Prof. Homburg GmbHLiquidiert

68163 Mannheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 705752
Eingetragen
7.1.2009
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieArchitekturbüros für Hochbau
Gegenstand
Die Beratung von Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Strategie, Vertrieb, Marketing und Marktforschung. Rechts- und Steuerberatung ist nicht Gegenstand des Unternehmens.

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Trenka
seit 16.8.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Michael Dr. Scholl
seit 12.2.2009
Geschäftsführer
Sven Dr. Kühlborn
seit 12.2.2009
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Prof. Homburg GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

1. Unternehmensorganisation

Die Homburg & Partner Gruppe setzt sich zum 31.12.2019 aus drei Gesellschaften zusammen. Im Einzelnen sind dies die Prof. Homburg GmbH mit Sitz in Deutschland sowie die 100-prozentigen Tochtergesellschaften Homburg AG in der Schweiz sowie Homburg Inc. in den USA.

Alle Mitarbeiter der Gruppe sind bei der Prof. Homburg GmbH angestellt. Die Tochtergesellschaften in der Schweiz sowie in den USA werden als reine Projektbüros geführt. Dies bedeutet, dass in den Auslandsbüros lediglich projektbezogen und temporär Mitarbeiter vor Ort sind. In Deutschland sind die Mitarbeiter der Prof. Homburg GmbH auf die Büros in Mannheim, Düsseldorf und München verteilt.

Die Prof. Homburg GmbH wird durch eine Geschäftsführung geführt. Diese umfasst zum 31.12.2019 zwei Personen. Die Geschäftsführer kümmern sich dabei jeweils zu ca. 30 % ihrer verfügbaren Zeit um die Führung des Unternehmens und der Mitarbeiter. Die restlichen 70% arbeiten die Geschäftsführer aktiv am Markt und kümmern sich um Bestandskunden-Betreuung, Neukunden-Akquise und Projekt-Abwicklung.

Neben den Geschäftsführern gibt es zum 31.12.2019 sechs weitere Partner als Teil des Führungsteams. Das Aufgabenprofil der Partner fokussiert sich dabei nahezu ausschließlich auf die Marktbearbeitung in Form von Projekt- und Kundenakquise sowie Projektabwicklung. Jeder Geschäftsführer und Partner betreut Kunden aus einem klar abgegrenzten Marktsegment bzw. einer Branche.

Die Leistungserbringung in Form der Projektarbeit wird durch das Berater-Team geleistet. Das Berater-Team umfasst dabei einen Mix aus jungen (Junior Berater) und erfahrenen Mitarbeitern (Senior Berater). Die Berater sind in Branchen-Teams eingeteilt und arbeiten jeweils unter der Führung von einem der Partner bzw. Geschäftsführer.

Der administrative Bereich der Prof. Homburg GmbH umfasst zum 31.12.2019 15 Mitarbeiter in den Bereichen HR, IT, Finance, Office Management und Marketing / Business Development. Ein Großteil der Mitarbeiter aus dem administrativen Bereich sitzt in unserem Büro in Mannheim.

2. Geschäftstätigkeit, Marktposition, Märkte und Kunden

Die Geschäftstätigkeit der Prof. Homburg GmbH besteht aus der Beratung von Unternehmen in den Themenfeldern Marktstrategie, Vertrieb, Preismanagement und Marktforschung. Die Leistungserbringung erfolgt dabei in Form einer zeitlich begrenzten Projektarbeit mit klar definierter Zielsetzung. Basis der Projektarbeit für unsere Kunden sind dabei Projektverträge in Form eines Werksvertrages oder eines Dienstleistungsvertrages. Typische Projektlaufzeiten liegen zwischen drei und neun Monaten und werden durch 2-4 Berater unter der Führung eines Partners / Geschäftsführers bearbeitet. In Summe wurden in 2019 über 100 Projekte erfolgreich bearbeitet. Ziel der Beratungsleistung ist es dabei stets, den Markterfolg unserer Kunden zu erhöhen und dadurch mehr Wachstum und eine höhere Rendite zu erzielen. Im Fokus steht dabei das Prinzip "mit bestehenden Mitteln mehr erreichen".

