Belux GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lampen und Leuchten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Charles Wolfsberger seit 8.6.2006 | Geschäftsführer |
Emmi Concetto seit 8.6.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Charles Wolfsberger | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CALEPPIO - Charles Wolfsberger GmbHWeil am RheinJahresabschluss zum 31. Dezember 2012LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012CALEPPIO - CHARLES WOLFSBERGER GMBH, WEIL AM RHEIN1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist mit ihrem Kunststoffplatten-Sortiment sowie, über ihre Tochtergesellschaft POLYMER-Kunststoffe GmbH, mit einem Vollsortiment von Vordächern, seit über 40 Jahren im Baumarkt-Geschäft tätig. Alle namhaften Baumarktketten in Deutschland und deren Niederlassungen im europäischen Ausland zählen zum Kundenkreis. Die Vermarktung erfolgt unter den Markennamen "ROBEX" (Kunststoffglas) und "LIGHTLINE" (Vordächer). Sie gilt in diesem Nischenmarkt als Marktführer. Sie bedient sich zur Betreuung der über 2000 Verkaufspunkte einer Außendienst- und Merchandising-Organisation mit festangestellten Mitarbeitern. In Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland ist die Nachfrage nach deren Produkten im Baumarkt sehr stark, insbesondere deshalb, weil mit dem Kunststoffsortiment ein Werkstoff als Glasersatz angeboten wird, welcher vom Verbraucher verarbeitet werden kann. Das Vordachsortiment etabliert sich im höheren Preissegment. 2. Entwicklung der Gesellschaft Seit 2011 sieht sich die Gesellschaft mit einem veränderten Marktumfeld konfrontiert. Waren in der Vergangenheit vordergründig Innovation und Service gefragt, wird der Markt mehr und mehr durch den Preis bestimmt. Dies führt durch die Konditionsforderungen von Seiten der Zentralen zu erheblichen Einbußen in der Marge. Die Umsätze werden daher mit über 30 % durch Konditionen belastet. Im Laufe des Geschäftsjahres 2012 musste der Verlust des umsatzstärksten Kunden PRAKTIKER/BAHR verzeichnet werden. Der Umsatzrückgang gegenüber 2011 ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen. Unsere geplanten Umsatzziele konnten damit nicht erreicht werden. Der Ausgleich dieses Verlustes kann durch die Gewinnung einer neuen Baumarktgruppe mit über 380 Verkaufspunkten kompensiert werden. Dies wird sich aber erst im Geschäftsjahr 2013 auswirken, da die Belieferung erst ab 1. Dezember 2012 aufgenommen werde konnte. Dies führte zu einem weiteren Verlustjahr und der geplante Turn-Around wird sich erst 2013 einstellen. Die in 2011 und 2012 erfolgten Kosten für Markteinrichtungen und Werbemaßnahmen gelten als eine Investition in die Zukunft der Gesellschaft. Um dem veränderten Marktverhalten, welches durch das Aufkommen eines ausländischen Herstellers geprägt ist, zu begegnen, wurden mit zwei namhaften Herstellern Ende 2012 Kooperationsverträge abgeschlossen, mit dem Ziel unsere Position als Sortimenter und Serviceleister durch das Direktangebot unserer Kooperationspartner zu sichern. Das 4. Quartal 2012 war zudem geprägt von schlechten Wetterverhältnissen, was zusätzlich dazu führte, dass die ursprüngliche Umsatzplanung deutlich verfehlt wurde. Die Preise auf dem Rohstoffmarkt bewegten sich preislich in 2012 im Gegensatz zum Vorjahr während des gesamten Jahresverlaufs auf einem hohen Niveau. Wir rechnen für 2013 mit einer Entspannung. 3. Ertragslage Das negative Geschäftsergebnis ist geprägt von hohen Finanzkosten und einem hohen Abschreibungsbedarf, welcher durch den Zukauf vonn Warenträgern bedingt ist. Zudem belasteten nicht erwartete Bonusnachzahlungen für 2011 sowie ein Fixbonus, der in 2012 und 2013 zu entrichten ist, das Ergebnis und die Handelsspanne. Ohne diese Effekte wäre die Handelsspanne in Relation zu den Umsatzerlösen konstant geblieben. Unsere Tochtergesellschaft POLYMER-Kunststoffe GmbH konnte nicht zu einer Entlastung beitragen. Auch hier erreichten wir unsere Umsatzziele nicht, konnten aber die Kosten weitgehend anpassen. Das Ergebnis wurde durch die Abfindung an einen Handelsvertreter belastet, die entsprechenden Entlastungen werden sich erst in den Folgejahren auswirken. 