Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 180494
Eingetragen
4.10.2016
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Gegenstand
Gestellung medizinischen Personals auf Grundlage des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und Erbringung von Dienstleistungen, die mit der vorgenannten Dienstleistung in Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Dr. Weber
seit 14.2.2022
Prokura
Peter Wollny
seit 14.2.2022
Prokura
Lars Huning
seit 4.10.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Michael Weber
Flieth-Stegelitz
22.500 €
90.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Abamedis GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

I. LageberichtIiche Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die abamedis GmbH gehört zu den führenden Anbietern für medizinische Personaldienstleistungen in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin vermittelt medizinische Fachkräfte und Ärzte an Krankenhäuser, Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste auf Basis des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes in Deutschland. Außerdem bietet das Unternehmen Personalberatung für die Besetzung von Fach- und Führungspositionen im Gesundheitswesen an.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2023 negativ entwickelt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 %. In der Folge des Ukraine-Krieges, der steigenden Energiepreise und der hohen Inflation blieb im Jahr 2023 der erwartete Erholungseffekt nach der Corona-Krise weitgehend aus. Damit befindet sich Deutschland derzeit in einer Rezession.

Auch die branchenspezifische Lage hat sich ungünstig entwickelt. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 796.000 (-34.000) Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer in Deutschland sozialversicherungspflichtig oder ausschließlich geringfügig beschäftigt. Ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung liegt bei 2,0 % (-0,1 % im Vergleich zum Vorjahr). Gleichzeitig sank auch die Zahl der Entleihbetriebe im Lauf des Jahres 2023 um 2 % im Vergleich zu 2022, und liegt mit ca. 46.000 Betrieben (Stand: 12/2023) etwa auf dem Niveau von 2013. (Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Zeitarbeit/generische-Publikation/Arbeitsmarkt-Deutschland-Zeitarbeit-Aktuelle-Entwicklung.pdf;jsessionid=8FDD33769E00C32A84FB2CBE2BDAEF8E?__blob=publicationFile&v=16 "Entwicklungen in der Zeitarbeit", Herausgeber: Bundesagentur für Arbeit, Juli 2024).

Der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten, Pflege- und Rettungsfachpersonal besteht grundsätzlich konjunkturunabhängig. Der Fachkräftemangel verschärft sich weiter durch die demografische Entwicklung, weniger Vollzeitbeschäftigung und zu wenig Nachwuchs. Gleichzeitig meldeten im Jahr 2023 jedoch viele Krankhäuser finanzielle Engpässe und sparten u.a. auch am Einsatz von Vertretungskräften. Hinzu kam eine breite Verunsicherung durch eine anstehende Krankenhausstrukturreform.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Das Betriebsergebnis (EBIT) sank gegenüber dem Vorjahr um 1 %. Diese Minderung entspricht üblichen Schwankungen und spricht für eine konstante Unternehmensentwicklung. Neben günstigen Marktfaktoren wirken sich hier auch erhebliche Investitionen in die Infrastruktur, Prozessoptimierung und eine deutliche personelle Verstärkung des Teams positiv auf das Ergebnis aus.

3. Ertragslage

Geschäftsjahr,
T€
Vorjahr,
T€
Veränderung,
T€
Veränderung,
%
EBIT 1.453 1.463 -10 1
Zinsergebnis 23 1 22 2200
EBT 1.476 1.464 12 1
Jahresergebnis 1.030 1.022 8 1

4. Finanzlage

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 977T€ (2022: 1.519T€). Wesentliche Ursachen für den signifikanten Rückgang sind umfangreiche Ertragssteuerzahlungen.

5. Vermögenslage

Geschäftsjahr,
T€
Vorjahr,
T€
Veränderung,
T€
Veränderung,
%
Aktiva
Anlagevermögen 66 9 57 633
Vorräte 0 0 0 0
Forderungen aus Lieferung und Leistung 2.103 2.234 -131 -6
Sonstige Vermögensgegenstände 29 22 7 32
Liquide Mittel 2.490 2.233 257 12
Rechnungsabgrenzung 28 18 10 56
Passiva
Eigenkapital 2.394 2.012 382 19
Rückstellungen 651 512 139 27
Verbindlichkeiten 1.671 1.991 -320 -16
Rechnungsabgrenzung 0 1 -1 -100
Bilanzsumme 4.716 4.516 200 4

Der Anstieg der Vermögenswerte resultiert vorrangig aus Investitionen in Lizenzen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Der Rückgang der liquiden Mittel ist insbesondere auf inflationsbedingte Kostensteigerungen zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund von niedrigeren kurzfristigen Verbindlichkeiten von 44,55 % auf 50,76 % gestiegen.

6. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Betriebsergebnis (EBIT)

• Branchenentwicklung

• Deckungsbeitrag aus Arbeitnehmerüberlassung

Das Betriebsergebnis (EBIT) berechnet sich aus dem Jahresüberschuss der Gesellschaft zuzüglich dem Finanzergebnis und dem Steueraufwand der Gesellschaft.

Der Deckungsbeitrag, welcher einen maßgeblichen finanziellen Leistungsindikator darstellt, berechnet sich aus den Umsatzerlösen für den Bereich der Arbeitnehmerüberlassung und Dienstleistungen abzüglich den Personalkosten für externe Mitarbeiter und ist im Berichtsjahr um T€ 1.427 auf T€ 4.454 (2022: T€ 3.027, T€ +936) gestiegen. Damit hat sich im Jahr 2023 die positive Entwicklung aus dem Jahr 2022 fortgesetzt.

7. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bewerten wir positiv.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben trotz verschlechterter Rahmenbedingungen die Erwartungen erfüllt.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Dennoch sind für das Geschäftsjahr 2023 voraussichtliche Zahlungsausfälle durch Insolvenzantrag in Höhe von 46T€ zu verzeichnen.

Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind zu 100 % durch liquide Mittel gedeckt.

III. Prognosebericht

Grundsätzlich sind die Branchenentwicklungschancen als eingeschränkt einzuschätzen bei allgemeinwirtschaftlich erwarteter Stagnation.

Nach saisonal üblich schwachem ersten Quartal blieb der Anzug der Nachfrage gering, so dass wir für 2024 derzeit keine Steigerung des Deckungsbeitrags und des Betriebsergebnisses erwarten können.

Für 2024 sehen wir derzeit keinen zusätzlichen Personalbedarf in der Administration.

Wir erwarten eine stabile Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage.

IV. Chancen- und Risikobericht

Einerseits werden Gesundheitseinrichtungen auch zukünftig Bedarf an externem Personal haben, um die vom Bundesministerium für Gesundheit festgelegten Pflegepersonaluntergrenzen einzuhalten. Im Rahmen der demografischen Entwicklung und der Etablierung personalintensiver Therapieverfahren wird auch zukünftig der Einsatz von Leiharbeitnehmenden zum Alltag gehören. Als moderne Form der Arbeit mit einer ausgewogeneren Work-Life-Balance und verlässlicherer Dienstplangestaltung bei attraktiverer Vergütung wird die Zeitarbeit im Gesundheitswesen auch zukünftig für Arbeitnehmende attraktiv bleiben.

Auf der anderen Seite stehen die schwierige wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser bis hin zu Klinikinsolvenzen. In der Folge sehen wir als Auswirkung eine Verringerung der Nachfrage bei gleichzeitiger Marktverdichtung.

Als weiteres wesentliches Risiko für das Jahr 2024 sehen wir die Verunsicherung in der Krankenhauslandschaft über bevorstehende politische Entscheidungen. Wesentliche Punkte sind hier zum einen die angekündigte Krankenhausstrukturreform, die die medizinische Ausrichtung oder gar den Fortbestand von Kliniken derzeit noch im Ungewissen lässt. Zum anderen hat es auch 2023 wieder intensive Bemühungen zur politischen Regelung von Zeitarbeit in der Pflege geben. So haben sich u.a. die MdB Sepp Maier und Erich Irlstorfer (beide CDU/CSU-Fraktion) eine politische Regelung speziell der Zeitarbeit in der Pflege zum Ziel gesetzt. Bisher existieren hier noch keine Gesetzesentwürfe.

Gleichzeitig sind die arbeitnehmerseitigen Forderungen und Erwartungen noch nicht an das veränderte Marktumfeld angepasst, so dass wir mit einer weiteren Verringerung der Marge rechnen müssen.

Insgesamt hat sich also die Marktlage nicht verbessert, so dass hohe Forderungen von Arbeitnehmenden und zunehmender Preisdruck am Markt die Ertragslage ungünstig beeinflussen werden.

Wir begegnen den Risiken durch permanente Überprüfung unserer Prozesse, zunehmende Digitalisierung mit Verschlankung von Prozessen und einem Höchstmaß an Kundenorientierung und Dienstleistungsqualität. Für das Jahr 2024 bedeutet dies unter anderem genaue Beobachtung der Entwicklung und Evaluierung alternativer Geschäftsfelder. Außerdem werden wir die permanente Entwicklung unserer IT und damit verbunden die Optimierung unserer Prozesse intensiv fortsetzen.