Die Prof. Homburg GmbH verfolgt eine klare Fokussierungsstrategie bezüglich Themen (Marktstrategie, Vertrieb, Preismanagement und Marktforschung) und Branchen. Zielkunden für unsere Leistungen sind dabei insbesondere die Branchen Bau- / Gebäudetechnik, Chemie, Medizintechnik / Pharma sowie Industriegüter / Maschinenbau. Dieser Branchenmix stellt sicher, dass die konjunkturelle Abhängigkeit von einzelnen Wirtschaftszweigen nicht sehr hoch ist. Unser Kundenklientel umfasst im Wesentlichen Kunden aus dem Mittelstand sowie börsennotierte Großkonzerne. Unsere typischen Kunden aus dem Mittelstand sind internationale Marktführer mit einer jährlichen Umsatzgröße zwischen 200 Millionen € und 5 Milliarden Euro. Unsere Kunden aus dem Bereich börsennotierter Konzerne dementsprechend deutlich größer. Der Großteil unserer Kunden hat seinen Hauptsitz bzw. das Headquarter in der Region Deutschland / Österreich / Schweiz (DACH-Region).

Wir bearbeiten seit nunmehr über 20 Jahren den Markt der DACH-Region mit gleichbleibender thematischer und branchenseitiger Fokussierung. Dementsprechend zählen wir zu den führenden Beratungshäusern in unseren Themen- und Branchenfeldern im deutschsprachigen Raum. Hierfür werden wir auch regelmäßig von namhaften Experten ausgewiesen. Wir konkurrieren dabei mit einer Handvoll weiterer mittelständischen Spezialberatungen sowie bei einigen Kunden und Themen mit den großen internationalen Strategie-Beratungen.

Unser Markt- und Wettbewerbsumfeld waren auch in 2019 sehr stabil. Der Markt für unsere Beratungsleistungen wächst kontinuierlich und das Wettbewerbsumfeld ist ebenfalls durch eine hohe Kontinuität geprägt. Aufgrund unseres Wachstums sowie der Stabilität unserer Kundenbeziehungen haben wir unsere Marktposition in 2019 weiter gestärkt.

3. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Das Unternehmen war auch im Jahr 2019 im In- und Ausland tätig, insgesamt in 17 Ländern. Zudem wurde das Unternehmen im Jahr 2019 wiederholt von einer unabhängigen Expertenbewertung der Wirtschaftszeitschrift "brandeins" zu einer der führenden Beratungen in den Themenfeldern Marketing & Vertrieb ausgezeichnet. Da es sich hierbei um eine sehr renommierte Auszeichnung handelt, hat sich der Bekanntheitsgrad des Unternehmens weiter erhöht und die Marktchancen für die nächsten Jahre haben sich weiter verbessert. Eine weitere Auszeichnung erhielt das Unternehmen von der Zeitschrift "Die WELT". Diese prämierte Homburg & Partner als "Top Berater" im Bereich Organisationsberatung.

Im Jahr 2019 sind die Umsätze in Deutschland weiter gestiegen. Auch die Umsätze in der Schweiz sind auf niedrigem Niveau konstant geblieben. Die Marktbearbeitung in der amerikanischen Tochtergesellschaft ist in 2019 weiterhin nur reaktiv erfolgt. In Summe ist die Homburg & Partner Gruppe somit in 2019 weiter gewachsen und erzielte einen neuen Umsatzrekord.

Der Personalbestand des Unternehmens zeichnet sich insbesondere in der Geschäftsführung und auf der Partnerebene durch eine hohe Kontinuität aus. Ein Großteil der Führungsmannschaft ist mehr als 10 Jahre für das Unternehmen tätig. Die Fluktuation auf Führungsebene bewegt sich somit unterhalb des branchenüblichen Niveaus.

