Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 33231
Vorher
AF Lifting GmbH
Eingetragen
27.10.2016
Branche
Herstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von PrüfmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung, der Vertrieb und der Handel von und mit fördertechnischen Ausrüstungen und Maschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Krempler
seit 22.4.2026
Prokura
Steffen Hoppe
seit 22.4.2026
Prokura
Benjamin Göldner
seit 22.4.2026
Geschäftsführer
Thomas Birke
seit 15.1.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

5.18% identifiziert94.82% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
J***** D****LIFTKET Group GmbH+2
5.18%

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Catman Top S.à r.l.LUX
80.82%
10.60%
Catman MEP GmbH
3.40%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
485.727 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LIFTKET Hoffmann GmbH

Wurzen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 409.579,21 325.285,21
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.085.667,34 32.983.444,43
3. Entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert 20.141.151,29 22.155.266,45
4. Geleistete Anzahlungen 115.033,00 73.033,00
  51.751.430,84 55.537.029,09
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.928.574,88 6.197.503,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.093.292,31 4.214.841,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.215.298,50 1.376.505,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 363.618,02 36.718,02
  10.600.783,71 11.825.568,30
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.961.447,60 16.961.154,45
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.400.000,00 2.400.000,00
  19.361.447,60 19.361.154,45
  81.713.662,15 86.723.751,84
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.541.705,00 6.101.200,00
2. Unfertige Erzeugnisse 3.611.187,00 2.752.000,00
3. Fertige Erzeugnisse 840.460,00 770.000,00
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -26.045,23 -132.110,74
  10.967.306,77 9.491.089,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.624.543,37 6.690.386,35
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.486.613,17 4.051.853,02
3. Sonstige Vermögensgegenstände 225.009,18 231.552,69
  13.336.165,72 10.973.792,06
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.945.930,72 11.451.580,31
  29.249.403,21 31.916.461,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 202.127,46 103.937,45
  111.165.192,82 118.744.150,92

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 485.727,00 485.727,00
II. Kapitalrücklage 22.764.273,00 22.764.273,00
III. Gewinnvortrag 15.914.841,12 11.892.848,81
IV. Jahresüberschuss 4.781.068,77 4.021.992,31
  43.945.909,89 39.164.841,12
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 300.832,44 346.266,44
C. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 1.021.250,84 2.340.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 937.300,00 782.830,35
  1.958.550,84 3.122.830,35
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.420.970,36 50.106.706,70
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 727.333,02 513.253,23
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.602.950,44 14.949.430,39
4. Sonstige Verbindlichkeiten 686.298,39 421.069,49
- davon aus Steuern: EUR 86.981,18 (Vorjahr: EUR 77.158,81)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 16.687,48 (Vorjahr: EUR 5.418,20)    
  55.437.552,21 65.990.459,81
E. Passive latente Steuern 9.522.347,44 10.119.753,20
  111.165.192,82 118.744.150,92

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021

2021 2020
EUR EUR
1. Umsatzerlöse   49.540.921,97 46.813.892,22
2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   929.647,00 -10.000,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   115.029,00 146.199,00
4. Sonstige betriebliche Erträge   358.930,47 394.780,59
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 136.599,82 (Vorjahr: EUR 97.954,42)      
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -22.307.653,47   -21.037.091,51
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -876.779,33   -699.303,03
    -23.184.432,80 -21.736.394,54
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -8.246.879,78   -7.213.584,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.573.164,06   -1.420.019,97
- davon für Altersversorgung: EUR 12.422,12 (Vorjahr: EUR 12.675,64)      
    -9.820.043,84 -8.633.604,30
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -5.854.604,07 -5.916.310,20
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -3.711.036,35 -4.458.443,88
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 23.577,94 (Vorjahr: EUR 286.422,55)      
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   815,01 4.765,03
10. Aufgrund Gewinnabführung erhaltener Gewinn   1.200.371,90 2.066.688,07
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -1.966.687,72 -1.994.501,65
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 812.984,74 (Vorjahr: EUR 770.601,34)      
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -2.801.472,13 -2.633.571,85
- davon aus latenten Steuern: EUR 597.405,76 (Vorjahr: EUR 588.055,06)      
13. Ergebnis nach Steuern   4.807.438,44 4.043.498,49
14. Sonstige Steuern   -26.369,67 -21.506,18
15. Jahresüberschuss   4.781.068,77 4.021.992,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die LIFTKET Hoffmann GmbH (im Folgenden kurz "die Gesellschaft" oder "LIFTKET") hat ihren Sitz in Wurzen. Sie ist unter HRB 33231 im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig eingetragen.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt worden.

Das Gliederungsschema der Bilanz nach § 266 HGB wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB erweitert. Dies betrifft folgenden Bilanzposten:

- Passiva: B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen.

Darüber hinaus wurden gemäß bzw. analog zu § 265 Abs. 6 HGB die Bezeichnungen von Posten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung an ihren tatsächlichen Inhalt angepasst.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird von dem Grundsatz der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Es wird vom Wahlrecht der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens entsprechend § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten entsprechend § 255 Abs. 2a HGB. Abgeschlossene Entwicklungsleistungen werden über deren unternehmensindividuelle Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen erfolgt gem. § 255 Abs. 1 HGB zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 HGB. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die beweglichen Vermögengegenstände des Anlagevermögens werden linear und pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter/Vermögensgenstände im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Im handelsrechtlichen Jahresabschluss wird analog verfahren.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB respektive zum niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 HGB.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die Ermittlung erfolgt auf Basis gewogener Durchschnittspreise oder zu einem niedrigeren anzusetzenden Marktpreis (Einkaufspreis) am Bilanzstichtag. Auf überalterte und schwergängige Vermögensgegenstände werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 2 und 3 HGB unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Der Ansatz entspricht den produktionsbezogenen Vollkosten.

Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten, den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung verursacht, sowie allgemeine Verwaltungsaufwendungen. Auf überalterte und schwergängige Erzeugnisse werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen vom Vorratsvermögen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Auf zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kredit- und Zinsrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag gebildet worden.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Die Umrechnung von in Fremdwährung vorhandenen Bankguthaben erfolgt im Geschäftsjahr bei Zahlungseingang bzw. Zahlungsausgang mit dem Tageskurs.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie die Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Da die Restlaufzeiten der betroffenen Salden unter einem Jahr betragen, werden alle Umrechnungsdifferenzen ergebniswirksam erfasst.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen und fällige Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert angesetzt.

Investitionszuschüsse und Investitionszulagen für Investitionen sind nicht von den Anschaffungskosten der bezuschussten Anlagengegenstände abgesetzt, sondern als Sonderposten passiviert. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wird über die Nutzungsdauer der betreffenden Vermögensgegenstände ertragswirksam vereinnahmt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verbindlichkeiten in ausreichender Höhe. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei einer Restlaufzeit der Rückstellungen von über einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt werden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die latenten Steuern werden auf temporäre Differenzen von Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz gemäß § 274 HGB gebildet. Eine Saldierung von Aktiven und Passiven latenten Steuern ist möglich. Ergibt sich insgesamt ein passiver Überhang, ist dieser gemäß § 274 Abs. 1 S. 1 HGB zu bilden. Ein aktiver Überhang kann gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB bilanziert werden. Der Berechnung liegen die zum Realisationszeitpunkt erwarteten Steuersätze zu Grunde, die am Bilanzstichtag gültig bzw. gesetzlich verabschiedet sind.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens, ausgehend von den historischen Anschaffungskosten und der Entwicklung der Abschreibungen, ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Der aus der Verschmelzung (Vgl. Anhang des Geschäftsjahres 2017) resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer resultiert vor allem aus langjährigen Kundenbeziehungen und einer langjährig erfahrenen Arbeitnehmerschaft.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Gesellschaft ist mit einem Anteil von 99,9 % an der in 2011 errichteten Gesellschaft LIFTKET India Private Limited, Gurgaon, Indien, beteiligt. Für den Zeitraum vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 weist die Tochtergesellschaft ein Ergebnis in Höhe von TINR -558 (-7 T€) und zum 31. März 2021 ein Eigenkapital in Höhe von TINR 10.958 (130 T€) aus. Die operative Geschäftstätigkeit wurde im Jahr 2018 eingestellt. Im Geschäftsjahr 2020 wurde die operative Geschäftstätigkeit wieder aufgenommen und in die Gesellschaft investiert. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt am 31. Dezember 2021 TINR 7.384 (87 T€).

Mit Kaufvertrag vom 2. Juli 2018 hat die Gesellschaft 100% der Anteile der CHAINMASTER GmbH, Eilenburg, erworben. Für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 weist die Tochtergesellschaft ein Ergebnis in Höhe von 0 T€ (da das Ergebnis des Geschäftsjahres von 1.200 T€ im Rahmen des in 2019 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages abgeführt worden ist) und zum 31. Dezember 2021 ein Eigenkapital in Höhe von 2.784 T€ aus.

Mit Kaufvertrag vom 27. Februar 2020 hat die Gesellschaft 100% der Anteile der LIFTKET Entertainment Inc., Lac-Beauport QC, Canada erworben. Für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 weist die Tochtergesellschaft ein Ergebnis in Höhe von TCAD 424 (286 T€) und zum 31. Dezember 2021 ein Eigenkapital in Höhe von TCAD 1.077 (726 T€) aus.

Die Gesellschaft ist mit einem Anteil von 100 % an der in 2021 errichteten Gesellschaft LIFTKET UK Ltd., Birkenhead, UK, beteiligt. Zum 31. Dezember 2021 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von 100 GBP aus. Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb wurde zum 1. Januar 2022 aufgenommen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen eine Schwestergesellschaft im Wert von 2,4 Mio. € werden aufgrund der Gewährung eines mittelfristigen Zahlungsziels als Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. Dauernde Wertminderungen liegen aufgrund von integrierten Finanzplanungen nicht vor.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von 288 T€ (Vj. 311 T€) und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 225 T€ (Vj. 195 T€) enthalten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 2.047 T€ (Vj. 2.440 T€) Forderungen gegenüber der CHAINMASTER GmbH (davon 1.200 T€ (Vj. 2.067 T€) aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages, 334 T€ (Vj. 1 T€) aus Lieferungen und Leistungen sowie 513 T€ (Vj. 372 T€) aus Umsatzsteuerforderungen), mit 1.899 T€ (Vj. 162 T€) Forderungen gegen die Movecat GmbH (Schwestergesellschaft) aus Lieferungen und Leistungen, mit 1.030 (Vj. 1.245 T€) Forderungen gegen die LIFTKET Entertainment Inc. aus Lieferungen und Leistungen, sowie mit 352 T€ (Vj. 204 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die LIFTKET India Private Ltd sowie mit 159 T€ Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen LIFTKET UK Ltd. Die Forderungen sind allesamt innerhalb des dem Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahres fällig.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen das Finanzamt i.H.v. 94 T€ (Vj. 22 T€) ausgewiesen. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 40 T€ (Vj. 40 T€) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle weiteren sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

