MW Komplementär UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Dr. Brötz seit 28.2.2024 | Geschäftsführer |
Dimitris Dr. Matalliotakis seit 28.2.2024 | Geschäftsführer |
Barbara Maria Thätig seit 2.2.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.14% | |
| 0.03% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 39 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AssetMetrix GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Amtsgericht München
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| EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 9.453.628,63 | 5.776.288,18 |
| II. Sachanlagen | 269.572,80 | 254.704,59 |
| III. Finanzanlagen | 43.309,73 | 43.309,73 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | 0,00 | 340.000,00 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 2.506.307,69 | 964.066,76 |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 4.882.631,88 | 3.925.862,64 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 907.302,54 | 714.687,41 |
| D. Aktive latente Steuern | 1.706.257,84 | 432.056,92 |
| 19.769.011,11 | 12.450.976,23 |
Passiva
| EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 274.173,00 | 218.446,00 |
| II. Kapitalrücklage | 56.408.427,50 | 40.331.810,80 |
| III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag | -34.505.099,72 | -24.890.339,66 |
| IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag | -4.563.630,46 | -9.614.760,06 |
| 17.613.870,32 | 6.045.157,08 | |
| B. Rückstellungen | 1.359.726,67 | 1.116.632,23 |
| C. Verbindlichkeiten | 795.414,12 | 5.289.186,92 |
| - davon Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern EUR 3.961,30 (i. Vj. EUR 4.000.000,00) - | ||
| 19.769.011,11 | 12.450.976,23 |
| 2022 | 2021 | |
| EUR | EUR | |
| 1. Rohergebnis | 7.130.020,46 | 6.148.368,19 |
| 2. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 8.724.797,08 | 7.168.656,81 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.500.915,30 | 1.095.857,76 |
| 3. Abschreibungen | ||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 451.490,52 | 364.906,50 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.285.956,52 | 1.765.497,54 |
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 55,00 | 0,00 |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 4.747,42 | 10.151,91 |
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.274.200,92 | 5.358.057,73 |
| - davon Erträge aus der Zuführung latenter Steuern EUR 2.534.906,70 (i. Vj. EUR_-_)- | ||
| - davon Aufwände aus der Zuführung latenter Steuern EUR 1.260.705.78 (i. Vj. EUR 5.358.057,73) - | ||
| 8. Ergebnis nach Steuern | -4.563.630,46 | -9.614.760,06 |
| 9. Jahresfehlbetrag | -4.563.630,46 | -9.614.760,06 |
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die AssetMetrix GmbH hat ihren Sitz in München und ist beim Amtsgericht München unter HRB 202441 eingetragen.
Der Jahresabschluss der AssetMetrix GmbH zum 31. Dezember 2022 wurde nach den gesetzlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches und des GmbH- Gesetzes aufgestellt.
Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Jahresabschluss 2022 beibehalten. Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2022 erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.
Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer vermindert.
Vom Aktivierungswahlrecht der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB wurde im Vorjahr erstmalig Gebrauch gemacht und im Geschäftsjahr fortgeführt. Der Ansatz erfolgte zu Herstellungskosten inkl. angemessener Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung.
2. Sachanlagen
Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
3. Finanzanlagen
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
| ― |
Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten |
| ― |
Beteiligungen zu Anschaffungskosten |
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt, sofern die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.
4. Vorräte
Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet.
5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
6. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.
7. Rechnungsabgrenzungsposten
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.
8. Aktive latente Steuern
Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Es bestehen Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den sonstigen Rückstellungen und bei den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen. Zudem bestehen steuerliche Verlustvorträge. Die Bewertung der aktiven latenten Steuern erfolgte unter Berücksichtigung der zu erwartenden Verlustverrechnung der nächsten fünf Jahre, die latenten Steuern insgesamt wurden mit einem Steuersatz von 32,98 % bewertet.
9. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.
10. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
III. Angaben zur Bilanz
1. Angaben zu Anlagevermögen
Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind in einer gesonderten Aufstellung (siehe Anlagenspiegel auf S. 4) dargestellt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen bestand an folgendem Unternehmen:
| Firma: | AssetMetrix Switzerland GmbH in Liquidation |
| Sitz: | Zürich |
| Gezeichnetes Kapital zum 31.12.2021: | CHF 20.000,00 |
| Anteil am gez. Kapital: | 100,00 % |
| Jahresüberschuss zum 31.12.2021: | CHF 11.804,38 |
| Eigenkapital zum 31.12.2021: | CHF 105.439,92 |
Die Liquidation der AssetMetrix Switzerland GmbH wurde am 23. August 2021 beschlossen.
