Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 727463
Vorher
SET Power Systems GmbH
Eingetragen
25.1.2012
Branche
Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für KraftwagenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Elektronikteilen aller Art, die Ausführung von Consultingleistungen aller Art, sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Dr. Schelter
seit 3.4.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AVL List GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AVL Holding Deutschland GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVL SET GmbH

Wangen im Allgäu

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

AVL SET GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

Die AVL SET GmbH, mit Sitz in Wangen im Allgäu wurde im Jahr 2012 als Joint Venture zwischen der AVL List GmbH (mit Sitz in Graz/Österreich) und der SET GmbH (mit Sitz in Wangen im Allgäu) gegründet. Die Gesellschaftsanteile liegen dabei zu 75% im Besitz der AVL List GmbH. Die Gesellschaft ist operativ in die weltweit tätige AVL Gruppe eingegliedert.

Die Tätigkeit der Gesellschaft konzentriert sich auf die Entwicklung, Projektierung, Herstellung und Integration von Prüfstandlösungen für Antriebsumrichter in Fahrzeugen.

Mit derzeit 178 Mitarbeitern (161 Festangestellten und 17 Studenten) aus 17 Nationen ist das Unternehmen regional bestens verankert und mit seinen Produkten weltweit anerkannter Partner in der Automobilbranche.

Speziell die auf Innovation ausgerichtete Unternehmenskultur des Hauses AVL hat ein klares Bekenntnis für strategische Entwicklungsprojekte abgegeben und damit den Innovationsvorsprung des Wangener Unternehmens ermöglicht. Die AVL SET GmbH hat sich inzwischen als weltweites Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Anwendung von Leistungselektronik im Prüfstandgeschäft innerhalb der AVL Gruppe etabliert.

Hersteller und Anwender von automotiven Antriebsumrichtern aus aller Welt sehen die AVL SET GmbH als Partner für "state-of-the-art" Prüfsysteme an. Die für die Kunden erbrachte Leistung erstreckt sich hierbei von Komponentenlieferungen bis hin zu komplexen Gesamtsystemlieferungen (Turn-key Solutions). Das internationale Team dient hierbei als Basis für maßgeschneiderte Lösungen entsprechend der Anforderungen der jeweiligen Märkte.

Das Unternehmen nutzt auch die Nähe der verschiedenen im Allgäu ansässigen Hochschulen (Weingarten, Ravensburg, Kempten und Ulm) und arbeitet in vielen Projekten eng mit verschiedenen Instituten regionaler Hochschulen zusammen.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des noch jungen Unternehmens zeigt sich gegenüber dem Vorjahr stabil auf einem guten Niveau. Dabei ist die Ertragslage trotz der insgesamt schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation weiterhin positiv.

Das Jahresergebnis von 636 TEUR lag um 1.157 TEUR deutlich unter dem Vorjahreswert (1.793 TEUR). Während das Rohergebnis im Jahr 2023 von 16.847 TEUR im Vorjahr auf nunmehr TEUR 18.157 anstieg, ist die Ergebnisverschlechterung auf die Zunahme der wesentlichen Aufwandsposten zurückzuführen.

Der Auftragseingang liegt rund 10% unter den Vorjahreswerten und spiegelt die konjunkturelle Abschwächung des bis dato dominaten deutschen Marktes wider. Auch der Auftragseingang im Intercompany Bereich liegt leicht unter dem Vorjahreswert.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich um rund 8,3%. Hierbei wurde die Marktposition in Deutschland gehalten. Daneben waren vor allem die Märkte in Asien die wichtigsten Impulsgeber.

Innerhalb des Rohergebnisses wurden die sonstigen betrieblichen Erträge unter anderem durch die Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen vereinnahmte Forschungszuschüsse positiv beeinflusst.

Der Personalaufwand lag vor allem aufgrund der höheren Beschäftigung mit TEUR 11.584 um rund 17% klar über dem Vorjahr (TEUR 9.930).

Die planmäßigen Abschreibungen nahmen mit 1.385 TEUR gegenüber dem Vorjahr (1.170 TEUR) leicht zu. Hintergrund sind die anhaltend hohen Investitionen in selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände als Basis für die zukünftige Geschäftsentwicklung.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (3.724 TEUR; i. Vj. 2.957 TEUR), welche vor allem Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Reise- und Vertriebskosten enthalten, waren bei verschiedenen Posten Steigerungen zu verzeichnen. Der Anstieg betrifft vor allem die Raumkosten, die Energiekosten sowie die Reiseaufwendungen.

