Sage Personalsoftware und Service GmbHLiquidiert

Karl-Hammerschmidt-Straße 40, 85609 Aschheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 170982
Vorher
Exact Holding (Deutschland) GmbHExact Software Deutschland GmbH
Eingetragen
28.8.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb von Software sowie Erbringung und Vermittlung von softwarebezogenen Dienstleistungen, einschließlich der Durchführung von Schulungen und Beratungen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Beate Ayse Gül
seit 23.4.2015
Prokura
Dagmar Staiger
seit 23.4.2015
Prokura
Prokura
Monika Füllmann
seit 25.10.2013
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Exact Group B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Exact Group B.V.
Netherlands
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Exact Software Deutschland GmbH

Aschheim, Ortsteil Dornach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Exact Software Deutschland GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

(1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten aktiviert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet und planmäßig linear abgeschrieben.

Die Gesellschaft wendet folgende Nutzungsdauern an:

- Software 5 Jahre
- Hardware 3 Jahre
- Büroeinrichtung/Büroausstattung 3 bis 10 Jahre
- Büromaschinen 4 bis 8,5 Jahre
- Fahrzeuge 5 Jahre
- Mietereinbauten 5 bis 10 Jahre

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei den Forderungen sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Unter Inanspruchnahme des Ansatzwahlrechts wurden aktive latente Steuern aktiviert. Diese beruhen auf temporären Differenzen für unterschiedliche handelsrechtliche und steuerrechtliche Wertansätze von Vermögensgegenständen und Schulden sowie auf steuerliche Verlustvorträge. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuergesetzes sowie dem gewerbesteuerlichen Hebesatz der Gesellschaft.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Gesellschaft hat keine Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung.

(2) Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen und Verbindlichkeiten im Konzernkreis wurden saldiert. Dabei wurden Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR -1.349 (Vorjahr TEUR -853) mit Forderungen aus dem Corporate Loan gegenüber der Exact Group B.V. in Höhe von TEUR 16.006 (Vorjahr TEUR 16.856) verrechnet.

Von den Bankguthaben sind TEUR 38 (Vorjahr TEUR 38) als Sicherheit verpfändet.

Die aktiven latenten Steuern beliefen sich zum 31.12.2012 auf einen Betrag in Höhe von TEUR 533 und reduzierten sich auf einen Betrag von TEUR 380 per 31.12.2013. Somit wurde im Jahresergebnis ein Aufwand aus dem Abbau der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 153 ausgewiesen. Da der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 270 Aufwendungen für aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 153 enthält, beträgt der um diesen Effekt bereinigte Jahresüberschuss TEUR 423.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Abgrenzung der mietfreien Zeit des Büros in München bis zum Ende der Laufzeit des Mietvertrags (TEUR 108; Vorjahr TEUR 108), für Provisionen eines Händlers (TEUR 98; Vorjahr TEUR 112), für Urlaubstage (TEUR 113; Vorjahr TEUR 119) und für variable Gehaltsbestandteile von Mitarbeitern (TEUR 98; Vorjahr TEUR 128).

Bei den ausgewiesenen Verbindlichkeiten handelt es sich wie im Vorjahr ausschließlich um Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Darüber hinaus bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.

(3) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden in voller Höhe durch den Vertrieb von Software sowie die Erbringung und Vermittlung von softwarebezogenen Dienstleistungen auf dem deutschen Markt erbracht.

(4) Sonstige Pflichtangaben

Durch die Aktivierung der aktiven latenten Steuern ergibt sich ein Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Erträge gemäß § 268 VIII HGB in Höhe von TEUR 380.

Zum 31.12.2013 bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in folgender Höhe:

- fällig in 2014 TEUR 380
- fällig in 2015 TEUR 465
- fällig in 2016 TEUR 419
- fällig in 2017 TEUR 385
- fällig in 2018 TEUR 369
- fällig in 2019 TEUR 369
- fällig in 2020 TEUR 92

Die Gesellschaft beschäftigte in dem Zeitraum vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013 durchschnittlich 119 (Vorjahr 115) Mitarbeiter.

