Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan-Christopher Gatz seit 10.2.2025 | Geschäftsführer |
Jörg Huhmann seit 23.12.2024 | Geschäftsführer |
Florian Tiede seit 2.10.2023 | Prokura |
Alexander Baurecht seit 28.1.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AIE GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 2023Grundlagen des UnternehmensDie AIE GmbH, Essen, (im Folgenden AIE) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der ALDI Einkauf SE & Co. oHG (im Folgenden ALDI Einkauf SE). Gegenstand der AIE ist der Handel sowie der Import und Export von Waren, insbesondere aus der Kategorie Haushalt, Garten, Spielzeug und Textilien. Die AIE GmbH wird zum 31. Dezember 2023 erstmals in den Konzernabschluss der ALDI Nord Holding Stiftung & Co. KG, Essen, (im Folgenden ALDI Nord Holding) einbezogen. Der Handel der Waren erfolgt bei der AIE ausschließlich mit verbundenen Unternehmen des ALDI Nord Konzerns. Aufgrund der Konzernbindung ist der Geschäftserfolg der Gesellschaft maßgeblich von den nationalen und internationalen Discount-Einzelhandelsaktivitäten mit Nahrungsmitteln als auch Non-Food-Produkten des ALDI Nord Konzerns abhängig. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 stark geprägt von den Konflikten in der Ukraine und weiteren geopolitischen Krisen, den daraus resultierenden weiterhin hohen Energiepreisen, der anhaltenden Störungen der weltweiten Lieferketten, gestiegenen Preisen sowie den Fachkräftemangel. Das deutsche reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Damit lag 2023 eine leichte Rezession vor. Unter Berücksichtigung des kalendarischen Einflusses blieb das BIP nahezu unverändert (preis- und kalenderbereinigt) und sank lediglich um 0,1 %. Die Reallöhne sind gegenüber 2022 um 0,1 % gestiegen, dies stellt den ersten Reallohnanstieg seit 2019 dar. Die Inflationsrate lag bei 5,9 %. Im Jahr 2023 verzeichnete die Europäische Union ein reales BIP-Wachstum von etwa 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Wirtschaftswachstum fiel damit deutlich geringer aus als in der Wirtschaftsprognose vom Sommer 2023 der EU-Kommission vermutet, wo ein Anstieg von 0,8 % prognostiziert wurde. Die Reallöhne in der EU sanken dabei um 0,7 %. Dies liegt insbesondere an der Preissteigerung mit einer Inflationsrate von 6,4 % für die europäischen Mitgliedsstaaten im Jahr 2023. Trotz Abkehr von der Null-Covid-Politik, nahm die chinesische Wirtschaft im Jahr 2023 nur mäßig zu mit einem realen BIP-Wachstum von etwa 5,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Hiermit lag die Entwicklung unter dem Trendwachstum vor der Pandemie. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland einen realen Umsatzrückgang von 3,9 % im Vergleich zum Vorjahr (2022: 4,6 %). Im Gegensatz hierzu stieg der nominale Umsatz im Jahr 2023 um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr und somit im zweiten Jahr hintereinander deutlich (in 2022 um 5,5 %). Der Non-Food-Handel verzeichnete im Jahr 2023 einen realen Umsatzrückgang von 3,1 % (Vorjahr: +1,9 %). Dahingegen sank der nominale Umsatz der Non-Food-Händler geringfügig im Jahr 2023 um 0,1 % gegenüber dem Vorjahr (2022: +9,2 %). Der Einzelhandel mit Non-Food-Produkten hatte ebenso wie der Lebensmitteleinzelhandel mit den schwachen konjunkturellen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Verbraucherinnen und Verbraucher zeigten sich nach wie vor verunsichert und übten sich in Kaufzurückhaltung, insbesondere bei teuren Anschaffungen. Der Anteil des Online-Umsatzes mit Lebensmitteln am Einzelhandelsumsatz in Deutschland ist weiterhin auf einem niedrigen Niveau; der Anteil der Online-Umsätze bei Non-Food Artikeln bewegte sich im Jahr 2023 seitwärts (18,5 %, 2022: 18,7 %). Der Wettbewerb im deutschen Einzelhandel mit