VC Exclusiv Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Dr. Hallweger seit 18.6.2009 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HMW Innovations AGPullachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31.12.2021HMW Innovations AG, Pullach im IsartalAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2021 bis 31.12.2021HMW Innovations AG, Pullach im Isartal
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften teilweise Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft wurde mit Beschluss vom 24. Januar 2023 formwechselnd gemäß den §§ 190 ff. UmwG in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung führt die Firma HMW Innovations GmbH. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 1. Februar 2023. Die HMW Innovations GmbH wird beim Handelsregister München unter der Nummer HRB 282014 geführt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgte linear pro rata temporis. Die Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und neun Jahren. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Kurswert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Grundkapital laut Gesellschaftsvertrag und Handelsregistereintrag. Die Steuerrückstellungen entsprechen den voraussichtlichen Abschlusszahlungen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzpositionen ist im Anlagenspiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 677 (Vorjahr TEUR 35.041) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr in Höhe von TEUR 601 (Vorjahr TEUR 34.863). Die Forderungen mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr TEUR 179) betreffen in voller Höhe noch Vorabausschüttungen auf Vermittlerprovisionen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen resultieren, wie im Vorjahr, aus einer Darlehensforderung nebst Zinsen sowie aus laufenden Verrechnungen. Die Forderungen bestehen, wie im Vorjahr, gegen die Gesellschafterin HMW Emissionshaus AG. Grundkapital Das Grundkapital in Höhe von EUR 416.667,00 ist eingeteilt in 416.667 Stückaktien (Stammaktien) ohne Nennbetrag zum rechnerischen Wert EUR 1,00. Gesetzliche Rücklage Die gesetzliche Rücklage entspricht der Vorschrift nach § 150 AktG. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Provisionszahlungen/Erfolgsprämien in Höhe von TEUR 4.918, Zinsen auf Steuernachforderungen in Höhe von TEUR 67 sowie Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von TEUR 38. Angaben zu Restlaufzeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Rohergebnis beinhaltet einen Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen betreffend sog. Carry-Vergütungen in Höhe von TEUR 7.373. Im Geschäftsjahr 2022 wurde eine Vereinbarung mit dem Anspruchsberechtigten getroffen, in der die noch zu zahlende Carry-Vergütung von TEUR 11.373 auf TEUR 4.000 reduziert wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.014 (Vorjahr: TEUR 7). Diese beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus einer Rechtsstreitigkeit, die im Wege eines Vergleichs beendet wurde. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 688. Hierbei handelt es sich um Steuererstattungen betreffend die Veranlagungszeiträume 2007, 2008, 2009, 2011, 2012, 2017 und 2018 resultierend aus im Berichtzeitraum abgeschlossenen Rechtsbehelfsverfahren in Höhe von TEUR 348 sowie Erträge aus der Auflösung zu hoch gebildeter Rückstellungen in Höhe von TEUR 341. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr fünf Mitarbeiter beschäftigt. Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Zum alleinigen Vorstand der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2021 Herr Dr. Matthias Hallweger, Starnberg bestellt. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Die Vergütung für den Aufsichtsrat beläuft sich für das Geschäftsjahr 2021 auf EUR 24.000,00. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Als Folge des Kriegs in der Ukraine ergeben sich massive negative Einflüsse auf die Weltwirtschaft, deren Auswirkungen in letzter Konsequenz nicht hinreichend genau prognostiziert werden können. Der Vorstand geht nach derzeitigem Kenntnisstand davon aus, dass sich für die Gesellschaft keine Konsequenzen ergeben, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Pullach i. Isartal, 10. August 2023 Dr. Matthias Hallweger Anlagenspiegel zum 31.12.2021HMW Innovations AG, Pullach im Isartal
