Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 543
Vorher
Deutsche expert Zentrale GmbH
Eingetragen
10.8.1981
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Kaufmännische Verwaltung und Führung der Geschäfte anderer Unternehmen, insbesondere der expert AG, der expert Technik AG & Co. KG, expert ARFA Kommunikationsgeräte GmbH sowie eventueller weiterer Unternehmen, die zur Gruppe der expert-Gesellschaften gehören, - der Großhandel einschließlich Im- und Export von Waren, insbesondere von elektrotechnischen und optischen Erzeugnissen, - alle Arten von Service-Leistungen, z. B. Zentralregulierung, Erstellung von EDV-Software, Vermittlung und Verkauf von EDV-Hardware etc. für die Gesellschafter der deutschen expert-Gruppe sowie der Betrieb einer Werbeagentur und aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten und Beteiligungen erwerben. Die Gesellschaft soll den Gegenstand der Unternehmen, an denen sie beteiligt ist, und insbesondere die Interessen der deutschen expert-Gruppe fördern.

Historie

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Management

NameRolle
Dieter Horst Landmann
seit 15.7.2025
Prokura
Daniela Schreckling
seit 6.3.2025
Geschäftsführer
Holger Pöppe
seit 17.2.2025
Geschäftsführer
Jan Hillebrand
seit 2.4.2024
Prokura
Christoph Komor
seit 7.2.2024
Geschäftsführer
Gerald Brietzke
seit 30.10.2023
Prokura
Carsten Funke
seit 7.4.2020
Prokura
Marcus Willbold
seit 5.10.2018
Prokura
Niklas Brosat
seit 29.9.2016
Prokura
Björn Schubert
seit 29.9.2016
Prokura
Hakan Kelleglu
seit 1.4.2015
Prokura
Prokura
Peter Zyprian
seit 22.12.2010
Prokura
Stefan Müller
seit 7.4.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
expert SE
Germany
500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deutsche expert Zentrale GmbH

Langenhagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2009 bis zum 31.03.2010

Lagebericht

1. Allgemeines

Die Gesellschaft ist aufgrund von Geschäftsbesorgungsverträgen mit der Durchführung von Verwaltungsaufgaben für Unternehmen der expert-Gruppe befasst.

Dieses sind insbesondere die Kooperationen

expert AG (EAG),

expert GmbH & Co. Technik KG (ET) und

expert GmbH + Co. ARFA Kommunikationsgeräte KG (EAK)

sowie die Tochterunternehmen der Gesellschaft selbst, die

expert Warenvertrieb GmbH (EWG),

expert Dienstleistungsgesellschaft mbH (EDG),

expert Versicherungs-Service GmbH (EVSG) und

expert Beteiligungsgesellschaft mbH (EBG),

alle ansässig in Langenhagen.

Aus diesen Geschäftsbesorgungsverträgen erzielte die Gesellschaft ihre Einnahmen. Anderweitige Außenumsätze bestehen nicht. Die vorgenannten Gesellschaften beschäftigen kein Personal. Dieses wird von der Gesellschaft gestellt.

Gesellschafter der DEZ sind die

expert AG (EAG) mit einem Anteil von 95,0 % und die

expert GmbH & Co. Technik KG (ET) mit einem Anteil von 5,0 % am Stammkapital.

Zwischen der EAG und der Gesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die ET erhält von der EAG dafür einen Gewinnausgleich.

Unsere Gesellschaft ist wiederum an

expert Warenvertrieb GmbH (EWG),

expert Dienstleistungsgesellschaft mbH (EDG),

expert Versicherung-Service GmbH (EVSG) und

expert Beteiligungsgesellschaft mbH (EBG),

alle mit Sitz in Langenhagen, zu 100,0 % beteiligt. Mit diesen Gesellschaften bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft befand sich im Jahr 2009 in der schwersten Rezession seit dem zweiten Weltkrieg. Ausgelöst wurde diese Krise in 2007 durch die Immobilienkrise in den USA, welche Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten auslöste, die sich in 2008 deutlich verschärften. Diese negative Entwicklung setzte sich auch zu Beginn 2009 weiter fort.