Als Sonderposten werden gewährte Investitionszuschüsse und erhaltene Investitionszulagen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2021 wurden Beträge in Höhe von 13 T€ (Vj. 13 T€) vom Sonderposten für Investitionszuschüsse und 32 T€ (Vj. 52 T€) vom Sonderposten für Investitionszulagen aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Kundenverkehr (370 T€, Vj. 387 T€), für Personal (344 T€, Vj. 168 T€), für ausstehende Eingangsrechnungen (100 T€, Vj. 120 T€), für Beiträge und Gebühren (23 T€, Vj. 15 T€) sowie für Jahresabschlusskosten (74 T€, Vj. 66 T€).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 15.594 T€ (Vj. 14.782 T€) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus Darlehen nebst Zinsen. Des Weiteren sind Verbindlichkeiten gegenüber der CHAINMASTER GmbH aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8 T€ (Vj. 168 T€) enthalten.

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten unter Angabe der Restlaufzeiten ermittelt sich wie folgt:

in T€
31.12.2021 Gesamt Laufzeit bis 1 Jahr Laufzeit 2 bis 5 Jahre Laufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.421 5.795 32.626 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 727 727 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.603 8 15.595 0
sonstige Verbindlichkeiten 686 686 0 0
  55.437 7.216 48.221 0
in T€
31.12.2020 Gesamt Laufzeit bis 1 Jahr Laufzeit 2 bis 5 Jahre Laufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 50.107 5.057 12.750 32.300
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 513 513 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.949 168 14.782 0
sonstige Verbindlichkeiten 421 421 0 0
  65.990 6.159 27.532 32.300

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:

- Gewährte Grundschuld

- Sicherungsübereignung des Anlage- und Umlaufvermögens

- Verpfändung des Finanzanlagevermögens

- Sicherungsabtretung aller gewerblichen Schutzrechte

- Sicherungsabtretung aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Forderungen

- Verpfändung aller Bankguthaben

Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus temporären Differenzen in Folge der Kaufpreiszuordnung aufgrund der in 2017 durchgeführten Verschmelzung (Vgl. Anhang 2017) sowie aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt 410 T€ (Vj. 325 T€). Der Berechnung liegt ein kombinierter Ertragsteuersatz in Höhe von 29,83 % zu Grunde. Er berücksichtigt Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden aufgrund von verschmelzungsbedingten Abschreibungen in Höhe von 2,1 Mio. € (Vj. 2,1 Mio. €) (ohne Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 2,0 Mio. €, Vj. 2,0 Mio. €) passive latente Steuern in Höhe von 0,6 Mio. € (Vj. 0,6 Mio. €) aufgelöst. Diese minderten die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 2021 aufgrund der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens abzüglich Abschreibungen auf selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zusätzliche passive latente Steuern von 25 T€ (Vj. 44 T€) gebildet. Der Saldo der passiven latenten Steuern zum Stichtag beträgt 9,5 Mio. € (Vj. 10,1 Mio. €).

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Anteil der einzelnen Produktgruppen am Gesamtumsatz stellt sich wie folgt dar:

2021 2020
Bühne 19% 24%
Industrie 42% 33%
Windkraft 39% 43%

Die Umsatzerlöse konnten in folgenden geographischen Märkten erzielt werden:

2021 2020
Deutschland 37% 38%
EU 23% 25%
Drittland 40% 37%

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u.a. sonstige periodenfremde Erträge (37 T€, Vj. 28 T€), Erträge aus Kursdifferenzen (137 T€, Vj. 98 T€), Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens (45 T€, Vj. 65 T€) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (13 T€, Vj. 77 T€) enthalten.

In dem Posten Personalaufwand sind öffentliche Zuwendungen (Kurzarbeitergeld) in Höhe von 193 T€ (Vj. 748 T€) saldiert. Dabei handelt es sich um Erträge außergewöhnlicher Größenordnung bzw. Bedeutung gemäß § 285 Nr. 31 HGB.

Die in den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthaltenen verschmelzungsbedingten Abschreibungen in Höhe von 4,1 Mio. € (Vj. 4,1 Mio. €) stellen Aufwendungen außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung gem. § 285 Nr. 31 HGB dar.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (30 T€, Vj. 8 T€) und aus Kursdifferenzen (24 T€, Vj. 286 T€).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die Gewerbesteuer 2021 von 1,7 Mio. €, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 2021 von 1,8 Mio. € und betreffen aufgrund der seit 2019 bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft LIFTKET sowie die CHAINMASTER GmbH. Weiterhin sind Erträge aus latenten Steuern von 0,6 Mio. € sowie 0,1 Mio. € Gewerbesteuererstattungen für Vorjahre enthalten.

5. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft ist als Mutterunternehmen zur Aufstellung eines Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 für den kleinsten Kreis von Unternehmen verpflichtet. Der Abschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die AF Lifting Holding GmbH, München.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Miete und Leasing 430 T€
Bestellobligo 874 T€

Personalentwicklung

Der durchschnittliche Personalbestand ohne Geschäftsführer und Auszubildende setzt sich wie folgt zusammen:

2021 2020
Gewerbliche Arbeitnehmer 152 170
Angestellte 61 64
Personal gesamt 213 234

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr 2021 an:

Herr Dipl-Ing. Jürgen Dlugi, Leipzig, hauptberuflich.

Auf die Angabe gemäß § 285 Nr. 9a und b HGB wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar entfällt mit 38 T€ auf Abschlussprüfungsleistungen. Für Steuerberatungsleistungen fielen 16 T€ sowie für sonstige Leistungen 5 T€ an.

