inconso AktiengesellschaftLiquidiert

In der Hub 2, 61231 Bad Nauheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Friedberg HRB 5632
Eingetragen
13.12.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die allgemeine Unternehmens- und IT-Beratung, die Softwareentwicklung sowie der Handel mit Hard- und Software

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Georg Reichl
seit 15.8.2018
Vorstandsmitglied
Prokura
Dyrk Schneider
seit 23.1.2017
Prokura
Dirk Teschner
seit 18.12.2012
Prokura
Detlef Dr. Forker
seit 18.12.2012
Prokura
Heiko Brozi
seit 6.8.2012
Prokura
Jarrett Leesch
seit 21.5.2012
Prokura
Peter Rohde
seit 21.5.2012
Prokura
Frank Weidemann
seit 21.8.2008
Prokura
Bettina Haug-Weber
seit 21.8.2008
Prokura
Karsten Dr. Fuchs
seit 4.3.2008
Prokura
Stefan Reimold
seit 4.3.2008
Prokura
Wilfried Pfuhl
seit 4.3.2008
Vorstandsmitglied
Ralf Leuthner
seit 4.3.2008
Prokura
Thomas Dieter Gries
seit 4.3.2008
Vorstandsmitglied
Michael Kinzig
seit 4.3.2008
Prokura
Michael Brandl
seit 1.11.2006
Prokura
Ralf Winter
seit 13.12.2002
Prokura
Johannes Lahnstein
seit 13.12.2002
Prokura
Bertram Salzinger
seit 13.12.2002
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

inconso Aktiengesellschaft

Bad Nauheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

Grundlagen des Unternehmens

Die inconso AG, Bad Nauheim, ist ein Consulting- und Softwareunternehmen für Logistiklösungen. Wesentliche Elemente des Leistungsangebotes der inconso AG bestehen aus:

Logistik- und IT-Beratung

Warehouse-Management, d.h. Komplettlösungen für Lager- und Materialfluss zur Steuerung operativer Logistikprozesse auf Basis der eigenen Softwareprodukte der inconsoWMS Product Suite

IT-Lösungen für das Supply Chain Management, Supply Chain Execution und Visibility auf Basis inconsoSCE und für das Transportmanagement

Logistiklösungen mit SAP, hier insbesondere SAP EWM und SAP LES sowie SAP Transportmanagement

SAP-Beratung

Netzwerk-, Datenbank- und Technologieberatung

Maintenance und Serviceangebot für die installierten Logistiksysteme mit bis zu 7 x24 (Std.) und garantierten Reaktionszeiten

First- und Second-Level Support, RZ-Betrieb und Endgerätesupport als "Full Managed Services"-Leistungsangebot

Softwareentwicklung und Beratung für Mobile Systeme

Die Anteile der inconso AG werden zu 68,5 % von der Körber Logistics Systems GmbH, Bad Nauheim, zu 16,5 % von der inconso Beteiligungs GmbH, Bad Nauheim und zu 15,0 % von der GS Verwaltungsund Beteiligungs- GmbH, Bad Nauheim, gehalten. Die Gesellschaft ist dem Geschäftsfeld Logistik- Systeme des Körber-Konzerns zugeordnet.

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliches Umfeld

Die deutsche Wirtschaft hat in 2016 das moderate Wirtschaftswachstum von 2015 fortsetzen können. Laut der Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 12.01.2017 ist das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich +1,9 % angestiegen. Hieraus resultiert die solide konjunkturelle Lage auf dem deutschen Wirtschaftsmarkt, die auch in 2016 durch ein stetiges Wachstum gekennzeichnet war. Die deutsche Volkswirtschaft dürfte daher im Jahr 2016 eine der am schnellsten wachsenden Ökonomien innerhalb der Eurozone gewesen sein.

Der IWF hatte in 2016 seine Wachstumsprognose für die Eurozone auf ein Wachstum von 1,7% festgesetzt. Hierbei spielten die niedrigen Ölpreise sowie die anhaltende niedrige Zinspolitik der EZB eine wesentliche Rolle für das Wirtschaftswachstum. Zudem sind der Anstieg und die Stabilisierung des Dollarkurses ebenfalls für die Exportnationen von Vorteil.

Das Jahr 2016 war für die IT-Branche insbesondere in Deutschland aber auch im übrigen Europa insgesamt und für das Segment der Softwarelösungen für die Logistik im Besonderen erneut ein gutes Jahr. Laut BITKOM liegen die prognostizierten Umsatzerlöse der deutschen IT-Branche für 2016 insgesamt bei 3,6 % über dem Vorjahreswert. In dem Bereich IT-Services liegt der prognostizierte Umsatz für das Jahr 2016 bei 38,2 Mrd. EUR (Vorjahr: 37,2 Mrd. EUR). Der prognostizierte Umsatz für den Bereich IT-Hardware liegt mit 24,3 Mrd. EUR ebenfalls über dem Vorjahresumsatz in Höhe von 23,6 Mrd. EUR. Der prognostizierte Umsatz im Bereich Software liegt bei 21,6 Mrd. EUR (Vorjahr: 20,4 Mrd. EUR).

Geschäftsverlauf der inconso AG

Die inconso AG konnte in 2016 ihre marktführende Stellung im deutschsprachigen Raum als spezialisierter Anbieter für Logistiklösungen mit der inconso Logistics Suite sowie mit SAP-basierten Lösungen erneut behaupten und weiter ausbauen.

