Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 231134
Vorher
Quo Vadis Management GmbH
Eingetragen
3.2.2017
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Kollektive Verwaltung von geschlossenen Spezial-AlF (im Sinne von § 1 Abs. 5 und 6 KAGB) auf der Grundlage einer Registrierung nach § 44 Abs. 1 i.V.m. § 2 Abs. 4 Nr. 1 und Nr. 2 b) KAGB. Bei den zu verwaltenden Spezial-AlF handelt es sich um juristische Personen oder Personenhandelsgesellschaften, bei denen persönlich haftender Gesellschafter ausschließlich eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist, und bei denen die Nachschusspflicht der Anleger ausgeschlossen ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Dominik Beck
seit 3.2.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Rafal Dominik GrabarkiewiczQuo Vadis Two GmbH
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dominik Beck Invest 3 GmbH
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dominik Beck Invest 3 GmbH
Germany
12.500 €
50.00%
Germany
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fidelium GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I.  Grundlagen des Unternehmens

Umfang der Geschäftstätigkeit und allgemeine Entwicklung

Der Zweck der Gesellschaft besteht in der kollektiven Verwaltung von geschlossenen Spezial- AIF im Sinne von § 1 Abs. 5 und 6 KAGB durch Erbringung von Beratungsleistungen an diese insbesondere hinsichtlich des Erwerbs, die Verwaltung und die Veräußerung von Portfoliounternehmen (Private Equity-Beteiligungen). Zum Geschäftsjahresende berät die Gesellschaft lediglich die Fidelium Holdings GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft erhält für ihre Beratungsleistungen in Bezug auf jedes Beteiligungsunternehmen ein jeweils fixes (volumenunabhängiges) Beratungshonorar. Zum Geschäftsjahresende verwaltet die Gesellschaft drei Spezial-AIFs mit insgesamt acht Beteiligungsunternehmen, die in diversen Branchen mit Fokus auf den europäischen Markt tätig sind. Im Geschäftsjahr 2023 hat ein von der Gesellschaft verwalteter Spezial-AIF ein Beteiligungsunternehmen veräußert und ein Spezial-AIF hat ein Beteiligungsunternehmen hinzuerworben. Die Gesellschaft ist nach § 2 Abs. 4 i. V. m. § 44 KAGB als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) registriert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt von der wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Pandemie. Die weltweite wirtschaftliche Entwicklung stieg im Jahr 2023 um 3,2 % gegenüber dem Vorjahr. In Europa (EU 27) betrug der Zuwachs des Wirtschaftswachstums 0,8 % gegenüber dem Jahr 2022. Deutschland verzeichnete im gleichen Zeitraum einen Rückgang seiner Wirtschaftsleistung um -0,3 %.
Quelle: Statistisches Bundesamt

2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die anhaltende Inflation und die Reaktion der Zentralbanken mit Zinserhöhungen beeinflussten das Private-Equity-Geschäft stark. Höhere Zinssätze erhöhten die Kapitalkosten und führten dazu, dass Fremdfinanzierungen für Deals teurer und schwieriger wurden. Das Volumen der Private-Equity-Deals ging im Jahr 2023 im Vergleich zu den Vorjahren zurück. Dies ist auf die wirtschaftliche Unsicherheit, steigende Zinssätze und höhere Finanzierungskosten zurückzuführen. Die Bewertungen blieben insgesamt robust, allerdings mit größerer Vorsicht bei neuen Investitionen. Die Renditen im Private-Equity-Bereich waren weiterhin wettbewerbsfähig, allerdings durch das sich ändernde makroökonomische Umfeld unter Druck. Auch die Exit-Aktivitäten nahmen ab, da Investoren vorsichtiger agierten und auf günstigere Marktbedingungen warteten, um Unternehmen zu verkaufen. Dies führt zu einem Rückgang der realisierten Gewinne im Vergleich zu den Rekordjahren.
Quelle: Bain & Company Global Private Equity Report 2024

3. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat als Kapitalverwaltungsgesellschaft mit dem verwalteten AIF für das Ge- schäftsjahr 2023 Beraterverträge abgeschlossen. Auf dieser Basis werden dem AIF monatlich pauschale Vergütungen in Abhängigkeit des Beratungsumfangs (gemessen an den vom AIF ge- haltenen Beteiligungsunternehmen) in Rechnung gestellt. Die Erbringung der Beratungsleistungen erfolgt teils durch eigene Mitarbeiter der Gesellschaft, teils durch Zukauf externer Berater- leistungen. Mit zunehmender Marktaktivität der Fidelium GmbH in 2023 und dem Erwerb eines weiteren Beteiligungsunternehmens durch den AIF konnte die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit entsprechend ausweiten und das Umsatzvolumen gegenüber 2022 um rund 949 TEUR deutlich erhöhen.

