Provinzial Next Aktiengesellschaft
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karsten Abromeit seit 13.10.2025 | Prokura |
Thorsten Bongartz seit 27.2.2025 | Prokura |
Stefan Hölscher seit 27.2.2025 | Prokura |
Peter Anders seit 6.3.2024 | Prokura |
Jan Schlüter seit 4.5.2023 | Geschäftsführer |
Volkmar Begemann seit 6.10.2022 | Prokura |
Hendrik Otterpohl seit 4.3.2022 | Prokura |
Katharina Gerenkamp seit 9.9.2021 | Prokura |
Jörg Drucks seit 9.9.2021 | Prokura |
Holger Becker seit 9.9.2021 | Prokura |
Michael Lange seit 25.3.2021 | Prokura |
Malte Kleindiek seit 25.3.2021 | Prokura |
Thomas Heinze seit 25.3.2021 | Prokura |
Gerd Lockert seit 25.3.2021 | Prokura |
Jörg Funck seit 4.12.2020 | Prokura |
Christian Schick seit 29.10.2020 | Geschäftsführer |
Anton Merschel seit 26.6.2020 | Prokura |
Eva-Maria Lobbert seit 29.6.2018 | Prokura |
Lars-Uwe Pera seit 10.10.2012 | Prokura |
Christoph Heidelbach seit 5.3.2012 | Geschäftsführer |
Ralf Hagemeyer seit 5.3.2012 | Prokura |
Winfried Surmann seit 5.3.2012 | Prokura |
Björn Hüther seit 5.3.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Provinzial Asset Management GmbHMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtGrundlagen der GeschäftstätigkeitDie Provinzial Asset Management GmbH (ProAM) ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Provinzial Holding AG. Das Dienstleistungsangebot der ProAM ist ausgerichtet an den ökonomischen, handelsbilanziellen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen der Finanz- und Versicherungsbranche. Die ProAM versteht sich dabei als Lösungsanbieter, indem sie aus geeigneten Anlagebausteinen effiziente Portfoliolösungen gemäß den kundenindividuellen Anforderungen schneidert. In diesem Rahmen verwaltet die ProAM aktuell ca. 46 Mrd. Euro für Mandanten innerhalb und außerhalb der Provinzial Gruppe. Die ProAM verfügte als Wertpapierinstitut im Geschäftsjahr über die Erlaubnis zum Betreiben von
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt im Bereich der Finanzportfolioverwaltung und der Anlageberatung. Darüber hinaus ist die ProAM Wertpapierdienstleistungsunternehmen im Sinne des § 2 Abs. 10 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). Das Dienstleistungsangebot der ProAM umfasst aktuell das Management von liquiden und illiquiden Anlageklassen. Dabei besitzt die ProAM umfassende Expertise im Management von Fonds- und Anlagedirektbeständen. Neben einer breiten Palette an international ausgerichteten Rentenbausteinen bietet die ProAM für die Anforderungen von Versicherungsunternehmen optimierte Aktienkonzepte an, die es Versicherungsunternehmen ermöglichen, auch in schwierigen Marktphasen ihre Kapitalanlagerendite auf einem stabilen Niveau zu halten. Das Management von Hypotheken, Immobilien, Private Equity und anderen alternativen Anlageklassen rundet das Leistungsangebot der ProAM ab. Die Abrechnung der von der ProAM erbrachten Dienstleistungen erfolgt auf Basis marktüblicher Preissätze. Darüber hinaus erzielt die ProAM Erträge als Manager von Wertpapier-Dachfonds. Dabei verbleibt die Entscheidung über die Mandatsvergabe bezüglich des Asset Managements bzw. der Anlageberatung dieser Sondervermögen bei dem jeweiligen Mandanten. Als integraler Teil des Provinzial Konzerns ist die ProAM den Principles for Responsible Investment (PRI) verpflichtet und richtet in enger Zusammenarbeit mit den Mandanten die Kapitalanlagen nach ökologischen und sozialen Kriterien sowie Aspekten der nachhaltigen Unternehmensführung aus. Der nachhaltige Aspekt in den Kapitalanlagen wurde durch den Beitritt des Konzerns zur Net-Zero Asset Owner Alliance (NZAOA) in 2022 sowie der Engagement-Initiative Climate 100+ in 2023 weiter verstärkt. Die ProAM ist in ihrer Funktion als zentraler Asset Manager für die Versicherungsunternehmen der Provinzial Gruppe eng in den Konzern eingebunden und damit nicht nur Erbringer von Dienstleistungen, sondern auch Dienstleistungsempfänger. So wurden, neben der Compliance-Funktion, auch die kapitalmarktfernen Funktionen wie Personalverwaltung, Buchhaltung und Bilanzierung, Interne Revision, Datenschutz, Recht, Steuern, Kommunikation und Presse, Betriebsorganisation, IT-Koordination und IT-Steuerung sowie Infrastruktur und Allgemeine Verwaltung auf die Provinzial Holding AG und weitere Konzerngesellschaften ausgelagert. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenspezifische RahmenbedingungenDer Erfolg im Asset Management wird wesentlich von der Entwicklung auf den Finanzmärkten beeinflusst. Leichter Rückgang des BruttoinlandsproduktsDie deutsche Wirtschaft schrumpfte im Jahr 2024 aufgrund konjunktureller Hemmnisse und anhaltender struktureller Anpassungsprozesse weiter. Trotz der Erholung der Weltwirtschaft sanken die deutschen Exporte. Auch der private Konsum lieferte nur bedingt Wachstumsimpulse. Das Bruttoinlandsprodukt sank preisbereinigt um 0,2 %. Die Wachstumsschwäche hinterließ Spuren auf dem Arbeitsmarkt, sodass der Beschäftigungsaufbau merklich nachließ. Die gesunkene Inflation sowie hohe Tarifabschlüsse stützten dagegen die Kaufkraft der privaten Haushalte. Trotz deutlicher Realeinkommenszuwächse wuchs der private Konsum aber aufgrund von anhaltend negativen Zukunftserwartungen nur verhalten. Die Industrieproduktion litt unter den im internationalen Vergleich hohen Energiekosten und der zunehmenden Konkurrenz durch hochwertige Industriegüter aus China, die deutsche Exporte auf den Weltmärkten verdrängten. Auch die Bauinvestitionen gingen aufgrund weiterhin hoher Baupreise zurück. Veränderung des realen
Bruttoinlandsprodukts in Deutschland
|
| Ertragslage der ProAM |
2024
Tsd. EUR |
2023
Tsd. EUR |
| Provisionserträge | 60.454 | 60.561 |
| Zinserträge | 850 | 777 |
| Laufende Erträge aus Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen | 1.890 | 1.811 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 801 | 624 |
| Gesamterträge | 63.994 | 63.774 |
| Allg. Verwaltungsaufwendungen | -31.047 | -30.903 |
| Zinsaufwendungen | -9 | -8 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -117 | -84 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagevermögen | -166 | - |
| Gesamtaufwendungen | -31.339 | -30.995 |
| Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 32.655 | 32.779 |
| Steuern | -2 | -1 |
| Gewinnabführung | -32.654 | -32.778 |
| Jahresüberschuss | - | - |
Zum 31. Dezember 2024 belief sich das Eigenkapital unverändert auf 19,1 (19,1) Mio. Euro. Das Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von 5,0 (5,0) Mio. Euro ist voll eingezahlt.