Anzahl Mitarbeiter
2013 2012
Design & Development 36 38
Support 33 32
Consulting 18 18
Marketing/Sales 20 15
Verwaltung/Übrige 12 12
GESAMT 119 115

(5) Geschäftsführung und Vertretung

Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt:

Herr Daniel Alexander Csillag, Kaufmann, Holzkirchen, Deutschland

Herr Krijn Erik van der Meijden, Kaufmann, Nordwijk, Niederlande

Die Herren Csillag und van der Meijden vertreten die Gesellschaft stets einzeln und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Da nur ein Geschäftsführer über die Gesellschaft abgerechnet wird, wird die Befreiung zur Angabe der Bezüge gemäß § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

(6) Konzernverhältnisse

Alleinige Gesellschafterin der Exact Software Deutschland GmbH ist die Exact Group B.V., Delft, Niederlande.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss aufstellt, ist die Exact Holding N. V., Delft, Niederlande. Der Konzernabschluss kann unter www.exact.com eingesehen und abgerufen werden.

(7) Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 270 vollständig an die Gesellschafter auszuschütten. Darüber hinaus erfolgt eine Entnahme aus dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 1.541 und der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 12.239. Die Auszahlung erfolgt im Rahmen der Verrechnung mit bestehenden Forderungen gegen den Gesellschafter.

 

München, den 9. Mai 2014

Die Geschäftsführung

Daniel Alexander Csillag

Krijn Erik van der Meijden

Entwicklung des Anlagevermögens 2013

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 93.506,00 4.800,00 0,00 98.306,00
II Sachanlagen        
1. Mietereinbauten 35.676,07 28.798,88 0,00 64.474,95
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.125.482,89 201.816,56 27.260,12 1.300.039,33
  1.254.664,96 235.415,44 27.260,12 1.462.820,28
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 6.221,12 18.701,16 0,00 24.922,28
II Sachanlagen        
1. Mietereinbauten 23.317,52 6.042,94 0,00 29.360,46
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.014.430,01 69.094,19 26.120,75 1.057.403,45
  1.043.968,65 93.838,29 26.120,75 1.111.686,19
Buchwert
31.12.2013 31.12.2012
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 73.383,72 87.284,88
II Sachanlagen    
1. Mietereinbauten 35.114,49 12.358,55
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.635,88 111.052,88
  351.134,09 210.696,31

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

31.12.2013 31.12.2012
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Software   73.383,72 87.284,88
II. Sachanlagen      
1. Mietereinbauten 35.114,49   12.358,55
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 242.635,88   111.052,88
    277.750,37 123.411,43
    351.134,09 210.696,31
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Waren   15.676,19 18.434,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 733.114,03   599.997,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.049.178,99   16.287.382,68
davon gegen Gesellschafter EUR 14.656.815,04 (Vj. EUR 16.002.566,88)      
3. Sonstige Vermögensgegenstände 384.381,79   249.965,61
    16.166.674,81 17.137.345,42
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   1.223.754,85 231.111,86
    17.406.105,85 17.386.891,93
C. Aktive latente Steuern   380.031,14 533.158,00
    18.137.271,08 18.130.746,24

Passiva

     
    31.12.2013 31.12.2012
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage   12.626.651,09 12.626.651,09
III. Gewinnvortrag   1.540.882,59 164.738,21
IV. Jahresüberschuss   270.315,23 1.376.144,43
    14.463.413,50 14.193.098,32
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   462.599,37 602.445,77
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 449.561,09   250.103,27
2. Sonstige Verbindlichkeiten 14.568,36   177.094,32
davon aus Steuern EUR 0,00 (Vj. EUR 85.283,40)      
    464.129,45 427.197,59
D. Rechnungsabgrenzungsposten   2.747.128,76 2.908.004,56
    18.137.271,08 18.130.746,24

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

2012
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 11.495.976,15   11.358.618,46
2. Sonstige betriebliche Erträge 137.364,95   43.877,83
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 3.889,19 (Vj. EUR 4.206,40)      
    11.633.341,10 11.402.496,29
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für bezogene Waren 1.013.615,74   837.118,01
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 256.313,62   352.134,03
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 5.533.978,15   5.240.782,75
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 997.156,32   914.134,74
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.838,29   61.018,02
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.377.689,48   2.211.722,83
    11.272.591,60 9.616.910,38
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   63.466,38 121.022,01
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 32.699,92 (Vj. EUR 120.860,00)      
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   773,79 12.102,91
davon Aufwand aus der Aufzinsung EUR 0,00 (Vj. EUR 12.102,91)      
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   423.442,09 1.894.505,01
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   153.126,86 518.360,58
davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 153.126,86 (Vj. EUR 421.815,00)      
11. Jahresüberschuss   270.315,23 1.376.144,43

