Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 112227
Eingetragen
24.7.2000
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für TragwerksplanungArchitekturbüros für Hochbau
Gegenstand
konstruktive Ingenieur- und Industriebau sowie Hoch- und Tiefbau und alle damit zusammenhängenden Aufgaben einschließlich der Vermarktung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Liebegott
seit 20.8.2024
Prokura
Oliver Hohmann
seit 9.12.2021
Prokura
Antje Niendorf
seit 9.12.2021
Prokura
Rainer Gösel
seit 9.12.2021
Prokura
Tobias Unglaub
seit 9.12.2021
Prokura
Carl Wolfgang Finck
seit 16.3.2015
Geschäftsführer
Wolfgang Finck
seit 31.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
RST Recycling und Sanierung Thale GmbH
Germany
200000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RST Ingenieurbau GmbH

Thale

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Anlagenspiegel

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

AKTIVA

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
A. Anlagevermögen
1. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4,00 6,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.180,98 21.185,98 20.520,97 20.527,97
21.185,98 20.527,97
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
I. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen abzüglich: 1.111.200,00 2.591.307,38
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 842.146,36 269.053,64 2.241.551,42 349.755,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 480.732,41 529.978,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 132.404,54 260,49
3. Sonstige Vermögensgegenstände 34.726,63 647.863,58 51.888,75 582.128,17
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.684,65 60.202,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 924.601,87 992.086,90
Disagio 9.419,26 4.669,36
955.207,11 1.017.284,23

PASSIVA

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 225.000,00 225.000,00
II. Bilanzgewinn 19.818,52 244.818,52 19.818,52 244.818,52
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 206.259,21 206.259,21 229.164,80 229.164,80
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 59.200,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 321.874,64 233.621,10
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.425,47 116.579,37
4. Sonstige Verbindlichkeiten 121.629,27 504.129,38 193.100,44 543.300,91
--davon aus Steuern € 16.829,70 (31. Dezember 2022 € 101.299,94)--
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 28.108,65 (31. Dezember 2022 € 13.376,98) --
955.207,11 1.017.284,23

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

2023 2022
1. Umsatzerlöse 6.279.200,03 7.601.774,68
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.480.107,38 -1.932.910,20
3. Sonstige betriebliche Erträge 189.295,65 167.022,24
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.102.186,68 1.419.259,35
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.468.188,29 2.570.374,97 1.907.861,07 3.327.120,42
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.206.513,68 1.262.718,20
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 463.484,55 1.669.998,23 452.860,33 1.715.578,53
--davon für Altersversorgung € 4.647,84 (2022 € 6.213,58)--
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 12.971,30 14.577,67
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.021.085,60 713.958,76
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 66,55 20.638,40
-davon vom Gesellschafter € 0,00 (2022 € 0,00) --
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 889,73 11.485,76
--davon an Gesellschafter € 555,56 (2022 € 5.086,67)--
10. Ergebnis nach Steuern -286.864,98 73.803,98
11. Sonstige Steuern 2.592,74 3.034,74
12. Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme (i. Vj. Jahresüberschuss vor Gewinnabführung) -289.457,72 70.769,24
13. Erträge aus Verlustübernahme (i. Vj. Aufwendungen aus Gewinnabführung) 289.457,72 -70.769,24
14. Jahresüberschuss nach Ergebnisabführung 0,00 0,00
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 19.818,52 19.818,52
16. Bilanzgewinn 19.818,52 19.818,52

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die RST Ingenieurbau GmbH, Thale, ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. von § 267 HGB und in Abteilung B Nr. 12227 des Amtsgerichts Stendal in das Handelsregister eingetragen. Sie hat ihren Jahresabschluss nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches i.V.m. § 42 GmbHG aufgestellt und die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden grundsätzlich unverändert fortgeführt.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert am Abschlussstichtag werden vorgenommen. Geringwertige Anlagegegenstände werden sofort voll abgeschrieben.

Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Material und Fertigungslöhne sowie angemessene Zuschläge für Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen werden zum Nominalbetrag angesetzt. Ausfallrisiken bei den Forderungen werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Unter den Rückstellungen sind die am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen sind mit dem zugeflossenen Betrag passiviert.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Der Anlagespiegel wird in einer gesonderten Anlage dargestellt, der Teil des Anhangs ist.

Die Forderungen haben sämtlich eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Hierunter werden insbesondere Urlaubs- und Wintergeld mit T € 21 sowie debitorische Kreditoren mit T € 5 und Forderungen an das Arbeitsamt mit T € 4 ausgewiesen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalkosten (T € 48), Gewährleistungen (T € 47), Nachlaufkosten (T € 68), unterlassene Instandhaltung (T € 2) übrige Rückstellungen des Betriebsbereichs (T € 14) und Satzungspflichtaufwendungen (T € 21).

Verbindlichkeitenspiegel:

mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis 1 Jahr über 5 Jahre besichert
Erhaltene Anzahlungen 59.200 59.200
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 321.874 321.874 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.425 1.425 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 121.629 121.629 0 0
504.128 504.128 0 0

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse entfallen ausschließlich auf den Ingenieur-, Hoch- und Straßenbau.

Wie im Vorjahr wurden Erträge aus der Lohnfortzahlung und Erstattungen für Ausbildungsvergütungen von insgesamt T € 10 im Berichtsjahr als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen. Periodenfremde Erträge ergaben in Höhe von T € 131 und insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen T € 60 und Versicherungsentschädigungen T € 9 sowie der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen T € 19. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit T € 78 periodenfremde Aufwendungen für Gewährleistungen, Forderungsausfälle, Wertberichtigungen und Sonstige.

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T € 1 bezüglich des Mietvertrages mit der Muttergesellschaft und 18 Leasingverträgen über T € 245.

Seit dem 1. Januar 2001 besteht ein Ergebnisübernahmevertrag mit der RST Recycling und Sanierung Thale GmbH, Thale.

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf:

2023 2022
Angestellte 9 8
Gewerbliche 24 25
33 33

Am Jahresende waren beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 10 6
Gewerbliche 24 26
34 32

Am Jahresende waren zusätzlich vier Auszubildende und Praktikanten beschäftigt.

Im Geschäftsjahr 2024 haben sich bisher keine berichtspflichtigen Ereignisse ergeben.

Alleinige Gesellschafterin der RST Ingenieurbau GmbH ist die RST Recycling und Sanierung Thale GmbH, Thale.

 

Thale, den 30. August 2024

RST Ingenieurbau GmbH

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich
Bauten auf fremden Grundstücken 9.616,63 0,00 0,00 0,00 9.616,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 181.476.37 0,00 0,00 96.675,00 84.801,37
3. Andere Anlagen, Betriebsund
Geschäftsausstattung 380.639,19 13.632,31 0,00 4.660,00 389.611,50
571.732,19 13.632,31 0,00 101.335,00 484.029,50
571.732,19 13.632,31 0,00 101.335,00 484.029,50
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich 9.615,63 0,00 0,00 0,00 9.615,63
Bauten auf fremden Grundstücken 181.470,37 0,00 0,00 96.673.00 84.797,37
2. Technische Anlagen und Maschinen
3. Andere Anlagen, Betriebsund 360.118.22 12.971,30 0,00 4.659,00 368.430,52
Geschäftsausstattung 551.204,22 12.971,30 0,00 101.332,00 462.843,52
551.204,22 12.971,30 0,00 101.332,00 462.843,52
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich 1,00 1,00
Bauten auf fremden Grundstücken 4,00 6,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0.00
3. Andere Anlagen, Betriebsund 21.180,98 20.520,97
Geschäftsausstattung 21.185,98 20.527,97
21.185,98 20.527,97

Lagebericht 2023

RST Ingenieurbau GmbH

1. Aufgabenfelder

Die Aktivitäten der RST Ingenieurbau GmbH (kurz "RSI") haben sich auch im Jahr 2023 auf den Tief- und Straßenbau, auf den Industrie- und Brückenbau und auf die Bautätigkeiten im Rahmen der Revitalisierungsaktivitäten von Industriealtbrachen der RST Recycling und Sanierung GmbH konzentriert.