Das Eigenkapital ist bei einer Eigenkapitalquote von 34,3 (36,5) % ausreichend bemessen. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft von insgesamt 33,2 Mio. Euro waren am Bilanzstichtag im Wesentlichen durch sonstige Vermögensgegenstände (insb. Forderungen aus Cash Pooling) und Forderungen an Kunden sowie durch liquide Wertpapiere abgedeckt.
Die Liquiditätslage der ProAM wird durch die Geschäftsführung laufend überwacht. Am Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über eine angemessene Liquiditätsreserve. Zur Optimierung der Liquiditätsverwaltung ist die ProAM in einem Liquiditätsverbund (Cash Pool) der Provinzial Holding AG. Die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gegeben.
Die Rückstellungen der ProAM betrugen insgesamt 3,3 (2,7) Mio. Euro und machen mit 6,0 (5,2) % einen geringen Anteil an der Bilanzsumme aus. Die Bilanzsumme der ProAM belief sich am Bilanzstichtag auf 55,5 (52,2) Mio. Euro.
Die Passivseite wird hauptsächlich durch das Eigenkapital und durch die Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung an die Provinzial Holding AG bestimmt. Anteile und Beteiligungen, Forderungen aus Cash Pooling sowie Schuldverschreibungen und kurzfristige Forderungen aus erbrachten Asset Management-Leistungen machen im Wesentlichen die Aktivseite aus. Auf die Bilanzposition Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere entfielen 11,5 (11,6) Mio. Euro. Diese Bilanzposition beinhaltet langfristige Anleihen öffentlicher und anderer Emittenten, die gemäß § 340e Abs. 1 HGB wie Anlagevermögen bewertet wurden. Im Berichtsjahr erfolgte zusammen mit weiteren verbundenen Unternehmen die Investition in einen Investmentfonds. Das Anlagevolumen der ProAM beträgt 5,0 Mio. EUR. Die Fondsanteile werden in der Position Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere ausgewiesen und ebenfalls gemäß § 340e Abs. 1 HGB wie Anlagevermögen bewertet. Zum Stichtag betrugen die Forderungen aus dem konzerninternen Liquiditätsausgleich 11,9 (15,7) Mio. Euro. Die Forderungen an Kunden, vor allem Abrechnungsforderungen aus den von der ProAM erbrachten Dienstleistungen, beliefen sich am 31.12.2024 auf 11,4 (10,9) Mio. Euro. Außerbilanzielles Vermögen sowie Eventualverbindlichkeiten bestanden zum Abschlusszeitpunkt nicht.
|
2024
Tsd. EUR |
2023
Tsd. EUR |
|
| Forderungen an Kreditinstitute | 1.400 | 1.400 |
| Forderungen an Kunden | 11.371 | 10.883 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 11.521 | 11.610 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 5.000 | - |
| Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen | 13.917 | 12.285 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 12.292 | 15.916 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 38 | 94 |
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | - | - |
| Summe Aktiva | 55.539 | 52.188 |
|
Passiva |
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2024
Tsd. EUR |
2023
Tsd. EUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 32.900 | 30.286 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 258 | 148 |
| Rückstellungen | 3.321 | 2.694 |
| Eigenkapital | 19.060 | 19.060 |
| Summe Passiva | 55.539 | 52.188 |
Die ProAM erachtet insbesondere die Provisionserträge und den Jahresüberschuss vor Gewinnabführung als maßgebliche finanzielle Leistungsindikatoren für die geschäftliche Entwicklung des Jahres. Ein wesentlicher nicht finanzieller Erfolgsfaktor der ProAM sind deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihre hohe fachliche Kompetenz, Leistungsbereitschaft und Identifikation mit dem Unternehmen bestimmen maßgeblich den Unternehmenserfolg. In einem zunehmend kompetitiven Arbeitsmarkt wird durch eine zukunftsorientierte Personalpolitik Kontinuität und Stabilität in der Belegschaft hergestellt.
Innerhalb des Provinzial Konzerns geht die Gestaltung neuer und moderner Arbeitswelten im Projekt "LevelUp" weiter voran - inzwischen sind bereits die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die neu errichteten "Homezones" (Desk Sharing Arbeitsfläche für eine Organisationseinheit) eingezogen. Die im Jahr 2023 vom Deutschen Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung verliehene Auszeichnung "Arbeitgeber der Zukunft" bestätigt die klare Digitalisierungsstrategie, die Bemühungen um nachhaltige Ziele und die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen.
Durch den etablierten Kulturprozess, in den sich ein Teil der Belegschaft engagiert eingebracht hat, wurde die weitere Vernetzung zwischen den Bereichen und Standorten gestärkt und ein wichtiger Grundstein gelegt für die zukunftsorientierte Zusammenarbeit mit einem modernen Führungsverständnis, welches in einem konzernweiten Führungsleitbild konkretisiert wurde. Um die Zusammenarbeit in Teams im Einklang mit der Unternehmenskultur zu fördern, führten konzernweit bereits mehr als 100 Organisationseinheiten mit insgesamt über 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kultur-Teamworkshops durch. Mit einer Weiterempfehlungsrate von über 91 % sind sie ein voller Erfolg.
Der Auf- und Ausbau von Karrierewegen im Konzern wurde weiter vorangetrieben. Diese reichen von Nachwuchs- bis hin zu Karriereprogrammen und umfassen neben der Führungs- auch die Projektlaufbahn. Für das Programm "Ausbilderkarriere" wurde der Konzern mit dem "InnoWard 2024" vom Bildungsverband der Versicherungswirtschaft ausgezeichnet. Die Programme tragen wesentlich zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei und sind in einem sich steigernden Wettbewerb um Arbeitskräfte von hoher Bedeutung.
Top-Bewertungen und hohe Weiterempfehlungsraten auf Arbeitgeberplattformen wie kununu sind Zeichen unserer starken Arbeitgebermarke, die aus der Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter resultiert.
Die Zahl der im Jahresdurchschnitt 2024 bei der ProAM beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr auf 123 (131) Personen gesunken. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten belief sich auf 47,9 Jahre.
