Intelsat Inflight Germany GmbH
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GECI GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2012 bis zum 31.03.2013Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. April 2012 bis 31. März 2013GECI GmbH, HamburgI. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die GECI GmbH mit ihren Standorten Hamburg und Bremen ist als Engineering-Dienstleister schwerpunktmäßig im Rahmen der Entwicklungsarbeiten für Airbus Flugzeug-Programme tätig. Neben dem direkten Kunden Airbus gehören auch verschiedene sogenannte "Risk-Share-Partner" der Airbus-Programme zu den Kunden der GECI GmbH. Die GECI International Gruppe, zu der auch die GECI GmbH gehört, wurde von Airbus und EADS im Jahr 2006 als "E2S Preferred Supplier for Engineering Services" ausgewählt, und wird in dieser Funktion bevorzugt als Lieferant für neue Arbeitspakete angefragt. Da die aktuellen Airbus Entwicklungsprogramme eine konstante Nachfrage nach den von der Gesellschaft angebotenen Dienstleistungen für neue Flugzeugprogramme generieren, ergibt sich daraus eine stabile Marktsituation über die letzten zehn Jahre seit 2003, die allerdings durch einen starken Wettbewerb und hohen Preisdruck, z.B. durch die Verlagerung von Entwicklungsarbeiten in Regionen mit einem niedrigem Lohnniveau, gekennzeichnet ist. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Aufgrund der zunehmenden Verlagerung von Entwicklungsarbeiten von Airbus zu "Risk-Share-Partnern" hat sich eine daraus resultierende breitere Kundenstruktur auch in diesem Geschäftsjahr etabliert. Diese Entwicklung ist bereits im vorhergehenden Geschäftsjahr 2011/2012 zu beobachten gewesen und hat sich im Geschäftsjahr 2012/2013 verstetigt. Diese Entwicklung führte auch nochmalig zu einer deutlichen Reduzierung der an Unterauftragnehmer vergebenen Arbeiten. Auch dieser Trend war bereits im Vorjahr festgestellt und berichtet worden. Insgesamt ergibt sich aus dieser Entwicklung für die GECI GmbH aber eine anhaltende für die weitere Umsatz-und Auftragsentwicklung positive Diversifizierung der Kundenbasis. 3. Geschäftsergebnis Im Geschäftsjahr 2012/2013 hat die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 15.749,5 (Vorjahr 17.339,2) erzielt. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von -9,2%, der aus der zuvor geschilderten strukturell veränderten Umsatzerlöszusammensetzung resultiert. Dennoch steigerte sich der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr von TEUR 188,0 um TEUR 460,4 (+244,9%) auf TEUR 648,4. Diese Entwicklung ist zunächst dadurch bedingt, dass mit dem Rückgang der Umsatzerlöse nicht ein gleichgerichteter Rückgang des Rohertrages (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und Materialaufwand) einherging. Vielmehr blieb der Rohertrag mit einer Höhe von TEUR 14.277,9 auf dem Niveau der zwei vorangegangenen Jahre und lag in diesem Vergleich sogar leicht über dem Mittelwert. Der das Jahresergebnis bestimmende Einfluss ergab sich insoweit durch Anpassungsmaßnahmen im Bereich der Kosten bzw. Aufwendungen, dort im Wesentlichen durch Einsparungen im Bereich der sonstigen Kosten (TEUR -329,3). Diese Einsparung konnte im wesentlichen Umfang durch den Verzicht der Muttergesellschaft auf Konzernmanagementumlagen erzielt werden. Das geringere Auftragsvolumen führte aber auch zu einer leichten Reduktion des Personal- und des Werbe- bzw. Reiseaufwands. Steuererstattungen für Vorjahre führten in der Summe zu einem Steuerertrag und trugen zu dem dadurch noch besseren Jahresüberschuss bei. Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2012/2013 und dem Geschäftsergebnis zufrieden. 4. Investitionen / Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Im Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Notwendige Ersatzinvestitionen erfolgte vorrangig über neue Miet- bzw. Leasingverträge. 5. Personal- und Sozialbereich Im Verlauf des Geschäftsjahres reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiter leicht wodurch der Personalaufwand sich um TEUR 90,3 reduzierte. II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das positive Jahresergebnis hat dazu beigetragen, dass die Eigenkapitalquote zum Jahresende von 4,5% auf 20% stieg. Dadurch und durch rückläufige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Rückgang um TEUR 581,3) und Verbundverbindlichkeiten (Rückgang um TEUR 662,9) konnte der Verschuldungsgrad zum Jahresende (Fremdkapital/Eigenkapital) von 2.144,4% auf 401,4% vermindert werden. Die Anlagendeckung (Eigenkapital/Anlagevermögen) beträgt zum Bilanzstichtag 311,3% (Vorjahr: 73,8%) womit insoweit eine sehr solide Finanzierungsstruktur erreicht wurde. Die Nettoverschuldung (Liquiditätsbestand abzgl. Fremdkapital (inkl. Rückstellungen) wurde von TEUR 4.779,6 auf TEUR 3.283.6 zurückgeführt. Die Gesellschaft verfügt aufgrund des von der Muttergesellschaft gesteuerten Cash-Pooling über keine signifikanten liquiden Mittel. Die signifikanten jeweiligen Verminderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen folgen im Wesentlichen den reduzierten Umsatzerlösen und somit auch den in diesem Zusammenhang reduzierten bezogenen Leistungen. Wir verweisen auf die Erläuterungen zum Geschäftsverlauf.(vgl. Tz. I.3). 2. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2012/2013 ergab sich ein insgesamt positiver Cashflow. Die Gesellschaft ist in das für die GECI International Gruppe installierte Cash-Pooling eingebunden, über das ein Ausgleich der liquiden Mittel innerhalb der Gruppe erfolgt. Externe Kreditlinien werden von der Gesellschaft nicht in Anspruch genommen. 3. Ertragslage Das Ergebnis vor Steuern stieg von TEUR 238,5 um TEUR 358,5 auf TEUR 597,0. Bezüglich der Einflussgrößen im Geschäftsjahr 2012/2013 verweisen wir auf die Berichterstattung in Tz. I.3. An dieser Stelle sei nochmals darauf verwiesen, dass Steuererstattungen für Vorjahre in der Summe zu einem Steuerertrag führten und insoweit den Jahresüberschuss erhöhten. Die Eigenkapitalrentabilität betrug im Geschäftsjahr 2012/2013 73,1% (Vorjahr: 81,3%). Der Rückgang dieser Rentabilitätsziffer ist allerdings im Zusammenhang mit den absoluten Wertverhältnissen zu sehen, nach denen ein deutlich höherer Jahresüberschuss und somit auch ein deutlich höheres Eigenkapital zum Jahresende zur Verfügung steht. Die für die Gesellschaft in diesem Geschäftsjahr wichtigere Umsatzrentabilität stieg von 1,1% auf 4,1%. Der Geschäftsverlauf und damit die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben die Erwartungen der Geschäftsleitung vollständig erfüllt. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Finanzielle Schwierigkeiten des Mutterkonzerns im Zusammenhang mit ihrem eigenen Luftfahrtunternehmen gaben Grund zur Sorge bezüglich der langfristigen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit im Allgemeinen und wie AIRBUS damit umgehen würde. Im Rahmen einer Restrukturierung der GECI-Unternehmensgruppe wurden Gruppenunternehmen bzw. Geschäftsbereiche von Alten S.A., Frankreich übernommen. Hierzu zählt auch die GECI GmbH. Die Übernahme der betroffenen Geschäftsbereiche erfolgte im März 2014. Es ist geplant, dass die GECI GmbH ihre Tätigkeit in der bisherigen Weise fortsetzt. IV. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Voraussichtliche Entwicklung Das zum Zeitpunkt dieser Berichterstellung bereits abgeschlossene Geschäftsjahr 2013/2014 endete wiederum mit einem Jahresüberschuss (TEUR 31) bei einem Umsatzvolumen von rund EUR 12,6 Mio. Aufgrund der anhaltenden Verbreiterung der Kundenbasis und der damit verbundenen Akquisition von wirtschaftlich attraktiven Aufträgen erwartet die Geschäftsführung weiterhin eine positive Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014/2015 und in den Folgejahren. Durch die Eingliederung in die Alten-Unternehmensgruppe sollen die breiter angelegten Akquisitionsmöglichkeiten auch Synergien zum Erfolg der Gesellschaft beitragen. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Chancen Im Rahmen der laufenden Initiativen zur Konsolidierung der Lieferantenbasis reduziert der Hauptkunde Airbus / EADS schrittweise die Anzahl der direkten (TIER 1) Lieferanten, verbunden mit einer Bündelung der Vergabeumfänge auf größere Arbeitspakete. Der GECI International Gruppe, der die Gesellschaft angehört, wurde im Rahmen dieser Initiativen wiederholt und aktuell bis 30. Juni 2014 als "E2S Preferred Supplier for Engineering Services" bestätigt. Dieser Status gilt auch nach der Übernahme durch die Alten S.A. fort. Auf Grund der Reduzierung der Arbeitspakete für neue Entwicklungsprogramme und der daraus resultierenden verringerten direkten Geschäftstätigkeit mit dem Hauptkunden Airbus, haben wir die Akquisition neuer Kunden als eine weitere Diversifikation der Kundenbasis vorangetrieben. Das Potenzial für dieses Wachstum wird durch die Vergabe von umfangreichen Entwicklungs- und Fertigungsaufgaben an "Risk Sharing Partnern" durch Airbus vergrößert. Die Übernahme der GECI GmbH und weiterer Geschäftsbereiche der GECI International-Gruppe durch Alten S.A., Frankreich, im März 2014 lässt eine Stärkung des Dienstleistungsportfolios der Alten-Gruppe und Synergieeffekte erwarten. Risiken Der zunehmende Mangel an Ingenieuren mit entsprechender Erfahrung in der Luftfahrtindustrie stellt ein Risiko für das weitere Wachstum dar. Dementsprechend sind die Fähigkeit zur Beschaffung, Entwicklung und Bindung von qualifizierten Mitarbeitern und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wichtige Elemente der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft. Die Entscheidung seitens AIRBUS in 2008, sich auf nur ein Flugzeugentwicklungsprogramm zu konzentrieren sowie die kürzlich erfolgte Ankündigung, Engineering Dienstleister auf Entwicklungsprojekten in den nächsten 3-5 Jahre um mehr als 30% jährlich zu reduzieren wird negative Folgen haben für die stabile Marktsituation. V. Sonstige Angaben Bestehende Zweigniederlassungen Neben dem Standort und Firmensitz in Hamburg betreibt die GECI GmbH weitere Büros in Bremen und Oberpfaffenhofen, in denen für lokale Kunden Arbeitspakete bearbeitet und technische Dienstleistungen beim Kunden bzw. direkt beim Kunden eingesetzte Mitarbeiter betreut werden.