Angaben gem. § 285 Nr. 19 HGB

Zur Absicherung von Dollarkursschwankungen in 2022 wurde im Geschäftsjahr 2021 ein Devisentermingeschäft abgeschlossen. Demnach hat die Gesellschaft die Möglichkeit monatlich bis Dezember 2022 bis zu 200.000 USD (gehebelt) zu einem festgeschriebenen Kurs zu tauschen. Der Marktwert bei einer Bewertung zu Mark-to-Market-Niveau beträgt -45 T€ zum Bilanzstichtag. Eine bilanzielle Berücksichtigung ist unterblieben.

Angaben gem. § 285 Nr. 22 HGB

Vom Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungsleistungen 2021 i.H.v. 823 T€ (Vj. 642 T€) wurden 115 T€ (Vj. 146 T€) aktiviert. Hierbei handelt es sich um die Neuentwicklung von Elektrokettenzügen.

Angaben gem. § 285 Nr. 23 HGB

Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken von Darlehen (Stand 31. Dezember 2021: 38,2 Mio. €) wurde im Geschäftsjahr 2021 ein Zins-CAP über eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025 abgeschlossen. Es liegt eine Bewertungseinheit mit einem Grundgeschäft gemäß § 254 HGB vor, da die Laufzeit sowie der Nominalbetrag des Zins-CAPs identisch zum Grundgeschäft sind. Es werden variable Zinssätze begrenzt. Der Marktwert des Zins-CAPs (251 T€) wurde seitens der Bank unter Ableitung des indikativen Preises (Mark-to-Market) ermittelt.

Angaben gem. § 285 Nr. 28 HGB

Entsprechend § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre bzgl. der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens i.H.v. 287 T€ (nach Abzug der dafür gebildeten passiven latenten Steuern).

Nachtragsbericht

Im Aufstellungszeitraum des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 hat sich die Ukraine-Krise wesentlich verschärft. Die tatsächlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft können aktuell nicht prognostiziert werden. Es ist allerdings mit einer weiteren Verschärfung auf dem Beschaffungsmarkt zu rechnen.

 

Wurzen, 25. März 2022

LIFTKET Hoffmann GmbH

Jürgen Dlugi, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 349.512,00 115.029,00 0,00 0,00 464.541,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.962.872,52 4.900,35 0,00 0,00 40.967.772,87
3. Entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert 30.211.727,09 0,00 0,00 0,00 30.211.727,09
4. Geleistete Anzahlungen 73.033,00 42.000,00 0,00 0,00 115.033,00
  71.597.144,61 161.929,35 0,00 0,00 71.759.073,96
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.955.558,39 74.211,61 0,00 17.065,87 11.046.835,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.542.867,06 2.400,00 0,00 0,00 17.545.267,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.309.028,71 242.356,86 103.304,94 21.500,00 5.469.580,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.718,02 365.465,87 0,00 -38.565,87 363.618,02
  33.844.172,18 684.434,34 103.304,94 0,00 34.425.301,58
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.159.493,97 293,15 0,00 0,00 17.159.787,12
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.400.000,00 0,00 0,00 0,00 2.400.000,00
  19.559.493,97 293,15 0,00 0,00 19.559.787,12
  125.000.810,76 846.656,84 103.304,94 0,00 125.744.162,66
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 24.226,79 30.735,00 0,00 0,00 54.961,79
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.979.428,09 1.902.677,44 0,00 0,00 9.882.105,53
3. Entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert 8.056.460,64 2.014.115,16 0,00 0,00 10.070.575,80
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  16.060.115,52 3.947.527,60 0,00 0,00 20.007.643,12
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.758.054,65 360.206,34 0,00 0,00 5.118.260,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.328.025,78 1.123.948,97 0,00 0,00 14.451.974,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.932.523,45 422.921,16 101.162,48 0,00 4.254.282,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  22.018.603,88 1.907.076,47 101.162,48 0,00 23.824.517,87
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 198.339,52 0,00 0,00 0,00 198.339,52
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  198.339,52 0,00 0,00 0,00 198.339,52
  38.277.058,92 5.854.604,07 101.162,48 0,00 44.030.500,51
Restbuchwerte
Stand 31.12.2021
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 409.579,21 325.285,21
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.085.667,34 32.983.444,43
3. Entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert 20.141.151,29 22.155.266,45
4. Geleistete Anzahlungen 115.033,00 73.033,00
  51.751.430,84 55.537.029,09
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.928.574,88 6.197.503,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.093.292,31 4.214.841,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.215.298,50 1.376.505,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 363.618,02 36.718,02
  10.600.783,71 11.825.568,30
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.961.447,60 16.961.154,45
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.400.000,00 2.400.000,00
  19.361.447,60 19.361.154,45
  81.713.662,15 86.723.751,84

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

2021 konzentrierte sich die LIFTKET Hoffmann GmbH, Wurzen, (im Folgenden auch "LIFTKET" genannt) auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Elektrokettenzügen mit einer unverändert hohen Fertigungstiefe. Unsere Elektrokettenzüge verkaufen wir in den drei Sparten Industrie, Bühne und Windkraft.

