Aquantum AGLiquidiert
80331 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carina Reith seit 31.5.2017 | Prokura |
Thomas Paul Morrow seit 15.3.2012 | Vorstandsmitglied |
Christian Schneider seit 15.3.2012 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aquantum AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014Geschäftliche RahmenbedingungenDie Aquantum AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach § 32 KWG zugelassener Finanzdienstleister. Die Firma wurde im Januar 2012 gegründet und war im Geschäftsjahr in der Finanzportfolioverwaltung tätig. Das Grundkapital der Gesellschaft wird unmittelbar bzw. mittelbar von der Aquantum S.àr.l. Luxemburg(18 %) und von Privatpersonen (82 %) gehalten. Im Aufsichtsrat der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Oliver Grimm, Herr Bernhard Ismann und Frau Susanne Schneider-Kupka. Gesamtwirtschaftliche LageDie Weltwirtschaft entwickelte sich im Jahr 2014 unterdurchschnittlich, was vor allem an den vergleichsweise verhaltenen Wachstumsraten der Schwellenländer lag. In China und Indien verlangsamte sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr, blieb jedoch deutlich positiv, dagegen konnten Russland und Brasilien nur mit sehr schwachen Konjunkturdaten aufwarten. Von den westlichen Industrieländern wiesen nur die Vereinigten Staaten von Amerika und das Vereinigte Königreich kräftige Wachstumsraten auf. Zu Mitte des Jahres 2014 wies Japan eine zur Vorperiode schrumpfende gesamtwirtschaftliche Leistung aus. Die bislang verfügbaren Wirtschaftsdaten deuten jedoch darauf hin, dass es zum Ende des letzten Jahres zu einer wirtschaftlichen Erholung gekommen ist. Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiter geprägt von expansiv ausgerichteter Geldpolitik der führenden Notenbanken und von einer im Vergleich zum Vorjahr eher unterstützenden Fiskalpolitik. Das globale Wirtschaftswachstum dürfte zudem weiter von dem drastischen Ölpreisrückgang gestützt werden. Die Wirtschaft in der Eurozone ist im Jahr 2014 um 0,9 % gewachsen, wenngleich die Entwicklung in den einzelnen Mitgliedsstaaten der Eurozone sehr uneinheitlich verlaufen ist. Positiv hervorzuheben sind die Länder Irland, Deutschland, aber auch Spanien. Darüber hinaus gab es nur in drei von 18 Mitgliedsstaaten der Eurozone einen Rückgang des Wirtschaftswachstums, verglichen mit 10 bzw. acht Ländern in den Jahren 2012 und 2013. Die Wirtschaft der Eurozone befindet sich weiterhin in einer Phase geringer Inflation. Die Teuerungsrate beträgt nur 0,4 %, was maßgeblich auf den Rückgang der Rohölnotierungen zurückzuführen ist. Auch die Arbeitslosenquote ist in der Eurozone um 0,4 % auf 11,4 % zurückgegangen, wenngleich auch hier nach wie vor große Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten bestehen. Deutschland konnte im abgelaufenen Kalenderjahr 2014 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 1,6 % verzeichnen. Der konjunkturelle Aufschwung wird aktuell durch den privaten Verbrauch getragen. Der maßgeblich reduzierte Außenwert des Euro wird der deutschen Wirtschaft zusätzlich höhere Absatzchancen außerhalb der Europäischen Währungsunion eröffnen. Eine Teuerungsrate von 0,9 % führte zu einer hohen Geldwertstabilität. Der Rückgang der Rohölnotierungen wirkte stärker wie der entgegengesetzt wirkende inländische Lohnkostentrend und die Abwertung des Euro. Der positive Trend am Arbeitsmarkt setzte sich fort und führte zu einem spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit. (Quellen: EZB, Deutsche Bundesbank, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - Monatsbericht 3-2015 und Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Februar 2015). Finanzmärkte und RegulierungAufgrund der zum Ende des Jahres 2014 niedrigen Teuerungsraten und der aufgrund weiter rückläufigen Rohölpreise weiter nachgebenden Inflationserwartungen sah sich die Europäische Zentralbank zur weiteren Ausweitung ihrer Wertpapierkäufe veranlasst. Allein die Erwartung dieser weiteren Wertpapierankäufe drückte die Anleiherenditen im Euroraum (mit Ausnahme