Der Rückgang bei den Ertragsteuern (TEUR 279; i. Vj. TEUR 715), welche ausschließlich latente Steuern betreffen, geht vor allem auf den geringeren Zuwachs bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen zurück.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin durch den verfolgten Expansionskurs geprägt. Die Bilanzsumme stieg von 26.163 TEUR im Vorjahr um rd. 9% auf 28.563 TEUR an.

Auf der Aktivseite ist dies vor allem auf die weiteren Investitionen in selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (Bilanzwert TEUR 10.551; i. Vj. TEUR 8.500) zurückzuführen. Die höheren Vorräte (TEUR 8.511; i. Vj. TEUR 5.689) gehen im Wesentlichen auf eine unverändert vorsichtige Lagerhaltung als Reaktion auf die in der Vergangenheit belasteten Lieferketten sowie auf den Anstieg bei den unfertigen Kundenprojekten zurück. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 4.080; i. Vj. TEUR 6.910) nahmen vor allem die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter stichtagsbezogen ab.

Auf der Passivseite erfolgte die Finanzierung neben dem höheren Eigenkapital (TEUR 9.501; i. Vj. TEUR 8.865) vor allem durch Gesellschafterdarlehen (TEUR 10.758; i. Vj. TEUR 8.014).

Trotz der Zunahme des Eigenkapitals in Höhe des erwirtschafteten Jahresergebnisses zeigt sich die Eigenkapitalquote der Gesellschaft aufgrund der höheren Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert bei rund 33,3% (Vorjahr 33,9%).

Die Finanzlage und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft werden durch das eingerichtete Controlling-Instrumentarium überwacht und sichergestellt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. In ihrer Entwicklung wird die AVL SET GmbH auch weiterhin durch Fremdmittel ihrer Hauptgesellschafterin ( AVL Holding Deutschland GmbH als Tochter der AVL List GmbH) unterstützt.

3. Risiken und Risikomanagement

Eine Risikoanalyse und -bewertung wird regelmäßig im Zuge des Strategie- und Planungsprozesses durchgeführt. Im Rahmen des Budgetierungsprozesses wird die aktuelle Risikosituation laufend überprüft. Durch eine Geschäftspolitik, die sehr stark auf OEM- und TIER1-Kunden ausgerichtet ist, aber auch den Markt für Forschungseinrichtungen abdeckt, sowie After Sales Aktivitäten (Applikationsdienstleistungen und Serviceaktivitäten rund um die verkauften Produkte) umfasst, ist das Unternehmen weniger anfällig für Volatilität im Verkaufsverhalten bedingt durch konjunkturelle Schwankungen oder Investitionsverhalten einzelner Kunden.

Alle Geschäftsprozesse sind in einem Online-QM System systematisch dokumentiert und nach ISO 9001-2015 zertifiziert. Seit September 2023 können wir für unsere Kunden auch die ISO 27001 und TISAX-Zertifizierung nachweisen.

Zusätzlich wurde das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 eingeführt.

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess ist im Unternehmen in allen Abteilungen etabliert und wird konsequent und zielstrebig gelebt und umgesetzt. Zahlreiche Projekte belegen diese KVP-Tätigkeiten.

Die aktuelle Marktsituation mit einer generell hohen Nachfrage nach Prüfständen im Bereich Elektromobilität hält weltweit an. Allerdings werden die Investitionsentscheidungen unserer wichtigsten Kunden aktuell durch die schwache Konjunktur im Automobilgeschäft gebremst.

Die Auswirkungen der über längere Zeiträume problematischen Materialbeschaffungssituation am Weltmarkt konnten durch die aktive Bevorratung von Materialien und Rahmenverträge weitestgehend eingedämmt werden. Aktuell liegt zugleich der Fokus auf der Reduzierung von Lagerbeständen.

4. Ausblick

Das Potenzial für eine weltweite und erfolgreiche Umsatzsteigerung durch die aktuelle Marktentwicklung ist weiterhin als positiv zu betrachten. Im Bereich Leistungselektronik, sind gemessen Prüfständen für E-Motoren und Batterien, noch stärkere Wachstumskurven in den kommenden Jahren absehbar.