Non-Food-Produkten ist anspruchsvoll und erhöht auch den Druck auf die klassischen Lebensmittel-Discounter. Kundinnen und Kunden weichen immer öfter auf spezialisierte Non-Food-Discounter aus und nutzen weniger die Non-Food-Angebote der Lebensmittel-Discounter. Die größten konkurrierenden Unternehmen auf dem deutschen Non-Food-Discount-Markt sind Action, Woolworth, TEDi, Pepco und KODi. Der Einzelhandelsumsatz in der EU stieg im Jahr 2023 um 5,5 % an. Das nominale Umsatzplus ist jedoch vor dem Hintergrund hoher Verbraucherpreise zu relativieren, die durch anhaltend steigende Ausgaben für Lebensmittel und Drogerieartikel bedingt sind. Diese steigenden Preise und Unsicherheiten führten zu einer Kaufzurückhaltung bei den Konsumierenden und damit auch zu realen Umsatzverlusten. Hohe Wachstumsraten von über 12 % waren in Spanien und Polen zu verzeichnen, Luxemburg lag bei 10 %, in Portugal ist der Einzelhandelsumsatz um 6,6 % gestiegen, in Frankreich um 5,5 %, in den Niederlanden um 4,9 % und in Belgien um 4,1 %. Diese Entwicklungen führen zu einem zunehmenden Margendruck auf die Lebensmitteleinzelhändler und erhöhen den Bedarf an Innovationen, Skaleneffekten und Investitionen in die nachhaltige Sicherung des Geschäfts. Auch die zunehmende Digitalisierung in der Wertschöpfungskette insbesondere in den Kernprozessen wie Beschaffung und Logistik beschäftigt die Handelsunternehmen. Geschäftsverlauf Die für die AIE maßgeblichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im Wesentlich durch die Entwicklungen in Deutschland sowie den weiteren Absatzmärkten in Europa bestimmt. Die durchgeführte Reorganisation der ALDI Nord Unternehmensgruppe führte wirtschaftlich dazu, dass die AIE als verbundenes Unternehmen der ALDI Nord Holding unter ihrer Leitung organisiert wurde. Als international handelnde Gesellschaft konnte die AIE ihre Aufgabe im ALDI Nord Konzernverbund erfüllen. Diese umfasst den Handel sowie Import und Export von Non-Food-Produkten, hierbei im Wesentlichen von Haushaltswaren und Haushaltsgeräten. Trotz rückläufiger Umsatzerlöse konnte im Geschäftsjahr 2023 ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens Die Steuerung der AIE erfolgt im Wesentlichen durch finanzielle Leistungsindikatoren. Die zentralen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind von TEUR 89.543 im Jahr 2022 um ca. 18,3 % gesunken auf TEUR 73.151 im Jahr 2023. Die erzielten Umsatzerlöse bewegten sich nicht im Rahmen der im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 abgegebenen Prognose, demnach wurde von einem stark steigenden Umsatz ausgegangen. Der Grund für den Umsatzrückgang ist ein inflationsgetriebener Rückgang des Non-Food Aktionsgeschäftes und die Fokussierung auf Artikel mit niedrigeren Preisen. Die AIE schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR - 2.803) ab und bewegt sich damit in der im Jahr 2022 abgegebenen Prognose. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 TEUR 16.809 (Vorjahr: TEUR 58.564). Auf der Aktivseite setzt sie sich im Wesentlichen aus den Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 11.406 (Vorjahr: TEUR 0) und dem Vorratsvermögen von TEUR 5.389 (Vorjahr: TEUR 27.134) zusammen. Im Vorjahr wurden die Forderungen gegen Geschäftsbeziehungen, die derweil verbundene Unternehmen darstellen, als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen mit TEUR 27.432. Die Verminderung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen getrieben durch einen Abbau des Waren- und Forderungsbestands. Auf der Passivseite stehen den Vermögensgegenständen insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 8.961 (Vorjahr: TEUR 52.293) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 5.897 (Vorjahr: TEUR 0) gegenüber. Im Vorjahr wurden die Verbindlichkeiten gegenüber