4. Ertragslage

Das Ergebnis der Homburg & Partner Gruppe ist 2019 in Summe prozentual in etwa so stark gewachsen wie der Umsatz. Somit ist die Ergebnisqualität vergleichbar mit 2018.

Wie auch in der Vergangenheit, arbeiten wir erfolgreich an der weiteren Verbesserung unserer Prozesse und der damit verbundenen Reduzierung der Kosten und einer Steigerung der Produktivität.

5. Finanzlage

Die Finanzlage ist geordnet. Die Prof. Homburg GmbH konnte ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen.

6. Vermögenslage

Das Eigenkapital beträgt 26% der Bilanzsumme. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Prof. Homburg GmbH 78 Mitarbeiter.

Grundsätzlich sehen wir die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als sehr gut an, insbesondere auch im Hinblick auf die langfristigen Zukunftsperspektiven am Markt.

7. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag hat sich das Coronavirus inzwischen zu einer weltweiten Pandemie entwickelt. Die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen sind dabei sowohl in Deutschland als auch weltweit enorm. Wir analysieren die Risikofaktoren für unser Geschäft durch die Corona-Krise intensiv und kontinuierlich und beurteilen derzeit die Situation wie folgt:

Bis zum Ende des Jahres 2019 hatte die COVID-19 Pandemie keine Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Prof. Homburg GmbH. Spätestens mit Beginn des ersten Lockdowns in Deutschland im März 2020 hat sich diese Situation verändert. Dementsprechend war insbesondere das erste Halbjahr 2020 durch eine hohe Unsicherheit und größere Anpassungen in unserem Markt und Kundenumfeld geprägt. Die wesentlichen Veränderungen sind dabei die Folgenden:

1. Temporärer Rückgang der Nachfrage unserer Kunden aufgrund unklarer Marktentwicklung

2. Weniger bis zeitweise keine persönlichen Akquise-Termine der Partner Kollegen

3. Weniger bis zeitweise keine Projektarbeit unserer Berater vor Ort beim Kunden

4. Weniger bis zeitweise keine persönlichen internen Team-Besprechungen

Zu 1.:

Grundsätzlich hat die COVID-19 Pandemie die Geschäftsentwicklung unserer Kunden sehr unterschiedlich beeinflusst. Einige Bereiche unseres Kunden wie beispielsweise Kunden aus den Bereichen Bau- / Gebäudetechnologie, Medizintechnik und Pharma sind kaum negativ beeinflusst, sondern sind sogar im Jahr 2020 weiter stark gewachsen. Dementsprechend spüren wir hier auch keinen grundsätzlichen Nachfragerückgang nach unseren Beratungsleistungen, im Gegenteil, bei einigen Kunden hat sich der Beratungsbedarf eher erhöht. Die Situation bei unseren Kunden aus dem Chemiesektor ist bezüglich der Marktentwicklungen sehr unterschiedlich. Einige Bereiche der Chemieunternehmen wie zum Beispiel die Produktion von Plexiglas oder die Herstellung von Produkten für die Agrarwirtschaft, haben auch während der COVID-19 Pandemie eine sehr stabile Geschäftsentwicklung. Andere Bereiche, die z. B. sehr stark von der Automobilindustrie abhängig sind, haben durchaus pandemiebedingt mit Umsatzrückgang zu kämpfen. Auch das Bild bei unseren Kunden aus dem Industriegüter- / Maschinenbaubereich ist heterogen. Einige unserer Kunden verspüren kaum Umsatzrückgänge, während andere Kunden mit einer Eintrübung der Nachfrage konfrontiert werden. In Summe ist jedoch unser Kernkundenklientel bis dato nicht signifikant von Nachfrage- bzw. Umsatzrückgängen betroffen, teilweise laufen die Geschäfte sogar besser als vor der Pandemie.

