Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 159394
Vorher
Börde Container Feeder GmbH
Eingetragen
11.11.2004
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung in der BinnenschifffahrtGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
I. Gegenstand des Unternehmens ist die Organisation, Bündelung und Durchführung von multimodalen Logistikdienstleistungen. Der Schwerpunkt liegt bei Containertransporten auf Binnenwasserstraßen, der Straße, auf der Schiene sowie damit zusammenhängende Umschlagsdienstleistungen. Transporte erfolgen mit fremden oder eigenen Fahrzeugen. Der Gesellschaft sind alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte gestattet. II. Gegenstand der Gesellschaft ist auch die Beteiligung an anderen Unternehmen insbesondere an Unternehmen mit dem Gegenstand der Ziffer I.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Dieter Gust
seit 25.9.2023
Geschäftsführer
Mats Philipp Lüer
seit 5.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
10.000 €
33.33%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

modal 3 Logistik GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.736.201,00 2.687.666,00
II. Sachanlagen 2.554.064,00 2.300.490,00
III. Finanzanlagen 1.102.000,00 1.589.632,80
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 405.983,66 361.365,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.256.261,58 3.515.269,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 224.090,14 324.561,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.989,12 18.652,24
D. Aktive latente Steuern 685.110,72 513.833,04
9.006.700,22 11.311.470,99

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 9.000,00 9.000,00
III. Gewinnvortrag 1.181.089,97 1.286.089,97
IV. Jahresüberschuss 2.686,34 -202.046,18
B. Rückstellungen 1.240.965,31 712.123,77
C. Verbindlichkeiten 6.542.958,60 9.476.303,43
9.006.700,22 11.311.470,99

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 28.379.976,15 26.767.204,80
2. Veränderung des Bestands an nicht abgerechneter Leistungen 96.730,38 43.054,03
3. Sonstige betriebliche Erträge 284.133,24 213.726,97
4. Materialaufwand -20.024.472,51 -18.915.020,32
5. Rohergebnis 8.736.367,26 8.108.965,48
6. Personalaufwand -3.872.288,08 -4.100.590,44
- davon für Altersversorgung € 33.959,66 (Vorjahr € 35.397,65)
7. Abschreibungen -1.514.626,88 -1.601.956,70
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.180.928,61 -1.997.475,66
9. Betriebsergebnis 1.168.523,69 408.942,68
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67,26 121,56
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -161.737,42 -203.617,02
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen -487.632,80 0,00
13. Finanzergebnis -649.302,96 -203.495,46
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag -312.551,21 -58.300,18
15. Ergebnis nach Steuern 206.669,52 147.147,04
16. Sonstige Steuern -1.937,00 -2.310,00
17. Jahresfehlbetrag/ -überschuss 204.732,52 144.837,04
18. Verlustvortrag -202.046,18 -346.883,22
19. Einstellung in die Gewinnrücklage 0,00 0,00
20. Bilanzverlust 2.686,34 -202.046,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die modal 3 Logistik GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 159394 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln wurden teilweise in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen (Going-Concern).

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird ausgeübt.

Anlagevermögen

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird aktiviert und planmäßig über 6 Jahre abgeschrieben. Die angenommene Nutzungsdauer stützt sich auf die gute Marktposition des erworbenen Geschäftes und die damit verbundene stabile Ertragslage.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 (analog dem Vorjahr) werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Nutzungsdauer der Sachanlagen:

Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 13 Jahre

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % (Vorjahr: 1,0 %) auf Forderungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel und übrigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

Sämtliche Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit oder Restlaufzeit von genau einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Bei der Ermittlung der im Zusammenhang mit der Rückstellungsbewertung entstehenden Aufwendungen und Erträge wird davon ausgegangen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Beginn der Periode eingetreten ist. Für Veränderungen des Verpflichtungsumfangs wird die Annahme getroffen, dass diese zum Periodenende eingetreten sind. Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes oder der Restlaufzeit sind im Aufzinsungsergebnis enthalten und werden demzufolge einheitlich in Zinsergebnis ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Erläuterung der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der modal 3 Logistik GmbH dargestellt.

2. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält zum 31. Dezember 2023 Beteiligungen an den folgenden Unternehmen:

Name Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis des Geschäftsjahres 2023
EUR EUR
Unmittelbare Beteiligungen
WCX Weser Container Xpress GmbH Hamburg 100,00 % 32.554,56 -7.247,15
Werra Kombi Terminal Betriebsgesellschaft GmbH Philippsthal 100,00 % 614.279,26 185.889,82
CTF Container Terminal Fallersleben Betriebsgesellschaft mbH Fallersleben 50,00 % 208.034,34 -94.484,00
Mittelbare Beteiligungen
RegioPort OWL Betriebsgesellschaft mbH Minden 33,33 % 31.255,43 2.015,82

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden separat ausgewiesen.

4. Der Ausschüttungssperre unterliegende Beträge

Der Gesamtbetrag der einer Ausschüttungssperre unterliegenden Beträge setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Beträge aus der Aktivierung eines Überhangs aktiver latenter Steuern 685.110,72 513.833,04
Gesamt 685.110,72 513.833,04

Von den Gewinnrücklagen von TEUR 1.181 stehen zum 31. Dezember 2023 nach Berücksichtigung der ausschüttungsgesperrten Beträge (TEUR 685) rechnerisch noch TEUR 496 für Ausschüttungszwecke zur Verfügung.

5. Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen 483 422
Rückstellungen aus Mitarbeiteransprüchen 222 170
Rückstellung für ausstehende Versicherungsprämien/Beiträge 40 26
Rückstellung für Jahresabschluss 32 25
777 643

6. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr zwischen 1 und 5 Jahren mehr als 5 Jahre Gesamt 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 184.690,33 526.797,73 87.190,00 798.678,06
Vorjahr (TEUR) 700 585 218 1.503
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.432.595,83 0,00 0,00 1.432.595,83
Vorjahr (TEUR) 1.605 0 0 1.605
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 48.944,70 0,00 0,00 48.944,70
Vorjahr (TEUR) 133 0 0 133
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 58.485,22 160.000,00 260.000,00 478.485,22
Vorjahr (TEUR) 59 160 400 619
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 29.485,22 0,00 0,00 29.485,22
Vorjahr (TEUR) 20 0 0 20
Sonstige Verbindlichkeiten 847.364,34 2.485.153,44 422.251,79 3.754.769,57
Vorjahr (TEUR) 847 2.432 2.317 5.596
- davon aus Steuern 41.326,87 0,00 0,00 41.326,87
Vorjahr (TEUR) 39 0 0 39
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 6.193,72 0,00 0,00 6.193,72
Vorjahr (TEUR) 38 0 0 38
Gesamt 2.601.565,64 3.171.951,17 769.441,79 6.542.958,60
Vorjahr (TEUR) 3.364 3.177 2.935 9.476

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 769.790,00 durch Schiffshypothek oder Globalabtretung von Forderungen besichert.

Ein in den sonstigen Verbindlichkeiten befindliches Darlehen hat zum Stichtag einen Saldo von EUR 2.000.000,00 (Vorjahr: TEUR 3.800) und ist durch Abtretung von Umsatzerlösen in dieser Höhe besichert.

Erläuterungen der Gewinn und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten mit TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 171) Erträge aus latenten Steuern. Die ausgewiesenen latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansatz eines Geschäfts- und Firmenwertes.

Verwendung des Jahresergebnisses

Über die Ergebnisverwendung entscheiden die Gesellschafter im Rahmen der ersten Gesellschafterversammlung des Jahres 2024. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 204.732,52 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2024 2025 bis 2028 2029 und später
EUR EUR EUR
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 3.935.448,57 496.267,69 163.350,00
davon gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen 228.723,41 160.488,34 0,00

2. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer

Herr Jörn Lauk, Kaufmann (vom 10.03.2022 bis 09.01.2023)

Herr Mats Lüer, Kaufmann (seit 10.03.2022)

Herr Christian Gust, Kaufmann (seit 14.09.2023)

