McPaper Aktiengesellschaft

Hohenzollerndamm 150, 14199 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 73924
Eingetragen
16.6.2004
Branche
Einzelhandel mit Schreib- und Papierwaren, Schul- und BüroartikelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Papier, Karton, Schreibwaren, Bürobedarf, Büchern, Zeitungen und sonstigen DruckerzeugnissenHerstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
Der Handel mit Papier- und Bürobedarfs- und Schreibwaren, Schulbedarf, Druckereierzeugnissen, EDV-Zubehör, Fotoartikeln, Spielwaren und verwandten Erzeugnissen, die Vermarktung von Vertriebskonzepten insbesonde durch Franchising sowie die Erbringung von Postdienstleistungen aller Art einschließlich Postbankgeschäft im Auftrag der Deutschen Post AG.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Doreen Thier
seit 1.6.2007
Prokura
Jörg Gantzberg
seit 1.6.2007
Prokura
Johannes Dr. Kahl
seit 25.11.2005
Vorstandsmitglied
Michael Scholz
seit 16.6.2004
Prokura
Dietmar Hingst
seit 16.6.2004
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

McPaper Aktiengesellschaft

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anhang 2023

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Lagebericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 0,00 132,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.107.592,00 912.920,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 86.950,68 72.260,34
1.194.542,68 985.180,34
1.194.542,68 985.312,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 8.752.241,41 7.487.490,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 348.887,34 283.315,09
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.207.313,76 4.152.624,32
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.410.382,18 1.447.224,09
4.966.583,28 5.883.163,50
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 11.352.134,45 12.664.905,73
25.070.959,14 26.035.559,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 175.026,73 152.269,54
26.440.528,55 27.173.141,76

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.300.000,00 10.300.000,00
II. Kapitalrücklage 3.194.257,37 3.194.257,37
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 1.030.000,00 1.030.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 3.578,55 3.578,55
14.527.835,92 14.527.835,92
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 426.047,00 450.950,00
2. sonstige Rückstellungen 7.147.182,68 7.830.938,78
7.573.229,68 8.281.888,78
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.107.085,22 4.063.429,20
2. sonstige Verbindlichkeiten 137.027,76 158.493,46
(davon aus Steuern € 104.885,53; i.Vj. € 127.423,73)
4.244.112,98 4.221.922,66
D. Rechnungsabgrenzungsposten 95.349,97 141.494,40
26.440.528,55 27.173.141,76

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 80.457.487,94 75.451.198,77
2. sonstige betriebliche Erträge 2.847.230,93 3.104.049,10
83.304.718,87 78.555.247,87
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 28.362.925,27 26.077.497,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.413.161,75 2.566.312,25
30.776.087,02 28.643.809,85
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 20.019.073,43 18.774.106,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 4.364.306,90 3.891.306,44
24.383.380,33 22.665.413,20
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 342.305,97 495.863,44
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 27.370.024,82 26.339.709,31
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.902,67 31.172,71
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.302,30 58.746,94
9. Ergebnis nach Steuern 440.521,10 382.877,84
10. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne 440.521,10 382.877,84
11. Jahresüberschuss/Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der McPaper AG, Hohenzollerndamm 150-151, 14199 Berlin, (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 73924) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB, den einschlägigen Vorschriften des AktG sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Es handelt sich um entgeltlich erworbene Software. Sie wurde zu Anschaffungskosten aktiviert und wird über drei Jahre linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 betrugen, wurde gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, welcher über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden auf Basis der Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abwertungen für erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, bewertet. Hierfür wurde ein Gängigkeitsabschlag von 2 % des Lagerbestandes angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Im Rechnungsabgrenzungsposten sind Aufwendungen/Erträge für künftige Abrechnungszeiträume abgegrenzt.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagegitter (Anlage) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von kleiner einem Jahr.

Forderungen aus Verbund werden mit Verbindlichkeiten der laufenden Geschäftstätigkeit verrechnet.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 10.300 und ist aufgeteilt in 10.300.000 Namens- Stückaktien.

Rücklagen

Die Rücklagen setzen sich aus der Kapitalrücklage von TEUR 3.194, der gesetzlichen Rücklage von TEUR 1.030 und anderen Gewinnrücklagen von TEUR 4 zusammen.