Nichtsdestotrotz waren insbesondere die Monate März bis Juni 2020 durch eine sehr hohe Unsicherheit bezüglich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung bei unseren Kunden geprägt. Dementsprechend wurden auch in dieser Zeit Projekte verschoben oder abgesagt. Vor diesem Hintergrund erwarten wir in 2020 einen Umsatzrückgang der Prof. Homburg GmbH aufgrund der Folgen der COVID-19 Pandemie. Trotzdem wird die Prof. Homburg GmbH auch 2020 einen Gewinn erzielen.

Seit September 2020 ist die Geschäftsentwicklung der Prof. Homburg GmbH in etwa wieder auf dem Niveau vor der COVID-19 Pandemie. Auch der Beginn des zweiten Lockdowns hatte hierauf keinen Einfluss.

Die weitere Entwicklung der COVID-19 Pandemie sowie deren wirtschaftlichen und sozialen Spätfolgen sind jedoch nicht absehbar. Dementsprechend konservativ planen wir die weitere Geschäftsentwicklung und rechnen erst in 2022 mit dem Umsatzniveau von 2019.

Existenzbedrohende Entwicklungen auf der Nachfrageseite nach unseren Leistungen sehen wir jedoch nicht.

Zu 2. keine persönlichen Akquise-Termine

Ein wesentlicher Bestandteil unseres Geschäftsmodells vor der COVID-19 Pandemie bestand darin, Kunden und potenzielle Kunden persönlich zu treffen und deren Bedarfe nach unseren Beratungsleistungen zu diskutieren. Dies ist seit Beginn der COVID-19 Pandemie in dieser Form nicht mehr möglich bzw. nur sehr eingeschränkt möglich. Dementsprechend haben wir unsere Akquise-Ansätze vollständig digitalisiert. Virtuelle Meetings, Webinare etc. sind fester Bestandteil unseres Geschäftes geworden. Aufgrund unserer guten Marktposition und unserer breiten Kundenbasis bekommen wir regelmäßig Anfragen aus dem Markt für unsere Beratungsleistungen. Die hierzu notwendigen Prozesse wie Angebotserstellung, Angebotspräsentation und Angebotsverhandlungen haben wir ebenso vollständig digitalisiert. Hier werden wir sicherlich auch nach dem Ende der Pandemie viele Elemente beibehalten.

Zu 3. keine Projektarbeit vor Ort bei unserem Kunden

Auch die Projektarbeit hat sich im Zuge der COVID-19 Pandemie fundamental verändert. Vor der Pandemie wurde ca. zwei Drittel der Projektarbeit im Rahmen unserer Leistungserbringung vor Ort beim Kunden erbracht. Im Zuge der Pandemie erbringen wir mittlerweile fast 100 % unserer Leistungen remote. Auch hier haben wir uns vollständig digitalisiert und sind mittlerweile in die Lage, Workshops mit Teilnehmern aus vielen Ländern online zu moderieren und sogar in verschiedenen Arbeitsgruppen interaktive Brainstorming-Elemente einzubauen.

In die hierzu notwendige Software Ausrüstung haben wir investiert bzw. wir haben diese lizensiert. Die Resonanz unserer Kunden ist sehr positiv und auch hier werden wir nach Ende der Pandemie sicherlich viele Elemente beibehalten. Dies bedeutet auch, dass wir nachhaltig von einer deutlichen Reduktion der Reisetätigkeit unserer Berater-Teams ausgehen.