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2016 war insgesamt sehr positiv mit nachhaltigem Wachstum im Umsatz und Ergebnis. Gegenüber 2015 hat inconso im Jahr 2016 wiederum ein organisches Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich realisieren können.

Auch die internationalen Aktivitäten konnten durch eine positive Entwicklung der französischen und spanischen Tochtergesellschaften sowie große internationale Projekte in Frankreich, Spanien, USA und im mittleren Osten deutlich ausgeweitet werden.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die interne Steuerung der Gesellschaft erfolgt insbesondere über folgende Kennzahlen:

Wachstum

Umsatz

Gesamtleistung

Gesamt-Nettoleistung (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand)

Profitabilität

EBITA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte sowie auf immaterielle Vermögensgegenstände, soweit sie in Akquisitionen erworben wurden)

Ergebnis vor Steuern

Finanzlage

Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Liquidität

Umsatz und Auftragslage

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) der inconso AG beläuft sich im Geschäftsjahr 2016 insgesamt auf 61,71 Mio. € (Vorjahr: 57,91 Mio. €). Dies entspricht einem Zuwachs von 6,6 %. Die Gesamt-Nettoleistung, d.h. die Gesamtleistung nach Abzug der im Rahmen von Festpreisprojekten zugekauften Hardware und Subgewerke betrug 56,70 Mio. € (Vorjahr: 52,52 Mio. €) und liegt damit um ca. 8,0 % über dem Vorjahresniveau. Durch das BilRUG sind die Vorjahresangaben der Umsatzerlöse, sonstigen betrieblichen Erträge als auch der bezogenen Leistungen eingeschränkt vergleichbar. Durch die Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG ergaben sich für das Geschäftsjahr zusätzliche Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 895. Diesen zusätzlichen Umsatzerlösen stehen Aufwendungen in Höhe von TEUR 671 für bezogene Leistungen gegenüber. Bei entsprechender Anwendung von BilRUG auf die Werte des Geschäftsjahres 2015 würden sich Umsatzerlöse um TEUR 904 und bezogenen Leistungen um TEUR 678 erhöhen.

Das Geschäftsfeld LEX (Logistics Execution, Geschäft mit und um die inconso-eigenen Softwareprodukte) trug dabei mit 71 % (Vorjahr: 71 %) zur Gesamt-Nettoleistung bei. Der Anteil des SAP-Bereiches betrug 29 % (Vorjahr: 29 %).

In 2016 wurden 80,7 % (Vorjahr: 77,3 %) der Leistungen im Rahmen von Festpreisprojekten erbracht. Der Anteil von Festpreisprojekten ist damit gegenüber 2015 gestiegen.

Mit reinen Lizenzeinnahmen wurden ca. 1,06 Mio. € erwirtschaftet (Vorjahr: 1,36 Mio. €). Der Anteil für Service- und Wartungsleistungen auf Basis bestehender Service- und Wartungsverträge betrug 14,27 Mio. € (Vorjahr: 13,89 Mio. €).

Der Auftragsbestand zum Jahresende beträgt ca. 51,93 Mio. € (Vorjahr: 45,25 Mio. €), mit diesem Auftragsbestand sind ca. 87% (Vorjahr 78,7 %) der für 2017 geplanten Umsätze abgedeckt.

Ergebnisentwicklung

Im Jahr 2016 wurde ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und außerordentlichen Posten von 9,41 Mio. € (Vorjahr: 8,64 Mio. €) erwirtschaftet. Die operative Rendite beläuft sich somit auf 16,4 % der Gesamt-Nettoleistung bzw. 15,3 % der Gesamtleistung.

Das Working Capital (Working Capital im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) lag im Jahresschnitt bei 18,70%, jedoch mit einer deutlichen Verringerung im Jahresverlauf von ca. 21,2% im Januar auf 16,7% im Dezember 2016. Diese Verringerung resultiert aus einer früheren Anzahlungsrechnungsstellung und dem Abschluss von großen Festpreisprojekten zum Ende des Geschäftsjahres 2016.

Vermögens- und Finanzlage

Zum Jahresende 2016 bestand das Anlagevermögen der inconso AG von 1,66 Mio. € (Vorjahr: 1,45 Mio. €) im Wesentlichen aus den Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie der Büro- und Geschäftsausstattung inklusive der Notebook-, PC- und Serverausstattung sowie der nötigen Softwarelizenzen.

Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen betrug per 31. Dezember 2016 11,38 Mio. € (Vorjahr: 11,79 Mio. €) und ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Dem gegenüber stehen 8,86 Mio. € erhaltene Anzahlungen (Vorjahr: 8,73 Mio. €). Der durch inconso vorzufinanzierende Teil des Geschäfts hat sich damit gegenüber dem Vorjahr leicht verringert.

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist mit 8,10 Mio. € und damit bei ca. 1,56 durchschnittlichen Monatsumsätzen in einem sehr guten Bereich (Vorjahr: 1,88 Monatsumsätze).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind gegenüber dem Vorjahr um 0,69 Mio. € auf 12,82 Mio. € gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Cash-Pool-Forderungen um 1,29 Mio. €, wohingegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen insgesamt um 0,60 Mio. € zugenommen haben.

Auf der Passivseite der Bilanz sind im Wesentlichen die Rückstellungen für variable Vergütungsbestandteile sowie Sonderzahlungen und Boni für das Geschäftsjahr 2016 von 3,18 Mio. € (Vorjahr: 2,48 Mio. €) sowie Urlaubs- und Überstundenrückstellungen von 1,15 Mio. € (Vorjahr: 0,97 Mio. €) und Gewährleistungen von 0,26 Mio. € (Vorjahr: 0,28 Mio. €) sowie die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 0,60 Mio. € (Vorjahr: 0,57 Mio. €), zu erwähnen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 0,29 Mio. € auf 0,73 Mio. € gestiegen.