Der Klimaschutz nimmt eine große und wichtige Bedeutung in der Nachhaltigkeit ein. Darüber hinaus sind wir uns aber auch unserer sozialen Verantwortung im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsbemühungen bewusst. Als stärksten Hebel zur Erreichung der Klimaschutzziele sieht der Provinzial Konzern die Kapitalanlagen. Denn die Emissionen, die direkt oder indirekt mit dem Kapitalanlagenportfolio assoziiert werden, sind um ein Vielfaches größer als diejenigen, die durch den eigenen Geschäftsbetrieb, wie z.B. Gebäude oder Unternehmensfuhrpark, verursacht werden. Die Betreuung der Vermögensanlagen unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsaspekte ist für den Provinzial Konzern in der ProAM gebündelt.
Seit 2019 werden die Prinzipien für verantwortliches Investieren ("Principles for Responsible Investment", PRI) umgesetzt. Seit 2021 ist der Provinzial Konzern Unterstützer der Nachhaltigkeitspositionierung der deutschen Versicherer. 2022 wurde mit dem Beitritt zur Net-Zero Asset Owner Alliance (NZAOA) der Fokus auf das Thema Klima verstärkt, um einen aktiven Beitrag zur Umlenkung von Kapitalströmen im Sinne des Pariser Klimaschutzabkommens zu leisten. Die NZAOA ist ein freiwilliges globales Bündnis von institutionellen Anlegern mit dem Ziel, einen Beitrag zur Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 °C bis 2050 und zur Förderung der nötigen Transformation der Realwirtschaft zu leisten. 2023 hat sich der Provinzial Konzern der Engagement-Initiative Climate 100+ als Unterstützer angeschlossen. Ziel ist es, die Erreichung von Netto-null-Emissionen bis 2050 oder früher zu fördern. Durch Engagement-Aktivitäten bei den Unternehmen mit den weltweit größten CO 2 -Emissionen soll eine Reduzierung der Emissionen und klimabezogener Risiken sowie die Entwicklung langfristiger Transformationsstrategien gefördert werden.
Auf unserem Weg hat sich der Provinzial Konzern konkrete Zwischenziele gesetzt, etwa die Senkung der Treibhausgasemissionen aus Aktien und Unternehmensanleihen um 15 % bis Ende 2024 gegenüber Ende 2021, oder den Ausstieg aus Kohle bis 2030 in den OECD-Ländern und bis 2040 in den Schwellenländern. Mit der erfolgreichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis Ende 2024 um ca. 28 % konnten wir unser Zwischenziel sogar deutlich übertreffen.
Im Geschäftsjahr 2024 hat das Ergebnis der ProAM die nachhaltige Entwicklung der Vorjahre bestätigt. Infolge der Umstellung der Leistungserbringung und Rechnungsstellung für Immobilien Asset Management auf die ProREM sind die Provisionserträge entgegen unserer Vorjahresprognose insgesamt um 0,2 % gesunken. Hingegen ist der Anteil der aus Drittgeschäft verwalteten Asset under Management im Berichtsjahr von 13,7 % auf 16,4 % angestiegen. Somit hat die ProAM weiter von Vertriebs- und Marketingaktivitäten profitiert und die Ertragsquellen diversifiziert.
Neben geringeren Provisionserträgen führten auch leicht höhere konzerninterne Dienstleistungsverrechnungen zu einem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit knapp unter Vorjahreswert und Vorjahresprognose. Mit 32,7 (32,8) Mio. Euro liegt dieses jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.
In Summe kann das Geschäftsjahr 2024, insbesondere in Anbetracht der zukunftsweisenden Provisionserträge aus dem Drittmandantengeschäft, als zufriedenstellend beurteilt werden.
Die ProAM ist als Unternehmen des Provinzial Konzerns in das gruppenweite Risikomanagement eingebunden. In diesem Rahmen hat die ProAM eine unternehmensspezifische Risikostrategie als Teil ihrer Unternehmensstrategie formuliert, deren Einhaltung durch das unternehmensinterne Risikomanagement kontinuierlich überwacht und koordiniert wird.
Im Geschäftsjahr 2024 wurden die spezifischen Risiken der ProAM im Rahmen einer jährlich stattfindenden Risikoinventur auf Basis der qualifizierten Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Schadenhöhe quantifiziert und angepasst. Das Gesamtrisikoprofil - als Ergebnis dieser Risikoinventur - wird unterjährig überprüft. Ausgehend von der Unternehmensstrategie hat die Geschäftsführung eine Risikostrategie abgeleitet, welche auf Basis der jährlichen Risikoinventur überprüft wird.
Darüber hinaus hat die ProAM ein Risikotragfähigkeitssystem implementiert, auf dessen Basis die Risikotragfähigkeit quartalsweise ermittelt und gesteuert wird. Gemäß den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk | BA) wird dabei das monetäre Risiko der in der Risikoinventur ermittelten Risikokategorien bestimmt und dem Risikodeckungspotential gegenübergestellt. Neben der Beurteilung der Risikotragfähigkeit wird in diesem Rahmen auch die Auslastung aufsichtsrechtlicher Eigenmittelanforderungen überwacht und die Kapitalplanung für die nächsten fünf Geschäftsjahre erstellt. Im Geschäftsjahr 2024 lag das verfügbare Risikokapital der ProAM ausnahmslos über der aufsichtsrechtlichen Anforderung. Diese Überdeckung zeigt sich auch im Rahmen der Kapitalplanung für den Zeitraum der kommenden fünf Jahre.
Ergänzend zur Risikotragfähigkeit hat die ProAM ein Frühwarnsystem in Form einer Schadenfalldatenbank sowie eines Beschwerdebuchs implementiert.
Die Geschäftsführung der ProAM verabschiedet vierteljährlich den Risikobericht über die Gesamtrisikosituation basierend auf den Ergebnissen der Risikotragfähigkeitsanalyse sowie den weiteren Frühwarnindikatoren.
Die Systeme und Verfahren der Risikoidentifikation, -messung, -kontrolle und -steuerung hat die ProAM im Rahmen eines Organisationshandbuchs dokumentiert. Ferner beinhaltet das Organisationshandbuch die aufsichtsrechtlich notwendige Darstellung aller Risiken der ProAM und berücksichtigt darüber hinaus die konzernübergreifenden Vorgaben.
Das Risikomanagementsystem wird regelmäßig von der Internen Revision der Provinzial Holding AG durch unabhängige, systematische und risikoorientierte Prüfungshandlungen überprüft und bewertet.
Nachfolgend werden die Risiken dargelegt, die nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bzw. deren Ergebnisse im Asset Management haben könnten.
Die maßgeblichen branchenspezifischen Risiken sieht die ProAM in der Reduzierung der Ertragsbasis aufgrund eines Rückgangs des verwalteten Vermögens durch verringerte Marktwerte oder in dem Verlust von Kunden.
