Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 5841
Vorher
WbackGmbH
Eingetragen
10.7.2003
Branche
Herstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenHerstellung von DauerbackwarenGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Brot und Backwaren aller Art sowie die Beteiligung an Unternehmen der Backwarenbranche

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Geissler
seit 6.8.2013
Geschäftsführer
Dirk Hauer
seit 6.8.2013
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wback GmbH

Bönen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Jahresabschluss und Lagebericht

zum 31. Dezember 2010

für Zwecke der Offenlegung

gemäß § 325 HGB

Bilanz

AKTIVA

31.12.2010 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.442,00 19.431,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 715.208,00 869.739,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 75.272,20 610.203,90
803.922,20 1.499.373,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.130.960,06 1.016.257,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.086.810,94 2.367.148,00
III. Wertpapiere 0,00 1.076.284,80
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.152.163,76 949.734,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.463,59 127.330,41
7.175.320,55 7.036.129,12

PASSIVA

31.12.2010 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 3.000,00 3.000,00
III. Bilanzgewinn 963.271,01 1.167.236,17
1.466.271,01 1.670.236,17
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 1.581.000,00 1.886.750,00
C. Rückstellungen 552.950,00 585.371,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 581.330,44 659.145,56
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 741.319,18 1.050.935,98
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.493.419,17 997.800,52
4. Sonstige Verbindlichkeiten 759.030,75 3.575.099,54 185.889,89 2.893.771,95
7.175.320,55 7.036.129,12

Gewinn- und Verlustrechnung

2010 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 19.333.359,35 19.088.497,12
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.908.480,68 4.659.251,07
b) soziale Abgaben 966.460,03 5.874.940,71 951.246,26 5.610.497,33
3. Abschreibungen 348.770,71 318.944,83
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.274.159,43 9.515.913,89
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 23.108,26 89.410,54
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.901,29 19.866,87
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Uimlaufvermögens 0,00 25.147,04
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 152.702,21 174.139,49
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.710.795,84 3.553.131,95
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.244.694,99 1.217.745,52
11. Sonstige Steuern 2.829,84 7.603,88
12. Jahresüberschuss 2.463.271,01 2.327.782,55
13. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 1.167.236,17 339.453,62
14. Ausschüttung - 2.667.236,17 - 1.500.000,00
15. Bilanzgewinn 963.271,01 1.167.236,17

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand
01.01.2010
EUR
Zugang
EUR
Umbuchung
EUR
Abgang
EUR
Stand
31.12.2010
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 82.661,62 0,00 0,00 0,00 82.661,62
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.815.783,43 189.161,71 0,00 168.539,55 1.836.405,59
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 610.203,90 0,00 0,00 534.931,70 75.272,20
2.508.648,95 189.161,71 0,00 703.471,25 1.994.339,41
Kumulierte Abschreibungen
Stand
01.01.2010
EUR
Zugang
EUR
Umbuchung
EUR
Abgang
EUR
Stand
31.12.2010
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.230,62 5.989,00 0,00 0,00 69.219,62
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 946.044,43 342.781,71 0,00 167.628,55 1.121.197,59
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.009.275,05 348.770,71 0,00 167.628,55 1.190.417,21
Restbuchwerte
Stand
31.12.2010
EUR
Stand
Vorjahr
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.442,00 19.431,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 715.208,00 869.739,00
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 75.272,20 610.203,90
803.922,20 1.499.373,90

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem handelsrechtlichen Gliederungsschema des § 266 HGB. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Die neuen Vorschriften zur Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden in vollem Umfang für das Geschäftsjahr 2010 angewendet. Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen aufgrund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst

Die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke sind aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt.

2. Angaben zur Bilanz

a. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die sich auch an steuerlich anerkannten Nutzungsdauern orientieren, bewertet.

