W+O Versicherungsservice GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Oliver Henche seit 15.10.2024 | Geschäftsführer |
Dirk Weißner seit 15.10.2024 | Geschäftsführer |
Verena Deliano seit 28.1.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 54.00% | |
| 22.00% | |
| 13.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AUTOHAUS OSTERMAIER GMBHVilsbiburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Registergericht Landshut, HRB 1570Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Autohaus Ostermaier GmbH unterhält sieben Autohäuser, davon zwei in Vilsbiburg, in Eggenfelden, in Landshut, in Mühldorf am Inn, in Waldkraiburg und Straubing. Zweck ist der Vertrieb von Kraftfahrzeugen (insbesondere der Marken Volkswagen, Audi, Skoda und Seat/Cupra), Kraftfahrzeugteilen und -zubehör, der Betrieb einer Reparaturwerkstatt, die Vermietung von Fahrzeugen, Fahrzeugleasing und die Vermittlung von Finanzierungen für den Verkauf von Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Reparaturen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch globale Krisen belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (=BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 0,3 v.H. niedriger als im Vorjahr. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 v.H. höher. Laut der ifo Konjunkturprognose vom März 2024 ist die deutsche Wirtschaft wie gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab: Dort ist nicht nur die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten. Auch 2023 war der deutsche Automarkt lange nicht mehr so stark wie in den Vorkrisenjahren. Mit 2,84 Millionen Neuzulassungen (Vorjahr 2,65 Millionen) erreichte er zum Abschluss wieder nur ein mäßiges Jahr, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mit. Dies sind 7,3 v.H. mehr als im Jahr 2022. 67,1 Prozent der 2023 neu zugelassenen Fahrzeuge entfielen auf gewerbliche Halter (+12,4 v.H.), 32,8 Prozent auf Privatpersonen (-1,9 v.H.). Der Anteil der benzinbetriebenen Fahrzeuge lag mit 34,4 v.H. über dem Vorjahresniveau (32,6 v.H.), der Anteil der dieselbetriebenen Fahrzeuge belief sich auf 17,1 v.H. (Vorjahr 17,8 v.H.). Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. Die hybridangetriebenen Fahrzeuge erreichten einen Anteil von 29,5 v.H. (+1,6 v.H.), Elektro-PKW wiesen einen Anteil von 18,4 v.H. (+11,4 v.H.) auf. Die Nutzfahrzeuge schlossen das Jahr 2023 ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Der Anteil an Volkswagen Neufahrzeugen betrug 519.089 Fahrzeuge, somit ein Marktanteil von 18,2 v.H., dies bedeutet einen Anstieg von +7,9 v.H. Der Anteil an AUDI-Neufahrzeugen betrug 246.880 Fahrzeuge, d.h. ein Marktanteil von 8,7 v.H. und eine Veränderung gegenüber 2022 von +15,7 v.H. Der SKODA-Anteil an Neufahrzeugen betrug 168.561 Fahrzeuge, d.h. ein Marktanteil von 5,9 v.H. und eine Veränderung gegenüber 2022 von +17,1 v.H. Mit 132.624 Fahrzeugen erreichte die Marke Seat einen Marktanteil von 4,7 v.H., eine Veränderung gegenüber dem Vorjahr von +18,8 v.H. Der Markt für Gebrauchtwagen legte gegenüber dem Vorjahr leicht zu. Die Anzahl der Pkw-Besitzumschreibungen lag mit 6,031 Mio. im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 (5,642 Mio.) auf einem ansteigenden Niveau, dies bedeutet eine Zunahme von +6,9 v.H. Allgemein ist die Ertragslage der VW- und AUDI-Händler in Deutschland 2023 noch zufriedenstellend. 2. Geschäftsverlauf und Lage 2.1 Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr stiegen die Gesamtumsatzerlöse mit EUR 210,9 Mio. gegenüber dem Vorjahr mit EUR 191,7 Mio. um EUR 19,2 Mio., dies entspricht einem Anstieg von 10,0 %. Die Umsatzerlöse gliedern sich in den Vertrieb von neuen Kraftfahrzeugen mit insgesamt 20,0 %, in den Vertrieb von Gebrauchtfahrzeugen mit 58,8 %, Provisionserlöse mit 4,4 %, mit 14,5 % After Sales und mit 2,3 % in die sonstigen Erlöse. Der Umsatzanstieg resultierte im Wesentlichen aus dem Vertrieb der Gebrauchtfahrzeuge. Für die Neuwagen-Sparte bleibt zu berücksichtigen, dass die Großkundengeschäfte die Umsatzerlöse dahingehend beeinflussen, dass diese Geschäfte als Agenturgeschäft der Hersteller abgebildet werden und sich nicht in den Umsatzerlösen der Gesellschaft widerspiegeln. Der Verkauf von Neu- und Vorführfahrzeugen der Marken VW (+4 Einheiten), Audi (+95 Einheiten), Skoda (+70 Einheiten) und Seat (- 108 Einheiten) hat im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 61 Einheiten zugenommen. Im Vertrieb von gebrauchten Fahrzeugen stieg der Umsatz um 6,2 % (EUR +7,45 Mio.) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung in der Gebrauchtwagensparte ist auf den höheren Absatz (+400 Einheiten) bei rückläufigen durchschnittlich erzielten Verkaufserlösen zurückzuführen.
m Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich der Umsatz im Bereich After-Sales um 17,1 v.H. Die übrigen Umsatzerlöse bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres. 2.2 Ertragslage Die Vorjahreswerte zur Ertragslage sind nur bedingt vergleichbar, da diese nicht die ersten 4 Monate 2022 der zum 30. April 2022 auf die Gesellschaft angewachsene Ostermaier Straubing GmbH & Co. KG enthalten. Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss von TEUR +892 abgeschlossen und lag damit um TEUR 128 unter dem Geschäftsjahr 2022. Der Rohgewinn verbesserte sich um TEUR 4.569 auf TEUR 44.798 gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ist im Wesentlichen durch den Fahrzeug-Vertrieb und den Aftersales-Bereich begründet. Dem Anstieg der Umsatzerlöse (10,0 %) stand eine Zunahme des Materialeinsatzes (9,8 %) gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Erträge bewegen sich aufgrund höheren Versicherungsentschädigungen und der Auflösung von Rücknahmeverpflichtungen mit TEUR 751 über dem Niveau des Vorjahres. Der Personalaufwand beträgt TEUR 26.301 bei einer steigenden Mitarbeiteranzahl verbunden mit einem deutlich gestiegen Lohn- und Gehaltsniveau. Der Anstieg der Mitarbeiter ist durch die Ausbildungsoffensive begründet, die Anzahl der Auszubildenden hat sich nahezu verdoppelt. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erhöhten sich um TEUR 499 im Geschäftsjahr auf TEUR 1.921 (Vj. TEUR 1.422). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. sonstige Steuern) des Geschäftsjahres 2023 lagen mit TEUR 15.053 um TEUR 1.328 über dem Vorjahr und sind im direkten Zusammenhang mit der Steigerung der operativen Leistung zu sehen. Die Reduzierung der neutralen Erträge um TEUR 213 gegenüber dem Vorjahr sind auf geringere Auflösungen von Rückstellungen wie auch geringere Erträge auf Herabsetzung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferung und Leistung zurückzuführen. Das EBIT ist insgesamt um TEUR 1.110 auf TEUR +3.152 (Vj. TEUR 2.042) gestiegen. Das Finanzergebnis (Zinserträge und -aufwendungen) verschlechterte sich um TEUR -1.036 gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ist auf die ungünstigen Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen zurückzuführen. 2.3 Finanzlage Das Eigenkapital erhöhte sich um das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 892 auf TEUR 10.790. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 13,4 % (Vj. 13,6 %) bei einer um TEUR 8.101 gestiegenen Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen, Lieferanten, Gesellschafter und die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 82,5 % (Vj. 80,5%) der Bilanzsumme. Davon stellen 51,9 % (Vj. 58,8 %) der Bilanzsumme Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar. In diesen Verbindlichkeiten i. H. v. TEUR 41.914 sind von den Herstellern an Kreditinstitute verkaufte Forderungen aus Fahrzeuglieferungen i. H. v. TEUR 8.378 enthalten, die unverzinslich sind. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferung- und Leistungen um TEUR 6.032 ist dem Zukauf junger Werkswagen im November und Dezember bei der Vehicle Trading International GmbH, kurz VTI, geschuldet. Die Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten auf 12,0 % (Vj. 8,2 %) der Bilanzsumme ist stichtagsbedingt durch die Verrechnung mit der RENT.OS und AUT.OS GmbH geprägt. Die Gesellschaft hat zusammen mit der RENT.OS GmbH in Vilsbiburg bei der Volkswagen Bank GmbH einen Rahmenkreditvertrag abgeschlossen, über welchen die Finanzierung der Fahrzeugankäufe, der Ersatz- und Austauschteilrevolvierung und der Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen erfolgt. Darüber hinaus wird zur Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs ein Kontokorrentkredit gewährt. Ferner besteht bei der VR-Bank Isar-Vils eG eine weitere Kreditlinie zur Einkaufsfinanzierung von TEUR 1.000. Die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft wird nachfolgend anhand einer vereinfachten Kapitalflussrechnung dargestellt:
Die flüssigen Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 78,1 vermindert. Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs ist über den Rahmenkreditvertrag mit der Volkswagen Bank GmbH sowie weiterer Kontokorrentlinien anderer Banken gesichert. Die eingeräumten Kreditlinien waren stets ausreichend. 2.4. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ergibt sich wie folgt:
Die Zunahme des Anlagevermögens um TEUR 1.144 beruht im Wesentlichen auf den planmäßigen Investitionen in das Sachanlagevermögen (TEUR 1.081). Das Vorratsvermögen einschließlich Vorführ- und Mietfahrzeugen hat sich um TEUR 1.579 auf TEUR 47.367 erhöht. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Neuwagen- und Vorführwagenbestand mit TEUR +8.149 zurückzuführen bei einer Abnahme im Gebrauchtwagenbestand um TEUR -6.725. In diesem Zusammenhang sind auch die damit verbundenen Finanzierungen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu sehen. Die Kundenforderungen (TEUR +1.502) haben stichtagsbedingt zugenommen und sind mit den Außenständen bei der Volkswagen Leasing GmbH (TEUR + 2.880 ggü. Vj.) aufgrund des starken, aktionsgetriebenen Leasingabsatzes im Gebrauchtwagen Segment zum Jahresende zu begründen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Guthaben bei Lieferanten (debitorische Kreditoren), Forderungen gegenüber den Herstellern aus Bonusansprüchen sowie aus Verkaufshilfen und Forderungen gegen Gesellschaften der Ostermaier-Gruppe. Hinsichtlich der Entwicklung der flüssigen Mittel verweisen wir auf die Kapitalflussrechnung. Das Eigenkapital hat sich in Höhe des Jahresergebnisses verändert. Bedingt durch die mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehenen Darlehen aus dem Gesellschafterkreis in Höhe von TEUR 2.354 (Vorjahr: TEUR 2.746) erhöht sich das wirtschaftliche Eigenkapital auf TEUR 13.144 (16,3 % der Bilanzsumme). Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 384 vermindert. Eine Abnahme von TEUR 44 zeigt sich bei den Pensionsrückstellungen, für Ertragssteuern wurden Rückstellungen von TEUR 154 (Vj. TEUR 782) gebildet. Die Zunahme der Lieferantenverbindlichkeiten um TEUR 6.032 ist ebenfalls stichtagsbedingt und im Wesentlichen mit dem notwendigen Zukauf junger Werkswagen zum Jahresende bei der Vehicle Trading International GmbH begründet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind um TEUR 392 vermindert. Die Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten mit einem Anteil von 12,0 % (Vj. 8,2 %) an der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten gegen Gesellschaften der Ostermaier-Gruppe zurückzuführen. Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag EUR 80,8 Mio. und lag damit um 11,1 % höher als im Vorjahr. 2.5 Personal Der Personalbestand hat im Geschäftsjahr zugenommen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 547 Mitarbeiter (davon 99 Auszubildende) beschäftigt (Vj. 504, davon 56 Auszubildende) 2.6 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Steuerung stützt sich die Gesellschaft auf monatliches Reporting, indem vor allem die Kennzahlen Umsatzerlöse, Brutto/Nettogewinn im Rahmen einer Deckungsbeitragsrechnung, EBITDA und die Umsatzrendite insgesamt und bezogen auf die einzelnen Abteilungen und Standorte betrachtet werden. Daneben wird die Business Performance markenbezogen anhand der verkauften Stückzahlen gemessen. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiterbelange und Ausbildung Unsere betriebliche Leistung resultiert vor allem aus der Leistungsfähigkeit und der Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieser Mitarbeiterstamm zeichnet sich vor allem durch eine sehr ausgeprägte Loyalität zum Unternehmen, aber auch durch die Bereitschaft zu konsequenter Weiterbildung aus. Die Aus- und Weiterbildung hat bei der Auto-Familie Ostermaier traditionell einen hohen Stellenwert. Neue, speziell auf unsere Beschäftigten zugeschnittene Mitarbeiterkonzepte, wie die arbeitergeberfinanzierte betriebliche Krankenversicherung (Mehrwert durch die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommenen Leistungen) oder Gewährung eines Festzuschusses (über dem gesetzlichen Pflichtzuschuss) zur betrieblichen Altersvorsorge, fördern die Attraktivität der Gesellschaft als Arbeitgeber. Soziales Engagement Als Unternehmen mit regionaler Verwurzelung übernehmen wir Verantwortung in unserer Region. Wir sind Sponsor und Förderer zahlreicher Vereine und Institutionen in unserem Geschäftsgebiet. 