Euronet Services GmbHLiquidiert

10117 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 69410
Eingetragen
22.9.2004
Branche
Geld- und WertdiensteBeteiligungsgesellschaftenBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Der Aufbau, die Installation, der Erwerb, die Kooperation und der Betrieb von elektronischen Zahlungsverkehrssystemen (Electronic Fund Transfer EFT) als Service Provider, als datenverarbeitungsorientierter Dienstleister und Netzbetreiber für Geldautomaten, POS, Chipladestationen sowie die Erbringung zusätzlicher Dienstleistungen in Zusammenhang mit der Abwicklung des kartengesteuerten Geschäftes. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte der Entwicklung, der Herstellung (Programmierung) und der Durchführung von Werbemaßnahmen aller Art mit ihren Systemen tätigen. Die Gesellschaft darf alle damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte tätigen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Euronet Services GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Geschäftsverlauf

Die Euronet Services GmbH ist ein Hersteller- und bankenunabhängiger Anbieter von Dienstleistungen im Banken Selbstbedienungs (SB) - Umfeld.

Die Euronet Services GmbH hat in 2009 ihr Netzwerk von Geldautomaten an Drittplatzstandorten um netto 3% vergrößern können. Die Optimierung des Netzwerkes durch Abbau nicht rentabler Standorte sowie die weitere Installation neuer Automaten war auch dieses Jahr der Fokus. Diese Strategie gewährleistet die Rentabilität der eingesetzten Geräte.

Durch die Erschließung neuer Partnerschaften mit deutschen Einzelhandelsketten und die Verfolgung einer zweiten Linie durch Gewinnung von Einzelstandorten ist die Euronet Services GmbH im deutschen Markt gut aufgestellt.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 hat das Geschäft der Euronet Services GmbH nicht beeinträchtigt.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr stieg der Umsatz aus dem SB-Geräte-Management um 28% von EUR 13,9 Mio auf EUR 17,8 Mio. Durch eine marktgerechte Erhöhung der Interbankengebühr konnte dem andauernden Umsatzrückgang durch die vermehrte Ausgabe von Kreditkarten durch verschiedene Banken, die ihren Kunden das kostenlose Abheben an fremden Geldautomaten ermöglichen, entgegengewirkt werden. Die Interbankengebühr hat keine Auswirkungen auf den abhebenden Karteninhaber; dieser Preis wird von dem kartenausgebenden Institut festgelegt.

Die in 2008 angestoßenen Projekte zur Kosteneinsparung und -optimierung kamen in 2009 zum Tragen. Dies resultiert in einen 55% höheren Deckungsbeitrag in 2009. Insbesondere die Eigenentwicklung der Betriebssoftware für die Geldautomaten hatte große Auswirkungen auf die Kosten.

Die Verwaltungskosten entwickelten sich im Rahmen der gesamtwirtschaftlichen Preisentwicklung.

Der EBIT in 2009 beträgt EUR 7,1 Mio. und ist demnach 84% höher als der Vorjahreswert (EUR 3,9 Mio.).

Das Gesamtgeschäft der Euronet Services GmbH entwickelte sich planmäßig.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist von EUR 13,5 Mio. auf EUR 11,5 Mio. in 2009 gesunken. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,6 Mio. gesunken. Dies resultiert aus weniger Zahlungen für die Holdinggesellschaft Delta Euronet GmbH sowie der Verrechnung mit dem geschuldeten Betrag aus dem Ergebnisabführungsvertrag 2008. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Gesellschaftern sind um EUR 2,5 Mio. gesunken und stellen nunmehr nur den aus dem Ergebnisabführungsvertrag an die Holdinggesellschaft geschuldeten Jahresgewinn dar.

Die liquiden Barmittel der Euronet Services GmbH liegen um EUR 1,8 Mio. über dem Vorjahresbestand. Dadurch ist auch der Anteil der liquiden Mittel von 13% in 2008 auf 31% gestiegen.

In der weiteren Zusammensetzung der Bilanzpositionen haben sich keine größeren Änderungen zum Vorjahr ergeben.

