Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 26073
Vorher
Blitz 10-690 GmbHMEA Watermanagement GmbHMEA Water Management GmbH
Eingetragen
3.2.2011
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Entwicklung, Fertigung und weltweite Vermarktung von Baustoffprodukten für das Watermanagement sowie Herstellung von Bauelementen aus Stahl und Kunststoff, von Artikeln der Befestigungstechnik sowie von ähnlichen Erzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Markus Ostermeier
seit 13.6.2024
Prokura
Dirk Tiemann
seit 6.10.2022
Geschäftsführer
Markus Pfalzgraf
seit 5.5.2017
Prokura
Frédéric Vinson
seit 9.8.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MEA Group GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEA Bautechnik GmbH

Aichach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 117.881,00 173.673,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.277,00 56.944,00
3. Geleistete Anzahlungen 278.727,93 248.217,93
436.885,93 478.834,93
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 41.169,00 65.553,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.573,00 58.655,00
86.742,00 124.208,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.406.204,59 7.406.204,59
2. Sonstige Ausleihungen 50,00 50,00
7.406.254,59 7.406.254,59
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 125.403,36 109.132,06
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.627.232,99 3.495.115,78
3.752.636,35 3.604.247,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.852.215,68 3.740.718,57
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.799.795,92 13.985.122,58
3. Sonstige Vermögensgegenstände 102.481,29 183.943,49
15.754.492,89 17.909.784,64
III. Flüssige Mittel 15.589,38 7.831,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.028,76 119.261,75
27.498.629,90 29.650.423,67

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 8.708.453,02 8.708.453,02
III. Gewinnvortrag 1.856.633,28 1.856.633,28
11.065.086,30 11.065.086,30
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.217.623,00 7.321.780,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.407.040,50 4.773.007,33
10.624.663,50 12.094.787,33
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 42,26
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.198.623,82 1.176.657,25
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.515.572,67 5.088.026,67
4. Sonstige Verbindlichkeiten
(davon aus Steuern EUR 61.233,54 i. V. EUR 122.104,64)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.311,74, i. V. EUR 3.236,75) 94.683,61 225.823,86
5.808.880,10 6.490.550,04
27.498.629,90 29.650.423,67

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 45.684.721,49 54.819.672,76
2. Sonstige betriebliche Erträge 673.183,35 501.458,35
46.357.904,84 55.321.131,11
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.865.303,70 30.991.110,32
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.847.165,52 3.318.630,30
26.712.469,22 34.309.740,62
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.682.965,45 4.964.105,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
(davon für Altersversorgung EUR 171.443,48, i. V. EUR -177.420,52) 1.011.033,74 678.248,04
5.693.999,19 5.642.353,19
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 124.139,85 152.527,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.097.200,73 14.329.244,68
1.730.095,85 887.265,35
7. Erträge aus Beteiligungen 0,00 111.709,15
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 559.451,17 240.021,49
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 139.959,32 233.759,67
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -12.269,07 10.632,88
431.760,92 107.338,09
11. Ergebnis nach Steuern 2.161.856,77 994.603,44
12. Sonstige Steuern 7.124,00 8.256,00
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -2.154.732,77 -986.347,44
14. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der MEA Bautechnik GmbH (Amtsgericht Augsburg; HRB 26073) wurde gem. § 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung ist nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 bis 283 HGB vorgenommen.

Bei der Aufstellung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte und Geschäfts- oder Firmenwerte werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Zugangsbewertung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens erfolgt höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die Folgebewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Im Jahr des Zugangs erfolgte eine zeitanteilige Ermittlung der Abschreibung. Die Abschreibungen wurden in Anlehnung an die in den steuerlichen Abschreibungstabellen (AfA-Tabelle) vorgegebenen Nutzungsdauern linear vorgenommen.

Für die Zugänge der geringwertigen Vermögensgegenstände (steuerlich: geringwertige Wirtschaftsgüter) des Sachanlagevermögens werden die steuerlichen Vorschriften zur Bildung eines Sammelpostens und zur Abschreibung auf fünf Jahre auch in der Handelsbilanz angewendet, da diese der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegenstehen.

Im Finanzanlagevermögen werden Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Geschäftsguthaben bei Genossenschaften ausgewiesen, sofern sie dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bestimmung der beizulegenden Werte der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt mit Hilfe des Ertragswertverfahrens auf Basis von Vier-Jahresplanungen. Wesentliche Planungsannahmen betreffen die zu Grunde gelegte Umsatzentwicklung, die Ergebnismarge sowie das Wachstum der ewigen Rente. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind wesentliche Änderungen der zu Grunde gelegten Annahmen und Schätzungen nicht erkennbar.

Sofern zum Abschlussstichtag bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Fremdbezogene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse und Waren werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Für fertige Erzeugnisse und Waren erfolgte im Rahmen der sog. retrograden Bewertung zum Abschlussstichtag eine Verlustantizipation durch Vergleich des Verkaufserlöses mit dem am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Zudem fanden Bestandsrisiken, z. B. aus geminderter Verwertbarkeit, durch Gängigkeitsabschreibungen angemessene Berücksichtigung.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Berücksichtigung des Niederstwertprinzips erfolgte für Einzelrisiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen.

Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen gem. § 272 HGB. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Dabei erfolgt die Berechnung gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB auf Basis eines durchschnittlichen Marktzinses mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (1,82 %), der von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der entsprechenden Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben wird. Entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n. F. wurde der Diskontierungszinssatz auf Basis der letzten 10 Geschäftsjahre ermittelt. Im Vergleich zu einer Bewertung mit einem Diskontierungssatz auf Basis der letzten 7 Geschäftsjahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von TEUR 65 welcher der Ausschüttungssperre § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n. F. unterliegt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Die Jubiläumsrückstellung wurden mit dem versicherungsmathematisch ermittelten Barwert unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck, eines Zinssatzes von 1,74 %, eines Gehaltstrends von 2,00 % p.a. sowie für die Jubiläumsrückstellungen mit einer Fluktuation von 3,66 % gebildet.

Die Altersteilzeitrückstellung wurde aufgrund des Renteneintritts des Mitarbeiters zum 1. Juni 2023 vollumfänglich verbraucht.

Verbindlichkeiten wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt.

Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Das Imparitätsprinzip wird in diesen Fällen nicht beachtet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, so dass zum Abschlussstichtag bestehende Kursverluste aufwandswirksam berücksichtigt werden, Kursgewinne aber nicht.

Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Der Kundenstamm wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 und 7 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer resultiert aus der Einschätzung der Geschäftsführung aufgrund vergleichbarer branchentypischer Transaktionen.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist als Anlage dargestellt.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Unter den Finanzanlagen des Anlagevermögens werden folgende Beteiligungen mit einem Anteil am Kapital von mindestens 20 % ausgewiesen:

Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
v.H. TEUR TEUR
MEA Bausysteme AG, Olten/Schweiz 100 624 3
MEA Bausysteme GmbH, Salzburg/Österreich 100 723 107
MEA Bausysteme Betonfertigung GmbH, Aichach 100 -37 -26
MEA UK Ltd., Flintshire/Großbritannien 100 686 37
MEA Watermanagement s.r.o., Pilsen/Tschechien 100 3.392 474
MEA Polymerbeton s.r.o., Pilsen/Tschechien 100 1.497 1.557

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.386 (i. V. TEUR 875) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 12.800 (i. V. TEUR 13.625) Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sowie in Höhe von TEUR 280 (i. V. TEUR 360), Forderungen mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren. Gegenüber der Gesellschafterin, MEA Group GmbH, Aichach, bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 11.053 (i. V. TEUR 12.578).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt weiterhin TEUR 500 und wird in voller Höhe von der MEA Group GmbH, Aichach, gehalten.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden in Höhe des nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Wertes angesetzt. Die Bewertung erfolgte unter Zugrundelegung

der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck,

eines Zinssatzes von 1,82 %,

einer durchschnittlichen Fluktuation von 0,00 % p.a. für Angestellte

einem Gehaltstrend von 2,00 % p.a. für Angestellte

einem Rententrend von 1,70 % p.a. sowie

der Projected Unit Credit-Methode.

Der nicht zugeführte Unterschiedsbetrag aufgrund der geänderten Bewertung der Verpflichtung gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB beträgt TEUR 83 (1/15 des ursprünglichen Unterschiedsbetrages). Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 83 als Aufwand im Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.

Bei dem Planvermögen handelt es sich um Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung, die durch eine vertragliche Vereinbarung (wirksame Verpfändungserklärung) dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Schulden aus der Altersversorgungsverpflichtungen aus der Altersteilzeitvereinbarung dienen. Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens zum 31.12.2023 entspricht den Anschaffungskosten.

Folgende Rückstellungen von nicht unerheblichem Umfang sind in den sonstigen Rückstellungen enthalten:

2023 2022
TEUR TEUR
Personalrückstellungen 418 519
Kundenboni und nachträgliche Rabatte 2.633 3.786
Honorare und ausstehende Rechnungen 160 229
Sonstige 197 239
3.407 4.773

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:

Laufzeiten
bis zu mehr als ein Jahr davon über fünf Jahre Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.199 0 0 1.199
Vorjahr 1.177 0 0 1.177
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Untern. 4.516 0 0 4.516
Vorjahr 5.088 0 0 5.088
3. Sonstige Verbindlichkeiten 95 0 0 95
Vorjahr 226 0 0 226
5.809 0 0 5.809
Vorjahr 6.491 0 0 6.491

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Liefer- und Leistungsbeziehungen TEUR 3.694 (i.V. TEUR 4.311) und aus Verrechnungen mit den betreffenden verbundenen Unternehmen TEUR 822 (i.V. TEUR 777).

Gegenüber der Gesellschafterin, MEA Group GmbH, Aichach, bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 44 (i. V. TEUR 161), welche innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sind.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:

2023 2022
TEUR TEUR
Inland 34.436 42.059
Ausland EU 7.776 8.689
Ausland nicht EU 3.473 4.072
45.685 54.820

II. Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen

Erträge aus Währungsumrechnungen ergaben sich in Höhe von TEUR 23 (i. V. TEUR 51). Aufwendungen aus Währungsumrechnungen ergaben sich in Höhe von TEUR 15 (i. V. TEUR 20).

III. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 559 (i. V. EUR 240) verbundene Unternehmen. Im Vorjahr erfolgte eine Ausschüttung von der MEA Bausysteme AG, Olten, in Höhe von TEUR 112. Die Ausschüttung erfolgte an die MEA Bautechnik GmbH - Geschäftsbereich Bausysteme.

IV. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen beträgt TEUR 132 (i. V. TEUR 144).

