Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 73221
Eingetragen
5.11.1999
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Rohholz, Holzhalbwaren und Bauelementen aus HolzGroßhandel mit Roh- und SchnittholzTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
der Betrieb von Handels- und Agenturgeschäften jeder Art, insbesondere in Holz- und Forstprodukten, die Beteiligung an Unternehmen und die Übernahme der Geschäftsführung anderer Unternehmen sowie die Vornahme aller Geschäfte und Rechtshandlungen, die zur Förderung dieses Unternehmensgegenstandes geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karl Maaßen
seit 14.12.2001
Geschäftsführer
Horst Riedel
seit 14.12.2001
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

F. W. Barth & Co. GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8,00 8,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.804,00 80.950,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,51 1,51
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 147.411,91 137.653,48
147.413,42 137.654,99
207.225,42 218.612,99
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Handelswaren 1.377.580,25 1.784.154,09
2. Geleistete Anzahlungen 233.998,25 162.776,50
1.611.578,50 1.946.930,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.218.753,45 2.407.298,49
2. Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen 817.149,79 816.811,27
3. Forderungen gegen Gesellschafter 534.225,48 500.308,94
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.030.733,85 1.109.641,32
4.600.862,57 4.834.060,02
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 504.698,89 299.904,12
6.717.139,96 7.080.894,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.553,77 15.926,62
D. Aktive Latente Steuern 344.805,00 350.630,00
7.308.724,15 7.666.064,34

PASSIVA

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzgewinn 2.767.525,72 2.671.290,74
3.767.525,72 3.671.290,74
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.133.050,92 2.115.896,89
2. Steuerrückstellungen 87.843,00 47.507,00
3. Sonstige Rückstellungen 54.900,00 55.300,00
2.275.793,92 2.218.703,89
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 762.423,33 1.360.308,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 441.548,48 325.401,92
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.688,01 11.252,81
4. sonstige Verbindlichkeiten 55.853,69 79.106,92
- davon aus Steuern: € 26.394,46 (Vj: T€ 43,7) 1.262.513,51 1.776.069,71
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 987,53 (Vj: T€ 0,9)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.891,00 0,00
7.308.724,15 7.666.064,34

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Vorjahreszahlen
1. Umsatzerlöse 14.413.895,89 17.905.721,13
2. Sonstige betriebliche Erträge 88.412,18 200.989,44
14.502.308,07 18.106.710,57
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Handelswaren -12.708.417,13 -15.635.762,90
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.001.373,18 -1.043.637,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -77.907,92 -121.616,78
- davon für Altersversorgung: € 21.472,91 (Vj: € 20.772,75) -1.079.281,10 -1.165.254,56
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -22.920,60 -23.744,55
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -547.091,60 -938.972,08
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 562,98 530,67
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vj: € 0,00)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107.861,65 110.810,60
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00 (Vj: € 0,00)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -181,76 -4.860,88
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -110.339,61 -98.748,01
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vj: € 0,00)
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 45.192,00 (Vj: € 45.988,00)
11. Ergebnis vor Steuern 142.500,90 350.708,86
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -46.265,92 -39.148,96
- davon Aufwand aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern (Vj. Ertrag): € 5.825,00 (Vj: € 12.086,00)
13. Ergebnis nach Steuern 96.234,98 311.559,90
14. Sonstige Steuern 0,00 0,00
15. Jahresüberschuss 96.234,98 311.559,90
16. Gewinnvortrag 2.671.290,74 2.359.730,84
17. Ausschüttung aus dem Gewinnvortrag 0,00 0,00
18. Bilanzgewinn - 2.767.525,72 2.671.290,74

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

F. W. Barth & Co. GmbH, Hamburg

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die F.W. Barth & Co. GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 73221 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 ff und der §§ 264 ff HGB sowie des GmbHG aufgestellt. Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich wie in der Bilanz des Vorjahres angewendet.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Beteiligungen sind mit Erinnerungswerten angesetzt.

Die Bewertung der Ansprüche aus Lebensversicherungen zur Deckung von Pensionsverpflichtungen erfolgte nach einem versicherungsmathematischen Gutachten mit den Zeitwerten. Soweit Verpfändungen an die Versorgungsberechtigten vorlagen, wurden die Vermögensgegenstände mit den Pensionsrückstellungen verrechnet.