Hamburg, den 19.09.2014 GECI GmbH Geschäftsführung gez. Phillip Morkel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. April 2012 bis zum 31. März 2013GECI GmbH, HamburgI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wird auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden in der Bilanz nicht in einem gesonderten Posten ausgewiesen, sondern gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG im Anhang im Zusammenhang mit den Erläuterungen zu den Posten angegeben unter denen sie ausgewiesen sind. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, werden nicht bilanziert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden, dem Wahlrecht folgend, ebenfalls nicht bilanziert. Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB werden gegebenenfalls gesondert angegeben. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet. Es wird vorsichtig bewertet, namentlich werden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt werden. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres werden unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear (Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren). Die beweglichen Anlagegüter werden vermindert um ihre lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren) angesetzt. Bis 31. Dezember 2009 erworbende Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 150,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für bis zu diesem Zeitpunkt erworbene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der im Wirtschaftsjahr des Zugangs und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wurde bzw. wird. Ab dem 01. Januar 2010 erworbene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 410 werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Fertige und unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB) . Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, und die sonstigen Forderungen werden in Höhe ihres Nominalwertes bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihremErfüllungsbetrag bilanziert(§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) . Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Vermögensgegenstände zum Devisenkassamittelkurs (§ 256a S. 1 HGB)bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Wesentliche Unterschiede zwischen steuerlichen und handelsrechtlichen Ansätzen für Vermögenswerte und Schulden, die zu Steuerlatenzen führen, bestanden zum Abschlussstichtag nicht. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenständeim Geschäftjahr vom 01. April 2012 bis 31. März 2013 ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die sonstigen Vermögensgenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (€ 1.760.876,12; Vorjahr: € 2.423.793,24) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 71.705,45; Vorjahr: € 301.861,02) und sonstige Verbindlichkeiten (€ 1.689.369,17; Vorjahr € 2.121.932,22) enthalten. Die in diesem Posten ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (€ 1.702.443,62; Vorjahr € 2.225.872,77) setzen sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 13.074,45; Vorjahr 103.940,55) und sonstigen Verbindlichkeiten (€ 1.689.369,17; Vorjahr € 2.121.932,22) zusammen. Bei den ausgewiesenen Verbindlichkeiten handelt es sich in allen Posten um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr. Zum 31. März 2013 bestehen nachfolgend genannte sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Des Weiteren bestanden zum 31. März 2013 Mietverpflichtungen für die Wohnungen der Mitarbeiter in einer Höhe von ca. 36 T€ monatlich mit einer Laufzeit bis höchstens 1 Jahr. Vorjahr:
IV. Angaben zur Gewinn‑ und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse (€ 15.795.495,70; Vorjahr: € 17.339.164,61) wurden ausschließlich im Inland erzielt. V. Sonstige Abgaben Im Jahresdurchschnitt wurden im Geschäftsjahr 2012/2013 165 Mitarbeiter - ohne Geschäftsführer - (Vorjahr: 170 Mitarbeiter) beschäftigt, davon 13 Angestellte (Vorjahr: 14 Angestellte), die dem Bereich Verwaltung und 152 Angestellte (Vorjahr: 157 Angestellte), die im Bereich "Produktion" beschäftigt sind. Im Geschäftsjahr 2012/2013 erfolgte die Geschäftsführung der GECI GmbH durch den Geschäftsführer Herrn Carsten Schultes, Hamburg. Herr Carsten Schultes ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mit Gesellschafterbeschluss vom 14. Februar 2014 wurde Herr Carsten Schultes als Geschäftsführer abbestellt. Als neuer Geschäftsfüher wurde Herr Philip Morkel, Hamburg, berufen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 15. April 2014. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die GECI GmbH Anteile von mehr als 20 % hat.
* Stand Jahresabschluss 31.03.2013 (Jahresüberschuss (+) / Jahresfehlbetrag (-)) Der Anteilsbesitz der GECI GmbH wurde in einer gesonderten Aufstellung zusammengefasst; die Aufstellung wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 96721 hinterlegt. Die GECI International S.A., Paris, Frankreich stellt als Mutterunternehmen zum 31. März 2013 einen Konzernabschluss auf, der auf der Website von GECI International S.A. veröffentlicht wird.
Hamburg, den 19.09.2014 GECI GmbH Geschäftsführung gez. Philip Morkel Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRüFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Geci GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2012 bis zum 31. März 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, den 19. September 2014 MAZARS
GmbH
Kleinmann, Wirtschaftsprüfer Zapp, Wirtschaftsprüfer |
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