Die Liquidation wurde im Handelsregister eingetragen und mit Datum vom 10. September 2021 im schweizerischen Handelsamtsblatt publiziert.
Eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 32.549,00 € wurde im Vorjahr unter dem Posten Beteiligungen aufgrund der Insolvenz einer Unternehmensbeteiligung vorgenommen.
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| alle Werte in € | 01.01.2022 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2022 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 4.799.989,00 | 3.852.297,00 | 0,00 | 8.652.286,00 |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.026.336,03 | 154.375,00 | 0,00 | 2.180.711,03 |
| Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände | 890.971,79 | 0,00 | 0,00 | 890.971,79 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 7.717.296,82 | 4.006.672,00 | 0,00 | 11.723.968,82 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 669.552,76 | 137.027,18 | 0,00 | 806.579,94 |
| Summe Sachanlagen | 669.552,76 | 137.027,18 | 0,00 | 806.579,94 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 43.308,73 | 0,00 | 0,00 | 43.308,73 |
| Beteiligungen | 32.550,00 | 0,00 | 0,00 | 32.550,00 |
| Summe Finanzanlagen | 75.858,73 | 0,00 | 0,00 | 75.858,73 |
| Summe Anlagevermögen | 8.462.708,31 | 4.143.699,18 | 0,00 | 12.606.407,49 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| alle Werte in € | 01.01.2022 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2022 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | -29.659,68 | 0,00 | -29.659,68 |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | -1.102.863,85 | -246.844,87 | 0,00 | -1.349.708,72 |
| Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände | -838.144,79 | -52.827,00 | 0,00 | -890.971,79 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | -1.941.008,64 | -329.331,55 | 0,00 | -2.270.340,19 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | -414.848,17 | -122.158,97 | 0,00 | -537.007,14 |
| Summe Sachanlagen | -414.848,17 | -122.158,97 | 0,00 | -537.007,14 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Beteiligungen | -32.549,00 | 0,00 | 0,00 | -32.549,00 |
| Summe Finanzanlagen | -32.549,00 | 0,00 | 0,00 | -32.549,00 |
| Summe Anlagevermögen | -2.388.405,81 | -451.490,52 | 0,00 | -2.839.896,33 |
| Buchwerte | ||
| alle Werte in € | 31.12.2021 | 31.12.2022 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 4.799.989,00 | 8.622.626,32 |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 923.472,18 | 831.002,31 |
| Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände | 52.827,00 | 0,00 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 5.776.288,18 | 9.453.628,63 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 254.704,59 | 269.572,80 |
| Summe Sachanlagen | 254.704,59 | 269.572,80 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 43.308,73 | 43.308,73 |
| Beteiligungen | 1,00 | 1,00 |
| Summe Finanzanlagen | 43.309,73 | 43.309,73 |
| Summe Anlagevermögen | 6.074.302,50 | 9.766.511,16 |
2. Angaben zu Vorräten, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen
Unter Vorräte wurden im Vorjahr 340.000,00 € Unfertige Leistungen ausgewiesen, die zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 gegenüber Kunden abgerechnet wurden. Zum 31. Dezember 2022 beträgt die Position 0 €.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Stichtag auf 1.992.507,60 € (Vorjahr 442 TEUR), alle mit einer Laufzeit unter einem Jahr. Gegen Gesellschafter bestehen Forderungen in Höhe von 1.329.707,67 € (Vorjahr 44 TEUR)
Unter Sonstige Vermögensgegenstände sind Kautionsforderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr in Höhe von 241.907,56 € (Vorjahr: 246 TEUR) enthalten.
Des Weiteren sind unter Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 32.698,42 € (Vorjahr: 73 TEUR) enthalten.
3. Angaben zum aktiven Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet vorausbezahlte Aufwendungen für Stellenanzeigen, Büromiete, Kundenveranstaltungen, Versicherungen, Leistungspauschalen für Freiberufler sowie Software-Miete, Wartung und Lizenzgebühren.