III. Darstellung des Geschäftsverlaufes und Geschäftsergebnisses

1. Vermögenslage
Die Vermögenslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:


2023
2022
Veränderung

TEUR
TEUR
in %
Bilanzsumme
1467
1557
-5,8%
Anlagevermögen
56
39
43,6%
Umlaufvermögen
1403
1514
-7,3%
davon liquide Mittel
826
143
477,6%
Eigenkapital
626
786
-20,4%
Eigenkapitalquote
42,7%
50,5%



Die Vermögenslage des Unternehmens ist weiterhin sehr stabil. Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEUR 90 (-5,8 %) leicht verringert. Dies ist auf der Passivseite im Wesentlichen auf den im Berichtsjahr erzielten Jahresüberschuss (TEUR 540) sowie auf  eine  Ausschüttung  (TEUR 700)  und  eine  Verminderung  der Steuerrückstellungen  (um TEUR 46) sowie der sonstigen Verbindlichkeiten (um TEUR 32) bei gleichzeitiger Erhöhung der sonstigen Rückstellungen (um TEUR 154) zurückzuführen. Auf der Aktivseite erhöhten sich vor allem die liquiden Mittel (um TEUR 683) bei gleichzeitigem Rückgang der im Umlaufvermögen ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (um TEUR 68), der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (um TEUR 662) sowie der sonstigen Vermögensgegenstände (um TEUR 62). Größte Position des Umlaufvermögens sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 505 (34,4%).

2. Finanzlage
Die Liquiditätsstruktur der Gesellschaft ist gut.


2023
2022
Veränderung

TEUR
TEUR
in TEUR
Mittelzufluss aus dem operativen Bereich
1.414
43
1.371
Mittelabfluss aus dem Investitionsbereich
-31
-26
-5
Mittelabfluss aus dem Finanzierungsbereich
-700
-380
-320
Veränderung des Finanzmittelbestandes
683
-363
1.046
Finanzmittelbestand am 1. Januar
143
506
-363
Finanzmittelbestand am 31. Dezember
826
143
683



Die Investitionen beinhalten den Erwerb von entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sowie den weiteren Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert aus einer vorgenommenen Gewinnausschüttung i. H. v. TEUR 700.
Die liquiden Mittel betragen zum Jahresende 2023 TEUR 826. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 waren ausreichend liquide Mittel vorhanden, um allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.
Die Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert.

3. Ertragslage
Die  Gesellschaft  erzielte  im Geschäftsjahr  2023  Umsatzerlöse  i. H. v.  TEUR 4.823  (i. Vj. TEUR 3.874), welche fast ausnahmslos aus Beratungs- und Dienstleistungsvereinbarungen mit Unternehmen der Fidelium-Gruppe (d.h. Gruppengesellschaften der Fidelium Holdings GmbH & Co. KG sowie der Fidelium Holdings IIa GmbH & Co. KG) resultieren. Daneben wurden im Wesentlichen Erträge aus verrechneten Sachbezügen (TEUR 22; i. Vj. TEUR 17) ausgewiesen. Den Erträgen standen im Wesentlichen Personalkosten (TEUR 3.116; i. Vj. TEUR 1.949), Büro- und  Verwaltungsaufwendungen  (TEUR 394;  i.  Vj.  TEUR 343),  bezogene  Fremdleistungen (TEUR 152; i. Vj. TEUR 191), Prüfungs-, Abschluss-, Rechts- und Beratungskosten (TEUR 61; i. Vj. TEUR 170), Kfz- und Reisekosten (TEUR 267; i. Vj. TEUR 106), Werbe-, Repräsentations- und  Bewirtungskosten  (TEUR 18,  i.  Vj.  TEUR 25)  sowie  Ertragssteuern  (TEUR 268;  i.  Vj. TEUR 367) gegenüber, so dass sich insgesamt ein Jahresüberschuss von TEUR 540 (i. Vj. TEUR 741) ergibt.

