Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 187494
Vorher
Future of Voice GmbH
Eingetragen
20.6.2017
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von künstlicher Intelligenz und maschinellem LernenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Entwicklung von Software sowie Erbringung Dienstleistungen im Bereich der künstlichen Intelligenz, des Process Mining und der Analytik für Kontakt Center.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tino Mittelmeier
seit 4.7.2023
Prokura
Malte Kosub
seit 20.6.2017
Geschäftsführer
Stefan Ostwald
seit 20.6.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (25)

NameAnteil
M**** K****
8.17%
1.22%
0.00%

Ungelöste Beteiligungen (36)

NameAnteil
Parloa GmbHEigenbeteiligung
1.32%

Gesellschafter
Beta

57 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 57 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
EQT Ventures III S.à r.l. SICAF-RAIF
Luxembourg
17.072 €
17.76%
Altimeter Growth Partners Fund VI, L.P.
United States
13.511 €
14.05%
Ostwald Investment UG (haftungsbeschränkt)
Germany
9.082 €
9.45%
Kosub Investment UG (haftungsbeschränkt)
Germany
7.846 €
8.16%
Senovo Capital Fund III GmbH & Co, KG
Germany
7.450 €
7.75%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Parloa GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Parloa GmbH, Berlin

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Parloa GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Hinweis auf Erstprüfung

Der Jahresabschluss der Parloa GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist, wurde nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 21. Januar 2025

W+P Wagemann Baumgardt + Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jens Baumgardt, Wirtschaftsprüfer

Kai Kim, Wirtschaftsprüfer

Inhaltsverzeichnis

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2023

3. Anhang

BILANZ zum 31. Dezember 2023

PARLOA GmbH, Berlin

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 68.682,75 240.388,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.944,00 467,00
87.626,75 240.855,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.549,00 119.791,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 66.165,81 0,00
283.714,81 119.791,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.820,70 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 700.000,00 0,00
750.820,70 0,00
Summe Anlagevermögen 1.122.162,26 360.646,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 996.800,75 349.037,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 91.621,12 0,00
3. eingeforderte, noch ausstehende Kapitaleinlagen 12.500,00 12.500,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 306.359,22 112.252,76
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 33.000,00 (EUR 33.000,00)
1.407.281,09 473.790,51
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.752.236,27 587.266,30
Summe Umlaufvermögen 14.159.517,36 1.061.056,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 183.660,52 9.191,63
15.465.340,14 1.430.894,44

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 57.541,00 39.557,00
II. Kapitalrücklage 23.638.884,13 4.616.558,70
III. Verlustvortrag 4.147.111,02 521.615,14
IV. Jahresfehlbetrag 11.774.058,78 3.625.495,88
Summe Eigenkapital 7.775.255,33 509.004,68
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 289.185,18 174.406,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.125.211,62 325.912,31
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.125.211,62 (EUR 325.912,31)
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.343.781,35 66.426,55
- davon gegenüber Gesellschaftern EUR 4.040.000,00 (EUR 0,00)
- davon aus Steuern EUR 229.072,29 (EUR 66.406,52)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 18.583,55 (EUR 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 303.781,35 (EUR 66.426,55)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 4.040.000,00 (EUR 0,00)
5.468.992,97 392.338,86
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.931.906,66 355.144,52
15.465.340,14 1.430.894,44

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

PARLOA GmbH, Berlin

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 4.166.349,72 1.917.054,66
2. Gesamtleistung 4.166.349,72 1.917.054,66
3. sonstige betriebliche Erträge 105.700,00 156.609,53
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 0,94-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 736.383,98 418.600,05
736.383,98 418.599,11
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.748.715,60 2.771.857,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.417.284,60 550.804,31
- davon für Altersversorgung EUR 3.851,28 (EUR 0,00)
10.166.000,20 3.322.662,10
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 247.963,96 78.753,05
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.853.762,17 1.879.146,43
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.785,32 0,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.282,32 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 6.122,32 (EUR 0,00)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 55.065,83 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,62-
12. Ergebnis nach Steuern 11.774.058,78- 3.625.495,88-
13. Jahresfehlbetrag 11.774.058,78 3.625.495,88

ANHANG zum 31.12.2023

PARLOA GmbH, Berlin

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Parloa GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: 187494

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 (netto) werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Regelungen direkt in voller Höhe abgeschrieben.

Innerhalb der Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr bzw. in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 33) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit Forderungen auf fremde Währung lauten, werden diese zum Bilanzstichtag gemäß §256a HGB bewertet.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag berücksichtigt, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite der Bilanz werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag berücksichtigt, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten neben Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 0), welche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 0) sonstige Forderungen betreffen auch Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 20), welche sonstige Forderungen betreffen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 244 (Vorjahr: TEUR 159) personalbezogene Rückstellungen sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 45; Vorjahr: TEUR 14).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, die in voller Höhe Darlehensverbindlichkeiten sowie darauf entfallene Zinsen betreffen.

Aufgrund der aktuellen Marktentwicklung im Bereich generativer künstlicher Intelligenz, erfolgte im Rahmen der Überprüfung der Nutzungsdauer der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände eine Anpassung der Nutzungsdauer. Die Anpassung der Nutzungsdauer führte zu einer zusätzlichen Abschreibung in Höhe von TEUR 103.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 126.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.534.

 

Berlin, 21. Januar 2025

Malte Kosub, Geschäftsführer

Stefan Ostwald, Geschäftsführer

Nachrichten & Medien

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Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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