Vor dem Hintergrund, dass die ProAM einen Teil ihrer Vergütung auf Basis von Nominalvolumen erhält sowie aufgrund der engen Einbindung der ProAM in den Provinzial Konzern, haben diese branchenspezifischen Risiken eine geringere und nur mittelbare Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ProAM. Der Ausbau des Drittgeschäfts außerhalb der Provinzial Gruppe wird das Risiko des Verlustes von Kunden perspektivisch erhöhen.
In der Risikoinventur wurden u.a. die folgenden Risikokategorien identifiziert:
| ― |
Marktpreisrisiken |
| ― |
Adressausfallrisiken |
| ― |
Liquiditätsrisiken |
| ― |
Strategische Risiken und Geschäftsrisiken |
| ― |
Operationelle Risiken |
| ― |
Reputationsrisiken. |
Die anhaltenden Kriege in der Ukraine sowie in Nahost, die Präsidentschaftswahl in den USA und die nachhaltig schwache Konjunktur in Deutschland waren prägende Ereignisse im Jahr 2024. Die Aktienmärkte zeigten sich davon weitestgehend unbeeindruckt und entwickelten sich auf Jahressicht positiv und erreichten teilweise neue Allzeithochs. Trotz aller Vorkehrungen lassen sich Marktpreisrisiken von extremen Ausschlägen der Kapitalmärkte auch in der Zukunft nicht vollständig ausschließen.
Unter operationellen Risiken verstehen wir die Risiken von Verlusten aufgrund unzulänglicher oder fehlgeschlagener interner Prozesse, aufgrund mitarbeiter-, systembedingter oder externer Vorfälle. Hierunter fallen insbesondere auch Rechtsänderungs- und Cyberrisiken. Zu den operationellen Risiken gehören ebenso die Störung bzw. der Ausfall von Gebäuden und technischen Systemen oder der Informationstechnik. Auch Verstöße der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen relevante Gesetze, Vorschriften, Verordnungen, Richtlinien oder die Satzung wie auch interne kriminelle Handlungen und Bearbeitungsfehler werden hier erfasst.
Das Reputationsrisiko ergibt sich aus einer möglichen Beschädigung des Rufs infolge einer negativen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Reputationsrisiken entstehen in der Regel im Zusammenhang mit operationellen Risiken, können jedoch auch als isolierte Einzelrisiken auftreten. Die Kontrolle und die Entwicklung von Maßnahmen zur Vermeidung von Reputationsrisiken erfolgt durch das Risikomanagement, die Rechtsabteilung und die Konzernkommunikation, die sich hierzu anlassbezogen austauschen.
Das Kerngeschäft der ProAM besteht aus der Übernahme des Portfoliomanagements für die vertraglich vereinbarten Mandate. Im Rahmen dieser Tätigkeiten besteht ein wesentliches Risiko für die ProAM in Form von fehlerhaften Handelsaktionen bei Käufen und Verkäufen von Wertpapieren ("Fehltrades") mit nachfolgenden Haftungsverpflichtungen gegenüber den Mandanten. Neben den Maßnahmen zur handelsbegleitenden Kontrolle und dem implementierten Handelslimitsystem sind Schäden aus Fehltrades im Risikotragfähigkeitssystem der ProAM berücksichtigt.
Neben den als wesentlich eingestuften operationellen Risiken und den Marktpreisrisiken werden auch die Adressausfallrisiken in das Risikotragfähigkeitssystem der ProAM einbezogen. Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung werden die Risiken mit insgesamt 16,6 Mio. Euro berechnet. Diese entfallen mit 9,3 Mio. Euro auf operationelle und sonstige Risiken (insbesondere Risiken aus Fehltrades, Rechtsrisiken und Personalrisiken) sowie mit 7,0 Mio. Euro auf Marktpreisrisiken. Liquiditätsrisiken bestehen nicht und Adressenausfallrisiken nur in geringem Umfang (358 Tsd. Euro). Den Risiken steht eine Risikodeckungsmasse von insgesamt 50,3 Mio. Euro gegenüber.
Ein weiteres wesentliches Risiko liegt in der fehlenden oder fehlerhaften Einhaltung gesetzlicher oder vertraglicher Rahmenbedingungen. Solche Risiken werden jedoch durch umfassende technische und organisatorische Überwachungs-Systeme minimiert. Darüber hinaus besteht ein Risiko in der Nichterreichung der Zielvorgaben der Mandanten.
Angesichts des aktuellen Mangels an qualifizierten Arbeitskräften am Arbeitsmarkt wird hierin ebenfalls ein wesentliches Risiko gesehen. Die ProAM hat entsprechende Maßnahmen entwickelt, um ihre Attraktivität als Arbeitgeber mehr hervorzuheben.
Insgesamt sehen wir für den Zeitraum der nächsten 5 Jahre derzeit keine Risiken, die den Bestand der ProAM gefährden.
Die ProAM ist auf das Asset Management für Versicherungsgesellschaften und andere institutionelle Investoren spezialisiert. Das mögliche Dienstleistungspaket erstreckt sich dabei auf das Asset Management für einzelne Anlageklassen bis hin zum ganzheitlichen Portfoliomanagement bzw. Anlageberatung für die gesamten Kapitalanlagen. Im Jahr 2024 hat die ProAM als Teil ihrer Geschäftsstrategie verstärkt Kooperationen mit konzerninternen und -externen Kunden gesucht. In diesem Rahmen hat die ProAM den Lebensversicherer des Konzerns als Arrangeur von strukturierten Produkten zur Umsetzung der Produktstrategie unterstützt. Darüber hinaus hat die ProAM erstmalig mit dem Spezialfonds Aktien Welt für den zukünftigen Einsatz in der fondsgebundenen Lebensversicherung zu diesem Teil der Produkte einen Beitrag geleistet. Mit Blick auf ihr diversifiziertes Produkt- und Leistungsspektrum hat die ProAM den Vertrieb ihrer Produkte an Dritte in die zentrale Geschäftsstrategie aufgenommen und eine eigenständige diesbezügliche Vertriebsstrategie entwickelt und sich als Lösungsanbieter positioniert. Das Versicherungs-Knowhow der ProAM in Kombination mit den auf die Anlagestrategien von Versicherungsunternehmen, Pensionskassen und Sparkassen zugeschnittenen Renten- und Aktienbausteinen sowie einem breiten Spektrum an alternativen Anlageklassen bietet hierbei eine erfolgversprechende Ausgangsbasis. Für die Zielkundengruppe der Stiftungen hat die ProAM einen Stiftungs-Spezialfonds, der insbesondere ESG-Aspekte berücksichtigt, aufgelegt. Nachdem in den Vorjahren erste Erfolge realisiert und signifikante Volumina im Bereich der Finanzportfolioverwaltung und der Anlageberatung für Drittkunden generiert werden konnten, hat die ProAM im Geschäftsjahr 2024 die Absatzerfolge kontinuiert. Damit werden die Assets under Management aus dem Drittkundenbereich ausgeweitet. Auch zukünftig versprechen wir uns eine Ausweitung der Portfolioverwaltung für Drittkunden.