Auf die in § 285 Nr. 9 a) und b) bezeichneten Angaben wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 63 Arbeitnehmer (Vorjahr: 65 Arbeitnehmer) in folgenden Gruppen beschäftigt:

2023 2022
Terminal/Besatzung 35 34
Angestellte 28 31
63 65

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

 

Hamburg, den 8. März 2024

modal 3 Logistik GmbH, Hamburg

Die Geschäftsführung

Mats Lüer, Geschäftsführer

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 * Zugänge ** Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltl. erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte, ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 384.713,89 * 18.298,00 403.011,89
** 0,00
* 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 5.306.000,00 ** 0,00 5.306.000,00
* 18.298,00
5.690.713,89 ** 0,00 5.709.011,89
II. Sachanlagen
* 450.000,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 7.339.346,56 ** 0 7.789.346,56
* 391.711,32
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 649.254,56 ** 119.518,57 921.447,31
* 841.711,32
7.988.601,12 ** 119.518,57 8.710.793,87
III. Finanzanlagen
* 0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.622.632,80 ** 0,00 1.622.632,80
* 0,00
2. Beteiligungen 67.000,00 ** 0,00 67.000,00
1.689.632,80 0,00 1.689.632,80
* 860.009,32
15.368.947,81 ** 119.518,57 16.109.438,56
Abschreibungen
01.01.2023 * Zugänge ** Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltl. erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte, ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 202.659,89 * 85.429,00 288.088,89
** 0,00
* 884.334,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 2.800.388,00 **0,00 3.684.722,00
* 969.763,00
3.003.047,89 ** 00,0 3.972.810,89
II. Sachanlagen
* 469.671,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.286.999,56 ** 0,00 5.756.670,56
* 75.192,88
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 401.111,56 ** 76.245,13 400.059,31
* 544.863,88
5.688.111,12 ** 76.245,13 6.156.729,87
III. Finanzanlagen
* 487.632,80
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 ** 0,00 587.632,80
* 0,00
2. Beteiligungen 0,00 ** 0,00 0,00
* 487.632,80
100.000,00 ** 0,00 587.632,80
* 2.002.259,68
8.791.159,01 ** 76.245,13 10.717.173,56
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltl. erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte, ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 114.923,00 182.054,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 1.621.278,00 2.505.612,00
1.736.201,00 2.687.666,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.032.676,00 2.052.347,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 521.388,00 248.143,00
2.554.064,00 2.300.490,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.035.000,00 1.522.632,80
2. Beteiligungen 67.000,00 67.000,00
1.102.000,00 1.589.632,80
5.392.265,00 6.577.788,80

Lagebericht 2023

modal 3 Logistik GmbH

1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die modal 3 Logistik GmbH steht für trimodale, umweltbewusste Logistik aus einer Hand mit Standorten in Hamburg, Haldensleben, Fallersleben, Minden sowie Philippsthal. Wesentliche Kenngröße innerhalb der Branche ist der Zwanzig-Fuß-Standardcontainer (englisch: Twenty-foot Equivalent Unit, kurz TEU), eine standardisierte Einheit zur Erfassung von Containern verschiedener Größen und zur Beschreibung von Ladekapazitäten bei Schiffen bzw. dem Umschlag von Containerterminals. Die über 60 Mitarbeitenden der modal 3 bewegen pro Jahr rund 100.000 TEU im Hafenhinterlandverkehr. Durch maßgeschneiderte Transportlösungen wird der Versand von Containern und Projektladungen zwischen den Seehäfen und dem Hinterland organisiert und verlässlich für die Kunden durchgeführt. Der Fokus liegt dabei auf den Verkehrsträgern Binnenschiff und Bahn sowie ausgeklügelten, trimodalen Logistikkonzepten für alle Vor- und Nachläufe. Dadurch leistet die modal 3 Logistik GmbH (im Folgenden "modal 3" oder "Gesellschaft") einen wirksamen Beitrag zur Verringerung des Energieverbrauchs und den Emissionen beim Transport.