Wurden in 2008 noch Zuwachsraten von bis zu 3 % erreicht, verzeichnete das BIP 2009 weltweit einen Rückgang von 0,8 %. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland musste einen noch deutlicheren Rückgang von 5,0 % hinnehmen, nachdem es in 2008 noch zu einem leichten Wachstum von 1,3 % gekommen war. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen durch die Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft zu erklären, da die Ausfuhren sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 15 % verringerten.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich im vergangenen Jahr trotz der Krise widerstandsfähig. Trotz des Einbruchs, insbesondere in der Produktion, hielten die Unternehmen ihr Personal in Erwartung einer konjunkturellen Besserung. Die offizielle Arbeitslosenquote nahm binnen Jahresfrist von 7,8 % auf 8,2 % zu.

Die wirtschaftliche Erholung, die seit Mitte 2009 zu beobachten ist, setzt sich auch zu Beginn 2010 trotz des witterungsbedingten leichten Rückgangs fort. Der ifo Geschäftsklimaindex, das wichtige Konjunkturbarometer, konnte sich weiter erholen. Das Institut für Welt­wirtschaft in Kiel (IfW) erwartet für 2010 ebenfalls eine positive Entwicklung, es wird mit einem moderaten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um rd. 1,2 % gerechnet. Diese Entwicklung wird auch zur Stabilität am Arbeitsmarkt beitragen, der im vergangenen Jahr trotz Krise sehr robust war. Die Zentralbanken tragen mit ihrer Zinspolitik zur weiteren Beruhigung bei. Die privaten Konsumausgaben sind weiterhin stabil, steigen tendenziell, da die real verfügbaren Einkommen aufgrund der Preisstabilität zunehmen. Für den weiteren Jahresverlauf wird somit von einer leichten Konjunkturerholung ausgegangen. Gleichwohl bleibt abzuwarten, wie die Finanzmärkte auf die Verschuldung einzelner Staaten, wie aktuell von Griechenland, reagieren werden.

b. Branchenentwicklung

Die Gesellschafter/Vertragsmitglieder der expert-Kooperationen üben ihre Einzelhandelstätigkeit überwiegend in den Geschäftsfeldern Consumer-Electronics (A), Weiße Ware (B), Entertainment (C) und Installation (D) aus. Andere Betätigungsfelder sind aufgrund ihrer wirtschaftlichen Auswirkung im Verhältnis zum Gesamtumsatz nur von untergeordneter Bedeutung.

A. Consumer-Electronics

Der Markt für den Bereich der Unterhaltungselektronik, der Telekommunikation und der Informationstechnologie - Consumer-Electronics-Produkte (CE) - verzeichnete in Deutschland - einen, wenn auch nur leichten - Rückgang in 2009.

Der Gesamtumsatz der CE-Branche betrug nach Angaben des Consumer Electronics Marktindex Deutschland (CEMIX) im Jahr 2009 24,325 Mrd. €. Dieses entspricht einem Rückgang von 0,2 % (Vorjahr: 24,377 Mrd. €).

Dieser Markt teilt sich wiederum auf in die Bereiche:

Unterhaltungselektronik (UE) mit einem Umsatz von 14,9 Mrd. € (Vorjahr: 15,2 Mrd. €). Dieses entspricht einem Rückgang von 2,1 %. Insgesamt stellt die klassische Unterhaltungselektronik inklusive Auto-Multimedia, TV-Display und Videogames den größten Umsatzanteil im Bereich der Consumer Electronics.

Im TV-Display Bereich konnte nur die LCD -Technologie ihren Umsatz nochmals deutlich steigern. Der Umsatz stieg um 11,9 % auf 5,3 Mrd. €, im Vorjahr betrug das Plus noch 32,3 %. Die Plasmatechnologie musste einen Umsatzrückgang von 17,7 % hinnehmen. Der Marktanteil der Röhrengeräte reduzierte sich weiter, es wurden nur noch Geräte für rd. 21,0 Mio. € verkauft. Nach starken Wachstumsjahren setzte sich die negative Umsatzentwicklung mit Navigationsgeräten, die 2008 begonnen hatte, weiter fort. Auch der Bereich Videogames Konsolen und Software verzeichnete nach starkem Wachstum in 2008 von 18,8 % jetzt einen Rückgang von 12,4 %. Lediglich der Audio/Video-Zubehör-Bereich konnte noch deutliche Zuwächse verzeichnen (+ 11,5 %).