Bilanzgewinn

Das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 441 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag in voller Höhe abgeführt, insoweit beläuft sich der Jahresüberschuss/Bilanzgewinn wie im Vorjahr auf EUR 0,00.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen sind auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens der Dr. Heubeck AG bewertet worden. Es wurde die Barwertmethode angewandt. Den Berechnungen liegen ein Rechnungszins von 1,83 % und die Richttafeln 2018 G zugrunde. Aus der Abzinsung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 3. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen waren aufgrund des Erreichens des Bezugsalters nicht zu berücksichtigen. Die verrechneten Aufwendungen betragen TEUR 8 und die Erträge TEUR 33.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (TEUR 2.831), Drohverluste aus Mietverträgen (TEUR 1.692), Rückbauverpflichtungen (TEUR 1.361) sowie Personalaufwendungen (TEUR 742) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt.

2023 2022
- TEUR - - TEUR -
Umsatz aus dem Verkauf von Waren 77.743 72.764
Postvergütung 1.562 1.603
Zuschüsse Werbekosten und Werbebanner 862 768
Vermietung und Verpachtung 162 196
Geschaftsbesorgung 114 106
Sonstige Umsatzerlöse 14 14
Gesamt 80.457 75.451

sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 2.150), Baukostenzuschüsse (TEUR 346), Erlöse aus Sozialbeiträgen (TEUR 143), Erträge aus Sachbezügen (TEUR 112) sowie Versicherungs- und sonstige Schadensersatzleistungen (TEUR 57).

Materialaufwand

Im Materialaufwand sind Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 28.363 und bezogene Leistungen (Energiebezug, Mietaufwendungen) in Höhe von TEUR 2.413 enthalten.

Abschreibungen

Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 342 beinhalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 13.

sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen:

2023 2022
- TEUR - -TEUR-
Mieten und Mietnebenkosten, Leasing 20.954 20.701
Instandhaltung 2.125 1.739
Werbung 1.130 1.107
Geschäftsbesorgungsvertrag mit JoAx GmbH 887 862
Personalakquisition, Personalleasing und Reisekosten 648 478

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Erträge aus der Abzinsung von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 31). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 12) enthalten.

IV. Sonstige Angaben

a) Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 1.429 Angestellte, davon 681 Aushilfen (Vorjahr: 1.390 Angestellte, davon 659 Aushilfen).

b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen ( in TEUR )

bis 1 Jahr 2-5 Jahre über 5 Jahre
- aus Mietverträgen 15.636 38.690 3.703
- aus Leasingverträgen 59 2.039 27

c) Gesellschafter

Alleinige Aktionärin war im Jahr 2023 die JoAx GmbH, Berlin.

d) Aufsichtsrat und Vorstand

Vorstand: Dr. Johannes Kahl, Berlin
Dr. Axel Draheim, Berlin (bis 15.06.2023)

Im Berichtsjahr 2023 wurden an den Aufsichtsrat Bezüge i.H. von TEUR 11,5 (Vorjahr: TEUR 13) gezahlt. Die Pensionsrückstellung für Vorstandsmitglieder und ehemalige Vorstandsmitglieder beträgt TEUR 426 (Vorjahr: TEUR 451).

Aufsichtsrat : Lothar Rogg , Bonn
- Vorsitzender -
(ehemals Mitglied des Bereichsvorstands BRIEF der Deutschen Post AG, Geschäftsbereich 1L PK/Filialen, bis Frühjahr 2011)
Rainer Calmer, Falkensee
-stellvertretender Vorsitzender-
(Kaufmann)
Dr. Ingo Draheim, Berlin
(Kaufmann)
Dr. habil. Andreas Kahl, Berlin
(Privatdozent/Arzt - Standortleiter Charité Nephrologie)
Jerry Larson, Berlin
(Sortimentscontroller Warenwirtschaft, McPaper)
Beate Mäntele, Berlin
(Projektmanagerin Immobilien, McPaper)

e) Einbeziehung in den Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der McPaper AG wird in den Konzernabschluss der JoAx GmbH, Berlin, die als oberste Gesellschaft den Konzernabschluss aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.

f) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Die Auswirkungen der Ukrainekrise (Energiepreise, Inflation etc.) werden auch im Geschäftsjahr 2024 Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben. Zu weiteren Einzelheiten wird auf den Lagebericht verwiesen.