Vor allem die Corona-Pandemie (C-19) hat dazu geführt, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung weltweit in 2020 ein Minus von 3,1 % zu verzeichnen hatte und das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 4,6 % gesunken ist. Demgegenüber hat sich die Wirtschaft in 2021 stark erholt. Dies hat zu einem weltweiten Wachstum von 5,9 % geführt. Das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist in 2021 um 2,7 % gestiegen. Die Entwicklung in 2021 war zweigeteilt. In der ersten Jahreshälfte gab es einen schnellen Erholungsprozess, wobei in zahlreichen Ländern die Wachstumsraten durch Basiseffekte überzeichnet wurden. In der zweiten Jahreshälfte gestaltete sich die wirtschaftliche Entwicklung zunehmend zäher. Pandemiebedingte Rückschläge sowie angebotsseitige Engpässe führten zu Verzögerungen im Aufholprozess. Darüber hinaus waren in 2021 Lieferengpässe und Lieferkettenschwierigkeiten zu verzeichnen, was zu einer Verlangsamung des Anstiegs der Wirtschaftsleistung führte.

Dem deutschen Maschinen- und Anlagebau ist im Geschäftsjahr eine sehr starke Aufholjagd gelungen. Insgesamt ist ein Auftragszuwachs im Vergleich zu 2020 von 32% zu verzeichnen.

Durch entsprechende Förderungen sowie schrittweisen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen hat die Kultur- und Kreativitätswirtschaft ab dem 2. Halbjahr 2021 wieder etwas an Fahrt aufgenommen. Die Umsätze der Branche, die zwar gegenüber 2020 erhöht werden konnten, liegen weiterhin stark unter den Werten von 2019.

Die Windenergie konnte auch weiterhin einen steigenden Anteil an der Stromerzeugung in Deutschland verzeichnen. Im Jahr 2021 wurden auch mehr Windenergieanlagen als 2020 gebaut. Das Jahr 2021 war darüber hinaus für die Offshore-Windenergie weltweit ein Rekordjahr.

Der Weltrohstoffpreis-Index zog im Verlauf des Jahres 2021 weiter stark an.

Diese gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und die Corona-Pandemie prägten und beeinflussten ebenfalls die Geschäftsentwicklung der LIFTKET Hoffmann GmbH in 2021. Hierbei war zum einen auch bei uns eine Nachfragebelebung (vor allem im Industrie-Bereich) zu spüren, wobei wir zum anderen Herausforderungen im Zusammenhang mit Rohstoffverfügbarkeiten sowie -preiserhöhungen zu managen hatten.

LIFTKET Hoffmann GmbH bietet weiterhin durch die Eigenfertigung mit hoher Fertigungstiefe ein sehr attraktives Preis-Qualitätsverhältnis.

Durch stetige Produktverbesserungen, Vereinheitlichungen und konsequente Fokussierung auf die Wünsche der Kunden konnten auch in 2021 neue Kundenkreise mit unterschiedlichen zukunftsträchtigen Anwendungsbereichen erschlossen werden.

2. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a. Ertragslage

LIFTKET Profit and Loss
in T€
Jan-Dez 21 IST in % GL Jan-Dez 20 IST in % GL Diff
T€
Diff
%
Umsatzerlöse 49.541   46.814   +2.727 6%
Bestandsveränderung 930   -10      
akt. EL 115   146      
Gesamtleistung (GL) 50.586 100% 46.950 100% +3.636 8%
Materialaufwand -23.184 -46% -21.736 -46% (1.448) 7%
Rohergebnis (GM) 27.402 54% 25.214 54% +2.188 9%
Personalaufwand -9.820 -19% -8.634 -18% (1.186) 14%
sonstige betr. Aufwendungen -3.711 -7% -4.458 -9% +747 -17%
sonstige betriebliche Erträge 359 1% 395 1% (36) -9%
EBITDA 14.230 28% 12.517 27% +1.713 14%
Abschreibungen -1.727 -3% -1.788 -4% +61 -3%
EBITA 12.503 25% 10.729 23% +1.774 17%
Abschreibungen PPA -4.128 -8% -4.128 -9% +0 0%
EBIT 8.375 17% 6.601 14% +1.774 27%
Finanzergebnis -1.966 -4% -1.990 -4% +24 -1%
EAV CM 1.200   2.067      
Ertragsteuern, sonst. Steuern -2.828 -6% -2.656 -6% (172) 6%
JAHRESERGEBNIS 4.781 9% 4.022 9% +759 19%

Insgesamt war das Geschäftsjahr 2021 von einer positiven Nachfragesituation nach unseren Produkten gekennzeichnet. Gemessen am ersten Halbjahr 2021 konnten wir im zweiten Halbjahr 2021 nochmals um 10% zulegen.

Final liegt der Umsatz 2021 über Plan sowie Vorjahr. Einem Umsatzwachstum von 39 % (Vorjahr: Rückgang 21 %) im Bereich Industrie stehen Umsatzrückgänge von 14 % (Vorjahr: 51 %) im Bereich Bühne sowie 4 % (Vorjahr: Anstieg um 34 %) im Bereich Wind gegenüber. Dies korreliert bei der Industrie mit der Branchenentwicklungen 2021.

Das Materialaufwandsratio ist unverändert zum Vorjahr. Hier heben sich positive Effekte aus Verschiebungen innerhalb der Spartenumsätze und gegenläufige Effekte aus Materialpreissteigerungen gegeneinander auf.

Das Rohergebnis ist prozentual gemessen an der Gesamtleistung insoweit ebenfalls unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt ist das Rohergebnis um 2,2 Mio. € auf 27,4 Mio. € gestiegen.