Griechenlands) auf teilweise neue Tiefststände. Die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen erreichten ein Niveau von 0,33 %. Die massive Liquiditätsversorgung durch die Europäische Zentralbank war auch einer der Gründe für die positive Entwicklung der europäischen Aktienmärkte. Der Deutsche Aktienleitindex DAX schloss das Jahr 2014 mit einem Stand von 9805 Punkten. Der Rat der Europäischen Zentralbank senkte im Laufe des Jahres 2014 den Satz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte weiter auf nunmehr 0,05 %. Zudem kündigte der EZB-Rat ein erweitertes Ankaufprogramm für Vermögenswerte (Extended Asset Purchase Programme - EAAP) an. Dabei handelt es sich um den Ankauf von gedeckten Schuldverschreibungen (CBPP 3) und Asset Backed Securities (ABSPP). Zusätzlich zu diesen Ankaufprogrammen kommen ab März 2015 Käufe von Staatsanleihen von im Euro-Raum ansässigen Staaten. Das monatliche Ankaufvolumen soll insgesamt 60 Mrd. EUR betragen. Der EZB-Rat bekräftigte seine Absicht dieses Ankaufprogramm so lange durchzuführen, bis eine nachhaltige Korrektur der Inflationsentwicklung zu erkennen ist, die im Einklang mit dem Ziel steht, mittelfristig Inflationsraten von unter aber nahe 2 % zu erreichen. Begleitet werden diese Entwicklungen an den Finanzmärkten auch im Jahr 2014von diversen nationalen und internationalen Regulierungsvorhaben. Auf internationaler Ebene geht es um die Reformvorhaben im Kontext von Basel III, auf europäischer Ebene werden zusätzlich die Europäische Bankenunion, die einheitliche Bankenabwicklung sowie eine harmonisierte Einlagensicherung vorangetrieben. Darüber hinaus verfolgt der europäische Gesetzgeber mit zahlreichen Verordnungen Maßnahmen zur Verbesserung der Finanzmarktinfrastruktur (z.B. CRR, EMIR, MiFID II/MiFIR, MAR, CSDR, CRA, usw.). (Quellen: EZB, Deutsche Bundesbank, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - Monatsbericht 3-2015 und Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Februar 2015). Marktentwicklung und Marktpositionierung von AquantumDie Marktentwicklung im Jahr 2014 war weiterhin geprägt von einem historisch niedrigen Zinsumfeld und einem weiterhin sehr volatilen Umfeld auf den nationalen und internationalen Aktienmärkten. Während die Aktienmärkte hohe Renditechancen boten, war es für institutionelle Investoren weiter schwierig, im Anleihesegment in interessante Rendite-/Risikoprofile zu investieren. Die Mehrzahl der Investoren sucht nach wie vor verstärkt sichere Geldanlagen sowie Investitionen in liquiden Finanzprodukten. Die Managed Futures Industrie blickt auf einen langen Zeitraum nachhaltig wachsender Assets under Management (AuM)zurück. Stand Q4/2014 befanden sich weltweit ca. 317 Mrd. US$ in Vermögenswerten, die Managed Futures Strategien abbilden (Quelle: Barclay Hedge, CTA Industry - Assets under Management). Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die AuMs rückläufig entwickelt, wobei sich der Anteil der AuM in systematischen Handelsansätzen, für den auch Aquantum steht, vergrößert hat.Insgesamt verlief das Jahr 2014 für die CTA-Branche im Vergleich zu den Vorjahren sehr positiv. Im Lichte dieser makroökonomischen Umstände im Jahr 2014 konnte sich auch Aquantum mit Teilen seiner Handelsstrategien in den einschlägigen Performance Rankings der Industrie etablieren. Aquantum verfolgt einen rein systematischen Investmentansatz, dessen Ziel es ist, attraktive risikoadjustierte Renditen mit geringer Korrelation zu anderen Asset Klassen zu generieren. Naturgemäß lehnt Aquantum die Efficient Market Hypothesis ab und setzt fortgeschrittene Handelstechniken ein, um Ineffizienzen in zahlreichen Märkten und über verschiedene Zeitfenster hinweg gezielt auszunutzen. Die Positionierung von Aquantum ist daher auch im Short Term und Pattern Recognition Bereich einzustufen. Ein hohes Maß an Diversifikation und tägliche Liquidität bilden die Eckpfeiler aller Aquantum Strategien. Aquantum sieht sich mit seiner eigenen Marktpositionierung für das Jahr 2015deshalb weiterhin gut aufgestellt. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2014 war von dem weiteren Geschäftsaufbau der Gesellschaft im Bereich der Finanzportfolioverwaltung geprägt. Im Indexgeschäftsfeld wurde ein Commodity Long Only Index in Zusammenarbeit mit Schwager Commodity Indexes, LLC, Grosse Pointe Park (USA) entwickelt. Der weiteren Anbindung von strategischen Geschäftspartnern in den Bereichen Operations und Vertrieb galt das Hauptaugenmerk der Gesellschaft. Die Prozesse mit der Kapitalverwaltungsgesellschaft und der Verwahrstelle wurden stetig verbessert. Als Finanzdienstleistungsinstitut legte die Gesellschaft ihre Sondervermögen nicht selbst auf, sondern hat dies einer in Luxemburg ansässigen Kapitalverwaltungsgesellschaft übertragen. Die Gesellschaft konnte sich dadurch auf ihre Kernkompetenz, der Umsetzung von systematischen Handelsstrategien, konzentrieren. Die nachfolgende Übersicht zeigt die Assets under Management (AuM), welche die Gesellschaft im Berichtszeitraum als Finanzportfolioverwalter verwaltet hat:
Die Gesellschaft hatte auch im zweiten Geschäftsjahr des Live-Tradings Nettomittelzuflüsse, wohingegen viele CTA-Investment Manager Mittelabflüsse zu verzeichnen hatten. Trotz dieser Entwicklung des Gesamtmarktes im Berichtszeitraum stellen wir nach wie vor ein großes Interesse nach liquiden und zu den traditionellen Assetklassen unkorrelierten Handelsstrategien fest. Von internationaler Seite sehen wir derzeit stärkeres Interesse im Vergleich zu in Deutschland ansässigen institutionellen Investoren. Insgesamt waren für die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr neun Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen tätig. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage Die Provisionserträge betrugen im Geschäftsjahr 2014 insgesamt 1,57 Mio. EUR (Vorjahr:1,12 Mio. EUR). Die Erträge konnten im Vergleich zum Vorjahr um 0,45 Mio. EUR gesteigert werden, was eine Erhöhung um ca.40 % bedeutet. Den Provisionserträgen stehen Provisionsaufwendungen in Höhe von 0,34 Mio. EUR (Vorjahr:0,1 Mio. EUR)gegenüber. Die restlichen Aufwendungen setzen sich vor allem aus den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 1,19 Mio. EUR (Vorjahr:1,05 Mio. EUR), Wertberichtigungen in Höhe von 0,07 Mio. EUR(Vorjahr: 0,00 Mio. EUR) und den Abschreibungen in Höhe von 0,02 Mio. EUR (Vorjahr:0,02 Mio. EUR) zusammen. Das Geschäftsjahr schließt mit einem negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 0,037 Mio. EUR (Vorjahr: 0,009 Mio. EUR) und einem Jahresfehlbetrag in gleicher Höhe ab. Finanzlage Die Gesellschaft steuert ihre Finanzlage ohne den Einsatz von Fremdkapital. Die laufenden Ausgaben sollen durch die operativen Erträge gedeckt werden. Das Eigenkapital soll allein zur Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben dienen. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Berichtsjahr 2014 stets positiv. Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014beträgt 1,44 Mio. EUR (Vorjahr 1,27 Mio. EUR). Die Forderungen an Kreditinstitute (Kontokorrent und Sichteinlagen), hier täglich fällig, haben zum 31. Dezember 2014 einen Anteil von 45 % (Vorjahr 39 %) an der Bilanzsumme und belaufen sich auf insgesamt 0,65 Mio. EUR(Vorjahr:0,49 Mio. EUR). Die Forderungen an Kunden belaufen sich auf 0,17 Mio. EUR (Vorjahr: 0,10 Mio. EUR). Des Weiteren hält die Gesellschaft Anteile an einem von ihr, als Finanzportfolioverwalter, betreuten Sondervermögen in Höhe von 0,53 Mio. EUR (Vorjahr:0,60 Mio. EUR). In die Rückstellungen wurde ein Betrag in Höhe von 0,38 Mio. EUR (Vorjahr 0,19 Mio. EUR) eingestellt. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 69 %. Die aufsichtsrechtlich geforderten Eigenkapitalvorschriften wurden in 2014 stets eingehalten. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist wie in den Vorjahren gut. RisikoberichtRisikomanagementsystem Die Gesellschaft verfügt über ein, nach Art, Umfang, Komplexität und Risikogehalt der betriebenen Geschäfte angemessenes und wirksames Risikomanagement. Auf Basis der Geschäftsstrategie haben die Geschäftsleiter eine Risikostrategie etabliert. Die Risikostrategie bildet die Grundlage für das umfassende Risikomanagementsystem der Gesellschaft. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen wurden im Rahmen des Risikomanagementprozesses Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoanalyse, die Risiko(früh-)erkennung und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Der dafür erforderliche effiziente Risikomanagementprozess umfasst die Identifizierung, Bewertung, Messung, Steuerung und Überwachung der Risiken der Gesellschaft und dient der jederzeitigen und nachhaltigen Sicherstellung der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft sowie der gezielten Reduzierung einzelner Risiken bzw. von Risikokonzentrationen. Die Verantwortung für das Risikomanagement liegt beim Vorstand der Gesellschaft. Das Überwachungssystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Zum internen Überwachungssystem gehören insbesondere:
In regelmäßigen Abständen analysieren die Vorstände der Gesellschaft den Geschäftsverlauf sowie die finanziellen Rahmenbedingungen der Gesellschaft. Durch diese Maßnahmen wird sichergestellt, dass der Vorstand der Gesellschaft wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Das Überwachungssystem ist als integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse der Gesellschaft implementiert. Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit in vollem Umfang gewährleistet. Definition von Risiken Die Gesellschaft erachtet alle Risiken, die die Vermögenslage (inklusive der Kapitalausstattung), die Ertragslage oder die Liquiditätslage wesentlich beeinträchtigen können, als Risiken im Kontext ihres Risikomanagements. Identifizierung von Risiken Im Rahmen der jährlich stattfindenden Risikoinventur werden alle Risiken aufgenommen und bewertet. Die Gesellschaft hat die nachfolgenden Risiken aufgrund ihrer derzeitigen Geschäftsaktivität und Positionierung im Markt als wesentliche Risiken identifiziert:
Geschäftsrisiko und strategisches Risiko Unter Geschäftsrisiko und strategischem Risiko versteht die Gesellschaft die Gefahr von unerwarteten Verlusten, die sich aus Managemententscheidungen zur geschäftspolitischen Positionierung(i.d.R. wesentliches Abweichen vom Business Plan) oder aus unerwarteten Veränderungen der Marktumfeld-Bedingungen mit negativen Auswirkungen auf die Ertragslage des Instituts ergeben. Einem wesentlichen Abweichen vom Business Plan begegnet die Gesellschaft mit klaren Budgetierungsmaßnahmen, kontinuierlicher Pflege und Kontrolle der Finanzen und einer quartalsweisen Überprüfung des Unternehmens im Lichte des Businessplans. Strategischen Risiken werden durch regelmäßigen Kontakt der Vorstände mit Kunden, Geschäftspartnern, Gegenparteien, Wirtschaftsprüfern und Lobbyverbänden begegnet. Des Weiteren findet eine regelmäßige Risiko- und Performance-Überwachung statt. Im Speziellen findet eine kontinuierliche Marktbeobachtung in Bezug auf die geplante Einführung einer Finanztransaktionssteuer statt, die erhebliche Auswirkungen auf das bestehende Geschäftsmodell der Gesellschaft haben könnte. Adressenausfallrisiken Unter Adressausfallrisiken versteht die Gesellschaft mögliche Wertverluste, die durch den Ausfall oder eine Bonitätsverschlechterung von Kunden oder Geschäftspartnern entstehen können. Adressenausfallrisiken der Gesellschaft können im Einzelnen aus den folgenden bilanziellen Posten resultieren:
Die Gesellschaft stellt im Rahmen regelmäßiger Prüfung sicher, dass das Adressenausfallrisiko und damit verbundene Risikokonzentrationen begrenzt werden. Um das Adressenausfallrisiko gegenüber Kunden oder Geschäftspartner gering zu halten, wird das Rating und die damit verbundene Ausfallwahrscheinlichkeit laufend beobachtet. Im abgelaufenen Geschäftsjahrbestand ein Adressenausfallrisiko maßgeblich gegenüber der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, dessen Überwachung jedoch aufgrund der engen Beziehung zu diesem Kreditinstitut und des damit bestehenden laufenden Informationsaustausches stets gewährleistet war. Ein