GERLACH WOHNUNGSBAU AG

Wexstraße 16, 20355 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 70601
Eingetragen
25.5.1897
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
- die Konzeption, Steuerung und Durchführung von Immobilien- Projekten jeglicher Art, insbesondere der Erwerb und Verkauf von Grundstücken und Grundstücksteilen sowie die Errichtung und der Verkauf von Wohnungen, - die Verwaltung von bebauten und unbebauten Grundstücken, - die Beteiligung an Unternehmen im In- und Ausland - und die Erbringung von Management-Dienstleistungen gegenüber Tochtergesellschaften und verbundenen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gregor Gerlach
seit 30.11.2001
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GERLACH WOHNUNGSBAU AG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 260.637,87 261.324,87
I. Sachanlagen 260.637,87 261.324,87
B. Umlaufvermögen 10.524.698,38 6.733.090,62
I. Vorräte 9.522.586,75 5.616.463,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 582.638,22 679.410,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 419.473,41 437.216,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.497,70 4.532,08
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.796.833,95 6.998.947,57

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 365.573,69 365.573,69
I. gezeichnetes Kapital 332.339,72 332.339,72
II. Gewinnrücklagen 33.233,97 33.233,97
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 666.210,00 1.576.350,00
C. Verbindlichkeiten 9.765.050,26 5.057.023,88
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.796.833,95 6.998.947,57

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Gerlach Wohnungsbau AG mit Sitz in Hamburg ist beim Amtsgericht Hamburg in Abteilung B unter der Nummer 70601 eingetragen.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 eine kleine Gesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Dritten Buchs des HGB für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 265 bis 277 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB und der für Kapitalgesellschaften geltenden besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen der §§ 268 bis 274a HGB sowie den rechtsformspezifischen Vorschriften der §§ 150 bis 160 AktG. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr beibehalten und entsprechen dem Grundsatz der Unternehmensfortführung, dem Vorsichts- und Reali-sationsprinzip sowie den Grundsätzen der Bewertungsstetigkeit, Einzelbewertung und Periodenabgrenzung.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die der Bemessung der linearen Abschreibungssätze zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen bei Bauten zwischen 25 und 50 Jahren, bei den übrigen wirtschaftlichen Vermögensgegenständen zwischen 3 und 15 Jahren.

Auf Zugänge von wirtschaftlichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wird wie im Vorjahr der anteilig auf den Zeitraum der betrieblichen Nutzung im Zugangsjahr entfallende lineare Jahresabschreibungsbetrag verrechnet. Abschreibungen auf Abgänge erfolgen ebenfalls zeitanteilig für den Zeitraum der Nutzung im Geschäftsjahr bis zum Abgangszeitpunkt.

Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von abnutzbaren geringwertigen beweglichen Anlagegegenständen mit einem Betrag von mehr als EUR 250,00 bis in Höhe von EUR 1.000,00, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, werden in einen Sammelposten analog § 6 Abs. 2a EStG eingestellt, der jährlich um ein Fünftel um Abschreibungen gemindert und im auf die vollständige Abschreibung folgenden Geschäftsjahr als Abgang behandelt wird. Entsprechende Kosten für die Anschaffung von Vermögensgegenständen bis zur Höhe von EUR 250,00 werden unmittelbar als betrieblicher Aufwand erfasst.

Die Vorräte sind unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten bewertet worden. Die Herstellungskosten umfassen die Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten sowie die notwendigen Gemeinkosten.

Bei der Ermittlung des Gemeinkostenzuschlags wird grundsätzlich ein Zuschlagssatz auf die angefallenen Baukosten von 10 % verwendet, es sei denn, dieser Zuschlagssatz führt auf Grund großer Bauvolumen zu unplausiblen Ergebnissen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert unter Abzug erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen und für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 v. H. der Forderungen in Abzug gebracht.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe des jeweiligen Nominalbetrages angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten die Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft wird zum jeweiligen Nennwert bilanziert.

Das als gezeichnetes Kapital zum Nominalbetrag ausgewiesene Grundkapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 332.339,72 (entspricht DM 650.000,00). Es ist in 1.300 Stückaktien à EUR 255,64 (entspricht DM 500,00) eingeteilt.

1.274 (31.12.2019: 1.274) Stückaktien befinden sich im Besitz der Kommanditgesellschaft in Firma Theo Gerlach Wohnungsbau-Unternehmen GmbH & Co. KG, Hannover, mit der seit dem 1. Januar 1976 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag besteht.

Die in der Bilanz ausgewiesene Gewinnrücklage/gesetzliche Rücklage wird mit dem höchstmöglichen gesetzlichen und satzungsgemäßen Stand (10 % des Grundkapitals) ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem jeweiligen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und sichern erkennbare Risiken in ausreichender Höhe ab.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vermerke zu den Verbindlichkeiten (in Klammern Vorjahr)

- Restlaufzeit bis ein Jahr: TEUR 8.024 (TEUR 3.238)
- Restlaufzeit mehr als ein Jahr: TEUR 1.741 (TEUR 1.819)
- davon mehr als fünf Jahre: TEUR 1.584 (TEUR 1.662)

- aus Steuern: TEUR 10 (TEUR 8)
- durch Pfandrechte oder branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert: TEUR 3.102 (TEUR 2.390)

3. Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB)

Haftungsverhältnisse aus der Begebung von (grundpfandrechtlichen) Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten sind am 31. Dezember 2022 in Höhe von EUR 2.702.966,13 (31. Dezember 2021: TEUR 2.703,0) vorhanden. Die Sicherheiten sind ausschließlich für Verbindlichkeiten bei verbundenen Unternehmen bestellt. Der Vorstand schätzt die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering ein, da die Finanzkraft der Unternehmensgruppe Gerlach ausreichend ist, auch zukünftigen Verpflichtungen vollumfänglich nachzukommen.

4. Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von EUR 43.554,00 p. a. (31.12.2021: TEUR 43,6 p. a.) bzw. insgesamt EUR 87.108,00 (31.12.2021: TEUR 130,7) resultieren aus einem Mietvertrag, dessen Laufzeit sich bis zum 31.12.2024 erstreckt.

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 12 (2021: 11) Mitarbeiter.

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Theo Gerlach Wohnungsbau-Unternehmen GmbH & Co. KG, Hannover.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hamburg, 2. Mai 2023

gez. Gregor-Alexander Gerlach, (Vorstand)


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2023 festgestellt.

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