Die Auswirkung der Veränderung des Diskontierungszinssatzes beträgt TEUR 34 (i. V. TEUR 75) und ist ebenfalls als Zinsaufwand erfasst.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 38 (i. V. TEUR 16) verbundene Unternehmen.

V. Erträge und Aufwendungen, die anderen Geschäftsjahren zuzurechnen sind

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 501 (i. V. TEUR 281) an aperiodischen Erträgen, im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen, enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführer

 

Frederic Vinson, Master of Business Administration (Bereich Vertrieb), Bad Soden

 

Gregor Gaisböck, Dipl. Ing. (Bereich Vertrieb Deutschland), München, (bis 30. April 2023)

 

Dirk Tiemann, Diplom-Betriebswirt (FH) (Bereich Verwaltung), München

 

Jochen Engelke, Dipl. Ing. (Bereich Vertrieb Deutschland), Mülheim an der Ruhr, (ab 8. März 2023)

Von der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

2. Sonstige Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.510 (i. V. TEUR 1.219). Davon entfallen TEUR 454 auf eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 1.056 auf eine Laufzeit von ein bis fünf Jahren.

3. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus einem Konsortialkredit. Die Gesellschaft haftet als Garantiegeber für Verbindlichkeiten aus dem Konsortialkreditvertrag von verbundenen Unternehmen. Diese valutieren zum 31.12.2023 mit TEUR 18.025 (i.V. TEUR 22.761). Zudem wurden für den Konsortialkredit Sicherheiten unter anderem für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen bestellt. Diese umfassen die Verpfändung der Anteile an der MEA Water Management s.r.o., Tschechien und der MEA Polymerbeton s.r.o., Tschechien, sämtliche Vorräte sowie sämtlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Ansprüche aus Warenkreditversicherungen sowie die IP-Rechte. Diese valutieren zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 10.386 (i.V. 10.673).

Eine Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen wird aufgrund des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse als nicht wahrscheinlich eingeschätzt.

4. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 84 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren

2023 2022
Angestellte 67 64
Gewerbliche Mitarbeiter und kaufmännnische Teilzeitkräfte 17 16
84 80

5. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Adcuram Building Solutions GmbH, München, einbezogen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der ADCURAM Invest GmbH, München, aufgestellt. Beide werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

6. Nachtragsbericht

Zur Liquiditätssicherung für die kommenden beiden Geschäftsjahre hat die MEA-Gruppe, zu der die MEA Bautechnik GmbH gehört, am 30. Januar 2024 einen weiteren Änderungsvertrag zum bestehenden Kreditvertrag mit ihrem Bankenkonsortium unterschrieben.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

7. Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von EUR 2.154.732,77 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag abgeführt.

 

Aichach, 7. Mai 2024

MEA Bautechnik GmbH

Geschäftsführung

Dirk Tiemann

Frédéric Vinson

Jochen Engelke

Entwicklung des Anlagevermögens der MEA Bautechnik GmbH, Aichach, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.403.300,93 0,00 0,00 0,00 2.403.300,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.947.780,00 0,00 0,00 0,00 1.947.780,00
3. Geleistete Anzahlungen 248.217,93 30.510,00 0,00 0,00 278.727,93
4.599.298,86 30.510,00 0,00 0,00 4.629.808,86
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.177.079,61 207,00 -3,00 0,00 2.177.283,61
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.539,57 14.007,85 -26.512,31 0,00 339.035,11
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.528.619,18 14.214,85 -26.515,31 0,00 2.516.318,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.754.204,59 0,00 0,00 0,00 9.754.204,59
2. Sonstige Ausleihungen 50,00 0,00 0,00 0,00 50,00
9.754.254,59 0,00 0,00 0,00 9.754.254,59
16.882.172,63 44.724,85 -26.515,31 0,00 16.900.382,17
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.229.627,93 55.792,00 0,00 2.285.419,93
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.890.836,00 16.667,00 0,00 1.907.503,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.120.463,93 72.459,00 0,00 4.192.922,93
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.111.526,61 24.591,00 3,00 2.136.114,61
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 292.884,57 27.089,85 26.512,31 293.462,11
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.404.411,18 51.680,85 26.515,31 2.429.576,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.348.000,00 0,00 0,00 2.348.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.348.000,00 0,00 0,00 2.348.000,00
8.872.875,11 124.139,85 26.515,31 8.970.499,65
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 117.881,00 173.673,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.277,00 56.944,00
3. Geleistete Anzahlungen 278.727,93 248.217,93
436.885,93 478.834,93
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 41.169,00 65.553,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.573,00 58.655,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
86.742,00 124.208,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.406.204,59 7.406.204,59
2. Sonstige Ausleihungen 50,00 50,00
7.406.254,59 7.406.254,59
7.929.882,52 8.009.297,52

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der MEA Bautechnik GmbH, Aichach

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der MEA Bautechnik GmbH (im Folgenden "MEA Bautechnik" oder "Gesellschaft" genannt) teilt sich in die Geschäftsbereiche MEA Bausysteme und MEA Water Management auf.

MEA Bausysteme umfasst die Entwicklung und den Vertrieb von Kunststoff-, Beton- und Stahlprodukten sowie ähnlichen Erzeugnissen. Die Geschäftstätigkeit ist organisatorisch in die Produktsegmente Licht- und Lüftungsschächte, Fenster, Systemlösungen für den Keller sowie Entwässerungsrinnen gegliedert.

