West Pensionsfonds AGLiquidiert
40549 Düsseldorf, DEUStammdaten
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West Pensionsfonds AGDüsseldorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2014Inhaltsverzeichnis Organe Lagebericht des Vorstandes Bewegung des Bestandes an Versorgungsverhältnissen im Geschäftsjahr 2014 Bericht des Aufsichtsrats Bilanz zum 31. Dezember 2014 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 Anhang 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 22 2. Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2014 Entwicklung des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Geschäftsjahr 2014 3. Erläuterungen zur Bilanz 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 5. Sonstige Angaben 6. Überschussverteilung 2015 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Weitere Angaben zum Lagebericht Organe Aufsichtsrat
Vorstand
Lagebericht des VorstandesWir legen hiermit den Jahresabschluss für das 14. Geschäftsjahr unserer Gesellschaft vor. Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb von Pensionsfondsgeschäften im Sinne des Abschnitts VII des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (VAG). Wirtschaftliches Umfeld Bei zunehmenden regionalen Divergenzen blieb das Wachstum der Weltwirtschaft in 2014 nur mäßig (IWF: 3,3%) und im Ergebnis deutlich unter den Erwartungen zu Jahresanfang. Während die US-Wirtschaft an Dynamik gewann, kam der Wachstumsprozess in der Eurozone nahezu wieder zum Stillstand. Ausschlaggebend waren einbrechende Exporte nach Russland im Zuge des Konflikts in der Ukraine und eine wachsende Verunsicherung über den Wachstumsausblick. Für ein Wiederan-springen in 2015 haben sich die Voraussetzungen aber inzwischen verbessert: der gesunkene Außenwert des Euros und der Einbruch des Ölpreises werden mit der üblichen Zeitverzögerung wachstumsstimulierend wirken. Zusätzlich fördert die expansive Geldpolitik eine Erholung. Der IWF geht für 2015 von einem leicht verbesserten Wachstum von 3,5% aus, wobei die Unterschiede zwischen den Regionen groß bleiben werden und die divergierende Geldpolitik prägen: während die USA sich sukzessive einer Zinswende nähern, wird die Geldpolitik in anderen Ländern expansiver. Die EZB hat die Leitzinsen auf 0,05% gesenkt, einen negativen Einlagesatz eingeführt und erste QE-Aktivitäten gestartet. Zudem wurde die Bereitschaft zu einer Ausweitung der Maßnahmen signalisiert und schließlich im Januar 2015 mit der Bekanntgabe eines umfangreichen, mehrjährigen Ankaufprogramms für Staatsanleihen konkretisiert. Die US-Zentralbank hingegen hat 2014 die Anleihekäufe beendet und für dieses Jahr Leitzinserhöhungen signalisiert. Die Renditen von Staatsanleihen in der Eurozone erreichten in 2014 wiederholt historische Tiefststände. Bundesanleihen profitierten von den rückläufigen US-Zinsen und angesichts einer Vielzahl an Unsicherheitsfaktoren (Rezessionsängste, Geopolitik) von ihrem Status als sicherer Hafen. Bei 10jährigen Bundesanleihen führte dies zu einem deutlichen Fall unter die Marke von 1%. Niedrige Kapitalmarktzinsen und die Suche nach Anlagealternativen stützten unverändert auch die Aktienmärkte, insbesondere in den Industrieländern. Nach sehr guten Vorjahren blieb die Aufwärtsbewegung in 2014 allerdings verhalten. Die immer niedrigeren Zinsen stellen für Versicherer und Pensionsfonds eine stetig wachsende Herausforderung dar. Das Geschäftsmodell der deutschen Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds mit garantierten Verzinsungen für ihre Kunden und ihren auf Sicherheit und auf langfristig nachhaltig zu erreichende Renditen ausgerichteten Kapitalanlagen hat sich in diesem schwierigen Umfeld insgesamt bewährt. Allerdings schränkt die extreme Niedrigzinsphase der vergangenen Zeit die Möglichkeit der Unternehmen zur Erzielung von Renditen, die vorher realistischerweise erwartet werden konnten, immer mehr ein, was die Attraktivität von Garantieprodukten stark beeinflusst. Die Deutsche Aktuarvereinigung hat für das Jahr 2015 eine Senkung des Rechnungszinses von 1,75% auf 1,25% vorgeschlagen. Diesem Vorschlag ist der Gesetzgeber gefolgt und hat im Rahmen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) den Höchstrechnungszins mit Wirkung zum 01.01.2015 von derzeit 1,75% auf 1,25% angepasst. Neue Garantiekonzepte werden immer intensiver diskutiert und auch von der Aufsicht gefordert. Der Pensionsfonds hat hier - anders als die Lebensversicherer - bereits durch die Möglichkeit, nicht zinsgarantierte Produkte anbieten zu können, flexiblere Möglichkeiten der Produktgestaltung. Der Markt der Wettbewerbspensionsfonds hat sich auch in 2014 positiv weiterentwickelt. Die Anzahl der Versorgungen stieg um 4,5% und es konnte im Neuzugang ein Zuwachs von 34,4% an Einmalbeiträgen verzeichnet werden. Der laufende Beitrag veränderte sich hingegen kaum (-0,3%), stellt aber den deutlich kleineren Teil der Beitragseinnahmen dar. Die Beitragseinnahmen insgesamt konnten um 29,4% gesteigert werden. (Quelle: GDV; Bestandsbewegung