Der gestiegene Personalaufwand ist auf im Vergleich zum Vorjahr höhere Sonderzahlungen, höhere EKZ-Boni (EKZ = Elektrokettenzug), weniger Kurzarbeit (KUG) sowie durchgeführte Lohnanpassungen zurückzuführen. Ursächlich für diese Entwicklungen ist die im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Geschäftslage.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen absolut unter Plan- & Vorjahresniveau. Die Aufwendungen sind prozentual im Verhältnis zur Gesamtleistung 2 % niedriger im Vergleich zum Vorjahr und absolut um 0,7 Mio. € niedriger. Dies resultiert hauptsächlich aus nicht voll ausgeschöpften Budgets (und Budgetkontrolle), aus kostenbewusstem Ausgabeverhalten, niedrigeren mit dem Umsatz einhergehenden Aufwendungen als auch erzielten Einsparungen. Ferner waren im Vergleich zum Vorjahr weniger Aufwendungen für Reparatur und Instandhaltung sowie Währungsdifferenzen zu verzeichnen. Darüber hinaus wirkte auch die Umstellung bei dem Bezug von Speditionsleistungen positiv.

Das EBITDA ist absolut und relativ höher als im Vorjahr sowie gegenüber der Planung - und unverändert weiterhin auf einem sehr hohen Niveau von 28% gemessen an der Gesamtleistung.

Im Rahmen der Verschmelzung der wirtschaftlichen Vorgängergesellschaft auf die LIFTKET zum 1. Januar 2017 (siehe Lagebericht 2017) erfolgte eine Kaufpreisaufteilung auf diverse Vermögensgegenstände. Die daraus folgenden Abschreibungen (Abschreibungen PPA von 4,1 Mio. € p.a.) betreffen hauptsächlich Abschreibungen auf die Marke, den Firmenwert, unsere Technologie sowie den Maschinenpark.

Mit Kaufvertrag vom 2. Juli 2018 hat die Gesellschaft 100% der Anteile der CHAINMASTER GmbH, Eilenburg, (nachfolgend auch CHAINMASTER) erworben. Für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 weist die Tochtergesellschaft ein Ergebnis in Höhe von 1.200 T€ (Vj. 2.067 T€) aus, welches im Rahmen des ab 2019 geltenden Gewinnabführungsvertrages an LIFTKET abgeführt wird. Das Eigenkapital unserer Tochtergesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2021 unverändert 2.784 T€. Der Ergebnisrückgang unserer Tochtergesellschaft geht vor allem mit C-19 und dem wesentlichen Rückgang von Aktivitäten - welche 2021, entgegen dem Vorjahr, das gesamte Jahr bei unserer Tochtergesellschaft wirkten - der Kunst- und Kulturszene einher.

Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Entlastungen aus der Veränderung der passiven latenten Steuern, welche hauptsächlich aus der Verschmelzung der wirtschaftlichen Vorgängergesellschaft zum 1. Januar 2017 resultieren.

Der in 2021 realisierte Anstieg des EBITDA konnte den Rückgang des Ergebnisses unserer Tochtergesellschaft überkompensieren. Insoweit konnten wir entgegen unserer Prognose das Jahresergebnis 2021 gegenüber 2020 steigern.

b. Finanzlage

2021
TEUR
2020
TEUR
1. Jahresüberschuss 4.781 4.022
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.855 5.916
3. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf das Finanzanlagevermögen 0 0
4. +/- Zunahme/Abnahme der sonstigen Rückstellungen und der Steuerrückstellungen -1.165 1.307
5. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -643 -653
6. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -9 -5
7. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -5.992 -2.480
8. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 309 55
9. + Aufwendungen für Zinsen und ähnliche Gebühren 1.967 1.995
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 5.103 10.157
1. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 11 5
2. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -684 -663
3. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -162 -181
4. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -783
5. + Einzahlungen aus Ergebnisabführungsverträgen 2.067 4.363
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1.232 2.741
1. + Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten (Bankverbindlichkeiten) 0 0
2. - Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten (Bankverbindlichkeiten) -11.670 -6.618
3. - Auszahlungen aus der Tilgung Gesellschafterdarlehen 0 0
4. - Zahlungen Zinsen und ähnliche Gebühren -1.170 -1.040
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -12.840 -7.658
Veränderung des Finanzmittelfonds -6.505 5.240
Finanzmittelfonds am Periodenbeginn 11.451 6.211
Finanzmittelfonds am Periodenende 4.946 11.451
Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes: 4.946 11.451
Flüssige Mittel 4.946 11.451
Kontokorrentkredit 0 0

Entgegen unserer Prognose war ein wesentlicher Rückgang des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit 2021 gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dies resultiert trotz Ergebnisanstieg vor allem aus der angestiegenen Kapitalbindung im Vorratsvermögen und bei den Forderungen (teilweise aufgrund von Stichtagseffekten).

c. Vermögenslage

LIFTKET balance sheet
in T€
31.12.2021 Diff. 31.12.20 / 31.12.2021 IST 31.12.2020
Immaterielle Vermögensgegenstände 51.751 (3.786) 55.537
Sachanlagen 10.601 (1.225) 11.826
Finanzanlagen 19.362 1 19.361
ANLAGEVERMÖGEN 81.714 (5.010) 86.724
Vorräte 10.967 1.476 9.491
Forderungen aus L+L 7.624 934 6.690
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.487 1.435 4.052
Sonstige Vermögensgegenst. & ARAP 427 92 335
Flüssige Mittel 4.946 (6.506) 11.452
UMLAUFVERMÖGEN 29.451 (2.569) 32.020
AKTIVA 111.165 (7.579) 118.744
gezeichnetes Eigenkapital 486 - 486
Kapitalrücklage 22.764 - 22.764
Gewinnvortrag 15.915 4.023 11.892
Jahresüberschuss 4.781 759 4.022
EIGENKAPITAL 43.946 4.782 39.164
SONDERPOSTEN für Zuschüsse & Zul. 301 (45) 346
Steuerrückstellungen 1.021 (1.319) 2.340
sonstige Rückstellungen 938 155 783
RÜCKSTELLUNGEN 1.959 (1.164) 3.123
Verbindlichkeiten geg. Kreditinstituten 38.421 (11.686) 50.107
Verb aus L+L 727 214 513
Verb gegen verb Unt 15.603 653 14.950
sonstige Verbindlichkeiten 686 265 421
VERBINDLICHKEITEN 55.437 (10.554) 65.991
Passive latente Steuern 9.522 (598) 10.120
PASSIVA 111.165 (7.579) 118.744