Adressenausfallrisiko gegenüber Kunden besteht nur in sehr geringen Umfang, da Gebühren durch die Gesellschaft regelmäßig in Rechnung gestellt werden. Länderrisiken wurden in dem abgelaufenen Geschäftsjahr nicht identifiziert. Marktpreisrisiken Das Marktpreisrisiko ist der potentielle Verlust, der durch die Veränderung von Preisen an Finanzmärkten für Positionen in Finanzinstrumenten der Aquantum AG, München entstehen kann. Die Gesellschaft ist ein Nichthandelsbuchinstitut. Im Rahmen der Zulassung darf die Gesellschaft jedoch Eigengeschäfte tätigen. Die Gesellschaft unterscheidet zwischen konjunkturellen Risiken, dem Risiko des Verlustes von Vermögen durch Finanzmarktkrisen, Wechselkursrisiken und Zins(änderungs)risiken. Die Anlagen der Aquantum AG, München, in Finanzinstrumente dienen ausschließlich der mittel- und langfristigen Anlage von Vermögen ohne kurzfristige Gewinnmaximierung und sind dem Anlagebuch zuzuordnen. Finanzinstrumente werden daher nicht zum Zwecke der Erzielung eines kurzfristigen Handelserfolges erworben. Derzeit werden Anlagen in Tages-/Festgeld gehalten. Daneben wurde eine Anlage in einen eigenen Investmentfonds getätigt. Geringe Wechselkursrisiken können gegenüber Kunden entstehen, soweit Vergütungen für Portfoliomanagementleistungen oder andere Leistungen der Gesellschaft auf eine andere Währung als Euro lauten. Wechselkursrisiken können durch Aufbau entsprechender Währungs-Hedges reduziert werden. Zur Verhinderung von Zinsrisiken werden Verträge - sofern einschlägig - nur mit Zinsbindung oder klarer Zinsdefinition abgeschlossen. Liquiditätsrisiken Die Gesellschaft hat sicherzustellen, dass sie ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen kann und ein sich abzeichnender Liquiditätsengpass frühzeitig erkannt wird. Im Mittelpunkt steht daher die jederzeitige Sicherstellung der ordnungsgemäßen Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft führt die Liquiditätssteuerung anhand eines mehrjährigen Geschäftsplans durch. Mittelzu- und Mittelabflüsse werden täglich überwacht. Diese Aufstellung gewährleistet, dass sich ein möglicher Liquiditätsengpass frühzeitig erkennen und planen lässt. Die Aquantum legt darüber hinaus ihr Vermögen in liquide Geldmarktinstrumente (Tagesgeld und Festgeld) an. Zudem können Teile des eigenen Vermögens in durch die Gesellschaft selbst gemanagte liquide Fonds angelegt werden. Die Vermögensanlage gewährleistet daher eine zeitnahe Verfügbarkeit von Liquidität, soweit erforderlich. Die Darstellung der Liquiditätssituation der Gesellschaft erfolgt im Rahmen des Risikoreports. Operationelle Risiken Die frühzeitige Erkennung von operationellen Risiken steht im absoluten Fokus der Gesellschaft und ist durch ein hohes Sicherheitsstreben gekennzeichnet. Auf Basis des Geschäftsmodells und bedingt durch Art und Umfang der Geschäftstätigkeit bestehen operationelle Risiken vor allem in den Bereichen Portfoliomanagementprozesse und -systeme, Personal und Auslagerungen. Risiken im systematischen Portfoliomanagementprozess begegnet die Gesellschaft mit einem hohen Maß an Automatisierung und stabilen Produktionsprozessen. Durch ein umfangreiches Notfallkonzept wird die jederzeitige Aufrechterhaltung bzw. die kurzfristige Wiederaufnahme des regulären Geschäftsbetriebs sichergestellt. Durch ein angemessenes Auslagerungscontrolling und durch ein auf Art und Umfang der Gesellschaft angepasstes internes Kontrollsystem, inkl. der Prüfungen der Internen Revision, werden die Risiken ausreichend überwacht und weiter minimiert. Rechtliche Risiken werden durch gezielte Einbeziehung von externen Rechtsanwälten minimiert. Die Gesellschaft verwendet weitgehend marktübliche Vertragswerke. Risiken im Personalbereich sowie Prozessrisiken wurden durch Verbesserungen bei der Ablauf- und Aufbauorganisation weitestgehend reduziert. Schlüsselpersonenrisiken lassen sich in der Regel nur schwerlich vermeiden bzw. ab- oder überwälzen. Dennoch setzt Aquantum auf ein hohes Maß an Systemimplementierung seiner Handelsprogramme und auf eine breite Schulung der Mitarbeiter