MEA Water Management kümmert sich um die Entwicklung und den Vertrieb von Kunststoff-, Polymerbeton- und Betonprodukten sowie ähnlichen Erzeugnissen für Linien-Entwässerungssysteme. Die Geschäftstätigkeit ist organisatorisch in die Produktsegmente Profirinnen, Selfrinnen sowie sonstige Entwässerungsprodukte gegliedert.

Das Unternehmen wird grundsätzlich von Aichach aus betrieben. Darüber hinaus werden Vertriebsgesellschaften in Österreich, der Schweiz, Holland, Frankreich, Großbritannien, Polen und Tschechien unterhalten. Die Gesellschaft realisiert einen nicht unwesentlichen Anteil des Umsatzes mit von Tochterunternehmen bzw. verbundenen Unternehmen bezogenen und dort hergestellten Produkten.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand der Entwicklungstätigkeit bei der MEA Bausysteme ist die normen- und zulassungskonforme Entwicklung von Produkten zur Steigerung des Wohnwertes im Untergeschoss.

Insgesamt beträgt die Mitarbeiterzahl in Entwicklung und Anwendungstechnik im Jahr 2023 konstant sechs Vollzeitkräfte in diesem Geschäftsbereich.

Entsprechend sind die Aufwendungen in 2023 auf dem hohen Niveau des vergangenen Jahres gehalten worden.

Im Geschäftsbereich MEA Water Management ist der Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit die normen- und zulassungskonforme Entwicklung von Produkten der Oberflächenentwässerung.

Die Mitarbeiterzahl in Entwicklung und Anwendungstechnik beträgt im Jahr 2023 fünf Vollzeitkräfte.

Damit wurden die entsprechenden Aufwendungen in 2023 auf dem hohen Niveau des vergangenen Jahres gehalten.

B. Wirtschaftsbericht 1

1. Weltwirtschaft

Die globale Wirtschaftsproduktion beschleunigte sich im dritten Quartal 2023 dank der Expansionsdynamik in China und den USA. Im Gegensatz dazu sank der globale Warenhandel im vierten Quartal in Folge, stabilisierte sich jedoch zum Jahresende. Die Konsumstruktur der privaten Haushalte normalisierte sich nach dem Ende der Pandemie, wobei Dienstleistungen gegenüber Waren bevorzugt wurden. Unternehmen reduzierten ihre Lagerbestände an Zwischenprodukten nach den Lieferkettenproblemen. Der Preis für Rohöl blieb mittelmäßig stabil, während der Preis für Erdgas seit dem Sommer stieg.

Die Inflation in den USA und im Euroraum ging zurück, aber die Arbeitsmärkte blieben angespannt. Entgegen allen Erwartungen verzeichneten die USA eine starke Wirtschaftslage, unterstützt durch private Konsumausgaben. Die Verbraucherstimmung blieb trotz strenger Geldpolitik positiv. Die OECD prognostiziert ein steigendes gesamtwirtschaftliches Defizit von 7,4 % des BIP im Jahr 2023, da die Fiskalpolitik expansiv ist. Dadurch bleibt die Inflationsrate über 3 %.

Im Eurogebiet hat sich die Nachfrage der privaten Haushalte aufgrund der schlechteren Reallohnentwicklung abgeschwächt. Der Energiepreisschock des letzten Jahres beeinträchtigte die Industriekonjunktur in den stärksten Regionen Mitteleuropas. Die gesamtwirtschaftliche Produktion blieb vom vierten Quartal 2022 bis zum dritten Quartal 2023 weitgehend unverändert. Dennoch bestehen im Euroraum weiterhin Schwierigkeiten auf den Arbeitsmärkten. Die demografisch bedingte Arbeitskräfteknappheit erhöht Suchkosten und verringert die Rekrutierungschancen für Unternehmen. Mitarbeiter bleiben trotz geringer Arbeitsbelastung eher im Unternehmen. Die Inflationsrate ist zuletzt schnell gesunken und lag im November 2023 nur knapp über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank.

1 Quellen: Jahresgutachten des Sachverständigenrats 2023/24, IFO Schnelldienst Sonderausgabe Dezember 2023

Die Konjunkturerholung stützt sich hauptsächlich auf private Konsumausgaben. Die Federal Reserve der USA und die EZB werden voraussichtlich ihre Leitzinsen senken. Der weltweite Warenhandel und die Industrieproduktion gewinnen an Dynamik, während Chinas vergleichsweise schwache Wirtschaftsentwicklung dämpfend wirkt. Die Immobilienkrise beeinträchtigt die Einkommen der privaten Haushalte. Realzinsen sind in vielen Ländern höher als vor der Pandemie.

Der Zuwachs der Weltproduktion wird von 2,7 % im laufenden Jahr auf 2,0 % im nächsten Jahr und 2,3 % im Jahr 2025 abnehmen. Sowohl entwickelte Länder (von 1,5 % auf 1,0 %) als auch Schwellenländer (von 5,0 % auf 3,8 %) sind betroffen. Die Konjunkturdynamik in Schwellenländern bleibt unverändert, während entwickelte Länder auf 1,5 % Wachstum zurückkehren. Die Prognose für die Weltproduktion wird damit aufgrund verbesserter Einschätzungen für die USA und China nach oben revidiert. Die Inflation nimmt unterschiedlich schnell ab, beeinflusst durch Arbeitsmarktungleichgewichte und gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise aufgrund des Ukrainekriegs.