Telekommunikation (TK) mit einem Umsatz von 2,572 Mrd. €, dieser verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr (3,397 Mrd. €) sehr deutlich um 24,3 %. Der Telekommunikationsmarkt schwächelt aufgrund des starken Preiswettbewerbes.

Informationstechnologie (IT) mit einem Umsatz von 6,826 Mrd. € (Vorjahr: 5,737 Mrd. €). Hier stieg der Umsatz um 19,0 %. Wesentlicher Umsatztreiber in diesem Bereich waren Notebooks, deren Umsatz um 21,5 % auf 3,743 Mrd. € gestiegen ist. Deutlich rückläufig ist der Umsatz mit Monitoren und Druckern.

Stark geprägt wird die Handelsbranche nach wie vor von einigen Großvertriebsketten wie Media Markt und Saturn sowie anderen großflächigen Märkten, zu denen auch viele expert-Lizenznehmer zu zählen sind.

B. Weiße Ware

Deutschland ist mit über 39 Millionen Haushalten und rund einem Fünftel des Absatzvolumens der wert- und mengenmäßig größte Hausgerätemarkt in Westeuropa. Bei Groß- und Kleingeräten ist dieser Markt durch hohe Sättigungsraten, ein stabiles Ersatzgeschäft und eine Vielzahl von Produktinnovationen gekennzeichnet.

Der Markt der Weißen Ware erzielte in 2009 einen Umsatz von 7,3 Mrd. € zu Herstellerabgabepreisen und liegt damit um rund 3 % über dem Vorjahr. Mehrere Trends beleben nach Angaben des ZVEI den Markt und sorgen für steigende Nachfrage - nicht zuletzt nach höherwertigen Geräten. Die Konsumenten berücksichtigen beim Kauf zunehmend die Energieeffizienz der Geräte. Ferner ist der gestiegene Stellenwert der Gesundheit, der zur Nachfrage nach Dampfgarern und Kühlgeräten, die länger frisch halten, führte, zu nennen. Ebenso gewinnen der gesteigerte Komfort der Geräte und das Design bei der Nachfrage an Bedeutung.

Der Bereich Weiße Ware teilt sich auf in:

Weiße Ware Elektro-Kleingeräte. Der Umsatz in diesem Teilbereich beträgt insgesamt 2,1 Mrd. €. Dies ist ein Plus von 4 %. Hier nehmen die Umsätze laut ZVEI im fünften Jahr in Folge zu. Neben den Dauerbrennern Kaffee- und Espressomaschinen wachsen auch die Umsätze von Geräten zur individuellen Bereitung von Speisen. Beispielhaft hierfür stehen Küchenmaschinen, Mixer oder Tischgrills. Auch die Umsätze mit Hairstyling-Produkten steigen kontinuierlich.

Weiße Ware Elektro-Großgeräte. Insgesamt verzeichnet dieser Markt 4,7 Mrd. € Umsatz zu Herstellerabgabepreisen. Mit einem Plus von 3 % konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals eine Steigerung erzielt werden. Wachstumstreiber sind zum einen energiesparende Geräte. Immer mehr Endverbraucher greifen zu etwas teureren, dafür aber weniger Ressourcen verbrauchenden Geräten. Davon profitieren vor allem Waschmaschinen und Kühl- und Gefriergeräte. Deutlich wachsen zudem die Umsätze bei Dampfgarern und Induktionskochfeldern.

Elektrowärme-Technik erzielte insgesamt 0,46 Mrd. € Umsatz zu Herstellerabgabepreisen und bewegt sich hiermit leicht über Vorjahresniveau.

C. Entertainment

Die Entwicklung im Tonträgermarkt ist weiterhin von sinkenden Umsatzzahlen geprägt. Der Umsatz 2009 sank laut dem Bundesverband Musikindustrie in der Bundesrepublik Deutschland auf € 1.530 Mio., im Vorjahr lag der Umsatz noch bei € 1.582 Mio. Mit 91 % sind CD und Musik DVD Hauptumsatzträger, sukzessiv nimmt der Umsatzanteil der Downloads, der jetzt bei 9% ist, zu.