4. Angaben zu Verbindlichkeiten
| 31.12.2022 | Gesamtbetrag | davon mit einer Restlaufzeit | ||
| in €, Vorjahreswerte in (TEUR) | kleiner 1 Jahr | 1 - 5 Jahre | größer 5 Jahre | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 350.413,30 | 350.413,30 | 0,00 | 0,00 |
| (956) | (956) | (0) | (0) | |
| sonstige Verbindlichkeiten | 445.000,82 | 445.000,82 | 0,00 | 0,00 |
| (4.333) | (333) | (4.000) | (0) | |
| Summe | 795.414,12 | 795.414,12 | 0,00 | 0,00 |
| (5.289) | (1.289) | (4.000) | (0) | |
IV. Sonstige Angaben
1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter im Angestelltenverhältnis betrug 103 (Vorjahr: 84).
2. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.925.440,38 € (Vorjahr: 3.388 TEUR) sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
| ― |
Büromietvertrag |
| ― |
Externes Rechenzentrum |
| ― |
Leasing beweglicher Vermögensgegenstände |
3. Geschäftsführung
Als Geschäftsführer sind bestellt:
| ― |
Herr Emmeram Edler von Braun, CEO |
| ― |
Frau Barbara Münch, CAO/CCO |
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2022 betragen 395.308,00 € (Vorjahr: 400 TEUR).
Bezüglich der Angabe zu den, vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr in Rechnung gestellter Gesamthonorare, wird von der größenabhängigen Erleichterung nach § 288 Abs. 2 HGB i.V.m. §285 Nr. 17 HGB, Gebrauch gemacht.
Als Mitglieder des Beirats, dem gemäß Gesellschaftsvertrag des Unternehmens die Beratung und Überwachung der Geschäftsführung obliegt, sind bestellt:
| ― |
Herr Dr. Thomas Lindner (Vorsitzender), Vorsitzender des Aufsichtsrats, Groz-Beckert KG, Albstadt |
| ― |
Herr Rolf Christof Dienst, Geschäftsführer, Wessel Management GmbH, München |
| ― |
Herr Stefan Sanne, Rechtsanwalt |
| ― |
Herr Laurent Durdilly, Global Head of Private Capital, BNP Paribas Securities Services SCA., Paris / Frankreich |
Die Gesamtbezüge des Beirats im Geschäftsjahr 2022 betragen 0,00 € (Vorjahr: 0 TEUR).
4. Nachtragsbericht
Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag bekannt.
5. Unterschrift der Geschäftsführung
München, 19.06.2023
Emmeram Edler von Braun
Barbara Münch
Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 31.12.2023 festgestellt worden.
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die AssetMetrix GmbH bietet modulare Outsourcing-Lösungen im Front-, Middle- und Back-Office für Private Capital Investoren an. Das Leistungsportfolio umfasst dabei die Fonds Administration, Datenerfassungen, das Dokumentenmanagement und die Bereitstellung eines maßgeschneiderten Reporting, aber auch verschiedene Analysewerkzeuge, wie z.B. Portfolio Analytics oder ein Fee Validation Modul. Darüber hinaus ermöglicht ein Web-Portal den unbeschränkten Zugriff auf alle Daten und Analysen. Zu ihren Kunden zählen Asset Owner (z.B. Versicherungsgesellschaften oder Pensionsfonds), Asset Manager (Fund- und Fund of Funds Manager) und Asset Servicer (Dienstleister wie z.B. Fondsadministratoren), vorwiegend aus dem europäischen Markt.