Das Geschäftsjahr 2021 war von einer zurückhaltenden Investitionstätigkeit in immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (vor allem Drehzentrum, Transportmittel und IT-Hardware) in Höhe von 0,8 Mio. € geprägt. LIFTKET investierte wie im Vorjahr in Entwicklungsleistungen (Zugang 0,1 Mio. €) für zukünftige Produktverbesserungen sowie in effizientere Produktionsprozesse und Technik.

Dem gegenüber stehen Abschreibungen von 5,9 Mio. € (davon 4,1 Mio. € aus der PPA).

In diesem Zusammenhang waren stille Reserven auf Maschinen (1,4 Mio. €; Nutzungsdauer 7 Jahre), Modelle (0,2 Mio. €; Nutzungsdauer 5 Jahre), unfertige Erzeugnisse (0,5 Mio. €), die Marke LIFTKET (30,6 Mio. €; Nutzungsdauer 25 Jahre), Technologien (9,9 Mio. €; Nutzungsdauer 15 Jahre) sowie einen entgeltlich erworbenen Firmenwert (30,2 Mio. €; Nutzungsdauer 15 Jahre) zu allokieren. Dem gegenüber waren passive latente Steuern von 12,7 Mio. € zu berücksichtigen. Die Abschreibungen auf diese Vermögenswerte erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Im Geschäftsjahr wurden somit Abschreibungen aufgrund der Verschmelzung i.H.v. 4.128 T€ (Vj. 4.128 T€) vorgenommen.

Wie zum Vorjahresstichtag resultieren die Ausleihungen an verbundene Unternehmen aus der Gewährung von mittelfristigen Zahlungszielen. Dauernde Wertminderungen liegen weiterhin nicht vor.

Die Vorräte beinhalten angemessene Reichweitenabschläge von 1,6 Mio. € (Vorjahr 1,5 Mio. €). Der Anstieg der Vorräte ist zu 1/3 auf Rohstoffe sowie 2/3 auf höhere UE/FE zurückzuführen. Der Anstieg der UE/FE geht einher mit dem Umsatzanstieg. Die höheren Bestände der Rohstoffe stehen im Zusammenhang mit der Absicherung der Materialverfügbarkeit und gestiegenen Rohstoffpreisen.

Der Anstieg der Forderungen ist im Wesentlichen leistungsinduziert und resultiert auch aus Stichtagseffekten.

Unser kurzfristiges Vermögen überdeckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen bei Weitem.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen hauptsächlich Darlehensverpflichtungen bezüglich der Kaufpreiszahlung für die wirtschaftliche Vorgängergesellschaft und der Akquise von CHAINMASTER im August 2018. Die Darlehenstilgungen erfolgten 2021 planmäßig. Darüber hinaus konnten 2021 Sondertilgungen in erheblichem Umfang vorgenommen werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen weiterhin auf niedrigem Niveau. Grundsätzlich werden alle Skontomöglichkeiten in Anspruch genommen.

d. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das EBITDA und der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Die Umsatzerlöse, und das EBITDA konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Dies resultiert aus der Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit, dem Produktmix sowie Prozessoptimierungen. Aufgrund von Kapitalbindungen im Working-Capital reduzierte sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr.

Unsere wichtigsten nicht finanziellen Leistungsindikatoren sind die Kundenklassifizierung, das Beschaffungsmanagement sowie gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter.

Für das Erreichen unserer Ziele bilden unsere Mitarbeiter die wichtigste Basis. In diesem Zusammenhang überwachen wir verschiedene Kennzahlen (bspw. die Gesundheitsrate).

Darüber hinaus bezieht sich das Working-Capital-Programm hauptsächlich auf den Bestand an Vorräten sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ein Ziel dabei ist generell den Bestand an Rohstoffen zu reduzieren. Aufgrund der aktuellen Beschaffungslage steht momentan jedoch eher die Versorgungssicherheit im Fokus. Hierbei findet ein Monitoring von Reichweiten, Mindestbeständen etc. fortlaufend statt.

Im Rahmen des Umweltmanagements werden verschiedene Kennzahlen und Indikatoren bezüglich des Verbrauchs von Medien gemessen und auch Einsparpotentiale verifiziert. Ferner fördert die Gesellschaft das umweltbewusste Verhalten ihrer Mitarbeiter. Die Indikatoren liegen auf geplantem Niveau. Allerdings war ein Anstieg der Energiekosten sowie leistungsbedingt des Energieverbrauchs festzustellen.

e. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die in den Jahren bis 2019 erfolgte Geschäftsausweitung - welche zu steigenden Umsätzen und Ergebnissen führte - konnte in 2020 aufgrund C-19 nicht fortgesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2021 konnten wir Umsatz und EBITDA im Vergleich zum Vorjahr steigern und liegen hierbei über Plan.