Die Gesellschaft ist nach wie vor bestrebt, sich aus dem Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit zu finanzieren. Die Veränderung der Zahlungsmittel des laufenden Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar.

Ausgehend von einem Jahresüberschuss von 6,34 Mio. € erzielte die Gesellschaft einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 9,06 Mio. € (Vorjahr: 5,87 Mio. €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war im Geschäftsjahr 2016 negativ, da verschiedene Investitionen vor allem in Lizenzen, EDV-Software und PC-Hardware getätigt wurden. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert ausschließlich aus Ausschüttungen an die Unternehmenseigner in Höhe von 9,32 Mio. €. Insgesamt ergibt sich eine Verringerung des Finanzmittelfonds um 0,77 Mio. € von 13,53 Mio. € auf 12,76 Mio. €. Hiervon entfallen 12,07 Mio. € (Vorjahr: 13,36 Mio. €) auf Cash-Pool-Forderungen gegen die Körber AG als Cash-Pool-Führerin.

Investitionen

Die Investitionen des Jahres 2016 in Höhe von 0,54 Mio. € (Vorjahr: 0,37 Mio. €) teilen sich in folgende Investitionsblöcke: Neu- und Ersatzbeschaffungen für Rechnerhardware und Arbeitsplatzausstattungen in Höhe von 0,48 Mio. €, Büromöbelausstattung in Höhe von 0,03 Mio. € und Software für 0,02 Mio. €. Des Weiteren wurden Mietereinbauten in Höhe von 0,01 Mio. € aktiviert.

Hinzu kamen die Ausgaben für die Weiterentwicklung der inconso-Softwareprodukte im Umfeld inconso Logistic Suite sowie Entwicklungsaufwände für Add-Ons im SAP-Umfeld. Diese gliedern sich in die Weiterentwicklung und Pflege bestehender Softwareprodukte sowie in die Entwicklung neuer Module und Funktionalitäten.

Bewertet nach Herstellungskosten betragen diese Investitionen in die Produktentwicklung 1,70 Mio. € (Vorjahr: 1,70 Mio. €), sie wurden voll aus dem positiven Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Darüber hinaus haben erhebliche Weiterentwicklungen der Softwareprodukte stattgefunden, die jedoch im Rahmen von Kundenprojekten erbracht wurden und daher nicht explizit als Produktentwicklungskosten ausgewiesen sind.

Forschung und Entwicklung

Schwerpunkt der Entwicklungsarbeiten im Jahr 2016 lag auf der Weiterentwicklung der Kernprodukte der inconso Logistics Suite und Entwicklung neuer Add Ons. So wurde neben Funktionserweiterungen besonderer Wert auf die Entwicklung der inconso Cloud Solutions gelegt.

Mit inconsoPOD wurde eine cloudbasierte Lösung zum elektronischen Abliefernachweis entwickelt. Neben Funktionen zur Sendungsverfolgung stehen auch mobile Funktionalitäten zur Ausführung von Transport- und Lieferaktivitäten per APP zur Verfügung. Fahrer können mit der APP sämtliche Aktivitäten zu Auslieferungen, Abholungen, Retouren und Leihgütern erfassen und an ein Webportal übertragen. Es können Ladungen fotografisch dokumentiert, Barcodes gescannt und Unterschriften per Touchscreen erfasst werden. Die APP ist für iOS, Android und Windows verfügbar. Über das Webportal erhalten Nutzer somit in Echtzeit eine detaillierte Sicht auf die Aktivitäten entlang der gesamten Transport- und Lieferkette.

Des Weiteren wurde mit inconsoSDS (Shipping & Dispatch System) ein weiteres add-on der inconso Logistics Suite für den cloudbasierten Betrieb zur Verfügung gestellt.

Im Bereich der mobilen Endgeräte wurde nun nach der Umstellung auf HTML5 auch die Sprachunterstützung in die HTML5-Version integriert. Dies ermöglicht mit dem HTML5-Client die Spracheingabe parallel zur Tastatur- bzw. Scannererfassung bei zeitgleicher Sprach- und Bildschirmausgabe. Eine Anbindung von RFID-Lesern ist möglich. Ferner können auch Fotos, beispielsweise für Schadensdokumentationen, in die Prozessabwicklung integriert werden.

Mitarbeiter

Der Personalstand hat sich erhöht. Die Anzahl der Mitarbeiter am 31. Dezember 2016 betrug 520 entsprechend 477 Vollzeitbeschäftigten. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter betrug am Jahresende ca. 42 Jahre (Vorjahr: ca. 41 Jahre).

Der weitaus größte Teil der Mitarbeiter hat einen Hochschul- oder Fachhochschul-Abschluss und eine ausgeprägte Qualifikation als Software-Entwickler, Projektleiter und/oder Berater.

Die Fluktuation war gering, insgesamt verließen 28 Mitarbeiter im Laufe des Jahres 2016 das Unternehmen entsprechend 5,4 % (Vorjahr: 7,2 %). Hierin sind eine Reihe von geplanten Abgängen aufgrund von Ruhestand bzw. befristeten Verträgen enthalten. Die ungewollte Fluktuation durch Eigenkündigung lag bei 4,1 % (Vorjahr: 3,1 %).

