Holzbau Loos Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dusan Vesenjak seit 15.10.2024 | Prokura |
Helga Fabritius seit 15.10.2024 | Prokura |
Jan Albert Kiehne seit 23.3.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MYPEGASUS Stiftung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MYPEGASUS Beteiligungs-GmbHReutlingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013KonzernlageberichtGrundlagen des Konzerns Der Konzern ist in den Bereichen Transfer, Qualifizierung, Arbeitnehmerüberlassung und Vermittlung, Arbeitsmarktprojekte sowie Beratung tätig. Im Vordergrund der Tätigkeit stehen dabei die Qualifizierung und der Transfer von Arbeitnehmern nach Beendigung ihrer bisherigen Arbeitsverhältnisse in neue Arbeitsverhältnisse im ersten Arbeitsmarkt. Außerdem ist der Konzern bei der Arbeitnehmerüberlassung im mittelfristigen Zeitrahmen tätig. Wirtschaftsbericht Das Berichtsjahr war insgesamt geprägt von einer weiterhin guten allgemeinen Wirtschafts- und Beschäftigungssituation. Die einzelnen Branchen waren mehrheitlich geprägt von Beschäftigungsaufbau. Konjunkturelle Problemlagen waren nicht vorhanden. Strukturelle Probleme in Branchen waren nicht vorhanden, in wenigen Betrieben sind diese aufgetreten. Vor diesem Hintergrund gab es für die Geschäftsfelder des Konzerns nur eingeschränkte Beauftragungsmöglichkeiten; die Geschäftstätigkeit hat sich im Wesentlichen durch einen größeren Auftrag ausgeweitet. Starke Schwankungen in der Geschäftstätigkeit sind vor dem Hintergrund der Abhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen der allgemeinen wirtschaftlichen Situation oder strukturellen Problemlagen einzelner Branchen normal. Die Struktur des Konzerns ist darauf ausgelegt, diese starken Schwankungen ausgleichen zu können. Im Berichtsjahr wurden die einzelnen Unternehmensbereiche weiterhin organisatorisch an die sich verändernden Markterfordernisse angepasst. Dabei stand die Definition der Kernaktivitäten, deren qualitative Verbesserung, die Reduzierung der Kostenstrukturen - insbesondere durch reduzierte Fremdvergabe - sowie die Beibehaltung bzw. der Ausbau der regionalen Präsenz im Fokus der Aktivitäten. Die verbundenen Unternehmen sind Geschäftsbereichen zugeordnet. Zur Abwicklung der sehr komplexen Aufgabenstellungen erfolgt eine vernetzte Zusammenarbeit. Die Abhängigkeit der Geschäftsbereiche untereinander wurde weiter reduziert, kann aber nicht generell vermieden werden. Die regionale Verankerung und der Bezug auf besondere regionale Problemlagen werden als wesentlich für eine verbesserte künftige wirtschaftliche Entwicklung erachtet und dementsprechend ausgebaut. Im Berichtsjahr war im Geschäftsbereich Transfer vor dem Hintergrund eines relativ großen Auftrags die Geschäftslage stark verbessert. Erneute Veränderungen in den gesetzlichen Bestimmungen konnten umgesetzt werden. Die Unternehmen konnten sich im Rahmen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung als führender Anbieter von Transferlösungen halten. Im Geschäftsbereich Qualifizierung konnte der von Transferlösungen unabhängige Anteil weiterhin verbessert und ausgebaut werden. Die Anbindung an Maßnahmen der betrieblichen Personalentwicklung sowie das allgemein zugängliche Angebot an klassischen Maßnahmen der beruflichen Bildung konnte verbessert werden. Der Geschäftsbereich Arbeitnehmerüberlassung und Vermittlung konnte im Geschäftsjahr stabilisiert werden. Die Gesellschaften konzentrieren sich weiterhin auf mittelfristige Lösungen im Rahmen betrieblicher Vereinbarungen zu Personalplanung und Flexibilisierung und damit außerhalb der klassischen Leiharbeitsbranche. Im Geschäftsbereich Arbeitsmarktprojekte konnten neue Projekte akquiriert werden. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Preisdrucks bei öffentlichen Ausschreibungen und reduzierten Budgets, insbesondere der Arbeitsverwaltung, muss die künftige Beteiligung in diesem Marktsegment neu überdacht werden. Der Bereich Beratung konnte noch nicht umsatz- und ergebniswirksam umgesetzt werden. Die Entwicklung und der Ausbau dieses Geschäftsbereiches muss zunächst weiter verschoben werden. Für das Geschäftsjahr 2014 wird insgesamt mit einer sich abschwächenden Geschäftsentwicklung gerechnet. Es ist bisher noch nicht erkennbar, dass in größerem Umfang strukturelle Problemlagen auftreten. Es ist daher noch nicht absehbar, wann das Dienstleistungsportfolio der Unternehmensgruppe wieder stärker in Anspruch genommen wird. Der in 2012 wieder aktivierte und neu besetzte Aufsichtsrat wird wesentlich dazu beitragen können, dass neben der Unterstützung bei der permanenten Überprüfung der strategischen Ausrichtung der Unternehmensgruppe eine Stabilisierung und eine verbesserte Marktdurchdringung erreicht werden kann. Ertragslage Auf Grund der allgemein guten Konjunkturlage konnte im Geschäftsjahr entgegen der Erwartungen kein positives Ergebnis erzielt werden. Das Geschäftsjahr 2013 wurde mit einem Konzern-Jahresfehlbetrag von 518 TEUR abgeschlossen gegenüber einem Konzern-Jahresüberschuss in Höhe von 226 TEUR im Vorjahr. Die Umsatzerlöse erhöhten sich von 28.012 TEUR auf 47.197 TEUR. Der Personalaufwand erhöhte sich um 24.216 TEUR auf 61.470 TEUR. Vermögenslage Das Konzern-Eigenkapital beträgt 4.741 TEUR gegenüber 5.259 TEUR im Vorjahr. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 9 % (Vorjahr: 12 %) Die Konzern-Bilanzsumme beträgt 52.984 TEUR gegenüber 42.659 TEUR im Vorjahr. Finanzlage Die Finanzlage ist geordnet. Der Finanzmittelfonds erhöhte sich um 9.903 TEUR auf 42.567 TEUR. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Nachtragsbericht Am 17.04.2014 ist der alleinige Gesellschafter der Mypegasus-Beteiligungs-GmbH, Herr Peter Hunnekuhl, verstorben. Zum Verwalter seines Nachlasses wurde Herr Dr. Mario Nöll, Heidelberg bestellt. Die Nachfolge als Gesellschafter befindet sich noch in Klärung. Prognose- Chancen- und Risikobericht Prognosebericht In 2014 und 2015 rechnet das Unternehmen vor dem Hintergrund der beschriebenen Entwicklungstendenzen mit einem negativen Ergebnis auf Vorjahresniveau und erheblich sinkenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr. Chancen- und Risikobericht Der Konzern ist im Rahmen seiner Aktivitäten neben allgemeinen volkswirtschaftlichen Risiken sehr stark den unternehmerischen sowie unternehmenspolitischen Entscheidungen potentieller Auftraggeber und auch des Gesetzgebers ausgesetzt. Wettbewerbsrisiken ergeben sich aus der teilweisen antizyklischen Entwicklung des Geschäfts. In für die Gesamtwirtschaft guten konjunkturellen Phasen sind die Transfergesellschaften weniger gefragt als in schlechteren Phasen. Zur Überbrückung von aus Sicht der Gesamtwirtschaft guten Zeiten hat die Gesellschaft Rücklagen geschaffen um dem größeren Wettbewerb zu begegnen. Forderungsausfallrisiken wird bereits vor Beginn eines