Chevillotte GmbHLiquidiert

80801 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 102357
Eingetragen
3.5.1993
Branche
Großhandel mit Uhren und SchmuckTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und SchmuckGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Schmuckwaren.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Vogelsang
seit 7.4.2025
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Chevillotte GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 25.523,50 19.800,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 2.045,50
II. Sachanlagen 25.522,50 17.754,50
B. Umlaufvermögen 125.378,90 94.183,58
I. Vorräte 67.061,00 68.924,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 34.795,07 13.213,51
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.422,66 1.618,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 23.522,83 12.046,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 540,69 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 151.443,09 113.983,58

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 73.402,14 59.702,30
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 34.137,71 39.749,89
III. Jahresüberschuss 13.699,84 -5.612,18
B. Rückstellungen 47.081,96 41.449,76
C. Verbindlichkeiten 30.958,99 12.831,52
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 30.958,99 12.831,52
Bilanzsumme, Summe Passiva 151.443,09 113.983,58

Anhang


A. Allgemeines

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als kleine Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB einzustufen. Der Jahresabschluss der Chevillotte GmbH wurde auf der Grundlage der Regelungen des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei kamen die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zur Anwendung. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410,00€ (Vorjahr bis € 150,00) wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 150,00 und € 1.000,00  mit Anschaffung bis 2009 wurden in einen Sammelposten eingestellt und auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Soweit am Bilanzstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert vorlag, wurde dieser angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden, sofern notwendig,  die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellung am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern
Die Befreiungsvorschrift des § 274a Nr. 5 HGB über die Abgrenzung latenter Steuern wurde in Anspruch genommen.

C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital von 25.564,59 Euro wurde mit dem Nennbetrag angesetzt.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr
30.958,99 Euro
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
0,00 Euro


Pensionsrückstellung

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der Projected Unit Credit Methode (PUCM) ermittelt bei der Anwendung der biometrischen Grundlagen aus den Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck. Dabei sind folgende grundlegenden Annahmen in die Berechnung eingeflossen:

Zinssatz
5,14 %
Anwartschaftssteigerung
p.a. 3,00 %
Gehaltssteigerung
ohne Trendannahme



Aufgrund der Neubewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung zu den Rückstellungen erforderlich. Dabei wird das Verteilungswahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Anspruch genommen. Dabei wird der aufgrund der Neubewertung erforderliche Zuführungsbetrag über 15 Jahre angesammelt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Zum Bilanzstichtag waren zur Erfüllung der Pensionsverpflichtung Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von € 18.137,48 vorhanden. Dieser Betrag wurde in Höhe von € 18.137,48 mit der zu bilanzierenden Pensionsrückstellung saldiert, so dass die ursprünglich lt. Gutachten bestehende Pensionsrückstellung in Höhe von € 47.880,97 jetzt mit einem Betrag in Höhe von € 29.743,49 ausgewiesen wird.

Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen folgende Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten:

Ausleihungen
Euro
Forderungen
30.621,21 Euro
Verbindlichkeiten
Euro


Das Verrechnungskonto wurde im Berichtsjahr mit 2,5% p.a. verzinst.

D. Sonstige Angaben

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Ivan Chevillotte

München, 31. Januar 2013

gez.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt.

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