Mitarbeiterbindung

Das Knowhow der Mitarbeiter ist fast ausschließlich für den Unternehmenserfolg der inconso AG verantwortlich. Aus diesem Grund verfolgt die inconso AG verschiede Maßnahmen zur Erhöhung der Mitarbeiterbindung. Dazu gehören unter anderem die Privatnutzung von Dienstwagen, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Homeoffice.

Gesundheitsmanagement

Die inconso AG ergreift verschiedene Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Dazu zählen regelmäßige Aktionen zur Förderung von gesunder Ernährung, wie z.B. der Obst-Tag oder der Müsli-Tag. Weiterhin werden professionelle Massagen zur Steigerung des körperlichen Wohlbefindens angeboten.

Fortbildungsmaßnahmen

Im Rahmen der inconso-Akademie werden den Mitarbeitern verschiedene Fortbildungsmaßnahmen angeboten. Diese umfassen insbesondere IT-spezifische Maßnahmen, jedoch auch Sprachkurse und unternehmensrelevante betriebswirtschaftliche Kurse.

Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

Die inconso AG ist in das Risikomanagement des Körber Konzerns eingebunden. Die Grundsätze des Risikomanagements sind in verbindlichen Konzernrichtlinien zu den Themen Risikoinventur, Risikofelder, Risikokommunikation sowie Corporate Internal Audit, Corporate Insurance Management und Corporate Legal definiert. Fachspezifische Konzernrichtlinien regeln umfassend den Umgang mit den definierten Risikofeldern im laufenden Geschäft, etwa für die Themen Treasury oder Accounting and Taxes.

Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur werden die Risiken erfasst und bewertet. Die Bewertung identifizierter Risiken erfolgt unter Berücksichtigung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer - nach dem Einfluss auf das Eigenkapitel bemessenen - maximalen Schadenshöhe. Dabei wird nach folgenden Risikokategorien klassifiziert:

Extern

Finanzen

Organisation

Leistung

Markt

Externe Risiken

Externen Risiken, beispielsweise in Form von Haftungsrisiken oder Risiken durch Gesetzesverstöße wird konzernweit unter anderem mit einem umfassenden Compliance-Programm, der konzerninternen Rechtsberatung und der internen Revision begegnet. Risiken durch Naturkatastrophen sind etwa durch ein aktives Versicherungsmanagement abgedeckt.

Finanzrisiken

Finanzwirtschaftliche Risiken können insbesondere in Form von Währungsrisiken und Finanzierungsrisiken bestehen.

Wechselkursrisiken werden gemäß den Konzernrichtlinien grundsätzlich zum Zeitpunkt ihres Entstehens abgesichert. Im Geschäftsjahr 2016 waren Verwendungen von Währungssicherungsinstrumenten und die Absicherung von Grundgeschäften in Fremdwährungen bedingt durch das geringe Ausmaß der Transaktionen nicht notwendig.

Durch die Einbindung der inconso AG in das Cash-Pooling der Konzernobergesellschaft bestehen keine Risiken im Zusammenhang mit der Finanzierung des Geschäftsbetriebs und notwendiger Investitionen.

Kundenseitig bestehenden Finanzierungsrisiken - beispielsweise durch Forderungsausfälle sowie negativen Veränderungen bei Länderrisiken und bei den Finanzierungsmöglichkeiten der Kunden - wird durch diverse Maßnahmen im Rahmen von Vertragsgestaltung und Forderungsmanagement entgegengewirkt.

Die Gesellschaft ist zudem auch einem Risiko einer Wertminderung ihrer Anteile an den verbundenen Unternehmen inconso SASU, Lyon, Frankreich und inconso Software S.L., Sant Cugat del Vallès, Spanien ausgesetzt. Dieses Risiko steht in einem engen Zusammenhang mit den Risiken der Tochtergesellschaften, welche insbesondere Risiken aus der Geschäftstätigkeit sowie spezifische Marktrisiken umfassen. Der Vorstand der inconso AG überwacht die Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaften mit Hilfe eines regelmäßigen Berichtswesens und ist in Entscheidungen zur Geschäftstätigkeit unmittelbar involviert. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden bei identifizierten Fehlentwicklungen Anpassungsmaßnahmen vorgenommen.

Organisationsrisiken

Risikoarten im Zusammenhang mit der Organisation definiert der Körber-Konzern unter anderem im Bereich Personal und in Ablaufprozessen. Dem im Personalbereich bestehenden Risiko, dass nicht genügend Mitarbeiter mit ausreichender Qualifikation gefunden werden können, wird unter anderem durch unternehmensinterne Ausbildung und die Förderung der Weiterbildung entgegengewirkt.

Durch vielfältige Initiativen zur Optimierung sämtlicher Unternehmensprozesse im Rahmen des inconso Qualitätsmanagements entlang der Wertschöpfungskette wird Prozessrisiken begegnet.

Leistungsrisiken

Ein grundsätzliches Risiko liegt in dem möglichen Wegbrechen des Geschäftes mit einem der Key- Accounts. Dieses Risiko ist jedoch insoweit überschaubar, da mit keinem der Kunden mehr als 9,6 % der Jahres-Nettoleistung (Vorjahr: 10,0 %) erzielt wird.