Die Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit den gezahlten Beträgen angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Das allgemeine Risiko niedrigerer Zahlungseingänge wurde mit 1% der Nettoforderungen pauschal berücksichtigt. Sofern notwendig wurden darüber hinaus Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Fremdwährungsforderungen wurden - soweit vorhanden - mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Bankguthaben und Kassenbestände wurden zum Nominalwert angesetzt. Bankguthaben in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Vorsicht in Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Pensionsrückstellungen wurden nach einem versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode berechnet. Hierzu wurden die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck, ein Zinssatz von 1,82% und ein Rententrend von 1% bzw. 3% herangezogen. Gehalts- und Karrieretrends wurden aufgrund von Art und Umfang der erteilten Versorgungszusagen nicht berücksichtigt. Der sich aus den zum 1. Januar 2010 geänderten Bewertungsvorschriften ergebende Unterschiedsbetrag wurde im Geschäftsjahr in Höhe von 1/15 den Rückstellungen zugeführt

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet.

D. Angaben zur Bilanz

Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt 376,1 T€, die in Höhe von 31,3 T€ aus der gesetzlich vorgeschriebenen neuen Bewertung der Pensionsrückstellung und in Höhe von 344,8 T€ aus der Aktivierung von latenten Steuern resultieren.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind ebenfalls sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 344,8 T€ beruhen auf unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bewertungen der Rückstellungen für Pensionen, Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen sowie von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten. Sie wurden mit einem Steuersatz von 32,275% ermittelt. Im Geschäftsjahr 2023 sind von den latenten Steuern Beträge in Höhe von 5,8 T€ aufgelöst worden (Vorjahr: Zuführung von 12,1 T€).

Zum Stichtag haben die Pensionsrückstellungen einen Erfüllungsbetrag in Höhe von 2.569,8 T€. Mit dem Erfüllungsbetrag verrechnet wurden Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen in Höhe von 275,1 T€ sowie verpfändete Wertpapierdepots in Höhe von 161,6 T€. Im Berichtsjahr sind der Pensionsrückstellung insgesamt 17,2 T€ zugeführt worden; davon durch Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung (unter Berücksichtigung von Zinsänderungskosten) von 45,2 T€, durch 1/15 des aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen per 1. Januar 2010 zuzuführenden Betrags von 1,5 T€ sowie nach Verrechnung mit der Verminderung der Pensionsverpflichtung um 12,8 T€ sowie mit der Erhöhung der verpfändeten Vermögenwerte in Höhe von 16,7 T€ (Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen 16,3 T€, Wertpapierdepots 0,4 T€).

Die noch nicht in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen betragen zum Stichtag 1,5 T€.

Ausschüttungsgesperrt ist der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Abzinsung der Rückstellung mit einem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn bzw. sieben Jahren ergibt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub der Mitarbeiter (25,6 T€) sowie für Prüfungs- und Jahresabschlusskosten (26,0 T€).

Die Verbindlichkeiten haben folgende Laufzeiten:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Vorjahr Restlaufzeit über 1 Jahr Vorjahr
T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 762.423,33 762.423,33 1.360,3 0,00 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 441.548,48 441.548,48 325,4 0,00 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.688,01 2.688,01 11,3 0,00 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 55.853,69 55.853,69 79,1 0,00 0,0
1.262.513,51 1.262.513,51 1.776,1 0,00 0,0

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 762,4 T€ sind durch Globalzession auf den Forderungsbestand, Sicherungsübereignung der inländischen Lagerbestände und Ansprüchen aus Transportversicherungen, Positiv-Negativerklärung hinsichtlich der ausländischen Warenlager, Verpfändungen von Guthaben bei den Kreditgebern, Sicherungsübereignungen von finanzierten Gegenständen sowie durch selbstschuldnerische Bürgschaften der beiden Gesellschafter abgesichert.

Zum Stichtag besteht ein Bestellobligo für Handelswaren in Höhe von 5,2 Mio. €.

E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Sonstige betriebliche Erträge

Aus der Umrechnung von Fremdwährungsposten ergaben sich Erträge in Höhe von 0,0 T€ (Vorjahr: 0,0 T€).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Aus der Umrechnung von Fremdwährungsposten ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 0,5 T€ (Vorjahr: 2,0 T€).

F. Sonstige Angaben

Angaben zur Geschäftsführung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Gesellschaft durch die Kaufleute Horst Riedel, Hamburg, und Karl-Rüdiger Maaßen, Hamburg, vertreten.

Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe der Geschäftsführergehälter wurde in Anspruch genommen.