4. Finanz- und Vermögenslage Der erneute Verlust im Geschäftsjahr 2012 hat das Eigenkapital deutlich vermindert und die Liquiditätslage erheblich belastet. Durch Bareinlagen und Umwandlungen von Darlehen von Seiten des Gesellschafters in Form von Forderungsverzichten erreicht das Eigenkapital wieder nahezu die Höhe des Stammkapitals. Zur Verbesserung der Liquiditätssituation sind verschiedene Maßnahmen ergriffen worden. Direkter Cash-Zufluss erfolgte durch einen Bankkredit in Höhe von TEUR 1.100 und einer Einlage von TEUR 800 durch den Gesellschafter. Der bestehende Factoring-Vertrag wurde weiter ausgebaut. Nicht unerheblich waren die Zugeständnisse unserer langjährigen Lieferanten bezüglich Verlängerung der Zahlungsziele. Unsere Mitarbeiter haben sich mit Zugeständnissen in Form von Urlaubsverzichten an der Sanierung der Gesellschaft beteiligt. Ihnen und ihrem Einsatz gebührt ein besonderer Dank. Die in Anspruch genommenen Bankkredite sind einerseits durch planmäßige Tilgungen in der Höhe von jährlich über TEUR 300 (einschließlich Darlehen der POLYMER-Kunststoffe GmbH) abgebaut worden und andererseits durch Bürgschaftsübernahmen durch den Gesellschafter und die Abtretung der unbelasteten Liegenschaften sichergestellt. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9,4 % vermindert. Die Verminderung betrifft auf der Aktivseite nahezu alle Posten, insbesondere die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des zum Jahresende geringeren Geschäftsvolumens. Auf der Passivseite verminderte sich das Fremdkapital. Es ergaben sich Verschiebungen zwischen den Bank- und den sonstigen Verbindlichkeiten, da unser jetziger Factor ein Kreditinstitut ist. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist teilweise auf das geringere Geschäftsvolumen zurückzuführen. Hinzu kommt, dass die Cash-Zuflüsse die Rückführung von Lieferantendarlehen erlaubten. Gegenüber unseren Lieferanten, die uns in einer kritischen Phase unterstützen, fühlen wir uns in besonderem Maße in der Pflicht und nutzen jede Möglichkeit, Verbindlichkeiten zu tilgen. 5. Chancen- und Risikobericht Das Währungsrisiko spielt keine wesentliche Rolle, da die Kunden und Lieferanten im Währungsgebiet des Euros ansässig sind und in Euro fakturiert werden. Die Finanzierung der Gruppe enthält keinen Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen, bis auf eine Ausnahme, im wesentlichen Maß aus solventen Großabnehmern. Das Ausfallrisiko besteht bei dem angeschlagenen Konzern, für den aber nach wie vor Versicherungsschutz besteht. Ziel unseres Forderungsmanagements ist es, unberechtigte Rechnungskürzungen zu vermeiden. Der Zahlungseingang auf offene Forderungen wird fortlaufend und zeitnah überwacht, die Berechtigung von Rechnungsabzügen laufend kontrolliert. Risiken liegen bei den in der Branche üblichen hohen Umsatzanteilen der großen Baumarkt-Gruppen. Diese Umsätze sind mit hohen Konditions- und Rabattforderungen behaftet. Da der Handel mit Baumarktketten aufgrund des Konkurrenzdrucks allgemein von finanzierenden Kreditinstituten als risikobehaftet angesehen wird, hat die Gesellschaft beschlossen, ihr Tätigkeitsfeld auf den Baustoff-Fachhandel auszudehnen. Hier können Synergien im Sortimentsbereich der bestehenden Lieferanten genutzt werden. Zwei namhafte Baustoffhandelsgruppen konnten für die Belieferung in 2013 bereits gewonnen werden. Dank der über 40-jährigen Erfahrung im Baumarktgeschäft und der neuen Kooperation mit zwei Herstellern kann mit Zuversicht dem veränderten Wettbewerbsumfeld begegnet werden. Andere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. 6. Prognosebericht Für das Jahr 2013 wurde auf Basis der Erfahrungen 2012 eine detaillierte Planung erstellt, die auf allen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr basiert. Konkret geht es dabei insbesondere um eine Zusammenstellung von Ergebnisbelastungen des Jahres 2012, die aller Voraussicht nach sich nicht wiederholen sollten. Darüber hinaus sind alle bisher realisierten Anpassungsmaßnahmen bewertet, die sich insbesondere auf Preisanpassungen aufgrund der Rohstoffpreise richten. Das Neukundengeschäft wird voll anlaufen und sich erstmals über ein volles Jahr und mit allen Standorten erstrecken. Wenn es uns gelingt, unsere geplanten Umsätze zu realisieren, werden wir im operativen Bereich ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen können. Witterungsbedingt war der Start in das neue Jahr über Monate schlecht, ab April setzte ein deutlich spürbarer Nachholeffekt ein. Aufgrund des Neukundengeschäfts liegen wir zur Jahresmitte über dem Planansatz. Dabei erweist sich der im Vorjahr eingeleitete Ersatz des bisherigen Kunden PRAKTIKER durch einen namhaften Neukunden als Glücksfall, da wir von der PRAKTIKER-Insolvenz kaum betroffen sein werden. Bei der nunmehr ebenfalls insolventen Baumarktkette MAX BAHR sind wir nicht unmittelbar gelistet. Allerdings beliefert unsere Tochtergesellschaft die