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft betreibt nach Abschluss der Vertriebsplatzierung der MIG Fonds 1 - 15 kein neues operatives Vertriebsgeschäft mehr. Die Gesellschaft begleitet die von ihr platzierten MIG Fonds sowie deren Anleger und Vertriebspartner durch Abwicklung der damit anfallenden Arbeiten aktiv weiter. Dies sind insbesondere die Betreuung und Information der Vertriebspartner und deren Anleger, Abarbeitung anfallender Anfragen und Zusammenarbeit mit der MIG Capital AG, MIG Service GmbH und den Dienstleistern. Gerade bei Störungen im Zahlungsverkehr bei noch ausstehenden Einlageleistungen von MIG Fonds-Anlegern und deren Vertriebspartnern sowie bei Ausschüttungen an MIG Fonds-Anleger ist die Aktivität der Gesellschaft erforderlich. Zudem werden die mit weiteren Einzahlungen erfolgenden Provisionszahlungen an Vertriebspartner geprüft und durchgeführt ebenso wie die Einnahme und Weiterberechnung von Exit-Vergütungen in Form des Optionspunkteprogramms an die Vertriebspartner. 2. Wirtschaftsbericht a) Marktentwicklung / Marktbeurteilung Venture Capital Marktentwicklung Nach den Zahlen für das Jahr 2021 des Bundesverbands Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften entwickelte sich der Markt für Venture Capital wie folgt (s. hierzu BVK Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. " BVK-Statistik 2021-Tabellen", Datenstand März 2022): b) Fundraising Das Fundraising der Teilnehmer am deutschen Private Equity-Markt lag mit EUR 4,80 Mrd. rund 9 % über dem Wert des Vorjahres. Die Zahl der erfassten Closings (d.h. Abschluss des Fundraisings eines Investmentvermögens) fiel jedoch um rund 26 % auf 28. Von den neu eingeworbenen Mitteln entfielen rund 30 % auf den Bereich Venture Capital, so dass in diesem Bereich die Summe der neuen Mittel von EUR 1,85 Mrd. auf EUR 1,46 Mrd. sank. c) Investitionen Die Investitionen der in Deutschland ansässigen Beteiligungsgesellschaften (Branchenstatistik) erreichten EUR 8,54 Mrd., nach EUR 10,06 Mrd. im Vorjahr. Davon investierten die Gesellschaften EUR 1,83 Mrd. im Ausland (Vorjahr: EUR 1,66 Mrd.). Mit EUR 3,99 Mrd. investierten Beteiligungsgesellschaften 2021 so viel Venture Capital in Deutschland wie noch nie. Das Investitionsvolumen des Vorjahres von EUR 1,91 Mrd. wurde somit mehr als verdoppelt. Hierbei wurden 601 Unternehmen (Vorjahr: 702) mit Venture Capital finanziert. d) Investitionen nach Branchen Die IKT-Branche (Kommunikation, Computer, Elektronik) liegt mit rund 47 % der Investitionen wie bereits in den Vorjahren mit deutlichem Abstand an der Spitze. Dahinter folgen der Bereich Konsumgüter/-services mit rund 18 %, Biotechnologie und Gesundheitswesen mit rund 11 % und Unternehmensprodukte und -dienstleistungen mit rund 8 %. Bezogen auf die Zahl der finanzierten Unternehmen verteidigte ebenfalls die IKT-Branche den Spitzenplatz mit 389 Unternehmen vor den Bereichen Biotechnologie und Gesundheitswesen (148), Konsumgüter/- services (129) und Unternehmensprodukte/-dienstleistungen (110). e) Divestments Das Volumen der Beteiligungsverkäufe stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 34 % von EUR 3,00 Mrd. auf EUR 4,04 Mrd. Nachdem 2020 Verkäufe an andere Beteiligungsgesellschaften den wichtigsten Exit-Kanal darstellten, lagen im Jahr 2022 die Trade Sales, d.h. Verkäufe an strategische Investoren, nahezu gleichauf (jeweils rund 21 %), gefolgt von Verkäufen bei Börsengang bzw. über die Börse (rund 19 %). Divestments aufgrund von Totalverlusten lagen mit EUR 0,15 Mrd. (rund 4 %) deutlich unter dem Vorjahresniveau (EUR 0,38 Mrd. bzw. rund 13 %). f) Marktbeurteilung Die Mitgliedsunternehmen des BVK Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften sowie weitere deutsche Beteiligungsgesellschaften beurteilen den Markt 2021 in einer von KfW Research ausgewerteten Umfrage wie folgt: "Das Geschäftsklima auf dem deutschen Venture Capital-Markt verharrt im 4. Quartal 2021 auf dem Bestwert des Vorquartals. Der Geschäftsklimaindikator des Frühphasensegments bleibt bei 41,6 Saldenpunkten und beendet das Jahr 2021 somit auf seinem bisherigen Höchststand. Im Jahresmittel war das Geschäftsklima nach 2018 mit Abstand das höchste seit Start des Barometers. Das neue Hoch ist vor allem auf die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage zurückzuführen, die sich über das gesamte Jahr verbessert hat. Der entsprechende Indikator steigt zum Jahresende um 4,5 Zähler auf 45,4 Saldenpunkte, während der Indikator für die Geschäftserwartung auf 37,9 Saldenpunkte leicht verliert (-4,5). Von den einzelnen Klimakomponenten hat sich die Beurteilung der Qualität des Dealflows im Schlussquartal am stärksten verändert und legte kräftig zu. Da auch die Höhe des Dealflows leicht besser beurteilt wird, beenden beide Dealflow-Komponenten das Jahr mit Bestwerten. Auch im Jahresmittel