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

I. Grundlagen der Gesellschaft

I.1. Geschäftsmodell

Die Exact Software Deutschland GmbH gehört zur Exact-Gruppe, einem der internationalen Marktführer innovativer betriebswirtschaftlicher Software-Lösungen für Enterprise Resource Planning (ERP), Human Resource Management (HRM) und Customer Relationship Management (CRM). Seit 1984 unterstützt die Exact-Gruppe Unternehmen mit Informationstechnologie. Dabei entwickelte sich die Exact-Gruppe von einem studentischen Start-Up-Unternehmen zu einem globalen Anbieter von Software-Lösungen und Services. Heute erfüllen über 1.900 Mitarbeiter diesen Unternehmer-Geist mit Leben. Täglich helfen die Lösungen mehr als 100.000 lokalen und internationalen Unternehmen, ihre Geschäfte erfolgreich zu führen. Die Exact Holding N.V., Delft, Niederlande, ist seit Juni 1999 an der Amsterdamer Börse Euronext gelistet. Der Gesamtumsatz der Exact-Gruppe betrug in 2013 213,2 Millionen Euro.

Die Exact Software Deutschland GmbH ist Spezialist für die Entgeltabrechnung und bietet alle Lösungen rund um dieses Thema im Markt an. Das startet mit direkten On-Premise Software Lösungen, die direkt beim Kunden zum Einsatz kommen und führt über ein Teiloutsourcing im Rechenzentrum bis hin zur Übernahme der kompletten Lohn- und Gehaltsabrechnung. Dabei dominiert für Exact das Direktgeschäft, da nur so eine maximale Qualität im Markt gewährleistet werden kann.

Derzeit existieren noch 154 Anbieter (Quelle: ITSG) von Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware in Deutschland. Es wird erwartet dass die Konsolidierung in diesem Marktsegment aufgrund der zunehmenden Komplexität weiter voranschreiten wird. Als Hauptkonkurrenten der Exact Software Deutschland GmbH gelten die Firmen SAP (HR3), ADP (Paisy), Datev, Sage (S+P), TDS und P&I (Loga). Der Marktanteil der Exact Software Deutschland GmbH liegt bei ca. 4 % (Quelle: PAC Studie 7/2013).

I.2. Forschung & Entwicklung

Das Jahr 2013 wurde im Bereich Forschung & Entwicklung hauptsächlich von der Verbesserung der neuen Oberfläche Exact Lohn und diversen Sonderanpassungen geprägt. Trotz dieser sehr großen Anforderung konnte wieder eine qualitativ hochwertige Jahreswechselversion 20.0.1 ausgeliefert werden. Wie bereits in den vergangenen Jahren konnte die Produktqualität auf hohem Niveau stabil gehalten werden.

II. Wirtschaftsbericht

II.1. Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2013 gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,4 Prozent höher als im Vorjahr. Damit setzte sich der konjunkturelle Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft auch im vierten Jahr nach der Wirtschaftskrise weiter fort, wenn auch auf deutlich abgeschwächtem Niveau.

Insgesamt kann man feststellen, dass sich die deutsche Wirtschaft im Vergleich zu anderen Europäischen Staaten robust geschlagen hat. Das Wachstum wurde vor allem durch die starke Exportorientierung und der nach wie vor sehr positiven Konsumhaltung getragen. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes

Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen, ist im Jahr 2013 um 0,2% gesunken (Quelle: Statistisches Bundesamt). D.h. die starke Position Deutschlands bei den Lohnstückkosten hat sich leicht abgeschwächt. Die Erwerbslosenquote ging von 5,3% in 2012 auf 5,2% in 2013 zurück (Quelle: Statistisches Bundesamt). In manchen Regionen Süddeutschlands ist der Zustand der Vollbeschäftigung erreicht.