Bankkredite wurden nicht in Anspruch genommen; es hat keine Bankenrefinanzierung stattgefunden. Die Finanzlage wird maßgeblich von dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft gekennzeichnet. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 16% auf 19%.

Marktpositionierung

Die Euronet Services GmbH konnte sich an dritter Stelle bezogen auf die Anzahl der aufgestellten Geldausgabeautomaten im Markt der Anbieter von Geldautomatenleistungen an Drittplatzstandorten etablieren. Der weitere rentable Ausbau des Netzwerks wird diese Position stärken und verbessern.

Produktpalette

Die Euronet Services GmbH bietet umfangreiche Dienstleistungen im Bereich des SB-Geräte- und Managements für Banken an. Im Geschäftsjahr wurden ebenfalls Angebote an namhafte Geldinstitute platziert, die von Full-Outsourcing bis Netzwerk-Partizipation reichen. Die Entscheidungen hierzu stehen zurzeit noch aus.

Das Aufstellen von mobilen Geldautomaten wurde weiterhin vom Markt gut angenommen und daher auch in diesem Geschäftsjahr weiter verfolgt.

Durch die weiterhin gute Zusammenarbeit mit Medienagenturen, gelang es Euronet auch wieder Werbekampagnen über ihr Netzwerk zu verbreiten. Die kostenlos durchgeführte Weihnachtsaktion zur UNICEF-Kampagne "Schulen für Afrika" wurde dieses Jahr wieder auf dem gesamten Netzwerk durchgeführt.

Mitarbeiter

Die Euronet Services GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2009 durchschnittlich 23 Mitarbeiter. Per Ende Dezember 2009 waren ebenfalls 23 Mitarbeiter beschäftigt.

2. Voraussichtliche Entwicklung und wesentliche Chancen und Risiken

Ausblick und geplante Entwicklung

Für das Jahr 2010 erwartet die Euronet Services GmbH eine netto Wachstum von 6% bei der Anzahl der Geldautomatenanzahl, das sich ebenso in der Anzahl der erfolgreich getätigten Transaktionen widerspiegelt. Der Trend, kostenlose Kreditkarten auszugeben, wird weiterhin anhalten. Der Umsatz wird aufgrund der anhaltenden Gebührensituation jedoch nicht sinken.

Die Planung für die kommenden Geschäftsjahre ist von der Entwicklung der Interbankengebühr abhängig. Verschiedene Szenarien werden analysiert und die Strategie wurde entsprechend ausgerichtet. Ziel ist es weiterhin das Netzwerk gewinnbringend zu gestalten und auszubauen, Neue Einnahmequellen aus angebotenen Zusatzleistungen am Geldautomat werden die Gewinne der Euronet Services GmbH aufrechterhalten.

Die angestoßenen Projekte in Hinsicht auf Full-Outsourcing für weitere Banken, sowie Netzwerk-Partizipationen werden für die kommenden Geschäftsjahre zur weiteren positiven Entwicklung beitragen.

Chancen und Risiken

Im Jahr 2010 ist nur mit geringen Risiken zu rechnen.

Die Risiken für die Folgejahre liegen in dem Ergebnis der andauernden Diskussion über die Gebühren am Geldausgabeautomaten. Die Planungen berücksichtigen jedoch diese Unsicherheit und die in 2010 angestoßenen Projekte zu Gewinnung von Einnahmen über Zusatzleistungen am Geldautomaten werden in 2011 und den Folgejahren volle Wirkung zeigen. Dies erlaubt es der Firma eine neue Strategie in der Standortgewinnung anzugehen, da Standorte profitabel betrieben werden können, die zuvor nicht möglich waren.

Der Know-how Vorsprung und das effektive und wirtschaftliche SB-Geräte-Management der Euronet Services GmbH wird die Marktposition langfristig erhalten. Die Mietverträge der SB-Geräte-Standorte sind langfristig abgeschlossen. Die Euronet Services GmbH hat sich auf dem deutschen Markt fest etabliert und wird das hohe Dienstleistungsniveau aufrecht erhalten und erweitern können, sowie eine tiefere Marktdurchdringung erreichen.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres wurde Herr Roger Heinz als Geschäftsführer abberufen. Als neue Geschäftsführer wurden Herr Marc Ehler und Herr Nikolaos Fountas berufen.