Ein grundsätzliches Risiko besteht ferner im Rahmen der großen Festpreisprojekte bzgl. der inhaltlich korrekten und termingerechten Fertigstellung und möglicher Haftungsrisiken bzw. Vertragsstrafen bei Nichterreichung dieser Ziele, sowie in einer Fehlkalkulation und damit nachträglichen Überschreitung der geplanten Aufwände zur Projektfertigstellung. Auf Basis des intern regelmäßig durchgeführten Projektcontrollings gibt es derzeit jedoch keine Hinweise auf außergewöhnliche Abweichungen, die nicht bereits in der Bilanz berücksichtigt wären.

Marktrisiken

Eine Folgewirkung möglicher gesamtwirtschaftlicher Markteinbrüche ist in der Regel eine zurückhaltende Investitionstätigkeit von Kunden und potenziellen Auftraggebern. Solche Entwicklungen können sich erfahrungsgemäß negativ auf die inconso Geschäftsentwicklung auswirken. Da ein großer Teil des Geschäfts jedoch in der Abarbeitung längerfristig laufender Projekte besteht, wirken sich derartige Entwicklungen nur verzögert aus bzw. können bei kürzer dauernden Markteinbrüchen kompensiert werden.

Chancen

Künftige Wachstumschancen liegen in der nach wie vor ungebrochenen positiven Entwicklung des Logistikmarktes, in der verstärkten Vermarktung der inconso Cloud Solutions und im Ausbau des internationalen Geschäfts.

Darüber hinaus bietet die Zugehörigkeit zum Geschäftsfeld Logistiksysteme des Körber Konzerns die Möglichkeit, künftig auch Generalunternehmer-Projekte bestehend aus Lagertechnik und Software gemeinsam mit den Schwestergesellschaften anzubieten.

Zusammenfassende Beurteilung

Aus heutiger Sicht sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bewertung der Risiken und Chancen nicht wesentlich verändert.

Da neben bereits vertraglich gesichertem Geschäft und dem absehbaren Folgegeschäft bei bestehenden Kunden in 2017 gemäß dem Rolling Forecast der Gesellschaft (Stand Januar 2017) nur ca. 4,5 Mio. € (Vorjahr: 5,8 Mio. €) an Neukundengeschäft akquiriert werden müssen, sind die wirtschaftlichen Risiken für die weitere Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2017 als gering anzusehen.

Prognosebericht

Der Logistikmarkt wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren mit rund 5 % kontinuierlich wachsen. E-Commerce und die fortschreitende Digitalisierung sind dabei die markanten Wachstumstreiber. Diese Entwicklungen schaffen die Voraussetzung für einen wachsenden Bedarf an Softwarelösungen für die Logistik.

Für das Jahr 2017 ist eine Gesamt-Nettoleistung von ca. 59,6 Mio. € geplant. Dies entspricht im Vergleich mit dem Vorjahr einer Steigerung von ca. 3,9 %. Die Planung für das Vor-Steuer-Ergebnis liegt bei ca. 9,5 Mio. €.

Insgesamt wird wieder ein Anteil von ca. 80 % des Umsatzes aus dem Umfeld bestehender Kundenbeziehungen generiert werden. Dabei werden voraussichtlich mit keinem Kunden mehr als 11 % des Gesamtumsatzes erzielt, so dass hier eine deutliche Streuung des Risikos gegeben ist. Ein wesentlicher Einflussfaktor für das Erreichen der Planung wird die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Euro-Raum sein. Aufgrund des hohen Auftrags Vorrates und der gut gefüllten Salespipeline ist zu erwarten, dass auch in 2017 eine Steigerung der Umsatzerlöse realisiert werden kann.

Bei zukunftsorientierten Aussagen kann es aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen zu deutlichen Abweichungen von den prognostizierten Ergebnissen kommen.

Schlusserklärung des Vorstandes

Die inconso AG erhielt bei den in dem Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2016 aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die dem Vorstand im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, eine angemessene Gegenleistung. Maßnahmen im Sinne des § 312 AktG wurden weder getroffen noch unterlassen.

 

Bad Nauheim, den 24. März 2017

Der Vorstand

Bertram Salzinger

Thomas Gries

Wilfried Pfuhl

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software 6.092,39 3.395,70
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen und Marken 18.341,48 10.008,72
  24.433,87 13.404,42
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 37.642,50 36.506,31
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 743.124,44 553.126,53
  780.766,94 589.632,84
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 850.000,00 850.000,00
  1.655.200,81 1.453.037,26
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen und Waren 11.375.217,76 11.788.084,51
2. Geleistete Anzahlungen 56.304,00 0,00
abzüglich erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.431.521,76 -8.862.322,30 11.788.084,51 -8.727.436,01
  2.569.199,46 3.060.648,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.103.863,73 8.711.305,42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.819.708,75 13.509.788,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 125.697,47 171.060,22
  21.049.269,95 22.392.154,43
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 690.665,52 177.508,32
  24.309.134,93 25.630.311,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 69.746,79 71.563,16
  26.034.082,53 27.154.911,67

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Gewinnvortrag 5.552.814,78 8.884.821,55
IV. Jahresüberschuss 6.339.677,84 5.988.637,05
  16.892.492,62 19.873.458,60
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 444.285,29 85.880,00
2. Sonstige Rückstellungen 5.604.437,81 4.822.014,31
  6.048.723,10 4.907.894,31
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 727.110,89 432.794,24
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.414.737,34 1.032.307,98
3. Sonstige Verbindlichkeiten 915.099,43 762.572,10
- davon aus Steuern EUR 468.621,30 (Vorjahr: EUR 514.982,45)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 8.311,44 (Vorjahr: EUR 6.671,13)    
  3.056.947,66 2.227.674,32
D. Rechnungsabgrenzungsposten 35.919,15 145.884,44
  26.034.082,53 27.154.911,67