2. Tochterunternehmen
Die AssetMetrix GmbH unterhält ein Tochterunternehmen in der Schweiz, das sich seit dem September 2021 in Liquidation befindet. Außerdem besteht eine Zweigniederlassung in Luxemburg.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Der Anstieg der Zinssätze der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation und Russlands Krieg in der Ukraine belasten weiterhin die wirtschaftliche Aktivität. Die rasche Ausbreitung von COVID-19 in China hat das Wachstum im Jahr 2022 gedämpft, aber die jüngste Wiedereröffnung hat den Weg für eine schneller als erwartete Erholung geebnet. Die globale Inflation wird voraussichtlich von 8,8 Prozent im Jahr 2022 auf 6,6 Prozent im Jahr 2023 und 4,3 Prozent im Jahr 2024 sinken, was immer noch über den vorpandemischen Werten (2017-19) von etwa 3,5 Prozent liegt. 1
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 setzte die Branche ihre Rekordserie von Übernahmeaktivitäten aus dem Jahr 2021 zunächst fort. Im Juni, als die US-Notenbanker die erste von einer Serie von dreiviertelprozentigen Zinserhöhungen ankündigten - und ihre Kollegen auf der ganzen Welt folgten - zogen sich die Banken von der Finanzierung von Fremdkapitaltransaktionen zurück und das Deal-Making brach zusammen, wodurch wiederum auch die Exit- und Fundraising-Gesamtsummen zurückgingen. Angesichts der Höhe, von der sie fielen, schlossen die Buyout-Deal-Werte ($654 Milliarden), Exits ($565 Milliarden) und Fundraising ($347 Milliarden) das Jahr 2022 in historischem Kontext betrachtet mit respektablen Summen ab. 2
1 Vgl. IWF Economic Outlook, Jan 2023
2 Vgl. Bain & Company: Global Private Equity
Report 2023
2. Geschäftsverlauf und bedeutende Ereignisse
Der Geschäftsverlauf der AssetMetrix GmbH stand zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 noch teilweise unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie. In der Folge des Geschäftsjahres konnten die Vertriebsaktivitäten und damit die Aufnahme von persönlichen Kontakten dann wieder intensiviert werden. Vor allem das zweite Halbjahr war dann geprägt durch eine deutliche Marktabschwächung aufgrund von Kapitalmarkt-, makroökonomischen und politischen Turbulenzen. Das Neukundengeschäft lag mit 7% unter dem Vorjahr (11%). Einige geplante Geschäftsabschlüsse und Onboardings wurden im letzten Quartal 2022 auf das neue Geschäftsjahr verschoben. Das schon in den Vorjahren laufende Entwicklungsprojekt für einen strategischen Partner aus der Kundengruppe der Asset Servicer lief auch im Berichtszeitraum sehr erfolgreich und wird sich im Jahr 2023 fortsetzen.
Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2022 unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Lage, aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend.
3. Ertragslage
Die AssetMetrix GmbH steuert das Unternehmen über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBITDA (Jahresergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen). Auf diese Leistungsindikatoren wird nachfolgend Bezug genommen.
Umsatzerlöse/Gesamtleistung:
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr (6.272.873 €) auf 8.342.140 € deutlich und entsprechend der Wachstumsstrategie gestiegen. Der Planwert in Höhe von 13 Mio EUR wurde nicht erreicht. Die im zweiten Halbjahr 2022 stark rückläufigen Exit- und Fundraising Aktivitäten hatten Einfluss sowohl auf die eigene Neukundengewinnung der AssetMetrix GmbH, aber auch auf die "Go Live" Aktivitäten mit unserem strategischen Kooperationspartner. In beiden Geschäftsfeldern kam es marktbedingt zu starken Verzögerungen, die zu Umsatzverschiebungen führten.
Im Ergebnis sind dadurch im Vergleich zum Plan geringere Umsatzerlösen aus dem Onboarding und der laufenden Betreuung von Kunden in 2022 erzielt worden.
Der größte Teil der Umsatzerlöse wird in der Region BeNeLux mit dem Finanzplatz Luxembourg erzielt (70%), gefolgt von der Region DACH (17%), der Region Nordics (10%) und der Region UK und Channel Islands mit dem Finanzplatz Jersey (1%). Die restlichen Umsatzerlöse (2%) verteilen sich auf die weiteren europäischen Länder außerhalb dieser Regionen und Nordamerika. Das Neukundengeschäft trug mit 7% zu den Umsatzerlösen bei.
Die Gesamtleistung ist im Berichtszeitraum auf 12.194.437 € (Vorjahr 11.412.862 €) gestiegen. Die im Vorjahr ausgewiesene Erhöhung des Bestandes an Fertigen und Unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 340.000,00 € wurde zu Beginn des Geschäftsjahres gegenüber Kunden abgerechnet und ist in die Umsatzerlöse eingeflossen. Für die Entwicklung zusätzlicher Portalmodule wurden im Geschäftsjahr 2022 unter der weiteren Inanspruchnahme des Wahlrechts des § 248 Abs. 2 HGB selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 3.852.297 (Vorjahr 4.799.989 €) aktiviert. Der korrespondierende GuV Ausweis erfolgte ertragswirksam unter dem Posten andere aktivierte Eigenleistungen.
