Kars en Co. B.V. Zweigniederlassung Deutschland
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Brauch seit 11.12.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Spontini B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KnorrPrandell GmbHLichtenfelsJahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und Lagebericht 2010LageberichtMarktDas allgemeine Konsumklima in Deutschland hat sich in 2010 verbessert. Mit der positiven Arbeitsmarktlage wuchs die wirtschaftliche Zuversicht in vielen Haushalten. Das Konsumklima in der Schweiz ist in 2010 stabil geblieben. Die Kreativbranche wird wie in den vergangenen Jahren durch Verdrängungswettbewerb geprägt. Neue Anbieter drängen in den Markt, der sich aktuell neu definiert und vergrößert (z.B. durch neue Sortimente Home Deco und Textilien). Dies bietet für die Marktteilnehmer Chancen und Risiken. Erfolgreiche Fachmarktkonzepte zeigen weiterhin positive Tendenzen. Darstellung des GeschäftsverlaufsDie Geschäftsentwicklung von KnorrPrandell war insbesondere durch den Veräußerungsprozess seitens Gütermanns beeinflusst. Durch die unklare Situation, ob und in welcher Form das Unternehmen weiter geführt wird, wurden Produktaktivitäten und Marketingmaßnahmen nicht oder nur verhalten durchgeführt. Dies hat sich teilweise negativ auf den Umsatz der KnorrPrandell GmbH ausgewirkt. Die Creative Hobbies Group hat seit Mai 2010 die Knorr Prandell GmbH übernommen. Diese Gruppe besteht aus drei Unternehmen; neben KnorrPrandell GmbH gehören die Schwestergesellschaft aus der Schweiz, Creative Hobbies Schweiz GmbH (ehemalige Bastel Service GmbH) und Kars & Co BV aus den Niederlande zur Gruppe. Die Creative Hobbies Group ist das größte Großhandelsunternehmen für Produkte in den Sortimenten Hobby und kreatives Gestalten in Europa. Im starken Schweizer Markt konnten in einem schwierigen Umfeld die bisherigen Marktanteile gesichert werden. Der traditionelle stationäre Einzelhandel im Bereich Hobby und Basteln verliert europaweit weiter an Bedeutung. Der Verlust im deutschen Fachhandel konnte von KnorrPrandell nur zum Teil durch den Gewinn von Flächenkunden kompensiert werden. Dies wurde durch den M+A-Prozess zudem verstärkt. Der Fokus der KnorrPrandell Messepräsenz liegt auf der international ausgerichteten Creative World in Frankfurt am Main und konzentriert die weiteren Messeaktivitäten auf Verbandsmessen, die eigene Hausmesse sowie die Ornaris in Bern in die Schweiz. Die in 2009 neu aufgenommene Produktlinie Tilda hat sich 2010 weiter positiv entwickelt. Ergänzende Sortimentserweiterungen wurden wegen des Veräußerungsprozesses nicht vorgenommen. ErtragslageDie KnorrPrandell GmbH erzielte im Jahr 2010 einen Gesamtumsatz von € 23,6 Mio., das sind - 4% zum Vorjahr. Dieser Umsatzrückgang wurde fast ausschließlich durch den Markt Deutschland hervorgerufen. Der Materialaufwand hat sich im Berichtsjahr 2010 auf 50,1% stabilisiert und ist damit leicht um 1,2% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Ertragslage war im Berichtsjahr beeinflusst durch die Integration in die Creative Hobbies Group, was zu Einmaleffekten führte, die sich vor allem in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen zeigen. Insgesamt beläuft sich der Ergebniseffekt in 2010 auf T€ 792. Wesentliche Effekte dabei ergaben sich durch die Änderung von Vertriebswegen und damit verbundenen Ausgleichsleistungen an Handelsvertreter sowie Beratungsleistungen zum Teil kompensiert durch Ausgleichszahlungen des Altgesellschafters. Der EBIT vor Integrationskosten war im Jahr 2010 mit € 0,9 Mio. höher als der EBIT im Jahr 2009 mit € 0,6 Mio.. Durch die Integrationskosten von € 0,8 Mio. ist der EBIT nach Integrationskosten in 2010 € 0,1 Mio. - dies verursacht ein Nettoergebnis nach Steuern und Zinsen von minus € 0,1 Mio.. Insgesamt ergab sich auf Basis der dargestellten Effekte im Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag von € 0,1 Mio. nach einem Jahresüberschuss von € 0,3 Mio. im Vorjahr. FinanzlageDer Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit entwickelte sich positiv und beträgt € 0,7 Mio. in 2010. Diese positive Entwicklung im Cash Flow trotz eines Jahresfehlbetrages ist im Wesentlichen wegen eines Darlehens von € 1,5 Mio. des neuen Eigentümers begründet. Die Verbindlichkeiten sind T€ 700 höher, in der Hauptsache durch Integrationskosten, welche in den ersten Monaten von 2011 bezahlt wurden. Die Investitionen in das Anlagevermögen betragen € 0,3 Mio. und betreffen im Wesentlichen Investitionen in eine eigene EDV-Infrastruktur. Durch den Verkauf durch Gütermann in Mai 2010 wurde KnorrPrandell GmbH separiert vom Cash-Management-System der Gütermann-Gruppe - die Finanzierung der Geschäftsaktivitäten ist nun durch eine eigene Kreditlinie mit der Commerzbank und den neuen Eigentümern hergestellt. Die KnorrPrandell GmbH konnte im Berichtszeitraum die fälligen Zahlungsverpflichtungen vollständig nachkommen. VermögenslageDie Netto-Finanzverschuldung der KnorrPrandell GmbH (Bankschulden abzüglich flüssiger Mittel) hat sich gegenüber dem Vorjahr von € 4,1 Mio. auf € 3,5 Mio. verringert. Die Verringerung resultiert insbesondere aus dem Darlehen von € 1,5 Mio., das von der neuen Muttergesellschaft gewährt wurde. Zum Stichtag 31 Dezember 2010 betrug das Eigenkapital der KnorrPrandell GmbH € 2,6 Mio. (2009: € 2,7 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt 24,3 % (Vorjahr 31,0 %) - im Wesentlichen bedingt durch die Erhöhung der Finanzierung durch Gesellschafterdarlehen. MitarbeiterDie durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr 2010 beschäftigten Mitarbeiter betrug 187 (Vorjahr: 217), davon 93 Teilzeitkräfte (Vorjahr: 117). In diesem Wert sind auch Heimarbeiter berücksichtigt, die in Teilzeit arbeiten. NachtragsberichtBis zum 12. Oktober 2011 ergaben sich bei der Gesellschaft keine nennenswerten operativen und strukturellen Veränderungen sowie Geschäftsvorfälle, welche die vorhergehenden Aussagen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2010 verändern würden. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungWir unterscheiden Kunden-, Produkt-, Preis-, Landen-, rechtliche und sonstige Risiken. Zu den besonderen Stärken zählen unsere Nähe zum Handel und unsere breite Kundenstreuung. Aufgrund der breiten Kundenstreuung besteht auch bei Ausfall eines großen Kunden kein existenzielles Risiko für die KnorrPrandell GmbH. Die intensive Betreuung der Kunden mit umfangreichen Aktivitäten in den Bereich Marketing und Vertrieb zahlen sich hier aus. Im Bereich der Beschaffung bestehen keine außergewöhnlichen kurz- und mittelfristigen Risiken. Durch die Abhängigkeit von Markttrends, ist der Einkauf von Kreativprodukten grundsätzlich mit gewissen Gängigkeitsrisiken verbunden. Die KnorrPrandell GmbH verfügt über ein Debitorenmanagement. Dieses beinhaltet im Wesentlichen die Sicherstellung der Einhaltung von Kundenkreditlimits, die Überwachung der Forderungsaltersstruktur sowie von zweifelhaften Forderungen. Währungsrisiken ergeben sich dadurch, dass im Schweizerischen Markt als einem der größten Märkte nach dem Hauptmarkt Deutschland, zum Teil in Schweizer Franken fakturiert wird. Diesem Risiko wird in Zukunft durch geeignete Sicherungsmaßnahmen begegnet werden. Dem Liquiditätsrisiko begegnen wir durch eine laufende Liquiditätsüberwachung sowie -planung. Alle sonstigen Risiken der weiteren Entwicklung liegen im Rahmen der allgemeinen Unwägbarkeiten unserer unternehmerischen Aktivitäten und der branchenbedingten Umstände. Risiken, die den Bestand des Unternehmens für die Zukunft gefährden, sind nicht erkennbar. AusblickFür die Zukunft wird erwartet, dass das Konsumklima im Markt des kreativen Fachhandels schwächer und der Umsatz von kreativen Produkten in der Großfläche steigen wird. Kreative Aktivitäten