IV. Risikobericht
Die Gesellschaft berät die Fidelium Holdings GmbH & Co. KG (AIF) in Bezug auf ihre Unterneh- mensbeteiligungen. Es werden dabei die folgenden Risikokategorien identifiziert und separat überwacht:

1. Adressausfallrisiko:
Die Geschäftsrisiken sind im Wesentlichen auf das Adressausfallrisiko der beratenen Spezial-AIF bzw. deren Beteiligungsunternehmen (Fidelium-Gruppe) beschränkt, die Adressausfallrisiken sind daher jederzeit gut zu kontrollieren. Es besteht ein regelmäßiges Reporting der Beteiligungsgesellschaften der Fidelium-Gruppe gegenüber und eine fortlaufende Kommunikation mit diesen. Die Geschäftsleitung ist damit zu jedem Zeitpunkt über die laufende geschäftliche Entwicklung der Fidelium-Gruppe informiert und kann ggf. unmittelbar im Rahmen des jeweiligen Beratungsverhältnisses reagieren.

2. Marktpreisrisiko:
Sämtliche mit der Fidelium-Gruppe abgeschlossenen Beratungs- und Dienstleistungsvereinbarungen (auch solche mit Gesellschaften außerhalb des Euroraums) sehen eine Ho- norarzahlung in Euro vor. Ein Wechselkursrisiko wird dadurch ausgeschlossen. Sonstige Marktpreisrisiken sind nicht erkennbar.

3. Liquiditätsrisiko:
Die Gesellschaft stellt sicher, dass sie ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen kann. Die Überwachung erfolgt durch einen kontrollierten Budgetprozess und eine monatliche Liquiditätsplanung.

4. Operationelle Risiken:
Die operationellen Risiken beschränken sich im Wesentlichen auf Personalrisiken, Ordnungsmäßigkeitsrisiken,  Risiken  der Informationstechnologie  sowie  Projekt- und  Prozessrisiken. Diese Risiken werden in ihrer Gesamtheit als gering eingestuft und fortlaufend überwacht. Operationelle Risiken werden durch die umgesetzten technischen und organisatorischen Maßnahmen begrenzt. Im Geschäftsjahr 2023 ist es zu keinen Ordnungswid- rigkeiten und keinen Störungen der Informationstechnologie gekommen. Zudem sind keine Rechtsstreitigkeiten anhängig. Organisationsanweisungen und Kontrollprozesse stellen sicher, dass Gesetze und andere rechtliche Anforderungen beachtet werden. Verstöße sind unverzüglich der Geschäftsleitung zu melden und zu bereinigen. Das  von der Fidelium  GmbH eingesetzte  Risikomanagementsystem  erlaubt   stets eine  umfassende  und objektive  Einschätzung   der vorstehend beschriebenen  Risikosituation.