der ALDI Einkauf SE als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter ausgewiesen mit TEUR 954. Es ergibt sich ein Nettovermögen in Höhe von TEUR 157 (Vorjahr: TEUR -3.360), welches insbesondere durch eine durchgeführte Kapitalerhöhung von der alleinigen Gesellschafterin geprägt ist. Dementgegen steht im Wesentlichen ein Verlustvortrag von TEUR 3.385 (Vorjahr: TEUR 581). Finanzlage Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25), der Kapitalrücklage von TEUR 3.500 (Vorjahr: TEUR 0), einem Verlustvortrag von TEUR 3.385 (Vorjahr: TEUR 581) und dem Jahresüberschuss von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR -2.803) zusammen. Der im Geschäftsjahr 2022 nicht durch das Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag konnte durch eine Kapitalerhöhung der Gesellschafterin im Jahr 2023 von TEUR 3.500 kompensiert werden. Durch die hohe Umschlagshäufigkeit der Vorräte ist die Gesellschaft unter Berücksichtigung der Forderungen fähig, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Weiterhin ist und war die Gesellschaft durch die Teilnahme am Cash-Pool über ihre Gesellschafterin, der ALDI Einkauf SE, stets in der Lage ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. PrognoseberichtDie AIE verkauft Waren an die nationalen und internationalen verbundenen Unternehmen des ALDI Nord Konzerns. In diesem Zusammenhang sind die Erwartungen an die Entwicklungen des Konzerns gekoppelt. Gesamtwirtschaftliche und Branchenentwicklung Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist grundsätzlich schwer prognostizierbar und mit Unsicherheiten, insbesondere bezüglich finanz- und geopolitischer Entwicklungen, verbunden. Laut ifo Konjunkturprognose für Deutschland wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 stagnieren. Die Inflationsrate wird von 5,9 % im Jahr 2023 spürbar auf 2,2 % im Jahr 2024 zurückgehen. Die EU-Kommission erwartet ein reales Wachstum des BIPs in Europa in Höhe von 1,0 % für das Jahr 2024. Hiervon weichen insbesondere Polen (+2,8 %) und Spanien (+2,1 %) ab. Die Inflation in der EU wird mit 2,7 % im Jahr 2024 prognostiziert. Hiervon weichen insbesondere Belgien (+4,0 %) und Polen (+4,3 %) ab. Der internationale Währungsfonds (IMF) erwartet für den chinesischen Markt ein reales BIP-Wachstum von 4,8 % im Jahr 2024. Geopolitische Konflikte wie z.B. in der Ukraine oder im Nahen Osten beeinflussen weiterhin die Situation bezogen auf mögliche Lieferengpässe und globale Wertschöpfungsketten. Für das laufende und das nächste Geschäftsjahr wird grundsätzlich kein nennenswerter Anstieg der Binnennachfrage im Einzelhandel erwartet. Aktuelle Prognosen gehen für Deutschland von einem Umsatzanstieg im Einzelhandel von +3,5 % aus. Für die ausländischen Märkte werden durch die AIE vergleichbare Werte erwartet. Für den Handel mit Non-Food-Produkten wird weiterhin von einer Zurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie von einem anspruchsvollen Wettbewerb ausgegangen. Prognose Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein leichter Anstieg der Umsatzerlöse erwartet. Der Anstieg resultiert aus erwarteten höheren Artikelvolumen im Verkauf von Artikeln aus dem Niedrigpreissegment an die inländischen und ausländischen verbundenen Unternehmen des ALDI Nord Konzerns. Darauf basierend wird mit einem gleichbleibenden Verlauf des Jahresergebnisses gerechnet. Die Prognose beruht auf den genannten konjunkturellen Variablen sowie internen Schätzungen zu Umsatz- und Aufwandsentwicklung, die auf verschiedenen Annahmen beruhen. Die tatsächliche Entwicklung kann von dieser Prognose abweichen. Chancen- und RisikoberichtDie AIE verkauft ausschließlich Waren an verbundene Unternehmen des ALDI Nord Konzerns. Die zukünftigen Chancen und Risiken leiten sich demnach indirekt von