bzw. Führungskräfte. Berichterstattung der Risiken Die Gesellschaft hat für die Steuerung und Überwachung der Risiken ein Risikoberichtssystem implementiert, das die identifizierten Risiken darstellt, beurteilt und in nachvollziehbarer und aussagekräftiger Art und Weise an die gesamte Geschäftsleitung kommuniziert. Neben dem quartalsweisen Report an den Gesamtvorstand, erhält der Aufsichtsrat einmal pro Quartal eine umfassende Risikoberichterstattung. Für unvorhersehbare Ereignisse ist ein Prozess zur anlassbezogenen Berichterstattung implementiert. Zusammenfassung Das Risikotragfähigkeitskonzept der Gesellschaft hat dazu geführt, dass die zur Verfügung stehende Risikodeckungsmasse im abgelaufenen Geschäftsjahr stets ausreichend war. Die aufsichtsrechtlich erforderliche Eigenmittel/Kosten-Relation wurde stets eingehalten. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität. Über die normalen Risiken hinausgehende Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die den aktuellen Entwicklungen entsprechende Fortentwicklung des Risikomanagementsystems wird auch im kommenden Geschäftsjahr einen hohen Stellenwert einnehmen. PrognoseberichtEntwicklung der Branche Nach der positiven Entwicklung der Managed Futures Industrie im Jahre 2014 rechnen wir mit einem weiter günstigen Marktumfeld für die Branche. Die Ursachen, welche für das positive Marktumfeld im vergangenen Jahr ursächlich waren, gelten für das kommende Jahr 2015 weiter fort. Die Europäische Zentralbank sorgt mit der Ausweitung ihrer Wertpapierankaufprogramme weiter für die Bereitstellung sehr hoher Liquidität für die Märkte. Das Niedrigzinsumfeld in der Eurozone dürfte für das Jahr 2015 weiter zementiert sein. Vor diesem Hintergrund werden die institutionellen Investoren auf der Suche nach positiven Renditebeiträgen weiter gezwungen sein, sich anderen Anlagekonzepten zuzuwenden. Da der Gesichtspunkt von Transparenz und Liquidität neben der Sicherheit der Anlagen weiter Geltung behält, sollte sich die Managed Futures Industrie wieder steigenden Mittelzuflüssen gegenüber sehen. Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Vor dem Hintergrund des nach wie vor bestehenden Niedrigzinsumfelds und der Suche der institutionellen Investoren nach unkorrelierten und nachhaltigen Renditebeiträgen, hat die Gesellschaft durch die Fokussierung auf Volatilitätskontrollierte und zu traditionellen Assetklassen unkorrelierten Strategien eine aus Sicht der Geschäftsleitung gute Wettbewerbspositionierung. Die Gesellschaft hat zudem durch die Platzierung einer volatilitätsärmeren Strategie auf die aktuellen Herausforderungen des Marktes reagiert. Mit dieser Strategie erschließen sich weitere Kundengruppen für die Gesellschaft, die zwar ein attraktives Rendite-Risiko-Profil suchen, jedoch eine größere Verstetigung der Performance bevorzugen. Angesichts der oben beschriebenen Strategie erwartet die Geschäftsleitung für die Geschäftsjahre 2015 und 2016moderat ansteigende Provisionserträge und ein Jahresergebnis auf Niveau des Berichtsjahres. Die Chancen für die Gesellschaft innerhalb der nächsten zwei Jahre liegen darin, dass die Gesellschaft ihren sog. live track record bereits weiter ausgebaut hat und dadurch die Strategien der Gesellschaft für eine steigende Zahl von Investoren immer besser investierbar wird und dadurch eine Erhöhung der Investitionen in von der Gesellschaft umgesetzte Strategien erreicht werden kann. Die Risiken der Gesellschaft liegen darin, dass wenn Aktienmärkte steigen und sich das Zinsniveau wieder signifikant erhöht, sich die relative Attraktivität der von der Gesellschaft umgesetzten Handelsstrategien negativ verändern kann. Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über die erwartete Entwicklung. Diese Aussagen beruhen auf aktuellen Einschätzungen und sind daher mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretende Geschäftsentwicklung kann daher von den hier getroffenen Aussagen abweichen. NachtragsberichtNach dem 31. Dezember 2014 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten und bekannt.