 

Berlin, den 19. März 2024

McPaper AG

Dr. Johannes Kahl, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1.970.250,48 0,00 0,00 0,00 1.970.250,48
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.752.731,06 532.538,57 4.392,40 1.425.245,55 30.864.416,48
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 72.260,34 19.082,74 -4.392,40 0,00 86.950,68
33.795.241,88 551.621,31 0,00 1.425.245,55 32.921.617,64
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1.970.118,48 132,00 0,00 1.970.250,48
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.839.811,06 342.173,97 1.425.160,55 29.756.824,48
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
32.809.929,54 342.305,97 1.425.160,55 31.727.074,96
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 0,00 132,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.107.592,00 912.920,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 86.950,68 72.260,34
1.194.542,68 985.312,34

Lagebericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung der Gesamtwirtschaft, des Einzelhandels und des PBS-Marktes

A) Entwicklung der Gesamtwirtschaft

"Die hohen Inflationsraten und die geldpolitische Straffung belasten die Weltkonjunktur. Zwar weisen die USA bis zuletzt ein robustes Wachstum auf, getrieben durch die privaten Konsumausgaben und zuletzt auch die Unternehmensinvestitionen. In China hingegen blieb das Wachstum trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter hinter den Erwartungen zurück. Die Konjunktur in den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und in den Schwellenländern ist zwar heterogen, aber insgesamt ebenfalls gedämpft. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 Wachstumsraten des globalen BIP von 2,7 % und 2,2 %. Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt sich ebenfalls schwach und dürfte erst im Jahr 2024 wieder etwas höhere Wachstumsraten erreichen. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum dürfte in den Jahren 2023 und 2024 0,6 % bzw. 1,1 % betragen.

Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfte aber zu Realeinkommenssteigerungen führen. Hierdurch dürfte sich der private Konsum beleben. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 ein Wachstum des deutschen BIP von -0,4 % bzw. 0,7 %. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. So könnten eine ausbleibende Erholung in China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher das Wachstum bremsen.

Die Inflation in Deutschland und im Euro-Raum ist auf dem Weg der Normalisierung. Es ist allerdings zu erwarten, dass stark verzögerte Kostenüberwälzungen und neuer Druck von der Lohnentwicklung die Kerninflation im Euro-Raum noch bis ins Jahr 2025 hoch halten. Im Euro- Raum rechnet der Sachverständigenrat mit Inflationsraten von 5,6 % bzw. 2,9 % in den Jahren 2023 und 2024. In Deutschland ist in diesem Jahr mit einer Inflation von 6,1 % zu rechnen. Im kommenden Jahr dürfte sie auf 2,6 % zurückgehen. Bei der Kerninflation in Deutschland ist mit Raten von 5,2 % im Jahr 2023 und 3,2 % im Jahr 2024 zu rechnen. Das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs ist nicht zu vernachlässigen, sollte die restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden."

Quelle: Jahresgutachten 2023/2024 des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

"Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich etwas aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 85,5 Punkte gestiegen, nach 85,2 Punkten im Januar. Dies war auf etwas weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage blieben unverändert. Hier gleichen sich positive und negative Antworten gegenwärtig nahezu aus. Die Konjunktur stabilisiert sich auf niedrigem Niveau.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gefallen. Die aktuelle Lage wurde zuletzt im September 2020 so schlecht eingeschätzt. Die Erwartungen blieben nahezu unverändert pessimistisch. Der Rückgang des Auftragsbestandes hält unvermindert an. Die Unternehmen haben weitere Produktionskürzungen angekündigt.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Dienstleister waren zufriedener mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen sind weiter pessimistisch, jedoch etwas weniger stark als noch im Januar. Die Auftragsentwicklung ist allerdings schwach.

Im Handel ist der Index erneut gefallen. Die Händler waren merklich weniger zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage. Die Erwartungen verbesserten sich hingegen leicht. Dennoch herrscht weiterhin eine große Skepsis mit Blick auf die Entwicklung in den kommenden Monaten.