Im ersten Halbjahr 2021 konnten wir den Umsatz im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2020 um 5,5 Mio. € steigern. Hierzu haben alle Sparten beigetragen. Im zweiten Halbjahr 2021 konnten wir über das hohe Niveau des ersten Halbjahres hinaus erneut ein Umsatzwachstum von 12 % erzielen.

Durch Effizienzsteigerungen, Einsparungen und sehr gutes Budgetmanagement konnten wir ein EBITDA prozentual auf unverändertem sehr hohem Niveau der Vorjahre erzielen.

Wie prognostiziert waren wir in 2021 stets in der Lage unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Unter Berücksichtigung aller Herausforderungen - vor allem im Zusammenhang mit C-19 und dem Beschaffungsmarkt - bewerten wir das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 dennoch positiv.

Vor dem Hintergrund der soliden finanziellen Lage des Unternehmens sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

3. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in den Standort Wurzen im Allgemeinen und in die Produktions- und Montage-Kapazitäten im Speziellen investieren. Ebenso werden wir in die Aufbau- und Ablauforganisation der LIFTKET-Gruppe investieren. Des Weiteren werden wir unsere globalen Vertriebsaktivitäten ausweiten. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Fördertechnik- und Hebezeuge-Industrie bietet sowohl national als auch international große Wachstumspotenziale.

In unserer Planung 2022 gehen wir von einem Umsatzwachstum von ca. 10 % gegenüber 2021 aus. Wir planen unverändert für 2022 ein sehr hohes EBITDA von ca. 27 % gemessen an der Gesamtleistung zu erzielen. Das Jahresergebnis 2022 wird demnach merklich über dem Jahresergebnis 2021 erwartet. Unverändert werden wir auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sollte im Zusammenhang mit dem erwarteten Ergebnis und den in 2022 weiter betriebenen working-capital Maßnahmen wesentlich über dem Niveau von 2021 liegen.

4. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die weltweiten politischen Krisenherde und die zunehmend protektionistische Wirtschaftspolitik einiger Länder stellen eine Gefahr für das Unternehmen dar, das in 2021 ca. 63 % des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet. Eine weitere Zuspitzung dieser Entwicklung sowie die weiterhin bestehenden Unsicherheiten durch C-19, der Lieferkettenproblematik und der sich in 2022 sehr verschärften Ukraine-Krise können die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen.

Hieraus können für das Unternehmen erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Dabei muss konstatiert werden, dass die zukünftigen Auswirkungen der aktuellen Ukraine-Krise nicht konkret verifizierbar sind. Wir schätzen derzeit, dass wir zukünftige Umsatzrückgänge auf den Märkten in der Ukraine und Russland durch andere Absatzgebiete kompensieren können. Allerdings könnte sich hierdurch unser geplantes Wachstum etwas verlangsamen. Ferner ist mit weiter steigenden Energiekosten zu rechnen, die unsere Ertragslage belasten werden.

Produktionsbedingte Risiken

Im Rahmen unserer Ablauforganisation bestehen generelle Risiken im Zusammenhang mit der zeitnahen und qualitativen Verfügbarkeit von Beschaffungsmaterial, kapazitativen Engpässen in der Produktion sowie der weiteren Verfügbarkeit von Fachpersonal. Gegebenenfalls auftretende C-19 bedingte Quarantäne-Maßnahmen oder Lieferschwierigkeiten auf dem Beschaffungsmarkt könnten unverändert zu Produktionsengpässen führen.

Ertragsorientierte Risiken

Aufgrund von Zusammenschlüssen und Übernahmen größerer Wettbewerber und der damit einhergehenden Unsicherheit auf Kundenebene haben die Wettbewerbsrisiken in der Branche kurzfristig eher abgenommen. Da unsere Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile und LIFTKET eine hohe Flexibilität bieten, gehen wir davon aus, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen können. Weitere Ertragschancen ergeben sich aus unseren Investitionen in den globalen Vertrieb.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken bzw. Forderungsausfallrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen generell.

Finanzielle Risiken bestehen des Weiteren bei zukünftig ansteigendem allgemeinem Zinsniveau. Für ein Teil unserer Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben wir dieses Risiko mit einem Zins-CAP begrenzt. Der Zins-CAP weist zum 31. Dezember 2021 einen positiven Marktwert aus.

Ferner sichert sich die Gesellschaft im Rahmen eines Devisentermingeschäfts bis zum zweiten Halbjahr 2022 Dollarkurse als sichere Kalkulationsgrundlage. Das Devisentermingeschäft weist zum 31. Dezember 2021 einen leicht negativen Marktwert aus.

Weitere derivative Finanzinstrumente werden aktuell im Unternehmen nicht eingesetzt.

5. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Weiterentwicklung unserer elektrischen Hebezeuge an die stetig steigenden Anforderungen unserer Kunden hinsichtlich Platzverbrauch, Laufruhe und Leistungsparameter, wie Hubhöhe und Geschwindigkeit.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist dabei unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt waren 14 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung im Jahr 2021 tätig. Unsere Gesellschaft trug in diesem Zusammenhang Aufwendungen im Geschäftsjahr 2021 von ca. 0,8 Mio. €.

 

Wurzen, 25. März 2022

LIFTKET Hoffmann GmbH

Jürgen Dlugi, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LIFTKET Hoffmann GmbH, Wurzen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LIFTKET Hoffmann GmbH, Wurzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LIFTKET Hoffmann GmbH, Wurzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebricht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.

Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 25. März 2022

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)

Werner Remme, Wirtschaftsprüfer

Stefan Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Angabe gemäß § 328 Abs. 1a HGB über die Feststellung des Jahresabschlusses

In der Gesellschafterversammlung am 22. Dezember 2022 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 festgestellt.

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