4. Forschung und Entwicklung

Aufgrund des ausschließlichen Dienstleistungscharakters der von Euronet Services GmbH angebotenen Leistungen bestehen keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.

5. Zweigniederlassungen

Die Euronet Services GmbH betreibt seit dem Jahr 2001 eine Zweigstelle in Augsburg und seit dem Jahr 2005 ebenfalls eine in Planegg-Martinsried bei München.

 

Berlin, 08. Oktober 2010

Marc Ehler

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 1.623.610,67 1.492.123,22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 839.845,42 1.026.192,73
1. Geschäfts- oder Firmenwert 816.565,31 1.020.707,29
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 23.280,11 5.485,44
II. Sachanlagen 783.765,25 465.930,49
1. technische Anlagen und Maschinen 745.459,59 410.006,04
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.305,66 55.924,45
B. Umlaufvermögen 9.423.794,90 11.797.144,94
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.911.756,20 10.110.851,81
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.209.747,46 7.835.929,08
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.702.008,74 2.274.922,73
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.512.038,70 1.686.293,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 206.008,83 181.620,73
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.253.414,40 13.470.888,89

Passiva

   
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 2.207.876,49 2.207.876,49
I. gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Kapitalrücklage 1.271.367,54 1.271.367,54
III. Bilanzgewinn 885.379,76 885.379,76
B. Rückstellungen 888.395,74 870.659,67
C. Verbindlichkeiten 8.155.248,49 10.391.489,03
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 275.237,53 66.308,65
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 275.237,53 66.308,65
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.880.010,96 10.325.180,38
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.880.010,96 10.302.857,67
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.893,68 863,70
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.253.414,40 13.470.888,89

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2009 -
31.12.2009
EUR
1.1.2008 -
31.12.2008
EUR
1. Rohergebnis 10.860.099,47 7.196.879,96
2. Personalaufwand 2.103.286,90 1.821.296,30
a) Löhne und Gehälter 1.921.137,51 1.654.931,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 182.149,39 166.364,51
3. Abschreibungen 433.991,07 361.698,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 433.991,07 361.698,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.241.794,71 1.163.522,72
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.276,14 41.983,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 746,43 2.525,85
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 7.093.556,50 3.889.819,69
8. außerordentliche Erträge 0,00 6.763,92
9. außerordentliches Ergebnis 0,00 6.763,92
10. sonstige Steuern 1.772,12 2.084,43
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 7.091.784,38 3.894.499,18
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Ergebnisverwendung

  1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 885.379,76 885.379,76
14. Bilanzgewinn 885.379,76 885.379,76

Anhang

I. Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.

Hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung wurden die Vorschriften der § 242 ff. HGB sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB angewendet.

Von den Erleichterungsregelungen des § 286 Abs. 4 HGB und den §§ 288 Satz 2 i.V.m. 285 Satz 1 Nr. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Vorschriften des § 42 GmbHG wurden beachtet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu den Anschaffungskosten aktiviert und nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Abschreibungssätze vermindert.

Für bewegliche Sachanlagen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter wurde ein Sammelposten gebildet und im Geschäftsjahr gemäß § 6 Abs. 2a EStG mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Der Firmenwert wird entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften auf 15 Jahre abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Wertes bewertet. Forderungen in Fremdwährung sind mit dem niedrigeren Wert von Devisenkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung und Devisenkurs zum Stichtag bewertet (Niederstwertprinzip). Risiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, sofern erforderlich, durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Für das allgemeine Bonitätsrisiko wurde keine Pauschalwertberichtigung ermittelt.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 und 2 HGB gebildet.

Die Rückstellungen erfassen die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträge für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind mit dem höheren Wert von Devisenkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung und Devisenkurs zum Stichtag bewertet (Höchstwertprinzip).

Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagegitter dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
a. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.600 1.801
b. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.210 7.836
c. Sonstige Vermögensgegenstände 341 474
  6.151 10.111

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten und betragen TEUR 3.198 zum 31.12.2009. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Liquide Mittel

  31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Kassenbestand 0 0
Guthaben bei Kreditinstituten 3.512 1.686
  3.512 1.686

4. Rechnungsabgrenzungsposten

  31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Aktive Rechnungsabgrenzung 206 182


Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde für vorausbezahlte Versicherungsbeiträge und Mietvorauszahlungen für Geldautomaten gebildet.

5. Eigenkapital

  31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
I. Gezeichnetes Kapital 51 51
II. Kapitalrücklage 1.271 1.271
III. Gewinnvortrag 886 886
IV. Jahresüberschuss 0 0
  2.208 2.208

Das gezeichnete Kapital von TEUR 51 wird zum 31.12.2009 von der Delta Euronet GmbH, Berlin, gehalten.

6. Rückstellungen

  31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Steuerrückstellungen 0 0
Sonstige Rückstellungen 1.127 871
  1.127 871

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal (40 TEUR), für Rechts- und Beratungskosten (44 TEUR), für Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (16 TEUR) und für ausstehende Leistungsrechnungen (335 TEUR). Die Rückstellung für die Rückbauverpflichtungen der Geldautomatenstandorte hat sich auf 157 TEUR erhöht.

7. Verbindlichkeiten

  31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 306 482
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 275 66
Sonstige Verbindlichkeiten 7.574 9.843
  8.155 10.391

Von den Verbindlichkeiten sind TEUR 8.155 innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten und betragen TEUR 7.092 zum 31.12.2009. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Gewinnabführungsvertrag.

Pfandrechte wurden nicht vergeben.

8. Rechnungsabgrenzungsposten

  31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Passive Rechnungsabgrenzung 2 1

Passive Rechnungsabgrenzung

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde für subventionierte Mobiltelefone mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten gebildet.

Passive Rechnungsabgrenzung

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft erwirtschaftet die Umsatzerlöse nur am deutschen Markt.

1. Personalaufwand

  2009
TEUR
2008
TEUR
Löhne und Gehälter 1.921 1.655
Soziale Abgaben 182 166
  2.103 1.821

2. Abschreibungen

  2009
TEUR
2008
TEUR
Planmäßige Abschreibung 434 362
  434 362

Der Firmenwert wird entsprechend den steuerlichen Vorschriften über 15 Jahre abgeschrieben.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

  2009
TEUR
2008
TEUR
  1.242 1.163
  1.242 1.163

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Raumkosten (195 TEUR), Fahrzeugkosten (90 TEUR), Werbe- und Reisekosten (178 TEUR), Versicherungsschäden (409 TEUR) sowie Rechts-, Beratungs- und Abschlusskosten (163 TEUR).

4. Zinsergebnis

  2009
TEUR
2008
TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13 42
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1 3
  12 39

5. Ergebnisabführung

  2009
TEUR
2008
TEUR
  7.091 3.894
  7.091 3.894

Der Jahresüberschuss wurde auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt.

Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 267 Abs. 5 HGB betrug 23; 1 Geschäftsführer und 22 Angestellte.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet-, Leasingverträgen und sonstigen Verträgen bestehen die folgenden finanziellen Verpflichtungen:

  Miet-/
Leasingverpflichtungen
TEUR
Sonstige Verpflichtungen
TEUR
Summe
TEUR
Geschäftsjahr 2010 2.988 22 3.010
Geschäftsjahr 2011 ff. 7.292 0 7.292

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betreffen fast ausschließlich Mieten für Geldausgabeautomatenstandorte sowie Leasingraten für Geldausgabeautomaten. Durch das Leasing wird die Kapitalbindung gemindert. Die Standortmieten resultieren daraus, dass zum Aufstellen von Geldausgabeautomaten nur eine geringe Standfläche benötigt wird und diese nicht zum Kauf zur Verfügung steht.

Sonstige Angaben

Das Honorar des Wirtschaftsprüfers für die Jahresabschlussprüfung belief sich auf 12.000,00 €. Das Honorar des Steuerberaters für die Steuererklärung 2009 wird sich voraussichtlich auf 3.500,00 € belaufen.