Pensionsfonds; vorläufige Ergebnisse des Berichtsjahrs 2014 (2013)). Rahmenbedingungen Der Pensionsfonds als fünfter Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung weist gegenüber den anderen Durchführungswegen zwei wesentliche Alleinstellungsmerkmale auf: Zum einen unterliegt ein Pensionsfonds nicht in allen Punkten den teilweise sehr einschränkenden Anlagevorschriften des Versicherungsaufsichtsgesetzes, obwohl auch hier schützende Maßnahmen des Aufsichtsrechts für die Versorgungsberechtigten unverändert Wirkung zeigen werden. Zum anderen eröffnet nur der Pensionsfonds Unternehmen mit Direktzusagen eine auch steuerlich vorteilhafte Möglichkeit, ihre Verpflichtungen auf einen externen Durchführungsweg zu übertragen. Aufgrund der steuerlichen Rahmenbedingungen haben Unternehmen wirtschaftlich attraktive Gestaltungsmöglichkeiten zur faktisch vollständigen Enthaftung für die bestehenden Versorgungslasten ihrer Gesellschaft. Die Wahrnehmung dieser Option ist insbesondere für Unternehmen interessant, die ihre Bilanz stärken, zukünftigen Risiken durch intelligentes und vorausschauendes Management vorbeugen und sich betriebswirtschaftliche Vorteile durch steuerliche Optimierungen und Kostensenkungen verschaffen wollen. In der immer komplexer werdenden Unternehmenspraxis ergibt sich darüber hinaus ein zunehmender Handlungsbedarf für entsprechende Maßnahmen, einerseits durch die strenger werdenden Maßstäbe von Kreditgebern und Ratingagenturen andererseits aber auch durch die Anforderungen von Gesellschaftern und Mitarbeitern an die Sicherstellung ihrer Ansprüche. Leistungsangebot Wir sehen in der Übertragung von Direktzusagen auf die West Pensionsfonds AG aufgrund der erheblichen Vorteile, die Unternehmen damit generieren können, weiterhin ein Geschäftsfeld, das sich positiv entwickeln kann. Die allgemeine Marktentwicklung hat uns in dieser Einschätzung bestärkt. Die West Pensionsfonds AG hat sich neben der Entgeltumwandlung auf dieses Geschäftsfeld der Auslagerung von Pensionsverpflichtungen und Enthaftung von Unternehmen konzentriert und kann ihren Kunden sowohl zinsgarantierte als auch nicht-zinsgarantierte Produkte anbieten, die mit maßgeschneiderten Asset Management-Konzepten verknüpft werden können. Ausgehend von den bestehenden Marktgegebenheiten waren für das nicht-zinsgarantierte Produkt Lösungen mit einem Rechnungszins von 4,00-4,50% aus unserer Sicht darstellbar. Damit wurde der Liquiditätsbedarf im Vergleich zur Ausfinanzierung versicherungsförmiger Zusagen mit dem dort erforderlichen Rechnungszins von 1,25% wesentlich reduziert. Geschäftsverlauf Die West Pensionsfonds AG hat frühzeitig alle notwendigen Schritte unternommen, um ihren Kunden für die Übertragung von Pensionsrückstellungen flexible Produkte anbieten zu können. Die Vertriebsfunktion, die nach Einstellung der Vertriebstätigkeit durch die West Pension Consult GmbH von der West Pensionsfonds AG unmittelbar übernommen wurde, konnte den wegfallenden externen Vertrieb bisher nicht adäquat ersetzen. Echtes Neugeschäft konnte daher nicht gezeichnet werden. Bei einem großen Vertragsunternehmen ist es im Sommer 2012 zu den erwarteten Restrukturierungsmaßnahmen gekommen. Der Pensionsfonds war davon auch in 2014 noch spürbar betroffen. Ergebnis der Restrukturierung waren Personalabbau und Betriebsübergänge. Die Umsetzung beider Prozesse hat dazu geführt, dass die Beitragseinnahmen deutlich zurückgegangen sind. Ertrags- und Vermögenslage Insgesamt konnten im Geschäftsjahr Bruttobeitragseinnahmen in Höhe von 680 T€ (759 T€) erzielt werden, die fast ausschließlich auf das Geschäft mit der Entgeltumwandlung entfielen. Zum Bilanzstichtag bestanden aktive Rahmenverträge mit 52 (47) Arbeitgebern, die mit 838 (833) Einzelverträgen von Arbeitnehmern befüllt waren. Einzelheiten zum Bestand sind der Anlage zum Lagebericht auf Seite 12 zu entnehmen. Im Berichtsjahr wurden Leistungszahlungen aufgrund von Sterbefällen, Rückkäufen sowie laufenden Rentenleistungen in Höhe von 520 T€ (376 T€) getätigt. Den Rückstellungen für Leistungsverpflichtungen gegenüber den Versorgungsberechtigten (Deckungsrückstellung und Rückstellung für Beitragsrückerstattung) führten wir im Berichtsjahr insgesamt 1.610 T€ (1.922 T€) zu. Darin ist ein Anstieg der pensionsfondstechnischen Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Höhe von 639 T€ (973 T€) enthalten. Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) wird 150 T€ (110 T€) zugeführt. Davon entfallen 114 T€ aufgrund der für 2015 deklarierten Überschussbeteiligung auf die gebundene Rückstellung für Beitragsrückerstattung. Diese Zuführung ist aus heutiger Sicht ausreichend, um die für das Jahr 2015 festgelegten, aber noch nicht zugeteilten Überschussanteile zu gewähren. Die Überschussanteilsät-ze zu den einzelnen Tarifen und Vertragsteilen sind im Anhang dieses Geschäftsberichts auf den Seiten 39 ff. dargestellt. Das Ergebnis aus der Kapitalanlage betrug 1.493 T€ (964 T€), darin enthalten sind 314 T€ (83 T€) Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die für Rechnung und Risiko des Pensionsfonds gehaltenen Kapitalanlagen der West Pensionsfonds AG wuchsen im Geschäftsjahr 2014 um 854 T€ bzw. um 3,5%. Damit belief sich der Buchwert der Kapitalanlagen zum 31.12.2014 auf 25,2 Mio. Euro. Die Gesellschaft hat zu einem wesentlichen Teil in festverzinsliche Kapitalanlagen investiert, die einen langfristigen stetigen Ertrag sichern und die garantierten Leistungen absichern. Der Aktienanteil an den Kapitalanlagen auf Rechnung und Risiko der West Pensionsfonds AG lag zum Jahresende bei 1,5% (2,4%). Der moderate, den derzeitigen Kapitalmarktverhältnissen angemessene Anteil höherverzinslicher Anlagen soll dem stetigen Bestreben nach einem Zusatzertrag zugunsten unserer Kunden Rechnung tragen. Die West Pensionsfonds AG investiert die für die Neuanlage zur Verfügung stehenden Mittel in festverzinsliche Kapitalanlagen. Zur Minimierung des Ausfallrisikos wird bei allen Zinstiteln auf eine gute Bonität der Emittenten geachtet. Insbesondere aufgrund der Entwicklung an den Zinsmärkten lag die Reservequote bezogen auf die gesamten Kapitalanlagen zum 31.12.2014 bei 18,5%. Die Nettoverzinsung beträgt ohne Berücksichtigung der Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern 4,76% (3,68%). Die für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gehaltenen Kapitalanlagen der West Pensionsfonds AG wuchsen im Geschäftsjahr 2014 um 639 T€ bzw. um 7,5%. Damit belief sich der Marktwert dieser Kapitalanlagen zum 31.12.2014 auf 9,2 Mio. Euro. Einzelheiten zur Struktur des Kapitalanlagebestandes und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr sind auf den Seiten 25 ff. ersichtlich. Die zur jederzeitigen Erfüllung der laufenden Zahlungsverpflichtungen notwendige Liquidität wird durch eine jährliche Liquiditätsplanung sichergestellt. Zusätzlich erfolgt eine Prognose auf Monatsbasis. Diese Liquiditätsplanung berücksichtigt Einzahlungen, die im Wesentlichen aus Beiträgen, Erträgen aus und Rückzahlungen von Kapitalanlagen stammen. Sie werden mit den Auszahlungen, die vorwiegend aus Versicherungsleistungen, Reinvestitionen in Kapitalanlagen sowie laufenden Ausgaben des Versicherungsbetriebs und Investitionen bestehen, zusammengeführt. Das laufende operative Geschäft schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 66 T€ (95 T€) ab. Zusammen mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 439 T€ ergibt sich ein Bilanzverlust in Höhe von 505 T€, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Risikobericht Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) verpflichtet insbesondere Aktiengesellschaften dazu, über die Risiken der künftigen Entwicklung zu berichten und geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Aufgrund der aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (§ 64a VAG und MaRisk VA) muss zudem ein Überwachungssystem eingerichtet werden, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden. Die West Pensionsfonds AG beobachtet und analysiert das Risikoumfeld mittels eines Risikomana-gementsystems. Das wesentlichste Element des eingerichteten Überwachungssystems ist das installierte Berichterstattungssystem, das eine umfassende Information des Vorstands sicherstellt. Der festgelegte Umfang der Berichterstattung an den Vorstand wird regelmäßig aktualisiert, sowie das Berichterstattungssystem regelmäßig auf seine Funktionsfähigkeit überprüft. Die Risikosituation stellt sich wie folgt dar: Versicherungstechnische Risiken Biometrische Risiken Für die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen werden die auf Seite 22 ff. dieses Berichts unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgeführten Sterbe- und Invaliditätstafeln zugrunde gelegt. Die verwendeten Wahrscheinlichkeitstafeln werden von der Aufsichtsbehörde und der Deutschen Aktuarvereinigung e. V. (DAV) derzeit als ausreichend für die Berechnung der Deckungsrückstellung angesehen. Gleichwohl sind die Entwicklung der Sterblichkeit in der Rentenversicherung sowie die Entwicklung der lnvalidisierungswahrscheinlichkeiten laufend zu analysieren, um die dauernde Erfüllbarkeit der gegenüber den Versorgungsnehmern eingegangenen Verpflichtungen sicherzustellen. Das Zufallsrisiko in der Berufsunfähigkeitsversicherung wird durch einen geeigneten Rückversicherungsvertrag begrenzt. Stornorisiko Die Bestimmung der versicherungstechnischen Rückstellungen erfolgt grundsätzlich ohne Berücksichtigung von Stornowahrscheinlichkeiten. Lediglich bei der Dotierung der Auffüllungsbeträge wurden Stornowahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Höheres oder niedrigeres Storno im Bereich bisher beobachteter normaler Schwankungen hätte nur geringen Einfluss auf die Jahresergebnisse. Zinsgarantierisiko Die Festlegung der Garantieverzinsung für die Berechnung der Deckungsrückstellung erfolgte entsprechend der Pensionsfonds-Deckungsrückstellungsverordnung (PFDeckRV) und den aktuariellen Regeln der DAV. Die verwendeten Rechnungszinssätze übersteigen damit insbesondere nicht die Höchstrechnungszinssätze gern. §§ 1 und 2 PFDeckRV. Die Zinsgarantien werden ausgehend von der Nettoverzinsung der Kapitalanlage in den nächsten Jahren erfüllt. Ein Risiko für die Zinsgarantie würde sich erst dann ergeben, wenn der Wiederanlagezins über einen langen Zeitraum deutlich unter den Garantiezins fallen würde. 