denen des ALDI Nord Konzerns (im Folgenden auch ALDI Nord genannt) ab und werden in wesentlichen Kategorien geclustert dargestellt. Diese sind: Wirtschaftliche und branchenbezogene Risiken und Chancen Risiken, die die Geschäftsentwicklung mittelfristig beeinflussen könnten, sind vor allem in der noch immer anhaltenden Flächenexpansion im Lebensmitteleinzelhandel, der Steigerung der Material- und Personalkosten, geopolitischen Unsicherheiten, erheblich steigenden regulatorischen Anforderungen und in dem nach wie vor unverändert harten Preiswettbewerb zu sehen. Die ALDI Nord Gruppe ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit Veränderungen der Konsumentennachfrage, aber auch des Wettbewerbs, in besonderem Maße ausgesetzt. Beide Faktoren haben maßgeblichen Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnissituation und werden sowohl als Risiko als auch als Chance betrachtet. Das Einkaufsverhalten und die Wettbewerbssituation werden daher fortlaufend analysiert. Das Lebensmittelsegment ist geprägt von einem hohen Konkurrenzdruck und einer hohen Marktdichte. Angesichts der Verknappung attraktiver Standorte legt die Gruppe den Fokus auf Expansion bzw. insbesondere in Deutschland und Belgien auf die Modernisierung der bestehenden Filialen. Um sich im starken Wettbewerb abzuheben und auf die weiterbestehende Preissensibilität zu reagieren, wird vor allem die bisherige Geschäftspolitik, qualitativ hochwertige Produkte zu günstigsten Preisen anzubieten, auch in Zukunft fortgesetzt. Ein besonderer Fokus liegt hier unverändert auf den Eigenmarken, auf die insbesondere preissensible Verbraucherinnen und Verbrauchern bei Preissteigerungen ausweichen. Die Produktpalette im Lebensmittelbereich wird weiterhin durch den Non-Food-Bereich (ALDI aktuell) ergänzt werden. Diese Angebote werden in Deutschland ebenfalls über den ALDI Onlineshop vertrieben, um auch diesen Vertriebskanal zu bedienen. Um dem gestiegenen Bewusstsein für nachhaltigem Konsum gerecht zu werden, sind auch Bio-Produkte ein wesentlicher Teil des Sortiments, sei es im Food-Bereich (Obst, Gemüse, Fleisch) sowie im Non-Food-Bereich (z.B. Textilien). Neue regulatorische Anforderungen oder Umweltschutzvorschriften können ebenfalls Risiken darstellen. ALDI Nord überwacht entsprechende Gesetzesinitiativen eng, bewertet diese fortlaufend und engagiert sich über z.B. über Handelsverbände. Lieferantenbezogene und Einkaufs-Risiken und Chancen Bei der Auswahl der Lieferanten und deren Waren können sich Reputationsrisiken sowie finanzielle Risiken ergeben. Die sorgfältige Auswahl und Überprüfung neuer Lieferanten sowie die Vorgabe von Qualitätsstandards und entsprechende Zertifizierungen sollen diesen Risiken begegnen. Liefersicherheit und Warenverfügbarkeit unter Berücksichtigung von Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit stellen einen wesentlichen Antrieb des Handelns der Unternehmensgruppe dar. Die Konzentration auf einzelne Lieferanten in verschiedenen Sektoren kann bei ALDI Nord das Risiko einer hohen Abhängigkeit hinsichtlich Lieferfähigkeit und Kosten nach sich ziehen. Um dieses Risiko zu diversifizieren und zu minimieren, pflegt ALDI Nord eine Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Lieferanten. Diese strategische Vorgehensweise ermöglicht es, Flexibilität in der Lieferkette zu bewahren und die Betriebssicherheit zu stärken. Wettbewerbswidriges Verhalten von Lieferanten und Herstellern ist verboten. Für potenzielle Verstöße sind Sanktionen vorgesehen. Um sicherzustellen, dass ALDI Nord an allen Standorten die gleichen Standards einhält, sind in den Allgemeinen Einkaufsbedingungen auch Compliance-Anforderungen an die Vertragspartnerinnen und Vertragspartner festgelegt. Gibt es eindeutige Hinweise auf einen Regelverstoß - sei es durch einen Lieferanten oder durch einen ALDI Nord Mitarbeitenden - führen die Compliance-Verantwortlichen eine Untersuchung durch. Des Weiteren können Risiken aufgrund möglicher Versorgungsengpässe durch längere Lieferzeiten auftreten. Engpässe in der Beschaffung oder Produktionsausfälle können dazu führen, dass Waren nicht verfügbar und Umsätze nicht generiert werden können. Durch Fehlartikel kann auch die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden sinken. Auch steigende Energiepreise können zu einer kurzfristigen Steigerung der Einkaufspreise führen. Der Überfall Russlands auf die Ukraine sowie die Lage in Nahost können dazu führen, dass es zu Lieferengpässen kommt. Geopolitische Unsicherheiten stellen ein hohes Risiko für die Unternehmensgruppe dar. Markt- und Ausfallrisiken werden deshalb regelmäßig beobachtet und neue Lieferanten durch ein strategisches Multiple Supplier Management akquiriert und gesteuert. Durch den Ausbau der eigenen Logistik können Engpässe ebenfalls teilweise aufgefangen werden. Finanzwirtschaftliche und steuerliche Risiken und Chancen Die Sicherstellung einer jederzeit ausreichenden Liquidität der Gruppe steht immer im Fokus des Handelns. Diese wird kontinuierlich überprüft, um etwaigen Engpässen frühzeitig entgegenzuwirken und Chancen zu nutzen. Die Sicherstellung einer jederzeit ausreichenden Liquidität zur Abwicklung der operativen Geschäftsprozesse ist eine wesentliche Aufgabe des Finanzmanagements. Im Rahmen der mittel- bis langfristigen Finanzplanung wird der künftige Kapitalbedarf ermittelt. Die Bedarfsplanung erfolgt in enger Abstimmung mit den entsprechenden Unternehmensbereichen. Bei Wareneinkäufen in Fremdwährungen wirken sich Wechselkursänderungen auf Zahlungsströme und Ergebnis aus. Die Wechselkurse werden hinsichtlich Chancen und Risiken laufend analysiert und teilweise durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Die Wertminderung von aktuellen und künftig geplanten Vermögenswerten bzw. Investitionen stellt ein bedeutendes Risiko im Geschäftskontext von ALDI Nord dar. Operative Verluste sowie sich verschlechternde Zukunftsaussichten können zu Wertminderungen bilanzierter Vermögenswerte führen. Um dieses Risiko zu minimieren, hat ALDI Nord strategische Maßnahmen definiert. Demnach wird beispielsweise das Filialnetz kontinuierlich optimiert und ausgebaut. Zudem erfolgt eine stetige Überwachung der Profitabilität des Standortportfolios, um frühzeitig Anpassungen vornehmen zu können und den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. Personalbezogene Risiken und Chancen Bedingt durch die demographische Entwicklung und den immer intensiveren Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte, können sich Engpässe bei der Einstellung von qualifizierten Mitarbeitenden ergeben. ALDI Nord steuert diesen Risiken aktiv mit einer laufenden (Re-)Positionierung auf dem Talentmarkt entgegen: Ein attraktives Arbeitsumfeld und vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, sowie Karrierechancen sollen talentierte Mitarbeitende binden und Talente anziehen. Informationssicherheitsbezogene und IT-Risiken und Chancen Innerhalb der ALDI Nord Gruppe betreibt die ALDI Einkauf SE & Co. oHG kritische Infrastrukturen (KRITIS-Betreiber im Sinne des BSIG). ALDI Nord ist sich dieser Verantwortung bewusst und wirkt aktiv im Branchenarbeitskreis. Die Digitalisierung und die damit einhergehende Vernetzung der IT-Systeme bergen das Risiko von Angriffen auf die IT-Infrastruktur und den Verlust vertraulicher und personenbezogener Daten. Die Einschränkung der Stabilität der IT-Infrastruktur sowie Cyber-Angriffe und Sicherheitsbedrohungen stellen für ALDI Nord hohe Risiken dar. Verlässlicher Datenschutz und Informationssicherheit sind wesentliche Voraussetzungen bei allen Tätigkeiten und werden durch ein ganzheitliches Information Security Management System, ein Data Protection Management System sowie entsprechende Notfallpläne unterstützt. Die gruppenweiten Managementsysteme für Informationssicherheit und Datenschutz, mit den enthaltenen Regelungen, Prozessen und Analysen, stellen eine ganzheitliche Informationssicherheit und einen gesetzeskonformen Datenschutz über alle Geschäftsprozesse hinweg sicher. Demnach soll auch das Risiko einer Unterbrechung von Geschäftsprozessen minimiert werden, die hohe finanzielle Schäden verursachen könnte. Im Allgemeinen ergeben sich Risiken aus der Erweiterung und einheitlichen Vernetzung der IT-Infrastruktur. ALDI Nord Mitarbeitende werden, auch im Sinne der Prävention, regelmäßig zu den Themen Informationssicherheit und Datenschutz geschult. Darüber hinaus finden zielgruppenspezifische Schulungen statt, zum Beispiel zum Umgang mit Daten von Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Kunden oder zur Erkennung von Phishing. Daraus ergibt sich die Chance eines erhöhten Sicherheitsbewusstseins durch die Umsetzung der bestehenden Vorgaben. Die aktuell bei ALDI Nord laufenden IT-Transformationsprojekte sollen die internen Prozesse weiter verbessern. Hier besteht das Risiko, dass die Einführung neuer IT-Systeme nicht wie geplant verläuft. Compliance bezogene Risiken und Chancen Die Nichteinhaltung von kartell- und wettbewerbsrechtlichen Vorgaben kann Verfahren von Wettbewerbsbehörden zur Folge haben und strafrechtlich geahndet werden, was einen Reputationsverlust für die Gruppe und weitreichende finanzielle Schäden bedeuten könnte. Korruption und Bestechung von Mitarbeitenden sowie eine Nichteinhaltung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten (z.B. Verstöße gegen das Lieferkettensorgfaltsgesetz) bergen Risiken, die zu einem Vermögens- und Imageschaden führen können. "Einfach. Verantwortungsbewusst. Verlässlich." sind die Werte, die das Handeln von ALDI Nord leiten. ALDI Nord hat sich verpflichtet, stets im Einklang mit den Unternehmenswerten zu handeln und Risiken aufgrund von Compliance-Verstößen zu vermeiden. Ebenso wird von allen ALDI Nord Mitarbeitenden und den Geschäftsbeziehungen erwartet, dass sie verantwortungsvoll und zuverlässig handeln und sich an Regeln, Richtlinien und Vereinbarungen halten. Das Compliance-Management-System (CMS) von ALDI Nord gibt den Mitarbeitenden klare Richtlinien für ethisch korrektes und regelkonformes Verhalten vor. Compliance-Risiken werden regelmäßig erfasst, bewertet und überprüft. Es steht international allen ALDI Nord Gesellschaften zur Verfügung und wird mit Hilfe nationaler Compliance-Beauftragter an die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst. Zudem gibt es regelmäßige, verpflichtende E-Learnings für alle Mitarbeitenden sowie regelmäßige Compliance Schulungen in Präsenz (für alle Mitarbeitenden mit Prokura oder Geschäftsführungsbefugnis). Nachhaltigkeitsbezogene Risiken und Chancen Den immer stärker in den Fokus gerückten regulatorischen Anforderungen an Umwelt und Nachhaltigkeit wird durch ein Klima- und Nachhaltigkeitsmanagement Rechnung getragen. Die in diesem Zusammenhang aufgesetzten Prozesse werden kontinuierlich überprüft und verbessert, um der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen jederzeit Rechnung zu tragen, Reputationsrisiken zu vermeiden und ALDI Nords Anspruch gerecht zu werden, seine gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und entsprechend seinen Unternehmenswerten zu handeln. Projekte zur Nachhaltigkeits- sowie zur Klimaberichterstattung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter ausgerollt und vorangetrieben. Zusammenfassende Darstellung der Risiken und Chancen Die Geschäftsführung wird regelmäßig über die Entwicklung der