EBITDA:
Der EBITDA mit -5.381.593 € hat sich gegenüber dem Vorjahr mit -3.881.644 € verschlechtert, liegt jedoch nahe dem Planwert von -5,1 Mio EUR.
Folgende, wesentlichen Posten neben den Umsatzerlösen bzw. der Gesamtleistung trugen zu diesem Ergebnis bei:
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr (5.434.078 €) auf 5.128.611 € um 6% gesunken. Ursächlich hierfür waren vor allem die verminderten Aufwendungen in Bezug auf den Aufbau einer IT-Infrastruktur in Luxemburg, die im Vorjahr besonders zu Buche schlugen.
Der Personalaufwand ist um 24% gegenüber dem Vorjahr (8.264.515 €) auf einen Betrag von 10.225.712 € gestiegen. Diese Entwicklung ist, wie im Vorjahr, dem Personalaufbau geschuldet, welcher der Wachstumsstrategie des Unternehmens folgt (vgl. 5. Mitarbeiterentwicklung). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um +29% gegenüber dem Vorjahr (1.765.498 €) auf einen Betrag von 2.285.957 € erhöht. Dies begründet sich im Wesentlichen aus den erhöhten Vertriebs- und Marketingausgaben in Verbindung mit Reiseausgaben und Kundenevents im Nachgang der Corona-bedingten Beschränkungen. Des Weiteren wurden für die Personalgewinnung in den Metropolregionen erhöhte Recruiting Ausgaben notwendig.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind um +24% gegenüber dem Vorjahr (364.906 €) auf 451.191 € gestiegen. Die fortgesetzte Anwendung des Aktivierungswahlrechts für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB wirkt sich noch nicht vollständig auf die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2022 aus, da die Fertigstellung der darunterfallenden Vermögensgegenstände nur teilweise im Jahr 2022 erfolgte. Auch die Zinsen und ähnliche Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr (10.152 €) um -53% auf einen Betrag von 4.747 € reduziert. Dagegen hat sich die Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von einem Aufwand von 5.358.058 € im Jahr 2021 auf einen Ertrag von 1.274.201 € vermindert. Dies resultiert aus der fortgesetzten Bewertungslogik hinsichtlich aktivierter Eigenleistungen für selbst erstellte immaterielle Wirtschaftsgüter und der Berechnung der latenten Steuern die zum Ertrag aus der Zuführung von aktiven latenten Steuern im Wert von 2.534.907 € (Vorjahr 0 €) und Aufwände aus der Erhöhung der passiven latenten Steuern im Wert von 1.260.706 € (Vorjahr 5.358.058 €) führen.
Der Jahresfehlbetrag hat sich gegenüber dem Vorjahr (-9.614.760 €) um -53% auf einen Betrag von -4.563.630 € vermindert.
4. Vermögens- und Finanzlage
Anlagevermögen:
Das Anlagevermögen der AssetMetrix GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr (6.074.302 €) um 61% auf einen Betrag von 9.766.511 € gestiegen. Ursächlich hierfür waren zum einen die Immateriellen Vermögensgegenstände, die im Wesentlichen aufgrund der fortgeführten Anwendung des Aktivierungswahlrechts für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände um 64% auf einen Betrag von 9.453.629 € zunahmen. Zum anderen haben sich die Sachanlagen um 6% auf einen Betrag von 269.573 € erhöht. Die Finanzanlagen belaufen sich unverändert gegenüber dem Vorjahr auf einen Wert von 43.310 €.
Umlaufvermögen:
Das Umlaufvermögen ist um 41% gegenüber dem Vorjahr (5.229.929 €) auf einen Wert von 7.388.940 € gestiegen. Wesentliche Änderungen sind hier bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.992.508 € (im Vorjahr: 442.102 €) zu verzeichnen. Der Bestand an Finanzmittel hat sich um 24% gegenüber dem Vorjahr (3.925.863 €) auf einen Betrag von 4.882.632 € erhöht. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war im Jahr 2022 jederzeit gesichert.