3. Vergleich der Prognose mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung Die Gesellschaft hatte mit einem Nettogewinn von rd. TEUR 1.773 und einer Umsatzrendite von rd. 0,80 % gerechnet. Mit einem Nettogewinn von TEUR 1.670 und einer Umsatzrendite vom 0,83 % wurde dieses Ziel verfehlt. Hauptgrund ist die globale und nationale wirtschaftliche Lage (Ukraine/Gaza Krieg, Lieferkettenstörungen, Auslauf Förderung Elektro-Mobilität, Energiekrise, Rezessionsangst, Kostensteigerung und Inflation). Der Vertrieb unterliegt nach wie vor starken unterjährigen Schwankungen, in den Nettoerlösen weicht die Geschäftsentwicklung um TEUR 24.371 ab und zeigt neben o. g. Faktoren eine deutliche Kaufzurückhaltung der Kunden. Die Umsatzerlöse im Service-Bereich haben sich im Geschäftsjahr planmäßig entwickelt. Aufgrund der unterjährig gewährten Service-Prämie für das Personal im After-Sales-Bereich sind die die Personalkosten um ca. TEUR 526 negativ beeinflusst ggü. der Planung. Hier wird für den Kunden- und Teiledienst der Plan überschreitende IST-Nettoerlös/Bruttogewinn mit 10 - 15% bonifiziert. Insgesamt liegt der Jahresüberschuss unter der Geschäftsjahresplanung 2023. Unter den Aspekten der globalen und nationalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen war die Ertragslage dahingehend zufriedenstellend. III. Prognosebericht Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende laut dem ifo Institut hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks und schleppender Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1% im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5% zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich um 0,7 Prozentpunkte herabgesetzt und für das Jahr 2025 leicht um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. Die konjunkturelle Schwäche wird den Beschäftigungsaufbau verlangsamen und die Arbeitslosigkeit zunächst weiter steigen lassen. Die Arbeitslosenquote wird in diesem Jahr mit durchschnittlich 5,9% um 0,2 Prozentpunkte höher liegen als noch im Jahr 2023. Erst im Jahr 2025 dürfte die Quote wieder auf 5,6% zurückgehen. Die Inflationsrate wird weiter zurückgehen von durchschnittlich 5,9% im vergangenen Jahr auf 2,3% in diesem und 1,6% im kommenden Jahr. Insbesondere die Gas- und Strompreise werden für die Verbraucher günstiger werden. Daher dürfte die Energiekomponente im Prognosezeitraum den Preisauftrieb senken. Die Kerninflationsrate (also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) wird sich langsamer zurückbilden und in diesem und im kommenden Jahr mit 2,8% und 2,2% über der Gesamtinflationsrate liegen. Insbesondere die Teuerung bei den arbeitsintensiven Dienstleistern wird nur langsam zurückgehen, weil steigende Lohnkosten den Preisdruck hochhalten. Die Risiken für die vorliegende Prognose sind mannigfaltig. Vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise geht hohe Unsicherheit aus. Bislang wird davon ausgegangen, dass sich die Preise für Rohöl, Strom und Erdgas im Prognosezeitraum gemäß den Kursen an den Terminmärkten entwickeln werden. Demnach haben die jüngsten Preisrückgänge Bestand und die Preise pendeln sich nur knapp oberhalb des Niveaus ein, das in den Jahren vor der Coronakrise zu beobachten war. Hiervon dürften die Industrie- und Konsumkonjunktur profitieren. Jedoch hängt der weitere Verlauf entscheidend von den geopolitischen Umständen ab, die sich jederzeit ändern können und damit erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft haben. Ein weiteres erhebliches Risiko geht von der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzpolitik aus. Zwar konnte eine Einigung für den Haushalt des laufenden Jahres erzielt werden und die Einhaltung der Schuldenbremse dürfte gewährleistet sein. Allerdings ist es vor dem Hintergrund der derzeitigen Haushaltssituation sowie vor allem im Hinblick auf die vorrausichtlich abermals schwierigen Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2025 nicht unwahrscheinlich, dass dringend nötige Reformen auf die lange Bank geschoben oder nur zögerlich in Angriff genommen werden. Dieser Stillstand und die Unsicherheit über wichtige wirtschaftspolitische Weichenstellungen lähmen die Konjunktur und hemmen das langfristige Wachstum, da Ausgaben für Investitionen und Konsum zurückgehalten werden. Sollte sich die Unsicherheit, anders als in der vorliegenden Prognose unterstellt, nicht auflösen, dürfte die erwartete Erholung weiter in die Ferne rücken. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet im kommenden Jahr bei den Pkw-Neuzulassungszahlen mit einer rückläufigen Entwicklung auf rund 2,65 Mio. Einheiten. Das wären rund 200.000 Pkw weniger als im Geschäftsjahr. Im Jahr 2023 sei durchgehend einen Rückgang bei den Auftragseingängen zu verzeichnen gewesen. Das wird sich im kommenden Jahr negativ auf die Zulassungszahlen auswirken. Gestiegene Rohstoffkosten würden außerdem zu höheren Fahrzeugpreisen führen. Deshalb zögerten viele private Kaufinteressierte den Autokauf hinaus, weil deren real verfügbare Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst seien. Die Besitzumschreibungen werden laut dem ZDK im Jahr 2024 wohl das dritte Jahr in Folge nicht den Umfang der vorherigen Jahre erreichen, aber trotzdem wieder leicht wachsen, da Gebrauchtwagen für viele Menschen bezahlbare Mobilität bieten. Für den Bereich After-Sales gelten vergleichbare Rahmenbedingungen wie im zweiten Halbjahr 2023 Die Servicebedarfe bei Bestandsfahrzeugen bleiben hoch und bieten dementsprechende Umsatzchancen. Aufgrund der Planungen für das Jahr 2024 gehen wir davon aus, dass ein positives Ergebnis vor Steuern leicht über dem Vorjahresergebnis erwirtschaftet wird. Nach dem 1. Quartal 2024 bleibt das Ergebnis vor Steuern hinter der Einschätzung der Planung zurück. Es wird anspruchsvoll, dass verlorene Volumen wie auch die schlechtere Qualität der Geschäfte im Vertrieb aus den ersten drei Monaten in 2024 aufzuholen und das Ergebnis vor Steuern in etwa auf dem Planungsniveau zu halten. Die künftige Entwicklung des Unternehmens wird aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage als auch vor dem Hintergrund der ergriffenen Maßnahmen als positiv beurteilt. Wir gehen davon aus, dass wir unser hohes Niveau an Kundenzufriedenheit halten und weiter verbessern können. Auch künftig werden wir in der Lage sein, allen bestehenden und künftigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Nach heutiger Einschätzung ist die vorhandene, gute Liquidität der Gesellschaft mittelfristig ausreichend. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Auto-Familie Ostermaier verfügt über geeignete organisatorische Strukturen, um Planabweichungen frühzeitig erkennen zu können. Die einzelnen Autohäuser, Sparten und auch das Gesamtunternehmen werden monatlich im Hinblick auf Plan- und Vorjahresabweichung analysiert. Hierbei werden die Ursachen und das Ausmaß sowohl für die einzelnen Bereiche als auch für die Gruppe festgestellt. Auf dieser Basis werden bei negativen Planabweichungen Maßnahmen eingeleitet, die geeignet sind, Risiken zu begrenzen, zu verlagern oder zu eliminieren. Die im Rahmen des Risikomanagements identifizierten Einzelrisiken werden nach der Wahrscheinlichkeit des Risikoeintritts und nach dem finanziellen Ausmaß bewertet. Als zentrale Risikofelder sind die markt- und finanzwirtschaftlichen Risiken sowie das Vermarktungsrisiko aus der Fahrzeugrücknahme bei Auslauf von Leasingverträgen mit Kunden zu nennen. Dem Risiko von Fahrzeugrücknahmen aus Kundenleasingverträgen begegnet die Gesellschaft durch die konsequente Inanspruchnahme der Restwertabsicherungsmodelle der Hersteller bzw. der Herstellerbank. Damit wird das Risiko aus sich verändernden Restwerten bei festen Rücknahmewerten auf den Hersteller verlagert bzw. in seinem Umfang begrenzt. Für bestimmte Fahrzeuge werden jedoch keine Restwertabsicherungsmodelle angeboten. Zusätzlich besteht für bestimmte Finanzierungsverträge mit Rückgabeoption des Kunden ein Restwertrisiko. Für diese Leasing- und Finanzierungsverträge werden entsprechende Rückstellungen bzw. Verbindlichkeiten gebildet. Ebenfalls besteht das Risiko, dass es zu einer Korrektur bei den Gebrauchtwagenpreisen, in Folge des wieder vorhandenen Angebots an jungen Gebrauchten bzw. als Folge der Kaufzurückhaltung der Verbraucher kommen kann. Risiken bestehen als VW/Audi/Skoda/Seat/Cupra Vertragshändler in der Abhängigkeit zu dem einzigen Lieferanten für Neuwagen, dem VW-Konzern (Marken-Image, Produktqualität, Preispolitik, Lieferzeiten, Zunahme Direkt- und Agentur-Vertrieb). Wesentliche wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft ist der