Grundlage der Bewertung des Sachanlagevermögens sind die Anschaffungskosten, von denen planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen wurden. Von der Möglichkeit der sofortigen Absetzung für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 wurde in vollem Umfang Gebrauch gemacht. Für Anlagegüter mit einem Wert von mehr als EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Finanzanlagen werden verzinst und sind zum Nominalwert bewertet worden.

b. Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten. Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Grundlage der Herstellungskosten unter Berücksichtigung zulässiger Gemeinkosten bewertet worden, Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Abwertungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag waren nicht erforderlich.

c. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

d. Sonderposten für Investitionszuschüsse des Anlagevermögens

Die Gesellschaft hat gemeinsam mit der Peter Wendeln Immobilien GmbH & Co. KG I und der Wendeln Bread Verpachtung GmbH & Co. KG einen zweckgebundenen Investitionszuschuss im Rahmen des regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms des Landes NRW in Höhe von TEUR 3.415 für die Schaffung von Dauerarbeitsplätzen erhalten und diesen Betrag zulässigerweise in einen Sonderposten eingestellt. Der gesonderte Ausweis erfolgt gem. § 265 Abs. 5 S. 2 HGB. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt anteilig, analog der Abschreibungen auf die bezuschussten Investitionen. Zum 31.12.2010 beträgt der Sonderposten für Investitionszuschüsse des Anlagevermögens TEUR 1.581.

e. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vorsichtiger Schätzungen in angemessenem Umfang gebildet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die voraussichtlichen Nachzahlungsbeträge für Körperschaft- und Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen personalbezogene Verpflichtungen aus rückständigen Urlaubstagen und Überstunden, ungewisse Verbindlichkeiten sowie die internen und externen Jahresabschlusskosten.

f. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind entsprechend dem Imparitätsprinzip zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Höhe der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 2.678.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Gemäß § 254 HGB liegt eine Bewertungseinheit in Form eines Mikrohedges vor, den die Gesellschaft zur Sicherung von Zinsänderungsrisiken abgeschlossen hat. Im Einzelnen:

Risiko Grundgeschäft Sicherungsinstrument Art der Bewertunqseinheit Prospektive Effektivität
Variable Art Art Betrag Risiko Betrag
Zins kontrahierter Zahlungsstrom variabel verzinsliches Darlehen 1.465 TEUR Swap 1.465 TEUR Mikrohedge Laufzeit- und Volum enkongruenz

g. Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für die der Wendeln Gruppe gewährten Investitions- und Kontokorrentdarlehen. Zum Bilanzstichtag belaufen sich die Kreditverbindlichkeiten auf TEUR 16.776. Gründe für eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen sind nicht ersichtlich; nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von den betreffenden Gesellschaften in allen Fällen erfüllt werden.

Aus den langfristigen Pachtverträgen mit der Peter Wendeln Immobilien GmbH & Co. KG I und II und der Wendeln Bread Verpachtung GmbH & Co. KG resultieren je nach erzielten Absatzmengen jährliche Verpflichtungen in Höhe von rd. TEUR 6.500.

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Betrag in Höhe von TEUR 306 aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse des Anlagevermögens enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in vollem Umfang das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

4. sonstige Angaben

a. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter belief sich auf 123.

b. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren Peter Wendeln und Wilhelm Weiler, jeweils alleinvertretungsberechtigt. Bezüglich der Angabe zu den Geschäftsführungsbezügen wird von der Regelung gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

Bönen, im März 2011

Peter Wendeln

Wilhelm Weiler

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010

A. Wirtschaftsbericht

1. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

GESCHÄFTSVERLAUF

Die Wback GmbH, Bönen, ist Produzent von Softbrötchen, die auch als Hamburger

Buns und Hot Dogs bezeichnet werden. Das sechste (produktive) Geschäftsjahr unserer Gesellschaft war von einer guten Auslastung geprägt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 135 auf TEUR 2.463 erhöht.

MARKTPOSITION

Unsere Marktposition haben wir im Jahr 2010 ausbauen können, obwohl wir leichte Absatzeinbußen hinnehmen mussten. Die Absatzmenge ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,68 % gesunken. Es konnten weitere Kunden aquiriert werden, unsere Stammkunden hatten allerdings ihre Vorjahresmengen nicht erreichen können. Unsere Produktionsstätten waren von einer guten Auslastung im Schichtbetrieb geprägt.

KUNDENSTRUKTUR

Unsere Kunden kommen aus den Bereichen Systemgastronomie, weiterverarbeitende Industrie (sog. Convenience Food Hersteller), Großverbraucher und dem Lebensmitteleinzelhandel im In- und Ausland.