Die Erdgasversorgung Europas im Winter 2023/24 ist aufgrund hoher Speicherstände gesichert, und die Energiepreise werden voraussichtlich nicht sprunghaft ansteigen. Die Prognose geht davon aus, dass der Erdgaspreis bis zum Ende des Prognosezeitraums leicht über dem Niveau von Dezember 2023 liegt, was höher ist als vor dem starken Preisschub im Herbst 2021.

Die starken Nominallöhne im Euroraum dämpfen den Rückgang der Inflation, ohne sie erneut zu beschleunigen. Reallohnsteigerungen werden die Konjunktur 2024 beleben. Steigende Arbeitskosten erschweren die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften. Ein Beschäftigungsabbau könnte die Erholung gefährden.

Der Gaza-Krieg hat aktuell keine direkten Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, birgt aber Risiken bei anhaltender Eskalation und Intervention anderer Regionalmächte.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ölpreisschocks wie 1973 ist begrenzt, da die USA als größter Rohölexporteur die Weltmarktpreise beeinflussen können.

2. Deutschland 2

Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Winter 2023/24 in einer herausfordernden Situation. Der Krieg in der Ukraine, die anhaltend hohen Energiepreise und die Lieferengpässe haben zu einer deutlichen Eintrübung der Konjunktur geführt.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist gemäß der Prognose des DIW Berlin in 2023 um 0,2 Prozent geschrumpft. Die Inflation wird für 2023 mit 5,9 Prozent prognostiziert. Die Industrie leidet unter den hohen Energiepreisen und den Lieferengpässen. Die Bauwirtschaft befindet sich in einer Rezession. Der Dienstleistungssektor wächst noch, aber auch hier ist eine Abkühlung zu spüren.

Die Bundesregierung rechnet in ihrem Jahreswirtschaftsbericht mit einem leichten Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent für 2023. Die EU-Kommission jedoch senkte Mitte Februar 2024 ihre Wachstumsprognose für Deutschland in 2023 auf 0,3 Prozent.

Für 2024 wird von Wirtschaftsinstituten ein Wachstum von 1,3 bis 1,5 Prozent erwartet.

Die Inflation dürfte im Laufe des Jahres 2024 allmählich zurückgehen, aber bis zum Winter 2024 wird sie voraussichtlich deutlich über dem Zielwert der EZB von 2,0 Prozent liegen.

Der Krieg in der Ukraine könnte sich weiter verschärfen und zu einem noch grö- ßeren Schaden für die deutsche Wirtschaft führen. Die Energiepreise könnten weiter steigen und die Industrie noch stärker belasten. Die Lieferengpässe könnten länger andauern als erwartet.

Die Wirtschaft bleibt unter den genannten Bedingungen anhaltend innovativ und wettbewerbsfähig. Der deutsche Arbeitsmarkt ist weiterhin flexibel und gut qualifiziert.

2.1. Geschäftsverlauf

Die für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte Erholung der Marktentwicklung in Deutschland und das entsprechend unterstellte Umsatzwachstum trat im Geschäftsbereich Bausysteme nicht wie erwartet ein. Aufgrund der aktuellen Baukrise, infolge von hohen Rohstoffpreisen, Facharbeitermangel und Zinserhöhun gen, liegt der Umsatz im Jahr 2023 in jedem Quartal unter dem Vorjahreswert und unter den im Vorjahr prognostizierten Wert.

2 Quellen: DIW Berlin: DIW-Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft kämpft sich aus der Winterrezession, Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung 2023, Handelsblatt 15.02.2024: Deutschland fällt beim Wirtschaftswachstum zurück.

Im Geschäftsbereich Watermanagement liegt der Umsatz 6% hinter Vorjahr und unter den im Vorjahr prognostizierten Wert. Dies resultiert i.W. aus einem geringeren Volumen mit einem Großkunden aus den USA. Im Gegenzug konnte ein Großprojekt in Qatar erfolgreich akquiriert und abgewickelt werden. Insgesamt konnte die Profitabilität im Bereich Watermanagement deutlich gesteigert werden.

Trotz der Reduzierung der Brutto-Umsatzerlöse hat sich das EBIT im Geschäftsjahr um 0,8 Mio. € von 0,9 Mio. € auf 1,7 Mio. € verbessert, welches auf verbesserte Deckungsbeiträge, u.a. durch reduzierte Rohstoffpreise und Energiekosten zurückzuführen ist. Damit konnte diesbezüglich die Planung erreicht werden.

Besondere Schäden bzw. Unglücksfälle waren nicht zu verzeichnen.

2.2. Lage

a) Wesentliche zur internen Steuerung verwendete Leistungsindikatoren

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung der Gesellschaft sind der Brutto-Umsatz und das EBIT (EBIT - "earnings before interest and tax").

b) Vermögens-Finanz- und Ertragslage

Der Brutto-Umsatz im Geschäftsjahr ist von 61,7 Mio. € auf 50,4 Mio. € gesunken. Dies entspricht einer Veränderung von -11,3 Mio. € bzw. -18,4 %. Getrieben ist die Umsatzreduzierung durch Mengeneffekte aus dem Geschäftsbereich Bausysteme. Die Umsatzerlöse liegen mit 45,7 Mio. € ebenfalls (-9,1 Mio. €) unter dem Niveau des Vorjahres.

Das Rohergebnis hat sich um 0,3 Mio. € bzw. 1,6 % auf 21,0 Mio. € verringert. Die verringerten Rohstoffkosten konnten die negativen Mengeneffekte teilweise ausgleichen.