Durch die fortschreitende Integration der ProREM wird der Bereich Immobilien Asset Management weiter professionalisiert.
Zudem intensiviert die ProAM kontinuierlich ihre Aktivitäten im Bereich der kapitalanlagenahen Beratungsleistungen im Drittgeschäft.
Neben den Erträgen aus dem Spezialfondsbereich hat das Management von Rentendirektbeständen und die Verwaltung von Alternative Assets weiter in erheblichem Ausmaß zu den Provisionserträgen beigetragen. Im Berichtsjahr 2024 hat die ProAM ihre Vertriebs- und Marketingaktivitäten weiter intensiviert und wird dafür auch zukünftig umfangreiche Ressourcen zur Umsetzung der Drittgeschäftsstrategie zur Verfügung stellen.
Um im Wettbewerb vorne zu liegen, benötigt es agile zukunftsorientierte Arbeitsmodelle und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gerne darin arbeiten. Wir sind daher ständig bestrebt, moderne und effiziente Arbeitsweisen zu etablieren. So finden agile Vorgehensweisen u. a. bei Projekten Anwendung und schaffen durch eine schnelle Reaktion auf unvorhergesehene Veränderungen einen Wettbewerbsvorteil. Gleichzeitig entwickeln wir unter dem konzernweiten Arbeitstitel "LevelUP" unsere Arbeitswelten in Büro und Homeoffice kontinuierlich weiter. Auf diese Weise sichern wir langfristig die Effizienz unserer Geschäftsprozesse und erhöhen die Arbeitgeberattraktivität. Ziel der ProAM ist es, ein zukunftsfähiger und attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in den Regionen zu bleiben.
Revolutionäre Technologien im Kontext von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotics eröffnen neue Dimensionen der Datennutzung für Unternehmen und versprechen viele Erleichterungen. Die damit verbundenen Potenziale gilt es für das eigene Geschäftsmodell zu identifizieren und auszuschöpfen. So hat der Provinzial Konzern bereits in einem gesicherten Datenraum eine eigene KI-Plattform geschaffen. Hiermit können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Verwaltungstätigkeiten oder Recherche-Aufgaben unterstützen lassen. Das schafft Raum für die Konzentration auf Kernkompetenzen und erhöht die Produktivität, die sich über kürzere Bearbeitungszeiten auch positiv auf den Vertrieb auswirken kann. In der Zukunft soll KI auch in der Betrugserkennung eingesetzt werden.
Darüber hinaus setzt der Provinzial Konzern verstärkt Robotics Process Automation (RPA) ein. Diese Technologie ermöglicht regelbasierte Anwendungen, die automatisiert wiederholende Tätigkeiten übernehmen. Der Einsatz verfolgt das Ziel, Arbeitsentlastung zu schaffen. Durch die Verantwortlichkeit eines für neue Technologien zuständigen Ressorts sollen Einheitlichkeit, Einfachheit und Geschwindigkeit von Prozessen weiter vorangetrieben werden. Übergeordnetes Ziel ist es, die kunden- und vertriebsorientierte Positionierung im Markt zu sichern und weiter auszubauen.
Das Thema Nachhaltigkeit ist ein zentrales Bewertungskriterium, an dem Unternehmen aller Branchen gemessen werden und in dem Fortschritt erwartet wird. Wir sehen in dieser Entwicklung die Chance, uns weiterhin als verlässlicher Partner zu positionieren, der Verantwortung für soziale und gesellschaftliche Themen übernimmt. Da Nachhaltigkeitsaspekte auch in Investitionsentscheidungen einfließen, haben wir die Chance, Marktpotenziale zu heben.
Auf Basis der dargestellten Chancen sehen wir für die ProAM in den kommenden Jahren weiterhin positive Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Erreichung der mit den Mandanten vereinbarten Zielerwartungen im Geschäftsjahr 2025 wird wesentlich von der Entwicklung auf den Kapitalmärkten mitbestimmt.
Im laufenden Jahr 2025 wird sich die deutsche Wirtschaft nur moderat erholen. So geht die Bundesregierung von einem preisbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,3 % aus. Zu dieser Entwicklung tragen auch der leicht steigende private Konsum sowie staatliche Konsumausgaben bei. Die deutsche Exportwirtschaft wird aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen, des zunehmenden Protektionismus sowie der abnehmenden Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen voraussichtlich keine Wachstumsimpulse liefern können. Zudem könnten mögliche Zölle der neuen US-Regierung die exportorientierten deutschen Unternehmen besonders treffen. Aufgrund der innen- und geopolitischen Lage ist die Prognose mit erheblichen Unsicherheiten behaftet.
Bei einer in der Nähe der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) verbleibenden Inflation werden weitere Zinssenkungen erwartet. Die Aktienmärkte setzten zu Beginn des Jahres den Aufwärtstrend fort. Handelskonflikte und geopolitische Krisen könnten jedoch die Finanzmärkte belasten.
Die globalen unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erschweren die Prognose. Die nachfolgenden Aussagen stehen unter dem Vorbehalt, dass die Geschäftsentwicklung der ProAM im weiteren Jahresverlauf nicht von außergewöhnlichen Ereignissen sowie negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten belastet wird.
Die ProAM ist zentraler Asset Manager der fusionierten Provinzial Gruppe und damit eng in den Konzern eingebunden. Vor diesem Hintergrund leisten die auf Basis marktüblicher Provisionssätze vereinnahmten Erträge für das Management von Wertpapier-Spezialfonds auch zukünftig einen erheblichen Beitrag zum Ergebnis der ProAM. Infolge der Umstellung der Rechnungsstellung für das Immobilien Asset Management auf die ProREM sind die Provisionserträge gegenüber den Unternehmen der Provinzial Gruppe niedriger geplant als im Vorjahr. Den geringeren konzerninternen Dienstleistungserträgen steht der Ausbau des Drittmandantengeschäfts gegenüber. Insgesamt gehen wir weiterhin von Provisionserträgen auf hohem Niveau, jedoch leicht unter denen des Berichtsjahres (60,5 Mio. Euro) aus. Aus diesem Grunde wird ein Jahresergebnis leicht unter dem des Berichtsjahres (32,7 Mio. Euro) erwartet. Die Zahlungsfähigkeit wird auch künftig laufend gewährleistet sein.