Zu 4. keine internen persönlichen Team-Meetings

Aufgrund der COVID-19 Pandemie mussten wir auch intern persönliche Kontakte zwischen den Mitarbeitern massiv reduzieren. Dies ist und bleibt eine wesentliche kulturelle Herausforderung. Bezüglich der reinen Projektarbeit sind es unsere Mitarbeiter gewohnt, auf die Entfernung miteinander täglich an einem Projekt zu arbeiten. Schon vor der Pandemie war es üblich, dass Mitarbeiter aus unterschiedlichen Büros (zum Beispiel München und Düsseldorf) an einem Projekt gearbeitet haben, ohne sich jeden Tag persönlich zu treffen. Entsprechende Ausstattung bezüglich Videokonferenzen, SharePoint-Strukturen etc. gab es dementsprechend schon vor der Pandemie. Die Veränderungen in der täglichen Arbeit sind vor diesem Hintergrund nicht so groß wie auf der Kundenseite. Die kulturelle Herausforderung ist jedoch riesig. Teil unserer Kultur ist es, informelle persönliche Treffen zwischen Mitarbeitern aus unterschiedlichen Projektteams und Standorten zu fördern, um so ein durchgängiges "Wir Gefühl" zu erzeugen. Auch die Umsetzung unserer Führungsprinzipien sind auf Dauer ohne persönliche Treffen äußerst schwierig. Sobald die Kontaktbeschränkungen aufgrund einer verbesserten Pandemie Situation gelockert werden, wird der persönliche Austausch in den Büros wieder ein wesentlicher kultureller Bestandteil unseres Unternehmens sein.

Zusammenfassung der wirtschaftliche Auswirkungen 2020:

a.) Umsatzentwicklung:

Wir erwarten in 2020 Umsatzeinbußen im Vergleich zu dem Rekordjahr 2019 in der Größenordnung von bis zu 20% aufgrund der verschobenen Projekte zu Beginn der Pandemie im 1. Halbjahr. Für 2021 erwarten wir ein zweistelliges Umsatzwachstum im Vergleich zu 2020.

b.) Kostenentwicklung:

Unsere grundsätzliche Kostenstruktur besteht im Wesentlichen aus Fremdleistungen, Personalkosten sowie sonstigen betrieblichen Aufwänden. Dabei sind die Fremdleistungen als reine variablen Kosten zu betrachten. Die Personalkosten unterteilen sich in fixe Personalkosten sowie erfolgsabhängige Bonus- bzw. Tantiemen-Zahlungen (variable Personalkosten). Die betrieblichen Aufwände enthalten fixe Kostenstrukturen (z. B. Bürokosten), aber auch einen erheblichen Anteil an variablen Kosten (insbesondere Reisekosten). In Summe addierten sich die variablen Kostenbestandteile in 2019 auf über 3 Mio. €. Diese Kosten können wir bei entsprechenden Umsatzrückgängigen in Krisenzeiten erheblich reduzieren.

Der mit Abstand größte Fixkostenblock sind unsere Personalkosten. Um auf mögliche Umsatzeinbußen durch die Corona-Krise vorbereiten zu sein, haben wir für alle unsere Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt und diese von Mai 2020 bis April 2021 genehmigt bekommen. Somit haben wir auch für einen Großteil unserer Fixkosten entsprechenden Handlungsspielraum.

c.) Ertragsentwicklung:

Aufgrund der Umsatzrückgänge durch die Corona-Krise müssen wir in 2020 auch mit Ertragseinbußen rechnen. Vor dem Hintergrund unserer hohen Kosten-Flexibilität durch variable Kosten sowie der genehmigten Kurzarbeit für 12 Monate gehen wir davon aus, die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Ertragssituation des Unternehmens gut managen zu können. Wir werden auch das Jahr 2020 mit einem positiven Ertrag abschließen.

d.) Liquiditätssituation:

Im Zuge der unsicheren wirtschaftlichen Situation im 1. HJ 2020 konnten wir uns mit zusätzlichem Fremdkapital ausstatten. Zusätzlich haben wir die Gewinne aus dem Jahr 2019 vollständig im Unternehmen als weitere Rücklagen belassen. Entsprechend der Ausführungen unter c.) gehen wir auch weiter von einer sehr stabilen Liquidität aus.