Neuwagenvertrieb, hieraus resultieren über 20 % des Umsatzes am Gesamtgeschäft. Sollte sich Konjunktur stärker als erwartet abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation der Kunden und damit die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen der Gesellschaft negativ beeinflussen. Die Refinanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über die Einkaufsfinanzierung von Fahrzeugen. Steigende Zinsen aufgrund der Abhängigkeit von der Entwicklung auf dem Geldmarkt würden sich weiter negativ auf das Finanzergebnis auswirken. Fachliche Kompetenz und individuelle Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter sind unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg unseres Unternehmens. Unsere Personalentwicklung eröffnet attraktive Weiterbildungs- und Entwicklungschancen. Dennoch besteht stets die Gefahr der Fluktuation von Mitarbeitern, was aufgrund der Standorte im Vergleich zu größeren Ballungszentren und der Größe unseres Betriebs ein Risiko birgt. Ferner kommt der in allen Geschäftsbereichen eingesetzten Informationstechnologie erhebliche Bedeutung zu. Risiken bestehen hier insbesondere im Hinblick auf die Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. IT-Risiken werden laufend überwacht und minimiert. Die Weiterentwicklung von Sicherungsmaßnahmen, auch durch externe Partner, treiben wir stets voran. Durch die anhaltenden Auswirkungen der Kriegshandlungen in der Ukraine und im Gaza-Kon-flikt entstehen Lieferengpässe oder Lieferverzögerungen bei den Autoherstellern im Neuwagenbereich. Diese Belastungen durch Produktionsstörungen und die Zins- und Preiseffekte sind ein globales Phänomen und dämpfen die weltwirtschaftliche Dynamik im Jahr 2024. Hinzu kommt die angespannte geopolitische Lage. Die weiteren Auswirkungen der globalen militärischen Eskalation sind schwer kalkulierbar. Die direkten ökonomischen Effekte für Deutschland, über ausfallende Lieferanten, wegfallende Kunden und Einschränkungen von eigener Produktion vor Ort, erscheinen überschaubar. Die Gesellschaft reagiert weiterhin auf die anhaltende Krise mit den notwendigen Maßnahmen zur kurz- bzw. mittelfristigen Krisenbewältigung und Ergebnissicherungsmaßnamen. Derzeit verfügt die Gesellschaft über ausreichend Liquidität bzw. Liquiditätsreserven. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt wird die Autohaus Ostermaier GmbH weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität und Kundenzufriedenheit begegnen. Das markenübergreifende Angebot der attraktiven VW-Konzern Marken spricht sowohl den gewerblichen Bereich als auch den Endkunden umfassend an. Die Qualität am Kunden wird die Gesellschaft weiter verbessern und ausbauen und das Kundenpotenzial als langjähriger Vertragshändler besser ausschöpfen. Die Verbesserung in der Qualität der Geschäfte bei weiterer Kostenreduzierung wird sich positiv auf die Ertragslage auswirken. Kompetenz, Engagement und Motivation der Beschäftigten bestimmen maßgeblich den Erfolg und die Wettbewerbschancen der Gesellschaft. Voraussetzung hierzu sind qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Diese Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden sowie eine gezielte Aus- und Weiterbildung, ist eine kontinuierliche Herausforderung, vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Durch konsequentes Forderungsmanagement versuchen wir, Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Aufgrund der stabilen Finanzlage unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind ausreichend Kreditlinien vertraglich vereinbart. Gesamtaussage Die Belastungen durch Produktionsstörungen, Klimawandel und die Zins- und Preiseffekte sind ein globales Phänomen und dämpfen die weltwirtschaftliche Dynamik auch im Jahr 2024. Hinzu kommt die angespannte geopolitische Lage. Die weiteren Auswirkungen der globalen militärischen Eskalation in der Ukraine wie auch im Gaza-Konflikt sind schwer kalkulierbar. Die direkten ökonomischen Effekte für Deutschland, wie ausfallende Lieferanten, wegfallende Kunden und Einschränkungen von eigener Produktion vor Ort, erscheinen noch überschaubar. Die Bundesrepublik befindet sich aktuell in einer angespannten politischen Situation. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum fehlt und der Fachkräftemangel sorgt weiterhin für Kapazitätsprobleme in vielen personalintensiven Bereichen, z.B. den Kfz-Werkstätten. Gleichzeitig streicht die Bundesregierung diverse Förderprogramme aus dem Haushalt, u.a. auch die Förderung der Elektromobilität. Aufgrund der knappen Verfügbarkeit und der hohen Preise der Neufahrzeuge stellen einige Industriebetriebe bereits auf ein Mobilitätsbudget anstelle eines Dienstwagens um. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Derivative Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht eingesetzt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderugen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Größtenteils ist dieser geprägt durch die langjährige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend mittels Lieferantenkrediten und Krediten verschiedener Kreditinstitute. Infolgedessen besteht grundsätzlich aufgrund der Inanspruchnahme von Krediten sowie der Anpassung von Kreditkonditionen ein Liquiditätsrisiko für die Gesellschaft. Zahlungsstromschwankungen aus dem Kundengeschäft kann die Gesellschaft durch die zur Verfügung gestellten Mittel ausgleichen. In diesem Zusammenhang besteht zudem ein Zinsänderungsrisiko, dem die Gesellschaft ausgesetzt ist, wobei derzeit von einem weiterhin hohem Zinsniveau ausgegangen wird. Im Allgemeinen verfolgt die Gesellschaft eine konservative Risikostrategie. Durch ein konsequentes Finanz- und Risikomanagementsystem, verbunden mit einer laufenden Überwachung des Kapitaldienstes, versucht sich die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken abzusichern. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfälle drohen, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Ausfallrisiko bei Forderungen wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Ein gut funktionierendes Debitorenmanagement vermindert die Ausfallrisiken. Vor der Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird die Bonität durch Einholung adäquater Auskünfte überprüft. BILANZ zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 202I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Autohaus Ostermaier GmbH hat ihren Sitz in Vilsbiburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HRB 1570 eingetragen. II. Bilanzierungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften im Sinne §§ 264 ff HGB sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt wurde. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. III. Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Miet- und Vorführfahrzeuge werden - trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft - im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben. Vorführfahrzeuge und Mietfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres erworben und wieder veräußert werden, werden aus Vereinfachungsgründen nicht im Anlagevermögen erfasst, sondern im Umlaufvermögen abgebildet. Die Veräußerungserlöse sind in den Umsatzerlösen, die Restbuchwerte bzw. Anschaffungskosten sind im Materialaufwand ausgewiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 1.000,00 EUR werden aus Vereinfachungsgründen in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG jährlich zu einem GWG-Sammelposten (Pool) zusammengefasst und fünf Jahre lang gleichmäßig abgeschrieben. Sofern beim Sachanlagevermögen außerplanmäßige Abschreibungen erforderlich waren, wurden diese vorgenommen. Bei der Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Immaterielle Vermögensgegenstände 1 bis 10 Jahre Bauten einschließlich der bauten auf fremden Grundstücken 5 bis 20 Jahre Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 1 bis 23 Jahre Die Finanzanlagen werden mit dem niedrigen beizulegenden Wert bewertet. Umlaufvermögen Die in Arbeit befindlichen Aufträge werden zu Herstellungskosten bewertet. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zu Nominalwerten angesetzt und entspricht der Satzung sowie dem Eintrag im Handelsregister. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bestimmung des Erfüllungsbetrags wurde, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, fristadäquate Zinssatz angesetzt, der sich aus den vergangenen zehn Jahren ableitet, wobei eine Restlaufzeit von 15 Jahren pauschal unterstellt werden kann. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte damit gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen (sog. Deckungsvermögen) dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Der daraus verbleibende passivische Überhang wird in der Bilanz unter "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen, deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Preis- und Kostensteigerungen werden auch berücksichtigt. Für die Bewertung der Drohverlustrückstellung wurde ein Betrachtungszeitraum von einem Jahr unter Berücksichtigung der Erkenntnisse des Geschäftsjahres 2023 zugrunde gelegt. Direkt zurechenbare Sondereinzelkosten des Vertriebs wurden im Rahmen der Bewertung berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. Angaben zu Beteiligungen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 HGB wurde für die Angabe gemäß § 285 Nr. 11 HGB in Anspruch genommen. 2. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte mit folgenden Grundannahmen: Bewertungsverfahren: PUC-Methode Sterbetafel: Richttafel 2018G Heubeck Stichtag: 31.12.2023 Rechnungszins: 1,83 % (Vj. 1,78 %) Rententrend: 0,00% (Vj. 0,00 %) Gehaltstrend: 0,00% Fluktuation: 0,00% Pensionsalter: gemäß jeweiliger Zusage Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag bei Anwendung des Durchschnittszinssatzes der vergangenen sieben Jahre bzw. zehn Jahre ergibt sich wie folgt:
Der Unterschiedsbetrag führt gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB grundsätzlich zu einer Ausschüttungssperre. Ein Teil der Pensionsverpflichtungen ist mit sog. Deckungsvermögen zu saldieren. Zum 31.12.2023 stellt sich der Verrechnungsposten wie folgt dar:
Das Deckungsvermögen wurde zum 31.12.2023 mit dem Zeitwert (= Aktivwert) i. H. v. EUR 1.048.169,00 bewertet, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:
4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gehen aus nachstehendem Verbindlichkeiten-Spiegel hervor.
VI. Erläuterungen zur GuV 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse
2. Finanzergebnis Im Posten Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind Beträge aus der Abzinsung in Höhe von EUR 4.998,63 (Vorjahr EUR 1.550,43) sowie im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen Beträge aus der Aufzinsung in Höhe von EUR 13.635,28 (Vorjahr 14.815,90) enthalten. 3. Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 185.871,22 (Vorjahr 216.529,78) enthalten. 4. Verrechnung von Planvermögen Die Erträge und Aufwendungen aus der Vermögensverrechnung stellen sich wie folgt dar: VIl. Sonstige Pflichtangaben 1. Haftungsverhältnisse
Die Inanspruchnahme aus den Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen sowie eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaften schätzen wir nach unseren Erkenntnissen als niedrig ein. Die Mithaftungsverpflichtungen und somit der Haftungsverbund aus Gewährleistungsverträgen besteht gegenüber einer finanzierenden Bank, die laufend über die Geschäftsentwicklung der Gruppe informiert wird und die wirtschaftliche Situation der Gesamtgruppe betrachtet. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
3. Personalstand Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug:
4. Geschäftsführer Klaus Schroff, Kfz-Betriebswirt 5. Gesamtbezüge Geschäftsführer Von der Anwendung der Schutzklausel nach 8& 286 Abs. 4 HGB für die Angabe nach 8 285 Nr. 9a HGB wurde Gebrauch gemacht. 6. Ehemalige Geschäftsführer Von der Anwendung der Schutzklausel nach 8& 286 Abs. 4 HGB für die Angabe nach 8 285 Nr. 9b HGB wurde Gebrauch gemacht. 7. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB Die angabepflichtigen Beträge nach 8& 285 Nr. 17 HGB belaufen sich auf TEUR 40,5 (Lit. a), TEUR 37,3 (Lit. c) und TEUR 0,4 (Lit. d)
Vilsbiburg, 24. Mai 2024 gez. Klaus Schroff, Geschäftsführer Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Ostermaier GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Ostermaier GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Ostermaier GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermögliche, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Wörishofen, 24. Mai 2024 Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte Neubacher, Wirtschaftsprüfer Lutz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 3. Juni 2024 festgestellt. |
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