2014 wurde erstmals eine Zinszusatzreserve (ZZR) in Höhe von 144 T€ gebildet. Es ist davon auszugehen, dass die Belastungen durch die ZZR in den nächsten Jahren deutlich ansteigen werden. Risiken aus Kapitalanlagen Das Management von Kapitalanlagerisiken ist einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren eines Versicherungsunternehmens und muss im Zusammenhang mit den Leistungsversprechen gegenüber den Kunden betrachtet werden. Die Risikoposition der Kapitalanlagen kann in die folgenden Risikokategorien unterteilt werden: Marktrisiken Die Finanzmärkte bestimmen mittel- oder unmittelbar die Preise von Kapitalanlagen. Das Marktrisiko beschreibt die Gefahr des Wertverlustes von Kapitalanlagen aufgrund negativer Veränderungen von Marktpreisen oder preisbildender Faktoren wie Aktienkursen, Zinsen oder Währungskursen. Die Kapitalanlage der West Pensionsfonds AG ist mit Marktrisiken wie dem Aktienrisiko und dem Zins-änderungsrisiko verbunden. Das Währungsrisiko spielt nur eine untergeordnete Rolle und Immobilienengagements bestehen nicht. Um ein mögliches Risikoszenario zu ermitteln, wird in regelmäßigen Abständen ein Preisverfall von Aktien und Zinsprodukten simuliert. Die letztjährige BaFin-Prognoserechnung hat in allen vier Szenarien keine ergebniswirksamen Konsequenzen ergeben. Selbst im schlechtesten Szenario (Rückgang der Aktienkurse um 20% und gleichzeitige Verschiebung der Zinskurve um 50 Basispunkte) waren zum Jahresende 2014 noch stille Reserven in Höhe von 12,3% der Kapitalanlagen vorhanden. Bonitätsrisiken Das Bonitätsrisiko umfasst die Insolvenz, den Zahlungsverzug und die Bonitätsverschlechterung des Schuldners bzw. Emittenten, wobei die mit festverzinslichen Kapitalanlagen verbundenen Bonitäts-verschlechterungen den größten Stellenwert einnehmen. Die West Pensionsfonds AG hat ihre Kapitalanlagestrategie so ausgerichtet, dass strenge Vergabemodalitäten diese Risiken minimieren. Per 31. Dezember 2014 hatten 97,4% der festverzinslichen Anlagen im Direktbestand für eigene Rechnung ein Rating von mindestens A und 90,5% der Anleihen hatten ein Rating von AA oder AAA. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken können aus einer unzureichenden Marktliquidität der Kapitalanlagen oder der Nichterfüllung von Zahlungsverpflichtungen mit daraus resultierenden abweichenden Zahlungsströmen entstehen. Dem Risiko unzureichender Liquidität wird durch eine jährliche Finanzplanung entgegengewirkt. Zusätzlich erfolgt eine Prognose auf Monatsbasis. Eine kurzzeitige Verfügbarkeit wird durch einen entsprechenden Anteil an Barmitteln sichergestellt. Insgesamt wird bei der Kapitalanlage auf Fungi-bilität der einzelnen Anlage geachtet, damit wir jederzeit unseren Verpflichtungen nachkommen können. Währungsrisiken Währungsrisiken werden nur in einem minimalen Umfang und nur innerhalb des streng überwachten Spezialfonds eingegangen, wo sie als Bestandteil des Marktrisikos überwacht und gesteuert werden. Konzentrationsrisiken Ein Konzentrationsrisiko innerhalb der Kapitalanlagen resultiert aus zu hohen Investitionen in einzelne Anlagen oder Anlageklassen. Diesem Risiko wird durch die Anlagerichtlinien und eine strenge Berücksichtigung der Grundsätze zur Mischung und Streuung begegnet. Alle beschriebenen Risikoarten sind Bestandteile des Risikomanagements der Kapitalanlagen. Grundsätzlich bestimmt der Kapitalanlageausschuss die Richtlinien für die Anlagepolitik der Investments. Darüber hinaus gilt eine umfassende interne Richtlinie für alle Kapitalanlagen. Mit Hilfe der Aktiv-/Passivsteuerung wird die Interaktion zwischen der Mittelherkunft und Mittelverwendung berücksichtigt und abgestimmt. Operative Risiken Die wesentlichen Prozessrisiken und die Sicherheit der internen Kontrollsysteme werden bei den Providern regelmäßig identifiziert und bewertet. Dabei ist die West Pensionsfonds AG bei der Er-bringung ihrer Dienstleistungen in hohem Maße auf die Funktionsfähigkeit, Sicherheit und Verarbeitungsgeschwindigkeit der Systeme und deren Unterstützungssysteme des Providers angewiesen. Zudem muss auch bei stark schwankenden Arbeitsaufkommen die Verfügbarkeit unserer Servicebereiche gewährleistet sein. Die West Pensionsfonds AG wirkt diesen Risiken gegenüber dem Provider durch angemessene vertragliche Regelungen und die Sicherung des Weisungs- und Zugriffsrechts sowie durch entsprechende Service-Level-Agreements entgegen. Strategisches Risiko Das strategische Risiko ist das Risiko, das sich aus strategischen Geschäftsentscheidungen ergibt. Zu dem strategischen Risiko zählt auch das Risiko, das sich daraus ergibt, dass Geschäftsentscheidungen nicht einem geänderten Wirtschaftsumfeld (inkl. Gesetz- und Rechtsprechung) angepasst werden. Veränderungen in den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie Veränderungen in Markt und Wettbewerb unterliegen einer ständigen Beobachtung, um rechtzeitig auf Chancen und Risiken reagieren zu können. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die wesentlichen Risiken erkannt werden und angemessene Reaktionsmaßnahmen bestehen, um diesen Risiken entgegenzuwirken. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Risiken bekannt, die den Fortbestand der West Pensionsfonds AG gefährden könnten. Mit einer aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsquote von 180,6% (165,9%) per 31.Dezember 2014 verfügt der Pensionsfonds über eine stabile Eigenmittelausstattung. Sonstige Angaben Die West Pensionsfonds AG erbringt ihre Leistungen in enger Zusammenarbeit mit der Bayern-Versicherung Lebensversicherung AG, die die Funktionen Vertragsabwicklung und -verwaltung als Provider ausübt. Die Funktionen Rechnungswesen sowie Kapitalanlagenverwaltung werden von der Bayerischen Landesbrandversicherung AG wahrgenommen. Das Management der Fonds im Rahmen der fondsgebundenen Versorgungen übernimmt die Meriten Investment Management GmbH. Weitere Dienstleistungen werden vom Verband öffentlicher Versicherer erbracht. Ausblick Der Pensionsfonds befindet sich weiterhin in einer Phase der Neuausrichtung, welche ihre konkrete Ausgestaltung noch nicht gefunden hat. Übertragungen von Pensionsrückstellungen werden unter den bestehenden Bedingungen nur in wenigen Fällen umsetzbar sein. Auch im Bereich der Entgeltumwandlung ist in den nächsten beiden Jahren nicht mit nennenswertem Neugeschäft zu rechnen. Für 2015 geht der Pensionsfonds davon aus, dass die Umstrukturierungen bei einem großen Vertragsunternehmen noch negative Auswirkungen auf die Beitragsentwicklung haben werden. Danach wird sich die eher moderate Bestandsentwicklung mit leichtem Storno und leichten Zuwächsen aus bestehenden Verträgen wie in den letzten Jahren wieder fortsetzen. Die Kapitalanlagen werden in den nächsten beiden Jahren weiterhin einen stabilen Ertrag erwirtschaften können, auch wenn die zu stellende ZZR das Ergebnis belasten wird. Die zunehmende Reduzierung der Verwaltungskosten wird diesem Effekt entgegenwirken, so dass für 2015 ein Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in vergleichbarer Größenordnung wie 2014 erwartet werden kann. Die oben genannten Ausführungen enthalten Einschätzungen für die kommende Entwicklung des Unternehmens, die auf Basis von Planungen, Prognosen und vorsichtiger Abwägung aller bekannten Chancen und Risiken gemacht werden können. Auf Grund unbekannter Risiken, Ungewissheiten und Unsicherheiten handelt es sich um unvollkommene Annahmen, die so nicht eintreten oder nicht vollständig eintreffen müssen. Die Gesellschaft kann für die getroffenen Zukunftsprognosen keine Haftung übernehmen und verpflichtet sich gleichzeitig nicht, diese an die tatsächlich eintretenden Einflüsse anzupassen oder zu aktualisieren. Nach dem Bilanzstichtag sind keine Umstände oder Geschäftsvorfälle bekannt, die zu einer anderen Beurteilung zur Lage des Unternehmens führen würden. Bewegung des Bestandes an Versorgungsverhältnissen im Geschäftsjahr 2014
1) Zum Beispiel Reaktivierung, Wiederinkraftsetzung sowie Erhöhung der Rente 2) Einzusetzen ist hier der Betrag der im Folgejahr planmäßig zu zahlenden Renten bzw. bei Auszahlungsplänen - Raten (entsprechend der Deckungsrückstellung). 3) Hier sind Eintragungen vorzunehmen, sofern zur Deckung der Verpflichtungen gegenüber den Versorgungsberechtigten Verträge bei Lebensversicherern abgeschlossen wurden. 4) Hat die Phase der Restverrentung bereits begonnen, so ist die Eintragung in der Zeile "lebenslange Altersrente" vorzunehmen. Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2014
Düsseldorf, den 02.03.2015 West Pensionsfonds AG Der Vorstand Schick Berendes Bericht des AufsichtsratsWir haben die Geschäftsführung des Vorstands aufgrund regelmäßiger Berichte laufend überwacht und uns über die Geschäftslage unterrichten lassen. Den Jahresabschluss und den Lagebericht haben wir geprüft; Beanstandungen ergaben sich nicht. Wir schließen uns dem Ergebnis der Abschlussprüfung durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, an. Sie hat dem vorgelegten Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Den vorn Vorstand aufgestellten Jahresabschluss billigen wir. Er ist damit festgestellt.
Düsseldorf, den 27.04.2015 Für den Aufsichtsrat Schaefers Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktivseite in €
*) Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Ich bestätige hiermit entsprechend § 73 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.
München, den 25.02.2015 Der Treuhänder Johann Pöschl Bilanz zum 31. Dezember 2014Passivseite in €
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B.II. und C.I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung von § 341 f HGB sowie der auf Grund des § 116 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist.
