AUTO POINT GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carmen Angela Sanders seit 17.11.2025 | Prokura |
Roman Georg Fehling seit 2.4.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Bezold seit 2.4.2025 | Geschäftsführer |
Bert Jäger seit 2.4.2025 | Prokura |
Noémi Wickleder seit 2.4.2025 | Prokura |
Holger Michael Teletzky seit 2.4.2025 | Prokura |
Heiko Dugall seit 14.9.2017 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Chemnitz GmbHChemnitzJahresabschluss zum 31. Dezember 2016LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand der Firma Autohaus Chemnitz GmbH ist die Vertretung der Toyota Deutschland GmbH mit den beiden Marken Toyota und SUBARU, der Handel mit Gebrauchtwagen aller Art und die Reparatur (Mechanik, Elektrik, Karosserie und Lackierung) von Fahrzeugen aller Art sowie der Handel der hierzu erforderlichen Ersatzteile und Zubehör, ebenso die Vermittlung von Finanzierungen, Leasing-Verträgen und Versicherungen um den Kraftfahrzeugkauf. Gegenstand ist ferner die Vermietung und der Verkauf von Selbstfahrvermietfahrzeugen, Nebentätigkeiten im weitesten Sinne, der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie der Erwerb und die Verpachtung von Autohäusern / Kfz-Betrieben. Die Firma wurde mit Abschluss des Gesellschaftsvertrages am 31. Mai 1990 gegründet und am 3. Juli 1990 in das Handelsregister Chemnitz unter der Nummer HRB 156 eingetragen. Die Tochtergesellschaften AUTO FORUM GmbH (Eintrag am 21.07.1999 unter HRB 16957), AUTO POINT GmbH (Eintrag am 30.05.2001 unter HRB 18904) und AUTO LOEWE GmbH (Eintrag am 12. Juni 2015 unter HRB 29604) sind ebenfalls im Amtsgericht Chemnitz geführt. II. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren 2016 grundsätzlich positiv. Die deutsche Volkswirtschaft konnte im Zuge der weiterhin expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ein solides Wachstum von 1,8 % (Vorjahr 1,7 %) erzielen. Im Jahr 2016 stieg der Gesamtmarkt für PKW in Deutschland um 4,54 % auf 3.352 Tausend Einheiten. Die von uns vertretene Kernmarke Toyota konnte bundesweit ihren Marktanteil um 8,92 % auf 2,15 % ausbauen. Im Marktverantwortungsgebiet der Autohaus Chemnitz Gruppe (einschließlich der Tochtergesellschaft AUTO FORUM GmbH) konnte die Gesellschaft ihren Marktanteil um 13,00 % auf insgesamt 2,00 % verbessern. Im Kerngebiet Chemnitz liegt der Marktanteil per 31. Dezember 2016 bei 2,73 %. b) Geschäftsverlauf 2016 Die Unternehmen der Autohaus Chemnitz Gruppe konnten ordentlich behaupten. Die Gesamterlöse der einzelnen Unternehmen entwickelten sich wie folgt:
Der Umsatzrückgang der Autohaus Chemnitz GmbH resultiert vor allem aus dem Wegfall der Partnervertragsregelung mit dem Hersteller Toyota, wodurch im Berichtsjahr keine Verkäufe mehr an Partnerhändler erfolgten. Bei dem deutlichen Umsatzanstieg der AUTO LOEWE GmbH ist zu berücksichtigen, dass es sich im Vorjahr um ein Rumpfgeschäftsjahr und das Gründungsjahr der Gesellschaft handelt. Die Umsätze in der Gruppe - nach Bereinigung der Konzerninternen Umsätze - stiegen von 41.562 T€ in 2015 auf 44.831 T€ in 2016 (+ 7,9 %). Das Ergebnis nach Steuern der Autohaus Chemnitz GmbH einschließlich der zugeflossenen Gewinne der Tochtergesellschaften AUTO POINT GmbH und AUTO FORUM GmbH betrug im Berichtsjahr 2016 insgesamt T€ 961 (Vorjahr: T€ 865), welches wir als sehr zufriedenstellend einstufen. Auf Grund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages werden T€ 934 (Vorjahr: T€ 843) an die alleinige Gesellschafterin AHC Holding GmbH abgeführt (+10,8% zum Vorjahr). Zum 31.12.2016 beschäftigte die Autohaus Chemnitz GmbH 80 Mitarbeiter/-innen (davon 16 Auszubildende), zusammen mit den Tochtergesellschaften AUTO FORUM GmbH und AUTO POINT GmbH waren