Märkte mit "LIGHTLINE"-Produkten. Auch hier gehen wir davon aus, dass mögliche Umsatzrückgänge für den Rest des Jahres 2013 ausgeglichen werden können, zumal die Tätigkeit der insolventen Gesellschaft über die weiteren umsatzstarken Monate fortgesetzt wird. Im schlechtesten Fall müssen wir den Selbstbehalt von kreditversicherten Restforderungen an PRAKTIKER und MAX BAHR in einer Größenordnung von rund TEUR 110 verkraften, sofern nicht unser Eigentumsvorbehalt greift. Das operative Ergebnis wird darüber hinaus durch die Abfindung an einen Handelsvertreter belastet sein. Wir erwarten für 2013 einen Jahresfehlbetrag in der Größenordnung von rund TEUR 250. Ohne diese außerordentlichen Faktoren wäre bereits für 2013 ein ausgeglichenes Ergebnis im Bereich des Möglichen gewesen. Unter Berücksichtigung des zum 31. Dezember 2012 durch die genannten Maßnahmen wiederhergestellten Eigenkapitals besteht auch aktuell keine Überschuldung. Hinsichtlich der Liquidität sind wir derzeit wieder auf die Finanzierung durch Lieferanten angewiesen. Aufgrund unserer Detailplanungen für das Jahr 2014 rechnen wir mit spürbar steigenden Umsätzen und einem Jahresüberschuss. Dazu werden auch neue Produkte und Marktsegmente beitragen. Dabei sind Umsätze mit PRAKTIKER nicht mehr enthalten. Unsere Tochtergesellschaft erwartet, die mit MAX BAHR geplanten Umsätze in Höhe von 50% realisieren zu können, ggf. über Nachfolge- oder Konkurrenzunternehmen. Hierfür spricht, dass wir mit den an MAX BAHR gelieferten Produkten auch in nahezu allen anderen Baumärkten Deutschlands vertreten sind und die Kunden unsere Produkte auch weiterhin nachfragen werden. Allerdings wird unsere Liquidität aufgrund der vergangenen Verlustjahre noch angespannt bleiben. Der sich in 2014 fortsetzende Aufschwung wird vor allem im Vorfeld der Hauptsaison im Frühjahr vorübergehend zu einem erhöhten Liquiditätsbedarf führen. Die Realisierung unserer Planungen setzt voraus, dass dieser Bedarf durch Zwischen-finanzierungen der Lieferanten und des Gesellschafters gedeckt werden kann. Dies könnte entbehrlich sein, wenn unsere Factoringgesellschaft bereit ist, das Ankaufvolumen aus Forderungen an wichtige und namhafte Kunden zu erhöhen. Verhandlungen hierzu laufen derzeit. Mit einem Kunden haben wir bereits eine Vereinbarung über ein Konsignationslager getroffen, weitere Vereinbarungen mit anderen Kunden sollen folgen. Damit würde sich unsere Kapitalbindung aus der Vorratshaltung merklich reduzieren. Darüber hinaus ist es erforderlich, dass die Kreditlinien der finanzierenden Bank im bisherigen Umfang erhalten bleiben und auch Lieferungen an uns weiterhin kreditversichert werden. 7. Nachtragsbericht Über die bisher geschilderten Vorgänge hinaus sind weitere Vorgänge mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB nicht eingetreten. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012CALEPPIO - CHARLES WOLFSBERGER GMBH, WEIL AM RHEINAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012CALEPPIO - CHARLES WOLFSBERGER GMBH, WEIL AM RHEINAllgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Für den Ausweis des Anlagevermögens in der Bilanz wurde von der Möglichkeit des § 265 Abs. 7 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 268 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die vollständige Aufgliederung des Anlagevermögens erfolgt im Anlagespiegel. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode verringert. Ein entgeltlich erworbener Geschäftswert wird entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der übernommenen Kundenbeziehungen über 15 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungen erfolgen ausschließlich nach der linearen Methode. Sämtliche Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einem Sammelposten zusammengefasst und auf fünf Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tages-werten angesetzt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC-Methode) ermittelt. Dabei wurde ein Zinssatz von 5,04 % zugrunde gelegt. Weitere Trendannahmen wurden nicht berücksichtigt. Es wurden die Sterbetafeln 2005 G nach Heubeck verwendet. Die Zuführungen zu den Rückstellungen wurden, soweit sie aufgrund der geänderten Bewertung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgten, mit 1/15 des Unterschiedsbetrags vorgenommen. Die aufgrund der Anwendung der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB nicht ausgewiesenen Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 21. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in voraussichtlicher Höhe auf Basis steuerlicher Vorschriften gebildet. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 1.763 (im Vorjahr TEUR 1.542) ergaben sich aus laufenden Verrechnungen und Kostenumlagen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 19.281,22 (im Vorjahr EUR 23.701,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von EUR 147.060,08 enthalten. Im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel sind die Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten gegliedert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 2.009.309,06 durch Grundschulden sowie durch Raumsicherungsübertragung des Warenbestands und Abtretung der Verkaufsforderungen gesichert. Im Übrigen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind mit EUR 64.160,86 (im Vorjahr EUR 532.760,76) in den übrigen Verbindlichkeiten enthalten. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Es bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften zugunsten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von EUR 1.087.795,95 (im Vorjahr EUR 1.376.834,63). Da das verbundene Unternehmen über ausreichende eigene Sicherheiten verfügt, wird nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. Nicht bilanzierte Geschäfte Die Gesellschaft nutzt zur Finanzierung ihres Bestandes an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Factoring. Hierdurch wird die Liquidität der Gesellschaft verbessert. Nicht aus der Bilanz ersichtliche Risiken im Zusammenhang mit dem Factoring bestehen nicht, da etwaige Risiken durch Kreditversicherungen abgesichert sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mieten und Leasing belaufen sich auf TEUR 39 (im Vorjahr TEUR 114). Die Laufzeiten bzw. erstmaligen Kündigungsmöglichkeiten reichen von 2012 bis 2015. Darüber hinaus bestehen vertraglich fest vereinbarte Boni für die Jahre 2013 und 2014 in Höhe von TEUR 329. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Besserungsschein in Höhe von TEUR 460. Die Verpflichtung besteht gegenüber einem Gesellschafter. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für Altersversorgung wurden EUR 9.537,31 (im Vorjahr EUR 8.741,72) aufgewendet. Von den Zinserträgen entfallen EUR 18.177,86 (im Vorjahr EUR 14.196,69) auf Zinsen von verbundenen Unternehmen. Die Zinsaufwendungen enthalten EUR 23.350,00 (im Vorjahr EUR 23.921,00) aus der Abzinsung von Rückstellungen. Auf verbundene Unternehmen entfallen EUR 862,03 (im Vorjahr EUR 1.029,29) Die außerordentlichen Erträge enthalten TEUR 460 aus dem Forderungsverzicht des Gesellschafters und TEUR 52 aus der Auflösung von Rückstellungen. Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten EUR 1.740,00 (im Vorjahr EUR 1.740,00) aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr 39 Mitarbeiter, davon
Geschäftsführung Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt: Herr Charles Wolfsberger, Kaufmann, Basel/Schweiz. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt unter Hinweis aus § 286 Abs. 4 HGB. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
* Jahresergebnis nach vertraglicher Ergebnisabführung Die Gesellschaft ist zu 100 % an einer weiteren Tochtergesellschaft beteiligt, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft entspricht deren gezeichnetem Kapital in Höhe von TEUR 25. Die Benennung dieser Gesellschaft wird gemäß § 286 Abs. 3 Ziff. 2 HGB unterlassen.
Weil am Rhein, 23. Juli 2013 gezeichnet Charles Wolfsberger Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde am 13.09.2013 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CALEPPIO - Charles Wolfsberger GmbH, Weil am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht hin. Dort wird dargestellt, dass der Fortbestand der Gesellschaft nur gesichert ist, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind: Aufrechterhaltung der Kreditlinien durch die finanzierende Bank und des Ankaufvolumens der Factoringbank, weitere Finanzierung durch Lieferanten und Gesellschafter, ausreichende Kreditversicherung für Lieferungen an die Gesellschaft und deren verbundene Unternehmen sowie Realisierung der Planungszahlen 2013 und 2014 für die gesamte Unternehmensgruppe.
Freiburg, 31. Juli 2013 Lohrmann
Riehle Lätsch Durach GmbH
MARTIN LÄTSCH, Wirtschaftsprüfer RAINER MÜLLER, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Lampen und Leuchten
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Garten- und Landschaftsbau
Großhandel mit Sanitärkeramik
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Herstellung von Polstermöbeln
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen