Engineered Fiber Solutions GmbH

Frielinghauser Straße 5, 59071 Hamm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 114569
Vorher
citus 47. GmbH
Eingetragen
27.4.2023
Branche
Herstellung von Glasfasern und Waren darausHerstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen darausGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Fasern und anderen chemischen Produkten sowie artverwandten Produkten und hiermit in Zusammenhang stehende Geschäftstätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Heimann
seit 22.5.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kautzmann GmbH & Co. KG Energie- und Handelsgesellschaft
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Engineered Fiber Solutions GmbH (vormals: citus 47. GmbH)

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 24.04.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
24.4.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.334.022,00 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23.638,00 0,00
II. Sachanlagen 1.310.384,00 0,00
B. Umlaufvermögen 7.851.843,39 25.000,00
I. Vorräte 4.053.773,37 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.644.812,27 25.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 153.257,75 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.430,37 0,00
Summe Aktiva 9.198.295,76 25.000,00

Passiva

31.12.2023
EUR
24.4.2023
EUR
A. Eigenkapital 717.591,03 25.000,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 139.000,00 0,00
III. Bilanzgewinn 553.591,03 0,00
B. Rückstellungen 404.982,56 0,00
C. Verbindlichkeiten 8.075.722,17 0,00
Summe Passiva 9.198.295,76 25.000,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Engineered Fiber Solutions GmbH ist mit Gesellschaftsvertrag vom 24.04.2023 gegründet worden. Sie hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Reg.Nr. HRB 114569).

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt, in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Dabei wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (going concern) ausgegangen (§ 252 HGB).

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Beachtung der Grundsätze der Bilanz- kontinuität, Bewertungsstetigkeit und ordnungsgemäßer Buchführung.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Rücklagenspiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Bewertung der Rohstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung erfolgte im Rahmen der Einzelbewertung.

Für die Bewertung der Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Ersatzteile wurde das Bewertungsvereinfachungsverfahren der Festbewertung gewählt (§ 240 Abs. 3 HGB i.V.m. § 256 S. 2 HGB).

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Die Materialeinzelkosten beinhalten die verbrauchten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Der Wert der verbrauchten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde nach der Durchschnittsbewertung ermittelt. Die Fertigungseinzelkosten umfassen die Fertigungslöhne und Fremdleistungen. Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung, die angemessenen Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung wurden nicht aktiviert. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Einzelrisiken für die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen bestehen nicht. Pauschale Wertberichtigungen sind darüber hinaus nicht angezeigt. Hierzu hat die Geschäftsführung eine Einschätzung vorgenommen, ob dem Grunde oder der Höhe nach wertberichtigungspflichtige Tatbestände vorliegen und ob nach aktuellen Erkenntnissen mit einem Ausfall zu rechnen ist.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Hierzu hat die Gesellschaft eine Einschätzung vorgenommen, ob dem Grunde nach rückstellungspflichtige Tatbestände vorliegen und ob nach aktuellen Erkenntnissen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Inanspruchnahme zu erwarten ist. Rückstellungen mit einer Ursprungslaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten passiv abgegrenzt.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Sachanlagen

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Finanzanlagen

Es bestehen keine Finanzinstrumente des Finanzanlagevermögens die über ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet sind.

Die Gesellschaft besitzt keine Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und 3.124.156,08 € 0,00 €
Sonstige Vermögensgegenstände 519.717,08 € 0,00 €

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen / unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden keine Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen.

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 25.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Einzahlung ist vollständig erfolgt.

Rücklagen

Die Entwicklung der Rücklagen für das Geschäftsjahr 2023 zeigt sich wie folgt:

Einstellung Rücklage wegen satzungsmäßiger Verpflichtungen: + 139.000,00 €

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschlusskosten, Urlaubsverpflichtungen, Aufbewahrungsverpflichtungen und Tantiemen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten 8.074.783,06 € 3.656.133,16 € 4.418.649,90 € 0,00 €

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 4.505.573,01 ausgewiesen.

Latente Steuern

Aus den in § 274 HGB genannten Sachverhalten resultieren latente Steuerbe- und Steuerentlastungseffekte. Es wird auf Grund größenabhängiger Erleichterungen auf den Ausweis verzichtet.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB wie gliedern sich wie Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, Verbindlichkeiten aus Bürgschaften. Wechsel- und Scheckbürgschaften oder Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen bestehen nicht.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von € 88.331,46

Gegenstand der Leasingverträge sind Fahrzeuge.

Darüber hinaus bestehen keine nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind.

Arbeitnehmer

Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich fünf Mitarbeiter beschäftigt.

Gesamtbezüge

Von der Befreiung zu den Angaben der Gesamtbezüge gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Gewinnverwendung aufgestellt. Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 692.591,03 ab. Gemäß § 7 Abs. 3 des Gesellschaftsvertrages wurden bei Aufstellung des Jahresabschlusses 20 % des Bilanzgewinns in Höhe von insgesamt € 139.000,00 in die gesellschaftsvertraglich freie Rücklage eingestellt. Über den verbleibenden Teil des Bilanzgewinn in Höhe von € 553.591,03 entscheidet die Gesellschafterversammlung mit einfacher Mehrheit.

Organe

Die Geschäftsführung erfolgt durch:

Herrn Frank Heimann, einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des Selbstkontrahierungsverbots i.S.v. § 181 BGB befreit, um in Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfts abzuschließen

Unterschrift gem. § 245 HGB

 

Hamm, den 28.02.2024

Engineered Fiber Solutions GmbH

gez. Frank Heimann, Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 30.9.2024.

Nachrichten & Medien

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