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

2016
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 62.118.103,60 55.583.107,61
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen -412.866,75 2.331.505,81
3. Sonstige betriebliche Erträge 219.595,73 1.162.068,41
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren 3.870.016,43 5.007.194,26
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.138.506,53 390.862,45
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 33.616.625,06 31.120.968,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.485.424,17 5.065.271,47
davon für Altersversorgung: EUR 180.000,00 (Vorjahr: EUR 180.000,00)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 339.397,44 332.533,07
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.087.636,54 8.555.312,50
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.902,03 60.268,82
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 29.019,91 (Vorjahr: EUR 60.268,82)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.442,00 28.850,94
davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.015.803,74 2.615.486,20
davon Ertrag (-) aus latenten Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
11. Ergebnis nach Steuern 6.396.882,70 6.020.471,05
12. Sonstige Steuern 57.204,86 31.834,00
13. Jahresüberschuss 6.339.677,84 5.988.637,05
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.552.814,78 8.884.821,55
15. Bilanzgewinn 11.892.492,62 14.873.458,60

Anhang zum Jahresabschluss 2016

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Angaben

Die inconso AG, Bad Nauheim hat ihren Sitz in Bad Nauheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Friedberg (Reg.Nr. HRB 5632). Der Jahresabschluss der inconso AG wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB.

Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträge sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG nicht vergleichbar. Durch Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG ergeben sich für das Geschäftsjahr zusätzliche Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 895. Diesen zusätzlichen Umsatzerlösen stehen Aufwendungen in Höhe von TEUR 671 für bezogene Leistungen gegenüber. Bei entsprechender Anwendung von BilRUG auf die Werte des Geschäftsjahres 2015 würden sich Umsatzerlöse um TEUR 904 und bezogenen Leistungen um TEUR 678 erhöhen.

Im Übrigen wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr fortgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig nutzungsbedingte lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei umfassen die Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten.

Die Abschreibungen erfolgen bei immateriellen Vermögensgegenständen, Gebäuden und bei beweglichem Anlagevermögen linear über folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern (ermittelt anhand von Branchen-Tabellen und individuellen Schätzungen):

EDV-Software, Lizenzen, Rechte und Werte 3 bis 10 Jahre
Bauten auf fremden Grundstücken 3 bis 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre

Die Abschreibung für Zugänge im Laufe des Geschäftsjahres erfolgt zeitanteilig.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 1.000 EUR werden im Zugangsjahr sofort als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt. Das Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Absatz 5 HGB wird beachtet.

In die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen sowie der fertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch pauschale Abschläge erfasst. Langfristige unverzinsliche Forderungen werden abgezinst.

Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Aktive und passive latente Steuern werden miteinander saldiert. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Währungsumrechnung

Die erstmalige Erfassung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt zum Devisenkurs am Tag des Geschäftsvorfalls.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Entstehung oder dem höheren Stichtagskurs (bei Aktivposten) bzw. niedrigeren Stichtagskurs (bei Passivposten) am Bilanzstichtag bewertet.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, denen ein Sicherungsgeschäft gegenübersteht, werden mit dem Sicherungskurs bewertet.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung sind als Anlage zum Anhang im Anlagenspiegel ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Finanzanlagen

Die Aufstellung des unmittelbaren und mittelbaren Anteilsbesitzes der Gesellschaft an anderen Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in TEUR Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
31.12.16 31.12.15 31.12.16 31.12.15
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.104 8.711 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.820 13.510 0 0
- davon gegen die Gesellschafterin - 0 0 0 0
- davon aus Lieferungen und Leistungen - 699 107 0 0
- davon sonstige Vermögensgegenstände (Forderungen aus Cash-Pool) - 12.118 13.389 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 125 171 0 0
  21.049 22.392 0 0

Eigenkapital Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital betrifft das Grundkapital der Gesellschaft von TEUR 3.000.

Das Grundkapital ist eingeteilt in 3.000.000 Stückaktien.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend Beträge für bevorstehende Bonuszahlungen (2016: TEUR 3.184; Vorjahr: 2.482), arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen (2016: TEUR 1.232; Vorjahr: TEUR 1.118), ausstehende Rechnungen (2016: TEUR 599; Vorjahr: TEUR 565) und Gewährleistungen (2016: TEUR 259; Vorjahr: TEUR 278).

Verbindlichkeiten

Nähere Angaben zu den Verbindlichkeiten sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:

in TEUR Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr
31.12.16 31.12.15 31.12.16 31.12.15
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 727 433 727 433
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.575 1.032 1.575 1.032
- davon aus Lieferungen und Leistungen - 0 198 0 198
- davon gegenüber der Gesellschafterin - 0 0 0 0
- davon erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 775 793 775 793
- davon aus Steuern - 622 692 622 692
Sonstige Verbindlichkeiten 755 763 755 763
- davon aus Steuern - 469 515 469 515
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit - 8 7 8 7
  3.057 2.228 3.057 2.228

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse, Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

Es bestanden keine Geschäfte außerhalb der Bilanz gemäß § 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft wesentlich sind.

Zum 31. Dezember 2016 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB:

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

fällig im Geschäftsjahr 2017 TEUR 1.567
fällig im Geschäftsjahr 2018 TEUR 1.233

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren aus Beratungs-, Softwareentwicklungs- und Wartungsleistungen sowie Hard- und Softwarelizenz-Verkäufen und werden überwiegend in Deutschland erzielt. Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst.