München, 29. Mai 2015 Aquantum AG Der Vorstand Thomas P. Morrow Christian Schneider Jahresbilanz zum 31. Dezember 2014der Aquantum AG, MünchenAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014der Aquantum AG, München
AnhangAllgemeine Angaben zum JahresabschlussAngaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Jahresabschluss der Aquantum AG, München, zum 31. Dezember 2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Aktiengesetzes sowie des Kreditwesen- Gesetzesaufgestellt. Des Weiteren waren die Bestimmungen der Satzung zu beachten. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen der Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung -RechKred V für Finanzdienstleistungsinstitute zu beachten. Die Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften ergibt sich für Institute, die unter § 1 Abs. 1a KWG fallen, aus § 340 Abs. 4 i.V.m. § 340a Abs. 1 HGB. Nach § 267 i.V.m. § 340a HGB handelt es sich bei der Gesellschaft um eine große Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2013 zugrunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt. Die Bilanzierung und Bewertung des Vermögens und der Schulden erfolgte gem. §§ 252 ff HGB in Verbindung mit den für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen gem. §§ 340 ff HGB. Die erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (bis EUR 410,00) wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Forderungen an Kreditinstitute sind zu Nominalwerten bilanziert. Die Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz erfolgte zum Nennwert. Die Aktien und andere nicht festverzinslichen Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten und gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Für außerplanmäßige Abschreibungen im Falle einer dauerhaften Wertminderung wird der beizulegende Zeitwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die anderen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Es besteht keine Rückstellung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Zugangsbewertung von Vermögensgegenständen bzw. Schulden erfolgt zum Umrechnungskurs des Erfassungstages im Buchhaltungsprogramm. Erträge und Aufwendungen in fremder Währung wurden zum Kurs der Transaktion am jeweiligen Stichtag umgerechnet. Der Gesamtbetrag der Vermögensgegenstände, die auf Fremdwährung lauten, beläuft sich auf EUR 125.059,52 (VJ: EUR 58.154,36). Der Gesamtbetrag der Schulden, die auf Fremdwährung lauten, beträgt EUR 1.092,97 (VJ: EUR 764,75). Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von insgesamt EUR 724,80 wurden unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ausgewiesen. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wurden EUR 299,38 aus der Fremdwährungsumrechnung ausgewiesen. Angaben und Erläuterungen zur BilanzBrutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem nachfolgenden Anlagespiegel zu entnehmen: Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2014
(1) Außerplanmäßige
Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert.
Forderungen an Kunden Bei den Forderungen an Kunden wurden Beträge für noch nicht vereinnahmte Leistungen aus dem Dienstleistungsgeschäft ausgewiesen. Diese Position beinhaltet Forderungen gegenüber regulierten Unternehmen in Höhe von EUR 167.823,10 (Vorjahr EUR 100.361,13).Die Forderungen an Kunden in Höhe von EUR 167.823,10 (Vorjahr EUR 101.027,53) haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Sonstige Vermögensgegenstände Bei den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen das Personal, Vorstände und Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Restlaufzeit der sonstigen Vermögensgegenstände beträgt nicht mehr als ein Jahr. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Bei den Aktien und anderen nicht festverzinsliche Wertpapieren handelt es sich ausschließlich um nicht börsennotierte Investmentfondsanteile. Die Anschaffungskosten der gesamten Investmentfondsanteile betragen EUR 599.973,00. Zum 31.12.2014 ist der beizulegende Wert von dem folgenden Investmentfondsanteil unter die Anschaffungskosten gesunken:
Es wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von EUR 73.593,00 vorgenommen, da es sich bilanziell um eine dauerhafte Wertminderung gehandelt hat. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen mit EUR 26.226,48 (Vorjahr EUR 7.649,57)Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie Sozialabgaben und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit EUR 41.348,88 (Vorjahr: EUR 34.794,19). Bei allen sonstigen Verbindlichkeiten beträgt die Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 4 RechKredV Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 4 RechKredV. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt (Netto-Belastung) EUR 150.478,68. Diese beinhalten im Wesentlichen Mietkosten mit einer Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren und einem jährlichen Aufwand von ca. EUR 109.000,00. Des Weiteren hat die Gesellschaft insgesamt EUR 63.665,71 an die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg im Wesentlichen zur Sicherung der oben genannten Mietforderungen verpfändet. Eigenkapital Die Bilanz wurde unter vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Bilanzverlust in Höhe von EUR 51.379,75 umfasst den Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 14.038,35 und den Jahresfehlbetrag für 2014 in Höhe von EUR 37.341,40.Das Eigenkapital ohne Bilanzverlust beträgt zum 31. Dezember 2014 EUR 1.050.000,00. Das Eigenkapital -vor Berücksichtigung des Bilanzverlustes- setzt sich wie folgt zusammen: Gezeichnetes Kapital:
An der Gesellschaft sind unmittelbar bzw. mittelbar die Aquantum S.àr.l. Luxemburg (18%) und Privatpersonen (82%) beteiligt. Darüber hinaus besteht eine Einlage aus stiller Beteiligung in Höhe von EUR 1.000.000,00 durch die Aquantum S.à r.l. Luxemburg. Bei der stillen Einlage handelt es sich handelsrechtlich um eine Einlage mit Eigenkapitalcharakter. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungProvisionserträge Die Provisionserträge betreffen Vergütungen, die für Dienstleistungen in der Finanzportfolioverwaltung erbracht wurden. Die Provisionserträge betrugen in 2014 EUR 1.572.056,33 (im Vorjahr EUR 1.115.315,41). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 14.769,99(im Vorjahr EUR 43.582,51) beinhalten vor allem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 11.646,03 (im Vorjahr EUR 38.207,05).Des Weiteren sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 299,38 (im Vorjahr EUR 0,00) enthalten. Allgemeine andere Verwaltungsaufwendungen Die anderen Verwaltungsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen Mietkosten in Höhe von EUR 114.817,74 (im Vorjahr EUR 106.554,50), Rechts- und Beratungskosten sowie Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 60.680,61 (im Vorjahr EUR 119.445,00) und IT Kosten inkl. IT Leasingkosten in Höhe von EUR 88.729,55 (im Vorjahr EUR 91.489,26). Sonstige AngabenOrgane der Gesellschaft: Vorstände der Gesellschaft:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch diese Personen geführt. Mitglieder des Aufsichtsrates:
Vergütung der Vorstandsmitglieder Die Angabe der Vergütung der Organmitglieder unterbleibt gemäß § 285 Nr. 9a HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB. Honorar des Abschlussprüfers Im Berichtsjahr wurden für den Abschlussprüfer folgende Honorare als Aufwand erfasst:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2014 wurden im Durchschnitt beschäftigt:
Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Aktionären die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 37.341,40. Es wird vorgeschlagen den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 37.341,40 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsleitung
München, 29. Mai 2015
Der Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 in insgesamt drei Sitzungen über die geschäftliche Entwicklung der Aquantum AG, insbesondere über das bestehende Indexgeschäft, den operativen Aufbau und die Durchführung des regulierten Asset Management Geschäfts und über wesentliche Einzelvorgänge unterrichten lassen. Die Risiko- und Geschäftspolitik wurde dabei eingehend mit dem Vorstand erörtert und die Entwicklung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage gemeinsam verfolgt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2014 sind nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung von der durch die Hauptversammlung am 06. Mai 2014 zum Abschlussprüfer bestellten Deloitte&Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft worden. Die Aquantum AG erhielt für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 vom Abschlussprüfer den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk, der unter anderem die folgenden Aussagen enthält: Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Der Abschlussprüfer der Aquantum AG hat als Ergebnis seiner Abschlussprüfung bestätigt, dass der Jahresabschluss nach seiner Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags entspricht und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Aquantum AG vermittelt. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung der Aquantum AG zutreffend dar. Nach der vom Aufsichtsrat seinerseits vorgenommenen abschließenden Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts, sind keinerlei Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand der Aquantum AG aufgestellten Jahresabschluss gebilligt und damit festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen weiteren am Geschäftsaufbau der Aquantum AG beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die im Geschäftsjahr 2014 geleistete Arbeit.
München, im Juni 2015 Der Aufsichtsrat der Aquantum AG Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Jahresbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Aquantum AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Aquantum AG. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Aquantum AG sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands der Aquantum AG sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Aquantum AG, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
München, 29. Mai 2015 Deloitte&Touche
GmbH
Koch, Wirtschaftsprüfer Gertenbach, Wirtschaftsprüferin |
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