8. Chancen / Risikobericht

Die Prof. Homburg GmbH arbeitet weiter kontinuierlich an der Verbesserung des internen Controllings, um die Wirtschaftlichkeit der Projekte und des Unternehmens monatsgenau zu verfolgen. Die konsequente Branchen-Profitcenterbetrachtung gewährleistet, dass alle Kosten soweit wie möglich verursachungsgerecht zugewiesen werden und ermöglicht eine umfassende Unternehmenssteuerung. 2017 wurde ein ERP-System in Betrieb genommen.

Aufgrund des weiter steigenden Drucks unserer Kunden nach Wachstum und Ergebnis sind wir sicher, dass unsere Kunden auch weiterhin einen großen Bedarf an Beratungsleistung haben werden. Zudem gibt es Tendenzen im Markt, dass mittelständische Beratungshäuser mit einer klaren thematischen Spezialisierung in den nächsten Jahren Marktanteile im Vergleich zu den großen Strategiehäusern ohne thematische Fokussierung gewinnen werden.

Risiken für unser Unternehmen sehen wir - neben den Auswirkungen der Corona-Krise (siehe unter 5.) - im Wesentlichen in der ungewollten Personalfluktuation auf Führungsebene. Als Reaktion haben wir unsere Personalverträge umgestellt und Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung implementiert.

Derzeit sind für uns, mit Ausnahme der beschriebenen Risiken, keine den Bestand der Gesellschaft gefährdeten oder deren weitere Entwicklung beeinträchtigenden Risiken erkennbar.

 

Mannheim, 18. Februar 2021

Die Geschäftsführung der Prof. Homburg GmbH

Dr. Sven Kühlborn

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 941.799,55 1.119.537,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.739,00 28.907,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 40.739,00 28.907,50
II. Sachanlagen 237.353,00 199.718,02
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 237.353,00 192.588,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.130,02
III. Finanzanlagen 663.707,55 890.912,33
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 78.830,04 78.830,04
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 584.877,51 812.082,29
B. Umlaufvermögen 4.793.158,86 4.167.600,26
I. Vorräte 14.350,07 84.513,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.812.674,96 2.719.316,29
1. sonstige Vermögensgegenstände 3.812.674,96 2.719.316,29
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 966.133,83 1.363.770,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.831,37 58.612,42
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.791.789,78 5.345.750,53

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 1.525.858,53 1.605.426,94
I. gezeichnetes Kapital 33.600,00 33.600,00
II. Kapitalrücklage 70.000,00 70.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.211.934,28 1.033.304,80
IV. Bilanzgewinn 210.324,25 468.522,14
B. Rückstellungen 1.836.280,62 1.553.493,61
C. Verbindlichkeiten 2.429.650,63 2.186.829,98
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 926.723,11 655.172,39
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 567.397,03 783.506,82
3. sonstige Verbindlichkeiten 935.530,49 748.150,77
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.791.789,78 5.345.750,53

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 13.079.354,41 12.034.599,28
2. Personalaufwand 8.754.008,96 8.055.657,28
a) Löhne und Gehälter 7.833.861,11 7.205.091,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 920.147,85 850.566,02
davon für Altersversorgung 9.232,08 5.172,71
3. Abschreibungen 123.744,62 100.658,60
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 123.744,62 100.658,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.220.592,84 2.845.229,63
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 28.226,26 32.714,80
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.280,78 39.808,57
davon aus verbundenen Unternehmen 24.909,70 24.893,51
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 23.596,53 23.431,53
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 84.271,04 63.122,42
davon an verbundene Unternehmen 17.200,60 11.991,41
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 314.651,05 326.318,57
9. Ergebnis nach Steuern 600.770,15 659.989,82
10. sonstige Steuern 5.338,56 4.923,76
11. Jahresüberschuss 595.431,59 655.066,06