Trotz der Risiken ist die abamedis GmbH ein finanziell sehr stabiles Unternehmen mit einem hoch motivierten, gut qualifizierten Team von Mitarbeitenden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 65.701,00 8.627,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.776,00
II. Sachanlagen 48.425,00 1.127,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.425,00 1.127,00
III. Finanzanlagen 7.500,00 7.500,00
B. Umlaufvermögen 4.622.790,29 4.490.126,81
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.132.449,35 2.256.379,98
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.015,52 6.628,44
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.490.340,94 2.233.746,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.932,04 17.698,59
Aktiva 4.716.423,33 4.516.452,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.394.154,31 2.012.441,79
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.339.397,78 965.332,48
III. Jahresüberschuss 1.029.756,53 1.022.109,31
B. Rückstellungen 651.111,00 512.104,00
C. Verbindlichkeiten 1.671.158,02 1.990.858,61
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.671.008,02 1.990.858,61
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 150,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.048,00
Passiva 4.716.423,33 4.516.452,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.441.453,12 16.678.121,46
2. Personalaufwand 17.214.406,86 14.234.088,79
a) Löhne und Gehälter 15.188.562,22 12.780.690,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.025.844,64 1.453.398,05
davon für Altersversorgung 11.674,78 83,16
3. Abschreibungen 16.190,11 56.961,32
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 16.190,11 56.961,32
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.758.286,36 923.726,55
5. Erträge aus Beteiligungen 300,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 525,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.595,70 371,38
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.145,23
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 445.077,23 441.763,35
10. Ergebnis nach Steuern 1.030.243,03 1.022.477,83
11. sonstige Steuern 486,50 368,52
12. Jahresüberschuss 1.029.756,53 1.022.109,31

Anhang

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Abamedis GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 180494 B eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§ 288 HGB) werden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die planmäßige Abschreibung der Sachanlagen wird innerhalb der steuerrechtlich zugelassenen Zeiträume linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Eine dauerhafte Wertminderung ist nicht gegeben.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Bankguthaben sind mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung einer angemessenen Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Daneben wurden erforderliche Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Der Wertansatz des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt zum Nominalwert.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen sind nach den Grundsätzen kaufmännischer Beurteilung bemessen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen - siehe Anlage 1

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 13.015,52€ (Vorjahr: 6.628,44€).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Aufwendungen für den Zeitraum Januar bis November 2024 zum Nominalwert.

Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:

Urlaubsrückstellungen 253.000,00 €
Rückstellungen für Mehrarbeitsstunden 228.100,00 €
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung 12.300,00 €
Tantiemen 20.000,00 €
IHK 2023 1.000,00 €

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit durch Pfandrechte Art / Form der
Verbindlichkeiten aus 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre o.ä. gesichert Sicherheit
1. Lieferungen und Leistungen 102.688,83 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.568.469,19 0,00 0,00 0,00
Gesamtbetrag 1.671.155,02 0,00 0,00 0,00

Haftungsverhältnisse i.S. des § 268 Abs. 7 HGB bestehen nicht. Verpflichtungen aus Altersversorgung sind durch Unterstützungskasse und Direktversicherungen gedeckt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Wirtschaftsjahr 2023 existieren weder außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge noch außerplanmäßige Abschreibungen.

Sonstige Pflichtangaben

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:

I.R.d. Arbeitnehmerüberlassung tätige Arbeitnehmer 24
Administrativ tätige Arbeitnehmer 60
Summe 84

Die Anzahl der i.R.d. Arbeitnehmerüberlassung tätigen Arbeitnehmer weist lediglich den Durchschnitt der an den Quartalsstichtagen beschäftigten Arbeitnehmer aus. Tatsächlich werden zahlreiche kurzzeitige Beschäftigungsverhältnisse in einem Monat abgeschlossen, so dass die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer deutlich höher ist.

Mitglieder der Geschäftsführung:

Lars Huning

Außer der Geschäftsführung waren im Jahre 2023 keine weiteren Organe bestellt.

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 HGB in Anspruch genommen.

 

Berlin, 15.10.2024

gez. Lars Huning

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 12.778,40 3.002,40 3.002,40 9.776,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 12.778,40 3.002,40 3.002,40 9.776,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.841,28 60.485,71 109.534,76 13.187,71 48.425,00 1.127,00
-4.367,23
Summe Sachanlagen 101.841,28 60.485,71 109.534,76 13.187,71 48.425,00 1.127,00
-4.367,23
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 7.500,00 0,00 7.500,00 7.500,00
Summe Finanzanlagen 7.500,00 0,00 7.500,00 7.500,00
Summe Anlagevermögen 109.341,28 73.264,11 112.537,16 16.190,11 65.701,00 8.627,00
-4.367,23

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Abamedis GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Abamedis GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Abamedis GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Soest, 08. November 2024

Stephanie Pipke, Wirtschaftsprüferin

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