Die RSI arbeitete mit durchschnittlich 24 gewerblichen Mitarbeitern und fünf Bauleitern in einem Großraum von ca. 150 km im Umkreis von Thale.

2. Geschäftsentwicklung 2023

Es ist ein Umsatz von T€ 6.279,2 (Vorjahr T€ 7.601,8) realisiert worden.

Der Bestand an unfertigen Bauten hat sich um T€ -1.480,1 auf T€ 1.111,2 stark reduziert.

Der Fremdanteil an der Bauleistung in Form von Material und Subunternehmerleistung hat sich reduziert (von T€ 3.327,1 bzw. 57,9 % im Jahr 2022 auf T€ 2.570,4 bzw. 52,9 % im Jahr 2023). Beim Rohertrag, der Kennzahl, welche die vom eigenen Personal erreichte Leistung ausdrückt, wird gegenüber dem Vorjahr bei etwa gleich gebliebenen Personaleinsatz eine Reduzierung um 5,3 % verzeichnet (2023: T€ 2.287, 2022: T€ 2.415).

Im Jahr 2023 lag der Auftragseingang mit T€ 5.898 um T€ 1.021 höher als im Vorjahr 2022 und damit auf einem Niveau, welches wir weiterhin ausbauen wollen.

Wir begannen das Geschäftsjahr 2023 mit einem Auftragsbestand von T€ 3.196. Zum Jahresende beträgt dieser T€ 2.800.

Der durchschnittliche Personaleinsatz ist gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. (Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 33). Es ist ein Abbau im gewerblichen Personal um einen Mitarbeiter sowie ein Aufbau im Angestelltenbereich um einen Mitarbeiter zu verzeichnen. Die Anzahl der Auszubildenden verringert sich von vier auf zwei.

Durch die fortgeführten intensive Personalbeschaffungsmaßnahmen gelang es uns die Bauleitung für 2023 weiterhin stabil zu halten.

Folgende Aufträge mit einem Wert über T€ 100 wurden im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossen (in T€):

Bezeichnung Erlöse
Braunschweig - Ersatzneubau der Sidonienbrücke 984,5
Umspannwerk, Nachterstedt 768,4
Erd- und Grundleitungsarbeiten am Hotel Zehnpfund in Thale 658,1
Straßen- und Kanalbauarbeiten an der Alten Hauptstraße Badeborn 589,3
Neubau eines Versandplatzes eines Industriekunden in Nachterstedt 527,0
Errichtung eines Parkplatzes in Thale 350,7
Instandsetzung Steinbrücke, Quedlinburg 226,2
Rübeland, Kalkwerk Neubau Grießsilo mit Straßenfahrzeugwaage 199,0
Harlingerode, Tief- und Rohrleitungsbau Abfallentsorgungsanlage 191,5
Hettstedt, KME Brücke 123,5
Thale, Instandsetzung Brücke über den Steinbach 112,4

Im unfertigen Bestand zum 31.12.2023 befinden sich Aufträge im Wert von 2,8 Mio. € mit einer Leistungsreserve nach verlustfreier Bewertung von T€ 321 von insgesamt T€ 72. Davon sind durch den Baufortschritt T€ 43 angearbeitet.

Der ausgewiesene Verlust in Höhe von T€ 289,5 wurde auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages von der Muttergesellschaft RST GmbH übernommen.

Forschung und Entwicklung betreibt RSI nicht.

3. Zulassungen

RSI ist in der Handwerkerrolle eingetragen und hat die Freistellung von der Bauabzugssteuer erhalten. RSI ist Mitglied in der Güteschutz- Gemeinschaft Kanalbau (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.) und ist in den Einzelleistungen "Beton- und Stahlbetonarbeiten", "Entwässerungskanalarbeiten", "Plattenbeläge und Einfassungen" sowie in den Komplettleistungen "Umfassende Bauleistungen für Brücken, Tunnel, Schächte und Unterführungen" und "Umfassende Bauleistungen für Fernstraßen und Straßen" präqualifiziert.