Düsseldorf, den 23.02.2015 Der verantwortliche Aktuar Guido Berendes Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014
AnhangRechnungslegungsvorschriften Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde nach den Bestimmungen des HGB, des AktG, des VAG in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung von Pensionsfonds (RechPensV) sowie der Satzung in der aktuellen Fassung erstellt. Die Einzelposten des Jahresabschlusses werden in vollen Euro ausgewiesen. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sowie andere Kapitalanlagen wurden grundsätzlich mit dem für Umlaufvermögen geltenden Vorschriften nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet und mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktwert am Bilanzstichtag angesetzt. Waren diese Kapitalanlagen bestimmt, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen, wurden sie nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bilanziert. Eine Zuordnung der Zweckbestimmung erfolgte bei Zugang der Kapitalanlage. Die Widmung wurde jeweils bei Änderung der Anlagestrategie bzw. bei geplanten Verkäufen geprüft. Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen sowie übrige Ausleihungen wurden mit dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Die Differenz zwischen Anschaffungskosten und Rückzahlungsbetrag wurde mithilfe der Effektivzinsmethode über die Restlaufzeit verteilt. Abschreibungen wurden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem Marktwert und dem langfristig beizulegenden Wert liegen. Wertaufholungsgebot und Zuschreibungen Vermögensgegenstände, die in früheren Jahren auf einen niedrigeren Marktwert abgeschrieben wurden, müssen zugeschrieben werden, wenn diese Vermögensgegenstände am Bilanzstichtag wieder einen höheren beizulegenden Wert hatten. Die Zuschreibung erfolgte bis zur Höhe der fortgeschriebenen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren langfristig beizulegenden Wert. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen (fondsgebundene Versicherungen) wurden gemäß § 341d HGB in Verbindung mit § 56 RechVersV mit dem Zeitwert bilanziert. Einlagen bei Kreditinstituten wurden grundsätzlich zum Nennwert, vermindert um etwaige Wertberichtigungen, angesetzt. Forderungen aus dem Pensionsfondsgeschäft sowie sonstige Forderungen werden grundsätzlich zum Nennwert, vermindert um etwaige Wertberichtigungen, angesetzt. Aktive und passive latente Steuern werden für die Unterschiede in den Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz sowie für steuerliche Verlustvorträge angesetzt. Die Bewertung temporärer bzw. quasi-temporärer Differenzen erfolgt mit dem geltenden Nominalsteuersatz für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde entsprechend dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert. Alle übrigen Aktiva werden mit Nominalbeträgen angesetzt. Die Deckungsrückstellung wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen für jeden Vertrag einzeln berechnet. Den Berechnungen der versicherungstechnischen Rückstellungen für Versorgungen mit Mindestleistung liegen die nachfolgend aufgeführten Rechnungsgrundlagen zugrunde:
Die Deckungsrückstellung wurde bis auf den Teil, bei dem das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, für jede Versicherung einzelvertraglich, prospektiv und mit einem Rechnungszins von 3,25%, 2,75%, 2,25% bzw. 1,75% berechnet. Die Deckungsrückstellung entsprechend dem Vermögen, bei dem das Anlagerisiko von den versicherten Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen wird (fondsgebundene Altersvorsorge-verträge), errechnet sich wie folgt:
Für die Berechnungen zur Ermittlung der Auffüllungsbeträge bei Rentenversicherungen, die nicht auf Basis der Sterbetafel DAV 2004 R kalkuliert werden, wird die Sterbetafel DAV 2004 R-B20 mit dem verwendeten Rechnungszins zugrunde gelegt. Zusätzlich werden bei den Bere-rechnungen der Auffüllungsbeträge bei anwartschaftlichen Rentenversicherungen die Storno-wahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Den Berechnungen der versicherungstechnischen Rückstellungen für Versorgungen mit Leistungszusage liegen die nachfolgend aufgeführten Rechnungsgrundlagen zugrunde:
Die Deckungsrückstellung für das zinsgarantierte Produkt wird für jede Versorgung einzelvertraglich, prospektiv und mit einem Rechnungszins von 2,75%, 2,25% bzw. 1,75% berechnet. Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung von §§ 249 Abs.1, 253 Abs.1 HGB. Als Rechnungsgrundlagen werden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 4,5% verwendet. Die Rentenanpassungen werden mit einem Trend von 2,0% p.a. berücksichtigt. Die Altersberechnung erfolgt nach der üblichen Halbjahresmethode, d.h. Auf- bzw. Abrundung auf volle Jahre. Die Hinterbliebenenversorgung wird nach kollektiver Methode gerechnet. Alle übrigen Rückstellungen werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Betragen die Laufzeiten mehr als ein Jahr werden diese gern. § 253 Abs. 2 HGB mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten und Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. 2. Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr 2014
Entwicklung des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Geschäftsjahr 2014
3. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva B. Kapitalanlagen
Die Bewertungsreserven beliefen sich auf 4.647 T€ (2.499 T€) und lagen bei 18,4% (10,3%) des Buchwerts der Kapitalanlagen. Die Zeitwerte wurden, abhängig von der jeweiligen Anlagenart, grundsätzlich nach folgenden branchenüblich anerkannten Methoden ermittelt: An einer Börse notierte übrige Kapitalanlagen wurden mit dem letzten zum Bilanzstichtag verfügbaren Börsenkurs bewertet. An einer Börse notierte Wertpapiere wurden mit dem letzten zum Bilanzstichtag verfügbaren Börsenkurs bewertet. Sofern kein Börsenkurs vorhanden war, erfolgte die Bewertung von Investmentfonds zu dem von der Kapitalverwaltungsgesellschaft übermittelten Rücknahmepreis. Nicht börsennotierte Schuldtitel wurden mit der entsprechenden Zinsstrukturkurve zum 31. Dezember 2014 unter Berücksichtigung der jeweiligen Bonitäts- und Liquiditätsabschläge bewertet. Bei Einlagen bei Kreditinstituten wird der Nennwert als Zeitwert angesetzt. Sonstige Kapitalanlagen, die nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet wurden:
Auf Kapitalanlagen wurden im Geschäftsjahr keine Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen. B.III.1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Angaben zu den Investmentvermögen gem. § 285 Nr. 26 HGB:
1) Börsentägliche Anteilsscheinrückgabe möglich Die Tabelle enthält auch die Investmentanteile, die unter der Position C. Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern fallen. C. I. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern
D. IV. Sonstige Forderungen Zusammensetzung:
Der Gesamtbetrag der sonstigen Forderungen entfällt auf Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. E.III. Andere Vermögensgegenstände In dieser Position sind vorausgezahlte Versorgungsleistungen in Höhe von 32.516 Euro (im Vorjahr 25.863 Euro) ausgewiesen. F. Rechnungsabgrenzungsposten Die Position enthält abgegrenzte Zinsen aus festverzinslichen Wertpapieren, Namensschuld-verschreibungen, Schuldscheindarlehen, übrigen Ausleihungen und Einlagen bei Kreditinstituten in Höhe von 395.620 Euro sowie vorausbezahlte Löhne in Höhe von 2.779 Euro. Passiva A.I. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 4.000.000 Euro und ist eingeteilt in 80.000 auf den Namen ausgestellte Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien). Die Einzahlung erfolgte in voller Höhe. Die Beteiligungsverhältnisse stellen sich zum 31. Dezember 2014 unverändert wie folgt dar:
Die Mitteilungs- und Bekanntmachungspflichten gemäß § 20 Abs. 1 AktG wurden erfüllt. A.II. Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage wurde ein Agio von 10% des Grundkapitals in Höhe von 400.000 Euro gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingestellt. Die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 - 3 HGB ist in ausreichendem Umfang vorhanden. Die gesonderte Bildung einer gesetzlichen Rücklage gemäß § 150 Abs. 1 und 2 AktG entfällt somit. B.II. Deckungsrückstellung Die Deckungsrückstellung enthält erstmalig eine Zinszusatzreserve in Höhe von 144.085 Euro. Die Berechnung erfolgte auf Grundlage der PFDeckRV mit einem Referenzzins in Höhe von 3,15%. Betroffen sind somit die Bestände mit einem kalkulatorischen Rechnungszins in Höhe von 3,25%. B.IV. Rückstellung für erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung
Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung umfasst die für die Überschussbeteiligung der versicherten Arbeitnehmer und Arbeitgeber angesammelten Beträge. Bei der Entnahme handelt es sich um die Überschussanteile für die Versicherungsnehmer, von denen im Geschäftsjahr 56.797 Euro zur Summenerhöhung verwendet und 63.061 Euro der verzinslichen Ansammlung gutgeschrieben wurden. Von der Rückstellung für Beitragsrückerstattung am Bilanzstichtag entfallen auf:
Der Überschussverteilungsplan mit den einzelnen Überschussanteilsätzen ist auf den Seiten 39 bis 46 angegeben. C. Pensionsfondstechnische Rückstellungen entsprechend dem Vermögen für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern Unter den pensionsfondstechnischen Rückstellungen ist eine Deckungsrückstellung in Höhe von 5.552.597 Euro enthalten, deren Wert sich nach dem für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gehaltenen Vermögen entsprechend den Festlegungen im Pensionsfondsvertrag bestimmt (§ 17 Abs. 1 RechPensV). Ferner enthält dieser Posten eine Deckungsrückstellung für Versorgungsleistungen in Höhe von 3.048.074 Euro, die nach der prospektiven Methode ermittelt wurde (§ 17 Abs. 2 Rech-PensV). D.III. Sonstige Rückstellungen Zusammensetzung:
Die Bewertung erfolgte in Höhe der voraussichtlichen künftigen Inanspruchnahme. Geschäftsbericht 2014 West Pensionsfonds AG Euro F.I.2. Verbindlichkeiten aus dem Pensionsfondsgeschäft gegenüber Versorgungsberechtigten Als Verbindlichkeiten gegenüber Versorgungsberechtigten sind im Wesentlichen 403.372 Euro verzinslich angesammelte Gewinnanteile (davon 125.153 Euro mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren) ausgewiesen. F.V. Sonstige Verbindlichkeiten Zusammensetzung:
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I.1.a) Gebuchte Bruttobeiträge
Rückversicherungssaldo Der Saldo aus den verdienten Beiträgen des Rückversicherers und den Anteilen des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für Versorgungsfälle, den Bruttoaufwendungen für den Pensionsfondsbetrieb zuzüglich der Veränderung des Anteils des Rückversicherers an der Brutto-Deckungsrückstellung ergibt aus Sicht des Rückversicherers ein positives Ergebnis von 3.494 Euro (3.467 Euro). I.3. Erträge aus Kapitalanlagen
Die Kapitalanlage des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern erfolgt primär in thesaurierenden Fonds. Die Erfassung der Zins- und Dividendenanteile erfolgt durch die Thesaurierung im Rahmen des Ertragsausgleichsverfahrens über den Kurs der Anteilscheine. In 2014 erfolgten 2 Ausschüttungen aus dem West Pension Value. Der auf die Kapitalanlage des Vermögens für Rechnung und Risiko von Arbeitnehmern und Arbeitgebern entfallende Anteil der Ausschüttung wurde reinvestiert und den jeweiligen Versorgungskonten wurden entsprechend ihrem Anteil an der Ausschüttung neue Anteile am West Pension Value gutgeschrieben. I.10. Aufwendungen für Kapitalanlagen
II.2. Sonstige Aufwendungen In dieser Position sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von 34.681 Euro enthalten. 5. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr kein Personal beschäftigt. Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Beiträge Pensionssicherungsverein An den Pensionssicherungsverein wurden im Geschäftsjahr Beiträge in Höhe von 650 Euro entrichtet. Gremien Für die Tätigkeit des Vorstands wurden im Geschäftsjahr 2014 Gesamtbezüge in Höhe von 99.405 Euro gewährt. An ehemalige Vorstandsmitglieder wurden Pensionszahlungen in Höhe von 28.575 Euro geleistet. Der Aufsichtsrat hat keine Bezüge erhalten. An den Vorstand und an den Aufsichtsrat wurden keine Vorschüsse und Kredite gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse für diesen Personenkreis eingegangen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind auf der Seite 3 angegeben. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige aus der Bilanz und den Erläuterungen zur Bilanz in diesem Bericht nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse, einschließlich Pfandbestellungen und Sicherheitsübereignungen sowie Bürgschaftsverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus der Begebung von Wechseln und Schecks, bestanden nicht. Überschussverteilung 2015 A) Entgeltumwandlung 1) Überschussbeteiligung während der Anwartschaft Für das Geschäftsjahr 2015 wird von einer Gesamtverzinsung (rechnungsmäßiger Zins + über-rechnungsmäßiger Zins) von 3,25 % ausgegangen. Hauptversorgung Tarifwerke 2012 und 2013 (Garantiezins 1,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil: 1,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Monatlicher Kostenüberschussanteil: 0 % des überschussberechtigten Fondsguthabens (ohne Fondsguthaben) Tarifwerk 2007 (Garantiezins 2,25%) Jährlicher Zinsüberschussanteil: 1,00 % des überschussberechtigten Deckungskapitals (ohne Fondsguthaben) Monatlicher Kostenüberschuss: 0 % des überschussberechtigten Fondsguthabens Tarifwerke 2004 und 2005 (Garantiezins Z75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil: 0,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals (ohne Fondsguthaben) Monatlicher Kostenüberschussanteil: 0 % des überschussberechtigten Fondsguthabens Geschäftsbericht 2014 West Pensionsfonds AG Tarifwerk 2002 (Garantiezins 3,25%) Jährlicher Zinsüberschussanteil: 0,00 % des überschussberechtigten Deckungskapitals (ohne Fondsguthaben) Monatlicher Kostenüberschussanteil: 0 % des überschussberechtigten Fondsguthabens Tarifbaustein B/BR (Berufsunfähigkeitsversorgung) Tarifwerke 2002, 2004, 2005, 2007, 2012 und 2013 15 % des Risikobeitrags bei Männern 5 % des Risikobeitrags bei Frauen Tarifbaustein RZ (zusätzliche Hinterbliebenenversorgung) Tarifwerke 2002, 2004, 2005, 2007, 2012 und 2013 25 % des Risikobeitrags bei Männern 20 % des Risikobeitrags bei Frauen Geschäftsbericht 2014 West Pensionsfonds AG 2) Versorgungen im Rentenbezug Hauptversorgung Tarifwerke 2012 und 2013 (Garantiezins 1,75%)
Angesichts des niedrigen Zinsüberschusses kann nicht vereinbart werden, dass ab Rentenbeginn unter Anrechnung der erreichten Bonusrente eine Mindestüberschussrente (MÜR) gezahlt wird. Tarifbaustein B/BR (Berufsunfähigkeitsversorgung) Tarifwerke 2012 und 2013 (Garantiezins 1,75%)
B) Übernahme von Pensionsverpflichtungen Für das Geschäftsjahr 2015 wird beim zinsgarantierten Produkt von einer Gesamtverzinsung (rechnungsmäßiger Zins + überrechnungsmäßiger Zins) von 3,25 % ausgegangen. Die Verwendung der Überschüsse wird im Pensionsfondsvertrag geregelt. 1) Überschussbeteiligung während der Anwartschaft Hauptversorgung Tarifwerk 2012 (Garantiezins 1,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Jährlicher Risikoüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt (nur Abrechnungsverband Gruppenrentenversicherungen): 0,5 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2007 (Garantiezins 2,25%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,00 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Jährlicher Risikoüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt (nur Abrechnungsverband Gruppenrentenversicherungen): 0,5 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2005 (Garantiezins 2,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 0,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Jährlicher Risikoüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt (nur Abrechnungsverband Gruppenrentenversicherungen): 0,5 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifbaustein BUZ (Berufsunfähigkeitsversorgung) Tarifwerk 2012 (Garantiezins 1,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2007 (Garantiezins 2,25%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,00 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2005 (Garantiezins 2,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 0,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifbaustein WIZ (Hinterbliebenenversorgung) Tarifwerk 2012 (Garantiezins 1,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2007 (Garantiezins 2,25%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,00 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2005 (Garantiezins 2,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 0,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Bei Gewinnverwendung "verzinsliche Ansammlung" verzinst sich diese mit dem Gesamtzins in Höhe von 3,25%. 2) Versorgungen im Rentenbezug Hauptversorgung Tarifwerk 2012 (Garantiezins 1,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Jährlicher Risikoüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt (nur Abrechnungsverband Gruppenrentenversicherungen): 0,5 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2007 (Garantiezins 2,25%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,00 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Jährlicher Risikoüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt (nur Abrechnungsverband Gruppenrentenversicherungen): 0,5 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2005 (Garantiezins 2,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 0,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Jährlicher Risikoüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt (nur Abrechnungsverband Gruppenrentenversicherungen): 0,5 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifbaustein BUZ (Berufsunfähigkeitsversorgung) Tarifwerk 2012 (Garantiezins 1,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Geschäftsbericht 2014 West Pensionsfonds AG Tarifwerk 2007 (Garantiezins 2,25%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,00 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2005 (Garantiezins 2,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 0,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifbaustein WIZ (Hinterbliebenenversorgung) Tarifwerk 2012 (Garantiezins 1,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,50 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2007 (Garantiezins 2,25%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 1,00 % des überschussberechtigten Deckungskapitals Tarifwerk 2005 (Garantiezins 2,75%) Jährlicher Zinsüberschussanteil für das zinsgarantierte Produkt: 0,5047/0 des überschussberechtigten Deckungskapitals
Düsseldorf, den 02.03.2015 West Pensionsfonds AG Der Vorstand Schick Berendes Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der West Pensionsfonds AG, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 02.04.2015 KPMG
AG
Dr. Ott, Wirtschaftsprüfer Kästle, Wirtschaftsprüferin Weitere Angaben zum Lagebericht Von der West Pensionsfonds AG betriebene Versicherungszweige und Versicherungsarten Einzel-Rentenversorgungen Gruppen-Rentenversorgungen Fondsgebundene Einzel-Rentenversorgungen Fondsgebundene Gruppen-Rentenversorgungen Berufsunfähigkeitsversorgungen Zusätzliche Hinterbliebenenversorgungen |
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