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
11. Jahresüberschuss 595.431,59 655.066,06
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 468.522,14 656.842,89
13. Einstellungen in Gewinnrücklagen 178.629,48 196.519,81
a) in andere Gewinnrücklagen 178.629,48 196.519,81
14. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 675.000,00 650.000,00
15. Gewinnvortrag auf neue Rechnung (soweit nicht Aktiengesellschaft) 0,00 -3.133,00
16. Bilanzgewinn 210.324,25 468.522,14

Anhang

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Prof. Homburg GmbH, Mannheim, Handelsregister Mannheim, HRB 705752, zum 31. Dezember 2019 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Klarheit der Darstellung werden "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Anhang vorgenommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie werden planmäßig entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die als Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei nachhaltiger Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten bewertet.

Waren werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen bewertet. Soweit niedrigere Wiederbeschaffungspreise vorliegen, werden diese unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für die zu erwartenden Skontoinanspruchnahmen, das allgemeine Kreditrisiko und den Zinsverlust wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 34.311,00 (Vorjahr: EUR 34.311,00).

Es bestehen Forderungen gegenüber den Geschäftsführern Herrn Dr. Kühlborn und Herrn Dr. Scholl in Höhe von EUR 122.916,13 (Vorjahr: EUR 133.128,80).

Der Bilanzgewinn/Bilanzverlust seht sich folgendermaßen zusammen:

31. Dezember 2019
T-EUR
31. Dezember 2018
T-EUR
Jahresüberschuss 595 655
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 469 657
Ausschüttung -675 -650
Einstellungen in Gewinnrücklagen -179 -197
Vortrag auf neue Rechnung 0 3
Bilanzgewinn 210 468

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2019
T-EUR
31.12.2018
T-EUR
Personalverpflichtungen 1.774 1.488
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 57 53
Sonstige Rückstellungen 5 10
1.836 1.551

Einzelheiten über die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2019 Gesamt- Restlaufzeit
in T-EUR (Vorjahr T-EUR) betrag = 1 Jahr < 1-5 Jahre >5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 927 469 458 0
(655) (353) (302) (0)
erhaltene Anzahlungen 71 71 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 288 288 0 0
(303) (303) (0) (0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 567 567 0 0
(784) (784) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 577 577 0 0
(445) (445) (0) (0)
Summe 2.430 1.972 458 0
(2.187) (1.885) (302) (0)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.971.319,66 (Vorjahr: EUR 1.885.105,87).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit mehr als einem Jahr beträgt EUR 458.330,97 (Vorjahr: EUR 301.724,11).

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR 530.140,13 Steuern (Vorjahr: EUR 398.130,02) und in Höhe von EUR 189,04 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (Vorjahr: EUR 189,04).

Sie bestehen in Höhe von EUR 208.927,59 gegenüber dem Gesellschafter Homburg & Partner Beteiligungs-GbR (Vorjahr: EUR 204.401,26).

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

31.12.2019
T-EUR
31.12.2018
T-EUR
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 91 91
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0
Summe 91 91

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. Durch regelmäßige Überwachung der Haftungsverhältnisse wird das Risiko gesteuert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
EUR
Inland 10.390.388
Ausland 3.333.544
Vermietung und Verpachtung 97.620

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 9.232,08 (Vorjahr: EUR 5.172,71) enthalten.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 24.909,70 (Vorjahr: EUR 24.893,51).

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen EUR 17.200,60 (Vorjahr: EUR 11.991,41) auf verbundene Unternehmen.

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 3.117,65 enthalten.

Die periodenfremden Aufwendungen betragen EUR 19.683,58.

V. Ergänzende Angaben

1. Mitglieder der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 waren

Herr Dr. Sven Kühlborn, Diplom-Wirtschaftsingenieur

Herr Dr. Michael Scholl, Diplom-Kaufmann

als Geschäftsführer bestellt.

