Donum Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Margarita Mamberger seit 29.1.2020 | Prokura |
Jan Dr. Dienstuhl seit 25.1.2019 | Vorstandsmitglied |
Jörn Conze seit 6.3.2018 | Prokura |
Guido Meyer seit 19.1.2017 | Vorstandsmitglied |
Ralf Dr. Montino seit 9.9.2015 | Prokura |
Arne Dr. Schneider seit 17.7.2014 | Vorstandsmitglied |
Janina-Nathalie Rosenbaum seit 19.9.2013 | Prokura |
Jörg Dr. Gondermann seit 26.3.2009 | Prokura |
Holger Wolfgang Schienbein seit 26.3.2009 | Prokura |
Anton Dr. Mindl seit 17.11.2005 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
![]() Elmos Semiconductor AGDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 der Elmos Semiconductor AG DortmundBericht des AufsichtsratsSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2018 die Aufgaben, die ihm nach Gesetz und Satzung obliegen, sorgfältig wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens überwacht und beraten. Der Aufsichtsrat ist vom Vorstand regelmäßig, schriftlich und mündlich, über die Lage des Unternehmens umfassend und frühzeitig in Kenntnis gesetzt worden. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war er stets und unmittelbar eingebunden. Der Vorstand hat die strategische Ausrichtung der Gesellschaft mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Im Aufsichtsrat wurden die Berichte des Vorstands zu sämtlichen für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgängen ausführlich erörtert und überprüft. Sofern Gesetz oder Satzung dies vorsehen, hat der Aufsichtsrat zu den Berichten und Beschlussfassungen des Vorstands nach sorgfältiger Prüfung und eingehender Beratung Stellung genommen. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen hat der Vorstandsvorsitzende den Vorsitzenden und auch weitere Mitglieder des Aufsichtsrats über wesentliche Geschäftsvorfälle informiert. Im Geschäftsjahr 2018 fanden insgesamt vier Sitzungen statt: 28. Februar, 16. Mai, 12. September und 7. Dezember. Am 27. Februar 2019 fand eine Aufsichtsratssitzung mit dem Schwerpunkt Jahresabschluss und Konzernabschluss 2018 statt, an welcher zeitweise auch der Abschlussprüfer teilnahm. Der Aufsichtsrat informierte sich während der Sitzungen aufgrund von schriftlichen und mündlichen Berichten des Vorstands eingehend über die jeweils aktuelle Entwicklung, die Lage der Gesellschaft und aktuelle geschäftspolitische Entscheidungen. Auf Basis dieser ausführlichen Erläuterungen fasste der Aufsichtsrat die erforderlichen Beschlüsse. Wo notwendig, wurden die entsprechenden Beschlüsse von Aufsichtsrat und Vorstand gemeinsam gefasst. Im Aufsichtsrat wurde regelmäßig über die aktuelle Absatz-, Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung der Gesellschaft sowie über die zukünftigen Aussichten beraten. Detailliert wurde die Lage der Konzerngesellschaften sowie die strategische Entwicklung des Konzerns über das Berichtsjahr hinaus behandelt. Das Budget für das nächste Geschäftsjahr und geplante Investitionen wurden detailliert erörtert. Die Beratungen umfassten den Stand der akquirierten Aufträge aus den letzten Jahren sowie neue Design Wins verbunden mit dem vertrieblichen Ausblick. Erörtert wurde dabei auch die Strategie der Business Lines und der Segmente. Der Aufsichtsrat befasste sich außerdem mit der Nachfolge von Dr. Peter Geiselhart, Vorstand für Vertrieb und Entwicklung, und bestellte hierfür im Februar 2018 Dr. Jan Dienstuhl mit Wirkung zum 1. Januar 2019. Außerdem legte der Aufsichtsrat die Schwerpunkte für die Abschlussprüfung fest. Insbesondere kam er seinen Prüfpflichten im Zusammenhang mit dem Abschlussprüfungsreformgesetz nach, indem er die Qualität des Abschlussprüfers bei der Abschlussprüfung, die Einhaltung der Vorschriften zu Nichtprüfungsleistungen sowie die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwachte. Wie in den vorherigen Geschäftsjahren informierte sich der Aufsichtsrat über das Risikofrüherkennungssystem und befasste sich mit den Schwerpunkten. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat außerdem über das interne Kontrollsystem (IKS), den Rechnungslegungsprozess sowie den aktuellen Stand des Compliance-Programms. Der Aufsichtsrat fasste die erforderlichen Beschlüsse zum Erwerb eigener Aktien der Gesellschaft. Ferner prüfte er den Nachhaltigkeitsbericht der Gesellschaft. Darüber hinaus behandelte er die Inhalte für die nächste ordentliche Hauptversammlung, die am 15. Mai 2019 in Dortmund stattfinden wird. Die Präsenz bei den Sitzungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2018 lag bezogen auf alle Sitzungen bei über 90%. Der Aufsichtsrat bildet keine Ausschüsse. PRÜFUNG DES JAHRES- UND KONZERNABSCHLUSSESIn seiner Sitzung am 27. Februar 2019 hat sich der Aufsichtsrat unter Hinzuziehung von Warth & Klein Grant Thornton AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, mit der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018 befasst. Der nach den Regeln des HGB aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 und der Lagebericht der Elmos Semiconductor AG, der im Konzernlagebericht enthalten ist, wurden gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Mai 2018 und der anschließenden Auftragserteilung durch den Aufsichtsrat von Warth & Klein Grant Thornton AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Konzernabschluss der Elmos Semiconductor AG wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt sowie um die nach §315e Abs. 1 HGB vorgesehenen Angaben ergänzt. Auch der Konzernabschluss nach IFRS und der zusammengefasste Lagebericht haben den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers erhalten. Die Jahresabschlussunterlagen, der Geschäftsbericht sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers sind allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zugeleitet worden. Der Vorstand hat die Unterlagen in der Sitzung des Aufsichtsrats am 27. Februar 2019 zusätzlich mündlich erläutert. Die Wirtschaftsprüfer berichteten in dieser Sitzung über die Ergebnisse ihrer Prüfung einschließlich der Key Audit Matters. Auch im Rahmen der Festlegung der Prüfungsschwerpunkte sowie im Verlauf der Prüfungsdurchführung fand zu verschiedenen Zeitpunkten eine Kommunikation zwischen Aufsichtsrat und Abschlussprüfer statt. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses der Elmos Semiconductor AG, des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts sowie des Gewinnverwendungsvorschlags des Vorstands hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt und den Jahresabschluss der Elmos Semiconductor AG und den Konzernabschluss für den Elmos-Konzern gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der Hauptversammlung vor zu beschließen, für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 0,52 Euro je Aktie aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 127,2 Mio. Euro (gemäß HGB) auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. CORPORATE GOVERNANCEAufsichtsrat und Vorstand arbeiten zum Wohle des Unternehmens eng zusammen und sind der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes verpflichtet. Der Aufsichtsrat beschäftigte sich auch im Geschäftsjahr 2018 mit den Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK). Aufsichtsrat und Vorstand haben im September 2018 gemeinsam eine aktualisierte Erklärung gemäß §161 AktG bezüglich der Erfüllung der Empfehlungen des DCGK in der Fassung vom 7. Februar 2017 abgegeben. Diese und alle bisherigen Entsprechenserklärungen sind unter www.elmos.com dauerhaft zugänglich. Der Aufsichtsrat befasste sich zudem mit der Effizienz seiner eigenen Arbeit und bewertete diese. Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat bzw. der Hauptversammlung gegenüber offen zu legen sind, traten nicht auf. Weitere Angaben zu Corporate Governance befinden sich im vorliegenden Geschäftsbericht (Corporate Governance Bericht). BESETZUNG VON AUFSICHTSRAT UND VORSTANDSeit dem 1. Januar 2019 ist Dr. Jan Dienstuhl Vorstand für Entwicklung und Vertrieb. Der Aufsichtsrat dankt dem bisherigen Vorstandsmitglied Dr. Peter Geiselhart für die langjährige, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die strategischen Weichenstellungen als auch die erreichten Erfolge u.a. bei der Struktur der Business Lines, dem Aufbau des ASSP-Portfolios sowie der Weiterentwicklung unserer Kundenbeziehungen. Darüber hinaus gab es im Berichtszeitraum keine Veränderungen in Vorstand oder Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem gesamten Vorstand für ihre geleistete Arbeit und ihren Beitrag zum Erfolg im Geschäftsjahr 2018.
Dortmund, 27. Februar 2019 Für den Aufsichtsrat Dr. Klaus Weyer, Aufsichtsratsvorsitzender AUFSICHTSRATDR. KLAUS WEYER→ Vorsitzender → Diplom-Physiker | Penzberg PROF. DR. GÜNTER ZIMMER→ Stellvertretender Vorsitzender und Ehrenvorsitzender → Diplom-Physiker | Duisburg DR. GOTTFRIED H. DUTINE→ Diplom-Ingenieur | Kleve DR. KLAUS EGGER→ Finanzexperte im Sinne von §100 Abs. 5 AktG → Diplom-Ingenieur | Steyr-Gleink, Österreich THOMAS LEHNER→ Arbeitnehmervertreter → Diplom-Ingenieur | Dortmund SVEN-OLAF SCHELLENBERG→ Arbeitnehmervertreter → Diplom-Physiker | Dortmund CORPORATE GOVERNANCEEINSCHLIESSLICH ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNGIm nachfolgenden Kapitel berichtet der Vorstand - zugleich auch für den Aufsichtsrat - gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) über die Corporate Governance bei Elmos. Das Kapitel enthält auch die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß §§289f und 313d HGB sowie den Vergütungsbericht. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNGUmsetzung des Deutschen Corporate Governance KodexFür Aufsichtsrat und Vorstand der Elmos bedeutet Corporate Governance die Umsetzung einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Unternehmensführung mit einer angemessenen Transparenz in allen Bereichen des Konzerns. Aufsichtsrat und Vorstand haben sich auch im Geschäftsjahr 2018 mit den Vorgaben des DCGK beschäftigt. Im September 2018 haben sie die Entsprechenserklärung gemäß §161 AktG erneut gemeinsam abgegeben. Abgesehen von den erklärten Abweichungen wird allen Empfehlungen des DCGK gefolgt. Alle bisher abgegebenen Entsprechenserklärungen sind unter www.elmos.com veröffentlicht. ComplianceDie Steuerung und Überwachung der Compliance im Konzern ist eine wesentliche Aufgabe des Gesamtvorstands. Zur Einhaltung von geltendem Recht und Gesetz sowie aller internen Regeln und Richtlinien verfügt Elmos über ein Compliance Management System (CMS). Der Vorstand hat einen Compliance Officer benannt, der gemeinsam mit einem Team das CMS überwacht und weiterentwickelt. In ausländischen Standorten und Tochtergesellschaften wird der Compliance Officer durch Local Compliance Officer unterstützt. Der Compliance Officer prüft mögliche Verstöße gegen die Compliance sowie Verdachtsfälle und führt verdachtsunabhängig Kontrollen durch. Er berichtet dem Vorstand regelmäßig über die Compliance. Der Aufsichtsrat wird mindestens einmal jährlich über das CMS und die relevanten Maßnahmen informiert. In 2018 hat Elmos ein Tax Compliance Management System (Tax CMS) eingeführt. Der Zweck dieses neuen Teilbereichs des CMS ist die vollständige und zeitgerechte Einhaltung aller steuerlichen Pflichten. Arbeitsweise von Vorstand und AufsichtsratVorstand und Aufsichtsrat fühlen sich gemeinsam zu einer verantwortungsvollen Unternehmensführung des Konzerns verpflichtet. Ihr oberstes Ziel ist es, den Bestand des Unternehmens zu sichern und den Unternehmenswert zu steigern. Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern. Die Mitglieder des Vorstands tragen die Verantwortung für ihre jeweiligen Bereiche; gemeinsam tragen sie die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung nach Maßgabe der Gesetze, der Satzung, der Geschäftsordnung und den Beschlüssen der Hauptversammlung. Der Vorstand vertritt die Gesellschaft nach außen. Ihm obliegen die Konzernleitung, die Festlegung und Überwachung der strategischen Ausrichtung und der Unternehmensziele sowie die Konzernfinanzierung. Der Gesamtvorstand tagt in der Regel einmal wöchentlich. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, umfassend und zeitnah über für das Unternehmen bedeutende Entwicklungen und Ereignisse. Der Aufsichtsrat bestellt und überwacht den Vorstand und berät ihn bei der Führung der Geschäfte. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen. In grundlegende Entscheidungen wird der Aufsichtsrat vom Vorstand eingebunden. Die Geschäftsordnungen der beiden Organe regeln unter anderem diese Zusammenarbeit. Eine detaillierte Zusammenfassung über die Tätigkeit des Aufsichtsrats befindet sich im Bericht des Aufsichtsrats. Der Vorsitzende berichtet den Aktionären über seine Arbeit im Geschäftsjahr auf der jeweils folgenden Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat besteht aus sechs Mitgliedern, die laut Satzung für fünf Jahre gewählt werden. Er setzt sich gemäß den Bestimmungen des Drittelbeteiligungsgesetzes aus vier Vertretern der Anteilseigner und zwei Vertretern der Arbeitnehmer zusammen. Die Vertreter der Anteilseigner werden von der Hauptversammlung gewählt, die Arbeitnehmervertreter von der Belegschaft. Die nächsten Wahlen finden plangemäß 2021 statt. Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance KodexVorstand und Aufsichtsrat der Elmos Semiconductor AG erklären gemäß §161 AktG: I. Zukunftsbezogener TeilDie Elmos Semiconductor AG wird den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" (kurz: DCGK) in der aktuellen Fassung vom 7. Februar 2017 (Bekanntgabe im amtlichen Teil des Bundesanzeigers am 24. April 2017) zukünftig mit den hier genannten Ausnahmen entsprechen:
II. Vergangenheitsbezogener TeilDen Empfehlungen des vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers am 24. April 2017 bekannt gemachten DCGK in der aktuellen Fassung vom 7. Februar 2017 wurde seit Abgabe der Entsprechenserklärung im September 2017 mit den unter I. genannten Ausnahmen entsprochen.