bestehenden Chancen und Risiken informiert und es werden grundsätzliche Entscheidungen in Bezug auf die Vermeidung von Risiken und die Nutzung von Chancen getroffen. Chancen werden im Zuge der strategischen und operativen Planungen des laufenden Geschäfts bewertet und gesteuert. Eine Saldierung von Risiken und Chancen findet auf Gruppenebene noch nicht statt. Auf Grundlage des aktuellen Kenntnisstands ergeben sich für die Gesellschaft keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens oder die Fähigkeit seinen Verbindlichkeiten fristgerecht nachzukommen gefährden.
Essen, den 11. Dezember 2024 Sandra Latham-Bauer Thomas Harmuth Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Grundlagen der AbschlusserstellungWirtschaftliche und rechtliche Grundlagen der Gesellschaft Die AIE GmbH, Essen, (im Folgenden auch AIE genannt) ist unter der Registernummer HRB 30751 beim Amtsgericht Essen eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel von Waren, insbesondere mit Haushaltswaren, Haushaltsgeräten und sonstigen Waren sowie der Import und Export von Waren. Die AIE ist ein verbundenes Unternehmen der ALDI Nord Holding Stiftung & Co. KG, Essen, (im Folgenden ALDI Nord Holding) im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der AIE wird zum 31. Dezember 2023 erstmals in den Konzernabschluss der ALDI Nord Holding einbezogen. Seit dem 30. September 2023 ist die ALDI Nord Holding das Mutterunternehmen des ALDI Nord Konzerns, welches für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss wird unter der Firma ALDI Nord Holding beim Unternehmensregister veröffentlicht. Grundlagen der Rechnungslegung Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt. Die für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft anwendbaren Erleichterungen werden teilweise in Anspruch genommen. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert ist. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Waren sind zu Anschaffungskosten auf der Basis des gleitenden Durchschnittsverfahrens unter Beachtung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen den Einkaufspreis sowie die dem einzelnen Artikel zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf der einzelnen Posten. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bemessung dieser Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Erläuterung zur Bilanz1. Vorräte Zum Stichtag 31. Dezember 2023 umfasst das Vorratsvermögen ausschließlich Waren von TEUR 5.389 (Vorjahr: TEUR 27.134). Das Produktsortiment besteht im Wesentlichen aus Non-Food-Artikel der Kategorie Haushalt, Garten, Spielzeug sowie Textilien. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Bilanzposition Forderungen enthält ausschließlich Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 11.406 (Vorjahr: TEUR 0), welche aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Alle Forderungen mit Geschäftsbeziehungen, die derweil verbundene Unternehmen darstellen, wurden im Vorjahr als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 27.432 ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen insgesamt TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0) und bestehen ausschließlich aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 638) und betreffen, wie auch im Vorjahr, abgegrenzte Lagerkosten. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital ist von TEUR -3.360 auf TEUR 157 gestiegen. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf eine von der alleinigen Gesellschafterin, der ALDI Einkauf SE & Co. oHG, Essen, durchgeführten Kapitalerhöhung zurückzuführen. Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 31. März 2023 wurde die Kapitalerhöhung i.H.v. TEUR 3.500 zur Stärkung des Eigenkapitals der AIE beschlossen. Dementgegen steht im Wesentlichen ein Verlustvortrag von TEUR 3.385 (Vorjahr: TEUR 581). 5. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten Rückstellungen für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0) und Gewerbesteuer von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0). Insgesamt umfassen die sonstigen Rückstellungen TEUR 105 (Vorjahr: TEUR 473) und betreffen ausschließlich Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für Abschlussprüferleistungen. 6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 8.961 (Vorjahr: TEUR 52.293), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 954), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 5.897 (Vorjahr: TEUR 0) und sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 1.681 (Vorjahr: TEUR 4.844). Alle Verbindlichkeiten mit Geschäftsbeziehungen, die derweil verbundene Unternehmen darstellen, werden im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sind Cash-Pool Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 4.980 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 916. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen, wie auch im Vorjahr, im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Hauptzollamt. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung7. Umsatzerlöse Die ausgewiesenen Umsatzerlöse beinhalten Erlöse von Dritten i.H.v. TEUR 59.715 (Vorjahr: TEUR 89.543) und Erlöse von verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 13.436 (Vorjahr: TEUR 0) jeweils aus dem Verkauf von Haushaltswaren, Haushaltsgeräten und sonstigen Waren. Alle Erlöse aus Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen, die derweil verbundene Unternehmen darstellen, werden bis zum Zeitpunkt ihrer Statusänderung als Erlöse von Dritten ausgewiesen. 8. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Jahr 2023 TEUR 279 (Vorjahr: TEUR 1.057) und umfassen im Wesentlichen Erträge aus Weiterbelastungen z.B. aus Schäden. 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich zusammen aus Weiterbelastungen TEUR 529 (Vorjahr: TEUR 683), Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen TEUR 404 (Vorjahr: TEUR 404), sonstigen Beiträgen TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 322), periodenfremde Aufwendungen TEUR 294 (Vorjahr: TEUR 0), externen Dienstleistungs- und Beratungskosten einschließlich Abschlussprüferleistungen TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 149) und übrige sonstige betrieblichen Aufwendungen TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 16). 10. Finanzergebnis Im Finanzergebnis enthalten sind Zinserträge i.H.v. TEUR 141 (Vorjahr: TEUR 0) und Zinsaufwendungen i.H.v. TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 0). Beide Positionen resultieren aus dem Cash-Pool mit der Gesellschafterin. Sonstige Angaben11. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse i.H.v. TEUR 1.200. Gründe für eine Inanspruchnahme aus den Garantien sind nicht ersichtlich. 12. Mitarbeitende Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte die AIE, wie auch im Vorjahr, keine Mitarbeitenden. 13. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung der AIE wird vertreten durch:
In Bezug auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Essen, den 11. Dezember 2024 Sandra Latham-Bauer Thomas Harmuth Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AIE GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AIE GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AIE GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 12. Dezember 2024 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Martin C. Bornhofen, Wirtschaftsprüfer Alessandra Schade, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss wurde am 15. Januar 2025 festgestellt. |
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