Der Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland, veröffentlicht durch das ifo-Institut, hat sich im Dezember weiter auf 109,5 Punkte verbessert und einen Jahreshöchststand erreicht. Die aktuelle Geschäftslage wird von den Unternehmen als günstig eingeschätzt. Gegenüber dem Vorjahr weist der Geschäftsklimaindex eine Steigerung in Höhe von 7,0 Punkten auf. Gemäß der Konjunkturprognose 2013/2014 des ifo-Instituts signalisieren Frühindikatoren zur Bewertung der Wirtschaftsleistung, dass der deutschen Konjunktur verhalten wächst. Maßgeblich hierfür ist die bereits sehr starke Konjunktur und nach wie vor die europäische Schuldenkrise.

Branchensituation und Marktumfeld

Die Entwicklung der IT-Branche ist gegenüber dem Vorjahr in 2013 stabil verlaufen. Gemäß der durch den Branchenverband BITKOM veröffentlichten Marktzahlen verzeichnete die IT-Branche einen Rückgang von -0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei Softwareunternehmen konnte ein Wachstum von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. IT-Services legten um 3,2% zu. Für das Jahr 2014 sind die Umsatzerwartungen in der ITK Branche deutlich positiv. Der Branchenindex (BITCOM-Index) stieg im Januar 2014 deutlich von 55 auf 67 Punkte.

II.2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2013 war geprägt durch eine Umorganisation des Vertriebsbereichs. Nachdem in 2012 erhebliche Aufwände in die Produktweiterentwicklung flossen galt es einen konkurrenzfähigen Vertrieb zu etablieren. Im Zeitraum September 2012 bis August 2013 wurde die Vertriebsleitung durch einen Interimsmanager wahrgenommen. Seit September 2013 ist diese Position permanent besetzt. Auch ist es uns seit diesem Zeitpunkt gelungen unseren Vertrieb nahezu auf den geplanten Mitarbeiterumfang zu bringen. Das Hauptaugenmerk war neben der personellen Aufrüstung vor allem auf die Vertriebsstruktur, die Vertriebsmethodik und das Produktportfolio gerichtet. Neben diesen Initiativen wurde der Channel-Vertrieb neu aktiviert. Nichtsdestotrotz erzeugte die Vertriebsumstrukturierung eine Rückgang der Wachstumsdynamik aus dem Jahr 2012. Während der Gesamtumsatz in 2012 noch um 8,4 Prozent zulegte konnte in 2013 nur noch 1,2 Prozent Wachstum erzielt werden.

Generell musste festgestellt werden, dass traditionelle Lizenzumsätze nach wie vor rückläufig sind und durch Hosting, BPO und transaktionsbasierte Lizenzmodelle ersetzt werden. Der Bereich BPO (Business Process Outsourcing) wird durch den Exact Payroll Service (EPS) repräsentiert. Hier können Kunden Ihre komplette Lohnbuchhaltung an Exact auslagern. Der Umsatz in diesem Geschäftsfeld wuchs um 15,8% auf TEUR 655 und macht damit bereits kurze Zeit nach dem Start einen Anteil von 6% des Gesamtgeschäfts aus.

Zunehmend erfolgreich ist eine gehostete Variante des Exact Lohn. Hier greifen Kunden via Internet auf ein Rechenzentrum zu, indem die Software gehostet wird. Dabei erwirbt der Kunde keine Softwarelizenz sondern vergütet Exact nur für die Nutzung in Abhängigkeit von der Anzahl der abgerechneten Mitarbeiter. Die Vorteile liegen neben der preislichen Attraktivität auf der Hand: Der Kunde muss sich in diesem Modell weder um IT, Updates oder Datensicherungen kümmern. Er kann von überall auf die Applikation zugreifen und kommt in den Genuss deutlich besserer Sicherheitsstandards eines Rechenzentrums. Obwohl dieses Exact Angebot relativ neu war konnte in 2013 bereits ein Umsatz von knapp TEUR 84 erwirtschaftet werden.

Darüber hinaus wurde ein Exact Archiv im Januar 2013 in den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um eine Onlineapplikation in der Kunden Ihre Lohnabrechnungen revisionssicher in ein Rechenzentrum laden können. Der Transfer der Daten erfolgt automatisch, der Kunde bezahlt auch hier eine nutzungsabhängige Gebühr.

Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung 2013 zufrieden, da Sie weitestgehend mit unseren Erwartungen einherging.

II.3. Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Ertragslage konnte für das operative Geschäft im Geschäftsjahr 2013 trotz des Anstiegs der Umsatzerlöse aufgrund getätigter Investitionen in die Entwicklung einer neuen Benutzeroberfläche sowie gestiegenen Personalaufwendungen im Vergleich zum Jahr 2012 nicht verbessert werden.

Der Jahresüberschluss reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.106 (-80%) auf TEUR 270.

Der Umsatz stieg vor allem bei Training und Beratung, Formulare und bei BPO und betrug im Berichtsjahr insgesamt Mio. EUR 11,5 (Vorjahr: Mio. EUR 11,4).

In TEUR 2013 2012 Veränderung %
Lizenzen 1.091 1.128 -37 -3%
Training und Beratung 2.551 2.478 73 3%
Formulare 326 235 91 39%
Sonstige 33 24 9 38%
Wartung 6.840 6.929 -89 -1%
BPO 655 565 90 16%
Umsatzerlöse 11.496 11.359 137 1%

Der Umsatz im Lizenzgeschäft im Vergleich mit 2012 reduzierte sich mit 3% und zeigt einen Trend vom traditionellen Lizenzmodell auf BPO und Hosting.

Im Bereich Training & Beratung konnte der Umsatz im Jahr 2013 zum Vorjahr um 3% gesteigert werden. Dies liegt in erster Linie an dem weiteren Roll Out unserer neuen Lohnoberfläche, dem Exact Lohn. Hierdurch konnten erheblich Zusatzpotenziale hinsichtlich Trainings gewonnen werden.

Im Jahr 2013 konnten die Wartungsumsätze im Vergleich zu 2012 stabilisiert werden. Gründe hierfür sind vor allem in der weiter hohen Kundenzufriedenheit zu sehen, da diese in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert werden konnte.

Im Bereich BPO (Exact Payroll Service) konnte im Jahr 2013 eine Steigerungsrate von 16% erzielt werden. In diesem seit 2010 neuen Dienstleistungssegment übernimmt Exact die Lohn- und Gehaltsabrechnung für ihre Kunden und rechnet diese monatlich ab. Hierfür verfügt Exact über ein ausreichendes Netz von Partnern die die Abrechnung übernehmen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Jahr 2013 um TEUR 93 auf TEUR 137 hauptsächlich durch Intercompany Verrechnungen.

In TEUR 2013 2012 Veränderung %
Intercompany Verrechn. 133 20 113 565%
Erträge aus Verkauf AV 4 20 -16 -80%
Sonstige Erlöse - 4 -4 -100%
Sonst. Betriebl. Erträge 137 44 93 211%

Der betriebliche Aufwand setzt sich wie folgt zusammen.

in TEUR 2013 2012 Veränderung %
Materialaufwand 1.270 1.189 81 7%
Personalaufwand 6.531 6.155 376 6%
Abschreibungen 94 61 33 54%
Sonstiger Betriebsaufwand 3.378 2.212 1.166 53%
Betrieblicher Aufwand 11.273 9.617 1.656 17%

Der Materialaufwand stieg im Berichtsjahr vor allem aufgrund weiterer Erhöhung aus dem BPO Geschäft und den damit verbundenen Kosten für die Partner für die Erstellung der Abrechnungen.

Der Personalaufwand stieg im Berichtsjahr um TEUR 376 primär durch die zusätzliche Beschäftigung von Mitarbeitern im Bereich Sales, Marketing, Consulting und Service. Somit stieg die Zahl der durchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter im Jahr 2013 um vier Personen gegenüber dem Vorjahr auf 119 Personen.

Der sonstige Betriebsaufwand stieg im Berichtsjahr um TEUR 1.166, was vor allem auf die gestiegene Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr zurückzuführen ist, die unter anderem zu einem Anstieg bei den Reisekosten sowie erhöhten Marketingaufwendungen und (zusätzlichen) angemieteten Büroflächen führte.

Die für die Ertragskraft der Gesellschaft wesentliche Kennzahl, das Betriebsergebnis, reduzierte sich von im Vorjahr Mio. EUR 1,8 auf Mio. EUR 0,4.

in TEUR 2013 2012 Veränderung %
Umsatzerlöse 11.496 11.359 137 1%
Sonstige Betriebl. Erträge 137 44 93 211%
./. Betriebl. Aufwand -11.273 -9.617 -1.656 17%
Betriebsergebnis 360 1.786 -1.426 -80%

Finanz- und Vermögenslage

Der Jahres-Cash-Flow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) betrug TEUR 364 (i. Vj. 1.437).

Der Finanzmittelbestand betrug zum Stichtag TEUR 17.230 (Vorjahr TEUR 17.087) und setzt sich aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 1.224; Vorjahr TEUR 231) und dem Corporate Loan vor Verrechnung mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an die Exact Group B.V. (TEUR 16.006; Vorjahr TEUR 16.856) zusammen.

Vorrangiges Ziel des Finanzmanagements ist es die finanzielle Stabilität und Flexibilität zu sichern. Die wesentlichen Finanzierungsquellen sind dabei die kurzfristigen Vermögenswerte wie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die unmittelbar aus der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft resultieren.

Das Umlaufvermögen blieb mit Mio. EUR 17,4 in Summe auf dem Niveau des Vorjahres. Während sich die Guthaben bei Kreditinstituten um Mio. EUR 1,0 und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstigen Vermögensgegenstände um Mio. EUR 0,3 erhöhten, reduzierten sich. die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im gleichen Zeitraum um Mio. EUR 1,2.

Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2013 Mio. EUR 14,5 (Vorjahr: Eigenkapital Mio. EUR 14,2), die Eigenkapitalquote betrug demnach 80 % nach 78 % zum 31. Dezember 2013.

Exact weist die Aufwendungen zur Weiterentwicklung von Produktlösungen grundsätzlich in der Gewinn- und Verlustrechnung aus. Es wurden wie bereits im Vorjahr keine F&E-Kosten an die Muttergesellschaft weiterbelastet.

Aufgrund der immer noch guten Ertrags- und Vermögenslage sieht sich die Gesellschaft auch für die Zukunft in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

III. Nachtragsbericht

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2013 in Höhe von TEUR 270 sowie der Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 1.541 werden vollständig ausgeschüttet. Darüber hinaus erfolgt eine Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 12.239. Die Auszahlung erfolgt im Rahmen der Verrechnung mit bestehenden Forderungen gegen den Gesellschafter.

Der Beginn des Jahres 2014 verläuft so wie budgetiert.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2013 ergaben sich keine Ereignisse, die einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis des Jahres 2013 haben.

Zum 1. Januar 2014 wurden bestimmte Geschäftsbereiche an unsere Schwestergesellschaft Exact Software GmbH in Köln übertragen. Davon betroffen sind alle Wartungsumsätze, Consultingumsätze, Lizenzumsätze für die Produktgruppen Prosoftware in Deutschland, Exact Globe Next in Deutschland und Österreich und Globe Lohn Österreich (ERP-Umsätze). Darüber hinaus wurden die Arbeitsverhältnisse von sieben Mitarbeitern die im Büro Bremen angesiedelt waren und zwei Freelancer Verträge an Exact Software GmbH übertragen. Ab dem 1. Januar 2014 beschäftigt sich Exact Software Deutschland GmbH ausschließlich mit den Themen Payroll und HCM.

Hieraus resultiert ein deutlicher Rückgang der Umsatzerlöse und Betriebsaufwendungen der Exact Software Deutschland GmbH.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft verfügt über ein System zur Risikoidentifizierung, -steuerung und -überwachung. Durch das bestehende Planungs-, Berichts- und Controllingsystem werden Abweichungen von der geplanten Entwicklung frühzeitig erkannt und notwendige Maßnahmen ergriffen. Die Geschäftsführung ist durch eine laufende Berichterstattung in den Prozess eingebunden.

Produkt- und Vertriebsrisiken

Risiken werden grundsätzlich im Rahmen des Budget- und des rollierenden Planungsprozesses erfasst und beurteilt. Dabei erfolgt eine detaillierte Betrachtung und Bewertung aller potenziell bestandsgefährdenden Risiken im Planungszeitraum.

Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft wird von der weiterhin guten Akzeptanz der Produkte und der technologischen Weiterentwicklung geprägt sein. Die gleichbleibend gute Produktqualität der Exact.Lohn Software ist daher hierfür die zwingende Voraussetzung. Daher wird im Jahr 2014 wiederum verstärkt Wert auf die Bereiche Produktentwicklung und Qualitätssicherung gelegt werden.

Seit Februar 2014 ist das Produkt Exact Personal für unsere Kunden und den Markt verfügbar. Unter Exact Personal verbirgt sich eine White Label Lösung von der Firma Infoniqa, Wels/Österreich. Durch den Fokus auf das Kerngeschäft Lohn und der Outsourcing Angebote (Hosting & BPO) ergeben sich für das Jahr 2014 erhebliche Wachstumschancen auf Basis des um die ERP Produktlinien bereinigten Umsatzes 2013.

Finanzielle Risiken

Die bestehenden Ausfallrisiken von Forderungen sind durch Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 81 abgedeckt. Zur Begrenzung weiterer Forderungsausfälle wurde das Forderungsmanagement noch einmal gestärkt. Strittige Positionen werden nun schneller bearbeitet und unter Mithilfe der Rechtsabteilung teilweise an das Inkassounternehmen Creditreform übergeben.

Grundsätzlich geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich die Gesellschaft selbst finanzieren kann. Unabhängig davon wird die Liquidität der Gesellschaft überwacht und Plan-Ist-Abweichungen periodisch analysiert.

Gesamteinschätzung der Risikolage

Über die genannten Risiken hinaus sind keine solchen erkennbar, die eine wesentliche Auswirkung auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft haben könnten. Für Risiken wurde ausreichend Vorsorge getroffen. Bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

V. Prognosebericht

Wir erwarten nach Bereinigung unserer ERP Umsätze eine positive Umsatzentwicklung von ca. 6% im Vergleich zu 2013. Unter Berücksichtigung der ausgegliederten Umsatzströme gehen wir von einem leichten Umsatzrückgang von knapp 3% aus. Das Wachstum im Lohnkerngeschäft wird überwiegend durch die Entwicklung im Hosting & BPO Bereich getragen. Alle anderen Umsatzströme werden auf gleichbleibenden Niveau zu 2013 erwartet. Darüber hinaus gehen wir von verringerten Personalkosten aus, da mit der Umsatzausgliederung an unsere Schwestergesellschaft Exact Software GmbH auch Teile des Personals an andere Unternehmensbereiche abgegeben werden.

Für das Jahr 2014 wurden realistische Budgets vereinbart mit einem deutlichem Umsatz-wachstum im letzten Geschäftsquartal. Die Personalplanung für die ersten beiden Quartale dient dazu, den personellen Grundstein für dieses Wachstum besonders im Vertrieb und im Consulting zu legen.

Weiterhin wird das in 2010 neu eingeführte Geschäftsfeld Payroll Services deutliche Erfolge zeigen, da sich die Geschäfte auf Grund der Gewinnung weiterer Kunden positiv entwickeln werden. Hierbei bietet Exact diesen Service nun auch direkt an, nachdem dies in der Startphase ausschließlich über Partner realisiert wurde.

Im Jahr 2014 wird der Vertrieb noch stärker als bisher auf das Lohn & HR-Neugeschäft insbesondere für Kunden mit mehr als 500 Mitarbeitern konzentriert. Die weitere verstärkte Fokussierung wird durch flankierende Marketing-Maßnahmen insbesondere im Bereich Telemarketing unterstützt.

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass sich Lizenzumsätze in den kommenden Jahren zugunsten von BPO und Hosting Umsätzen reduzieren werden. Eine deutlich größere Rolle wird die Gewinnung von Neukunden spielen. Dabei sind wir bestrebt überwiegend wiederkehrende Umsatzströme zu generieren.

Im Vergleich zu 2013 gehen wir von einem deutlich höheren Betriebsergebnis im Jahr 2014 aus.

Die zukunftsgerichteten Angaben beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den zukunftsgerichteten Aussagen abweichen.

 

Aschheim, den 9. Mai 2014

Die Geschäftsführung

Daniel Alexander Csillag

Krijn Erik van der Meijden

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Exact Software Deutschland GmbH, Aschheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 23. Mai 2014

KPMG AG
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Junghänel, Wirtschaftsprüfer

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