Dortmund, im September 2018 Für den Aufsichtsrat Dr. Klaus-Weyer, Aufsichtsratsvorsitzender Für den Vorstand Dr. Anton Mindl, Vorstandsvorsitzender Ziele des Aufsichtsrats zu seiner ZusammensetzungDer Aufsichtsrat hat Ziele und Grundsätze im Hinblick auf seine Zusammensetzung festgelegt und ein Kompetenzprofil erstellt. Hierzu gehören neben internationaler Erfahrung, technischem und unternehmerischem Sachverstand, strategischem Weitblick und Kenntnis des Unternehmens ebenso branchenspezifisches Know-how sowie Erfahrung im Rechnungswesen und internen Kontrollverfahren. Ebenso sollte Vielfalt berücksichtigt und Interessenkonflikte vermieden werden. Darüber hinaus besteht eine Altersgrenze für die Mitglieder des Aufsichtsrats zum Zeitpunkt der Wahl. Von den Anteilseignervertretern im Aufsichtsrat soll zudem mindestens ein Mitglied unabhängig im Sinne der Ziffer 5.4.2 des DCGK sein. Die Ziele sind bei der aktuellen Besetzung des Aufsichtsrats beachtet worden und werden auch bei zukünftigen Nominierungen Berücksichtigung finden. Umsetzung einer gleichberechtigten Teilhabe und DiversitätIm Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen haben Aufsichtsrat und Vorstand zum 30. Juni 2017 Mindestquoten für den Frauenanteil in Aufsichtsrat und Vorstand sowie in der ersten und zweiten Führungsebene zur Zielerreichung bis zum 30. Juni 2022 festgelegt. Diese lauten wie folgt: 0% oder mehr für Aufsichtsrat und Vorstand, 4% oder mehr für die erste und 5% oder mehr für die zweite Führungsebene. Derzeit sind sowohl im Aufsichtsrat als auch im Vorstand keine Frauen vertreten. In der ersten Führungsebene beträgt der Frauenanteil 4%, in der zweiten Führungsebene 6%. Damit sind alle festgelegten Quoten für den Frauenanteil bei Elmos sowie die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Alle Angaben beziehen sich auf die Beschäftigten der Elmos Semiconductor AG in Deutschland zum 31. Dezember 2018. Elmos verfolgt für die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat ein an Nichtdiskriminierung ausgerichtetes Diversitätskonzept. Ziel dieses Konzeptes ist es, eine angemessene Vielfalt im Hinblick auf den beruflichen Erfahrungshintergrund - insbesondere in Bezug auf die Industrie, die Regionen und die Unternehmenszugehörigkeit -, den Bildungshintergrund sowie die persönlichen Charaktereigenschaften zu erreichen. Diese Aspekte sind in der aktuellen Besetzung der Organe berücksichtigt. Grundsätzlich ist die Eignung einer Person für eine Aufgabe ausschlaggebend für eine Beschäftigung im Unternehmen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Nationalität, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität. AKTIONÄRE UND HAUPTVERSAMMLUNGAktionäre nehmen ihre Rechte in der Hauptversammlung wahr. Sie erhalten termingerecht die Tagesordnung, Informationen zur Teilnahme und auf Wunsch auch den Geschäftsbericht. Wesentliche Dokumente zu aktuellen und vergangenen Hauptversammlungen sowie weitere Erläuterungen zur Teilnahme an der Hauptversammlung und Stimmabgabe sind auf unserer Internet-Seite - auch in englischer Sprache - verfügbar oder können bei der Gesellschaft angefordert werden. Aktionäre, die nicht persönlich an der Hauptversammlung teilnehmen können, haben die Möglichkeit, ihre Stimmrechte auf von Elmos ernannte Stimmrechtsvertreter zu übertragen. Wichtige Termine für die Aktionäre werden jährlich in einem Finanzkalender veröffentlicht. Alle Zwischenmitteilungen, Halbjahres- und Geschäftsberichte sind unter www.elmos.com abrufbar. Der Vorstandsvorsitzende und der Finanzvorstand informieren regelmäßig Analysten und Investoren u.a. im Rahmen von Roadshows und Konferenzen über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens. Die Investor-Relations-Abteilung steht darüber hinaus für Fragen der Aktionäre zur Verfügung. RISIKENZum Erfolg einer guten Corporate Governance gehört auch ein verantwortungsvoller Umgang mit Risiken. Hierüber wird der Aufsichtsrat regelmäßig vom Vorstand unterrichtet. Informationen über den Umgang mit Risiken sowie die Unternehmensrisiken befinden sich im zusammengefassten Lagebericht unter "Chancen und Risiken". ABSCHLUSSPRÜFUNGVor Unterbreitung eines Vorschlags zur Wahl des Abschlussprüfers holte der Aufsichtsrat auch für das Geschäftsjahr 2018 vom Prüfer eine Unabhängigkeitserklärung ein. Zweifel an der Unabhängigkeit wurden nicht festgestellt. Der Aufsichtsrat hat entsprechend Ziffer 7.2.3 des DCGK mit dem Abschlussprüfer vereinbart, dass ihm dieser über wesentliche Feststellungen und Vorkommnisse unverzüglich berichtet, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung ergeben. Ebenso legte er fest, dass der Prüfer den Aufsichtsrat informiert bzw. im Prüfungsbericht vermerkt, wenn er Abweichungen von der vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegebenen Erklärung zum Kodex ermittelt. Solche Unstimmigkeiten wurden nicht festgestellt. AKTIENBASIERTE VERGÜTUNGSPROGRAMMEElmos hat aktienbasierte Vergütungsmodelle für Mitarbeiter, Führungskräfte und Vorstandsmitglieder aufgelegt. Der Börsenkurs ist für unsere Aktionäre ein zentrales Kriterium bei einer Investition in das Unternehmen. Die Anknüpfung bestimmter Vergütungsbestandteile an den Börsenkurs ist daher ein Leistungsanreiz für die Bezugsberechtigten. Weitere Informationen hierzu befinden sich im Konzernanhang. VERGÜTUNGSBERICHTGesamtbezüge des VorstandsDer Aufsichtsrat beschließt und überprüft regelmäßig das Vergütungssystem und die Vertragselemente für den Vorstand. Die Gesamtvergütung des Vorstands umfasst ein fixes Monatsgehalt, Tantiemen, aktienbasierte Vergütung sowie Nebenleistungen und Pensionszusagen. Auf eine individualisierte Veröffentlichung der Vergütung wird zur Wahrung der Privatsphäre verzichtet. Eine solche Offenlegung trägt nach Einschätzung von Vorstand und Aufsichtsrat nicht zu einer erweiterten Transparenz in Form von zusätzlichen kapitalmarktrelevanten Informationen bei. Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 16. Mai 2018 ist die Gesellschaft für einen Zeitraum von fünf Jahren von der Rechtspflicht zur individualisierten Offenlegung der Vorstandsvergütungen befreit. Abgesehen von Pensionen, Leistungen aus Versicherungen sowie Entschädigungsvereinbarungen im Falle eines Kontrollwechsels oder infolge eines Wettbewerbsverbots sind für den Fall der vertragsgemäßen Beendigung der Tätigkeit keinem Vorstandsmitglied weitere Leistungen zugesagt worden. Ebenso hat kein Mitglied des Vorstands im abgelaufenen Geschäftsjahr Leistungen oder entsprechende Zusagen von Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied erhalten. Bereits zugesagte, aktienbasierte Vergütungen können in ihrer Laufzeit die Betriebszugehörigkeit eines Vorstands im Einzelfall übertreffen. Gesamtbezüge des AufsichtsratsDie Vergütung des Aufsichtsrats ist in §9 der Satzung festgelegt. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wird summiert, jedoch nicht individualisiert ausgewiesen. BEZÜGE DES VORSTANDS 2018scroll
FRÜHERE VORSTANDSMITGLIEDER BZW. IHRE HINTERBLIEBENEN 2018scroll
BEZÜGE DES AUFSICHTSRATS 2018scroll
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Inkl. Nebenleistungen, i.W. Spesen und Auslagen WERTPAPIERGESCHÄFTEPersonen, die bei einem Emittenten von Aktien Führungsaufgaben wahrnehmen (bei Elmos die Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats), sowie deren nahestehenden Personen sind nach Art. 19 Abs. 1 der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) gesetzlich verpflichtet, Geschäfte mit Aktien oder Schuldtiteln der Gesellschaft oder sich darauf beziehende Finanzinstrumente offen zu legen. Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte werden umgehend nach Erhalt der Mitteilung europaweit verbreitet und unter www.elmos.com veröffentlicht. NACHHALTIGKEITZUGLEICH NICHTFINANZIELLER BERICHT (ZUSAMMENGEFASSTER NICHTFINANZIELLER BERICHT DER ELMOS SEMICONDUCTOR AG UND DES KONZERNS)Nachhaltigkeit ist ein Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Wir verstehen Wertschöpfung in einem umfassenden Sinn. Wir richten den Erfolg unserer Geschäftstätigkeit nicht nur an finanziellen Kennzahlen aus, sondern wollen diesen mit gesellschaftlicher Akzeptanz, hohem ökologischen Bewusstsein und korrektem ethischen Handeln verbinden. Im Folgenden werden die Nachhaltigkeitsthemen gemäß §289c HGB und §315c HGB erläutert. Elmos entwickelt, produziert und vertreibt Halbleiter und Sensoren vornehmlich für den Einsatz im Auto. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel "Geschäftsmodell des Konzerns" im vorliegenden Geschäftsbericht. Elmos achtet auf Umweltbelange und ist sowohl nach der anspruchsvollen Umweltmanagement DIN EN ISO 14001 als auch nach der Energiemanagement DIN EN ISO 50001 zertifiziert. Diese Zertifizierungen werden jährlich überprüft bzw. in Wiederholungsaudits bestätigt. Unabhängig von den Zertifikaten erhebt Elmos auch für interne operative Bewertungen Verbrauchswerte. Dazu gehören beispielsweise der Strom- (und die damit verbundenen CO2-Emissionen) und Wasserverbrauch als auch das Abfallaufkommen. Elmos analysiert die internen Prozesse, um so weitere Effizienzsteigerungen zu generieren und Vorteile für die Umwelt als auch für die wirtschaftliche Basis des Unternehmens zu erzielen. Zudem ist Elmos Teil der deutschlandweiten Initiative "Energieeffizienz-Netzwerke" und unterstützt damit aktiv die Energieeffizienzziele der Bundesregierung, beispielsweise werden Prozesse und Abläufe in der Produktion stetig auf mögliche Effizienzsteigerungen analysiert. Effektives Ressourcenmanagement ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch wichtig. Ein Beispiel dafür ist unser mit Gas betriebenes Blockheizkraftwerk. Hiermit generieren wir einen substantiellen Anteil unseres Strombedarfs selbst und nutzen gleichzeitig die anfallende Wärme zur Heizung unserer Gebäude am Hauptsitz in Dortmund. Der rechtskonforme Umgang mit potenziell schädlichen Stoffen wird regelmäßig anhand von internen und externen Audits überprüft. Darüber hinaus haben wir Erklärungen zu folgenden Themen abgegeben (verfügbar unter www.elmos.com): → Konfliktmineralien (Conflict Minerals) → EU-Chemikalienverordnung REACH (engl.: Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, deutsch: Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien) → EU-Richtlinie RoHS (engl.: Restriction of Hazardous Substances, deutsch: Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe) Arbeitnehmerbelange sind für uns ein zentrales Thema. Wir möchten ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich unsere Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten einbringen und weiterentwickeln können. Wir setzen unternehmensweit auf eine geschlechtsunabhängige Förderung. Bei Bewerbern achten wir auf Eignung, Leistungsbereitschaft und Know-how und bevorzugen oder benachteiligen keine Person u.a. aufgrund des Geschlechts, der Herkunft, der Nationalität, der Religion, der Weltanschauung, der Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Um eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter zu gewährleisten, bietet Elmos zahlreiche Schulungen und Weiterbildungen an. ANZAHL DER MITARBEITERscroll