Die durch die Neudefinition in 2016 unter den Umsatzerlösen erfassten Weiterbelastungen betragen TEUR 895. Die Weiterbelastungen betrugen im Geschäftsjahr 2015 TEUR 904.

Aufgliederung nach geographischen Märkten:

2016
TEUR
2015
TEUR
Umsatzerlöse Inland 54.039 48.748
Umsatzerlöse Ausland 8.131 6.840
Erlösschmälerungen -52 -5
Summe Umsatzerlöse 62.118 55.583

Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:

2016
TEUR
2015
TEUR
LEX (Softwareverkäufe, Wartungsleistungen und Hardwareverkäufe) 46.934 41.687
SAP (Softwareverkäufe, Wartungsleistungen und Hardwareverkäufe) 15.184 13.896
Summe Umsatzerlöse 62.118 55.583

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten realisierte Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 32). Es sind keine periodenfremden Erträge enthalten (Vorjahr: TEUR 35).

Abschreibungen

In den Abschreibungen des Geschäftsjahres sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten realisierte Kursverluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 21). Es sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten.

Zinsergebnis

In den Zinserträgen sind analog zum Vorjahr keine Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. In den Zinsaufwendungen sind analog zum Vorjahr keine Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Ertragssteueraufwand entfällt ausnahmslos auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen mit TEUR 1.556 (Vorjahr: TEUR 1.340) auf Körperschaftsteuer und mit TEUR 1.460 (Vorjahr: TEUR 1.276) auf Gewerbesteuer.

4. Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahl

Die Zahl der Mitarbeiter -ohne Geschäftsführer und die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten - betrug im Jahresdurchschnitt (Quartalsbetrachtung):

2016 2015
Produktion 448 432
Verwaltung 33 31
Vertrieb 15 15
Mitarbeiter insgesamt 496 478

Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft:

Vorstand

Herr Bertram Salzinger, Diplom-Mathematiker, Bad Nauheim (Vorsitzender)

Ressorts: Finanzen, Controlling, Vertrieb, Allgemeine Verwaltung, Personalentwicklung, Marketing, Qualitätsmanagement, Strategie und Internationale Geschäftsentwicklung

Herr Wilfried Pfuhl, Diplom-Mathematiker, Münzenberg

Ressorts: Verantwortliche Bereichsleitung des Geschäftsfeldes LEX

(Logistics Execution, Geschäft mit und um die inconso-eigenen Softwareprodukte)

Herr Thomas Gries, Diplom-Wirtschaftsingenieur, Ober-Mörlen Ressorts: Verantwortliche Bereichsleitung des Geschäftsfeldes SAP (Geschäft mit SAP Softwarebasis)

Die Mitglieder des Vorstands übten ihre Tätigkeit im Berichtsjahr hauptberuflich aus.

Aufsichtsrat

Herr Hubert Kloß Geschäftsführer Körber Logistics Systems GmbH, Bad Nauheim (Aufsichtsratsvorsitzender)
Herr Hildemar Böhm Diplom-Ingenieur, Mitglied des Vorstandes der Körber AG, Hamburg (bis 8. April 2016)
Herr Panagiotis Papamanoglou Geschäftsführer Körber Logistics Systems GmbH, Bad Nauheim (ab 8. April 2016)
Herr Dr. Rainer Linke Leiter Corporate Legal der Körber AG, Hamburg

Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Bezüge des Aufsichtsrats belaufen sich auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Vorschüsse und Kredite wurden weder dem Vorstand noch dem Aufsichtsrat gewährt.

Bekanntmachung gemäß § 20 AktG vom 6. Februar 2015

Die Körber Beteiligungen GmbH als Rechtsnachfolgerin der Körber Process Solutions GmbH hat gemäß § 20 Abs. 5 AktG mitgeteilt, dass ihr an der inconso AG nicht mehr als der vierte Teil der Aktien gehört.

Die Körber Logistics Systems GmbH, Bad Nauheim, hat nach § 20 Absatz 1 und 4 AktG mitgeteilt, dass ihr (i) unmittelbar mehr als der vierte Teil und (ii) unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung der Aktien der inconso AG gehört.

Die Körber Beteiligungen GmbH, Hamburg, hat nach § 20 Absatz 1 und 4 AktG mitgeteilt, dass ihr mittelbar (i) mehr als der vierte Teil und (ii) eine Mehrheitsbeteiligung der Aktien der inconso AG gehört, da ihr die unmittelbare Beteiligung der Körber Logistics Systems GmbH an der inconso AG zuzurechnen ist.

Die Körber AG, Hamburg, hat gemäß § 20 Absatz 1 und 4 AktG mitgeteilt, dass ihr mittelbar (i) mehr als der vierte Teil und (ii) eine Mehrheitsbeteiligung der Aktien der inconso Aktiengesellschaft gehört, da ihr die mittelbare Beteiligung der Körber Beteiligungen GmbH an der in- conso AG zuzurechnen ist.

Konzernverhältnis

Mutterunternehmen ist die Körber AG, Hamburg.

Die Körber Logistics Systems GmbH als Mehrheitsgesellschafter hält 2.055.000 Aktien an der Gesellschaft.

Die Körber Beteiligungen GmbH, Hamburg, als Obergesellschaft des kleinsten sowie die Körber AG, Hamburg, als Obergesellschaft des größten Konsolidierungskreises erstellen jeweils einen Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen

wird. Der Konzernabschluss der Körber Beteiligungen GmbH bzw. Körber AG wird bei der Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH (Bundesanzeiger) offen gelegt.