V. Chancenbericht
Für  die Gesellschaft und  die von ihr  betreuten AlFs besteht weiterhin  ein  gutes  Marktumfeld. Hohe wirtschaftliche  Volatilität  beschleunigt  regelmäßig   die Entscheidungsprozesse  bei Konzernen, sich von einzelnen,  nicht zu ihrem  Kerngeschäft  gehörenden   bzw. unprofitablen   Geschäfts- bereichen zu trennen. Hieraus  ergeben sich  regelmäßig   gute  Investitionsmöglichkeiten  für  die von  der Gesellschaft betreuten AlFs. Der  Fokus  der von  der Gesellschaft betreuten   AlFs auf größere  Turnaround-Investments  mit  Eigenkapitaleinsatz  bietet  aus Sicht  der Geschäftsleitung einen Vorteil gegenüber   Wettbewerbern.  Die  Geschäftsleitung  sieht  daher  weiterhin   gute Chan- cen,  auch in den Folgejahren erfolgreich   am  Markt  zu bestehen   und weiter zu wachsen.
VI. Prognosebericht / Gesamtaussage
Nach einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,2 % im Jahr 2023 wird sich die Weltwirtschaft im Jahr 2024 leicht auf ein Wachstum von 3,1 % abschwächen, teilte der Internationale Währungsfonds mit. Die reduzierten Wachstumsraten und auch der moderate Ausblick auf 2025 führen zu einem Rückgang des Konsum- und Investitionsverhaltens.
Die Geschäftsleitung sieht die Gesellschaft nach wie vor in einer stabilen Lage und erwartet auch weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung in dien kommenden Geschäftsjahren. Zum einen sind vor dem Hintergrund der aktuellen Beteiligungen der Fidelium Holdings GmbH & Co. KG sowie der Fidelium Holdings IIa GmbH & Co. KG weiterhin stabile Einnahmen zu erwarten, zum anderen werden sich im aktuellen Marktumfeld weiterhin attraktive Investitionsmöglichkeiten für die von der Gesellschaft betreuten AIFs bieten, die zu weiteren Einnahmen der Gesellschaft führen werden (siehe Ziff. V). Die Geschäftsleitung rechnet somit für das Geschäftsjahr 2024 mit einem weitersteigenden Umsatz.
Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen schätzt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als günstig ein.

 

München, den 30. September 2024


Fidelium GmbH

gez. Dominik Beck, Geschäftsführer

gez. Rafal Grabarkiewicz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 56.353,00 38.934,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.717,00 1,00
II. Sachanlagen 34.636,00 38.933,00
B. Umlaufvermögen 1.403.211,09 1.513.740,40
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 577.246,49 1.370.414,07
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 825.964,60 143.326,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.002,62 4.187,98
Aktiva 1.466.566,71 1.556.862,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 626.354,89 786.174,51
I. eingefordertes Kapital 13.500,00 13.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -11.500,00 -11.500,00
II. Bilanzgewinn 612.854,89 772.674,51
davon Gewinnvortrag 72.674,51 32.098,15
B. Rückstellungen 658.397,96 551.077,79
C. Verbindlichkeiten 181.813,86 219.610,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 181.813,86 219.610,08
Passiva 1.466.566,71 1.556.862,38

Anhang

Fidelium GmbH
München

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I.  Allgemeine Angaben

I.1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Fidelium GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: B 231134

I.2.  Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zugrunde. Der Anhang wurde unter weitgehender Inanspruchnahme der Erleichterungen gemäß § 288 HGB erstellt.

II.  Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zeitpunkt ihres Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und un­gewissen Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung er­forderlichen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Betrag der Zahlungen angesetzt, soweit
diese Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert beibehalten.

III.  Angaben zur Bilanz

III.1.  Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betragen 70.300,00 EUR (Vorjahr: 70.300,00 EUR).

Sämtliche weiteren Forderungen aus Lieferungen und Leitsungen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

III.2.  Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten.

III.3.  Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden in Höhe von 128.893,08 EUR (Vorjahr: 161.784,42 EUR) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie in Höhe von 12.207,30 EUR (Vorjahr: 9.222,14 EUR) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit ausgewiesen.

III.4.  Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen bis zum Ende der Laufzeit in Höhe von 386.100,00 EUR, davon entfallen auf 2024 231.660,00 EUR.

IV.  Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahrs wurden durchschnittlich 16 (Vorjahr: 9) Arbeitnehmer beschäftigt.



sonstige Berichtsbestandteile

 

München, den 30.09.2024

gez. Dominik Beck, Geschäftsführer

gez. Rafal Grabarkiewicz, Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 11.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Fidelium GmbH, München

Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Fidelium GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fidelium GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver- mögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht
in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des La- geberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü- fer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jah- resabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstim- mung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahres- abschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresab- schlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstim- mung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unterneh- menstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachver- halte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unterneh- menstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Ein- klang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die ge- setzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lagebe- richts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vor- schriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Insti- tut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstel- lung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger- weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu pla- nen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern ange- wandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammen- hängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum

Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insge- samt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ablei- tung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu- grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunfts- orientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den ge- planten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 30. September 2024

gez. Stephan Mauermeier, Wirtschaftsprüfer

gez. Andreas Schuster, Wirtschaftsprüfer

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