Weser Weinkontor GmbHLiquidiert
28217 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Fuchs seit 27.1.2017 | Prokura |
Ralph-Hillard Dr. Geuther seit 16.10.2014 | Geschäftsführer |
Hans-Joachim Schnitger seit 16.10.2014 | Geschäftsführer |
Martin Rudolf seit 16.10.2014 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. KommanditgesellschaftBremenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 20211. Allgemeine Angaben Die Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen, ist beim Amtsgericht Bremen unter HRA 18936 HB eingetragen. Die Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen, hat als Mutterunternehmen den Konzernabschluss nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Stichtag des Konzernabschlusses und Abschlussstichtag der einbezogenen Konzernunternehmen ist der 31. Dezember 2021. Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden neben der Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen, als Muttergesellschaft, folgende Tochterunternehmen einbezogen:
Die 100%-igen Tochtergeseschaften atlantic Reisebüro Karl Geuther GmbH & Co. KG, Bremen, und Atlantic Reisen GmbH & Co. KG, Bremerhaven, sind im Geschäftsjahr zum 24. November 2021 auf die 100%-ige Tochtergesellschaft Atlantic Reisen Verwaltungsgesellschaft mbH, Bremerhaven, angewachsen. 3. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis 2009 nach der Buchwertmethode durch Verrechnungen der Buchwerte der Beteiligungen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaften zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung. Die Erstkonsolidierung erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 2000. Ein verbleibender Unterschiedsbetrag ist im Rahmen der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2000 in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwert bzw. als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen worden oder wegen Geringfügigkeit erfolgswirksam vereinnahmt worden. Erstkonsolidierungen von Tochterunternehmen für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2009 beginnen, erfolgen gemäß Artikel 66 Absatz 3 Satz 4 EGHGB nach der Neubewertungsmethode. Passive Unterschiedsbeträge, die aus der Erstkonsolidierung zu Beginn des Konzerngeschäftsjahres 2000 resultierten, wurden 2001 aufgelöst, weil die Voraussetzungen des § 309 Absatz 2 HGB für eine Auflösung vorlagen. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses von untergeordneter Bedeutung und werden deshalb nicht eliminiert. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (inkl. Währungsumrechnung) Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in den Einzelabschlüssen an. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die für steuerliche Zwecke geltenden Abschreibungstabellen ermittelt. Die Abschreibungen erfolgen bei beweglichen Gegenständen grundsätzlich linear. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr 2021 voll abgeschrieben und als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit in den Aufwand gebucht werden. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 und bis EUR 1.000,00, die im Jahr 2021 angeschafft wurden, werden in einen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben wird. Am Ende des Zeitraums wird fiktiv ein Abgang dieser Vermögenswerte unterstellt. Der nicht aus der Kapitalkonsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben. Hierdurch wird der wirtschaftliche Verbrauch gemäß einer damit im Zusammenhang stehenden Liefervereinbarung abgebildet. Im Geschäftsjahr 2021 wurde die Liefervereinbarung gekündigt und der restliche Geschäfts- oder Firmenwert außerplanmäßig abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bilanziert. Ist der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger, erfolgt aufgrund des strengen Niederstwertprinzips eine Abschreibung auf diesen Wert. Zur Ermittlung des beizulegenden Werts werden der Beschaffungs- und Absatzmarkt sowie Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und einer verminderten Verwertbarkeit in angemessenem und ausreichendem Umfang berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel mit dem Nennwert) bzw. mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Wertberichtigungen gebildet; außerdem sind Pauschalwertberichtigungen für das allgemeine Kredit- und Zinsrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit-credit-method) bewertet. Die Dotierung der Pensionsrückstellungen erfolgte aufgrund von Gesetzesänderungen unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Marktzinses der letzten zehn Jahre (bis 2015: durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten sieben Jahre); der sich aus dieser Änderung ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 109. Weiterhin wurden der Ermittlung die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurde von folgenden Annahmen ausgegangen:
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Soweit zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, bestehen, werden die sich daraus ergebenden Steuerbe- bzw. -entlastungen als Latente Steuern angesetzt. Latente Steuern werden verrechnet angesetzt und nicht abgezinst. Von dem Wahlrecht, einen Überhang an aktiven latenten Steuern nicht anzusetzen, wird Gebrauch gemacht. Die Forderungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die im Namen und für Rechnung von Kunden entstanden sind, betragen jeweils TEUR 0 (Vj. TEUR 8). Die Kunden tragen das Bonitätsrisiko der entsprechenden Forderungen. Die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der WeserweinvertriebAG i. L., Brislach/Schweiz, sind mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet worden. Auf eine Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zum Jahresdurchschnittskurs wurde verzichtet, da die Auswirkungen der Wechselkursänderungen auf die Erträge und Aufwendungen des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. In der Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens wird bezüglich der Weserweinvertrieb AG i. L., Brislach/Schweiz, der Stand zu Beginn des Geschäftsjahres mit dem Mittelkurs vom vorhergehenden Bilanzstichtag, der Stand am Ende des Geschäftsjahres sowie die Veränderungen zu dem Mittelkurs vom Bilanzstichtag umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Posten werden in den Einzelabschlüssen mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr finden abweichend von den dargestellten Bewertungsmethoden das Anschaffungs-kosten- und das Realisationsprinzip keine Anwendung, d.h. die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag erfolgt bei diesen Posten unabhängig vom Kurs zum Zeitpunkt der Transaktion. 5. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist in der Anlage zum Konzernanhang dargestellt. Beteiligungen Auf Angaben zu Beteiligungsunternehmen wird verzichtet, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. Eigenkapital Zur Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den gesonderten Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen. Bei den Kapitalanteilen der Kommanditisten handelt es sich in Höhe von TEUR 8.500 (Vorjahr TEUR 8.500) um das voll eingezahlte Kommanditkapital der Muttergesellschaft Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen, und in Höhe von TEUR 500 um Einlagen, die zur Erhöhung des Festkapitals geleistet wurden. Die Gewinnrücklagen des Konzerns enthalten neben den anderen Gewinnrücklagen des Mutterunternehmens auch den Konzernanteil an den anderen Gewinnrücklagen und den Bilanzergebnissen der konsolidierten Tochterunternehmen, soweit sie seit ihrer Zugehörigkeit zum Konzern von ihnen erwirtschaftet worden sind, sowie bei der Erstkonsolidierung verrechnete passive Unterschiedsbeträge. Zur Anpassung des Bilanzgewinns im Konzernabschluss an den Bilanzgewinn im Einzelabschluss ist eine Entnahme aus den Gewinnrücklagen vorgenommen worden. Die durch die historische Umrechnung des Eigenkapitals entstandene Währungsumrechnungsdifferenz ist erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und gesondert ausgewiesen worden. Pensionsrückstellungen Es wurden Rückdeckungsversicherungen von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 17) mit Pensionsrückstellungen von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 36) verrechnet. Die Erträge und Aufwendungen aus den Rückstellungen und Rückdeckungsversicherungen wurden in Höhe von TEUR 1 verrechnet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Verpflichtungen aus dem Personalbereich und auf ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Geschäftsjahr 2021 wurden sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückgezahlt (Vorjahr: TEUR 2.345 - diese waren durch Grundpfandrechte, Globalzession und Sicherungsübereignungen besichert). In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 285 (Vj. TEUR 298) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 226) ausgewiesen. 6. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich im Inland erzielt und entfallen auf folgende Geschäftsbereiche:
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren in Höhe von TEUR 1.081 (Vorjahr: TEUR 898) aus nicht dem ordentlichen Geschäftsbetrieb zuzuordnende Erträge (insbesondere aus Erträgen aus dem Abgang von Anlagevermögen, aus Rückstellungsauflösungen, aus Währungsumrechnungen, aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten sowie aus periodenfremden Erträgen). Unter sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung werden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 102 (Vj. TEUR 95) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen mit TEUR 924 (Vorjahr: TEUR 452) auf nicht dem ordentlichen Geschäftsbetrieb zuzuordnende Aufwendungen (insbesondere aus Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen, aus Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sowie aus periodenfremden Aufwendungen). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen aus der Auf- und Abzinsung in Höhe von TEUR 44 (Vj. TEUR 21). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Auf- und Abzinsung in Höhe von TEUR 20(Vj. TEUR 20) enthalten. 7. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Die Darstellung der Kapitalflussrechnung (Anlage 4) zeigt, wie sich die Zahlungsmittel im Laufe des Geschäftsjahres durch Zahlungsmittelzuflüsse und Zahlungsmittelabflüsse verändert haben. In Übereinstimmung mit DRS 21 wird zwischen Zahlungsmittelströmen aus operativer, investiver und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Zahlungsmittelstrom aus operativer Tätigkeit wird nach der indirekten Methode ermittelt. Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten, die zur Liquiditätsdisposition gehören, sind in den Finanzmittelfonds einbezogen. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Im Vorberichtsjahr wurde erstmalig nur die Inanspruchnahme der Kontokorrentkredite zum 31. Dezember 2020 in die Liquiditätsdisposition eingebunden und damit dem Finanzmittelfonds zugeordnet. Insofern werden die Darlehen als Finanzierung des Working Capitals behandelt und der Finanzierungstätigkeit des Konzerns der Unternehmensgruppe Karl Geuther & Co. zugeordnet. Ertragsteuer bedingte Zahlungen sind der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet und dort gesondert angegeben. Erhaltene Zinsen sind dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit zugeordnet und dort gesondert angegeben. Gezahlte Zinsen und Ausschüttungen sind dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zugeordnet und dort gesondert angegeben. 8. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der im Konzern Beschäftigten (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) betrug:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Verpflichtungen aus Erbbaurechten, Miet- und Leasingverhältnissen. Der Erfüllungsbetrag dieser finanziellen Verpflichtungen - bezogen auf den frühesten Kündigungstermin - beträgt TEUR 3.763 (Vorjahr: TEUR 3.787). Davon sind TEUR 732 (Vorjahr: TEUR 757) innerhalb eines Jahres fällig. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse sind nicht bilanzierte Eventualverbindlichkeiten, die in der Valutierung am Bilanzstichtag ausgewiesen werden. Die gesamte Höhe beträgt TEUR 1.500 und betrifft Avalkredite. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als gering einzuschätzen. Nahestehende Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen erfolgen zwischen der Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen, und den voll konsolidierten Tochterunternehmen. Weitere Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen resultieren aus dem normalen Lieferungs- und Leistungsaustausch und werden nur zu marktüblichen Bedingungen wie unter fremden Dritten abgewickelt. Geschäftsführung Geschäftsführer der Karl Geuther Holding Beteiligungs GmbH, Bremen, waren im Geschäftsjahr 2021 bzw. sind zurzeit die Herren
Die Geschäftsführer sind bzw. waren hauptberuflich als Geschäftsführer für die Karl Geuther Holding Beteiligungs GmbH und für andere Konzernunternehmen tätig. Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Karl Geuther Holding Beteiligungs GmbH, Bremen, mit einem gezeichneten Kapital von TEUR 26. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Hinsichtlich der Verwendung des Ergebnisses bei dem Mutterunternehmen gelten die gesetzlichen und die gesellschaftsvertraglichen Regelungen (Gutschrift auf den Gesellschafterverrechnungskonten). Honorar des Konzernabschlussprüfers Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021 gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt insgesamt TEUR 90 und entfällt in Höhe von TEUR 60 auf Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von TEUR 30 auf Steuerberatungsleistungen. Konzernabschluss Die Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen, stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die folgenden Kommanditgesellschaften sind in den Konzernabschluss der Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen, gemäß § 264b Nr. 1 HGB einbezogen worden:
Diese Gesellschaften sind daher gemäß § 264b HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden ergänzenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Kapitalgesellschaften "AUTOCONTEX" Automobil Container Express GmbH, Bremen, und Weser Weinkontor GmbH, Bremen, machen von der Befreiungsvorschrift § 264 Absatz 3 HGB Gebrauch. Angaben zu nicht einbezogenen Beteiligungsgesellschaften Die Angaben gemäß § 313 Absatz 2 Nr. 4 HGB zu Beteiligungsgesellschaften, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden, sind für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung. Auf die entsprechenden Angaben wurde daher entsprechend § 313 Absatz 2 Nr. 4 Satz 3 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Auch nach dem Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2021 ergeben sich aus der dynamischen Entwicklung der weltweiten Corona-Pandemie weiterhin Auswirkungen auf internationale Lieferketten, die inländische Nachfrage sowie das weltweite Wirtschaftswachstum. In diesem Umfeld lassen sich die Auswirkungen auf die Entwicklungen der Unternehmen des Konzernes der Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen (Ausmaß, Intensität, zeitliche Dauer) nicht verlässlich einschätzen. Alle eingeleiteten Maßnahmen hinsichtlich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zur Absicherung der Liquiditätsversorgung in der gesamten Unternehmensgruppe wurden weiterentwickelt, um die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslagen der Unternehmen des Konzernes der Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen weiterhin erfolgreich auf ein Minimum zu reduzieren. Sollten sich für einzelne Unternehmen gravierende Auswirkungen ergeben, was zum heutigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, werden mögliche Maßnahmen wie u. a. Kurzarbeit umgesetzt. Ein Liquiditätsengpass ist absehbar nicht zu erwarten. Der Angriff der Russischen Föderation auf das Nachbarland Ukraine im Februar 2022 hat zu einer völligen Neueinschätzung der Beziehungen auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene geführt. Wie sich die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die in der Folge verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte insgesamt auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich beurteilen. Die Märkte in den beiden Ländern haben nur einen sehr geringen Einfluss auf das Geschäft der Gruppe. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine werden zu leichten finanziellen Auswirkungen im Geschäftsjahr 2022 führen, die weitestgehend durch andere Geschäfte kompensiert werden können. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet."
Bremen, den 28. Juli 2022 gez. Dr. Ralph-Hillard Geuther, Geschäftsführer gez. Hans-Joachim Schnitger, Geschäftsführer Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Konzerneigenkapitalspiegel im Geschäftsjahr 2021
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021A. Grundlagen des Konzerns Die Unternehmensgruppe Karl Geuther & Co. ist in Bremen ansässig. Es werden Zweigniederlassungen bzw. Tochtergesellschaften in Bremerhaven, Hamburg und Berlin unterhalten. Die Geschäftsfelder umfassen die Bereiche:
Schifffahrt Die ursprünglich 1958 gegründete Unternehmensgruppe vertritt als Linienagent seit mehr als 55 Jahren renommierte Linienreeder innerhalb Deutschlands. Es werden kundenorientierte und maßgeschneiderte Verschiffungsmöglichkeiten in weltweite Fahrtgebiete mit regelmäßigen Linienabfahrten angeboten. Spedition / Logistik Geuther & Schnitger Logistics GmbH & Co. KG bietet spezifische Speditions- und Logistikdienstleitungen an. Hafenumschlagsbetriebe Seit mehr als 60 Jahren sind die ATLANTIK Hafenbetriebe in Bremerhaven in den Bereichen Stauerei, Hafenumschlag und Technik tätig. Versandhandel Helia Supply Systems ist seit 1979 Teil der Unternehmensgruppe. Helia versorgt seit Gründung im Jahre 1963 Botschaften, Konsulate und Institutionen weltweit mit einem breiten Konsumgütersortiment. Dazu gehören vornehmlich Spirituosen, Tabakwaren und Lebensmittel, die von unseren Kunden zoll- und steuerfrei bezogen werden können. B. Wirtschaftsbericht B.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Zum Jahresende 2021 wurde in der Veröffentlichung vom Dezember 2021 das Geschäftsklima wie folgt eingeschätzt. "Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach zuletzt fünf Rückgängen in Folge wieder gestiegen. Dies ist auf optimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Der Auftragsbestand konnte deutlich zulegen. Hingegen schätzten sie Ihre aktuelle Lage etwas schlechter ein. Lieferengpässe bei Vorprodukten und Rohstoffen haben sich weiter verschärft. Im Dienstleistungssektor ist das Geschäftsklima eingebrochen. Der Index gab zuletzt im April 2020 stärker nach. Die Unternehmen waren merklich weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Zudem schlugen die zuletzt noch leicht optimistischen Erwartungen in Pessimismus um. Vor allem im Tourismus und im Gastgewerbe stürzten die Umfragewerte ab. Auch im Handel ist der Index deutlich gesunken. Die aktuelle Lage wurde von den Unternehmen deutlich weniger gut beurteilt. Der Erwartungsindikator fiel auf den niedrigsten Stand seit Januar. Während der Großhandel vergleichsweise glimpflich davon kam, war die Entwicklung der Umfragewerte im Einzelhandel ähnlich dramatisch wie im letzten Winter." Quelle: ifo Geschäftsklima (Dezember 2021)
B.2. Geschäftsverlauf Die seit Anfang des Jahres 2020 weltweite Ausbreitung von COVID-19 führte zur größten Gesundheitskrise und zur tiefsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Unternehmensgruppe Karl Geuther & Co. hat diese Herausforderung für ihre Kunden den Umständen entsprechend erneut gut überstanden. Andere wichtige Ziele während der Krise sind für uns die Sicherstellung der Geschäftskontinuität, wo immer dies auf verantwortungsvolle Weise möglich ist, und die Sicherung der starken finanziellen Position der Unternehmensgruppe. Die Unternehmen der Unternehmensgruppe haben sich in den Sparten wie folgt entwickelt: Schifffahrt Der Export und Import hat sich auf dem Vorjahresniveau gehalten. Durch die Markt - Situation im Bereich Schifffahrt konnte das Ergebnis erheblich verbessert werden. Spedition/Logistik Durch kontinuierliche Bearbeitung des Marktes konnte das Ergebnis erneut gesteigert werden. Hafenumschlagsbetriebe Das Ladungsaufkommen im Jahre 2021 der von uns betreuten Reedereien war gegenüber dem Vorjahr steigend. Auch die landseitigen Aktivitäten übertrafen das Vorjahresniveau. Die technischen Aktivitäten konzentrierten sich wie in den Vorjahren auf die Bereiche Rolltrailer-Reparaturen und Projektverladungen (Schienenfahrzeuge). Basierend auf der positiven Entwicklung erhöhte sich der Umsatz im Berichtsjahr um mehr als 3 %. Als Dienstleistungsunternehmen beschäftigen die Atlantik Hafenbetriebe neben eigenen Mitarbeitern zusätzliches geschultes Personal, das wir uns über den Gesamthafenbetrieb im Lande Bremen GmbH sowie von anderen Hafeneinzelbetrieben beschaffen. Für spezielle Dienstleistungen arbeiten wir mit Fachbetrieben im Subkontrakt zusammen. Bezüglich der hier zu verarbeitenden Materialien inkl. der Hilfs-/Betriebsstoffe erfolgt die Beschaffung überwiegend über lokale/nationale Lieferanten in marktüblicher oder spezifischer Güte. Versandhandel Der Umsatz konnte im Berichtsjahr um 3 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht werden. Die zunehmende Nachfrage konnte, trotz der andauernden Erschwernisse bei der Warenbeschaffung, weitgehend gedeckt werden. B.3. Darstellung der Lage B.3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Konzerns liegt mit EUR 22,6 Mio. unter dem Vorjahresniveau (EUR 23,4 Mio.). Die Eigenkapitalquote des Konzerns ist von 39,8% auf 41,9% gestiegen. Das langfristig gebundene Vermögen war am Bilanzstichtag unverändert in voller Höhe durch Eigenkapital gedeckt. Im Geschäftsjahr wurden Ersatzinvestitionen in den Bereichen EDV-Hardware und Fahrzeuge getätigt. Der Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an der Bilanzsumme beträgt 52,1 % (Vorjahr: 41,8 %). Der Bestand der liquiden Mittel verminderte sich insbesondere durch die vollständige Rückzahlung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr EUR 2,3 Mio) um EUR 1 Mio. Auf der Finanzierungsseite beträgt das Eigenkapital EUR 9,5 Mio. (Vorjahr: EUR 9,3 Mio.). Darüber hinaus entfallen von den Verbindlichkeiten EUR 2,5 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.) auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen mit EUR 5,3 Mio. auf Vorjahresniveau (EUR 5,0 Mio.). Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist auf die vollständige Tilgung bedingt. B.3.2. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich um EUR 2,3 Mio. auf EUR 0. Neue Darlehen wurden im Berichtsjahr nicht aufgenommen. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergaben sich im Jahr 2021 Mittelzuflüsse von EUR 3,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,9 Mio.). Die Verringerung des Cashflows aus der Investitionstätigkeit um EUR 2,3 Mio. bedingt sich im Wesentlichen einer Kaufpreisrückzahlung von EUR 2.8 Mio. im Vorjahr aufgrund der Rückabwicklung eines Grundstückskaufvertrages.. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie die Reduzierung des Finanzmittelfonds um EUR 0,6 Mio. wurden im Wesentlichen für die Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie für Auszahlungen an die Gesellschafter des Mutterunternehmens verwendet. B.3.3. Ertragslage Der Umsatz des Konzerns ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,2 Mio. auf EUR 79,9 Mio. zurückgegangen. Die Umsätze setzen sich wie folgt zusammen:
Der Materialaufwand verminderte sich um EUR 4,0 Mio., so dass sich der Rohertrag im Konzern um EUR 2,8 Mio. erhöhte. Der Personalaufwand liegt mit EUR 14,4 Mio. etwas über Vorjahresniveau (EUR 13,7 Mio.). Insgesamt ist das Konzernergebnis von EUR 1,7 Mio. auf EUR 2,9 Mio. gestiegen. C. Personal- und Sozialbereich C.1. Qualifikation der Mitarbeiter, Auszubildende Die in den kaufmännischen Bereichen beschäftigten Mitarbeiter verfügen ausnahmslos über einen Berufsausbildungsabschluss. Einzelne Mitarbeiter/innen und Führungskräfte können ein abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium vorweisen. Eingangsvoraussetzungen für Auszubildende sind Fachhochschulreife oder Abitur, gute Englischkenntnisse und (erste) Erfahrung im Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln. C.2. Altersaufbau Das Durchschnittsalter aller Arbeitnehmer beträgt zum Bilanzstichtag 41,53 Jahre. C.3. Betriebsvereinbarungen, tarifliche Vereinbarungen, Streiks Bei der Atlantik Hafenbetriebe Geuther & Schnitger GmbH & Co. KG existiert ein Betriebsrat, der die Interessen der Arbeitnehmer wahrnimmt. C.4. Angaben zur Aus- und Weiterbildung Die Unternehmensgruppe Karl Geuther & Co. hat eine Auszubildendenquote von 5,04 %. Folgende Berufe werden ausgebildet:
Zum Bilanzstichtag bestanden 11 Ausbildungsverhältnisse. Personalentwicklungsmaßnahmen werden zielgerichtet durchgeführt, u.a. werden Fortbildungskurse intern durchgeführt. D. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. E. Prognose-, Chancen- und Risikobericht E.1. Prognosebericht In den sehr unterschiedlichen Bereichen der Unternehmensgruppe wurde insgesamt für 2021 mit leicht steigen Umsätzen und einem besseren Ergebnis gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Die Umsätze waren entgegen der Prognose für 2021 leicht rückläufig. Dieses Nichterreichen lag an der schwer zu prognostizierenden Marktlage. Jedoch konnte aufgrund einiger positiver Entwicklungen bei der Materialbeschaffung die Ergebnisprognose für 2021 erreicht werden. Die nähere Zukunft zeigt anhaltende konjunkturelle Risiken als Folgewirkung der andauernden Pandemie, gestiegener Inflation sowie des Kriegs in der Ukraine. Die Weltwirtschaft wird sich im Geschäftsjahr 2022 voraussichtlich von der durch COVID-19 verursachten Rezession im Geschäftsjahr 2020/2021 erholen. Wie sich die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die in der Folge verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte insgesamt auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich beurteilen. Für das BIP in Deutschland wird im Kalenderjahr 2022 ein Wachstum von 2,5% prognostiziert. Die mit dieser Basisprognose verbundenen Risiken und Unsicherheiten sind ungewöhnlich groß. Die Unternehmensgruppe Karl Geuther & Co. ist insgesamt gut aufgestellt und rechnet trotz des weiterhin schwierigen Umfelds mit einem deutlich positiven Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2022. E.2. Risiko- und Chancenbericht Risiken und Chancen für die Entwicklung der Unternehmensgruppe ergeben sich aus der Entwicklung von Handelsströmen und dem globalen Wachstum im konjunkturellen und weltpolitischen Umfeld. Der Konzern verfügt über ein konsequentes Risiko- und Kostenmanagement, das durch eine Vielzahl verschiedener Instrumentarien die unternehmensinterne Transparenz über die Entwicklung von Risiken und die laufende Ergebnisentwicklung sicherstellt. Das Risikomanagement wird laufend überprüft und im Bedarfsfall an Veränderungen in der Risikolandschaft im Unternehmensumfeld angepasst. Die planmäßige Ergebnisentwicklung wird unterstützt durch ein konsequentes Kostenmanagement. Die latenten Ausfallrisiken werden durch ein striktes Forderungsmanagementsystem sichergestellt. Außerdem werden Teilbereiche über eine Kreditversicherung abgesichert. Wesentliche operationale Risiken, die mit jeder Art von Geschäftsvorfällen, den Mitarbeitern oder mit technischen Systemen verbunden sind, werden durch ein effizientes internes Kontrollsystem vermindert. Existenzbedrohende Risiken können aufgrund des hohen Diversifikationsgrades als sehr gering eingeschätzt werden.
Bremen, 28. Juli 2022 gez. Dr. Ralph-Hillard Geuther, Geschäftsführer gez. Hans-Joachim Schnitger, Geschäftsführer "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts der Karl Geuther & Co. Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften. Der Abfassung des Prüfungsberichts liegen die "Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten" (IDW PS 450 n. F.) zu Grunde.
Bremen, 29. Juli 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Dietrich Grashoff, Wirtschaftsprüfer Frank Schuckenbrock, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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