werden durch ein verstärktes Engagement der Gesellschaft im Bereich der Endverbraucherevents erweitert. Innovative Produktentwicklungen und neue Vertriebskanäle sollen für eine Steigerung des Umsatzes sorgen. Die Kosten sollen durch die Integrationsmaßnahmen gesenkt werden, so dass das Netto-Ergebnis gesteigert wird. In den ersten Monaten des Jahres 2011 entwickelt sich das Geschäft innerhalb der Planung. Die Integration der Schweizer Logistik nach Lichtenfels hat begonnen und wird im Oktober 2011 abgeschlossen sein. Die zukünftige Gestaltung der unternehmensweiten Logistik und ergänzenden Integrationen werden aktuell erarbeitet, durch die Verlagerung von 3 Logistik Standorten zu einem Logistik Standort in Deutschland. Diese Logistikintegration wird in den Jahren 2011 und 2012 umgesetzt. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass der Umsatz sowie das Ergebnis im Jahr 2011 vergleichbar zum Umsatz und Jahresergebnis des Jahres 2010 sein wird. Im Jahr 2012 und in den Folgejahren werden sich der Umsatz sowie das Ergebnis wesentlich steigern.
Lichtenfels, 12. Oktober 2011 Antonius Rosendaal, Geschäftsführer Roelf Semmelink, Geschäftsführer Klaus Schneider, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangBilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisgrundsätze Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht. Die Einführung des BilMoG kann in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres führen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der betrieblichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Bewegliche Anlagegüter, die selbstständig nutzbar sind, mit Einzelanschaffungskosten bis zu 410 € werden sofort abgeschrieben und als Abgang behandelt. Nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Nutzungsdauer:
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Marktwert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach gleitender Durchschnittsbewertung. Soweit erforderlich erfolgen Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert bzw. aufgrund von Gängigkeitsrisiken. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse sind neben den Materialeinzelkosten und Materialgemeinkosten angemessene Teile der Fertigungseinzelkosten und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Produktionsbezogene Verwaltungsgemeinkosten werden aufgrund der Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierungsrichtlinien nicht mehr angesetzt (Vorjahr T€ 89). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus bestehende allgemeine Risiken sind durch eine Pauschalwertberichtigung gedeckt. In fremder Währung valutierende Positionen werden mit dem Entstehungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bewertet. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt wird, abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwert-Verfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,15 % bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden Rentensteigerungen in Höhe der aktuellen Inflationsrate zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 4 % p.a. unterstellt. Die Altersteilzeit Rückstellung wurde mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich derer Erfüllung dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Als Deckungsvermögen wurde eine zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherung klassifiziert. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfaßt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Posten in fremder Währung bestehen nicht. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage I zum Anhang. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr in Höhe von T€ 449 (Vorjahr T€ 467) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten T€ 20 aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: T€ 177). Eigenkapital Mit Gesellschafterbeschluss vom 16. Juni 2010 wurde beschlossen, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2009 in Höhe von € 325.370,05 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Handelsvertreterausgleichsanspruch, noch zu gewährenden Kundenboni, Warenrücknahmen, ausstehendem Urlaub und Überstunden, Altersteilzeitvereinbarungen, Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten, Tantiemen, Berufsgenossenschaftsbeiträgen sowie Jubiläumsgeldern. Rückstellungen für Altersteilzeit bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 95. Diese wurden mit dem Deckungsvermögen (T€ 74) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen T€ 71. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.582 T€ sind durch Sicherungsübereignungen des Warenlagers sowie durch eine Globalzession besichert. Haftungsverhältnisse Es bestehen nicht bilanzierte mittelbare Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 122 (Vorjahr: T€ 152). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 1.420 Vorjahr: T€ 1.426) bis ins Jahr 2014 (davon für 2011: T€ 813). Die finanziellen Verpflichtungen beziehen sich im Wesentlichen auf Leasingverträge für PKW sowie auf Mietverträge über Grundstücke und Gebäude in Lichtenfels. Des Weiteren wurde in einem Sideletter vom 6. Mai 2010 im Rahmen des Erwerbs des Unternehmensbereichs "Hobby und Basteln" von der Gütermann Gruppe die Übertragung von zwei Key Accounts zum 1. Januar 2011 vereinbart. Die Leasing- und Mietverträge ermöglichen die Verteilung der Liquiditätsabflüsse über den jeweiligen Vertragszeitraum. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich zusammen aus Erträgen aus der Währungsumrechnung (T€ 489), Erträgen aus Dienstleistungen (T€ 94), einer Bankenausgleichszahlung des ehemaligen Gesellschafters(T€ 133) sowie übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen (T€ 100). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich zusammen aus Integrationskosten (T€ 370), Abfindungen an Handelsvertreter aufgrund von Gebietsübernahmen (T€ 460), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (T€ 292), Provisionen (T€ 2.672), Ausgangsfrachten (T€ 776), Mieten (T€ 469) sowie übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen (T€ 3.056). Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Wesentliche periodenfremde Aufwendungen und Erträge sind im Berichtsjahr nicht angefallen. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten ausschließlich Umstellungseffekte aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG und beziehen sich ausschließlich auf Pensionsrückstellungen (T€ 27). Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr 2010 beschäftigten Mitarbeiter betrug 199 (Vorjahr: 214), davon 105 Teilzeitkräfte (Vorjahr: 120). Sonstige Angaben Angaben zu den Organen der Gesellschaft Als Geschäftsführer im Geschäftsjahr und bis zum heutigen Tag waren bestellt: Frau Hildegard Philipps, DiplomKauffrau, Bamberg (bis zum 24.2.2011) Herr Rolf Franßen, Diplom-Kaufmann, Düsseldorf (vom 25.5. bis 13.7.2010) Herr Antonius Rosendaal, Diplom-Kaufmann, Warnsveld /Niederlande (ab 25.5.2010) Herr Roelf Semmelink, Kaufmann, Bennekom /Niederlande (ab 25.5.2010) Herr Klaus Schneider, Kaufmann, Hattingen (ab 24.2.2011) Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Abs. 9a HGB wird aufgrund § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für ein früheres Mitglied der Geschäftsführung besteht eine Rückstellung für Pensionen in Höhe von T€ 122.
Lichtenfels, 12. Oktober 2011 Antonius Rosendaal, Geschäftsführer Roelf Semmelink, Geschäftsführer Klaus Schneider, Geschäftsführer Anlagespiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KnorrPrandell GmbH, Lichtenfels, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Freiburg im Breisgau, den 12. Oktober 2011 PricewaterhouseCoopers
Siegbert Weber, Wirtschaftsprüfer ppa. Marco Fortenbacher, Wirtschaftsprüfer |
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