| Firma: | Provinzial Asset Management GmbH |
| Sitz: | Provinzial-Allee 1, 48159 Münster |
| Handelsregister: | Amtsgericht Münster, HRB 10696 |
AKTIVA
| Anhang Nr. |
2024
EUR |
2024
EUR |
2023
EUR |
|
| 1. Forderungen an Kreditinstitute | ||||
| a) täglich fällig | 1.399.746,43 | 1.399.976,48 | ||
| b) andere Forderungen | - | - | ||
| 1.399.746,43 | 1.399.976,48 | |||
| 2. Forderungen an Kunden | 1 | 11.371.260,06 | 10.882.836,92 | |
| darunter: | ||||
| an verbundene Unternehmen: 1.889.673,23 (1.832.379,93) EUR | ||||
| 3. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | ||||
| a) Geldmarktpapiere | - | - | ||
| b) Anleihen und Schuldverschreibungen | ||||
| ba) von öffentlichen Emittenten | 2 | 3.365.202,97 | 3.369.661,44 | |
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 3.365.202,97 (3.369.661,44) EUR | ||||
| bb) von anderen Emittenten | 2 | 8.155.432,60 | 8.240.107,97 | |
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 4.451.409,41 (4.485.443,39) EUR | ||||
| c) eigene Schuldverschreibungen | - | - | ||
| 11.520.635,57 | 11.609.769,41 | |||
| 4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 4.999.980,18 | - | ||
| 5. Beteiligungen | 3 | 1.091.720,36 | 1.257.611,26 | |
| darunter: | ||||
| an Finanzdienstleistungsinstituten: 410.000,00 (563.465,31) EUR | ||||
| 6. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3 | 12.825.130,19 | 11.027.130,19 | |
| 7. Sonstige Vermögensgegenstände | 4 | 12.292.325,72 | 15.916.467,51 | |
| 8. Rechnungsabgrenzungsposten | 38.077,88 | 94.061,79 | ||
| 9. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 5 | - | - | |
| Summe Aktiva | 55.538.876,39 | 52.187.853,56 | ||
|
PASSIVA |
||||
| Anhang Nr. |
2024
EUR |
2024
EUR |
2023
EUR |
|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 6 | 32.899.884,19 | 30.285.914,97 | |
| darunter: | ||||
| gegenüber verbundenen Unternehmen: 32.899.884,19 (30.285.914,97) EUR | ||||
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten | 7 | 257.855,26 | 148.179,97 | |
| 3. Rückstellungen | ||||
| a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 8 | 214.369,00 | 227.700,60 | |
| b) Steuerrückstellungen | - | - | ||
| c) andere Rückstellungen | 9 | 3.106.936,37 | 2.466.226,45 | |
| 3.321.305,37 | 2.693.927,05 | |||
| 4. Eigenkapital | ||||
| a) gezeichnetes Kapital | 10 | 5.000.000,00 | 5.000.000,00 | |
| b) Kapitalrücklage | 13.635.139,42 | 13.635.139,42 | ||
| c) Gewinnrücklagen | 11 | 424.692,15 | 424.692,15 | |
| d) Bilanzgewinn | - | - | ||
| 19.059.831,57 | 19.059.831,57 | |||
| Summe Passiva | 55.538.876,39 | 52.187.853,56 |
| Anhang Nr. |
2024
EUR |
2024
EUR |
2024
EUR |
2023
EUR |
|
| 1. Zinserträge aus | |||||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 12 | 678.311,86 | 605.377,66 | ||
| b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 171.664,16 | 172.000,70 | |||
| 849.976,02 | 777.378,36 | ||||
| 2. Zinsaufwendungen | 13 | -8.823,65 | -7.796,24 | ||
| 841.152,37 | 769.582,12 | ||||
| 3. Laufende Erträge aus | |||||
| a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 91.956,06 | - | |||
| b) Beteiligungen | - | 13.000,04 | |||
| c) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 1.798.000,00 | 1.798.000,00 | |||
| 1.889.956,06 | 1.811.000,04 | ||||
| 4. Provisionserträge | 14 | 60.453.954,37 | 60.561.343,19 | ||
| 5. Sonstige betriebliche Erträge | 800.524,33 | 624.421,19 | |||
| 6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |||||
| a) Personalaufwand | |||||
| aa) Löhne und Gehälter | -12.243.286,23 | -12.574.104,75 | |||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.902.832,20 | -1.990.454,54 | |||
| darunter: für Altersversorgung 510,42 (76.883,37) EUR | |||||
| -14.146.118,43 | -14.564.559,29 | ||||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | -16.901.243,57 | -16.338.436,19 | |||
| -31.047.362,00 | -30.902.995,48 | ||||
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -117.150,47 | -83.958,67 | |||
| 8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere | -165.890,90 | - | |||
| 9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 32.655.183,76 | 32.779.392,39 | |||
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 15 | - | - | ||
| 11. Sonstige Steuern | -1.513,49 | -1.110,42 | |||
| -1.513,49 | -1.110,42 | ||||
| 12. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne | 16 | -32.653.670,27 | -32.778.281,97 | ||
| 13. Jahresüberschuss / Bilanzgewinn | - | - |
Der Jahresabschluss der Provinzial Asset Management GmbH wurde nach den Bestimmungen des HGB, des KWG, den ergänzenden Vorschriften der RechKredV und den besonderen Vorschriften des GmbHG erstellt.
Die Forderungen an Kreditinstitute und die Forderungen an Kunden wurden gemäß § 340e Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Nominalbetrag angesetzt.
Schuldverschreibungen, Aktien und andere Wertpapiere, die dazu bestimmt waren, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen, wurden gemäß § 340e Abs. 1 Satz 2 HGB wie Anlagevermögen unter Berücksichtigung des gemilderten Niederstwertprinzips bewertet. Festverzinslichen Wertpapiere wurden planmäßig linear auf den Rückzahlungsbetrag amortisiert. Der Amortisationsbetrag wurde zusammen mit den Wertpapieren ausgewiesen und erfolgswirksam vereinnahmt.
Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert und gemäß § 340e Abs. Satz 1 HGB wie Anlagevermögen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.
Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit Nominalbeträgen angesetzt.
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, mit diesen Schulden zu verrechnen. Der die Verpflichtungen übersteigende Betrag ist nach § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auszuweisen. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Langzeitguthaben sowie Verpflichtungen aus der Versorgungsregelung PZG zur Entgeltumwandlung wurden mit dem Wertansatz für die zugehörigen Rückdeckungsversicherungen verrechnet. Da die Höhe der Rückstellungen jeweils den Wertansatz der zugehörigen Rückdeckungsversicherungen übersteigt, resultiert aus deren Verrechnung kein aktiver Unterschiedsbetrag. Die aus den Rückstellungen und den Rückdeckungsversicherungen resultierenden Zinserträge und Zinsaufwendungen wurden ebenfalls miteinander verrechnet.