Angaben zu den Beschäftigten

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 8,25 Arbeitnehmer (Vorjahr: 9) beschäftigt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen

Insgesamt sind zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von 811,0 T€ (unverändert gegenüber dem Vorjahr) an die Immobilienverwaltungsgesellschaft St. Georg GmbH & Co. KG, Hamburg, abgetreten.

Angaben zu Vorschüssen und Krediten an Organmitglieder

Die Gesellschaft gewährt einem Gesellschafter-Geschäftsführer Darlehen und Reisekostenvorschüsse in Höhe von 534,2 T€ (Vorjahr: 500,3 T€). Insgesamt verzeichnete das Darlehen im Geschäftsjahr 2023 Zugänge von 34,3 T€ (einschl. Zinsen) und Rückzahlungen von 0,4 T€. Die Forderungen werden mit 5,5% p.a. verzinst.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 96,2 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Horst Riedel

Karl-Rüdiger Maaßen

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsstand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Endstand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.409,65 0,00 0,00 52.409,65
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 429.082,52 1.774,60 1.774,60 429.082,52
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 18.400,11 0,00 0,00 18.400,11
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 137.653,48 9.758,43 0,00 147.411,91
156.053,59 9.758,43 0,00 165.812,02
637.545,76 11.533,03 1.774,60 647.304,19
Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsstand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.401,65 0,00 0,00 52.401,65
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 348.132,52 22.920,60 1.774,60 369.278,52
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 18.398,60 0,00 0,00 18.398,60
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
18.398,60 0,00 0,00 18.398,60
418.932,77 22.920,60 1.774,60 440.078,77
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8,00 8,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.804,00 80.950,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,51 1,51
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 147.411,91 137.653,48
147.413,42 137.654,99
207.225,42 218.612,99

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

F.W. Barth & Co GmbH - Hamburg

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind ein Großhandelsunternehmen für den Im- und Export von Holz und Holzwerkstoffen. Unsere Aktivitäten teilen sich in nachstehende Geschäftsbereiche auf:

Laubschnittholz und Rundholz

Messer- und Schälfurniere

Sperrholz

Gartenholz

Nadelschnittholz aus Europa für den Export nach Übersee

Unsere Kunden- und Lieferantenstruktur stellt sich im Vergleich zu den Vorjahren wie folgt dar:

Kunden Warenverkauf 2021 2022 2023
über 500 T€ 9 8 8
über 100 T€ 27 27 26
unter 100 T€ 85 77 57
gesamt 121 112 91
Lieferanten Wareneinkauf 2021 2022 2023
über 500 T€ 12 12 5
über 100 T€ 27 24 26
unter 100 T€ 172 139 140
gesamt 211 175 171

Die wichtigsten Absatzländer bezogen auf den Umsatz:

Türkei 17,4%
Senegal 11,3%
Frankreich 10,1%
Pakistan 6,0%
Belgien 5,3%
Deutschland 5,2%
Griechenland 5,2%
Niederlande 5,0%
Polen 4,0%
Malaysia 3,8%

Die verbleibenden 26,7% verteilen sich auf Länder wie Rumänien/Libanon/Cap Verden/Spanien etc.

44,87% ist der Umsatzanteil innerhalb der EU (Vorjahr 41,85%).

Insgesamt arbeiteten wir mit Kunden in 33 Ländern (Vorjahr ebenfalls 33).

II. Wirtschaftsbericht für 2023

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war in 2023 geprägt durch eine weltwirtschaftliche schwache / rückläufige Konjunktur.

Die getroffenen Maßnahmen zur Reduzierung der Inflation in den USA haben u.a. die Baukonjunktur de facto zum Stillstand gebracht. In der zweitgrößten Volkswirtschaft China hinterließ das angeheizte Investitionsklima deutliche Spuren - das BIP reduzierte sich um 3,2% und belastete den Binnenmarkt mit gut 1000 Milliarden US-$ neuen Schulden.

Die europäischen Märkte reagierten in unterschiedlicher Weise - während einige Mitgliedsstaaten eine schwach bis besser laufende Konjunktur zeigten (Griechenland/Belgien), reduzierte sich die Bauwirtschaft in Deutschland um fast 30%. Gestiegene Zinsen und Energiekosten belasteten die deutsche Wirtschaft - die politischen Rahmenbedingungen verursachten Ende 2023 bereits einen Einbruch des BIP's um 2,4% bis hin zur Andeutung einer kommenden Rezession.