Rechnungsabgrenzungsposten:
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich gegenüber dem Vorjahr (714.687 €) um 27% auf einen Wert von 907.303 € erhöht. Unter diesem Bilanzposten werden im Wesentlichen Vorauszahlungen für Versicherungen, Softwaremiete, -wartung und Lizenzgebühren, Miete sowie Leistungspauschalen für externe Dienstleister aufgeführt.
Aktive latente Steuern:
Die aktiven latenten Steuern betragen 1.706.258 € dies entspricht +295% gegenüber dem Jahr 2021 (432.057 €). Unter dieser Position wird der Aktivüberhang der latenten Steuern ausgewiesen. Dieser Posten besteht zum einen aus der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Inanspruchnahme steuerlicher Verlustvorträge. Zum anderen wurden passive latente Steuern aus der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände gebildet.
Eigenkapital:
Das Eigenkapital ist um +191% gegenüber dem Vorjahr (6.045.157 €) auf einen Betrag in Höhe von 17.613.870 € gestiegen. Über eine Kapitalerhöhung wurden der Gesellschaft ca. 16 Millionen € an Finanzmitteln aus dem Kreis der Gesellschafter zugeführt. Dem entgegen wirkt der Jahresfehlbetrag in Höhe von -4.563.630 €.
Rückstellungen:
Unter den Rückstellungen werden ausschließlich sonstige Rückstellungen ausgewiesen, diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr (1.116.632 €) auf einen Wert von 1.359.727 € um 22% erhöht. Wesentliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr sind hierbei bei den Rückstellungen für Leistungsprämien ( + 20%), bei den Urlaubsrückstellungen (-9%), bei den Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (+77%), bei den Rückstellungen für Fremdleistungen ( + 2.567%) zu verzeichnen.
Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. Maßgeblich dafür ist die Entwicklung bei den Sonstigen Verbindlichkeiten, die auf einen Betrag von 445.001 € (Vorjahr: 4.333.259 €) gesunken sind. Im Jahr 2021 hat die AssetMetrix GmbH ein Wandeldarlehen aus dem Kreis der Anteilseigner in Höhe von 4 Millionen € erhalten. Dieses wurde im Berichtszeitraum im Rahmen der Kapitalmaßnahmen in Eigenkapital gewandelt. Auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr (955.928 €) deutlich auf einen Wert von 355.413 € reduziert.
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr (12.450.976 €) um 59% auf einen Betrag von 19.769.011 € erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg in diesem Zusammenhang auf 89% (Vorjahr 49%).
5. Mitarbeiterentwicklung
Zum 31.12.2022 sind 114 (ohne Internship) angestellte Mitarbeiter für das Unternehmen tätig (Vorjahr: 104).
III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
1. Chancenbericht
Die Digitalisierung wird in der Private Equity Branche auch weiterhin als wichtigster Treiber für Renditesteigerungen gesehen. 3 Diese Entwicklung wird nach Einschätzung der Geschäftsführung die AssetMetrix GmbH insbesondere durch drei Faktoren beflügeln: erstens führt der Erfolg und das Wachstum der Branche dazu, dass Asset Manager immer mehr und zunehmend größere Fonds verwalten, was erhöhte Anforderungen an die Datenhaltung und das Berichtswesen mit sich bringt. Zweitens wird die Einführung von technologiegetriebenen zentralen Datenhaltungssystemen durch die Nachfrage der Kunden vorangetrieben, insbesondere bei regulierten Anlegern wie Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und anderen institutionellen Anlegern. Diese Investoren unterliegen strengeren regulatorischen Vorschriften und benötigen eine Vielzahl von Berichten, Analysen und KPIs (Key Performance Indikatoren), um ihre aufsichtsrechtlichen Verpflichtungen zu erfüllen, zum Beispiel auch in Hinblick auf nachhaltige und damit ESG (Environmental, Social und Governance) konforme Investitionen. Und drittens bietet die Digitalisierung auch die Chance, die Prozesslandschaft rund um Kommunikation und Datenaustausch völlig neu zu definieren. Dazu gehört zum Beispiel ein workflowbasierter, nahtloser Datenfluss ohne Systembrüche mit jederzeit und von überall aus zugänglichen Informationen, mit einer einheitlichen und konsolidierten Datenbasis.
