BMC Beteiligungs GmbH
Ziegelstraße 13, 88214 Ravensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Franz Johannes Dreps seit 28.9.2018 | Geschäftsführer |
Birgit Marlies Dreps seit 28.9.2018 | Geschäftsführer |
Markus Dreps seit 28.9.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BMC Beteiligungs GmbHRavensburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht 2023Grundlagen des Konzerns Der BMC Konzern ist eine mittelständisch geprägte international tätige Unternehmensgruppe der Werkzeugbranche. Die Produktpalette besteht aus Präzisions- und Handwerkzeugen für Handwerk und Industrie. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im Frühjahr 2022 steht Deutschland und Europa vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Seit Kriegsbeginn sind die Energiepreise massiv angestiegen, was zu erheblichen Kaufkraftverlusten führt und energieintensive Produktionen stark belastet. Es werden sinkende Wachstumsraten durch das schwache weltwirtschaftliche Umfeld erwartet. Für die Industrieproduktionen liegt das tatsächliche Wachstum bei 1,5%. Die weltwirtschaftliche Entwicklung wird von einem schwachen Produktivitätswachstum und sich verschlechternden Finanzierungsbedingungen begleitet. Insgesamt ergab sich weltweit ein Wachstum von 3,0 %. In der Eurozone ergab sich ein Anstieg von 0,7 %. Das Wachstum für Deutschland lag bei -0,5 %. (Quelle Jahresgutachten 2023/2024 Sachverständigenrat, BMWI Schlaglichter 12/23 Konjunktur) Darstellung des Geschäftsverlaufs Das Geschäftsjahr verlief vor dem Hintergrund unverändert starker weltwirtschaftlicher und politischer Einflüsse zufriedenstellend. Der Konzernumsatz konnte im Vergleich zum Vj. um 2,1 % gesteigert werden. Sowohl die Inlandsumsätze wie auch die Auslandsumsätze konnten ausgebaut werden. Der BMC Konzern schließt das Geschäftsjahr bei einem Umsatz von T€ 41.114 (Vj. T€ 40.272) mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.087 (Vj. T€ 3.147) ab. Im Vorjahr konnte durch Buchgewinne durch die Veräußerung einer nicht mehr benötigten Betriebsimmobilie ein einmaliger positiver Ergebnisbeitrag erzielt werden. Ursächlich für die konstante Ergebnisentwicklung sind weitgehend stabile Kostenstrukturen und eine nur leicht erhöhte Wareneinsatzquote. Bei der französischen Tochtergesellschaft zeigt sich eine nachhaltige Ergebnisverbesserung. Das neue Logistikkonzept hat sich bewährt, es wurde ein positiver Konzernbeitrag erwirtschaftet. Die Wareneinsatzquote liegt bei 61% (Vj. 58 %). Die Personalaufwandsquote hat sich bei leicht verminderter Betriebsleistung erhöht und liegt bei rd. 20 %. Der BMC Konzern beschäftigte im Quartalsdurchschnitt 194 Mitarbeiter (Vj. 195). Die Tochtergesellschaft WELU Shanghai konnte an das Vorjahresergebnis nicht vollständig anschließen, in 2023 wurde ein weitgehend ausgeglichenes Ergebnis geleistet. Die Gesellschaft verstärkt den Konzern in den Bereichen Einkauf, Lieferantenauswahl und Qualitätssicherung. Darstellung der Lage Das Konzernbetriebsergebnis hat sich von T€ 4.028 im Vorjahr auf T€ 1.724 deutlich verringert. Das Betriebsergebnis im Vorjahr war beeinflusst durch den Verkauf einer Betriebsimmobilie der französischen Tochtergesellschaft. Nach Berücksichtigung des Zinsergebnisses und der Ertragssteuern weist der Konzern einen Konzernjahresüberschuss vor Anteilen fremder Gesellschafter von T€ 1.215 (Vj. T€ 3.388) aus. Der Konzern hat im Jahr 2023 Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen von T€ 95 vorgenommen. Die Investitionen betreffen hauptsächlich den Ausbau der Logistiksoftware. Die wesentlichen Zugänge im Sachanlagevermögen (T€ 625) betreffen Ersatzinvestitionen im Fuhrpark sowie Hardwareinfrastruktur bei der Tochtergesellschaft Projahn und WELU sowie den Ausbau der Lagerausstattung und Mietereinbauten bei der Tochtergesellschaft WELU in ein angemietetes Betriebsgebäude. Die Investitionen wurden eigenfinanziert. Die Warenbestände haben sich im Vergleich zum Vorjahr bei leicht steigenden Umsätzen wieder auf ein normales Niveau eingependelt. Durch teilweise erheblich verzögerte Wareneingänge im Vorjahr waren die Bestände 2022 deutlich erhöht. Die Warenverfügbarkeit war im gesamten Jahr 2023 wieder auf einem normalen Niveau. Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag ohne Berücksichtigung von Fremdanteilen 53% (Vj. 47%). Unter Einbeziehung der Fremdanteile ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 67% (Vj. 59%). Die Liquiditätslage kann als gut bezeichnet werden, die vorhandenen Kredite werden planmäßig zurückgeführt. Künftige Entwicklung Chancen und Risiken Für das Jahr 2024 wurde ein leichtes Wachstum mit einem positiven Ergebnis auf Vorjahresniveau geplant, das mit Bestandskunden sowie durch die Erschließung neuer Märkte realisiert werden soll. Die Beschaffungsseite war 2023 von Steigerungen der Einkaufspreise sowie Transportkosten geprägt. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Einflüsse in 2024 wieder normalisieren werden. Die im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg zunehmend instabile weltwirtschaftliche Lage stellt sowohl beschaffungs- als auch verkaufsseitig ein schwer kalkulierbares Risiko dar. Durch die diversifizierten Absatzmärkte wird für das Gesamtjahr 2024 dennoch ein positives Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. Als Handelskonzern ist die Gruppe in geringerem Maße als andere von den drastischen Steigerungen der Energiepreise betroffen - hauptsächlich mittelbar über steigende Bezugskosten. Aufgrund der hohen Importquote und einer langfristig wachsenden Exportquote ist das Unternehmen zunehmend abhängig von der weltwirtschaftlichen Entwicklung und beeinflusst durch Devisenschwankungen. Die jährlichen Preiserhöhungen werden konsequent umgesetzt, sodass von einer stabilen Marge auszugehen ist. Dem Forderungsausfallrisiko wird durch eine regelmäßige Überwachung der Forderungen begegnet. Bilanziellen Risiken im Forderungsbereich wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Alle anderen wesentlichen Risiken sind durch ausreichende Versicherungen abgedeckt. Weitere als die branchenüblichen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