Von den im Hafenhinterland befindlichen Standorten Haldensleben, Fallersleben und Magdeburg verkehren eigene und gecharterte Binnenschiffe im Liniendienst zu den Seeterminals in Hamburg sowie Bremerhaven. Modal 3 verfügt über vier eigene Binnenschiffe und zwei Schubleichter. Von den Hafenhinterland-Terminals in Philippsthal, Magdeburg und Minden bietet die Gesellschaft über ihre Bahndienstleister mehrere Abfahrten pro Woche zu den westeuropäischen Seeterminals auf der Schiene an. Die Vor- und Nachläufe zu und von den Terminals werden durch LKW-Dienstleister durchgeführt.

Darüber hinaus hält die Gesellschaft sämtliche Anteile an der Werra Kombi Terminal Betriebsgesellschaft mbH (WKT), Philippsthal, deren dortiges Terminal für den Umschlag und die Zwischenlagerung von Containern zuständig ist, die durch die Bahndisposition über das Terminal abgewickelt werden. Weiter werden Wechselaufbaubrücken durch das WKT repartiert und wiederaufbereitet. Ferner hält die Gesellschaft 50 % der Anteile an der CTF Container Terminal Fallersleben Betriebsgesellschaft mbH, Wolfsburg-Fallersleben, deren Terminal für den Umschlag und die Zwischenlagerung von Containern zuständig ist, die durch die Schiffsdisposition über das Terminal abgewickelt werden. Schließlich werden über die 100%-tige Tochtergesellschaft WCX Weser Container Xpress GmbH, Hamburg, 33,3% der Anteile an der RegioPort OWL Betriebsgesellschaft mbH, Minden, gehalten, die dort Dienstleistungen um den dortigen Umschlag und die Zwischenlagerung von Containern erbringt. Forschungstätigkeiten werden nicht unternommen. Entwicklungstätigkeiten wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht erbracht.

2 Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war nach Informationen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 durch die Folgen der globalen Krisen belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach ersten Berechnungen im Jahr 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die deutsche Wirtschaft konnte damit die weitere Erholung vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortsetzen. Die Folgen der Energiekrise und die geopolitischen Spannungen prägten das Jahr 2023. Dadurch verlor der Welthandel an Dynamik, was negative Auswirkungen auf die deutsche Exportwirtschaft hatte. Zudem belasteten die hohen Energiepreise insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen und die Inflation hat nur langsam nachgelassen. Die Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche verlief recht unterschiedlich. Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe ging zurück. Dagegen stützten die meisten Dienstleistungsbereiche die Wirtschaft, z. B. die Informations- und Kommunikationsbranche. Auch die Bereiche Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit und Unternehmensdienstleister konnten ein leichtes Plus verzeichnen. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Die Wertschöpfung im Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging hingegen zurück. Im Baugewerbe führten neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen nur zu einem kleinen Plus.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (-3,0 %) kräftiger als die Exporte (-1,8%).

Vor diesen Hintergründen ist auch die Entwicklung in der Containerlogistik zu sehen. In diesem Marktsegment war im Jahr 2023 ebenfalls ein leichter Marktrückgang zu verzeichnen.

2.1 Geschäftsverlauf und Lage

Die modal 3 konnte im Geschäftsjahr 2023 sowohl den Umsatz wie auch das Ergebnis nochmals steigern. Wesentliche Umsatzzuwächse konnten im Bereich Bahn verzeichnet werden. Die neue Zuglinie Rotterdam - Magdeburg - Rotterdam wurde Mitte des Jahres 2023 erfolgreich aufgesetzt und hat derzeit eine konstante Grundauslastung. Die Erschließung weiterer Kundenpotentiale wurde vorangetrieben und Potenziale, insbesondere in der Region Magdeburg, gehoben.

Trotz einiger Hausforderungen, u. a. die schwierige geopolitische Lage und eine konstant hohe Inflation, verlief das Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend. Die Anzahl an transportieren TEU sank von 98.335 TEU um rund 6,8 % auf 91.692 TEU. Der für modal 3 wichtige Hamburger Hafen konnte im gleichen Zeitraum insgesamt 7,7 Mio. TEU umschlagen. Der dortige Containerumschlag ist damit um 0,6 Mio. TEU oder rund 7,2 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Vor diesem Hintergrund ist das erwirtschaftete Ergebnis der modal 3 nach Einschätzung der Geschäftsführung noch höher zu bewerten.