es 183 Mitarbeiter/-innen, wovon sich insgesamt 36 Auszubildende der Ausbildung befanden. c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 457 bzw. 3,5 % erhöht - insbesondere durch höhere Bestände im Bereich Vorführwagen. Demgegenüber hat sich der Bestand der Neuwagen verringert. Dies wirkt sich auf der Aktivseite der Bilanz im Anstieg der Sachanlagen um 19,1 % und einer Verringerung der Vorräte um 33,5 % aus. Auf der Passivseite haben sich auf Grund der insgesamt etwas höheren Einkaufsfinanzierung die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 6,4 % erhöht. Die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr beträgt 36,5 % (Vorjahr 37,8 %). Die Finanzlage ist geordnet und wird gegenwärtig als befriedigend beurteilt. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Mit den Tochtergesellschaften bestehen Cashpooling-Vereinbarungen. Die Tochtergesellschaften konnten gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen abführen:
Die Rohertragsquote hat sich mit 26,4 % (Vorjahr 20,4 %) - im Wesentlichen bedingt durch den Wegfall der Umsätze mit Partnerhändlern - deutlich verbessert. Dagegen hat sich durch den geringeren Umsatz die Personalkostenquote von 12,0 % auf 13,9 % erhöht. Insgesamt zeigte sich trotz einer flachen, leicht rückläufigen Entwicklung der Leistungskennziffern bei Toyota eine Erhöhung des Ergebnisses nach Steuern um 11,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die im Lagebericht 2015 aufgestellten Prognosen haben sich für das Jahr 2016 damit weitgehend bestätigt. Trotz des nach wie vor hart umkämpften Marktes konnten die Unternehmen der Autohaus Chemnitz GmbH gemeinsam Gewinnsteigerungen erzielen. d) Gesamtaussage Wir blicken auf einen insgesamt zufriedenstellenden Geschäftsverlauf im Jahr 2016 zurück. In der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ergibt sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein positives Gesamtbild. Insgesamt hat die Geschäftsentwicklung die Erwartungen der Geschäftsführung damit erfüllt. III. Prognosebericht: Für das Geschäftsjahr 2017 ist die Vorschau der Gesamtmarktlage leicht positiv. Die steigenden Auftragseingänge bei Toyota hatten in der zweiten Jahreshälfte etwas nachgelassen, und um die Zielvorgaben zu erreichen, wurden verstärkt taktische Zulassungen getätigt. Diese führten zu erhöhten Wertberichtigungsaufwand in 2016. Es konnte damit jedoch der Marktanteil in unserem Vertragsgebiet um 13,00% (Toyota Bund: + 8,92%) gesteigert werden, was in den nächsten Jahren unserem Servicegeschäft zu Gute kommen wird. Es ist unser Ziel, unsere Marktanteile ohne besondere taktische Zulassungsmaßnahmen in 2017 leicht zu erhöhen. Der neue Toyota C-HR (SUV-Segment) wurde Anfang 2017 eingeführt und verzeichnet einen guten Auftragseingang. Die anhaltenden Diskussionen um das Diesel-Abgasverhalten zeigen, dass die starke Kompetenz in HybridAntrieben bei Toyota sich nun vorteilhaft auswirkt. Der Hybrid-Anteil wächst stetig und sollte eine Steigerung der Verkaufszahlen vor allem ab 2017/18 ermöglichen. Toyota Deutschland möchte in diesem Zeitraum wieder erkennbar über 80.000 Einheiten in Deutschland vermarkten, um dann in Richtung 100.000 Einheiten voranzuschreiten. Das würde die lange erwartete Steigerung im Vertragshandel dann mit sich bringen. Der Vertrieb von Fahrzeugen der Marke SUBARU wurde ab 1.1.2017 auf Vermittlerbasis umgestellt. Durch Aufhebung des Handelsvertrags erwarten wir Ersparnisse vor allem im Vorhalten von SUBARU Vorführwagen. Der Servicevertrag bleibt unverändert bestehen. Für unsere Tochtergesellschaft AUTO POINT GmbH sieht die Lage auch eher positiv aus: Die Marke Skoda glänzt durch gute und neue Produkte, hat aber nach wie vor Probleme, diese in der