Add Edit Verwaltung UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Breit-Tiffe seit 9.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
| 9.09% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
prime entertainment GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023prime entertainment GmbH, 50672 KölnI. Geschäftsmodell des Unternehmens Unsere Gesellschaft prime entertainment GmbH ("prime entertainment") veranstaltet seit 1994 Konzerte und Events. Wir sichern aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und dem Wissen unserer Mitarbeiter*innen eine professionelle und umfassende Durchführung von Veranstaltungen jeglicher Art. Die enge Zusammenarbeit mit diversen Dienstleistungsunternehmen ermöglicht uns einen auf die unterschiedlichsten Anforderungen abgestimmten reibungslosen Ablauf auf höchstem Niveau. Dabei bieten wir einen kompletten Service an, der die Bereiche Logistik, Bühne, Ton & Licht, Marketing, Sicherheit, Auf- und Abbaupersonal und Gastronomie umfasst. prime entertainment veranstaltet im Jahr etwa 600 Konzerte und zahlreiche Industrie-/Corporate Events. Das Spektrum reicht von kleinsten Clubkonzerten bis hin zu Open-Air Events mit über 100.000 Zuschauer*innen. 2012 wurde prime entertainment mit dem Live Entertainment Award (LEA) in der Kategorie "Örtlicher Veranstalter des Jahres" ausgezeichnet. Im Konzertbereich sind wir Partner der führenden deutschen Tourneeagenturen und langjähriger örtlicher Veranstalter von bekannten Künstler*innen aus dem In- und Ausland. Unser Unternehmen unterhält seinen Sitz in zentraler Lage in Köln in gepachteten Räumlichkeiten. Zur Überwachung unseres Unternehmens werden folgende wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren ermittelt und permanent analysiert: Deckungsbeitrag (Umsatzerlöse minus Materialaufwand) und durchschnittliche Personalkosten pro Mitarbeitendem. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Wachstumsperspektiven Deutschlands haben sich laut Internationalen Währungsfonds (IWF) immer noch nicht aufgehellt. Der IWF rechnet für 2024 weiterhin mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die Infografik von Statista zeigt. Deutschland wäre damit - sollte die Prognosen eintreffen - 2024 erneut das Schlusslicht unter den großen Industrienationen. Im April hatte der IWF für 2024 ebenfalls ein Wachsen der Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent vorausgesagt. Deutschland leide als Exportnation laut IWF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem habe die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen dem IWF zufolge für ein schwaches Wachstum der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Jahr. Hinweise auf positive Auswirkungen durch das geplante Paket der Ampelregierung zur Stärkung des Standorts Deutschland sind in dem neuen IWF-Weltwirtschaftsausblick nicht zu finden. Laut IWF liegt die Widerstandsfähigkeit der Vereinigten Staaten und mehrerer großer Schwellen- und Entwicklungsländer weiterhin über den Erwartungen der Experten. Auch die öffentlichen Finanzen vieler Länder hätten sich stabiler als angenommen erwiesen (Infografik: IWF-Prognose: Deutschland bleibt Konjunktur-Schlusslicht | Statista). 2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Der Unterhaltungs- und Medienmarkt in Deutschland bleibt auf Wachstumskurs. Im Jahr 2023 wuchs der Markt um 4,9 % und setzte 106,6 Milliarden Euro um - 5,0 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Bis 2028 wird ein Anstieg auf 118,8 Milliarden Euro erwartet bei einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum von 2,2 %. Zu diesen Ergebnissen kommt der "German Entertainment & Media Outlook 2024-2028" (GEMO) der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland. Als umfangreichste Studie zur Unterhaltungs- und Medienbranche in Deutschland untersucht der GEMO seit Jahren die Umsatzentwicklungen und Trends der Medienindustrie (PwC German Entertainment & Media Outlook 2024-2028: Medienbranche erzielt Umsatzplus, erwartet aber ein sich abflachendes Wachstum). Mit Blick auf die Live-Unterhaltung bietet u.a. der Einsatz von KI- (Künstliche Intelligenz) und VR-Technologien (Virtual Reality) neue Potenziale - ganz besonders vor dem Hintergrund der steigenden Verfügbarkeit mobilen Highspeed-Internets. Die wachsende Verbreitung des aktuellen Mobilfunkstandards 5G wird zum Beispiel den Zugang zu Medieninhalten vereinfachen und beschleunigen. Außerdem wird 5G den Trend in Richtung Personalisierung von Angeboten und Inhalten zusätzlich beschleunigen. Generell ist die Personalisierung im Segment Live Entertainment eines der großen Zukunftsthemen. Hinzu kommen KI-gestützte Prozesse im Data-Management, Marketing und Service-Bereich, die geeignet sind, die Wirtschaftlichkeit und die Fan-Experience positiv zu beeinflussen. Diese Entwicklungen bieten der Ticketing-Branche und insbesondere internationalen und integrierten Unternehmen und Technologieführern vielfältige Möglichkeiten, die durch die Digitalisierung veränderten Konsumgewohnheiten ihrer Endkunden für sich zu nutzen. Dies umfasst z. B. die Ankündigung relevanter Veranstaltungen, Zusatzangebote rund um den Event-Besuch, die datenschutzkonforme Nutzung von Daten für neue Geschäftsfelder, die Steigerung der Nutzerfreundlichkeit oder die direkte Kommunikation mit bestehenden und potenziellen Nutzern und vieles mehr. Besonderes Potenzial liegt damit künftig in der Fähigkeit zur Auswertung und Nutzbarmachung großer Datenmengen. 3. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2023 war weitestgehend unbeeinflusst durch Corona-bedingte Effekte: Nennenswerte Einschränkungen gab es keine mehr, Nachholeffekte wie im Vorjahr waren nicht mehr festzustellen. Der Nachfrageverlauf entspricht wieder den Erfahrungswerten der Vor-Corona-Zeit mit einem sehr starken vierten Quartal. Konzerte und Festivals waren gut besucht. Populären Künstlern fiel hierbei das Anknüpfen an ihre Erfolge vor der Pandemie besonders leicht, wohingegen sich kleinere und mittlere Acts manchmal schwerer damit taten. Der Geschäftsverlauf zeigte sich weitgehend unbeeinflusst durch die aktuellen geopolitischen Krisen. Die hohen Preissteigerungen gehörten zwar wie in anderen Branchen auch zu den Herausforderungen für die operative Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft, konnten jedoch durch aktives Kostenmanagement und Anpassungen auf der Angebotsseite beherrscht werden. 4. Betriebswirtschaftliche Steuerung und Überwachung Neben der monatlichen Analyse und Überwachung von Auftragseingängen und des Konzertbestandes setzen wir zur Steuerung unseres Unternehmens auf eine detaillierte Planung von monatlichen Erlösen und Aufwendungen in Form einer Plan-Gewinn- und Verlustrechnung für das gesamte Geschäftsjahr. Nach Buchungsschluss des jeweiligen Monats werden im laufenden Geschäftsjahr die Umsatzerlöse und Aufwendungen den Planzahlen gegenübergestellt und deren Abweichungen analysiert und der zu erwartende Deckungsbeitrag prognostiziert. Die Finanzierung unseres Geschäfts läuft im Wesentlichen durch erhaltene Anzahlungen für künftig stattfindende Konzerte Als weiteres Steuerungsinstrument wird ein detaillierter Liquiditäts- und Finanzplan von monatlichen Ausgaben und Einnahmen erstellt. Das Finanzmanagement orientiert sich dabei ebenfalls auf die Ermittlung von Abweichungen zwischen SOLL- und IST-Werten, um jederzeit einen Überblick über die Entwicklung von Geldaus- und Geldeingängen zu haben und um über die freie Liquidität eine Einschätzung des Liquiditätsrisikos vornehmen zu können. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellend entwickelt. 1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der prime entertainment GmbH beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 15.108 und ist damit gegenüber dem Vorjahr 2022 (TEUR 15.095) nahezu unverändert. Das Sachanlagevermögen unserer Gesellschaft ist mit rd. TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 40) zum Bilanzstichtag unverändert von nachrangiger Bedeutung. Wir betreiben unser Agenturgeschäft in gepachteten Räumlichkeiten. Aufgrund erhöhter erhaltener Anzahlungen auf künftige Konzerte (+ TEUR 2.314) haben sich unsere Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag entsprechend erhöht. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 1.142 wird auf Vorschlag der Geschäftsführung dem Bilanzgewinn gutgeschrieben. Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb Skontofristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. 2. Ertragslage Durch den Verkauf von Konzertkarten erzielen wir rd. 90% unserer Umsätze. Diese Erlöse waren gegenüber 2022 erwartungsgemäß im Vergleich zu dem sehr guten Vorjahr ("nach-Corona-Effekt") rückläufig; unser Rohergebnis absolut verringerte sich auf TEUR 3.627 (Vorjahr TEUR 6.374). Unseren relativen Deckungsbeitrag konnten wir aber auf dem guten Niveau des Vorjahres halten. Unser Personalaufwand liegt ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden durch die Bildung einer Rückstellung für mögliche anteilige Rückzahlungsverpflichtungen erhaltener Zuschüsse einmalig belastet und erhöhten sich entsprechend. Wir haben ein Jahresergebnis nach Ertragsteuern in Höhe von TEUR 1.142 (Vorjahr: TEUR 3.480) erzielt. Der Geschäftsverlauf 2023 war aus Sicht der Geschäftsführung insbesondere auch vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen zufriedenstellend. IV. Chancen- und Risikobericht Die Fähigkeit, Risiken frühzeitig erkennen und effizient steuern zu können, entspricht unserem Verständnis von wertorientierter Unternehmensführung. Das Risikomanagement wird im Rahmen eines regelmäßigen Controllings in wöchentlichem Turnus durchgeführt, zum einen, um die Sicherung der Liquidität unserer Gesellschaft, und zum anderen, um wertmindernde Vorgänge frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden oder zumindest frühzeitig zu verringern. Insgesamt sehen wir uns für die Herausforderungen der kommenden Jahre gut vorbereitet und sehen der weiteren Entwicklung mit Zuversicht entgegen. Volkswirtschaftliche und strategische Chancen und Risiken Die Inflation hat im Laufe des Jahres 2023 spürbar nachgelassen und lag im Januar 2024 bei nur noch 2,9%. Sollten sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen in Europa verschlechtern oder sogar eine Rezession in Europa oder im Kernmarkt Deutschland drohen, ist eventuell zu befürchten, dass eine reduzierte Kaufkraft und Konsumlaune zuerst den Bereich der Freizeitleistungen treffen könnte. Insbesondere der Kauf hochpreisiger Tickets und von Veranstaltungen, die weit in der Zukunft liegen, könnten von einer Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung betroffen sein. Branchen-, markt- und wettbewerbsspezifische Chancen und Risiken a) Produkte und Dienste Die Weiterentwicklung von Ticket-Softwaresysteme ("Global Ticketing System") steht im Umfeld des besonders raschen Wandels auf dem Gebiet der Informationstechnologie. Die Sicherstellung der Verfügbarkeit und Sicherheit der von unserer Gesellschaft genutzten IT-Plattformen wird durch eine Vielzahl technische und organisatorischer Maßnahmen gewährleistet. Für die physische Sicherheit, wie den Schutz vor Brand, Stromausfall, Naturkatastrophen oder Einbruch, wird die Infrastruktur in einem modernen externen Rechenzentrum betrieben. b) Projektrisiken Im Rahmen größerer Projekte können naturgemäß Risiken auftreten. Diese betreffen Kosten-, Zeit- und Qualitätsrisiken, das heißt die Gefahr, Projektziele nicht vollumfänglich erreichen zu können. c) Liquiditäts- und Finanzrisiken Liquiditätsrisiken ergeben sich, wenn Zahlungsverpflichtungen unserer Gesellschaft nicht aus vorhandener Liquidität oder möglichen Kreditlinien gedeckt werden können. Für die Sicherstellung jederzeit ausreichend verfügbarer Liquidität sowie einer hohen finanziellen Flexibilität existiert eine umfassende strategische und operative Liquiditätsplanung und -steuerung. Aufgrund der nationalen Ausrichtung in der Köln- und Düsseldorfer Region ist die prime entertainment keinen internationalen finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. d) Ausfallrisiken Für die prime entertainment besteht ein nur geringes Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können, da unsere Leistungen im weit überwiegenden Maße im Vorverkauf und durch Vorauskasse unserer (Konzert-)Kunden abgewickelt werden. Gesamtaussage zur Chancen- und Risikosituation unserer Gesellschaft Die Geschäftsleitung geht zum Zeitpunkt der Berichterstattung davon aus, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen. Nach aktueller Einschätzung und aktuellem Kenntnisstand sind keine bestandsgefährdenden Liquiditätsrisiken erkennbar. V. Prognosebericht Der Umsatz im Markt Musikveranstaltungen wird 2024 etwa EUR 1,63 Mrd. betragen. Laut Prognose wird im Jahr 2028 ein Marktvolumen von EUR 1,74 Mrd. erreicht; dies entspricht einem erwarteten jährlichen Umsatzwachstum von 1,65%. Im Markt Musikveranstaltungen wird die Anzahl der Nutzer im Jahr 2028 laut Prognose 11,8 Mio. Nutzer betragen. Der durchschnittliche Erlös pro Nutzer (ARPU, engl. Average Revenue Per User) wird bei EUR 138,70 erwartet (https://de.statista.com/outlook/dmo/eservices/veranstaltungstickets/musikveranstaltungen/ deutschland.de). Unsere Erwartung ist, dass Köln und Düsseldorf auch in Zukunft als Konzertstandort attraktiv bleiben. Das kontinuierliche Angebot von Live Entertainment Veranstaltungen sowie die ungebrochene Nachfrage auf Seiten der Fans, bilden auch für das neue Geschäftsjahr 2024 eine vielversprechende Ausgangsposition. Die Basis für den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens bildet ein vielfältiges Angebot an attraktiven Veranstaltungen aus den Bereichen Musik und Kultur Langjährige Kontakte in der Veranstaltungsbranche runden das Portfolio unseres Unternehmens ab. Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen für die zukünftige Entwicklung gut aufgestellt. Die Finanzlage ist unverändert als sehr zufriedenstellend zu bewerten. Auch ohne die staatlichen Hilfsprogramme der Vorjahre sind die liquiden Mittel sowie der Bestand an langfristig gehaltenen Wertpapieren zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt EUR 13,6 Mio. gestiegen. Hauptursache sind unsere Konzerticketverkäufe und die damit verbundenen Ticketgelder sowie erhaltenen Anzahlungen für künftige Veranstaltungen im Segment Live Entertainment. Der Gesamtbestand an liquiden Mitteln reicht aus, um alle finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Geschäftsleitung geht zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses davon aus, dass die Liquidität jederzeit ausreichend gesichert ist und keine, den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken erkennbar sind. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass in Zukunft Einflussfaktoren, die derzeit noch nicht bekannt sind oder momentan noch nicht als wesentlich eingestuft werden, den Fortbestand des Unternehmens beeinflussen können. Wir erwarten für 2024 auf Basis des guten Geschäftsverlaufs der ersten zehn Monate einen Deckungsbeitrag und ein Jahresergebnis auf dem guten Niveau des Vorjahres. Auch die Personalkosten und unser Personalbestand bewegen sich in unserer Prognose für 2024 auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.
Köln, im November 2024 prime entertainment GmbH Jochen Breit-Tiffe BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der prime entertainment GmbH, KölnA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die prime entertainment GmbH mit Sitz in Köln ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HRB 28832 im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB und der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 264, 266 und 275 HGB. Die bei einzelnen Posten der Bilanz gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke sowie Angaben und Hinweise, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang vorgenommen. B. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses werden für das Berichtsjahr 2023 die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen. Das Bilanzgliederungsschema gemäß § 266 HGB ist zur verbesserten Darstellung der Vermögens- und Finanzlage um folgende Position erweitert:
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Gemäß § 276 HGB wurden die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst. Abweichungen von in Vorperioden praktizierten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die Vorjahreswerte angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, über eine Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zum Nominalwert und - sofern erforderlich - zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Geleistete Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten unter dem Bilanzposten Vorräte ausgewiesen und bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag bewertet. Mögliche durch angemessene Einzelwertberichtigungen zu berücksichtigende Ausfallrisiken waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden. Liquide Mittel werden zum Nennbetrag bewertet. Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebene passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Alle Verbindlichkeiten werden zu ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang als Anlage zum Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 2.295,00 (Vj.: EUR 51.500,00) betreffen wie im Vorjahr ausschließlich sonstige Forderungen. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.564,59 (DM 50.000,00), davon wurden EUR 12.782,29 eingefordert und eingezahlt. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 211.769,57 (Vorjahr: EUR 1.237.224,88) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen: Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für mögliche anteilige Rückzahlungsverpflichtungen erhaltener Zuschüsse. Gewinn- und Verlustrechnung In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenter Körperschaftsteuer in Höhe von EUR 79.125,00 (Vorjahr EUR 0,00) und Erträge aus latenter Gewerbesteuer in Höhe von EUR 83.100,00 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 1.142.254,05 wird auf Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen. Der Bilanzgewinn beträgt zum 31. Dezember 2023 unter Berücksichtigung einer im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Ausschüttung und unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses 2023 insgesamt EUR 1.293.790,62. D. Nachtragsbericht Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. E. Ergänzende Angaben I. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich folgende 24 angestellte Mitarbeiter beschäftigt:
II. Sonstige fiannzielle Verpflichtungen An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:
Die Verpflichtungen aus unbefristeten Miet-, Pacht- und Leasingverträgen wurden bis zum Zeitpunkt ihrer frühestmöglichen Kündigung einbezogen. III. Organe der Gesellschaft -. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird im Geschäftsjahr ausgeübt durch: Herrn Jochen Breit-Tiffe. Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Köln, Mitte November 2024 Jochen Breit-Tiffe, Geschäftsführer Anlage zum Anhang: Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023 (mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die prime entertainment GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der prime entertainment GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der prime entertainment GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Finnentrop, 18. Dezember 2024 TREUHAND
UND REVISIONSGESELLSCHAFT mbH
Dipl.-Kfm. Andreas Bölker, Wirtschaftsprüfer |
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