Nach den Boomjahren 2021/22 schwächte sich das Wirtschaftsklima Ende 2023 merklich ab. Unsere Verkäufe konzentrierten sich auf die noch vorhandenen Märkte, wie u.a. Griechenland und die Türkei. Die Gesamtlage war weiterhin belastet durch den andauernden Krieg in der Ukraine, die massiven Unruhen im Mittleren Osten und viele weitere Konflikte.

2. Geschäftsverlauf

In 2023 blieben die monatlichen Umsätze fast konstant und entsprachen den prognostizierten Erwartungen. Die Inflation in unseren Lieferländern (Westafrika) zeigte Wirkung insofern, dass das Angebot reduzierter wurde, die Preise sich um gut 5 - 15% erhöhten, die Produktion geringer wurde durch den Wegfall der Zukäufe aus China und die Seefrachten sich kontinuierlich erhöhten - der Absatz stagnierte.

Die Seefrachtraten in Südostasien erhöhten sich erneut um das 4 - 5 fache zu Ende 2023. Wir wollten und haben unsere Zukäufe auf de facto nur backto-back Geschäfte reduziert und dadurch spekulative Lagerzukäufe vermieden.

3. Lage

a. Ertragslage

2023 hatte einen solide basierten Geschäftsverlauf - mit 82% direkten Abladungsgeschäften und leicht umorientierten Absatzmärkten.

Unsere Lagerbestände liegen konstant bei 1,2/1,4 Mio. €, die Handelsspanne verringerte sich leicht auf 11,8% (Vorjahr 12,7%).

Die Forderungen sind zum überwiegenden Teil sehr schnell und/oder rechtzeitig beglichen worden.

Die Umsätze entfallen auf die Abteilungen wie folgt:

2022 2023 Veränderungen Anteil am
T€ T€ T€ % Umsatz in %
Laubschnittholz 8.347 9.834 1.487 17,8 68,2
Gartenholz 963 257 -706 -73,3 1,8
Sperrholz 2.454 1.924 -530 -21,6 13,3
Furniere 3.586 915 -2.671 -74,5 6,4
Nadelholz 2.544 1.483 -1.061 -41,7 10,3
Sonstige Erträge 12 1 -11 -91,7 0,0
17.906 14.414 -3.492 -19,5 100,0

Laubschnittholz:

2023 kamen größere Mengen aus 2022 zur Verladung. Der Verkauf war insgesamt verhaltend und abwartend, erst zum Ende 2023 verbesserten sich sowohl der Absatz als auch die Regelmäßigkeit der Verladungen.

Gartenholz:

Es sind im Markt in 2022 sehr große Mengen in Folge der Pandemie eingekauft worden zu sehr hohen Preisen - infolge kam es zu einer nachhaltigen Stagnation, der Absatz brach zusammen - wir sind davon nicht beeinflusst worden, aber der Umsatz brach ein.

Sperrholz:

Sehr hohe Frachtraten in Asien (China/Indonesien) haben unser Einkaufsverhalten reduziert. Der Absatz verlief gleichmäßig und konstant. Die Baukonjunktur reduzierte sich in Deutschland erneut; unsere Verkäufe zu hohen Preisen fanden im Europäischen Ausland statt, bei guten bis sehr guten Margen.

Furniere:

Unsere primären Käufer reduzierten ihre Einkäufe zum Teil auf null - die Läger unserer Kunden waren übervoll. Erst Mitte 2023 wurden Neukäufe in kleinerem Umfang zu sehr niedrigen Preisen getätigt, dieses Verhalten setzte sich bis Ende des Jahres fort.

Nadelschnittholz:

Mit dem Einbruch der Bauaktivitäten in den USA und auch China verlor die Sägeindustrie in Europa praktisch über Nacht 25% Ihrer Absätze. Die deutsche Verpackungsindustrie wie auch die Baubranche stagnierte, insofern mussten wir einen Umsatzrückgang um eine 1 Mio. € verzeichnen.

b. Finanzlage

Unsere Eigenkapitalquote liegt bei 51,5% (Vorjahr 47,9%). Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sind erneut gesunken und haben einen Anteil an der Bilanzsumme von 10,4% gegenüber 17,7 % im Vorjahr.