BESCHAFFUNG

Der Rostoffmarkt hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter entspannt. Gute Ernten in Europa und Nordamerika haben den für uns sehr relevanten Mehlpreis deutlich gesenkt. Andere Rohstoffe waren relativ stabil. Aufgrund der guten Rohstoffsituation und den damit verbundenen Einkaufspreisen wurden überwiegend langfristige Rohstoffkontrakte mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr eingegangen. Dadurch konnten wir unseren Kunden eine sehr gute Preisstabilität gewährleisten.

PRODUKTION

Die Wback GmbH hat im Jahr 2010 vermehrt Instandhaltungsmaßnahmen an den Backstraßen vorgenommen um das Qualitätsniveau halten zu können. Die Produktionsabläufe wurden weiter optimiert um die Effizienz zu steigern.

GESCHÄFTSPOLITIK

Unsere Geschäftspolitik, höchste Qualität termingetreu zu liefern sehen wir anhand unserer positiven Geschäftsentwicklung als bestätigt. Dieser Qualitätsstandard wird durch den International Food Standard (IFS), dessen Re-Zertifizierungen im Jahr 2010 in beiden Werken auf dem höchstem Niveau bestanden wurden, eindrucksvoll untermauert. An beiden Standorten Bönen und Leipheim stehen Re-Zertifizierungen im Jahr 2011 an, die nach der neuen IFS Version 5 jährlich durchgeführt werden müssen. (Der International Food Standard wurde 2003 von Vertretern des europäischen Lebensmitteleinzelhandels definiert und dient der Überprüfung und Zertifizierung von Systemen zum Sicherstellen der Lebensmittelsicherheit und der Qualität bei der Produktion von Lebensmitteln.)

2. Lage des Unternehmens

VERMÖGENSLAGE

Das Gesamtvermögen der Wback GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % auf TEUR 7.175 erhöht. Dabei verminderte sich das mittel- u. langfristig gebunden Vermögen um TEUR 696, insbesondere durch planmäßige Rückführungen von Ausleihungen. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich durch planmäßige Abschreibungen reduziert. Das kurzfristige Vermögen hat sich im Wesentlichen durch gestiegene Kundenforderungen, Vorräte und flüssige Mittel zum Bilanzstichtag erhöht. Demgegenüber stehen gefallene sonstige kurzfristige Posten. In Summe hat sich das kurzfristige Vermögen um TEUR 835 gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Das bilanzielle Eigenkapital der Wback GmbH, beträgt zum 31.12.2010 unter Berücksichtigung einer Vorabausschüttung TEUR 1.466. Dies entspricht 20,43 % der Bilanzsumme. Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt TEUR 32 reduziert. Die Kreditverbindlichkeiten der Wback GmbH belaufen sich zum Bilanzstichtag auf einen Betrag von TEUR 741. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 572 erhöht.

FINANZLAGE

Unsere Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gesichert. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf TEUR 2.755. Mittelzuflüsse aus der Investitionstätigkeit betrugen TEUR 347, davon entfielen TEUR 536 auf langfristig ausgegebene Ausleihungen, Mittelabflüsse i.H.v. TEUR 189 betrafen Investitionen in das Anlagevermögen. Mittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit i.H.v. TEUR 2.980 betrafen mit TEUR 2.667 Gewinnausschüttungen sowie mit TEUR 313 planmäßige Tilgungen von Finanzkrediten.

ERTRAGSLAGE

Im Geschäftsjahr 2010 konnte das Rohergebnis um 1,28 % auf TEUR 19.333 verbessert werden. Die Personalkosten stiegen um 4,72 % und sonstige betriebliche Aufwendungen sanken um 2,54 %. Die gestiegenen Abschreibungen (+9,10 %) gehen auf Investitionen für technische Optimierungen der Produktionsanlage und Transportbehältnisse zurück.

B. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

1. allgemeiner Risikobericht

BESCHAFFUNG

Auf der Beschaffungsseite sehen wir für das Jahr 2011 stark ansteigende Rohstoffpreise. Wir werden versuchen, die steigenden Rohstoffpreise über Produktionsoptimierungen und Preisanpassungen bei unseren Kunden zu kompensieren. Unsere Lieferanten werden fortlaufend strengen Tests unterzogen, damit unsere hohen Qualitätsstandards gehalten werden können.

RECHTLICHE RISIKEN

Zurzeit bestehen keine Risiken aus diesem Bereich. Grundsätzlich werden wir zu allen juristischen Fragestellungen von entsprechenden Spezialisten beraten und unterstützt.