Bei der Bewertung von rückgedeckten Pensionsverpflichtungen wurde der IDW RH FAB 1.021 angewendet. Für die unter diesen Rechnungslegungshinweis des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) fallenden Verpflichtungen wurden die Rückdeckungsansprüche zahlungsstrombasiert mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag der korrespondierenden Pensionsrückstellung ("Primat der Passivseite") bewertet.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und die Sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde unter Anwendung des international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahrens mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) in Verbindung mit § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB durchgeführt. Für die biometrischen Wahrscheinlichkeiten wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G zugrunde gelegt. Der mittlere Gehaltstrend, der einen altersindividuellen Karrieretrend beinhaltet, wurde insgesamt von 2,6 % auf 2,7 % angehoben. Für den Rententrend wurde eine Erhöhung von 2,0 % auf 2,1 % vorgenommen. Die Fluktuation wurde mit durchschnittlich 1,5 % berücksichtigt.
Für die unter den IDW RH FAB 1.021 fallenden rückgedeckten Pensionsverpflichtungen wurden die Rückdeckungsansprüche zahlungsstrombasiert mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag der korrespondierenden Pensionsrückstellung ("Primat der Passivseite") bewertet.
Die Abzinsung erfolgte entsprechend dem im März 2016 geänderten § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. Nach Maßgabe des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Die Bewertung zum 31. Dezember 2024 erfolgte zu dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz von 1,90 %. Die Änderungen des Diskontierungszinssatzes wurden im Zinsergebnis berücksichtigt.
Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläen und Langzeitguthaben wurde - analog zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen - nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) in Verbindung mit den o. g. versicherungsmathematischen Rechnungsgrundlagen durchgeführt. Die Abzinsung erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre. Die für die Rückstellungen für Jubiläen und Langzeitguthaben angenommene Restlaufzeit betrug 15 Jahre. Für die Bewertung zum 31. Dezember 2024 wurde ein Zinssatz von 1,97 % zugrunde gelegt.
Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
|
Anschaffungskosten 01.01.2024
in EUR |
Zugänge Geschäftsjahr
in EUR |
Abgänge Geschäftsjahr
in EUR |
Umbuchungen Geschäftsjahr
in EUR |
Anschaffungskosten 31.12.2024
in EUR |
|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 11.487.444,83 | 353,98 | -89.804,11 | - | 11.397.994,70 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0,00 | 4.999.980,18 | - | - | 4.999.980,18 |
| Beteiligungen | 1.257.611,26 | - | - | - | 1.257.611,26 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.027.130,19 | 1.798.000,00 | - | - | 12.825.130,19 |
|
Zuschreibungen Geschäftsjahr
in EUR |
Abschreibungen kumuliert
in EUR |
Abschreibungen Geschäftsjahr
in EUR |
Buchwert 31.12.2024
in EUR |
Buchwert 31.12.2023
in EUR |
|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | - | - | - | 11.397.994,70 | 11.487.444,83 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | - | - | - | 4.999.980,18 | 0,00 |
| Beteiligungen | - | - | -165.890,90 | 1.091.720,36 | 1.257.611,26 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | - | - | - | 12.825.130,19 | 11.027.130,19 |
Angabe der Beträge ohne abgegrenzte Zinsen
Die Forderungen resultierten im Wesentlichen aus der Abrechnung mit den Mandanten für erbrachte Asset Management-Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Forderungen gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten bestanden nicht.
Im Jahr 2025 werden Wertpapiere mit einem Buchwert von 999.721,45 Euro fällig.
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
2024
EUR |
2023
EUR |
| Börsennotierte Wertpapiere | 11.520.635,57 | 11.609.769,41 |
| Nicht börsennotierte Wertpapiere | - | - |
| 11.520.635,57 | 11.609.769,41 |
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind nicht börsennotierte Wertpapiere.
Die Wertpapiere wurden sämtlich wie Anlagevermögen bewertet. Die Bewertung erfolgte jeweils nach dem gemilderten Niederstwertprinzip. Auf festverzinsliche Wertpapiere mit einem Kurswert in Höhe von 6.815.113,65 EUR wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen, weil beabsichtigt ist, diese Anlagen bis zu ihrer Endfälligkeit zu halten, und von einer nicht dauerhaften Wertminderung auszugehen ist. Der Buchwert dieser Wertpapiere beträgt 7.587.950,25 EUR.
| Name und Sitz |
Anteil am Kapital
% |
Eigenkapital
TEUR |
Ergebnis
TEUR |
Bilanzstichtag |
| Beteiligungen | ||||
| AIF Kapitalverwaltungs-AG, Stuttgart | 25,0 | 2.255 | 6 | 31.12.2023 |
| Kriton Immobilien GmbH, München | 18,6 | 3.669 | 195 | 31.12.2023 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | ||||
| ProGF Eins Provinzial Erste Geschäftsführungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Düsseldorf | 100,0 | 628 | 147 | 31.12.2023 |
| ProGF Zwei Provinzial Zweite Geschäftsführungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Düsseldorf | 100,0 | 278 | 65 | 31.12.2023 |
| ProREM Provinzial Real Estate Management GmbH, Düsseldorf | 89,9 | 14.326 | 977 | 31.10.2023 |
| RMP GmbH, Düsseldorf | 100,0 | 3.822 | 656 | 31.10.2023 |
| Strateon GmbH, Düsseldorf | 100,0 | 234 | 66 | 31.10.2023 |
Die Reduzierung der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen aus dem Cash Pooling zur Steuerung und Optimierung der Liquiditätsversorgung innerhalb des Konzerns. Zum Stichtag betrugen die Forderungen aus dem konzerninternen Liquiditätsausgleich 11.883.553,96 (15.684.926,21) Euro.
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, mit diesen Schulden zu verrechnen. Der die Verpflichtungen übersteigende Betrag ist nach § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auszuweisen. Dieser ergibt sich aus der Differenz der Zeitwerte von verpfändeten Rückdeckungsversicherungen und den für die zugehörigen Verpflichtungen gebildeten Rückstellungen. Die betroffenen Rückdeckungsversicherungen wurden konzernintern bei der Provinzial Lebensversicherung AG abgeschlossen.
|
Zeitwert der Rückdeckungsversicherung 31.12.2024
EUR |
Erfüllungsbetrag der Rückstellung
31.12.2024
EUR |
Aktiver Unterschiedsbetrag 31.12.2024
EUR |
|
| Verpflichtungen aus Langzeitguthaben | 2.383.052 | 3.121.733 | 1) |
| Verpflichtungen aus der Versorgungsregelung PZG | 125.745 | 125.745 | - |
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | - |
Die aus den Rückstellungen und den zugehörigen Rückdeckungsversicherungen resultierenden Zinserträge und Zinsaufwendungen wurden ebenfalls miteinander verrechnet.
|
Zinsertrag 31.12.2024
EUR |
Zinsaufwand 31.12.2024
EUR |
verbleibender Zinsertrag /-aufwand
*) 31.12.2024
EUR |
|
| Verpflichtungen aus Langzeitguthaben | 101.430 | 50.280 | 51.150 |
| Verpflichtungen aus der Versorgungsregelung PZG | 1.062 | 1.062 | - |
In dieser Position sind Verbindlichkeiten gegenüber der alleinigen Gesellschafterin Provinzial Holding AG von im Saldo 32.492.269,29 (29.868.418,91) Euro enthalten. Der Saldo ergibt sich aus der Ergebnisabführung in Höhe von 32.653.670,27 (32.778.281,97) EUR und den saldierten Forderungen aus konzerninternen Verrechnungen in Höhe von 161.400,98 (2.909.863,06) EUR. Alle Verbindlichkeiten sind als sofort fällig einzustufen.