erreichen die beiden Indikatoren höhere Levels als in allen Jahren davor. Die Nachfrage nach VC durch vielversprechende Start-ups war 2021 somit offenbar höher denn je. Auch das Fundraisingklima war über das gesamte Jahr gesehen noch nie besser. Anders das Exitklima. Zwar markierte es im zweiten Quartal den bisherigen Bestwert, im Jahresverlauf verschlechterte sich die Beurteilung allerdings wieder. Im Jahresmittel lag das Exitklima somit nur knapp über dem bisherigen Top-Niveau der Jahre 2017 / 2018, in denen die Beurteilungen auch deutlich weniger volatil waren. Innerhalb der Exitkanäle war das IPO-Klima 2021 aber überragend. Seit Start des Barometers waren keine höheren Beurteilungen zu verzeichnen. Das spiegelt die hohe Zahl tatsächlicher IPOs wider. Auf der Kehrseite fiel die Zufriedenheit mit den Einstiegsbewertungen im Q2 / 2021 auf ein Rekordtief. Im Jahresmittel war sie aber kaum schlechter als in den Vor-Corona-Jahren - obwohl die Start-up-Bewertungen 2021 gemessen am Einhorn-Zuwachs noch offensiver waren. So hat sich die Zahl der Milliarden-Dollar-Start-ups in Deutschland trotz einiger Exits bestehender Einhörner im vergangenen Jahr verdoppelt. Deutsche Start-ups sind bei internationalen Investoren gefragt, was die Bewertungen weiter kompetitiv halten dürfte." Diese Markteinschätzung ist für die Gesellschaft deshalb von zentraler Bedeutung, weil die Entwicklung der Investments in den einzelnen, von der HMW Innovations AG platzierten MIG Fonds, für die Zufriedenheit der dort investierten Anleger und deren Vertriebspartner entscheidend ist. Daraus resultieren Exits und hieraus Ausschüttungen für Anleger und ggf. Gewinnbeteiligungen für Vertriebspartner. Soweit hier negative Entwicklungen erfolgen, können Unzufriedenheiten bei Anlegern und Vertriebspartnern einen erhöhten Betreuungsaufwand in der HMW Innovations AG hervorrufen. 3. Geschäftsverlauf a) Allgemein Das Geschäftsjahr 2021 war wie das Vorjahr insbesondere geprägt von den außerordentlichen Einnahmen aus Exit-Gewinnbeteiligungen aus Veräußerungen der Beteiligungen an BioNTech S.E. Demgegenüber treten die nachlaufenden Einnahmen aus Provisionen aus Fondsvermittlung völlig in den Hintergrund. b) Ertragslage Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt im Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 9.076 ab. Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert und liegt bei TEUR 16.939. Das Vorjahr war durch hohe Exit-Erlöse im Zusammenhang mit der erfolgreichen Platzierung der Beteiligung der MIG-Fonds an der BionTech S.E. an der Börse gekennzeichnet. Die Vertriebsvereinbarungen mit den MIG-Fonds sehen eine entsprechende Erfolgsbeteiligung im Rahmen von Exits vor. Vor diesem Hintergrund ist auch der Rückgang der Personalaufwendungen zu sehen, da die Anstellungsverträge der Mitarbeiter der Gesellschaft entsprechende Regelungen zur Erfolgsbeteiligung vorsehen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen aufgrund der periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.014 deutlich über dem Vorjahresniveau. Hierbei handelt es sich um eine Rückstellung betreffend laufende Rechtsstreitigkeiten. Wesentliche Aufwendungen entfallen auf nichtabzugsfähige Vorsteuern sowie auf Mieten, Leasing sowie Rechts- und Beratungskosten. Das Finanzergebnis ist mit TEUR 117 positiv. Ursächlich hierfür sind vor allem Erträge aus anderen Wertpapieren. Die Ertragsteuern sind in Höhe von TEUR 688 periodenfremd. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erstattungen betreffend die Vorjahre. Die wesentlichen, für das Jahresergebnis relevanten Sachverhalte waren im internen Planungsprozess für das Jahr 2021 bereits berücksichtigt. Das Jahresergebnis deckt sich sowohl mit den Planungswerten als auch den Erwartungen der Geschäftsleitung. c) Finanzlage Der Zahlungsmittelbestand beträgt zum Stichtag TEUR 4.215. Die Zahlungsfähigkeit war im gesamten Berichtsjahr gegeben und wird nach derzeitigem Kenntnisstand auch zukünftig gegeben sein. Eine unterjährige Inanspruchnahme von Bankkrediten war nicht zu verzeichnen. d) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 23.973 vermindert. Ursächlich hierfür ist vor allem der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahr waren aufgrund der erfolgreichen Veräußerung des vorstehend genannten Beteiligungsunternehmens auf Ebene der MIG-Fonds entsprechende Forderungspositionen auf Erfolgsbeteiligung zu verzeichnen. Der positive Cash-Flow in diesem Zusammenhang hat dazu geführt, dass im Bereich der Finanzanlagen die Anlage in Wertpapieren um TEUR 6.698 aufgestockt werden konnte. Das Anlagevermögen hat damit einen maßgeblichen Anteil von 77,7 % am Gesamtvermögen. Die Forderungspositionen machen 4,4 % des Gesamtvermögens aus und entfallen im Wesentlichen auf Ertragsteuern. Nennenswerte Forderungsausfälle sind nicht zu verzeichnen. Dem Anlagevermögen in Höhe von TEUR 18.213 steht ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 15.765 gegenüber. Weitere wesentlichen Finanzierungsposition sind die sonstigen Rückstellungen, die sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 14.522 vermindert haben. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen noch abzurechnende Provisionszahlungen. Der deutliche Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr hängt mit der Begleichung von Provisionszahlungen an Untervermittler zusammen, die im Rahmen des vorstehend beschriebenen Exits auszuzahlen waren. Außerbilanzielle Finanzinstrumente waren nicht im Bestand. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin geordnet. Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als stabil. 4. Prognose für das Geschäftsjahr 2022 Das Jahr 2022 brachte einen deutlichen Rückgang der Erträge mit sich. Außerordentliche Erträge durch Exit-Vergütungen aus dem Verkauf der Beteiligung an BioNTech sind keine mehr entstanden. Die regulären Einnahmen aus den nachlaufenden Vertriebsprovisionen haben sich wesentlich reduziert. Den deutlich geringeren Einnahmen stehen jedoch auch deutlich geringere Verbindlichkeiten gegenüber Vertriebspartnern gegenüber. Dennoch ergibt sich für das Jahr 2022 auf Basis unseres aktuellen Kenntnisstandes ein negatives Ergebnis in Höhe von ca. EUR 2,4 Mio. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir eine Entwicklung in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022. 5. Chancen und Risiken a) Chancen Die HMW Innovations AG wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf geringem Niveau Einnahmen aus nachlaufenden Vertriebsprovisionen erzielen. Außerordentliche Einnahmen aus Exit- Vergütungen sind in 2022 nicht entstanden. a) Risiken Die Entwicklung der Gesellschaft ist durch das Maß beeinflusst, in dem Anleger ihre bereits abgegebenen Kapitalzusagen erfüllen. Ferner ist die Entwicklung der Gesellschaft von Änderungen der steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie von den Wirtschafts- und Investmentmärkten vor allem in Deutschland und Österreich abhängig. Zudem ist die HMW Innovations AG weiterhin dem Risiko von Auseinandersetzungen mit Anlegern oder Vertriebspartnern ausgesetzt. Negative Entwicklungen in diesen Bereichen können sich negativ auf das Ergebnis der Gesellschaft auswirken. 6. Nachtragsbericht Bei unbefriedigendem Geschäftsverlauf der Gesellschaft können Rechts- und Reputationsrisiken entstehen. Durch ständige Marktbeobachtung und im Bedarfsfall schnelle Reaktion sowie durch aktive Marktpositionierung mittels geeigneter Marketingmaßnahmen werden die Risiken dieser Risikoart minimiert. Derzeit bestehen keine Indizien dafür, dass mögliche Ansprüche Dritter aus derartigen Risiken berechtigt wären und erfolgreich durchgesetzt werden könnten. Bedingt durch den Ukraine-Konflikt bestehen Risiken, deren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft derzeit nicht quantifizierbar sind. Möglich sind Risiken für die Vermögens- bzw. Ertragslage der Gesellschaft, welche mittelbar aus den Beteiligungsunternehmen resultieren, wie etwa geringere oder ausbleibende Veräußerungserlöse, oder geringere Einzahlungsleistungen aufgrund von Zahlungsstockungen bei Anlegern. Zusammenfassung der Chancen und Risiken: Den genannten Risiken stehen objektiv Chancen im Wagniskapitalmarkt gegenüber, die in den kommenden Jahren noch zunehmen können. Auf Basis der verfügbaren Informationen besteht keine Indikation, dass die bestehende Risikolage die zukünftige Entwicklung oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnte.
Pullach i. Isartal im März 2023 / August 2023 Der Vorstand Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 22. August 2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HMW Innovations GmbH als Rechtsnachfolger der HMW Innovations AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HMW Innovations AG, Pullach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HMW Innovations AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat war bis zur Umwandlung der Gesellschaft in eine GmbH verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 18. August 2023 FIDIA
Beratungs- und Treuhand-GmbH
Heinze, Wirtschaftsprüfer Dr. Wenk, Wirtschaftsprüfer |
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