsführung anhand von Vorstandsberichten und Protokollen der Vorstandssitzungen durchgeführt. Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass der Vorstand seiner Pflicht zum Erhalt des Bestandes der Gesellschaft und des Konzerns sowie zur Sicherung einer dauerhaften Rentabilität Genüge getan hat. Im Rahmen der Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrates wurden keine prüfungsrelevanten Sachverhalte festgestellt. Die Vorstandsprotokolle wurden dem Aufsichtsrat regelmäßig zeitnah vorgelegt. Der Jahresabschluss sowie der Konzernabschluss der Gesellschaft wurden gern, der Regelung des § 17 Abs. 1 der Satzung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres aufgestellt. Die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden am 23.08.2023 zusammen mit den Jahresabschlüssen dem Aufsichtsrat vorgelegt. Die vorbezeichneten Jahresabschlüsse wurden durch die von der Hauptversammlung als Abschlussprüfer bestimmte Flick Gocke Schaumburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Bonn, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen, Datum des Testates 14.08.2023. Wir stimmen diesem Prüfungsergebnis zu. Der Jahresabschluss der Gesellschaft, der Konzernjahresabschluss sowie der Konzernlagebericht wurden vom Aufsichtsrat geprüft und gebilligt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft, der einen Bilanzgewinn vor Gewinnverwendung in Höhe von 10.648.677,27 € ausweist, wird hiermit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung vom 31.07.2023 stimmen wir zu.
Bochum, 23. August 2023 Ulrike Zethoff, Vorsitzende des Aufsichtsrates Protokoll der Hauptversammlung der CL Management AG vom 24.08.2023 Aus dem für das Geschäftsjahr 2022 sich ergebenden Bilanzgewinn von EUR 10.648.677,27 wird eine Dividende von EUR 1,80 je Stückaktie, mithin insgesamt EUR 1.728.000,00 auf das dividendenberechtigte Grundkapital von EUR 691.200,00 an die Aktionäre ausgeschüttet. Es sollen EUR 8.920.677,27 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Der Konzernabschluss 2022 wurde am 23. August 2023 gebilligt. |
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