Die Personalkosten haben sich um 52 T€ bzw. 0,9 % erhöht. Wesentlicher Effekt war die Nutzung von Fluktuation als Kompensation von Mengeneffekte und moderate Lohn- und Gehaltsanpassungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 1,2 Mio. € bzw. 8,4 % auf 13,1 Mio. € verringert. Wesentlicher Treiber sind geringere Kosten für Ausgangsfrachten infolge geringerer Umsätze.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 302 T€ auf 419 T€ - bedingt durch einen geringeren Zinsaufwand ATZ und höhere internen Zinsertrag - verbessert.

Das EBIT hat sich von 887 T€ im Vorjahr auf 1.730 T€ verbessert. Die Umsatz-Quote beträgt 3,8 % verglichen mit 1,6 % in 2022.

Unsere Gesellschaft weist vor dem Hintergrund der Cash-Poolfinanzierung und ihrer Einbindung in die MEA-Gruppe eine stabile Vermögens- und sichere Finanzlage auf.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Eigenkapitalquote beträgt 44,6% (Vj. 37,3%) bei unveränderter Bilanzsumme. Die Pensionsrückstellungen haben sich leicht um 104 T€ auf 7.218 T€ verringert und machen damit 24,3 % der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 4,0% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Langfristige Anlagen sind durch das Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln erfolgten kontinuierlich nach Plan, wie in allen Geschäftsjahren zuvor.

2.3. Gesamtaussage

Unter Berücksichtigung der Entwicklung der Baukonjunktur insbesondere in Deutschland war unsere Entwicklung im Jahr 2023 verglichen mit dem Vorjahr insgesamt unter den Erwartungen. Der Brutto-Umsatz konnte nicht auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden, das EBIT liegt allerdings deutlich über dem Vorjahr. Das Geschäftsjahr 2023 kann insgesamt - unter Berücksichtigung des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds im Geschäftsjahr - als bedingt zufriedenstellend bezeichnet werden.

C. Prognose, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht 3

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Das Jahr 2024 wird für Unternehmen durch eine Reihe von Herausforderungen und Chancen geprägt sein. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen bleiben schwierig, mit einem moderaten Wachstum der Weltwirtschaft, aber auch Risiken durch geopolitische Spannungen, hohe Inflation und Lieferengpässe. In Deutschland wird die Wirtschaft im ersten Halbjahr 2024 voraussichtlich schwächer wachsen, bevor sie sich im zweiten Halbjahr erholt. Die Entwicklung der einzelnen Branchen wird jedoch unterschiedlich sein, wobei beispielsweise die Automobilindustrie mit Herausforderungen durch die Transformation zur Elektromobilität konfrontiert ist.

Gemäß Konjunkturprognose des IFO Instituts für Winter 2023/2024 wächst die deutsche Wirtschaft 2024 um 0,9 Prozent. Die privaten Haushalte werden weiterhin den wichtigsten Wachstumsmotor bilden. Bau- und Materialpreise sowie das hohe Zinsniveau führen zu einem Rückgang des realen Neubauvolumens. Der Krieg in der Ukraine stellt anhaltend ein großes Risiko für die deutsche Wirtschaft dar. Die resultierenden hohen Energiepreise werden die Konjunktur voraussichtlich weiter belasten. Lieferengpässe könnten die Produktion weiterhin beeinträchtigen. Die Beschäftigung wird im Jahr 2024 zunehmen, die Arbeitslosenquote entsprechend leicht sinken. Die Inflation wird im Jahr 2024 deutlich zurückgehen, aber weiterhin über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 Prozent liegen. Die EZB wird ihren Leitzins im Jahr 2024 anheben. Die Prognose für 2024 des ifo Instituts ist leicht optimistischer als die der Bundesregierung.

Inwieweit der Krieg in der Ukraine sich weiterhin auf die wesentlichen Kenn-zahlen (Umsatz und EBIT) auswirken wird lässt sich aufgrund der dynamischen Lage aktuell nicht abschließend einschätzen. Da die Gruppe über keine Produktionskapazitäten in Russland und der Ukraine verfügt und ebenfalls keinen wesentlichen Umsatz mit den beiden Ländern abwickelt wird das direkte Risiko auf die Leistungsindikatoren als etwas geringer angesehen. Der negative Einfluss auf globale Lieferketten sowie eventuell weiterhin volatile Roh-stoff- und Energiepreise und die globale Inflation werden sicherlich weiterhin ihre Spuren hinterlassen.

3 Quellen: ifo Konjunkturprognose Winter 2023, Deutsche Bank: langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern, "Tatsachen über Deutschland" Fazit Communication GmbH in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, Berlin, Wirtschaftsweisen - Prognose zum Arbeitsmarkt 2024 | Statista, Bericht zur Lage und Perspektive der Bauwirtschaft 2024, ifo Institut kürzt Prognose fürs Wachstum 2024 auf 0,9 Prozent Pressemitteilung | ifo Institut

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe geht für das Jahr 2024 von einer weiteren Reduzierung in der Fertigstellung von Wohngebäuden von rd. 13% aus.

Trotzdem plant die MEA Bautechnik GmbH ein Wachstum der Bruttoumsatzerlöse leicht unter der 10%-Marke, welches sich im Wesentlichen in einem Mengenwachstum im Geschäftsbereich Watermanagement begründet. Insgesamt plant die MEA Bautechnik GmbH ein EBIT auf Niveau von 2023.