3 Vgl. u.a. PwC Private Equity Trend Report 2023
Für die AssetMetrix GmbH als Outsourcing Partner der Private Capital Branche besteht die Chance, durch die Bereitstellung einer professionellen, digitalen Systemlandschaft und ausgewählter Dienstleistungen neue Kunden zu gewinnen. Weitere Chancen ergeben sich durch eine stärkere Internationalisierung in den Geschäftsaktivitäten der AssetMetrix GmbH und durch den Abschluss weiterer strategischer Partnerschaften.
2. Risikobericht
Die AssetMetrix GmbH ist in ihrer Geschäftstätigkeit unternehmerischen Risiken ausgesetzt. Nachfolgend werden die als wesentlich erachteten Risiken und deren Einfluss auf die Geschäftstätigkeit und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2022 und den Prognosezeitraum 2023 beschrieben:
Schwankungen in der Ertragslage / Ausfallrisiken:
Das Outsourcing von Front-, Middle- und Back-Office Tätigkeiten ist für Private Capital Investoren eine strategische Grundsatzentscheidung, die im Rahmen der Transitionsphase an einen externen Dienstleister auch mit einem erheblichen finanziellen und personellen Ressourceneinsatz verbunden ist. Diese Geschäftsbeziehungen sind deshalb auf Dauer ausgelegt, was sich auch in den zum Teil sehr aufwendigen Prüfungsprozessen bei der Supplier Auswahl widerspiegelt. Aus Sicht der AssetMetrix GmbH können aus diesen Geschäftsbeziehungen stabile und tendenziell steigende Erlöse generiert werden, auch wenn Schwankungen in der Ertragslage, z.B. aufgrund des Lebenszyklus eines Private Capital Fonds, nicht ganz vermieden werden können.
Ausfallrisiken sind aufgrund der hohen Bonität der Bestands- und Potentialkunden aus der Private Capital Branche nicht zu erwarten. Im Geschäftsjahr 2022 mussten wie in den Vorjahren keine Forderungen als uneinbringlich klassifiziert und ausgebucht werden. Insgesamt wird das Risiko aus Schwankungen in der Ertragslage und in Hinblick auf Ausfallrisiken als gering eingeschätzt.
Finanzwirtschaftliche Risiken:
Finanzwirtschaftliche Risiken im Hinblick auf die Bereitstellung einer ausreichenden Liquidität können durch inkongruente Zahlungsströme entstehen, indem zum Beispiel zyklischen Auszahlungen (Gehälter, Fremdleistungen etc.) unregelmäßige Einzahlungen gegenüberstehen. Die AssetMetrix GmbH begegnet diesem Risiko durch die entsprechende Ausgestaltung ihrer Kundenverträge, in denen Leistungspauschalen vorab und Bezugsgrößen-abhängige Vergütungsbestandteile nachträglich abgerechnet werden.
Weitere finanzwirtschaftliche Risiken ergeben sich in Hinblick auf die Bereitstellung einer ausreichenden Liquidität durch die Gesellschafter der AssetMetrix GmbH, die das Unternehmen in der Investitions- und Wachstumsphase begleiten. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte eine interne Finanzierungsrunde, um Investitionen in die Automatisierung und Standardisierung von Geschäftsprozessen, den Ausbau des Business Development in den europäischen Zielmärkten sowie die Verbesserung der Technologieplattformen zu gewährleisten. Die im Vorjahr aufgelegte Wandelanleihe mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 10 Millionen € wurde im Geschäftsjahr 2022 vollständig abgerufen und im Rahmen der weiteren Kapitalmaßnamen von insgesamt 16 Millionen € in Eigenkapital gewandelt. Für das Jahr 2023 stehen noch weitere 3 Millionen € verbindlich zugesagte Mittel zum Abruf über ein bereits genehmigtes Kapital zur Verfügung, so dass der AssetMetrix GmbH auf absehbare Zeit ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen. Ein weiteres genehmigtes Kapital von rund 4,8 Millionen € erlaubt zudem eine flexible und rasch umsetzbare Kapitalaufnahme.
Die AssetMetrix GmbH fakturiert ihre Leistungen nahezu ausschließlich in Euro, so dass aktuell keine Währungsrisiken bestehen.