Im Bauhauptgewerbe hat der Geschäftsklimaindikator auf niedrigem Niveau leicht zugelegt. Grund dafür waren etwas bessere Einschätzungen zur aktuellen Lage. Die Erwartungen sind jedoch gesunken, auf den niedrigsten Wert seit 1991." Quelle: ifo Geschäftsklimaindex Februar 2024

ifo Geschäftsklima Deutschland (Indexwerte, 2015 = 100, saisonbereinigt)

Monat/Jahr 02/23 03/23 04/23 05/23
Klima 90,7 92,9 93,1 91,4
Lage 94,1 95,5 95,1 94,9
Erwartungen 87,5 90,3 91,1 88,1
Monat/Jahr 06/23 07/23 08/23 09/23
Klima 88,7 87,5 85,9 85,9
Lage 93,8 91,4 89,0 88,7
Erwartungen 83,9 83,8 83,0 83,2
Monat/Jahr 10/23 11/23 12/23 01/24 02/24
Klima 86,9 87,2 86,3 85,2 85,5
Lage 89,1 89,4 88,5 86,9 86,9
Erwartungen 84,7 85,0 84,1 83,5 84,1

Quelle: ifo Konjunkturumfragen, Februar 2024.

© ifo Institut

B) Wirtschaftliche Lage in Deutschland (inkl. Handel)

"Nach einem schwierigen 2023 rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit zumindest leicht verbesserten Umsätzen für den Einzelhandel im laufenden Jahr. Im Vorjahresvergleich steigen die Umsätze demnach nominal um 3,5 Prozent, real entspricht das einem Plus von einem Prozent. Gleichzeitig bleiben aber viele Risiken für den Konsum. Dazu gehören die Kriege in der Ukraine und in Nahost sowie der sich verschärfende Arbeitskräftemangel. HDE-Präsident von Preen warnt zudem vor den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gefahren einer Politik der Ausgrenzung und Intoleranz.

"Das laufende Jahr wird für den Einzelhandel aller Wahrscheinlichkeit nach besser als das vergangene. Auch wenn die Kaufkraftverluste der letzten beiden Jahre nicht ausgeglichen werden können, ist das zumindest eine positive Signalwirkung für die Branche", so HDE-Präsident Alexander von Preen. Den vorsichtigen Optimismus spiegelt eine aktuelle HDE-Umfrage unter rund 850 Handelsunternehmen in Deutschland wider. Demnach geht zumindest die Hälfte der Unternehmen von stabilen oder steigenden Umsätzen aus. Greift man den Online-Handel heraus, so wird deutlich, dass von dort auch 2024 kein großer Wachstumsimpuls zu erwarten ist: Nominal werden die Umsätze in diesem Bereich voraussichtlich um drei Prozent zulegen, real bleibt ein Plus von einem Prozent. "Der Online-Handel hat während der Corona-Jahre einen riesigen Umsatzsprung hingelegt. Es war zu erwarten, dass in der Zeit danach das Wachstum nicht ungebremst weiter geht. Das Umsatzniveau ist und bleibt aber hoch", so von Preen. Gleichzeitig bleiben unkalkulierbare Risiken wie die Kriege in der Ukraine und in Nahost, aber auch der immer weiter um sich greifende Fachkräftemangel."

Quelle: HDE Jahrespressekonferenz vom 31.01.2024

Umsatzentwicklung im Berichtsjahr

Die McPaper AG erzielte im Geschäftsjahr einen Umsatz von 80.457 TEUR (Vorjahr: TEUR 75.452). Die Umsatzsteigerung ist i.W. auf die wieder durchgängig geöffneten Filialen, der intensiven Sortimentsarbeit und gezielten Preiserhöhungen zurückzuführen. Die Umsatzerlöse wurden in ganz überwiegendem Maße außerhalb des Konzerns JoAx mit externen Kunden und Provisionen der Deutschen Post AG realisiert.

Filialauftritt und Sortimente

Alle Sortimente werden kontinuierlich überarbeitet und optimiert. Die Sortimentspolitik hat weiterhin eine entscheidende Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der McPaper AG und wird daher regelmäßig angepasst.