Mit einer Hitrate von über 80% im DACH-Bereich, wurden in der jüngeren Vergangenheit wichtige Anfragen und Neukunden in diesem geographischen Teilmarkt gewonnen. In Anbetracht einer aktuell vorsichtigen Investitionspolitik der wichtigsten Automobilkunden sehen wir die kurzfristigen Wachstumschancen in diesem nach wie vor wichtigsten Markt allerdings kritisch. Umso wichtiger ist der Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten im Non-Dach-Bereich.

Aufgrund der insgesamt dynamischen Marktsituation nimmt auch die Zahl der potenziellen Wettbewerber zu. Technologisch und im Hinblick auf stabile Lösungen ist, wie beschrieben, noch keiner der Wettbewerber auf dem Niveau von AVL SET angekommen. Dies gilt es auch im Jahr 2024 weiter auszunutzen und weiterhin die Installed Base und den Vorsprung an Kunden auszubauen. Wir wollen dieses Ziel unter anderem durch den Einsatz holistischer Lösungen, wie den speziell für unsere Anwendungen adaptierten AVL-Prüfstandsautomatisierung PUMA 2 für Inverter Testing und weitere Lösungen erreicht werden.

Langfristig wird es entscheidend sein, in allen Ländern einen ausreichend kompetenten Vertriebsansatz der Affiliates sicher zu stellen. Nur so wird es gelingen, Kapital aus der technischen Überlegenheit der AVL SET Lösung zu schlagen.

Bei erwartungsgemäß steigendem Umsatzvolumen für das Jahr 2024 gehen wir von einem verbesserten, deutlich positiven Jahresergebnis aus. Auch mittelfristig gehen wir von einer Fortsetzung der positiven Unternehmensentwicklung aus.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AVL SET GmbH, Wangen im Allgäu

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.987.613,44 8.659.600,54
II. Sachanlagen 1.770.733,50 12.758.346,94 1.346.940,02 10.006.540,56
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.511.977,08 5.689.464,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.080.009,48 6.910.144,34
davon gegen Gesellschafter EUR 718.596,15 i. Vj. EUR 1.881.297,04
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 90.008,98 12.681.995,54 295.523,48 12.895.132,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.122.523,80 3.261.085,95
28.562.866,28 26.162.758,75

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.987.500,00 3.987.500,00
III. Verlustvortrag 4.852.824,81 3.060.093,71
IV. Jahresüberschuss 635.600,11 9.500.924,92 1.792.731,10 8.865.324,81
B. Rückstellungen 2.428.977,96 3.118.553,97
C. Verbindlichkeiten 14.638.648,40 12.464.535,97
davon ggü. Gesellschafter EUR; 11.105.486,15 i. Vj. EUR 8.932.252,17
D. Passive latente Steuern 1.994.315,00 1.714.344,00
28.562.866,28 26.162.758,75

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

AVL SET GmbH, Wangen im Allgäu

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 18.156.782,04 16.846.798,86
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.915.699,08 8.444.731,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstüzung
davon für Altersversorgung EUR 68.457,64 i. Vj. EUR 63.006,62 1.668.219,64 11.583.918,72 1.484.897,51 9.929.629,45
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.385.868,26 1.170.313,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen
davon aus der Fremdwährungsumrechnung EUR 0,00 i. VJ EUR 722,38 3.723.952,23 2.957.066,47
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon an verbundene Unt. EUR 394.206,91 i. Vj. EUR 261.664,60 544.888,72 265.791,82
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
dav. aus latenten Steuern EUR 279.971,00; i. Vj. EUR 715.638,00 279.971,00 715.295,00
7. Ergebnis vor Steuern 638.183,11 1.808.702,85
8. sonstige Steuern 2.583,00 15.971,75
9. Jahresüberschuss 635.600,11 1.792.731,10

Anhang 2023

1. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: AVL SET GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wangen im Allgäu
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 727463

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bei einer Nutzungsdauer von 6 bis 10 Jahren angesetzt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde entsprechend des Produktlebenszyklus der wesentlichen damit zusammenhängenden Produkte mit zehn Jahren kalkuliert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurden auf das Anlagevermögen außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen und in Arbeit befindliche Aufträge wurden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, aktiviert. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen angesetzt.