Projektes durch entsprechende Worst-Case-Kosten-Kalkulationen entgegengewirkt. Auf Basis dieser Kalkulation verpflichten sich unserer Auftraggeber, die Bereitstellung der notwendigen Mittel durch eine Bürgschaft, durch Vorfinanzierungen, Einschaltung eines Treuhänders oder eine Kombination der Modelle sicher zu stellen. Sollte die Finanzierung dennoch scheitern, greifen entsprechende auflösende Bedingungen in den Aufhebungs- und Arbeitsverträgen (Dreiseitiger Vertrag) mit den Transfermitarbeitern, so dass die jeweiligen Verträge nichtig werden. Transferdienstleistungen sind im Sozialgesetzbuch (SGB) III geregelt. Gemäß § 110 SGB III übernimmt die Agentur für Arbeit bis zu 50% der Dienstleistungskosten. Der Antrag für diese Mittel stellt in der Regel der Auftraggeber der MYPEGASUS. Somit trägt auch dieser das Risiko, dass die Agentur für Arbeit die Mittel nicht bewilligt. Gemäß § 111 SGB III trägt die Agentur für Arbeit fast die Hälfte der Lohn- und Gehaltskosten in der Transfergesellschaft in Form des sog. Transfer-Kurzarbeitergeldes. Diese Mittel werden durch die Transfergesellschaft beantragt und direkt an diese ausbezahlt. Somit besteht das grundsätzliche Risiko, dass die Fördervoraussetzungen nicht erfüllt sind. In den Dienstleistungsverträgen werden zur Minimierung des Kostenrisikos Vereinbarungen getroffen, dass dieser Ausfall der Förderung von dem Auftraggeber im Rahmen der Remanenzkostenerstattung getragen wird. Ein geringes Grundrisiko verbleibt bei der Gesellschaft, welchem durch entsprechende ausreichende Rückstellungsbildung Rechnung getragen wird. Die MYPEGASUS ist im Bereich Arbeitnehmerüberlassung und Vermittlung den teilweise gestiegenen Anforderungen der Kunden an höhere Qualifikationen der Mitarbeiter ausgesetzt. Durch laufende Qualifikationen der Mitarbeiter wird erreicht, dass man den Anforderungen gerecht wird. Abhängigkeiten bestehen auch seitens des Arbeitsmarktes, sowohl auf Absatz- als auch Beschaffungsseite. Bei guter Konjunkturlage werden seitens der Kunden mehr Mitarbeiter im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung benötigt, um Produktionsspitzen zu bewältigen. In schwächeren Perioden werden von den Kunden weniger Mitarbeiter benötigt. Diesem allgemeinen Marktrisiko durch Schwankungen des Bedarfs an Mitarbeitern im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung begegnet die MYPEGASUS durch entsprechende Vereinbarungen mit den Kunden über Meldefristen um eine gewisse Planungssicherheit zu gewährleisten, sowie durch entsprechende Rücklagenbildung. Das Risiko auf Beschaffungsseite besteht in erster Linie darin, im richtigen Zeitpunkt die notwendigen Mitarbeiter mit den entsprechenden Qualifikationen zur Verfügung stellen zu können. Operativ bestehen zudem allgemeine Zins-, Liquiditäts- und Kreditrisiken, welche jedoch aufgrund der Kapitalausstattung der MYPEGASUS und den Vorfinanzierungsvereinbarungen mit den Kunden als gering angesehen werden. Die Gesellschaft ist zudem in Teilbereichen abhängig von einzelnen größeren Kunden. Gesetzliche Änderungen, durch welche die Förderungen der Agentur für Arbeit komplett oder teilweise wegfallen können, sind uns derzeit nicht bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Gesetzgeber weiter politischen Einfluss in diesem Bereich nehmen wird. Besonderheiten sind während des Berichtszeitraumes nicht eingetreten und sind auch bis zur Berichtserstellung nicht zu berichten.