Die Arbeitsbedingungen sowie die Achtung der Rechte der Arbeitnehmer entsprechen den hohen gesetzlichen Anforderungen. Besonderes Augenmerk gilt dem Arbeitsschutz in den Produktionsbereichen. Hier entsprechen wir ebenfalls uneingeschränkt den gesetzlichen Bedingungen für Produktionsstätten in Deutschland bzw. den USA. Regelmäßige Sicherheitsschulungen und -begehungen sind fester Bestandteil der Prävention. Die Grundsätze für den Umgang mit Mitarbeitern und der Mitarbeiter untereinander als auch gegenüber externen Personen und Institutionen sind in unserem Verhaltenskodex geregelt. Dieser behandelt u.a. Themen wie gesetzestreues Verhalten, Interessenkonflikte, Umgang mit Informationen und Unternehmenseigentum. Der Verhaltenskodex ist für alle Mitarbeiter verbindlich. Der Kodex befindet sich in der aktuellen Fassung im Internet unter www.elmos.com. Neben den aufgeführten Rechten und Pflichten bieten wir auch freiwillige Angebote zur Stärkung der Gesundheit unserer Mitarbeiter an. Die betriebliche Gesundheitsförderung ist ein wesentlicher sozialer Standard der Elmos. Sie beinhaltet neben allgemeinen Gesundheitsangeboten auch spezielle Angebote für Mitarbeiter in Schichtarbeit. Sonstige Leistungen, die über das normale Maß hinausgehen, sind am Hauptsitz in Dortmund unter anderem eine eigene Kantine, ein Parkhaus sowie ein eigenes Fitnessstudio. Des Weiteren ermöglicht ein internes Gesundheitsteam bestimmte medizinische Untersuchungen oder auch Grippeschutzimpfungen für die Mitarbeiter. Das Gesundheitsteam organisiert darüber hinaus die Teilnahme an lokalen Sportevents, wie z.B. Firmenläufen. Maßnahmen, Rechte und Pflichten werden, sofern erforderlich, mit dem Betriebsrat der Elmos abgestimmt. Um diese positive Zusammenarbeit weiterzuführen, ist das Management der Gesellschaft mit dem Betriebsrat in zahlreichen Gruppen verzahnt. Zudem bieten regelmäßig stattfindende Betriebsversammlungen an den großen Standorten der Gesellschaft die Möglichkeit zu einem Austausch zwischen Management und Mitarbeitern. Die Einhaltung von Menschenrechten ist im Code of Conduct für Mitarbeiter und im sogenannten "Supplier Code of Conduct" für unsere Zulieferer formuliert. Unsere Lieferanten und Geschäftspartner sollen die in diesem Kodex festgelegten Regeln selbst einhalten und auch ihre jeweiligen Unterlieferanten zur Einhaltung auffordern. Inhaltliche Beispiele aus dem Supplier Code of Conduct sind u.a. die Einhaltung internationaler Menschenrechte, die Achtung von Arbeitnehmerrechten gemäß nationalen und internationalen Standards sowie die Inakzeptanz von Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Diskriminierung jeglicher Art. Der Kodex befindet sich in der aktuellen Fassung im Internet unter www.elmos.com. Die Bekämpfung von Korruption und Bestechung verfolgen wir aktiv im Unternehmen. Elmos verfügt über ein konzernweites Compliance Management System. Dies umfasst beispielsweise folgende Regelungen: Verbot von Bestechung und Korruption, Höchstgrenzen für den Wert von Geschenken, Verpflichtung zur korrekten Rechnungslegung, Verpflichtung zur Geheimhaltung von vertraulichen Informationen und Verbot von wettbewerbswidrigem Verhalten. Speziell geschulte Compliance Officer am Hauptsitz sowie in wichtigen Auslandsstandorten überwachen die Einhaltung von Regeln und Gesetzen. Zudem geben sie klare Vorgaben bei Compliance-Fragestellungen von Mitarbeitern. Ausgewählte Mitarbeiter müssen Compliance-Schulungen durchführen, die auf die verschiedenen Aspekte der Compliance eingehen und Handlungsanweisungen für die jeweiligen Arbeitsfelder geben. Die Sozialbelange werden einerseits durch vielfältige Verzahnungen mit externen Partnern, anderseits auch durch die Elmos Stiftung gefördert. Zur Unternehmenskultur gehört daher ein Dialog auf kommunaler und regionaler Ebene mit Behörden, Organisationen, Institutionen und Arbeitskreisen. Darüber hinaus fördert die 2016 gegründete Elmos Stiftung mit ihrer gemeinnützigen Arbeit drei Themengebiete: So werden Projekte zur Förderung der Bildung und Wissenschaft sowie lokale Aktivitäten an den Standorten des Elmos-Konzerns unterstützt. Zusätzlich profitieren auch Initiativen zur Bekämpfung der weltweiten Armut. Weitere Informationen sowie die Broschüre "Zeichen setzen! Unsere Stiftung -Unsere Projekte" finden Sie unter www.elmos-stiftung.de. Wesentliche Risiken, die im Zusammenhang mit den aufgeführten Themen auftreten könnten, werden in diesem Bericht im Kapitel "Chancen und Risiken" behandelt. Die Nachhaltigkeits-Berichterstattung wurde in Anlehnung an externe Rahmenwerke, insbesondere dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), erstellt. Die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen der Gesellschaft sind erläutert worden, sodass auf eine gesonderte DNK-Entsprechenserklärung verzichtet wird. BERICHT ZUR GLEICHSTELLUNG UND ENTGELTGLEICHHEITIn unserem Unternehmen sind männliche und weibliche Arbeitnehmer grundsätzlich gleich gestellt. Es gibt keine bekannten Unterschiede bei Löhnen und Gehältern, die allein auf das Geschlecht zurückgehen. Daher gibt es im Unternehmen keine Maßnahmen, um eine etwaige Ungleichbehandlung zu beenden. Anfragen zur Entgeltgleichheit werden entsprechend der gesetzlichen Vorgaben unter Berücksichtigung der Rechte der Arbeitnehmer sowie des Arbeitgebers bearbeitet. MITARBEITER IM JAHRESDURCHSCHNITT | ELMOS SEMICONDUCTOR AGscroll
ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHTIm zusammengefassten Lagebericht analysieren wir den Geschäftsverlauf, die Lage des Elmos-Konzerns sowie der Elmos Semiconductor AG im Berichtsjahr. Die Informationen zur Elmos Semiconductor AG sind im Wirtschaftsbericht in einem eigenen Abschnitt mit HGB-Angaben enthalten. GESCHÄFTSMODELL DES KONZERNSDie Kernkompetenz der Elmos ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Mixed-Signal-Halbleitern. Als Systemlösungs-Spezialist ist es unser Ziel, das elektronische System des Kunden verbessern zu wollen. So kann durch den Einsatz von Elmos-Halbleitern die Systemkomplexität verringert werden, was für den Kunden u.a. Vorteile in Bezug auf die Produktion, Kosten oder auch Zuverlässigkeit bedeutet. Diese Halbleiter machen rund 90% des Konzern-Umsatzes aus und werden insbesondere an Kunden der Automobilindustrie geliefert. Ergänzt wird das Produktportfolio durch Mikro-Elektronisch-Mechanische Systeme (MEMS), die rund 10% vom Gesamtumsatz ausmachen. Hierbei handelt es sich bei Elmos überwiegend um hochpräzise Drucksensoren aus Silizium, die die Tochtergesellschaft Silicon Microstructures Inc. (SMI) mit Sitz in Milpitas/USA entwickelt, produziert und vertreibt. Die Drucksensoren werden u.a. von Kunden aus der Medizin, der Industrie, dem Konsumgüterbereich sowie der Automobilindustrie verwendet. Spezialisiertes Produktportfolio mit hoher QualitätElmos nimmt eine führende Marktposition als Halbleiterhersteller für Automobilelektronik ein und beliefert derzeit mehrere Hundert Kunden, darunter alle großen Automobilzulieferer. Der Umsatz mit Automobilkunden macht rund 85% des Konzernumsatzes aus. Für den Industrie- und Konsumgüterbereich sowie die Medizintechnik liefert Elmos Produkte z.B. für Anwendungen in Haushaltsgeräten, Installations- und Gebäudetechnik, Beatmungsgeräte sowie Maschinensteuerungen. Der Umsatzanteil dieser Produkte belief sich im vergangenen Jahr auf rund 15%. Das Produktportfolio ist in sogenannte Business Lines (Geschäftsfelder) gegliedert. Die Business Lines vermarkten kundenspezifische Halbleiter (ASICs = Application Specific Integrated Circuits) und applikationsspezifische Chips (ASSPs = Application Specific Standard Products). Die kundenspezifischen Halbleiter werden nach Kundenspezifikationen entwickelt und produziert. Bei ASSPs erfolgt die Definition durch Elmos. Die ASSP-Produktentwicklungen sind an Marktbedürfnissen ausgerichtet. Dabei priorisiert Elmos verschiedene Produktideen und berücksichtigt u.a. Stückzahlen, Wettbewerbsinformationen und technische Machbarkeit. Umgesetzt werden nur Projekte, die hinsichtlich Markterwartung, Margenpotenzial und strategischer Ausrichtung die Zielsetzungen der Gesellschaft erfüllen. ASICs machen derzeit rund 50% des Konzernumsatzes aus (2017: rund 55%). Die weiteren rund 50% werden mit ASSPs erzielt (2017: rund 45%). Ein Großteil der in Entwicklung befindlichen Produkte sind ASSPs. Die Struktur der Business Lines orientiert sich an den Produktsegmenten der Zielapplikationen. Diese umfassen u.a. die Ultraschall-Einparkassistenz, die Gestensteuerungslösung HALIOS®, die LED-Ambiente Beleuchtung, die Lüfter- und Gebläsesteuerung als auch Airbags. Die Business Lines arbeiten eng mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammen. Der Fokus der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegt auf dem wettbewerbsfähigen und termingerechten Design der Produkte. Elmos erzielt ein sehr gutes Qualitätsniveau sowohl in ihren Produkten als auch in ihren Geschäfts-, Produktions- und Unterstützungsprozessen. Das Elmos Qualitätsmanagementsystem wurde 2018 erstmalig nach der aktuellsten Fassung des neuen Automobilindustrie-Standards IATF 16949 an ausgewählten Standorten auditiert und zertifiziert. Zudem ist Elmos seit 2015 konzernweit nach der ISO 26262 (Funktionale Sicherheit) zertifiziert. OrganisationsstrukturDie Elmos-Organisation orientiert sich an den Zielmärkten, den Kunden-Bedürfnissen sowie an internen Anforderungen. Der Hauptsitz der Elmos befindet sich in Dortmund. Verschiedene Niederlassungen, Tochter- und Partnerfirmen an mehreren Standorten, im Wesentlichen in Europa (u.a. in Berlin, Bruchsal, Dresden, Frankfurt/Oder und ab 01.01.2019 Düsseldorf), USA (Milpitas und Detroit) und Asien (Seoul, Singapur, Shanghai, Shenzen und Tokio), dienen der Vertriebs- und Applikationsunterstützung sowie der Produktentwicklung. Elmos betreibt in Deutschland - in Dortmund sowie in Duisburg im Rahmen einer Kooperation mit der Fraunhofer Gesellschaft (IMS) und in den USA (Milpitas) Halbleiterfertigungen. Der Kooperations- und Forschungsvertrag mit dem IMS läuft bis Juni 2019. Die eigenen Kapazitäten werden ergänzt durch Kooperationen mit Auftragsfertigungen (sogenannte Foundries). Diese stellen zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung und ermöglichen es Elmos, flexibel - sowohl im Hinblick auf die Lieferfähigkeit als auch hinsichtlich der erforderlichen Investitionen - auf stärker schwankende Nachfrage reagieren zu können. Zudem erweitern sie das Prozess-Portfolio der Elmos. Der prozentuale Anteil der in 2018 fremdbezogenen Wafer lag bei rund 33% (2017: rund 25%). Damit ist der Anteil fremdbezogener Wafer bei gleichzeitiger Vollauslastung eigener Kapazitäten um rund 30% gestiegen. STEUERUNGSSYSTEMSteuerungsgrößenDas Elmos Steuerungssystem basiert auf vier wesentlichen Elementen: Umsatz, EBIT, Investitionen und Free Cashflow (bereinigt). Jede Kennziffer wird sowohl isoliert als auch in Kombination mit den anderen betrachtet und analysiert. Als wachstumsorientiertes und innovatives Unternehmen misst Elmos der profitablen Steigerung des Umsatzes hohe Bedeutung bei. Als Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern reflektiert das EBIT (engl. Earnings before Interest and Taxes) die Ergebnisqualität der Geschäftsfelder. Dies ist eine zentrale Steuerungsgröße sowohl auf Konzernebene als auch für die beiden Segmente. Der Investitionsbedarf leitet sich aus der mittelfristigen Absatzplanung und den daraus resultierenden Anforderungen an Fertigungs- und Testkapazitäten und wirtschaftlichen Überlegungen ab. Investitionen außerhalb des Budgets finden nur nach zusätzlicher Prüfung statt. Der bereinigte Free Cashflow ist definiert als Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit, abzüglich Investitionen in/zuzüglich Abgänge von immaterielle/n Vermögenswerte/n und Sachanlagen. Für die beiden Berichtssegmente (Halbleiter und MEMS) werden identische Steuerungsgrößen verwendet. Berichtswesen des SteuerungssystemsDer Vorstand wird mindestens monatlich in Form von standardisierten Berichten detailliert über den operativen Geschäftsverlauf informiert. Dieses Berichtswesen wird bei Bedarf durch Ad-hoc-Analysen in schriftlicher Form oder in persönlichen Gesprächen ergänzt. Die durch das konzernweite Berichtswesen generierten Ist-Daten werden mit den Plandaten abgeglichen. Zielabweichungen werden analysiert, erläutert und geplante Gegenmaßnahmen dargestellt. WIRTSCHAFTSBERICHTGESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGENWeltweit haben sich die Automobilmärkte im Jahr 2018 unterschiedlich entwickelt, so der Verband der Automobilindustrie (VDA). Die USA konnten das Vorjahresniveau leicht ausbauen. In Europa haben sich die Neuzulassungszahlen gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. In China gab es einen Rückgang der Zulassungszahlen, insbesondere begründet durch den Handelskonflikt mit den USA. Allerdings ist das Marktvolumen in China weiterhin hoch. scroll
Quellen: Laut vorläufiger Ergebnisse des Marktforschungsinstituts Gartner ist der weltweite Halbleiterumsatz im Jahr 2018 um 13% auf 477 Mrd. US-Dollar gewachsen. Das Wachstum wurde vor allem durch den Speichermarkt (+27%) getrieben. Der automobile Halbleitermarkt inkl. des automobilen Speichermarkts wird in 2018 um 9% gewachsen sein, prognostiziert der ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.) in einer Veröffentlichung aus Dezember 2018. PROGNOSE-IST-VERGLEICHscroll
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Investitionen in Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte abzgl. aktivierten Entwicklungsleistungen Elmos hat die Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr im Februar 2018 abgegeben und im Oktober 2018 in Bezug auf die EBIT-Marge angehoben. Mit einem Umsatzwachstum von 10,8% in 2018, einer EBIT-Marge von 18,4%, Investitionen von 14,9% vom Umsatz und einem bereinigten Free Cashflow von -3,3 Mio. Euro hat Elmos ihre Prognose aus Oktober 2018 vollumfänglich erfüllt. GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGEAbschluss nach IFRSDer Konzernabschluss der Elmos Semiconductor AG für das Geschäftsjahr 2018 wurde gemäß International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU angewendet werden, erstellt. UmsatzentwicklungDer Umsatz stieg im Jahresverlauf 2018 auf 277,6 Mio. Euro. Die Nachfrage nahm pro Quartal stetig zu und erreichte mit 75,6 Mio. Euro im vierten Quartal 2018 ein Rekordniveau. Die Umsatzsteigerung ist sowohl auf Neuanläufe als auch Produkte, die sich bereits in Serienfertigung befinden, zurückzuführen. VERKÜRZTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
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Vorschlag für die Hauptversammlung am 15.