Seit dem 5. Februar 2020 ist zusätzlich Herr Mark Schröder, Diplom-Wirtschaftsingenieur, als Geschäftsführer eingesetzt.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Anteilsbesitz

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital 31.12.2019 Jahresergebnis 31.12.2019
Ausland
Homburg & Partner AG, Zürich 100,00 -226.745,99 82.640,73
Homburg & Partner Inc., Delaware 100,00 -495.211,91 -23.596,52

3. Anzahl Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 78 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt.

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 78
Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 78,00
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 54
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 24

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen am Bilanzstichtag EUR 1.666.057,66 aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Seit Januar 2020 breitet sich in Deutschland überregional das sogenannte Coronavirus aus. Der aktuelle Verlauf in 2020 hat erheblichen Auswirkungen auf die Ertragslage verzeichnet. Die Einschätzung zum weiteren Verlauf der Coronavirus-Pandemie sind jedoch mit erheblichen Unsicherheiten verbunden, so dass die konkreten Auswirkungen ab dem Jahr 2021 zur Zeit noch nicht hinreichend verlässlich prognostizierbar sind.

Für 2019 ergeben sich für den Ansatz und die Bewertung der Vermögenswerte und Schulden keine Auswirkungen.

6. Vorschlag/Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 595.431,59 Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinn-/Verlustvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 1.063.953,73 der wie folgt zu verwenden ist:

In die Rücklagen werden EUR 178.629,48 eingestellt.

Es ist eine Vorabausschüttung mit einem Betrag von EUR 675.000,00 erfolgt.

Auf neue Rechnung werden EUR 210.324,25 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mannheim, den 05. März 2021

Herr Dr. Sven Kühlborn

Herr Dr. Michael Scholl

Herr Mark Schröder

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 202.879,24 28.120,34 0,00 44.245,17 0,00 186.754,41
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 202.879,24 28.120,34 0,00 44.245,17 0,00 186.754,41
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 499.095,11 154.465,28 0,00 78.053,56 0,00 575.506,83
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.130,02 -7.130,02 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 506.225,13 147.335,26 0,00 78.053,56 0,00 575.506,83
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 81.884,06 0,00 0,00 0,00 0,00 81.884,06
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.087.728,13 -203.608,25 0,00 0,00 0,00 884.119,88
Summe Finanzanlagen 1.169.612,19 -203.608,25 0,00 0,00 0,00 966.003,94
Summe Anlagevermögen 1.878.716,56 -28.152,65 0,00 122.298,73 0,00 1.728.265,18
kumulierte Abschreibungen 01.01.2019
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 173.971,74 16.279,84 0,00 44.236,17 0,00 146.015,41
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 173.971,74 16.279,84 0,00 44.236,17 0,00 146.015,41
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 306.507,11 107.485,87 0,00 75.818,06 0,00 338.174,92
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 306.507,11 107.485,87 0,00 75.818,06 0,00 338.174,92
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.054,02 0,00 0,00 0,00 0,00 3.054,02
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 275.645,84 23.596,53 0,00 0,00 0,00 299.242,37
Summe Finanzanlagen 278.699,86 23.596,53 0,00 0,00 0,00 302.296,39
Summe Anlagevermögen 759.178,71 147.362,24 0,00 120.054,23 0,00 786.486,72
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2019
EUR
Buchwert 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 40.739,00 28.907,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 40.739,00 28.907,50
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21,09 237.353,00 192.588,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 7.130,02
Summe Sachanlagen 21,09 237.353,00 199.718,02
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 78.830,04 78.830,04
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 584.877,51 812.082,29
Summe Finanzanlagen 0,00 663.707,55 890.912,33
Summe Anlagevermögen 21,09 941.799,55 1.119.537,85

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.03.2021 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Prof. Homburg GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Prof. Homburg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Prof. Homburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Lampertheim, 10.03.2021

Hellmut Kill, Wirtschaftsprüfer

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