Die Unterhaltungssoftware musste im abgelaufenen Jahr lt. GfK einen Umsatzrückgang um 2 % von € 1.566 Mio. auf € 1.534 Mio. hinnehmen. Während der Umsatz der PC-Spiele weiter rückläufig war, steigerte sich Absatz im Bereich Konsolen um 15 % auf € 855 Mio.

Der Filmumsatz stieg in 2009 auf € 1.377 Mio. nach € 1.291 Mio., dies entspricht einem Plus von 6,6 %. Umsatztreiber ist hier der Bereich Blu-ray/HD-DVD, der von € 48 Mio. auf € 119 Mio. zulegen konnte.

D. Elektroinstallation

Die Elektroinstallation ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung im Bauhauptgewerbe. Nach dem die Bauinvestitionen 2008 in Deutschland noch um 6,1 % gesteigert werden konnten, kam es in 2009 zu einem Umsatzrückgang von rd. 4 %. Die Konjunkturpakete konnten den Einbruch nicht aufhalten, jedoch kam es zu einer Abmilderung des Abschwungs.

Laut statistischem Bundesamt sank der Umsatz im Bauhauptgewerbe von rd. 85,6 Mrd. € in 2008 auf 82,2 Mrd. € in 2009. Dieses ist ein Rückgang von 3,9 %.

Die Entwicklung im Ausbaugewerbe und somit auch in der Elektroinstallation konnte sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Laut Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) sank der Umsatz in 2009 auf 26,3 Mrd. €, dies entspricht einem Rückgang von 4,4 % im Vorjahresvergleich.

Für 2010 erwartet die Deutsche Bauindustrie einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um minus 1,5 %. Dem moderaten Wachstum im Wohnungsbau und einer Steigerung bei den öffentlichen Bauaufträgen steht ein deutlicher Rückgang im Wirtschaftsbau gegenüber.

c. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft erzielte nur Umsätze aus Geschäftsbesorgungen für mit ihr verbundene Unternehmen. Aufgrund der zugrunde liegenden Verträge erzielt die Gesellschaft Erlöse, deren Höhe sowohl durch eine Kopplung an die Umsatzleistungen der EAG, EAK und ET als auch durch pauschale Festbeträge und durch Inanspruchnahme von Mitarbeiterzeiten bestimmt wird. Durch diese Kopplung ist die Gesellschaft im Wesentlichen vom Geschäftsverlauf der vorgenannten Firmen abhängig. Die vereinbarten Kostenumlagen sind jeweils pauschal für ein Wirtschaftsjahr festgelegt. Durch das Umsatzwachstum dieser Unternehmen sind der Gesellschaft mehr Einkünfte zugeflossen als im Vorjahr.

3. Analyse des Geschäftsergebnisses

a. Umsatz/Ergebnis

Der Umsatz der Gesellschaft stieg von 25,6 Mio. € auf 28,0 Mio. €. Das entspricht einer Steigerung von 9,3 %. Aufwendungen für bezogene Waren sind nicht angefallen.

Aufgrund der mit den Tochterunternehmen bestehenden Organschaftsverhältnisse mit Ergebnisabführung hat die Gesellschaft T€ 15.257,2 (Vorjahr: T€ 14.375,1) an Erträgen erzielt. Von einer Tochtergesellschaft wurde ein Verlust von T€ 66,9 übernommen.

An die EAG wurde wiederum aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages das Ergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 4.384,3 (Vorjahr: T€ 3.427,4) abgeführt, sodass ein Jahresüberschuss von T€ 0,0 ausgewiesen wird. Die Entwicklung der abgeführten Gewinne ergibt sich aus den Jahresabschlüssen der einzelnen Tochtergesellschaften.

b. Kosten/ Personal

Gegenüber dem Vorjahr sind die Kosten insgesamt von T€ 38.385,4 im Vorjahr um T€ 2.839,8 auf T€ 41.225,2 im laufenden Jahr gestiegen. Dies entspricht einer Kostensteigerung von 7,4 %.

Größter Kostenblock der Gesellschaft sind die Personalkosten. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresmittel 316 Mitarbeiter. Diese Mitarbeiter erledigen zentral die Verwaltungsaufgaben für verschiedene verbundene Unternehmen. Für Mitarbeiter wurden an Löhnen und Gehältern T€ 15.035,6 (Vorjahr: T€ 14.002,4), davon für Aushilfen T€ 373,0 (Vorjahr: T€ 355,2), aufgewendet. Im Unternehmen werden 8 Auszubildende beschäftigt.