Mai 2019 Umsatz nach Regionen: Die überproportionale Umsatzentwicklung mit asiatischen Kunden hat sich auch in 2018 fortgesetzt. Das Wachstum in Asien wird sowohl mit lokalen Kunden erzielt als auch mit internationalen Kunden, die einen oder mehrere Produktionsstandorte in Asien betreiben bzw. dorthin verlegt haben. Die Veränderungen in den weiteren Regionen sind im Wesentlichen auf geänderte Lieferadressen zurückzuführen. scroll
Umsatz nach Kunden und Produkten: In 2018 machten die zehn größten Kunden rund 58% (2017: 61%) des Umsatzes aus, der Anteil der zehn umsatzstärksten Produkte lag bei rund 41% (2017: 42%). Ein Kunde bezieht in der Regel mehrere Produkte, die verschiedene Lebenszyklen haben und setzt diese oft in verschiedenen Modellen, Marken und Märkten ein. Aufgrund der Vielzahl an Kundenbeziehungen entsteht eine hohe Diversität. Auftragsbestand: Auftragseingang und -lage reflektieren typischerweise die laufende Geschäftsentwicklung. Dieses spiegelt die Umsatzentwicklung des Jahres wider. Hierfür kann die Kennziffer Book-to-Bill - berechnet als Verhältnis des Auftragsbestands der kommenden drei Monate zum Umsatz der vergangenen drei Monate - eine Indikation geben. Ende des Jahres 2018 lag das Book-to-Bill-Verhältnis für das Halbleiter-Segment bei rund eins. Der Auftragsbestand wird üblicherweise bei Erhalt der Kundenbestellung erfasst, kann sich jedoch zwischen diesem Zeitpunkt und der Lieferung aufgrund verschiedener Faktoren verändern. Es gibt keine Garantie dafür, dass aus dem Auftragsbestand stets Umsatz wird. Neuprojekte (Design-Wins): Alle Business Lines waren in 2018 hinsichtlich der gewonnenen Neuprojekte erfolgreich. Die summierten Projektvolumina als auch die absolute Anzahl an Design Wins haben wieder ein sehr gutes Niveau erreicht. Die Anzahl der ASSPs bei den Design Wins lag, wie in den vergangenen Jahren, deutlich über der Anzahl der ASICs. Design-Wins benötigen i.d.R. drei bis fünf Jahre, bis sie in Serienproduktion starten und zum Umsatz beitragen. ErtragslageBruttoergebnis: Das Bruttoergebnis wuchs erneut überproportional zum Umsatz. Dementsprechend erhöhte sich die Bruttomarge das dritte Jahr in Folge. Hauptgründe dafür sind ein Produktmix mit Fokus auf Innovationen und eine sukzessive Verbesserung der Produktionseffizienz, die trotz operativer Herausforderungen wie höhere Volumina, komplexere Produkte und zahlreiche Neuanläufe erzielt werden konnte. Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT): Das EBIT wuchs stark überproportional zum Umsatz auf 51,0 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von 18,4% entspricht. Diese wesentliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr wurde durch die positive Geschäftsentwicklung und in Relation zum Umsatz gesunkene operative Kosten erreicht. Die Aktivierung von Entwicklungsleistungen hat einen gegenläufigen Effekt zum fortgeführten Aufbau der F&E-Ressourcen. Insgesamt wurden in 2018 Entwicklungsleistungen in Höhe von rund 10,7 Mio. Euro aktiviert (2017: 7,2 Mio. Euro). Demgegenüber stehen Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsleistungen in Höhe von 1,5 Mio. Euro (2017: 1,4 Mio. Euro). Die Vertriebskosten sowie die Verwaltungskosten sind in Relation zum Umsatz in 2018 gesunken. Das Niveau der operativen Aufwendungen sank in Relation zum Umsatz kontinuierlich seit 2012. Ergebnis vor Steuern, Konzernüberschuss, Ergebnis je Aktie: Nach Abzug von Steuern und Minderheitsanteilen erzielte Elmos im Geschäftsjahr 2018 einen auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallenden Konzernüberschuss von 35,4 Mio. Euro. Damit stieg auch der Konzernüberschuss überproportional zum Umsatzwachstum. Die Steuerquote im Berichtsjahr betrug 28,5%. Der Konzernüberschuss entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie von 1,79 Euro in 2018. Vorschlag zur Gewinnverwendung: Der Jahresüberschuss der Elmos gemäß HGB (weitere Einzelheiten im HGB-Abschluss) beträgt 20,1 Mio. Euro in 2018. Der Gewinnvortrag aus dem Jahr 2017 beläuft sich auf 107,1 Mio. Euro nach Ausschüttung. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 15. Mai 2019 vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 127,2 Mio. Euro eine Dividende von 0,52 Euro je Aktie auszuschütten. Die Gesamtausschüttung liegt somit bei 10,3 Mio. Euro, basierend auf 19.748.531 dividendenberechtigten Aktien per 31. Dezember 2018. Umsatz- und Ertragslage in den SegmentenVERKÜRZTE SEGMENTBERICHTERSTATTUNGscroll
Segmente: Die positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung wurde durch beide Segmente getragen. Das Segment "Mikromechanik" umfasst die Tätigkeiten der Tochtergesellschaft SMI. Dieses unterliegt aufgrund der kleineren Absolutgröße des Geschäfts tendenziell einer stärkeren Volatilität als das Halbleitersegment. FinanzlageVERKÜRZTE KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
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Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
Vorräte, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit: Der Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2018 bei 48,4 Mio. Euro. Ein wesentlicher Grund für die positive Entwicklung ist der gestiegene Konzernüberschuss. Cashflow aus der Investitionstätigkeit: Die zahlungswirksamen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sind im Berichtszeitraum vornehmlich für den fortgeführten Ausbau der Testkapazitäten verwendet worden. Der größte Teil der Investitionen entfiel auf das Segment Halbleiter. Ebenso sind hier aktivierte Entwicklungsleistungen in Höhe von 10,7 Mio. Euro enthalten. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit: Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit war durch verschiedene Faktoren beeinflusst, wie z.B. die Dividendenzahlung in Höhe von 7,9 Mio. Euro. Im Dezember 2018 wurde ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Insgesamt sollen bis zu 1.005.176 Stück eigene Aktien (entspricht rund 5,0% des derzeitigen Grundkapitals der Elmos Semiconductor AG) zurück erworben werden. Der Kaufpreis je Aktie darf 21,00 Euro (ohne Erwerbsnebenkosten) nicht überschreiten. Der Rückkauf endet spätestens am 31.12.2019. In 2018 wurden 44.662 Aktien mit einem gesamten Kaufpreis von 0,83 Mio. Euro zurückgekauft. Der bereinigte Free Cashflow fiel u.a. aufgrund der höheren Investitionen sowie durch den Bestandsaufbau, wie erwartet, negativ aus. Liquide Mittel: Die Zahlungsmittel und -äquivalente sowie fungiblen Wertpapiere haben sich im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres rückläufig entwickelt. Der Rückgang der Wertpapiere ist im Wesentlichen auf das planmäßige Auslaufen von Wertpapieren zurückzuführen. Die daraus resultierenden Mittel wurden vornehmlich für den Investitionsbedarf des Konzerns verwendet. Finanzierungssituation: Elmos finanziert sich durch Eigenkapital, Schuldscheindarlehen und Bankdarlehen. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Elementen der Finanzierungssituation finden sich im Anhang. Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements: Das vorrangige Ziel der Kapitalsteuerung des Elmos-Konzerns besteht darin, ein angemessenes Bonitätsrating, die jederzeitige Sicherstellung der Liquidität bei hoher finanzieller Flexibilität sowie eine solide Kapitalstruktur zu gewährleisten. Dieses soll die Geschäftstätigkeit und deren langfristige Fortführung unterstützen sowie die Interessen der Anteilseigner, Mitarbeiter und sonstiger Stakeholder wahren. Elmos verfolgt die Strategie einer kontinuierlichen, nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts. Die Kapitalstruktur des Elmos-Konzerns wird vom Vorstand aktiv gesteuert und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der Risiken aus den zugrundeliegenden Vermögenswerten, sofern notwendig, angepasst. Der Konzern überwacht sein Kapital mithilfe der absoluten Höhe der Nettoverschuldung bzw. dem Nettobarmittelbestand und der Eigenkapitalquote. Der Nettobarmittelbestand umfasst Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie Wertpapiere abzüglich kurz- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote setzt das Eigenkapital ins Verhältnis zur Bilanzsumme. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Angaben zu außerbilanziellen Finanzierungsinstrumenten: Neben den aufgeführten Finanzinstrumenten finanziert die Gesellschaft ihre Investitionen z.T. auch durch Leasing-, Miet- und Dienstleistungsverträge. Es besteht jeweils ein ausgewogenes, in der Ausgestaltung marktübliches Verhältnis von Vorteilen und Risiken. Die hieraus bestehenden Rückzahlungsverpflichtungen bilden sich in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen ab. Am 31. Dezember 2018 betrugen diese 42,4 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 49,8 Mio. Euro). VermögenslageVERKÜRZTE BILANZscroll
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aLuL: aus Lieferungen und Leistungen Die Bilanzsumme hat sich in 2018 auf 369,1 Mio. Euro erhöht. Dies bildet sich auf der Aktivseite der Bilanz insbesondere - wie im Vorjahr -im Anstieg der Investitionen in Sachanlagen sowie dem Aufbau der Vorräte ab. Die Passivseite ist wesentlich durch das erhöhte Eigenkapital, primär aufgrund des Konzernüberschusses, beeinflusst. Nettoumlaufvermögen (Net Working Capital): Die Veränderung des Nettoumlaufvermögens begründet sich insbesondere durch den Anstieg der Vorräte. Dies spiegelt die ergriffenen Maßnahmen wider, um die weiterhin hohen Anforderungen des Marktes bezüglich Lieferzeit und Liefervolumina gerecht zu werden. NETTOUMLAUFVERMÖGEN UND WEITERE KENNZAHLENscroll
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aLuL: aus Lieferungen und Leistungen ERMITTLUNG DES ROICscroll
Renditekennzahl: Zur Messung der Rendite des investierten, operativ genutzten Kapitals ermittelt Elmos die Renditekennzahl Return on Invested Capital (RoIC). Somit wird ein Zusammenhang zwischen der Profitabilität und dem investierten, operativ genutzten Kapital hergestellt. Der RoIC dient damit auch als Indikator für den Wertbeitrag. Der RoIC erreichte 19,6% in 2018 (2017: 18,3%). Dieser Anstieg konnte trotz der erhöhten Sachanlagen durch das überproportional gesteigerte EBIT erzielt werden. GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGEElmos hat dank der positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung ihre finanzielle Stärke in 2018 weiter ausbauen können. Die Investitionen fließen insbesondere in den nachhaltigen Ausbau des Testbereichs unter Berücksichtigung des erwarteten Wachstums. Elmos hat das Produktportfolio der Business Lines weiter ausgebaut und optimiert. Auch in neue Produkte und deren Entwicklungen wurde investiert. So wurden bestehende Kundenbeziehungen intensiviert sowie neue Kunden hinzugewonnen. Die solide finanzielle Basis und die gestärkte Wettbewerbsposition bilden ein gutes Fundament für die zukünftige Unternehmensentwicklung. ELMOS SEMICONDUCTOR AG (HGB-EINZELABSCHLUSS)Die Elmos Semiconductor AG ist die Muttergesellschaft des Elmos Konzerns. Der Vorstand der Elmos Semiconductor AG ist für die Leitung der Gesellschaft und des Konzerns verantwortlich. Die Elmos Semiconductor AG ist zudem von ihren direkt und indirekt gehaltenen Tochtergesellschaften und Beteiligungen beeinflusst. Neben der Verantwortung des operativen Geschäfts ist die Konzernmuttergesellschaft im Rahmen der übergeordneten Konzernfunktionen, vertreten durch ihre Vorstände, für die Ausrichtung des Konzerns zuständig und legt somit die Unternehmensstrategie fest. Die Elmos Semiconductor AG stellt ihren Jahresabschluss im Gegensatz zum Konzernabschluss nicht nach den IFRS, sondern nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) auf. Der vollständige Abschluss wird separat veröffentlicht. Der Jahresabschluss ist mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehen. Er wird im Bundesanzeiger veröffentlicht, ist beim Unternehmensregister hinterlegt, kann als Sonderdruck angefordert werden und ist auf der Internetseite www.elmos.com verfügbar. Geschäftsverlauf 2018Die Geschäftsentwicklung und -lage der Elmos Semiconductor AG bestimmt im Wesentlichen die geschäftliche Entwicklung des Konzerns. Darüber berichten wir ausführlich im "Geschäftsmodell des Konzerns" und "Wirtschaftsbericht". Voraussichtliche Entwicklung 2019 und wesentliche Chancen und RisikenDie Erwartungen für die Elmos Semiconductor AG spiegeln sich aufgrund ihrer Verflechtungen mit den Konzerngesellschaften und ihres Gewichts im Konzern in der Prognose des Konzerns wider. Auch die voraussichtliche Entwicklung der Elmos Semiconductor AG im Geschäftsjahr 2019 hängt wesentlich von der Entwicklung des Gesamtkonzerns sowie dessen Chancen- und Risikolage ab. Diese ist Gegenstand des Chancen- und Risikoberichts sowie der Prognose des Konzerns. Soweit gelten die dort gemachten Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung und der Risikolage des Konzerns auch für die künftige Entwicklung und die Risikolage der Elmos Semiconductor AG. Die nach §289 Abs. 4 HGB erforderliche Beschreibung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess für die Elmos Semiconductor AG erfolgt im Abschnitt "Chancen und Risiken". Als Muttergesellschaft des Konzerns erhält die Elmos Semiconductor AG auch Erträge von ihren Beteiligungsgesellschaften. Das Beteiligungsergebnis setzt sich aus Ergebnisabführungen bzw. Verlustübernahmen inländischer sowie Ausschüttungen einzelner Tochtergesellschaften zusammen. Demnach sollte sich die für 2019 erwartete Geschäftsentwicklung im Konzern auch auf das Ergebnis der Elmos Semiconductor AG auswirken. Insgesamt erwarten wir für 2019 bei der Elmos Semiconductor AG einen Bilanzgewinn, der es ermöglicht, unsere Aktionäre angemessen an der Ergebnisentwicklung des Konzerns zu beteiligen. Umsatz- und ErtragsentwicklungVERKÜRZTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (HGB)scroll
Die Umsatzerlöse sind im abgelaufenen Geschäftsjahr um 10,0% auf 252,8 Mio. Euro angestiegen. Ein Großteil des Umsatzzuwachses ist dabei, wie in den Vorjahren, auf die Region Asien/Pazifik zurückzuführen. Das Betriebsergebnis konnte in 2018 um 28,7% gesteigert werden. Der Rückgang im Beteiligungs- und Finanzergebnis erklärt sich durch eine größere Ausschüttung eines Tochterunternehmens in 2017. FinanzlageVERKÜRZTE KAPITALFLUSSRECHNUNG (HGB)scroll
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Vorjahreswert aufgrund der Umgliederung von
Wertpapieren angepasst Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zu 2017 höher ausgefallen. Dies ist insbesondere auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen zum Jahresende zurückzuführen. Die Veränderung beim Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus den Finanzverbindlichkeiten. Diese waren in 2017 durch die Aufnahme eines Schuldscheindarlehens positiv geprägt, in 2018 erfolgte eine Rückzahlung von Bankdarlehen. Die Finanzmittel zum Ende des Geschäftsjahres 2018 sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken. VermögenslageVERKÜRZTE BILANZ (HGB)scroll