WÄHRUNGSRISIKO

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken.

PRODUKTRISIKEN

Um unseren hohen Qualitätsstandard gerecht zu werden, werden permanente interne und externe Kontrollen durchgeführt. Wir stellen uns den Auflagen der Lebensmittelindustrie und führen sowohl Kundenaudits, als auch interne Audits durch. Unsere Mitarbeiter werden fortwährend geschult. Die Wback GmbH ist nach IFS zertifiziert und hat an beiden Standorten das höchst mögliche Niveau.

2. spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, Engpässe sind nicht zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle sind die Ausnahmen, zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein effizientes Mahnwesen. Ein Großteil des Umsatzes kann am Fälligkeitstag per Lastschrift eingezogen werden.

Die Verbindlichkeiten werden innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels ausgeglichen, falls die Möglichkeit des Skontoabzuges besteht, wird dieser genutzt.

Langfristig finanziert die Wback GmbH ihre Investitionen über Bankkredite bei drei überregionalen Banken. Hier besteht eine gute Geschäftsbeziehung. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt. Dieser wird aktuell angepasst und dient als Basis für die Geldmitteldisposition.

C. Prognosebericht

Die Marktsituation im Bereich Softbrötchen sehen wir für das Jahr 2011 in den Bereichen Convenience Food und Lebensmitteleinzelhandel auf ähnlichem, bzw. leicht steigendem Niveau zum Vorjahr, im Bereich Systemgastronomie stagnierend mit leicht fallenden Tendenzen. Wir möchten im Jahr 2011 weitere Kunden aquirieren, um unsere Absatzmengen zu stabilisieren, beziehungsweise leicht zu steigern.

Hier sehen wir durch unseren hohen Qualitätsstandard mit den modernsten Bäckereien seiner Art in Europa weitere Chancen. Im Allgemeinen erachten wir unsere Markposition als gefestigt und mit den logistisch gut gelegenen Standorten in Bönen und Leipheim für die Zukunft gut aufgestellt.

Im Jahr 2011 werden wir in unsere Backstraßen investieren, um zum einen die Optimierung der Abläufe zu verbessern und zum anderen auf Kundenwünsche einzugehen. Die Auslastung unserer Betriebe soll auf dem gleichen Niveau wie in diesem Jahr gehalten, bzw. leicht gesteigert werden.

Wir erwarten aufgrund steigender Kosten, insbesondere Rohstoffkosten, für die nächsten beiden Jahre ein schlechteres Ergebnis als 2010.

Wir möchten weiterhin unseren Kurs der Kostenkontrolle und -senkung der letzten Jahre fortführen, um unseren Kunden weiter ein leistungsstarker Partner zu sein.

Die allgemeinen Aussichten für die Wirtschaftentwicklung 2011, speziell in Deutschland, sind gut, nachdem sich im Jahr 2010 die gesamte Wirtschaft schneller als gedacht erholt hat. Im Bereich der Softbrötchen, sehen wir speziell im Segment der Systemgastonomie im ersten Halbjahr 2011 noch keinen positiven Trend. Wir denken, dass sich dieser ab Ende des Jahres einstellen wird. Unsere anderen Geschäftsbereiche sind etwas positiver zu bewerten, bei denen wir mit einem Absatzanstieg rechnen. Trotzdem verbleibt ein gewisses Risikopotential, inbesondere durch die Überschuldung einiger europäischer Länder, die negative Auswirkungen auf die Entwicklung der europäischen Wirschaft haben könnte. Dies kann auch in unserem Geschäftsfeld zu negativen Auswirkungen führen.

D. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Disclaimer

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.

 

Bönen im März 2011

Wback GmbH

Die Geschäftsführung

Peter Wendeln

Wilhelm Weiler

Feststellung des Jahresabschlusses 2010

Der Jahresabschluss per 31. Dezember 2010 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 20. Juni 2011 festgestellt worden.

Entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung beschloss die Gesellschafterversammlung den Jahresüberschuss wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung an Gesellschafter EUR 400.000,00
Vortrag auf neue Rechnung (Gewinnvortrag) EUR 563.271,01

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

 

Wback GmbH, Bönen,

für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Dortmund, 15. Juni 2011

BDO WESTFALEN-REVISION GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. A. Rumphorst, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. H. Heinert, Wirtschaftsprüfer

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