Inwieweit der Krieg in der Ukraine sich weiterhin auf unsere wesentlichen Kennzahlen (Umsatz und EBIT) auswirken wird lässt sich aufgrund der dynamischen Lage aktuell nicht abschließend abschätzen. Da die Gruppe über keine Produktionskapazitäten in Russland und der Ukraine verfügt und wir ebenfalls keinen wesentlichen Umsatz mit den beiden Ländern abwickeln sehen wir das direkte Risiko auf unsere Leistungsindikatoren als etwas geringer an. Das Geschäft steht weiterhin unter dem Einfluss globaler Lieferketten, eventuell weiterhin volatiler Rohstoff- und Energiepreise sowie der globalen Inflation.

Die Finanzierung der Gesellschaft durch die Muttergesellschaft wird als gesichert angesehen, da diese im Januar 23 durch den Verkauf einer Geschäftseinheit Kredite in signifikanter Höhe zurückgeführt hat und zusätzlich die Liquidität erhöht hat. Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Aufgrund der aktuellen Planung und der ergriffenen Maßnahmen ist dementsprechend die kurz- und mittelfristige Liquidität gesichert. Aufgrund der aktuellen geopolitischen Verwerfungen und damit zusammenhängenden Inflationseffekten sind Planungen mit gewissen Unsicherheiten belegt. Aktuell besteht keine Veranlassung von der bisherigen Planung abzuweichen.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und volatilen Rohstoffpreisen und Energiekosten. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sieht sich das Unternehmen für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

2. Risikobericht

Internes Kontrollsystem

Das interne Kontrollsystem beinhaltet die Gesamtheit aller vom Management im Unternehmen eingeführten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, die zu einem systematischen und transparenten Umgang mit Risiken führen. Die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem trägt die Geschäftsleitung. Alle strategischen Geschäftseinheiten sind über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation eingebunden. Die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sowie der Aufbau- und Ablauforganisation sind einheitlich geregelt.

Das zentral und dezentral eingerichtete Controlling liefert die Basis für die Überwachung der von der Geschäftsleitung vorgegebenen Risikopolitik, die Kapitalplanung und das Liquiditätsrisiko sowie die Überwachung des Markt- und Geschäftsrisikos. Es wird ein jährliches Budget erstellt, welches durch monatliche Ergebnisberichte, ergänzt durch ein Reporting zu Projekten und ein laufendes Ergebniscontrolling, die Risikoüberwachung ermöglicht. Darüber hinaus wird ebenfalls eine Mittelfristplanung erstellt.

Das Risikomanagement ist über definierte Informationssysteme in die betrieblichen Abläufe eingebunden und wird sowohl als Teil der strategischen, als auch der operativen Führung verstanden. Risikobeurteilungen werden der MEA- Gruppenstruktur folgend primär auf Ebene der SGE's durchgeführt. Die Beurteilung der Risiken richtet sich nach deren Eintrittswahrscheinlichkeit und dem potentiellen Schadensausmaß. Schäden werden in die Risikoklassen niedrig, mittel und hoch klassifiziert. Die Bewertung des potenziellen Schadensausmaßes basiert auf definierten Schadensklassen und KPIs der Gesellschaft. Im Rahmen des Risiko-Management-Prozesses werden Risiko-Work-Shops vorgenommen, in denen neue Risiken erfasst und Maßnahmen zu bestehenden Risiken aktualisiert werden.

Im Folgenden werden Risiken, die nicht separat qualifiziert werden, hinsichtlich ihres Schadensausmaßes und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit als niedrig bis mittel eingestuft.

Risiken

Die Dynamik der Ereignisse im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist mittelweile deutlich besser einzuschätzen, jedoch sind verlässliche Prognosen zur lokalen wie auch globalen Entwicklung in 2024 mit einer gewissen Unsicherheit verbunden.

Der Krieg in der Ukraine und weitere kriegerische Auseinandersetzungen können zu weiteren, bisher nicht absehbaren, Risiken führen. Infolgedessen ist es möglich, dass die für die Zukunft definierten Ziele verfehlt werden. Insbesondere die Inflation und Entwicklung der Energiepreise können wachstumshemmend sein. Diese Planungsunsicherheiten stellen das bedeutsamste Risiko dar.

Grundsätzlich geht die Gesellschaft davon aus, dass die Entwicklung der Baukonjunktur mit unterschiedlichen Ausprägungen auf den einzelnen Märkten in 2024 leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

Eine Beeinträchtigung von Lieferketten in unserem Segment können wir aktuell nicht mehr im größeren Umfang erkennen. Inwieweit sich dies auch für die nahe Zukunft so zeigen wird, ist mit deutlicher Unsicherheit verbunden.

Die Liquidität ist durch zusätzliche Finanzierungsmaßnahmen auf Ebene der Gesellschafterin abgesichert. Das Management beobachtet die Entwicklung der Liquidität und Finanzkennzahlen aufmerksam. Neben den Absatzmärkten umfasst dies ein enges Monitoring von vor- und nachgelagerten Prozessen, insbesondere die Versorgungssituation durch die Lieferanten sowie die Liquiditätssituation. Ansonsten begegnen wir den einzelnen Risiken wie im Folgenden beschrieben.

Branchenspezifische Risiken:

Wie in den letzten Jahren, liegen die größten Risiken in den unkalkulierbaren Witterungsbedingungen, der unterschiedlichen Entwicklung der Baukonjunktur in vielen europäischen Ländern, volatilen Rohstoffpreisen und in globalen politischen Risiken.