Insgesamt werden die finanzwirtschaftlichen Risiken als gering eingeschätzt.
Personalrisiken:
Gute und motivierte Mitarbeiter sind aus Sicht der AssetMetrix GmbH ein Schlüssel für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens. Die angespannte Situation an den Arbeitsmärkten, speziell am Standort München, macht es jedoch zunehmend schwerer, geeignete Mitarbeiter zu finden. Gerade im Bereich der Softwareentwicklung muss das Unternehmen erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen, z.B. durch Beauftragung von Personalvermittlern, aufwenden, um potenzielle Kandidaten zu gewinnen. Die AssetMetrix GmbH begegnet diesem Risiko durch attraktive Vergütungspakete, die auch variable und leistungsabhängige Komponenten beinhalten. Außerdem lebt das Unternehmen eine ausgeprägte "Start-Up" Kultur, die vor allem auf Gestaltungsfreiräume, flache Hierarchien und frühzeitige Übernahme von Verantwortung abzielt.
Insgesamt werden die Personalrisiken als durchschnittlich eingeschätzt.
Preis- und Erfüllungsrisiken:
Aufgrund des hohen Spezialisierungsgrads der AssetMetrix GmbH und der relativ geringen Vergleichbarkeit des Leistungsportfolios mit Wettbewerbern können Preisrisiken im Rahmen von Verhandlungen in der Regel gut eingegrenzt werden.
Erfüllungsrisiken entstehen vor allem im Onboarding von Neukunden, bei denen z.B. die Strukturierung und Bereinigung historischer Daten und spezielle Anforderung an das Reporting Format zu hohen Initialaufwendungen auf Seiten der AssetMetrix GmbH führen können. Durch einen klar umrissenen Projektumfang und ein stringentes Management dieser Onboarding Projekte sollen diese Risiken minimiert werden.
Insgesamt werden die Preis- und Erfüllungsrisiken als gering eingeschätzt.
3. Prognosebericht
Die wirtschaftlichen Prognosen für Europa in diesem Jahr variieren zwischen einer milden Rezession und bescheidenem Wachstum. Die jüngste Prognose sieht ein Wachstum im Euroraum von 0,7% für 2023 vor, während das Vereinigte Königreich auf -0,6% fallen könnte. Der Konflikt in der Ukraine hat die Inflation im Jahr 2022 noch weiter erhöht. Die globale Wirtschaft wird voraussichtlich um 2,9% in 2023 wachsen und in 2024 auf 3,1% steigen, wobei Schwellenländer schneller wachsen als fortgeschrittene Volkswirtschaften. Die politischen Risiken bleiben hoch, insbesondere der Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie geopolitische Spannungen und Konflikte in verschiedenen Regionen der Welt. 4
Nach zwei Jahrzehnten, in denen Anleger von stetig fallenden Zinssätzen profitierten, stießen sie auf eine Wand, als sich die Zinssätze umkehrten. Steigende Preise - verschärft durch die Schocks aufgrund von Rohstoff- und Energiepreisen nach der Invasion Russlands in die Ukraine - veranlassten Zentralbanker auf der ganzen Welt zu Zinserhöhungen. 5
Fundraising wird insbesondere für kleinere Marktteilnehmer zunehmend eine Herausforderung, die insbesondere durch Verzögerungen in den Zeitplänen spürbar wird. 6
Der Fortbestand des Unternehmens ist durch die abrufbare zusätzliche Liquidität über das genehmigte Kapital aus der letzten Kapitalmaßnahme gewährleistet. Für das Geschäftsjahr 2023 wird mit einem weiterhin, gegenüber Vorjahr, wachsenden Umsatz und einem leicht verbesserten EBITDA gerechnet.
München, 19.06.2023
Emmeram Edler von Braun
Barbara Münch
4 Vgl. IWF Economic Outlook, January 2023
5 Vgl. Bain&Company, Global Private Equity
Report 2023
6 Vgl. u.a. PwC Private Equity Trend Report 2023
An die AssetMetrix GmbH, München
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der AssetMetrix GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AssetMetrix GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 19. Juni 2023
KPMG
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Bauer, Wirtschaftsprüfer
gez. Bluhme, Wirtschaftsprüfer
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