Es wurde keine wesentlichen Geschäfte mit dem Unternehmen nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Muttergesellschaft

Muttergesellschaft ist zum 31.12.2009 mit einem Anteil von 100 % am gezeichneten Kapital die Delta Euronet GmbH, Berlin.

Gesellschaftsorgane

Zum Geschäftsführer waren bestellt:

Herr Roger Heinz, Kaufmann, Neusäß (bis 01.06.2010)

Herr Marc Ehler, Kaufmann, München (ab 01.06.2010)

Herr Nikolaos Fountas, Kaufmann, Athen (Griechenland) (ab 01.06.2010)

 

Berlin, den 08. Oktober 2010

Marc Ehler

Anlagespiegel

  Anschaffungskosten
  Stand
01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 240.480,41 22.427,50 0,00 0,00 262.907,91
2. Geschäfts- und Firmenwert 3.062.127,08 0,00 0,00 0,00 3.062.127,08
  3.302.607,49 22.427,50 0,00 0,00 3.325.034,99
II. Sachanlagen          
1. technische Anlagen und Maschinen 711.418,39 560.549,26 0,00 57.044,17 1.214.923,48
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung          
a. EDV-Ausstattung 128.746,52 8.655,74 0,00 3.616,99 133.785,27
b. Mietereinbauten 20.346,42 0,00 0,00 0,00 20.346,42
c. Geschäftsausstattung 10.371,61 0,00 0,00 0,00 10.371,61
d. Büroeinrichtung 25.341,96 0,00 0,00 0,00 25.341,96
e. PKW 38.354,91 0,00 0,00 0,00 38.354,91
f. Geringwertige Wirtschaftsgüter 2.403,50 8.034,74 0,00 0,00 10.438,24
  225.564,92 16.690,48 0,00 3.616,99 238.638,41
  4.239.590,80 599.667,24 0,00 60.661,16 4.778.596,88
  Abschreibungen
  Stand
01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand
31.12.2009
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 234.994,97 4.632,83 0,00 0,00 239.627,80
2. Geschäfts- und Firmenwert 2.041.419,79 204.141,98 0,00 0,00 2.245.561,77
  2.276.414,76 208.774,81 0,00 0,00 2.485.189,57
II. Sachanlagen          
1. technische Anlagen und Maschinen 301.412,35 190.906,99 0,00 22.855,45 469.463,89
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung          
a. EDV-Ausstattung 108.059,16 11.599,41 0,00 3.616,99 116.041,58
b. Mietereinbauten 3.034,24 4.620,09 0,00 0,00 7.654,33
c. Geschäftsausstattung 9.005,99 1.365,62 0,00 0,00 10.371,61
d. Büroeinrichtung 25.088,56 253,40 0,00 0,00 25.341,96
e. PKW 23.971,82 14.383,09 0,00 0,00 38.354,91
f. Geringwertige Wirtschaftsgüter 480,70 2.087,66 0,00 0,00 2.568,36
  169.640,47 34.309,27 0,00 3.616,99 200.332,75
  2.747.467,58 433.991,07 0,00 26.472,44 3.154.986,21
  Buchwert Buchwert
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.280,11 5.485,44
2. Geschäfts- und Firmenwert 816.565,31 1.020.707,29
  839.845,42 1.026.192,73
II. Sachanlagen    
1. technische Anlagen und Maschinen 745.459,59 410.006,04
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung    
a. EDV-Ausstattung 17.743,69 20.687,36
b. Mietereinbauten 12.692,09 17.312,18
c. Geschäftsausstattung 0,00 1.365,62
d. Büroeinrichtung 0,00 253,40
e. PKW 0,00 14.383,09
f. Geringwertige Wirtschaftsgüter 7.869,88 1.922,80
  38.305,66 55.924,45
  1.623.610,67 1.492.123,22

Andere Berichtsbestandteile

Bericht des Aufsichtsrats

Es gibt keinen Aufsichtsrat.

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

Euronet Services GmbH Friedrichstr. 200, Berlinfür das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Karben, den 3. November 2010

Markus Kriegel, Wirtschaftsprüfer

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