Der Ansatz des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert.

Ausgaben bis zum Bilanzstichtag, welche Aufwand für Folgeperioden darstellen, wurden als Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Für die Berechnung der latenten Steuern wurden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung aus Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet.

3. Angaben zu Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 284 Abs. 3 HGB ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen mit TEUR 165 (VJ. TEUR 413) auf ausstehende Eingangsrechnungen und auf die Berufsgenossenschaft, mit TEUR 1.217 (VJ. TEUR 1.233) auf Personalrückstellungen, mit TEUR 534 (VJ. T€ 856) auf Gewährleistungen, mit TEUR 355 (VJ. TEUR 587) auf nachlaufende Projektkosten, mit TEUR 127 (VJ. EUR 0,00) auf drohende Verluste und mit TEUR 30 (VJ. TEUR 30) auf übrige Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter stammen in Höhe von TEUR 346 aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 10.759 aus Darlehen.

Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Latente Steuern

Die latenten Steuern gehen auf die folgenden Differenzen und steuerliche Verlustvorträge zurück:

EUR Steuersatz EUR
Aktive Latenzen 392.260 28,1% 110.127
Passive Latenzen -10.550.570 28,1% -2.962.073
Drohverluste 127.309 28,1% 35.742
Verlustvorträge 2.927.476 28,1% 821.889
Saldo -7.230.834 -1.994.315

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 17.048 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen.

Eine Gesellschafterin sprach in der Vergangenheit mehrere auflösend bedingte Darlehensverzichte über einen Gesamtbetrag von Mio EUR 3,3 aus, welche jeweils als Zugang in der Kapitalrücklage erfasst wurden. Nach den bestehenden Besserungsvereinbarungen leben die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in der Höhe wieder auf, in welcher die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 40% -bzw. nach dem 31. Januar 2024 eine Eigenkapitalquote von 25%- überschreitet.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Forschungs- und Entwicklungskosten

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr Mio EUR 5,1 Davon entfallen Mio EUR 3.5 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

5. Sonstige Angaben

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 7.588 und resultiert ausschließlich aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung der hierauf entfallenden passiven latenten Steuern.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 165.

Diese Zahl gliedert sich wie folgt:

vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 135
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 20
geringfügig Beschäftigte 10

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Horst Hammerer ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. FH Nachrichtentechnik
Dr. Tobias Schelter ausgeübter Beruf: Dipl.-Kaufmann

Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Kapitalgesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die AVL List GmbH, 8020 Graz/Österreich.

Der Konzernabschluss der AVL List GmbH ist beim Firmenbuchgericht Graz/Österreich offenzulegen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 635.600,11 € und der Gewinnvortrag in Höhe von Euro 4.852.824,81 werden auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Wangen im Allgäu, den 25. Januar 2024

Dr. Tobias Schelter, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

AVL SET GmbH, Wangen im Allgäu

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 13.434.368.52 3.862.918.46 421.886,87 16.875.400,11
II. Sachanlagen
Summe Sachanlagen 2.691.256,35 680.973,18 79.009,37 3.293.220,16
Summe Anlagevermögen 16.125.624,87 4.543.891,64 500.896,24 20.168.620,27
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.774.767.98 1.129.242.56 16.223,87 5.887.786.67
II. Sachanlagen
Summe Sachanlagen 1.344.316,33 256.625,70 78.455,37 1.522.486,66
Summe Anlagevermögen 6.119.084,31 1.385.868,26 94.679,24 7.410.273,33
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 10.987.613.44 8.659.600.54
II. Sachanlagen
Summe Sachanlagen 1.770.733,50 1.346.940,02
Summe Anlagevermögen 12.758.346,94 10.006.540,56

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AVL SET GmbH, Wangen im Allgäu

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AVL SET GmbH, Wangen im Allgäu - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AVL SET GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Ver-tretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bruchsal, den 5. Februar 2024

Benz & Gunzenhäuser
Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Benz, Wirtschaftsprüfer

Gunzenhäuser, Wirtschaftsprüfer

Ergänzende Angaben

1. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB

2. Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 327 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft.

3. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 4. März 2024 festgestellt.

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