2.2 Ertragslage

Die Ertragslage ist zufriedenstellend. Die transportierten Mengen sind nachfolgend aufgeführt.

Leistungen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Halbläufe * TEU TEU TEU %
Schiffslinien 51.669 57.302 -5.633 -9,8
Zuglinien 40.023 41.033 -1.010 -2,5
Gesamt 91.692 98.335 -5.643 -6,8

Die Leistungen sanken insgesamt aufgrund eines schwächelnden Welthandels und einer gedämpften deutschen Exportwirtschaft. Dadurch waren insgesamt weniger Transportmengen an Container verfügbar, sowohl per Binnenschiff wie auch per Zug. Die Auslastung der eigenen Binnenschiffsflotte konnte allerdings nochmals gesteigert werden, wodurch sich das operative Ergebnis verbessert hat.

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatzerlöse 28.380 26.767 1.613 +6
EBITDA 2.683 2.011 672 +33
EBITDA-Marge in % 9,5% 7,5% +2,0
EBIT 1.168 409 759 +186
Beteiligungsergebnis 0 0 - -
Finanzergebnis -649 -204 -445 -218
Ergebnis vor Steuern 519 205 314 +153
Jahresergebnis 205 145 60 +41

Neben den gestiegenen Umsatzerlösen konnte auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization, EBITDA), um 0,7 Mio. € auf 2,7 Mio. € (+33%) gesteigert werden, was im Wesentlichen aus den Bereichen Bahn und Lagerei resultiert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (earnings before interest and taxes, EBIT) erhöhte sich ebenfalls um 0,8 Mio. € auf 1,2 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €). In dem Finanzergebnis sind Abschreibungen auf Finanzanlagen (0,4 Mio. €) enthalten, sodass das Ergebnis vor Steuern sich um insgesamt 0,3 Mio. € auf 0,5 Mio. € erhöhte und das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 0,2 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €) abgeschlossen werden konnte.

Der Umsatz pro Mitarbeiter erhöhte sich deutlich auf 450 T€ p.a. (+9%). Die Umsatzrendite ist leicht gestiegen.

2.3 Finanzlage

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Finanzlage wird als zufriedenstellend eingeschätzt. Der operative Cashflow lag mit 3,5 Mio. € deutlich über dem Wert des Vorjahres (1,3 Mio. €). Im Geschäftsjahr wurden damit sämtliche Geschäfte und alle Sachinvestitionen aus dem operativen Cashflow finanziert sowie die laufenden Zins- und Tilgungsleistungen erbracht.

Das Anlagevermögen ist nahezu vollständig durch das Eigenkapital der Gesellschaft sowie mittel- bis langfristige Verbindlichkeiten gedeckt.

2.4 Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 5.392 6.578 -1.186 -18%
kurzfristige Vermögenswerte 2.906 3.876 -970 -25%
liquide Mittel 224 325 -101 -31%
Sonstiges 485 532 -47 -9%
Bilanzsumme 9.007 11.311 -2.304 -20%
Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Passiva T€ T€ T€ %
Eigenkapital 1.223 1.123 100 +9%
mittel- und langfristige Verbindlichkeiten 3.941 6.112 -2.171 -36%
kurzfristige Verbindlichkeiten 3.843 4.076 -233 -6%
Bilanzsumme 9.007 11.311 -2.304 -20%

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Mio. € gesunken, da die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (rund 1,5 Mio. €) und die Abschreibungen auf Finanzanlagen (rund 0,5 Mio. €) die Zugänge des Geschäftsjahres (rund 0,9 Mio. €) übersteigen. Von den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände entfallen rund 0,9 Mio. € auf die planmäßige Abschreibung des bestsehenden Geschäfts- und Firmenwertes.

Die liquiden Mittel sind auf Vorjahresniveau und betragen zum Bilanzstichtag 0,2 Mio. €.

Die Eigenkapitalquote hat sich bei einer um 2,3 Mio. € auf 9,0 Mio. € verminderten Bilanzsumme sowie dem erzielten Jahresüberschuss um 3,6%-Punkte erhöht. Die Eigenkapitalrendite liegt bei 16,8 % (VJ. 12,9 %).

Die Verbindlichkeiten konnten durch die im Geschäftsjahr 2023 geleisteten planmäßigen Tilgungen sowie Sondertilgungen deutlich vermindert werden. An Kreditinstitute wurden Zahlungen in Höhe von 0,7 Mio. € getätigt, an weitere Darlehensgeber 2,2 Mio. €.

Kapitalkennzahlen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Eigenkapital 1.223 1.123 100 9%
Bilanzsumme 9.007 11.311 -2.304 -20%
Eigenkapitalquote % 13,6% 9,9% 3,7%
Eigenkapitalrendite % 16,8% 12,9% 3,9%
Mittel- und langfristiges Kapital 5.164 7.235 -2.071 -29%
Capital Employed 4.940 6.910 -1.970 -29%
EBIT 1.168 409 759 186%
ROCE % 23,6% 5,9% 18%
Jahresergebnis 205 145 60 41%

Das Capital Employed wird dabei ermittelt auf Basis der in der Vermögenslage dargestellten Werte, indem zum Wert des Anlagevermögens die Summe aus kurzfristigen Vermögenswerten, liquiden Mitteln und sonstigen Vermögenswerten abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten hinzugerechnet werden. Der Rückgang des capital employed resultiert dabei zum einen aus dem im Wesentlichen abschreibungsbedingten Rückgang des Anlagevermögens sowie des Rückgangs der kurzfristigen Vermögenswerte um rund 25 %. Der Return on Capital Employed (ROCE) wird ermittelt als Verhältnis von EBIT zu Capital Employed. Die deutliche Steigerung des ROCE ergibt sich dabei zum einen aus der Reduktion des Capital Employed um rund 29 %sowie der Steigerung des EBIT gegenüber dem Vorjahr um 186 %.

2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung verwendet die modal 3 im Wesentlichen die Umsatzerlöse, das EBITDA sowie den Jahresüberschuss.

Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Umsatz in Höhe von 28,4 Mio. € abgeschlossen. Damit wurden das Vorjahresniveau (26,8 Mio. €) und die Erwartungen (25,6 Mio. €) deutlich übertroffen.

Der Jahresüberschuss beträgt 0,2 Mio. €, im Vergleich zum Jahresüberschuss in Höhe von 0,1 Mio. € im Vorjahr, und entspricht damit den ursprünglichen Erwartungen. Das EBITDA beträgt 2,7 Mio. €, im Vergleich zu 2,0 Mio. € im Vorjahr.

2.6 Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bewertet die Geschäftsführung weiterhin als stabil. Dies stützt sich insbesondere auf den gesteigerten Umsatz und das positive, gegenüber dem Vorjahr verbesserte Ergebnis. Die hohen Geschäfts- und Firmenwertabschreibung von 0,9 Mio. € belasten den Jahresüberschuss weiterhin signifikant, sind aber - wie das gestiegene EBITDA in Höhe von 2,7 Mio. € andeutet - nicht liquiditätswirksam.

3 Prognosebericht

Nach dem Jahreswirtschaftsbericht 2024 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vom 21. Februar 2024 ist die deutsche Wirtschaft, trotz leichtem Wachstum, weiterhin in schwierigem Fahrwasser. Mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen (u. a. durch Fördermaßnahmen, Bürokratieabbau, Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur, Diversifizierung des Außenhandels) will die Bundesregierung dieser Schwächephase entgegenwirken, mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Weiter prognostiziert die Bundesregierung einen weiterhin robusten Arbeitsmarkt. Die deutsche Volkswirtschaft scheint allerdings nur langsam die Folgen des Kriegs in der Ukraine zu bewältigen. Die Konjunkturaussichten für 2024 sind immer noch geprägt von diesem Krieg, einem historisch niedrigen Wachstum des Welthandels, Kaufkraftverlusten durch eine hohe Inflation und weniger Investitionen aufgrund hoher Zinsen. Daher rechnet die Bundesregierung für das Jahr 2024 nur mit einem leichten Wirtschaftswachstum von 0,2 %.

Die Geschäftsführung der modal 3 erwartet ebenfalls eine weiterhin von Unsicherheiten geprägte wirtschaftliche Lage, auch aufgrund der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung und der angespannten geopolitischen Situation. Entsprechend erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2024 ähnliche Mengen an Containertransporten - wie im Vorjahr.

Die für modal 3 wichtigen Hinterlandverkehre werden durch diese hohe Unsicherheit stark erschwert: ständige Terminverschiebungen sind die großen Herausforderungen unserer Disponenten.

Der Ukraine-Krieg und der Nahost-Konflikt haben modal 3 zwar nicht direkt getroffen, da die Waren unserer Kunden, für die wir die Vortransporte in die deutschen Seehäfen übernehmen, nicht in die Konfliktländer gehen. Direkte Auswirkungen ergeben sich allerdings durch die hohen Preissteigerungen unserer Dienstleister und längere Transportwege der Seeschiffe und dass diese nur teilweise an unsere Kunden weitergegeben werden können.

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 sind die Containertransporte auf einem guten Niveau und die Auslastung der Verkehrsträger ist gut. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Transportmengen im Verlauf des Jahres 2024 stagnieren werden.

Aus diesen Gründen prognostiziert die Geschäftsführung eine leichte Erhöhung der Umsatzerlöse auf ca. 29 Mio. €. Aufgrund gestiegener Kosten erwartet die Unternehmensleitung, dass insgesamt ein Jahresüberschuss erwirtschaftet werden kann, der ungefähr auf dem Niveau des Jahres 2023 liegen wird. Das prognostizierte EBITDA wird voraussichtlich etwas niedriger ausfallen, als das des Jahres 2023. Allerdings ist eine verlässliche Prognose aufgrund der ungewissen und sich ständig verändernden Rahmenbedingungen mit entsprechenden hohen Unsicherheiten behaftet.

4 Chancen- und Risikobericht

4.1 Risiken aus operativer Tätigkeit

Das Ziel der Gesellschaft ist es, die trimodale Logistik weiter kontinuierlich auszubauen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Emissionen zu leisten und gleichzeitig für nachhaltige Verkehre und die Entlastung der Straßen zu sorgen. Dabei ist die Nähe zum Kunden und die Zufriedenheit unserer Kunden, mit dem gebotenen Service, Grundlage für eine weiterhin erfolgreiche Geschäftstätigkeit in der Zukunft.

Eine wesentliche Voraussetzung für die zukünftige Entwicklung von Containertransporten und Logistikdienstleistungen ist die Wachstumsdynamik der Volkswirtschaften, für deren Warenströme die modal 3 ihre Dienstleistungen erbringt.

Der Krieg in der Ukraine und der Nahost-Konflikt erhöht die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung beträchtlich, dämpft das Wachstum und trägt zum Anstieg der Energie- und Verbraucherpreise bei. Das alles hat auch Auswirkungen auf die für modal 3 wichtigen Lieferketten und die Transportnachfrage. Das Transportaufkommen im Güterverkehr soll gemäß Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) in den Jahren 2024 und 2025 leicht ansteigen.

Die Auswirkungen eines möglichen andauernden Tarifkonflikts bei einem unserer Bahndienstleister auf die modal 3 sind nicht abschätzbar.

Starke Einschränkungen mit Auswirkungen auf den Gütertransport und damit auf unser Geschäftsvolumen sind jederzeit möglich. Weitere Auswirkungen könnten sich auf unsere Dienstleistungen durch Transportschwierigkeiten und Personalverfügbarkeiten ergeben.

Zur Früherkennung werden die Markt-Tendenzen sowie die aktuell nachgefragten Transportmengen in den für modal 3 relevanten Märkten intensiv beobachtet. Dazu zählt auch die Nähe zum Kunden, über die ebenfalls Marktinformationen gewonnen werden können. Durch gute interne Kommunikation sollen potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Bei einem Rückgang der Nachfrage wird durch Anpassung der Transportkapazitäten sowie durch Marktbearbeitung versucht, auf die Auswirkungen Einfluss zu nehmen und diese möglichst zu kompensieren.

4.2 Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn größere Kunden ohne Kompensation wegfallen würden. Durch ein proaktives Forderungsmanagement werden die Zahlungsausfall- und Liquiditätsrisiken reduziert. In Anbetracht der Kundenstruktur werden diese Liquiditätsrisiken zwar als gering eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch erhebliche Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der modal 3.

4.3 Transportrisiken / Verkehrswege

Die Dienstleistungen der modal 3 können durch Störungen der Verkehrswege/ Infrastruktur sowie durch die Witterung empfindlich getroffen werden. Schließung der Wasserwege durch Witterung (z. B. Eisgang, Niedrig-/Hochwasser), Sperrung von Schleusen/Schiffshebewerke, Orkane, etc. können erhebliche Auswirkungen auf unsere Dienstleistungen haben. Entsprechendes gilt für Streiks in den für die Gesellschaft bedeutsamen vor- bzw. nachgelagerten Logistikstufen. Die Geschäftsführung ist jedoch weiterhin überzeugt, dass diese Risiken durch flexibles und vorausschauendes Handeln beherrschbar sind.

4.4 Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Das hat sich auch durch den Krieg in der Ukraine und den Nahost-Konflikt gezeigt, wodurch es Veränderungen in den Warenströmen gab und gleichzeitig zu starken Preissteigerungen kam - insbesondere im Energiebereich und durch längere Transportwege der Seeschiffe. Auch bestehen weiterhin Risiken durch plötzliche Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, Europa und weltweit. Das hat sich gerade zuletzt durch z. B. Embargos sowie eine geänderte Gesetzgebung im Güterverkehr (Mautgebühren) gezeigt. Derzeit ist die Geschäftsführung der Ansicht, die Auswirkungen der aktuellen Rahmenbedingungen und aufgekommenen Veränderungen wirtschaftlich beherrschen zu können.

4.5 Chancen

Durch die starke Verteuerung und auch Verknappung bei fossilen Energieträgern sowohl durch den Ukraine-Konflikt als auch durch die Politik wird es zu weiteren Verlagerungen der Transporte von der Straße auf die Schiene und das Binnenschiff kommen, da Transporte im kombinierten Verkehr damit einerseits wirtschaftlicher, aber auch umweltschonender durchgeführt werden können. Die langfristigen Prognosen des BALM gehen daher auch von höheren Transportmengen im kombinierten Verkehr mit Bahn und Binnenschiff aus.

Es ist politischer Wille sowohl in Deutschland als auch in Europa, mehr Güterverkehr von der Straße auf andere Verkehrsmittel zu verlagern. Modal 3 hat die Absicht und beste Voraussetzungen, an diesem zu erwartenden Verkehrswachstum teilzuhaben, durch das Know-how zur Organisation von kombinierten Transporten und auch durch eigene alternative Verkehrsmittel. Durch ein Netzwerk von Kontakten und Kooperationen ist modal 3 gut aufgestellt, um am Transportmarkt als wichtiger Anbieter wahrgenommen und nachgefragt zu werden.

4.6 Gesamtaussage

Insgesamt betrachtet die Geschäftsführung den möglichen Umfang und Gefährdungspotentiale der Risiken als beherrschbar. Die Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung jedoch mit zukünftigen Projekten und dem Ausbau bestehender Transportverbindungen gut. Somit ist nach Einschätzung der Unternehmensleitung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht ersichtlich.

 

Hamburg, den 8. März 2024

modal 3 Logistik GmbH

Die Geschäftsführung

Mats Lüer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die modal3 Logistik GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Wir haben den Jahresabschluss der modal 3 Logistik GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der modal 3 Logistik GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Über-einstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vor-schriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 26. Juni 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ralf Clemens, Wirtschaftsprüfer

Christoph Heinrich, Wirtschaftsprüfer

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