Der Konzernabschluss der Körber AG, Hamburg, hat für die inconso AG für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreiende Wirkung gemäß § 291 HGB.

Honorar des Abschlussprüfers

Bezüglich des im Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers verweisen wir auf den Konzernanhang der Körber AG, Hamburg.

Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres (EUR 6.339.677,84) ergibt sich für das Geschäftsjahr 2016 ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 11.892.492,62. Der Vorstand schlägt vor, einen Betrag in Höhe von EUR 5.071.742,27 auszuschütten sowie EUR 6.820.750,35 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Anfang März 2017 wurde das neue Geschäftsgebäude der inconso AG fertiggestellt. Das Gebäude ist von der Gesellschaft seit dem 1. März 2017 angemietet. Der Hauptsitz der inconso AG wurde mit dem Umzug am 10. März 2017 in die neuen Räumlichkeiten innerhalb von Bad Nauheim verlegt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Bad Nauheim, den 24. März 2017

inconso AG

Bertram Salzinger

Thomas Gries

Wilfried Pfuhl

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software 602.570,93 5.970,50 0,00 608.541,43
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen und Marken 1.598.852,04 18.990,00 0,00 1.617.842,04
3. Entgeltlich erworbene Verträge, Kundenkarteien 430.000,00 0,00 0,00 430.000,00
  2.631.422,97 24.960,50 0,00 2.656.383,47
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 50.010,09 6.028,57 0,00 56.038,66
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.988.936,54 510.571,92 0,00 4.499.508,46
  4.038.946,63 516.600,49 0,00 4.555.547,12
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 850.000,00 0,00 0,00 850.000,00
  7.520.369,60 541.560,99 0,00 8.061.930,59
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2016
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software 599.175,23 3.273,81 0,00 602.449,04
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen und Marken 1.588.843,32 10.657,24 0,00 1.599.500,56
3. Entgeltlich erworbene Verträge, Kundenkarteien 430.000,00 0,00 0,00 430.000,00
  2.618.018,55 13.931,05 0,00 2.631.949,60
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 13.503,78 4.892,38 0,00 18.396,16
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.435.810,01 320.574,01 0,00 3.756.384,02
  3.449.313,79 325.466,39 0,00 3.774.780,18
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.067.332,34 339.397,44 0,00 6.406.729,78
Restbuchwerte
Stand 31.12.2016
EUR
Stand 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software 6.092,39 3.395,70
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen und Marken 18.341,48 10.008,72
3. Entgeltlich erworbene Verträge, Kundenkarteien 0,00 0,00
  24.433,87 13.404,42
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 37.642,50 36.506,31
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 743.124,44 553.126,53
  780.766,94 589.632,84
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 850.000,00 850.000,00
  1.655.200,81 1.453.037,26

Anteilsbesitz der inconso AG im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB (Stand 31.12.2016)

Name und Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
inconso SASU, Lyon/Frankreich 100% 132 101
inconso Software S.L., Sant Cugat del Vallès/Spanien 100% 86 18

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der inconso AG, Bad Nauheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der inconso AG, Bad Nauheim, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 24. März 2017

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kreuzburg, Wirtschaftsprüfer

Anthes, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Hauptversammlung hat am 31. März 2017 beschlossen, den im festgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 ausgewiesenen Bilanzgewinn (EUR 11.892.492,62) in Höhe von EUR 5.071.742,27 auszuschütten sowie in Höhe von EUR 6.820.750,35 auf neue Rechnung vorzutragen.

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der inconso AG hat im Berichtsjahr 2016 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beratend begleitet und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.

In insgesamt vier ordentlichen Sitzungen und durch schriftliche Berichte hat der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig ausführlich, zeitnah, umfassend und den gesetzlichen Vorgaben entsprechend über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage der Gesellschaft und ihrer Beteiligungsunternehmen, die Risikolage sowie über das Risikomanagement unterrichtet. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen wurden vom Vorstand im Einzelnen erläutert. Die Geschäftspolitik und die strategische Ausrichtung des Unternehmens stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat ab. Sämtliche für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge wurden anhand der Berichte des Vorstands im Plenum ausführlich erläutert und die Investitionsrahmenplanung für 2017 verabschiedet.

Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen mit dem Vorstandsvorsitzenden in regelmäßigem Kontakt und hat sich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert.

Jahresabschluss

Die in der ordentlichen Hauptversammlung am 8.4.2016 zum Abschlussprüfer gewählte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main hat den nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss der inconso AG zum 31. Dezember 2016 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Er entspricht danach den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Prüfungsbericht wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt. Vertreter des Abschlussprüfers nahmen an der Beratung des Jahresabschlusses im Bilanzausschuss teil, haben über die Durchführung der Prüfung berichtet und standen für ergänzende Ausführungen zur Verfügung.

Nach eingehender Prüfung des Jahresabschlusses hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt und in seiner Sitzung am 31.03.2017 den Jahresabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Besetzung von Aufsichtsrat und Vorstand

In der Zusammensetzung des Aufsichtsrates wird sich folgende Änderung ergeben:

Der Aufsichtsrat wir weiterhin aus 3 Mitgliedern bestehen. Zwei Mitglieder werden von den Aktionären gewählt, ein Mitglied gemäß Drittelbeteiligungsgesetz von den Arbeitnehmern der Gesellschaft.

 

Hamburg, den 31.3.2017

Hubert Kloß, Aufsichtsratsvorsitzender

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 31.03.2017

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