Weiter hat die Gesellschaft gegenüber den Gesellschaftern/Lizenznehmern der EAG, EAK und ET Dienstleistungen erbracht sowie Zuschüsse und erhöhte Bonuszahlungen geleistet, und zwar in einer Höhe von insgesamt T€ 11.387,2 (Vorjahr: T€ 9.549,3), um der gesamten Gruppe Marktvorteile und bessere Zukunftschancen zu ermöglichen.

Die benutzten Räumlichkeiten und Einrichtungsgegenstände werden von der EAG gepachtet. Dafür zahlt die Gesellschaft einen im Voraus festgelegten Betrag an die EAG. Die anfallenden Nebenkosten trägt die Gesellschaft.

Die übrigen Kosten verblieben in Verhältnis zu den erzielten Erträgen auf dem Niveau des Vorjahres.

c. Liquidität

Im Rahmen eines Cash-Managements des Konzerns wird die Liquidität der Gesellschaft von dort überwacht und gesteuert. Die Gesellschaft wird stets mit ausreichender Liquidität von Seiten der expert AG versorgt.

Längerfristige Finanzverträge sichern stets eine gute Liquidität der Gesellschaft. Die Zinsverrechnung erfolgt auf Basis eines einheitlichen Aufnahme- und Anlagesatzes.

Die Gesellschaft nutzt darüber hinaus keine weiteren Finanzierungsinstrumente.

d. Kapitalausstattung

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt Mio. 17,3 € (Vorjahr: Mio. 9,0 €). Dieses entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 91,3 %. Das Eigenkapital beträgt T€ 500,0 (Vorjahr: T€ 500,0), und macht damit 2,9 % (Vorjahr: 5,5 %) der Bilanzsumme aus.

Infolge der Erhöhung der Bilanzsumme, die durch die Zunahme des Umlaufvermögens verursacht wurde, ist die Anlagenintensität gesunken. Der Verschuldungsgrad der Gesellschaft hat sich um ca. 97 % erhöht. Die Liquidität 2. Grades, also das Verhältnis von flüssigen Mitteln und Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenständen im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital, blieb in etwa auf dem gleichen Niveau.

Durch die weitestgehende Nutzung von gepachteten Anlagevermögen der EAG wird auf eine Darstellung der Anlagendeckung verzichtet.

Aufgrund des bestehenden Beherrschungsvertrages mit Ergebnisabführung hat die Obergesellschaft stets ausreichende Mittel zur Verfügung zu stellen.

4. Risikomanagement /zukünftige Entwicklung

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen von der Entwicklung der Absatzsituation der EAG, EAK, der ET und deren Anschlusshäusern abhängig. Sie hat gemeinsam mit der Konzernmuttergesellschaft organisatorische und wirtschaftliche Regelungen und Maßnahmen getroffen, um Änderungen in der Umsatzsituation kurzfristig begegnen zu können.

Im Konzern ist ein Überwachungssystem installiert, das den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der wirtschaftlichen und geschäftlichen Entwicklung frühzeitig erkennt.

Das Risikomanagement umfasst insbesondere Umsatz-, Einkaufs-, Kosten- und Ertragsbetrachtungen sowie das Controlling, mit Marktbeobachtungs- und Gesellschafter-/Lizenznehmerberichtselementen.

Nach vorliegenden Erkenntnissen aus diesem System ergeben sich keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und deren zukünftige Entwicklung. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft wird unverändert fortgesetzt. Neue oder zusätzliche umsatzausweitende Aktivitäten werden für das Wirtschaftjahr 2010/2011 nicht geplant.

Die bewährte Unterstützungs- und Beratungskompetenz der Gesellschaft für die Gesellschafter/Lizenznehmer der Kooperationen wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Dafür sind ausreichende Mittel bereit gestellt.

Die Gesellschaft lässt über ihre Tochter expert Dienstleistungsgesellschaft mbH (EDG) ein Warenwirtschaftssystem (WWS) für die an die expert AG angeschlossenen Unternehmen entwickeln. Zwischenzeitlich wird das System bei mehr als 20 Lizenznehmern der expert AG eingesetzt. Aus dem "neuen WWS" könnten bei der Gesellschaft Risiken, die aus dem laufenden Betrieb entstehen, anfallen. In der Gesellschaft wurde durch eine Rückstellung dem Risiko Rechnung getragen.

In Verbindung mit den zusätzlichen konjunkturellen Impulsen und den eingeleiteten Maßnahmen innerhalb der "expert-Gruppe" plant die Gesellschaft für das Wirtschaftsjahr 2010/2011 einen im Vergleich zum Berichtsjahr leicht gestiegenen Umsatz. Auch für das Wirtschaftsjahr 2011/2012 wird mit einem vergleichbaren Umsatz gerechnet.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Langenhagen, den 17.05.2010

Deutsche expert Zentrale GmbH

Volker Müller

Dr. Stefan Müller

Bilanz

Aktiva

  31.3.2010
EUR
31.3.2009
EUR
A. Anlagevermögen 1.269.731,00 1.184.744,00
I. Sachanlagen 1,00 1,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 1,00
II. Finanzanlagen 1.269.730,00 1.184.743,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 900.000,00 900.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 369.730,00 284.743,00
B. Umlaufvermögen 15.903.757,63 7.747.870,84
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.873.772,08 7.724.274,04
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.855.524,00 7.691.750,83
2. sonstige Vermögensgegenstände 18.248,08 32.523,21
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 29.985,55 23.596,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 128.285,41 110.814,94
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.301.774,04 9.043.429,78

Passiva

  31.3.2010
EUR
31.3.2009
EUR
A. Eigenkapital 500.000,00 500.000,00
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
B. Rückstellungen 4.528.359,00 4.549.870,00
C. Verbindlichkeiten 12.273.415,04 3.993.559,78
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.124.779,67 1.161.615,13
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.815.510,15 2.551.120,82
3. sonstige Verbindlichkeiten 333.125,22 280.823,83
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.301.774,04 9.043.429,78

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.4.2009 - 31.3.2010
EUR
1.4.2008 - 31.3.2009
EUR
1. Rohergebnis 30.451.244,77 27.946.845,39
2. Personalaufwand 17.960.694,07 16.628.943,74
a) Löhne und Gehälter 15.035.594,65 14.002.437,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.925.099,42 2.626.506,26
davon für Altersversorgung 419.438,37 345.003,21
3. Abschreibungen 30.080,32 0,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 30.080,32 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 23.234.408,09 21.756.528,29
5. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 15.257.182,76 14.375.072,52
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.739,97 14.674,79
davon aus verbundenen Unternehmen 2.739,97 14.455,29
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34.217,40 152.680,25
davon an verbundene Unternehmen 34.198,22 152.680,22
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 66.857,15 370.162,47
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.384.910,47 3.428.277,95
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 652,63 922,36
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 4.384.257,84 3.427.355,59
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Deutsche expert Zentrale GmbH, Langenhagen, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 HGB auf. Sie wendet jedoch freiwillig, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2009 bis zum 31. März 2010, die für große Kapitalgesellschaften vorgeschriebene Gliederung der Bilanz gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB und der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) an.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Ansatz-, Ausweis und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. In Ergänzung dieser Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge. Saldierungen von Aktiv- und Passivposten sowie von Aufwendungen mit Erträgen und von Lasten mit Rechten sind nicht durchgeführt worden.

Das Sachanlagevermögen besteht ausschließlich aus geringwertigen Wirtschaftsgütern (bis netto € 410). Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden ab dem 1. Januar 2010 im Zugangsjahr mit den Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen in voller Höhe und damit zum Erinnerungswert von € 1,00 bilanziert. Vor dem 31. Dezember 2009 sind entsprechende Anschaffungen nicht getätigt worden.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen innerhalb der Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden.

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 6 % angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie enthalten Rückstellungen für mittelfristig nachzuholende Instandhaltung (§ 249 Abs. 1 Satz 3 HGB) und Aufwandsrückstellungen (§ 249 Abs. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt worden.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 81 (Vorjahr: T€ 81) enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

  31.03.2010
T€
31.03.2009
T€
Unterlassene Instandhaltungen 1.100 1.500
Gewährleistung 1.000 1.000
Leistungsprämie 1.000 925
Großprojekte Internet, zentrales WWS 550 400
Urlaubsgeldanspruch 144 134
Weihnachtsgeld 144 134
Prozesskosten 120 120
Sozialversicherung 62 58
Jahresabschlussarbeiten 60 50
Projekt "exact 2010" 55 0
Geschäftsbericht 20 20
Berufsgenossenschaft 17 16
Steuerberatungskosten 12 12
  4.284 4.369

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch

Eigentumsvorbehalte gesichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 10.749 (Vorjahr: T€ 2.181) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 308 (Vorjahr: T€ 241) enthalten.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Position Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 419 (Vorjahr: T€ 345).

Die sonstigen Zinserträge enthalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen von T€ 3 (Vorjahr: T€ 14) .

Unter der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen werden Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 34 (Vorjahr: T€ 153) ausgewiesen.

5. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 316 (Vorjahr: 284) Arbeitnehmer i.S. des § 267 Abs. 5 HGB (davon 22 Teilzeitbeschäftigte, Vorjahr: 23) sowie zusätzlich 8 Auszubildende (Vorjahr: 8).

Mitglieder der Geschäftsführung waren während des Berichtsjahres die Herren

Volker Müller, Hannover,

Dr. Stefan Müller, Burgwedel / Engensen.

Hinsichtlich des Ausweises der Gesamtbezüge für die Mitglieder und die früheren Mitglieder des Vorstandes gemäß § 285 Nr. 9a) und 9b) HGB wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Bezüge für die Mitglieder des Beirats haben im Berichtsjahr T€ 162 betragen.

Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft an den folgenden Tochtergesellschaften, alle mit Sitz in Langenhagen, zu 100 % beteiligt:

  Stammeinlage
Eigenkapital
expert Warenvertrieb GmbH 500.000,00 500.000,00
expert Dienstleistungsgesellschaft mbH 250.000,00 250.000,00
expert Beteiligungsgesellschaft mbH 100.000,00 100.000,00
expert Versicherungs-Service GmbH 50.000,00 50.000,00
  900.000,00 900.000,00

Von diesen Tochtergesellschaften wurden auf Grund der abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge an die Gesellschaft als herrschendes Unternehmen die folgenden Ergebnisse des Geschäftsjahres 2009/2010 abgeführt:

 
expert Warenvertrieb GmbH 11.832.188,72
expert Dienstleistungsgesellschaft mbH 2.319.247,60
expert Versicherungs-Service GmbH 1.105.746,44
  15.257.182,76
expert-Beteiligungsgesellschaft mbH -66.857,15
  15.190.325,61

Die Deutsche expert Zentrale GmbH gehört zum Konzern der expert AG, Langenhagen, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt. Die genannten Dokumente, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der expert AG, werden im Unternehmensregister veröffentlicht.

Die Zustimmung der expert Technik GmbH & Co. KG, Langenhagen, die gemäß § 291 Abs. 3 Satz 2 HGB erforderlich ist, liegt vor.

 

Langenhagen, 17. Mai 2010

Gez. Volker Müller, Geschäftsführer

Gez. Dr. Stefan Müller, Geschäftsführer

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2009 Zugänge Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.03.2010 Buchwert 31.03.2010 Abschreibungen Geschäftsjahr
 
Anlagevermögen            
Sachanlagen            
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 30.080,32 30.080,32 0,00 1,00 30.080,32
Summe Sachanlagen 1,00 30.080,32 30.080,32 0,00 1,00 30.080,32
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 900.000,00 0,00 0,00 0,00 900.000,00 0,00
Rückdeckungsversicherung 284.743,00 84.987,00 0,00 0,00 369.730,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.184.743,00 84.987,00 0,00 0,00 1.269.730,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.184.744,00 115.067,32 30.080,32 0,00 1.269.731,00 30.080,32

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk

Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen der

Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB)

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutsche expert Zentrale GmbH, Langenhagen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2009 bis 31. März 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hannover, 28. Mai 2010

Treuhandgesellschaft
Herrmann & Co. mbH Hannover
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Herrmann, Wirtschaftsprüfer

Bredel, Wirtschaftsprüfer

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