Filialen

Im Berichtszeitraum wurden 5 Filialen eröffnet und 15 Filialen geschlossen. Zum 31.12.2023 bewirtschaftete die McPaper AG 299 Filialen. Die McPaper AG betreibt 27 Postagenturen.

Mitarbeiter

Die Mitarbeiter der McPaper AG gewährleisten, dass sich die Kunden in den Filialen wohlfühlen. Dies erreichen sie durch Servicebereitschaft und vor allem durch Freundlichkeit. Das hohe Engagement führte dazu, dass wir unsere Ergebnisziele erreichen konnten. Künftig werden wir auch weiterhin durch gezielte Schulungsmaßnahmen die Kompetenz und Qualifikation unserer Mitarbeiter verbessern und somit die künftige Zielerreichung sichern. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 1.429 Angestellte (Vorjahr: 1.390 Angestellte) im Unternehmen beschäftigt.

II. Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage

Ergebnissituation

In 2023 erzielte die McPaper AG erneut ein positives Ergebnis. In dem schwierigen Marktumfeld konnten die Vorjahreszahlen stabil gehalten werden. Weiterhin ist das positive Jahresergebnis im Vergleich zum Einzelhandelsumfeld als gut zu bezeichnen. Zur Steigerung der Transparenz über unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben wir folgende Kennzahlen ermittelt:

Kennzahlen / Kenngrößen 2023 2022
- Eigenkapitalquote (in %) 54,9 53,5
- EBIT - Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern - (in TEUR) 433 410
- EBITDA - Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen - (in TEUR) 775 906

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung und

Jahresergebnis vor Steuern

III Ausblick

Wirtschaftliche Entwicklung und Konjunktur

"Die Wirtschaftsleistung hat in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2024 hervor, der dem Bundestag als Unterrichtung (20/10415) vorliegt. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,2 Prozent erwartet. Das ist weniger, als in der Herbstprojektion des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz angenommen worden war. Damals ging die Bundesregierung von einem BIP-Wachstum um 1,3 Prozent in diesem Jahr aus.

Die deutsche Wirtschaft sei gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, heißt es im Jahreswirtschaftsbericht.

Mit Ausblick auf das laufende Jahr sei ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage auszugehen. Die Inflation ist im Jahresverlauf deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 Prozent. Für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang auf 2,8 Prozent gerechnet.

Mit 46 Millionen Erwerbstätigen habe die Zahl einen historischen Höchststand erreicht, der Arbeitsmarkt erweise sich damit als "bemerkenswert robust", heißt es im Bericht. Nach den starken Verlusten in den Jahren 2022/2023 führten die derzeit hohen nominalen Lohnzuwächse in Kombination mit der nachlassenden Inflation zu einem Zuwachs an realer Kaufkraft.

Als große Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nennt der Bericht unter anderem übermäßige Bürokratie, Fach- und Arbeitskräftemangel und zu wenige private und öffentliche Investitionen: "All das bremst die wirtschaftliche Dynamik."

Diese Probleme seien zum Teil hausgemacht, heißt es in dem Bericht, und hätten sich über viele Jahre hinweg angestaut und verfestigt."

Quelle: Pressemitteilung Bundestag / Wirtschaft - Unterrichtung - hib 104/2024 vom 21.02.2024

In diesem Umfeld werden wir die Umsatz- und Ergebnisentwicklung konsolidieren. Wir richten weiterhin unser Sortiment inhaltlich und preislich auf unsere Zielgruppe aus und fügen bei Bedarf neue, trendige Sortimentsanteile hinzu. Zudem reagieren wir im Sortiment auf die Substitution des stationären Einzelhandels durch den Internethandel.

Der schwierige Einzelhandelsmarkt eröffnet die Möglichkeit von erheblichen Mietreduktionen bei bestehenden Standorten. Zudem sind attraktive Einzelhandelslagen zu sehr guten Konditionen auf dem Markt. Die Wettbewerbssituation verbessert sich an einigen Standorten durch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten einiger Wettbewerber.

Expansion

Im Jahr 2024 beabsichtigen wir 10 Filialen zu eröffnen und 20 Filialen zu schließen. Hierdurch erwarten wir weiterhin eine ergebnisorientierte Konsolidierung des Filialnetzes.

Zukunftsausrichtung der Gesellschaft

Wir erwarten für das Jahr 2024 bei der McPaper AG ein positives Ergebnis. Aufgrund einer weiterhin ungewissen Konsumentwicklung in Deutschland haben wir eine konservative Planung vorgenommen. Positiv werden sich die Veränderungen in der Sortimentssteuerung auswirken. Weiterhin als Faktoren schwer einschätzbar sind die Entwicklungen durch die eskalierenden, kriegerischen Auseinandersetzungen in Osteuropa und im Nahen Osten. Wir gehen zunächst davon aus, dass wir in 2024 ein positives Ergebnis in der Größenordnung von 307 T€ erreichen werden.

Die McPaper AG gehört seit Jahresbeginn 2006 zum Cashpool mit der JoAx GmbH. Die Liquiditätssteuerung wird weiterhin dort für den gesamten Konzern durchgeführt.

Risikomanagement, Chancen und Risiken

In 2024 verfolgen wir weiter mit Vorrang das Ziel die angespannte Personalsituation zu stabilisieren und die negativen Auswirkungen der Energiepreissteigerungen und hohen Inflation weiter zu minimieren und unsere Marktposition zu stabilisieren. Dies erreichen wir, indem wir Filialen mit negativen Deckungsbeiträgen gezielt schließen. Hierdurch wird die Realisierung weiterer Kostenpotentiale und eine optimierte Nutzung der vorhandenen Synergien erreicht. Die Substitution durch den Handel im Internet wollen wir durch effektives Sortimentsmanagement und innovative Sortimentserweiterungen kompensieren. Wir erwarten hierdurch eine sich stabilisierende Absatz- und Umsatzsituation für unser Unternehmen. Den erwartet zurückhaltenden Verbraucherbinnenmarkt sowie die unklare Konsumaussicht werden wir, wie bereits in den Vorjahren, auch auf der Einkaufseite als Potential nutzen, um mögliche Einflüsse auf das Umsatzvolumen zu kompensieren.

Die McPaper AG verwendet einheitlich zur Identifikation, Messung, Überwachung und Steuerung von Risiken ein Steuerungs- und Kontrollsystem, das laufend weiterentwickelt und somit den sich wechselnden Gegebenheiten angepasst wird. Die sich aus diesem Prozess ergebenden identifizierten Risiken werden fortlaufend überwacht. Relevante Risiken der Geschäftstätigkeit in 2024 sind bislang nicht identifiziert.

Aus den andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen in Osteuropa und deren Auswirkungen auf Deutschland ergibt sich, aus aktueller Sicht, kein Bestandsrisiko für das Unternehmen. Die gute Liquidität verstärkt diese Einschätzung.

Eine regelmäßige Chancen- und Risikoabwägung ist in den Planungsprozess integriert und wird regelmäßig durch den Vorstand überprüft.

 

Berlin, den 19. März 2024

Dr. Johannes Kahl, Vorstand

Bestätigungsvermerk

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich der McPaper AG, Berlin, mit Datum vom 20. März 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die McPaper AG, Berlin

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der McPaper AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der McPaper AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

 

Altlandsberg, den 20. März 2024

Giselher Gudzinski, Wirtschaftsprüfer

Aufsichtsratssitzung der McPaper AG am 01.07.2024 Tischvorlage zum Tagesordnungspunkt 3

Bericht des Aufsichtsrates

der McPaper AG

Der Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 2023 in zwei Sitzungen und laufend durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstandes über die Geschäftslage und die finanzielle Situation des Unternehmens informiert und sich über die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt.

Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2023 und der Lagebericht wurden von den durch die ordentliche Hauptversammlung am 14. .August 2023 gewählten Abschlussprüfern geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen.

Dem Aufsichtsrat standen die Prüfungsberichte zur Verfügung und er hatte Gelegenheit, darüber hinaus in persönlichen Gesprächen mit den Wirtschaftsprüfern ergänzende Auskünfte zu erhalten. Den Ergebnissen der Prüfungen hat der Aufsichtsrat zugestimmt.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Dabei ergaben sich keine Einwendungen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 gebilligt. Dieser ist damit festgestellt.

 

Berlin, im 01.07.2024

Der Aufsichtsrat

Vorsitzender

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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