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 7,1% auf 341,6 Mio. Euro per 31. Dezember 2018 gestiegen. Auf der Aktivseite ist dies auf den Anstieg des Anlagevermögens, der Vorräte sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Auf der Passivseite ist die Steigerung insbesondere durch die Erhöhung des Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten begründet. Bilanzgewinn und GewinnverwendungsvorschlagDie rechtliche Basis für eine Ausschüttung bildet der nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ermittelte Bilanzgewinn der Elmos Semiconductor AG. Der Jahresabschluss weist einen Bilanzgewinn in Höhe von 127,2 Mio. Euro aus. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 15. Mai 2019 vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2018 für die Ausschüttung einer Dividende von 0,52 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden und den verbleibenden Teil auf neue Rechnung vorzutragen. NACHTRAGSBERICHTEs gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2018 eingetreten sind. CHANCEN UND RISIKENCHANCENChancen werden im Konzern identifiziert und analysiert. Die Unternehmensführung ist darauf ausgerichtet, den Wert des Unternehmens systematisch und kontinuierlich zu steigern. Eine Quantifizierung der Chancen ist nicht durchgängig durchführbar, weil diese in der Regel durch externe Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren sowie komplexe Wechselbeziehungen bestimmt sind, welche durch Elmos nur begrenzt oder gar nicht beeinflussbar sind. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische ChancenGesamtwirtschaftliche Chancen eröffnen sich für Elmos beispielsweise in Wachstumsmärkten. Hierzu zählt insbesondere der asiatische Markt. Gleichzeitig behaupten wir in etablierten Märkten unsere Position mit automobilen Halbleitern in bestimmten Applikationen. Branchenspezifische Chancen eröffnen sich für uns insbesondere durch folgende Megatrends im Automobilbereich: Fahrerassistenzsysteme bis hin zum autonomen Fahren, Elektromobilität sowie höhere Anforderungen an Sicherheit, Konnektivität und Komfort. Zudem wollen wir unseren nicht automobilen Kunden Lösungen anbieten, mit deren Hilfe diese eine marktführende Stellung in ihrer jeweiligen Anwendung einnehmen können. Produktspezifische ChancenProduktspezifische Chancen eröffnen sich für Elmos durch Innovationen. Unsere Business Lines wollen die Chancen bei Kunden durch innovative oder weiterentwickelte und qualitativ hochwertige Produkte kontinuierlich steigern. Neben unserem Geschäft mit ASICs bieten sich weitere Chancen durch die vermehrte Entwicklung und den Vertrieb von ASSPs. Des Weiteren nutzen wir diese Chancen, indem wir konsequent in die Forschung und Entwicklung investieren und die Prozesse unserer Foundry-Partner nutzen können. Sollten wir in unserer Entwicklung bessere Fortschritte machen als derzeit erwartet, könnte dies dazu führen, dass mehr neue und verbesserte Produkte auf den Markt gebracht werden. Zudem sieht Elmos eine Chance in der Erweiterung des Produktportfolios. Dies kann auch durch eine sinnvolle Bereicherung mittels Akquisitionen von Drittfirmen bzw. Technologien erfolgen. Elmos vermarktet ihre Produkte nach Applikationen, Regionen und Branchen. Innerhalb der Regionen konzentrieren wir unsere Vertriebskapazitäten auf die Märkte mit dem größten Geschäfts- und Umsatzpotenzial. Wir investieren in die Weiterentwicklung unseres Vertriebs- und Applikations-Supports in der Nähe des Kunden, um unsere Lösungen effektiv zu vertreiben und unsere Kundenbeziehungen zu intensivieren. Sonstige ChancenWir arbeiten permanent an der Optimierung unserer Prozesse u.a. in den Bereichen Entwicklung, Produktion, Technologie, Qualität, Administration und Logistik und investieren konzernweit in Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. GESAMTBEURTEILUNG DER CHANCEN DURCH DIE UNTERNEHMENSLEITUNGDie Unternehmensleitung der Elmos ist zuversichtlich, dass die Ertragskraft des Konzerns eine solide Basis für unsere künftige Geschäftsentwicklung darstellt und für die nötigen Ressourcen sorgt, um die dem Konzern zur Verfügung stehenden Chancen zu verfolgen. Sollten wir mit diesen Maßnahmen und Methoden bessere Fortschritte machen als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unseren Ausblick und unsere mittelfristigen Perspektiven übertreffen. Dabei haben vor allem die gesamtwirtschaftlichen, branchenspezifischen und produktstrategischen Chancen das Potenzial, einen positiven Beitrag für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu leisten. RISIKENDie folgenden Ausführungen beinhalten auch Informationen gemäß §289 Abs. 4 HGB und §315 Abs. 4 HGB und den erläuternden Bericht zu wesentlichen Merkmalen des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems. ![]() Elmos fasst die innerhalb des Unternehmens vorhandenen Maßnahmen zur Risikofrüherkennung zusammen. Dieses System ist darauf ausgerichtet, den Bestand des Unternehmens zu sichern. Es entspricht den gesetzlichen Anforderungen an ein Risikofrüherkennungssystem gemäß §91 Abs. 2 AktG und steht im Einklang mit den Deutschen Corporate Governance Grundsätzen. Die Gesamtverantwortung hierfür obliegt dem Vorstand. Risiken werden regelmäßig identifiziert und deren Einfluss auf die Unternehmensziele analysiert. Wo der Konzern Kompetenzen besitzt, geht er bewusst bestimmte Risiken ein, wenn gleichzeitig ein angemessener Ertrag zu erwarten ist. Darüber hinaus werden größere Risiken möglichst vermieden. Eingegangene Risiken, die dem Konzern bekannt sind, werden analysiert und überprüft. Soweit möglich werden geeignete Gegenmaßnahmen entwickelt. Es sind verbindliche Vorgaben und Regeln zur Risikoerfassung formuliert. In einem standardisierten Prozess informieren die Bereiche in Reviewgesprächen mit abgestuften Schwellenwerten über den aktuellen Status von bedeutenden Risiken. Ad-hoc-Risiken und eingetretene Schäden werden bei Eilbedürftigkeit unabhängig von den normalen Berichtswegen unmittelbar kommuniziert. Einzelne Risiken werden in Risikogruppen zusammengefasst. Für diese Risikogruppen wird die Risikobewertung als Gesamteinschätzung der Einzelrisiken dargestellt. Gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und voraussichtlichen Schadenshöhe bezogen auf unsere Geschäftstätigkeit und unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage klassifizieren wir die Risiken gemäß der dargestellten Matrix und bewerten diese Risiken mit "sehr gering", "gering", "gering bis mittel", "mittel", "mittel bis hoch", "hoch" und "sehr hoch". Zu jedem Risiko werden Maßnahmen zur Reduzierung aufgeführt, die auch unter Hinzuziehung von Frühwarnindikatoren regelmäßig mit den Verantwortlichen erörtert werden. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den RechnungslegungsprozessDas interne Kontrollsystem besteht aus einer Reihe von Strukturen und Prozessen zur Steuerung sowie Überwachung von zentralen Geschäftsprozessen. Ziel ist es, Risiken zu erkennen sowie bekannte Risiken zu begrenzen und somit einen reibungslosen Geschäftsverlauf sicherzustellen. Es umfasst die vom Management eingeführten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, die auf die organisatorische Umsetzung der Entscheidungen des Managements gerichtet sind. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess der einbezogenen Unternehmen und des Konzerns sind Strukturen und Prozesse implementiert, die der Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses dienen. Die Grundsätze, Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind konzernweit durch entsprechende Richtlinien, Arbeitsanweisungen und Verantwortlichkeiten geregelt, die bei Bedarf an aktuelle interne und externe Entwicklungen angepasst werden. Wesentliche Merkmale des auf den Rechnungslegungsprozess bezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem sind (i) die Identifikation der wesentlichen Risikofelder und Kontrollbereiche mit Relevanz für den konzernweiten Rechnungslegungsprozess, (ii) Kontrollen zur Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und dessen Ergebnisse, (iii) präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen und den Bereichen, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Konzernabschlusses generieren, inklusive definierter Genehmigungsprozesse in relevanten Bereichen, (iv) Maßnahmen und Zugriffsregelungen zur ordnungsgemäßen EDV-gestützten Verarbeitung von konzernrechnungslegungsbezogenen Sachverhalten und Daten sowie (v) die Regelung von Verantwortlichkeiten bei der Einbeziehung externer Spezialisten. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess im Konzern. Weitere Angaben zu den Grundlagen des Risikomanagements finden Sie im Konzernanhang. Ökonomische, politische, gesellschaftliche und regulatorische Risiken (Risikobewertung: mittel)Der Einsatz unserer Produkte hängt auch von ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen ab. Ereignisse wie eine weltweite Wirtschaftskrise, politische Veränderungen, Anhebung von Zöllen, Schwankungen bei Währungen, geänderte Zulassungsbestimmungen für Neufahrzeuge, eine Rezession in Europa oder anderen wichtigen Weltmärkten, eine deutliche Verlangsamung des Wachstums in Asien (insbesondere China) sowie eine Erhöhung von Staatsschulden könnten sich negativ auf die Fähigkeit und Bereitschaft unserer Kunden auswirken, unsere Produkte zu nutzen. Abhängig von den Bedingungen eines möglichen Brexits könnten Auswirkungen auf Elmos entstehen. Zum aktuellen Zeitpunkt sehen wir hieraus durch direkte Effekte keinen absehbar wesentlichen negativen Einfluss auf das Unternehmen. Resultierend aus einem Brexit könnten aber auch momentan nicht zu prognostizierende indirekte Auswirkungen auf Elmos entstehen (z.B. Abschwächung der Gesamtkonjunktur, Lieferfähigkeit unserer Kunden u.v.m.). Solche Ereignisse könnten die Nachfrage nach Autos und damit auch nach unseren Halbleitern abschwächen. Gesellschaftliche und politische Instabilität, beispielsweise verursacht durch Terroranschläge, Krieg oder internationale Konflikte oder durch Pandemien, Naturkatastrophen und anhaltende Streiks könnten sich negativ über die jeweils betroffene Wirtschaft hinaus auswirken und somit auch unsere Geschäftstätigkeit beeinträchtigen. Branchen-/Marktrisiken (Risikobewertung: mittel bis hoch)Abhängigkeit von der AutomobilindustrieDas Kerngeschäft von Elmos steht in direktem Zusammenhang mit der Nachfrage der Automobil- bzw. der Automobilzuliefererindustrie nach Halbleitern. Ein starker Einbruch bei den Automobil-Produktions- und Absatzzahlen stellt auch für Elmos als Halbleiterlieferanten ein Risiko dar. Auch wird die Nachfrage nach den Halbleitern und Sensoren von Elmos durch die Lieferfähigkeit anderer Lieferanten beeinflusst, da Systeme und Autos nur dann gefertigt werden können, wenn alle Lieferanten liefern können. Die Kundenstruktur von Elmos zeigt eine gewisse Abhängigkeit von einigen großen Automobilzulieferern. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass ein Kunde in der Regel mehrere Produkte mit verschiedenen Lebenszyklen bezieht und diese oft in verschiedenen Modellen, Marken und Märkten zum Einsatz kommen. Durch die in den vergangenen Jahren forcierte Hinwendung von Elmos zu ASSPs wird diese Kundenabhängigkeit verringert, da solche Produkte an mehrere Kunden verkauft werden können. Andererseits steigt das Risiko der Austauschbarkeit, weil auch Wettbewerber oftmals vergleichbare Lösungen anbieten können. WettbewerbsrisikenEine Vielzahl von Wettbewerbern im Halbleitermarkt für automobile Anwendungen bietet ähnliche Produkte wie Elmos auf vergleichbarer technologischer Grundlage an. Bei großvolumigen Aufträgen steht Elmos auch im Wettbewerb zu Großproduzenten und ist entsprechendem Preisdruck ausgesetzt. Personalrisiken (Risikobewertung: gering bis mittel)Abhängigkeit von einzelnen MitarbeiternDie sehr entwicklungsintensive Geschäftstätigkeit des Unternehmens führt zu einem stark ausgeprägten und sehr spezifischen Know-how, jedoch nicht zwangsläufig zu Patenten. Somit ergibt sich für Elmos, wie für jedes Technologieunternehmen, eine Abhängigkeit von bestimmten Mitarbeitern. Mangel an qualifizierten MitarbeiternEin wichtiger Aspekt des Erfolges am Markt ist die Qualität und Verfügbarkeit von Mitarbeitern. Es besteht das Risiko, dass qualifizierte Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und zeitnah kein adäquater Ersatz gefunden werden kann. Auch besteht das Risiko, dass das Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter nicht für sich gewinnen könnte, falls ein neuer Bedarf entsteht. Dieses könnte die Unternehmensentwicklung negativ beeinflussen. Forschungs- und Entwicklungsrisiken (Risikobewertung: mittel bis hoch)Der Markt für Elmos-Produkte ist durch ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der Produkte gekennzeichnet. Der Erfolg von Elmos ist deshalb stark von der Fähigkeit abhängig, Markttrends und technologische Entwicklungen richtig einzuschätzen, um so innovative und komplexe Produkte oder Nachfolgegenerationen von bestehenden Produkten effizient zu entwickeln, sie rechtzeitig im Markt einzuführen und zu erreichen, dass diese Produkte von den Kunden ausgewählt werden. Des Weiteren besteht das Risiko, dass Produkte oder komplette Applikationsfelder, die für Elmos umsatzrelevant sind, durch neue Technologien ganz oder teilweise substituiert werden und Elmos keine wettbewerbsfähigen Produkte in diesem Bereich mehr anbieten kann. Bei kundenspezifischen Produkten wird der Kunde an den Entwicklungskosten von Elmos beteiligt. Bei Entwicklungen, die nicht in eine Lieferbeziehung münden, besteht das Risiko, dass nicht amortisierte Kosten bei der Gesellschaft verbleiben. Für von Elmos selbst initiierte Produktentwicklungen, d.h. alle ASSPs, liegen keine festen Kundenaufträge vor und daher trägt Elmos die Entwicklungskosten selbst. Bei zu geringer Kundenakzeptanz können die Entwicklungs- und Produktionskosten daher nicht durch den Verkauf der Produkte amortisiert werden. Allerdings arbeitet Elmos auch bei der Entwicklung von ASSP-Bausteinen nach Möglichkeit mit Leitkunden zusammen, um die Wahrscheinlichkeit für einen Markterfolg zu erhöhen. Der zukünftige Erfolg von Elmos ist auch von der Fähigkeit abhängig, neue Entwicklungs- und Produktionstechnologien zu entwickeln oder einzusetzen. Elmos entwickelt analoge und digitale Halbleiterstrukturen und -funktionen für ihre selbst entwickelte modulare Hochvolt-CMOS-Prozesstechnologie oder entwickelt Produkte auf von Foundries bereitgestellten Prozessen. Trotz sorgfältiger Recherche könnte es der Fall sein, dass Elmos bei Produktentwicklungen Patentrechte von Dritten verletzt. Dies könnte erheblichen Einfluss auf das betroffene Produkt und dessen Vermarktung haben. Sollte Elmos zukünftig nicht in der Lage sein, neue Produkte und Produktverbesserungen zu entwickeln, zu produzieren und abzusetzen, dürfte dies signifikante Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Finanzwirtschaftliche Risiken (Risikobewertung: mittel)BeteiligungsbereichDurch die Allokation von finanziellen Mitteln in die Tochtergesellschaften und Unternehmensbeteiligungen besteht die erhöhte Pflicht, mit entsprechenden Controlling-Instrumenten und Soll-Ist-Analysen mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen bzw. zu minimieren. Darüber hinaus werden regelmäßige Reviews der Tochtergesellschaften und Beteiligungen durchgeführt. Weitere finanzwirtschaftliche Risiken sind im Konzernanhang aufgeführt. Betriebs- und operative Risiken (Risikobewertung: mittel bis hoch)BeschaffungsrisikenDie von Elmos für die Fertigung benötigten Rohstoffe sind weltweit zum Teil bei verschiedenen Lieferanten verfügbar, unterliegen jedoch in einigen Fällen einer Monopolsituation. Branchentypischerweise besteht eine gewisse Abhängigkeit von einzelnen fernöstlichen Partnern im Assembly-Bereich. Elmos hat das Risiko gestreut, indem sie, wenn möglich, mit mehreren Partnern aus verschiedenen Regionen zusammenarbeitet. Ebenso ist dies bei der Zusammenarbeit mit Foundries der Fall. Bei den Maschinenanbietern gibt es Konzentrationstendenzen in Richtung eines Oligopolmarkts, sodass die Verhandlungsmacht von Elmos begrenzt ist. Rohmaterialien könnten aufgrund von gestiegener Nachfrage, z.B. resultierend in Engpässen beim Hersteller, nicht im benötigten Umfang bezogen werden. Auch ein überproportionaler Preisanstieg, beispielsweise für Rohwafer, kann eintreten. Solch einen Preisanstieg registrieren wir seit einigen Jahren. ProdukthaftungDie von Elmos produzierten Produkte werden als Komponenten in komplexe elektronische Systeme integriert. Fehler oder Funktionsmängel der von Elmos hergestellten Halbleiter oder der elektronischen Systeme, in die sie integriert sind, können direkt oder indirekt Eigentum, Gesundheit oder Leben Dritter beeinträchtigen. Elmos ist meist nicht in der Lage, die Haftung gegenüber Abnehmern oder Dritten in ihren Absatzverträgen vollständig auszuschließen. Elmos verfolgt konsequent eine Null-Fehler-Strategie und investiert stetig in die Erkennung und Vermeidung von Fehlerquellen und Fehlern. Um mögliche Fehlerquellen in sicherheitsrelevanten Bauteilen für Fahrzeuge zu minimieren, hat Elmos den Entwicklungsprozess nach ISO 26262 (Funktionale Sicherheit) eingeführt und zertifiziert. Die Halbleiterchips werden zudem hinsichtlich ihrer Qualität und Funktion in der Produktion im Regelfall für Automobilanwendungen umfangreich getestet. Obwohl die Gesellschaft weitreichende Testverfahren vor der Auslieferung ihrer Produkte einsetzt, können sich Produktfehler möglicherweise erst beim Verbau oder dem Gebrauch der Produkte durch den Endverbraucher zeigen. Wenn solche Produktfehler auftreten, kann dies teure und zeitaufwändige Produktmodifikationen und weitere Haftungsansprüche nach sich ziehen. Auch ein Rückruf, für den Elmos die Haftung übernehmen müsste, kann wesentliche Auswirkungen haben. Rechtliche RisikenDerzeit bestehen keinerlei Rechtsstreitigkeiten, deren Ausgang ein hohes Risiko für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beinhalten könnten. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es in der Zukunft zu solchen Verfahren kommt. Diese Verfahren könnten beispielsweise aus operativen Umständen, Schutz- und Markenrechtsangelegenheiten oder im Zusammenhang mit Beteiligungsstrukturen im Elmos-Konzern entstehen. Je nach Risikoeinschätzung wird für rechtliche Risiken eine entsprechende bilanzielle Vorsorge durch die Bildung von Rückstellungen getroffen; Ansatz und Bewertung erfolgen dabei im Konzernabschluss nach IAS 37. Da die Ergebnisse gerichtlicher Verfahren nicht vorhersagbar sind, können Aufwendungen entstehen, die wesentlichen Einfluss auf unser Geschäft haben und die gebildeten Rückstellungen übersteigen. Informationstechnische RisikenWie für andere globale Unternehmen ist auch für Elmos die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Informationstechnologie (IT) von großer Bedeutung. Dies gilt in zunehmendem Maße sowohl für den Einsatz informationstechnischer Systeme zur Unterstützung der Geschäftsprozesse, als auch für die Unterstützung der internen und externen Kommunikation. Elmos hat 2018 proaktiv den Schutz gegen sogenannte Cyberangriffe erhöht und arbeitet kontinuierlich an weiteren Verbesserungen. Des Weiteren wurden Verarbeitungsprozesse und technische Systeme, die persönliche Daten betreffen, an die hohen Anforderungen der 2018 eingeführten Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) angepasst. Trotz aller technischen Vorsichtsmaßnahmen kann jede gravierende Störung dieser Systeme zu einem Datenverlust und/oder zu einer Beeinträchtigung der Produktion, Störung von Geschäftsprozessen, Rechtsstreitigkeiten oder Bußgeldforderungen mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen. BetriebsunterbrechungNeben den bereits dargestellten und erläuterten Betriebsrisiken ist die Zerstörung der Fertigungsanlagen durch Feuer oder andere Katastrophen ein wesentliches betriebliches Risiko. Auch wenn das Betriebsunterbrechungsrisiko durch solche Ereignisse angemessen versichert ist, besteht eine erhebliche Gefahr des Verlustes von Schlüsselkunden. Dieses Risiko ist nicht versicherbar. Eine Betriebsunterbrechung könnte auch durch einen Ausfall der Stromversorgung entstehen. Die Fertigungsanlagen sind auf einen kurzfristigen Ausfall des Stromnetzes im Rahmen der Möglichkeiten vorbereitet. Durch die Produktion in räumlich getrennten eigenen und externen Fertigungen wird das Risiko einer Betriebsunterbrechung reduziert. Die üblichen versicherbaren Risiken wie Feuer, Wasser, Sturm, Diebstahl, Haftpflicht sowie die Kosten eines etwaigen Rückrufs sind angemessen versichert. In 2018 haben wir Versicherungen für weitere Risiken, beispielsweise Cyber-Angriffe und Vertrauensschäden, abgeschlossen. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass die Kosten eines möglichen Rückrufs oder anderer Ereignisse die Deckungssumme der Versicherung überschreiten könnten. Weitere typischerweise versicherbare Risiken, die die Entwicklung des Konzerns wesentlich beeinträchtigen oder den Fortbestand des Konzerns gefährden können, sind derzeit nicht bekannt. GESAMTBEURTEILUNG DER RISIKEN DURCH DIE UNTERNEHMENSLEITUNGElmos konsolidiert und aggregiert alle von den verschiedenen Unternehmensbereichen und -funktionen gemeldeten Risiken. Die Risiken werden analysiert, allerdings können Einzelrisiken im Extremfall erheblichen substanziellen Schaden anrichten. Dies ist weder vorhersehbar noch auszuschließen. Unabhängig davon ist festzuhalten, dass auch das Eintreten eines Einzelrisikos, ohne bis zum Extremfall zu eskalieren, erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben kann. Die oben aufgeführten Risiken werden vom Management gemäß den dort jeweils genannten Risikoklassen in Bezug auf die mögliche Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit eingeschätzt. Dabei ist festzustellen, dass in einigen Kategorien Risiken bestandsgefährdender Natur vorhanden sind, diese aber i.d.R. mit einer relativ geringen Eintrittswahrscheinlichkeit behaftet sind. So werden derzeit keine Einzelrisiken sowohl mit der höchsten Schadensklasse als auch der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet (d.h. keine Risikobewertung "sehr hoch"). PROGNOSEBERICHTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGENDie wirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen für das Geschäft der Elmos zeigt im Vergleich zum Vorjahr abschwächende Tendenzen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für 2019 mit einem weltweiten Wachstum von 3,5% (2018: 3,7%). Als Hauptgründe für die geringere Wachstumsprognose nennen die Experten die Schwankungen an den Finanzmärkten in den Industriestaaten sowie die Handelskonflikte. Für den weltweiten Automobilmarkt erwartet der VDA in 2019 nur ein leichtes Plus von 1% gegenüber 2018. Der weltweite Halbleitermarkt wird in 2019 laut dem Halbleiterverband WSTS um 2,6% zulegen. Das Wachstum soll damit deutlich geringer ausfallen als in den beiden Vorjahren. Für den weltweiten automobilen Halbleitermarkt erwartet IC Insights im Zeitraum von 2016 bis 2021 ein jährliches, durchschnittliches Wachstum von 5,4%. Der Markt der MEMS-Drucksensoren soll, laut einer Studie des Marktforschungsunternehmen Yole Développement, im Zeitraum von 2016-2023 pro Jahr durchschnittlich um 3,8% wachsen. PROGNOSTIZIERTE MARKTENTWICKLUNGscroll
Quellen:
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IWF OPERATIVE ZIELE 2019Umsatz- und ErgebniszieleDie Prognose der Elmos für das Geschäftsjahr 2019 basiert auf den zuvor genannten Erwartungen und Annahmen zur allgemeinen Wirtschaftsentwicklung und den spezifischen Branchenentwicklungen. Auf Basis der internen und externen Einschätzungen des Marktes rechnet Elmos in 2019 gegenüber dem Vorjahr mit einem Umsatzwachstum von 6% bis 10% (2018: 277,6 Mio. Euro). Die EBIT-Marge soll zwischen 13% und 17% (2018: 18,4%) liegen. Das Unternehmen plant einen signifikanten Ausbau der Produktentwicklung und hat hierfür bereits Maßnahmen angestoßen. Es wird für beide Segmente erwartet, dass sie positiv zum Geschäftsergebnis beitragen. Die Mikromechanik kann sich jedoch, aufgrund des verhältnismäßig kleineren Umsatz- und Ergebnisanteils, volatiler entwickeln. Der Prognose liegt ein Wechselkursverhältnis von 1,15 US-Dollar/ Euro zu Grunde. Investitions- und LiquiditätszieleDer Ausbau des Testbereichs wird auch in 2019 fortgesetzt. Zudem wird begonnen, die Fablite-Strategie auch auf die Backend-Kapazitäten zu erweitern und mittel- und langfristig den Test verstärkt mit externen Partnern durchzuführen. Ein signifikanter Ausbau der eigenen Frontend-Kapazitäten ist zurzeit nicht vorgesehen. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte abzgl. aktivierten Entwicklungsleistungen sollen <15% des Umsatzes betragen (2018: 14,9%). Die Investitionen betreffen im Wesentlichen das Halbleitersegment. Elmos rechnet in 2019 mit einem positiven bereinigten Free Cashflow (2018: -3,3 Mio. Euro). PROGNOSE 2019scroll
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Investitionen in Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte abzgl. aktivierten Entwicklungsleistungen DividendenzieleDie freie Liquidität soll teils zur Zahlung einer Dividende verwendet werden. Aufgrund der nachhaltig positiven Unternehmens- und Ergebnisentwicklung werden Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung im Mai 2019 eine im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Dividende in Höhe von 0,52 Euro (Vorjahr: 0,40 Euro) vorschlagen. Prämissen der PrognosenElmos schätzt die mittel- und langfristigen Wachstumsaussichten für die Automobilelektronik positiv ein. Der vermehrte Einsatz von Elektronik wird durch zahlreiche Trends bestimmt: z.B. Fortschritte bei Fahrerassistenzsystemen bis hin zum autonomen Fahren, Elektrifizierung des Antriebsstranges sowie steigende Anforderungen an Sicherheits- und Komfortapplikationen. Eine positive Entwicklung für Elmos setzt den Erfolg unserer heutigen und zukünftigen Kunden sowie unsere Fähigkeit voraus, Produkte bei diesen zu platzieren. Der internationale Markt der Automobilzulieferer unterliegt einem intensiven Wettbewerb. Effekte, die sich daraus ergeben, wie z.B. Marktveränderungen oder Portfolioverschiebungen bei unseren Kunden, lassen sich nur schwer vorhersagen. Unsere Prognose beinhaltet die zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichtes der Gesellschaft bekannten Ereignisse, die einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung des Elmos-Konzerns haben könnten. Der Ausblick basiert unter anderem auf den dargestellten Prämissen der konjunkturellen Entwicklung sowie den Hinweisen im Chancen- und Risikobericht. Die Erwartungen können durch Marktturbulenzen bzw. durch weltpolitische und ökonomische Unsicherheiten o.ä. beeinträchtigt werden. Gewinnverwendung und DividendenvorschlagVorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung im Mai 2019 die Ausschüttung einer Dividende von 0,52 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2018 aus dem Bilanzgewinn 2018 der Elmos Semiconductor AG in Höhe von 127,2 Mio. Euro vor. Die Gesamtausschüttung würde damit 10,3 Mio. Euro betragen, basierend auf 19.748.531 dividendenberechtigte n Aktien per 31. Dezember 2018. RECHTLICHE ANGABENÜBERNAHMERECHTLICHE ANGABENIm Folgenden sind die nach §§289a, 315a HGB geforderten übernahmerechtlichen Angaben zum 31. Dezember 2018 dargestellt (zugleich erläuternder Bericht nach §176 Abs. 1 Satz 1 AktG). Die Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals sowie die Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreiten, finden Sie im Konzernanhang. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffenGesetzliche Beschränkungen des Stimmrechts von Aktien können sich insbesondere aus den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) oder des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) ergeben. Beispielsweise unterliegen Aktionäre unter bestimmten Voraussetzungen nach §136 AktG einem Stimmverbot. Weiter stehen der Elmos Semiconductor AG gemäß §71b AktG aus eigenen Aktien keine Rechte zu, auch kein Stimmrecht. Auch können aufgrund von Verstößen gegen kapitalmarktrechtliche Mitteilungspflichten nach Maßgabe des §28 WpHG Rechte aus Aktien, wie z.B. das Stimmrecht, zumindest zeitweise nicht bestehen. Aktienbasierte Vergütungsbestandteile von Aufsichtsrat, Vorstand und Mitarbeitern sehen teilweise zeitliche Verfügungsbeschränkungen, wie z.B. Haltefristen, für eine geringe Anzahl von Aktien vor. Des Weiteren bestehen vorsorgliche, zeitlich begrenzte Handelsbeschränkungen für Aufsichtsrat, Vorstand und einzelne Mitarbeiter. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihenAktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, wurden nicht ausgegeben. Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von ArbeitnehmerbeteiligungenAm Kapital der Elmos Semiconductor AG beteiligte Arbeitnehmer üben ihre Kontrollrechte wie andere Aktionäre unmittelbar nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften und der Satzung aus. Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über SatzungsänderungenWir verweisen auf die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften für die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands (§§84, 85 AktG) sowie für die Änderung der Satzung (§§133, 179 AktG). Ergänzende Bestimmungen aus der Satzung ergeben sich nicht. Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe von AktienDer Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 10. Mai 2021 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/ oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 9.900.000 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Wird das Grundkapital gegen Bareinlagen erhöht, ist den Aktionären ein Bezugsrecht zu gewähren. Die Aktien können von Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats dieses Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Die Summe der nach dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts gegen Bar- und Sacheinlagen ausgegebenen Aktien darf einen anteiligen Betrag des Grundkapitals von 3.988.372,00 Euro nicht übersteigen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen. Das Grundkapital ist um bis zu 219.851 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2010/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Einlösung von Bezugsrechten, die auf der Grundlage der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 4. Mai 2010 bis zum 3. Mai 2015 an Mitarbeiter, Führungskräfte und Vorstandsmitglieder der Gesellschaft sowie an Mitarbeiter und Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen gewährt wurden (Aktienoptionsplan 2010). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie im Rahmen des Aktienoptionsplans 2010 nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 4. Mai 2010 aus dem bedingten Kapital Bezugsrechte ausgegeben wurden und die Inhaber dieser Bezugsrechte hiervon innerhalb der Ausübungsfrist Gebrauch machen, soweit nicht ein Barausgleich gewährt wird oder eigene Aktien zur Bedienung eingesetzt werden. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahrs an, in dem sie durch Ausübung von Bezugsrechten entstehen, am Gewinn teil. Das Grundkapital ist um bis zu 1.200.000 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2015/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Einlösung von Bezugsrechten, die auf der Grundlage der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 8. Mai 2015 bis zum 7. Mai 2020 an Mitarbeiter, Führungskräfte und Vorstandsmitglieder der Gesellschaft sowie an Mitarbeiter und Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen gewährt werden (Aktienoptionsplan 2015). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie im Rahmen des Aktienoptionsplans 2015 nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 8. Mai 2015 aus dem bedingten Kapital Bezugsrechte ausgegeben werden und die Inhaber dieser Bezugsrechte hiervon innerhalb der Ausübungsfrist Gebrauch machen, soweit nicht ein Barausgleich geleistet wird oder eigene Aktien zur Bedienung eingesetzt werden. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Bezugsrechten entstehen, am Gewinn teil. Abweichend hiervon kann der Vorstand bzw. - soweit es die Mitglieder des Vorstands betrifft - der Aufsichtsrat festlegen, dass die neuen Aktien vom Beginn des Geschäftsjahres an, für das im Zeitpunkt der Ausübung des Bezugsrechts noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teilnehmen. Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe von Wandel- und OptionsschuldverschreibungenDas Grundkapital ist um bis zu 7.800.000 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2015/II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch die Hauptversammlung vom 8. Mai 2015 unter Tagesordnungspunkt 7 von Elmos oder einer Elmos-Konzerngesellschaft im Sinne von §18 AktG bis zum 7. Mai 2020 begeben werden, von ihrem Wandlungs-/Optionsrecht Gebrauch machen, ihrer Wandlungs-/Optionspflicht genügen oder Andienungen von Aktien erfolgen und soweit nicht andere Erfüllungsformen zur Bedienung eingesetzt werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu den nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses in den Schuldverschreibungs- bzw. Optionsbedingungen jeweils zu bestimmenden Wandlungs-/Optionspreisen. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahrs an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- bzw. Optionsrechten oder durch Erfüllung von Wandlungspflichten entstehen, am Gewinn teil. Abweichend hiervon kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats festlegen, dass die neuen Aktien vom Beginn des Geschäftsjahres an, für das im Zeitpunkt der Ausübung von Wandlungs- bzw. Optionsrechten oder der Erfüllung von Wandlungspflichten noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teilnehmen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Befugnisse des Vorstands zum Rückkauf von AktienDer Vorstand ist aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 16. Mai 2018 ermächtigt, bis zum 15. Mai 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien zu erwerben. Die Ermächtigung ist auf den Erwerb von Aktien, auf die ein Anteil am Grundkapital in Höhe von bis zu insgesamt 10% des derzeitigen Grundkapitals entfällt, beschränkt. Die Ermächtigung kann ganz oder in mehreren Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, für einen oder mehrere Zwecke im Rahmen der vorgenannten Beschränkung ausgeübt werden. Der Erwerb kann über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder durch einen Ankauf von einzelnen Aktionären aufgrund individueller Vereinbarungen, jedoch nicht von der Weyer Beteiligungsgesellschaft mbH, der ZOE-VVG GmbH, der Jumakos Beteiligungsgesellschaft mbH sowie sonstigen Personen, die nach Art. 19 Abs. 1 MAR meldepflichtig sind, erfolgen. Zu den einzelnen Erwerbsarten enthält die Ermächtigung differenzierende Anforderungen, vor allem hinsichtlich des zulässigen Kaufpreises. Im Rahmen dieser Ermächtigung haben Vorstand und Aufsichtsrat am 7. Dezember 2018 beschlossen, bis zum 31. Dezember 2019 bis zu 1.005.176 eigene Aktien über die Börse zurückzukaufen, wobei der Einzelpreis je Aktie 21,00 Euro (ohne Erwerbsnebenkosten) nicht übersteigen darf. Die zurückgekauften Aktien können zu allen in der Hauptversammlung vom 16. Mai 2018 beschlossenen Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien vorgesehenen Zwecke verwendet werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Konzernanhang. Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels in Folge eines Übernahmeangebots stehenEinige Kreditverträge, Lieferverträge, Lizenzverträge, Patentlizenzaustauschverträge, Beteiligungsverträge, Kooperationsverträge sowie Förderverträge bzw. -bescheide enthalten "Change of Control"-Klauseln. Diese können dem Vertragspartner bei wesentlichen Änderungen der Eigentumsverhältnisse bei Elmos Sonderkündigungsrechte, andere für die Gesellschaft unter Umständen nachteilige Sonderrechte einräumen oder die Fortsetzung des Vertrags von der Zustimmung des Vertragspartners abhängig machen. Diese Klauseln entsprechen der marktüblichen Praxis. Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines ÜbernahmeangebotsDie Vorstandsmitglieder sind im Falle eines Kontrollwechsels jeweils berechtigt, ihren Dienstvertrag innerhalb von drei Monaten nach Eintritt des Kontrollwechsels mit einer Frist von sechs Monaten zum Monatsende zu kündigen und ihre Ämter zum Zeitpunkt der Beendigung ihres Dienstvertrages niederzulegen. Für den Fall der Ausübung dieses Kündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern jeweils eine Abfindung in Höhe von zwei bis drei Jahresvergütungen, höchstens aber in Höhe der für die Restlaufzeit ihres Dienstvertrages noch zu zahlenden Vergütung zu. Maßgeblich ist die während des letzten Geschäftsjahres vor Eintritt des Kontrollwechsels gezahlte Vergütung. Zudem leistet die Gesellschaft für nachvertragliche Wettbewerbsverbote Karenzentschädigung und kann außergewöhnliche Sonderzahlungen leisten. Außerdem wurden teilweise Regelungen zur Optionsausübung, zur Altersversorgung sowie zu alternativen Beschäftigungsoptionen innerhalb der Gesellschaft für den Fall eines Kontrollwechsels getroffen. VERGÜTUNGSBERICHTDer im Corporate Governance Bericht des vorliegenden Geschäftsberichts enthaltene Vergütungsbericht nach 5289a, 315a HGB ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNGDie im Corporate Governance Bericht des vorliegenden Geschäftsberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach §§289f, 315d HGB ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts. Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva scroll
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Bedingtes Kapital zum 31. Dezember 2018 in
Höhe von TEUR 9.220 (Vj. TEUR 9.504) Gewinn- und Verlustrechnung für 2018scroll
Anhang für 2018Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft ist unter der Firma Elmos Semiconductor AG mit Sitz in Dortmund im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter der Nummer HRB 13698 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 - 20 Jahre, lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für Technische Anlagen und Maschinen sowie Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, die vor dem 1. Januar 2008 zugegangen sind, wird zum Teil die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die im Anlagevermögen ausgewiesenen Ersatzteile werden linear über 10 Jahre abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Für ein Freihand- sowie ein Ersatzteillager wurden Festwerte gebildet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben und Zahlungsmittel mit dem Nennwert, angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,21 % (Vj. 3,68 %) verwendet. Der Rechnungszins beruht auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. Der für die Vergleichsberechnung gemäß § 253 Abs. 6 HGB benötigte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich auf die gleiche Weise und zum gleichen Zeitpunkt und beträgt 2,32 %. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,5 % (Vj. 1,5 %) angesetzt. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden wie im Vorjahr nicht berücksichtigt, da die betreffenden Anspruchsberechtigten bereits im Ruhestand sind. Die Fluktuation wurde dementsprechend mit einer Rate von 0 % berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Garantierückstellung wird ausschließlich auf Basis bekannter Einzelrisiken entsprechend der erfolgten Risikoeinschätzung am Bilanzstichtag gebildet. Es handelt sich um einzelne Gewährleistungsfälle, bei denen zum Bilanzstichtag Unsicherheiten bezüglich der Inanspruchnahme bestehen. Die Berechnung der Bonus-/Tantiemerückstellungen erfolgt über den vertraglich vereinbarten Jahresplanbonus des jeweiligen Mitarbeiters. Die Rückstellung der Stock-Options wurde am Tag der Gewährung unter Anwendung der Black-Scholes-Methode zur Optionsberechnung berechnet. Die Grundlage der Berechnung der Rückstellung für ausstehende Rechnungen bilden die getätigten Bestellungen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zuschüsse auf Entwicklungsleistungen werden als erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen ausgewiesen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeitenwurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. FinanzanlagenMit Erwerbszeitpunkt 1. Januar 2016 wurden 45,71 % Geschäftsanteile an der Omniradar B. V., Eindhoven, erworben. Im Geschäftsjahr 2017 wurden die Anteile auf den niedrigeren beizulegenden Wert von TEUR 2.210 auf TEUR 787 außerplanmäßig abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2018 wurden die Anteile vollständig abgeschrieben. Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens wird der Teil der Investitionen in Anleihen ausgewiesen, der eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweist (TEUR 21.425, Vj. TEUR 39.937). Im Geschäftsjahr 2018 ergaben sich in Ausübung des Bewertungswahlrechts nach § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 138 (Vj. TEUR 128). Angaben zum Anteilsbesitzscroll
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Die vorgelegten Zahlen beruhen auf vorläufigen,
ungeprüften Abschlüssen zum 31. Dezember 2018. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.332 (Vj. TEUR 646) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf einen Betrag in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 2.315) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige WertpapiereUnter den sonstigen Wertpapieren wird der Teil der Anleihen ausgewiesen, bei denen die Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt (TEUR 12.081, Vj. TEUR 11.846). Latente SteuernDie aktiven latenten Steuern wurden gemäß Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht in der Bilanz angesetzt. Der aktive latente Steuerüberhang resultiert aus folgenden Sachverhalten: scroll
Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,805 % (Vorjahr: 32,805 %) zugrunde gelegt. Aktiver Unterschiedsbetrag aus VermögensverrechnungDer aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB: scroll
Die Pensionsrückstellungen wurden für ehemalige Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebene gebildet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2018 TEUR 111 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Den ausschüttungsgesperrten Beträgen steht der Bilanzgewinn von TEUR 127.151 gegenüber. Eine Ausschüttungssperre hinsichtlich des Jahresüberschusses von TEUR 20.052 besteht daher nicht. EigenkapitalDas in der Bilanz zum 31. Dezember 2018 aus 20.103.513 auf den Inhaber lautenden, nennwertlosen Stückaktien bestehende Grundkapital in Höhe von EUR 20.103.513 ist voll eingezahlt. Zum 31. Dezember 2018 hält die Gesellschaft 354.982 eigene Anteile ohne Nennwert mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von insgesamt EUR 354.982 (1,77 % des Grundkapitals). Diese Anteile resultieren aus Aktienrückkäufen in 2010, 2012, 2013, 2017 und 2018. In 2010 wurden in mehreren Tranchen 119.607 Aktien im Zeitraum vom 7. Juni bis 12. August 2010 zu einem durchschnittlichen Aktienpreis von EUR 7,034, in 2012 wurden in mehreren Tranchen 160.602 Aktien vom 28. August 2012 bis 27. Dezember 2012 zu einem durchschnittlichen Aktienpreis von EUR 6,953 und in 2013 wurden in mehreren Tranchen 188.181 Aktien vom 2. Januar 2013 bis 28. März 2013 zu einem durchschnittlichen Aktienpreis von EUR 8,101 zur Verwendung für Zwecke gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 17. Mai 2011 erworben. In 2017 wurden in mehreren Tranchen 450.000 Aktien im Zeitraum vom 7. März 2017 bis zum 23. Juni 2017 zu einem durchschnittlichen Aktienpreis von EUR 21,492 zur Verwendung für Zwecke gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 8. Mai 2015 erworben. In 2018 wurden in mehreren Tranchen 44.662 Aktien im Zeitraum vom 17. Dezember 2018 bis zum 28. Dezember 2018 zu einem durchschnittlichen Aktienpreis von EUR 18,553 zur Verwendung für Zwecke gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 16. Mai 2018 erworben. Die Differenz zwischen rechnerischem Anteil am Grundkapital und Kaufpreis wurde gegen frei verfügbare Rücklagen gebucht (in 2010 EUR 721.709,00; in 2012 EUR 956.069,46; in 2013 EUR 1.336.361,83, in 2017 EUR 9.221.616,78 und in 2018 EUR 783.968,26). In 2011 sind von diesen Anteilen 13.676, in 2012 26.487, in 2013 45.840, in 2014 26.672, in 2015 22.683, in 2016 31.257, in 2017 16.650 und in 2018 104.130 als Vergütungsbestandteile übertragen worden, bei gleichzeitiger Rückübertragung von 12.000 Anteilen in 2016. Durch diese Übertragungen/Rückabwicklungen, durch die Gewährung weiterer Gratisaktien an ausgewählte Mitarbeiter und durch die Fortführung des im Jahr 2014 eingeführten "Share Matching Programmes" hat sich die Kapitalrücklage um EUR 87.961,00 in 2011, um EUR 159.009,47 in 2012, um EUR 260.835,43 in 2013, um EUR 298.144,99 in 2014, um EUR 383.949,89 in 2015, um EUR 339.631,07 in 2016, um EUR 511.841,54 in 2017 und um EUR 364.873,49 in 2018 erhöht. Zusätzlich wurden in 2013 54.690, in 2014 20.200, in 2015 43.555, in 2016 2.450 und in 2017 211.780 eigene Anteile zur Bedienung der Aktienoptionsprogramme verwendet. Infolgedessen und durch Ausübung weiterer Aktienoptionen aus Aktienoptionsprogrammen hat sich die Kapitalrücklage in 2012 zusätzlich um EUR 687.191,14 in 2013 um EUR 387.316,61 in 2014 um EUR 1.247.109,22 in 2015 um EUR 955.508,83 in 2016 um EUR 1.331.889,10 in 2017 um EUR 1.786.997,69 und in 2018 um EUR 186.569,49 erhöht. Ab 2018 ist den Optionsinhabern aus den Aktienoptionsprogrammen bei Ausübung ihrer Bezugsrechte ein Barausgleich gewährt worden. Hierdurch hat sich der Bilanzgewinn um EUR 1.623.214,59 in 2018 vermindert. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 10. Mai 2021 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 9.900.000 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Das Grundkapital ist um bis zu EUR 219.851,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2010/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Einlösung von Bezugsrechten, die auf der Grundlage der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 4. Mai 2010 bis zum 3. Mai 2015 an Mitarbeiter, Führungskräfte und Vorstandsmitglieder der Gesellschaft sowie an Mitarbeiter und Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen gewährt werden (Aktienoptionsplan 2010). Das Grundkapital ist um bis zu EUR 1.200.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2015/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Einlösung von Bezugsrechten, die auf der Grundlage der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 8. Mai 2015 bis zum 7. Mai 2020 an Mitarbeiter, Führungskräfte und Vorstandsmitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen gewährt werden (Aktienoptionsplan 2015). Das Grundkapital ist um bis zu EUR 7.800.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2015/II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird durch Ausgabe von bis zu 7.800.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen oder von Optionsscheinen aus Optionsschuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch die Hauptversammlung vom 8. Mai 2015 von der Elmos Semiconductor Aktiengesellschaft oder durch eine Konzerngesellschaft der Gesellschaft im Sinne von § 18 AktG bis zum 7. Mai 2020 begeben werden, von Ihrem Wandlungs-/Optionsrecht Gebrauch machen, ihrer Wandlungs-/Optionspflicht genügen oder Andienung von Aktien erfolgen und soweit nicht andere Erfüllungsformen zur Bedienung eingesetzt werden. Der Vorstand ist aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 16. Mai 2018 ermächtigt, bis zum 15. Mai 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien zu erwerben. Die Ermächtigung ist auf den Erwerb von Aktien, auf die ein Anteil am Grundkapital in Höhe von bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals entfällt, beschränkt. Die Ermächtigung kann ganz oder in mehreren Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, für einen oder mehrere Zwecke im Rahmen der vorgenannten Beschränkung ausgeübt werden. Es bestehen Bezugsrechte gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG aus Aktienoptionsprogrammen für Vorstandsmitglieder, Führungskräfte und Mitarbeiter zum Erwerb von 114.431 Aktien. Jedes Bezugsrecht berechtigt zum Bezug einer Stückaktie ohne Nennwert mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00. Share Matching ProgrammIn 2014 hat Elmos ein Share Matching Programm aufgelegt, bei dem Mitglieder des Vorstands, ausgewählte leitende Mitarbeiter sowie ausgewählte Geschäftsführer verbundener Unternehmen, die ein schriftliches Angebot der Elmos zur Teilnahme erhalten, teilnahmeberechtigt sind. Das Share Matching Programm 2014 hat eine Laufzeit bis zur Gewährung der letzten Matching Shares im Jahr 2018. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Investition der Berechtigten aus privaten Mitteln in Elmos-Aktien. Für jeweils drei Elmos-Aktien, die mit dem Eigeninvestment erworben wurden, erhalten die Teilnehmer über die nächsten vier Jahre grundsätzlich jeweils eine Gratisaktie von Elmos. Die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und sonstigen Abgaben im Zusammenhang mit der Gewährung von Matching Shares übernimmt Elmos. Der Anspruch auf Matching Shares besteht nur, sofern der Berechtigte sämtliche mit dem Eigeninvestment erworbenen Aktien (einschließlich aller darauf zwischenzeitlich erhaltener Matching Shares) nicht innerhalb der Laufzeit des Programms veräußert hat. Der Programmteilnehmer hat keinen Anspruch auf weitere Matching Shares, wenn das Anstellungs- bzw. Dienstverhältnis mit Elmos durch Kündigung seitens Elmos oder seitens des Mitarbeiters endet. Im Geschäftsjahr 2018 hat sich die Kapitalrücklage aufgrund des Share Matching Programms um TEUR 2 (Vj. TEUR 13) erhöht. BilanzgewinnIm Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 107.098.930,95 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den nachfolgenden Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns. RückstellungenDie Steuerrückstellungen betreffen betriebliche Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für nachkommende Rechnungen (TEUR 679), diverse Personalthemen (i.W. Boni/Tantieme, Stock-Options) (TEUR 6.574) sowie Garantieleistungen (TEUR 3.515) gebildet. VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEURscroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 12.632 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Angabe von Art und Form der SicherheitenDie Darlehen wie auch die Betriebsmittellinien sind unbesichert vergeben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind, bis auf branchenüblich verlängerte Eigentumsvorbehalte von Lieferanten, im Wesentlichen nicht besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind ebenfalls nicht besichert. HaftungsverhältnisseIm Rahmen einer Leasingstruktur hat sich Elmos gesamtschuldnerisch nachrangig mitverpflichtet, Miet- und Mieterdarlehenszahlungen zu leisten. Bis Ende 2023 sind fixe Zahlungen vereinbart. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 betragen die kumulierten Restmietzahlungen bis 2023 TEUR 609 (inkl. Verwaltungskostenbeitrag) und die Restmieterdarlehenszahlungen bzw. -vorauszahlungen TEUR 371. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als gering eingeschätzt. In den Wertpapieren des Anlagevermögens und den sonstigen Wertpapiere sind in Höhe von TEUR 5.000 Schuldscheindarlehen enthalten, die mit einer Credit Linked Note-Komponente ausgestattet sind. Hierbei steht die Gesellschaft für mögliche Forderungsausfälle eines Dritten ein. Das maximale Ausfallrisiko ist auf den Nominalwert der Papiere (TEUR 5.000) beschränkt; zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2018 gibt es keine Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme der Elmos AG. Für ein verbundenes Unternehmen besteht eine Garantie in Höhe von TUSD 7.365. Aus heutiger Sicht rechnet Elmos mit keiner Inanspruchnahme. Elmos hat für verbundene Unternehmen eine Bürgschaft gegenüber einem Lieferanten abgegeben. Diese Garantie besagt, dass die Gesellschaft bis zu einem Betrag in Höhe von TUSD 1.000 für alle aus dem Lieferantenverhältnis entstehenden Zahlungsverpflichtungen der verbundenen Unternehmen einsteht. Die Bürgschaft wurde für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2020 gewährt. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. Derivative FinanzinstrumenteDie Gesellschaft hat in 2018 diverse währungsbezogene Sicherungsgeschäfte abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um Devisentermin-/Devisenoptionsgeschäfte für die Währung USD. Die bilanziellen Auswirkungen zum Stichtag 31. Dezember 2018 beschränken sich für die bis zum Ende des Jahres ausgelaufenen Geschäfte auf die erzielten Kursgewinne in Höhe von TEUR 310 (Vj. TEUR 34) und Kursverluste in Höhe von TEUR 96 (Vj. TEUR 535), die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen wurden. Für die über den Stichtag 31. Dezember 2018 hinausgehenden Termingeschäfte ergibt sich ein negativer Marktwert in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 62). Die entsprechenden Aufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Angaben zu außerbilanziellen GeschäftenDie Gesellschaft hat unkündbare Immobilienleasingverträge für Verwaltungsgebäude sowie das Parkhaus abgeschlossen, deren Laufzeiten sich bis 2021 erstrecken. Es besteht jeweils ein ausgewogenes, in der Ausgestaltung marktübliches Verhältnis von Vorteilen und Risiken. Die Transaktionen dienen der Investitionsfinanzierung. Im Rahmen des Mietvertrages mit Epigone hat Elmos einen Immobilienleasingvertrag über ein Verwaltungsgebäude abgeschlossen und ist zu Restmietzahlungen in Höhe von TEUR 2.267 (inkl. Verwaltungskostenbeitrag) zzgl. Restzahlungen für Mieterdarlehen in Höhe von TEUR 1.317 bis 2021 verpflichtet. Darüber hinaus hat die Gesellschaft weitere Leasingverträge, insbesondere für technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen, deren Laufzeiten sich bis 2021 erstrecken. Die Gesellschaft ist insgesamt zu Restmietzahlungen in Höhe von TEUR 6.212 verpflichtet. Des Weiteren bestehen Leasingverträge für den Fuhrpark, Büromaschinen und EDV-Ausstattung in betriebsüblichem Umfang sowie Verpflichtungen aus Rückdeckungsversicherungen. Für alle vorgenannten Transaktionen besteht jeweils ein ausgewogenes, in der Ausgestaltung marktübliches Verhältnis von Vorteilen und Risiken. Die überwiegenden Transaktionen dienen der Investitionsfinanzierung. Zudem bestehen Abnahmeverpflichtungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Strom und Erdgas. Infolge der bestehenden nichtkündbaren oben genannten Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt: scroll
Auf Verpflichtungen aus Altersvorsorge entfallen TEUR 561. Aus erteilten Investitionsaufträgen besteht ein Bestellobligo von TEUR 7.189. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlösescroll
Sonstige betriebliche ErträgeBei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.812). Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und SachanlagenIn den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind außerplanmäßigen Abschreibungen im Sinne des § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB i.H.v. TEUR 207 (Vj. TEUR 0) enthalten. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens enthalten außerplanmäßige Abschreibungen einer Beteiligung im Sinne des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB i.H.v. TEUR 787 (Vj. TEUR 1.424). Sonstige AngabenAufsichtsratDr. rer. nat. Klaus Weyer, Penzberg, Diplom-Physiker (Vorsitzender) Management Consultant Prof. Dr. Günter Zimmer, Duisburg, Diplom-Physiker (stellvertretender Vorsitzender), Universitätsprofessor i.R. Dr. Klaus Egger, Steyr-Gleink / Österreich, Diplom-Ingenieur selbständiger Unternehmensberater Thomas Lehner (Arbeitnehmervertreter), Dortmund, Diplom-Ingenieur Gruppenleiter Engineering im Testbereich Sven-Olaf Schellenberg (Arbeitnehmervertreter), Dortmund, Diplom-Physiker Leiter Inspektion und Defektreduzierung / Prozessingenieur Dr. Gottfried Dutiné, Kleve, Diplom-Ingenieur selbständiger Unternehmensberater Herr Prof. Dr. Günter Zimmer übt ein weiteres Aufsichtsratsmandat (Dolphin Intégration S.A.) aus. Herr Dr. Klaus Egger übt ein weiteres Aufsichtsratsmandat (AVL List GmbH) aus. Herr Dr. Gottfried Dutiné ist Beiratsmitglied bei der Endiio GmbH sowie ein Mitglied des Board of Directors der Stokke A.S. VorstandDiplom-Physiker Dr. rer. nat. Anton Mindl, Lüdenscheid Vorstandsvorsitzender Diplom-Ökonom Dr. Arne Schneider, Hamburg Vorstand für Finanzen Diplom-Ingenieur (FH) Guido Meyer, Schwerte Vorstand für Produktion Diplom-Physiker Dr. Peter Geiselhart, Ettlingen (bis 31. Dezember 2018) Vorstand für Vertrieb und Entwicklung Diplom-Elektrotechniker Dr. Jan Dienstuhl, Hagen (seit 1. Januar 2019) Vorstand für Vertrieb und Entwicklung Gesamtbezüge des VorstandsDie Bezüge des Vorstands teilen sich in fixe Bezüge und variable, erfolgsorientierte Bezüge auf. Demnach betrugen die Bezüge des Vorstands für 2018 insgesamt TEUR 3.305 (Vj. TEUR 2.391). Hiervon entfallen auf den fixen Bestandteil TEUR 1.523 (Vj. TEUR 1.467) und auf den variablen Teil TEUR 1.782 (Vj. TEUR 924). Für Mitglieder des Vorstands bestehen mittelbare Pensionszusagen einer Unterstützungskasse. Zur vollständig kongruenten Abdeckung ihrer Verpflichtungen hat die Unterstützungskasse entsprechende Rückdeckungsversicherungen in genau der zugesagten Beitragshöhe abgeschlossen. In 2018 beliefen sich die Zahlungen für diese Rückdeckungsversicherungen auf TEUR 373 (Vj. TEUR 370), die im fixen Bestandteil der Bezüge enthalten sind. In der Hauptversammlung vom 16. Mai 2018 wurde mit der erforderlichen %-Mehrheit beschlossen, die Angaben gemäß § 285 Nr. 9a Satz 5 bis 8 HGB für die folgenden fünf Jahre zu unterlassen. Die von der Gesellschaft geleistete Bezüge für frühere Vorstandsmitglieder bzw. ihrer Hinterbliebenen betragen im Geschäftsjahr 2018 TEUR 209 (Vj. TEUR 395). Hiervon entfallen auf den variablen Bestandteil TEUR 0 (Vj. TEUR 186). Daneben wurden für diese Versicherungsprämien in Höhe von TEUR 116 (Vj. TEUR 115) entrichtet. Diesen Beträgen stehen Erstattungen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 223 (Vj. TEUR 204) gegenüber. Die gebildete Pensionsrückstellung beträgt TEUR 1.210 (Vj. TEUR 1.204), wobei aufgrund der vorgenommenen Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Deckungsvermögen ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 451 (Vj. TEUR 393) in der Bilanz ausgewiesen wird. Gesamtbezüge des AufsichtsratsDie fixen Bezüge (inkl. Spesen und Auslagen) des Aufsichtsrats beliefen sich für 2018 insgesamt auf TEUR 83 (Vj. TEUR 82), die variable Vergütung beträgt TEUR 225 (Vj. TEUR 225). An Aufsichtsratsmitglieder wurden in 2018 keine Gratisaktien ausgegeben. Für Beratungen und sonstige Dienstleistungen vergütete die Gesellschaft an Mitglieder des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr TEUR 21 (Vj. TEUR 0). Meldepflichtige WertpapiergeschäfteDie Meldungen von Managers' Transactions gemäß Art. 19 Abs. 1 Marktmissbrauchsverordnung im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 stehen unter www.elmos.com zur Verfügung. Honorare für AbschlussprüferDie als Abschlussprüfer bestellte Warth & Klein Grant Thornton AG hat der Elmos Semiconductor AG Honorare für folgende Dienstleistungen in den Geschäftsjahren 2018 und 2017 berechnet: scroll
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Die Vorjahresangaben wurden um Konzerneffekte
korrigiert. In 2018 beinhalteten die Abschlussprüfungsleistungen das Honorar für die gesetzliche Jahres- und Konzernabschlussprüfung sowie für die prüferische Durchsicht des Halbjahresabschlusses der Elmos Semiconductor AG. Die erbrachten Steuerberatungsleistungen beinhalten im Wesentlichen Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Erstellung von Steuererklärungen und die steuerliche Beurteilung von Einzelsachverhalten. Darüber hinaus hat die Warth & Klein Grant Thornton AG für von der Elmos Semiconductor AG beherrschte Unternehmen Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Erstellung von Steuererklärungen erbracht. MitarbeiterDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt in den Funktionsbereichen: scroll
KonsolidierungskreisDie Elmos AG stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für die Unternehmensgruppe auf (größter Konsolidierungskreis). Direkte oder indirekte Beteiligungen am KapitalDie Beteiligungsverhältnisse zum 31. Dezember 2018 sind unter den übernahmerechtlichen Angaben im Lagebericht dargestellt. GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt (in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat) vor, aus dem Bilanzgewinn von EUR 127.150.719,68 eine Dividende in Höhe von EUR 0,52 je Aktie auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG / § 26 Abs. 1 des WpHGAlle Stimmrechtsmitteilungen der vergangenen Jahre und Mitteilungen der Gesamtzahl der Stimmrechte wurden gemäß den gesetzlichen Richtlinien europaweit verbreitet und stehen zudem auf www.elmos.com zur Verfügung. Erklärung gemäß § 161 AktG zum Corporate-Governance-KodexVorstand und Aufsichtsrat der Elmos Semiconductor AG haben die Erklärung nach § 161 AktG im September 2018 abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite (www.elmos.com) dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht.
Dortmund, 27. Februar 2019 Der Vorstand Dr. Anton Mindl Dr. Arne Schneider Guido Meyer Dr. Peter Geiselhart Dr. Jan Dienstuhl Entwicklung des Anlagevermögens 2018scroll
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Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Elmos Semiconductor AG vermittelt und im Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Elmos Semiconductor AG so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Elmos Semiconductor AG beschrieben sind.
Dortmund, 27. Februar 2019 Der Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Elmos Semiconductor AG, DortmundVermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten LageberichtsPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Elmos Semiconductor AG, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der Elmos Semiconductor AG, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB und § 315d HGB haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des JahresabschlussesBesonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar. Unsere Darstellung dieses besonders wichtigen Prüfungssachverhalts haben wir wie folgt strukturiert: ① Risiko für den Abschluss ② Prüferisches Vorgehen ③ Verweis auf zugehörige Angaben Rückstellungen für Garantieleistungen bzw. Produkthaftung① Risiko für den AbschlussIm Jahresabschluss sind Rückstellungen für Garantieleistungen bzw. Produkthaftung in Höhe von TEUR 3.515 erfasst. Die von Elmos produzierten Produkte werden als Komponenten in komplexe elektronische Systeme integriert. Fehler oder Funktionsmängel der von Elmos hergestellten Halbleiter oder der elektronischen Systeme, in die sie integriert sind, können direkt oder indirekt Eigentum, Gesundheit oder Leben Dritter beeinträchtigen. Elmos ist meist nicht in der Lage, die Haftung gegenüber Abnehmern oder Dritten in ihren Absatzverträgen vollständig auszuschließen. Hieraus ergeben sich rechtliche Risiken insbesondere im Bereich der Produkthaftung. Obwohl Elmos weitreichende Testverfahren vor der Auslieferung der Produkte einsetzt, können sich Produktfehler möglicherweise erst beim Verbau oder dem Gebrauch der Produkte durch den Endverbraucher zeigen. Wenn solche Produktfehler auftreten, kann dies teure und zeitaufwändige Produktmodifikationen und weitere Haftungsansprüche nach sich ziehen. Auch ein Rückruf, für den Elmos die Haftung übernehmen müsste, kann wesentliche Auswirkungen haben. Insbesondere aufgrund der Abhängigkeit von der Automotive-Branche und damit einhergehender Serienfertigung würde eine Rückrufaktion zu potenziell signifikanten Schadenshöhen führen. Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass aufkommende Risiken unerkannt bleiben bzw. zu spät erkannt werden. Ebenfalls sind Imageschäden denkbar, die zu einem nachhaltigen Kundenverlust und somit zu einer Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Entwicklung führen könnten. Im Jahresabschluss sind entsprechende Risikovorsorgen für die vorgenannten Garantieleistungen und Produkthaftungsrisiken unter den kurzfristigen Rückstellungen erfasst. Das Ergebnis der Bewertung der diesbezüglichen kurzfristigen Rückstellungen ist in hohem Maße von der Einschätzung der Schadenshöhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit durch die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft abhängig und damit mit hohen Schätzunsicherheiten behaftet. Aufgrund dieser hohen Schätzunsicherheiten und der bedeutenden Auswirkungen auf die Höhe der kurzfristigen Rückstellungen war dieser Sachverhalt von besonderer Bedeutung für unsere Prüfung. ② Prüferisches VorgehenIm Rahmen unserer Prüfung haben wir unter anderem den von Elmos eingerichteten Prozess, der die Erfassung, die Einschätzung hinsichtlich des Verfahrensausgangs sowie die bilanzielle Darstellung von Rechtsstreitigkeiten sicherstellt, beurteilt. Die für die Bewertung der Rückstellungen maßgeblichen Annahmen sowie deren Herleitung haben wir gewürdigt. Darüber hinaus haben wir Gespräche mit der internen Rechtsabteilung und der Abteilung Qualitätssicherung der Gesellschaft geführt, um uns die aktuellen Entwicklungen und Gründe, die zu den entsprechenden Einschätzungen geführt haben, erläutern zu lassen. Die Entwicklung der wesentlichen Rechtsstreitigkeiten einschließlich der Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich eines möglichen Verfahrensausgangs wurde uns in schriftlicher Form durch Elmos zur Verfügung gestellt. Zum Bilanzstichtag haben wir darüber hinaus externe Rechtsanwaltsbestätigungen eingeholt, um die von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Risikoeinschätzungen zu den produktbezogenen Auseinandersetzungen beurteilen zu können. Im Zusammenhang mit diesen produktbezogenen Auseinandersetzungen haben wir die Einschätzung der gesetzlichen Vertreter anhand der Anspruchsgrundlagen der an Elmos gerichteten Ansprüche nachvollzogen. ③ Verweis auf zugehörige AngabenDie Angaben zur Bewertung der Rückstellungen für Garantieleistungen bzw. Produkthaftung sind in Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" des Anhangs enthalten. Weitere Angaben zu den Produkthaftungsrisiken finden sich im zusammengefassten Lagebericht im Abschnitt "Chancen und Risiken - Betriebs- und operative Risiken". Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche AnforderungenÜbrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVOWir wurden von der Hauptversammlung am 16. Mai 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 2. Juli 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2013 als Abschlussprüfer der Elmos Semiconductor AG, Dortmund, tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Verantwortlicher WirtschaftsprüferDer für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Stefan Sinne.
Düsseldorf, den 27. Februar 2019 Warth & Klein Grant Thornton AG Prof. Dr. Thomas Senger, Wirtschaftsprüfer Stefan Sinne, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des zusammengefassten Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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