Reutlingen, den 28. Mai 2014 MYPEGASUS-Beteiligungs-GmbH Die Geschäftsführung gez. Rainer Schwille KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds beinhaltet die Position "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangA. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss I. Konsolidierungsgrundsätze 1. Vorbemerkungen Der Konzernabschluss der MYPEGASUS Beteiligungs-GmbH, Reutlingen, ist unter Anwendung der Vorschriften des HGB aufgestellt. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen gemäß § 290 HGB folgende Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen: - BEBI-GmbH, Reutlingen - ANÜ-GmbH Arbeitnehmerüberlassung und Vermittlung, Reutlingen - Mypegasus-Nürnberger Gesellschaft für Personalentwicklung und Qualifizierung mbH GPQ, Nürnberg - AQUA Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration und Qualifizierung mbH, Nürnberg - mypegasus GmbH, Reutlingen - Jobfit Personal- und Qualifizierungsmanagement GmbH, Kirchheim unter Teck - Jobpool GmbH Personaldienstleistungen, Reutlingen - mypegasus-Transfer-GmbH, Reutlingen - Bikom Gesellschaft für Bildung und Kompetenzentwicklung mbH, Reutlingen - MYPEGASUS TSG GmbH, Reutlingen - MYCON-GmbH Konzept und Beratung, Reutlingen Am 28.06.2013 wurden durch die MYPEGASUS GmbH 90% der Anteile an der ACOL Gesellschaft für Arbeitsförderung m.b.H., Cottbus zum Preis von 1 Euro erworben. Auf die Einbeziehung folgender Unternehmen wurde in Anwendung von § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind: - MYPEGASUS 9. Vermögensverwaltungs-GmbH, Reutlingen - Mypegasus Montage u. Produktionsgesellschaft mbH, Nürnberg - ACOL Gesellschaft für Arbeitsförderung m.b.H., Cottbus Einzelheiten zu den Tochtergesellschaften sind in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 3. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung wird für Konsolidierungszeitpunkte vor dem 01. Januar 2010 unter Anwendung der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB) vorgenommen. Der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der Erwerbszeitpunkt. Aktive Unterschiedsbeträge sind den entsprechenden Vermögensposten zugeordnet. 4. Sonstige Konsolidierungsmaßnahmen und -verfahren Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 303 Abs. 1 HGB eliminiert. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurde entsprechend § 305 Abs. 1 HGB vorgenommen. II. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss ist nach den Bestimmungen der §§ 266 ff. HGB gegliedert. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögens- und Schuldposten der einbezogenen Unternehmen sind nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Bewertungsmethoden einheitlich bewertet. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Grundlage für die Konsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind die nach einheitlichen Grundsätzen aufgestellten Teil-Konzernabschlüsse und Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2013 dieser Unternehmen. 1. Aktiva 1.1 Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 150 Euro und 1000 Euro) wurden gemäß EStG § 6 Abs. 2 Satz 1 im Erwerbsjahr in einen Sammelposten eingestellt und auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. 1.2. Umlaufvermögen Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Etwaige Ausfallrisiken sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. 2. Passiva 2.1. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. 2.2. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten projektbezogene Einnahmen, welche Erträge nach dem Abschlussstichtag darstellen. 2.3 Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden bei der Gesellschaft nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzposten einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bestehen, an denen die Gesellschaft als Gesellschafter beteiligt ist. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht nicht Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz der jeweiligen Konzerngesellschaft, der im Zeitpunkt der Auflösung der zeitlichen Differenzen voraussichtlich gilt. Im Geschäftsjahr ergaben sich keine latenten Steuern. B. Erläuterungen und Angaben zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens:
Ausleihungen betreffen in voller Höhe Ausleihungen gegenüber dem Gesellschafter. 2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge, noch zu erbringende Leistungen, Urlaubsansprüche und ähnliche Personalkosten. 3. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 0,0 (Vorjahr: TEuro 2,7) und aus Steuern in Höhe von TEuro 2.682,2 (Vorjahr: TEuro 410,4) enthalten. 4. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Gesellschaft gliedern sich in folgende Tätigkeitsbereiche:
Sämtliche Umsätze wurden in Deutschland erwirtschaftet. C. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag lagen keine Haftungsrisiken vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen für Verwaltungs- und Schulungsräume betrugen im Geschäftsjahr TEuro 1.128,7 im Jahr. 2. Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 1.306 Arbeitnehmer beschäftigt . Hiervon entfallen 85 auf die Verwaltung und 1.221 auf Mitarbeiter, welche im Rahmen von Projekten übernommen wurden. 3. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von TEuro 70 betrifft in voller Höhe Abschlussprüferleistungen. 4. Organe der Muttergesellschaft Als Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Rainer Schwille, Reutlingen, bestellt. Mitglieder des Aufsichtsrats sind: Herr Jürgen Peters (Aufsichtsratsvorsitzender), Herr Manfred Davids (Stellvertretender Vorsitzender), Herr Reiner Neumeister.
Reutlingen, den 28. Mai 2014 MYPEGASUS Beteiligungs-GmbH Die Geschäftsführung gez. Rainer Schwille Anlage zum Anhang Liste der Tochtergesellschaften
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Billigung: Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Billigung offengelegt. Bestätigungsvermerks des AbschlussprüfersWir haben den von der MYPEGASUS Beteiligungs-GmbH, Reutlingen aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Reutlingen, den 24. November 2014 RWT
Horwath GmbH
gez. Markus Scheurer, Wirtschaftsprüfer gez. Thomas Eberhardt, Wirtschaftsprüfer |
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