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten bestanden nicht.
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzten sich wie folgt zusammen:
|
2024
EUR |
2023
EUR |
|
| Noch abzuführende Steuern und Abgaben | 210.383,69 | 141.178,16 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 47.471,57 | 7.001,81 |
| 257.855,26 | 148.179,97 |
Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wurde mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,90 (1,82) % abgezinst. Unter Anwendung des Durchschnittszinssatzes über die letzten sieben Jahre in Höhe von 1,97 (1,74) % wären die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 1.495 (-1.900) Euro niedriger ausgefallen.
Die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
|
2024
EUR |
2023
EUR |
|
| Rückstellung für unbezahlte Rechnungen | 1.002.553,15 | 485.159,00 |
| Rückstellung für Langzeitguthaben 1) | 738.680,90 | 626.238,94 |
| Rückstellung für Urlaubsverpflichtungen | 319.000,00 | 249.000,00 |
| Rückstellung für noch nicht abgerechnete Gehälter und Erfolgsbeteiligungen | 287.110,70 | 380.954,68 |
| Rückstellung für Jubiläumszuwendungen | 249.837,00 | 227.345,68 |
| Rückstellung für Gleitzeitguthaben | 201.000,00 | 120.000,00 |
| Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen | 155.634,01 | 242.228,15 |
| Rückstellung für Jahresabschlusskosten | 98.640,00 | 89.800,00 |
| Übrige Rückstellungen | 54.480,61 | 45.500,00 |
| 3.106.936,37 | 2.466.226,45 |
Die Erhöhung der Rückstellung für unbezahlte Rechnungen resultiert im Wesentlichen aus ausstehenden Rechnungen für Datenmanagement.
Die Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen bezieht sich auf Folgemaßnahmen aus dem inzwischen abgeschlossenen Projekt "NordWest 2018". Die Rückstellung wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.
Das gezeichnete Kapital in Höhe von 5.000.000,00 (5.000.000,00) Euro ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin der Provinzial Asset Management GmbH ist die Provinzial Holding AG.
|
2024
EUR |
2023
EUR |
|
| ca) gesetzliche Rücklage | - | - |
| cb) Rücklage für eigene Anteile | - | - |
| cc) satzungsgemäße Rücklagen | - | - |
| cd) andere Gewinnrücklagen | 424.692,15 | 424.692,15 |
| 424.692,15 | 424.692,15 |
Die Zinserträge gemäß § 277 Abs. 5 HGB betrugen im Geschäftsjahr 59.699,40 (59.794,05) Euro.
In dieser Position waren Zinsaufwendungen gemäß § 277 Abs. 5 HGB in Höhe von 8.688,42 (7.583,64) Euro enthalten.
Die Provisionserträge in Höhe von 60.453.954,37 (60.561.343,19) Euro resultierten aus den erbrachten Asset Management-Leistungen. Die Dienstleistungen umfassten die Finanzportfolioverwaltung, Anlage- und Abschlussvermittlung sowie die Anlageberatung. Die Dienstleistungen wurden zu einem Großteil für die Unternehmen der Provinzial Gruppe erbracht.
Zwischen der ProAM und der Provinzial Holding AG besteht eine ertragsteuerliche Organschaft. Die Provinzial Holding AG führt als Organträgerin die Ertragssteuern der ProAM ab.
Auf Basis des im Geschäftsjahr 2012 abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags erfolgte eine Gewinnabführung an die Provinzial Holding AG.
Die arbeitgeberfinanzierten Pensions- und Beihilfeverpflichtungen der Provinzial Asset Management GmbH sind durch eine Schuldbeitrittserklärung mit Erfüllungsübernahme auf die Provinzial Holding AG übergegangen. Als schuldbeitretendes und bilanzierendes Unternehmen hat sich die Provinzial Holding AG verpflichtet, die Versorgungsleistungen zu übernehmen. Für die Provinzial Asset Management GmbH als ursprünglich verpflichtetes Unternehmen besteht weiterhin eine Gewährleistungsverpflichtung. Zum 31. Dezember 2024 belief sich diese Verpflichtung auf 38.249 Tsd. Euro.
Die Provinzial Asset Management GmbH betreibt kein Auslandsgeschäft.
Im Geschäftsjahr 2024 waren bei der Provinzial Asset Management GmbH durchschnittlich 123 (131) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Sie waren ausschließlich im Innendienst tätig. Zum 31.12.2024 betrug der Anteil der weiblichen Mitarbeiter 29,3 %.
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Vorschüsse und Kredite an die Geschäftsführung wurden nicht gewährt, ebenso wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführung eingegangen.
Dr. Christoph Heidelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung
Christian Schick, Renten- und Aktienmanagement
Jan Schlüter, Immobilien- und Beteiligungsmanagement
Die Provinzial Asset Management GmbH wird in den Konzernabschluss der Provinzial Holding AG, Münster, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Mit der Provinzial Holding AG besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.
Die Angaben zu dem vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 berechneten Gesamthonorar sind in den Anhangangaben zum Konzernabschluss der Provinzial Holding AG enthalten. Die dort berücksichtigten Honorare für Abschlussprüfungsleistungen betrafen die Prüfung des Jahresabschlusses. Honorare für andere Bestätigungs- und Bewertungsleistungen fielen für freiwillige Prüfungen an. Sonstige Leistungen wurden für projektbezogene Beratungen erbracht.
Münster, den 26. Februar 2025
Provinzial Asset Management GmbH
Dr. Christoph Heidelbach
Christian Schick
Jan Schlüter
An die Provinzial Asset Management GmbH, Münster
Wir haben den Jahresabschluss der Provinzial Asset Management GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Provinzial Asset Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.
Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― |
wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― |
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 1. April 2025
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Christine Keller, Wirtschaftsprüferin
Patrik Bensch, Wirtschaftsprüfer
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