Ravensburg 12. Dezember 2024 BMC Beteiligungs GmbH Geschäftsführung gez. Christian Dreps Konzernbilanz zum 31.12.2023Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2023
Konzernkapitalflussrechnung 2023
Konzernanhang 2023Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die BMC Beteiligungs GmbH mit Sitz in 88214 Ravensburg wird unter der Nummer 737310 im Handelsregister B des Amtsgerichts Ulm geführt. Das Mutterunternehmen hat nach den Vorschriften des HGB für kleine Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes einen Einzelabschluss und als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufgestellt. Die Ausweiswahlrechte wurden weitgehend zugunsten des Konzernanhangs ausgeübt. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Der Konsolidierungskreis besteht neben der BMC Beteiligungs GmbH, Ravensburg aus folgenden Unternehmen:
Die inländischen Tochtergesellschaften PROJAHN Präzisionswerkzeuge GmbH, Dietzenbach und WELU GmbH, Salzweg, machen von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung Gebrauch. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB) angewandt. (Vollkonsolidierung mit Minderheitenausgleich). Dabei erfolgt die Verrechnung mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der jeweiligen erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende aktive Unterschiedsbetrag (TEUR 3.268) wurde in der Konzernbilanz als Firmenwert ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Die Umrechnung von auf fremde Währung lautender Abschlüsse erfolgt analog § 308a HGB. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss der BMC Beteiligungs GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden auf eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren linear zeitanteilig abgeschrieben. Die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden planmäßig linear über die Nutzungsdauer oder auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Firmenwerte wird entsprechend der Branchenerfahrung auf sechs Jahre geschätzt. Der Posten betrifft mit TEUR 321 unverändert einen Firmenwert aus Einzelanschlüssen der Tochterunternehmen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden im Berichtsjahr linear wie auch degressiv in Anlehnung an die steuerlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150,00 € wurden bis zum Anschaffungsjahr 2009 gemäß § 6 Absatz 2 EStG voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 € wurden bis zum Anschaffungsjahr 2009 gemäß § 6 Absatz 2a EStG in einem Sammelposten geführt und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden gemäß § 6 Absatz 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, vermindert um Wertberichtigungen, unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Forderungen in Fremdwährung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Sofern Kurssicherungen bestehen erfolgt die Bewertung mit den Terminkursen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Bankguthaben in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive und passive latente Steuern werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerentlastung bzw. Steuerbelastung unter Anwendung des konzerneinheitlichen durchschnittlichen Steuersatzes angesetzt. Erläuterungen zur Konzernbilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Finanzanlagen Von den sonstigen Ausleihungen haben 53 T€ (Vj. 53 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Gebühren, Beiträge, Versicherungsbeiträge und Kfz-Steuern enthalten. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der Zwischenergebniseliminierung. Bei der Ermittlung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Die Veränderung im Geschäftsjahr beträgt T€ 9. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Urlaubsansprüche für Arbeitnehmer, Gewährleistungen, Jahresabschlusskosten und Aufbewahrungskosten sowie ausstehende Rechnungen. Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betreffen in Höhe von TEUR 4.510 Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden (TEUR 4.000) besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte besichert. Die passiven latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Der Ausweis betrifft unterschiedliche Nutzungsdauern bei digitalen Wirtschaftsgütern bei den inländischen Gesellschaften. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit TEUR 118 (Vj. TEUR 586) Währungskursdifferenzen und mit TEUR 35 Buchgewinne (Vj. TEUR 1.829). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 279 Währungskursdifferenzen (Vj. TEUR 198). Sonstige Angaben Vom Konzernabschlussprüfer wurden für das Geschäftsjahr ausschließlich Honorare für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 34 berechnet. Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 194 (Vj. 195) Mitarbeiter beschäftigt.
Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind Frau Birgit Dreps, Diplom-Kauffrau, und Herr Christian Dreps, Dipl.-Ing. sowie Herr Markus Dreps, Diplom-Kaufmann. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Ravensburg, den 12. Dezember 2024 Geschäftsführung gez. Christian Dreps Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2023
Konzerneigenkapitalspiegel 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BMC Beteiligungs GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der BMC Beteiligungs GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der BMC Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und ● vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. ● holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. ● beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Saulgau, den 12. Dezember 2024 Oberschwäbische
Treuhandgesellschaft mbH
gez. Knies, Wirtschaftsprüfer |
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