Die uns begleitenden Banken haben uns per 31.12.23 eine Kreditlinie von 2,0 Mio.€ zur Verfügung gestellt. Wir waren jederzeit in der Lage, unsere finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Im Geschäftsjahr wurden folgende Mittel erwirtschaftet:

Jahresüberschuss 96,2 T€
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 22,9 T€
Zunahme der langfristigen Rückstellungen 17,2 T€
Abnahme der aktiven latenten Steuern 5,8 T€
Forderungsverluste, Einstellung in die Wertberichtigungen 42,0 T€
Cash Flow nach DVFA/SG 184,1 T€

c. Vermögenslage

Unsere Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 357 auf T€ 7.309 weiter verringert.

Der Warenbestand inklusive der Vorkassen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 335 vermindert. Daneben führte der Rückgang der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr zur Reduzierung der Bilanzsumme.

4. Finanzielle und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir kalkulieren konstant nach unseren Deckungsbeiträgen, für jede gehandelte Partie gibt es eine Vor- und Nachkalkulation.

Unsere gehandelten Sparten sind unterteilt in einzelne Profitcenter, für die jeweils Kostenträgerrechnungen sowie einzelne Betriebsabrechnungsbögen (BAB) erstellt werden.

In 2023 beschäftigten wir 10 Mitarbeiter inkl. der GF, das Durchschnittsalter beträgt 56 Jahre (Vorjahr 55).

5. Gesamtaussage

In 2023 erreichten wir den prognostizierten Umsatz, unsere Planungen konnten wir in 2023 voll umsetzen, ca. 1.5 Mio. € Lagerbestand und zu 80% Direktabladungen.

III. Prognosebericht

Aus der Sicht 2023 arbeiten wir in einem sehr volatilen Geschäftsumfeld - Kriege / Krisen / Geldmarktpolitik / Gesellschaft und Konjunktur.

Dank unserer Marktflexibilität, der Vielfalt unserer Absatzmärkte, der Reduzierung der Kosten und der Bilanzsumme sehen wir uns gerüstet für die doch sehr schwierige Zukunft.

Alle Vorkehrungen sind für 2024 getroffen.

Wir stehen vor einer heftigen Rezession, deren Ausmaß wir momentan nicht vorhersehen können und rechnen mit einem verhaltenden Markt bis weit ins Jahr 2026.

Unsere Struktur ist klein, flexibel, wandlungsfähig und weitgehend unabhängig. Wir haben und können trotz aller Risiken weiterhin mit einem stabilen Geschäft rechnen, trotz aller Komplikationen - wir unterliegen keinerlei staatlicher Auflagen.

IV. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

a) branchenbezogene Risiken

Unser Afrikageschäft ist weitestgehend von Risiken befreit worden - keine Vorkassen, keine Finanzierungen. 40% unserer Umsätze liegen im Einkauf in Europa resp. China.

b) ertragsorientierte Risiken

Unsere Lagerbestände sind reduziert und werden weiterhin so abgebaut, dass wir unser zukünftiges Geschäft finanzieren können mit einem verringerten Kreditrahmen.

Unser Rohgewinn hat als kommendes Ziel 4% über den Kosten zu liegen.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Wir haben einen Kreditrahmen von 2,0 Mio. €, den wir bis dato mit max. 30% in Anspruch genommen haben.

Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen am 31.12.2023 bei 2.219 T€.

Die Kreditlinie ist damit, bezogen auf den Lagerbestand und die Forderungen, zu 192% (Vorjahr 218%) abgedeckt.

d) Nachtragsbericht

Es wird auf den Nachtragsbericht im Anhang verwiesen.

2. Chancenbericht

Die Holzbranche und damit vor allem der Im- und Export weltweit bietet den Protagonisten mannigfaltige Umsetzungsmöglichkeiten, zeitlos und unbegrenzt.

Unsere 150-jährige Erfahrung als Firma bzw. die Sach - und Marktkenntnisse der Mitarbeiter geben uns Vertrauen und Zuversicht.

3. Gesamtaussage

91 aktive Kunden in 35 Ländern sind die Basis u.a. unseres Handels. Marktkenntnisse und Produktkenntnisse zeichnen uns als vertrauten Partner für den Holzhandel resp. Industrie aus.

Unsere Lieferanten geben uns Ihr Vertrauen, partnerschaftlich und langfristig ohne wesentliche Veränderungen.

 

Hamburg, den 29.09.2024

Horst Riedel

Karl-Rüdiger Maaßen

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die F. W. Barth & Co. GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der F. W. Barth & Co. GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der F. W. Barth & Co. GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 30. Oktober 2024

Baltic GmbH
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