4. Risikomanagement

Mit der Branchensoftware Pro-Bau/S wird jede Angebotskalkulation auf Basis der EKT's (Einzelkosten der Teilleistungen) kalkuliert.

Jeder größere Auftrag wird detailliert in die Arbeitskalkulation übernommen. Die wesentlichen Aufträge werden in wöchentlichen Projektberatungen der Bauleiter mit der Arbeitsvorbereitung besprochen. Dabei wird Bautätigkeit und Baufortschritt im Soll-Ist-Vergleich besprochen und erforderliche Maßnahmen festgelegt.

Die kaufmännischen Leistungsmeldungen werden monatlich im Rahmen der Bauleitersitzung der Geschäftsleitung vorgetragen und ausgewertet. Eine monatliche Ergebnisverfolgung auf Basis der Arbeitskalkulation ist somit gewährleistet.

Sicherungsgeschäfte nahm RSI nicht vor. Ausfallrisiken bestehen im Rahmen der für die Bauindustrie typischen Geschäfte. Finanzinstrumente setzte RSI nicht ein.

Durch die Institutionalisierung einer IT-Stabstelle sichern wir uns umfangreich gegenüber Cyber-Risiken ab. Darüber hinaus gewährleisten Schulungen und Penetrationstests einen sensiblen Umgang gegenüber Cyberangriffen.

Die RSI verfügt über einen umfangreichen Versicherungsschutz und sichert finanzielle Ausfälle durch Haftungsrisiken und Schadensfälle ab.

5. Ausblick

Das Jahr 2024 hat schwieriger als geplant begonnen. Aufgrund von gestiegenen Produkt- und Gemeinkosten haben wir eine negative Entwicklung der Überhangaufträge zu verzeichnen. Diese Entwicklung spiegelt sich insbesondere im ersten Halbjahr wider. Diese Entwicklung haben wir in unserer Planung zwar berücksichtigt, aber nicht so progressiv, sodass wir unsere Planung nicht halten konnten.

Per 30.06.2024 weisen wir in der Bauleistung (Gesamtleistung) zwar ein Plus von T€ 288 und im Ergebnis (DB5) eine Unterdeckung von T€ 136 zum Plan aus. Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres haben wir in der Bauleistung eine Überschreitung von T€ 1.408 zu verzeichnen. Als Ergebnis weisen wir eine negative Abweichung von T€ 1 im Vergleich zum Vorjahr aus.

Die geplante Bauleistung für 2024 in Höhe von T€ 7.305 ist zum Ende des Monats Juni bereits zu 112 % unter Vertrag. Darüber hinaus sind weitere Aufträge mit einem Wert von ca. T€ 108 in Erwartung. Das ist zu diesem Zeitpunkt sehr positiv, jeder weitere akquirierte Auftrag sichert bereits unsere Bauleistung des Jahres 2025.

Die im Vorjahr eingeführte "Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter"-Prämie hat weiterhin Bestand und erfüllt weiterhin den gewünschten Erfolg. Den Ausbau unserer Social-Media-Kanäle und den Einsatz von Recruiting-Agenturen verfolgen wir weiterhin mit großer Priorität. Es wurde eine Kommunikations-App eingeführt, um den Austausch von wichtigen und allgemeinen Informationen zu standardisieren und zu vereinfachen.

Wir investieren weiterhin in Schulung und Ausbildung unserer Mitarbeiter, um höhere Produktivitätsziele zu erreichen.

Wir arbeiten fortlaufend an der Professionalisierung des Auftrags- und Projektmanagements um im Jahr 2024, wie geplant, ein positives Jahresergebnis zu realisieren.

 

Thale, den 30.08.2024

RST Ingenieurbau GmbH

Geschäftsführung

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RST Ingenieurbau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RST Ingenieurbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RST Ingenieurbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

Den vorstehenden Bericht haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen erstattet.

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es unserer erneuten Stellungnahme, sofern unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Hannover, den 30. August 2024

INNO AUDIT Dr. Janssen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Janssen, Wirtschaftsprüfer

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