Branchenspezifische und länderspezifische Risiken, wie z. B. die Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, politische und soziale Unruhen oder rechtliche Unsicherheiten können die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und damit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Diesem Risiko wird begegnet durch qualitative und quantitative Mindestanforderungen beim Neugeschäft, risikoorientierte Vertragsgestaltung, Vorgabe von Genehmigungsprozessen und Einzel-Engagement-Überwachung sowie durch Abschluss von Kreditversicherungen und konsequentes Debitorenmanagement.

Veränderungen von Marktparametern (z. B. Wettbewerbsposition, Kundenverhalten, rechtliche Rahmenbedingungen, politisches Risiko) können sich negativ auf die Ertragslage auswirken. Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der rückläufigen Nachfrage im Kerngeschäft in der Branche generell zugenommen.

Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiko:

Zahlungsverpflichtungen nicht termingerecht erfüllen zu können bzw. am Markt keine Refinanzierungsmittel mehr bzw. nur zu unangemessenen Konditionen aufnehmen zu können, sind die wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken.

Diesem Risiko wird durch regelmäßige Liquiditätsanalyse in Form einer Cash- Flow-Planung, die eine vorausschauende Planung des Refinanzierungsbedarfs erlaubt, Rechnung getragen. Laufende Finanzierungen werden im Normalfall besichert.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, liegen nur unwesentlich vor.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

Operationelle Risiken:

Den Risiken von Verlusten infolge einer Unzulänglichkeit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder infolge externer Ereignisse (absichtlichen, zufällig herbeigeführten oder natürlichen Ursprungs), Risiken im Zusammenhang mit dem Produktionsprozess, Rechtsrisiken, IT-Risiken und Personalrisiken wird durch folgende organisatorische Maßnahmen vorgesorgt:

Qualitätssicherung, Zertifizierungen (ISO, TÜV etc.)

regelmäßiges zeitnahes Reporting und Analyse von Frühindikatoren

Risk- und managementbezogene Schulungen

Schadenspotentialanalysen, Vorbereiten von Back-Up-Lösungen (z. B. im Bereich Lieferanten, Personal, aber auch in Bezug auf Betriebsunterbrechung und Funktionssicherstellung).

Über die organisatorischen Maßnahmen hinaus sind - sofern möglich und sinnvoll - Versicherungen abgeschlossen.

Strategisches Risiko:

Die Gefahr negativer Ergebnisentwicklung aufgrund von geschäftspolitischen Grundsatzentscheidungen ist nicht direkt quantifizierbar und kann letztlich nur in Verbindung mit den vorgenannten Risiken gesehen und kontrolliert werden.

Letztlich kann diesem Risiko nur vorbeugend durch regelmäßige Überprüfungen der Geschäftsfeldstrategien Rechnung getragen werden. Die daraus resultierenden strategischen Investitionen werden in einem einheitlichen Genehmigungsprozess ermittelt und ihre Umsetzung kontrolliert. Letztlich handelt es sich dabei aber um ein allgemeines unternehmerisches Risiko, das nur mit der gebotenen kaufmännischen Sorgfalt gesteuert werden kann und wird.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten:

Aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit hat die Gesellschaft keinen Bedarf, Marktpreisrisiken mittels Finanzinstrumenten abzusichern.

Im Hinblick auf das Ausfall-/ Liquiditätsrisiko bei Forderungsbeständen bestehen zum Teil Liquiditätsrisiken durch verspätete Zahlungen und auch gewisse Ausfallrisiken. Mit dem Ziel der Risikominimierung wird den Liquiditätsrisiken mit straffem Debitorenmanagement und Kreditversicherung begegnet. Das Ausfallrisiko wird reduziert durch betraglich limitierte Maximallieferungen, Abschluss von Kreditversicherungen oder Vorauskasse.

Geldanlagen erfolgen in Tagesgeld oder konservativen Festgeldern.

3. Chancenbericht

Die wesentlichen Opportunitäten liegen sowohl in unserem Marktumfeld als auch intern.

Potentiale im Geschäftsbereich Bausysteme liegen in der Kooperation mit Bezug auf Sanierung und Renovierung. Forciert durch Hochwasserereignisse steigt der Bedarf nach Systemlösungen für druckwasserdichte Lichtschächte und Fenster und durch den steigenden Wohnraumbedarf werden weiterhin große Wohnungsbauvorhaben umgesetzt, die die Nachfrage nach Betonprodukten generieren.

Im Geschäftsbereich Watermanagement besteht durch diversifizierte Produkte die Möglichkeit von Wachstumstrends in einzelnen Branchen zu profitieren.

Diese begründen sich auf ein steigendes Bewusstsein für das Entwässerungsmanagement im Zuge der Bodenversiegelung und Hochwasserereignisse sowie staatliche Unterstützungsprogramme, die zunehmend auch nachhaltige Kriterien als Voraussetzung haben.

D. Unterzeichnung

 

Aichach, 7. Mai 2024

Dirk Tiemann

Frédéric Vinson

Jochen Engelke

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MEA Bautechnik GmbH, Aichach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEA Bautechnik GmbH, Aichach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEA Bautechnik GmbH, Aichach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 7. Mai 2024

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Annette Lang, Wirtschaftsprüferin

Julia-Christine Lebherz, Wirtschaftsprüferin

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