gewünschten Menge und zum gewünschten Zeitpunkt zu liefern. So konnte Skoda bundesweit nur um 3,46% zulegen, obwohl der Gesamtmarkt um 4,54% wuchs. Für das Folgejahr 2017 hat sich die Lieferfähigkeit des Herstellers zumindest in den ersten 5 Monaten kaum verbessert, und der positive Start ins Jahr (Gesamtmarkt) verliert etwas an Fahrt. Wir erwarten dennoch durch die Markteinführung des neuen Skoda Kodiaq (SUV) positive Impulse. Die Auftragslage ist ebenso auf einem guten Stand. Die Zuwächse mit unserer neuen Marke Peugeot, welche über unsere Tochtergesellschaft AUTO LOEWE vertrieben wird, entsprechen voll unseren Erwartungen und leisten inzwischen einen ordentlichen Anteil am Gesamtertrag der Gruppe. Peugeot entwickelte sich in 2016 im Bund knapp über dem Gesamtmarkt (+4,61%). Für 2017 gehen wir ebenfalls von leichten Zuwächsen im Volumen aus, welche sich aber nicht zwingend in einem verbesserten Ergebnis niederschlagen werden, da wir - bedingt durch eine Margenänderung seitens des Importeurs - mit geringeren Erträgen pro Einheit rechnen. Dennoch sind wir zuversichtlich, die gesteckten Ziele zu erreichen. Im September 2017 laufen die Zinsbindungsfristen für mehrere Darlehen aus. Weitere folgen im Juni 2018. Wir stehen derzeit in Verhandlungen mit unseren Finanzierungspartnern und gehen davon aus, dass wir eine Umstrukturierung dieser Darlehen zu erheblich besseren Konditionen sicherstellen können. Es ist unser Ziel, die Darlehen 2017 & 2018 bereits im ersten Halbjahr 2017 als Paket festzuzurren. Die Umsetzung erfolgt dann jeweils mit Ablauf bestehender Zinsbindungen. Der volle Vorteil wird sich aber erst ab dem Jahr 2019 niederschlagen. Die Autohaus Chemnitz GmbH plant für die Kernmarke Toyota in 2017 mit einer leichten Umsatzsteigerung und einem Ergebnis in etwa auf dem Niveau des Berichtsjahres. IV. Chancen- und Risikobericht Die branchenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben auch im Jahr 2017 grundsätzlich stabil. Die Prognose für die Neuzulassungen in Deutschland beträgt für 2017 ca. 3,4 Mio. PKW und bewegt sich damit auf Vorjahresniveau. Chancen für die Unternehmen der Autohaus Chemnitz Gruppe bestehen in möglichen Akquisitionen anderer Standorte oder Markenvertretungen. Bei der Kernmarke Toyota sehen wir Chancen in der hohen Kompetenz bei HybridAntrieben. Risiken befinden sich zum einen in der Entwicklung des Gesamtmarktes sowie der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Gesellschaft wird die Änderungen im Auge behalten und geeignet Maßnahmen bei Bedarf einleiten. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft vor allem über Eigenkapital und Bankkredite. Kurzfristig spielt die Einkaufsfinanzierung für durch die Hersteller-Bank sowie die Kreditlinien der Hausbanken eine dominante Rolle. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Wir erwarten für unsere Gesellschaft weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität im Verbund der AHC-Gruppe sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB zu gliedern. Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Autohaus Chemnitz GmbH Firmensitz laut Registergericht: Chemnitz Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Chemnitz Register-Nr.: 156 Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Dieses Gliederungsschema ist im Vergleich zum Vorjahr durch die erstmalige Anwendung der durch das BilRUG geänderten Vorschriften des HGB in folgenden Punkten neu: - Einfügung des Posten "Ergebnis nach Steuern" zwischen den Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" und "sonstige Steuern" Im Interesse einer klaren und übersichtlichen Gliederung werden sowohl die Vermerke, die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, als auch die Vermerke, die optional in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu zeigen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 410 netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam in Abzug gebracht. Die als Finanzanlagen bilanzierten Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag sind, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen, in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die latenten Steuern für abweichende Bilanzansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz werden beim Organträger bilanziert. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung ist in einem Anlagespiegel dargestellt, der als Anlage dem Anhang beigefügt ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (TEuro 132; Vorjahr TEuro 22), Finanzverkehr (TEuro 2.392; Vorjahr TEuro 2.031), Steuerlicher Organschaft (TEuro 370; Vorjahr TEuro 293) und Gewinnabführungen (TEuro 959; Vorjahr TEuro 959). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit TEuro 230 (Vorjahr TEuro 681) Forderungen gegenüber dem Gesellschafter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme von Kautionen in Höhe von TEuro 15 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt DM 120.000,00 und wurde mit dem offiziellen Umrechnungskurs in Euro umgerechnet. Eigene Anteile mit einem Nennbetrag in Höhe von 9.816,80 Euro wurden offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte auf einen Teil der Grundstücke der Gesellschaft sowie zum Teil durch Sicherungsübereignung von Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Waren gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Finanzverkehr (TEuro 42; Vorjahr TEuro 42), Steuerlicher Organschaft (TEuro 234; Vorjahr TEuro 173) und Gewinnabführung an die Gesellschafterin (TEuro 934; Vorjahr TEuro 843). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten mit TEuro 1.210 (Vorjahr TEuro 1.037) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Autohaus Chemnitz GmbH hat selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften in Höhe von TEuro 1.385 zugunsten verbundener Unternehmen abgegeben. Gegenüber der Skoda Bank einer Zweigniederlassung der Volkswagen Bank GmbH besteht eine Mitverpflichtungserklärung für die eingeräumte Kreditlinie bis zur Höhe von TEuro 3.600 für die Verbindlichkeiten der AUTO POINT GmbH. Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der verbundenen Unternehmen ist mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 1.219 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Rücknahmeverpflichtungen aus Leasinggeschäften. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres insgesamt 66 Arbeitnehmer (23 gewerbliche Arbeitnehmer, 43 Angestellte) beschäftigt. Darüber hinaus bestand mit durchschnittlich 13 Auszubildenden ein Lehrausbildungsvertrag. Namen der Geschäftsführer
Ausgeschieden als Geschäftsführer am 2. Mai 2016: Olaf Weile Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde im Hinblick auf die Gesamtbezüge Gebrauch gemacht. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden verbundenen Unternehmen:
Mit allen Gesellschaften bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge. Danach haben diese Gesellschaften ihren gesamten Gewinn an die Autohaus Chemnitz GmbH abzuführen; die Autohaus Chemnitz GmbH hat jeden entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen. Eine gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes für den Konzern der AHC besteht nicht, da die Größenkriterien des § 293 HGB nicht erfüllt sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Auf Grundlage des mit der AHC Holding GmbH, Chemnitz, als herrschendes Unternehmen abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag weist die Autohaus Chemnitz GmbH in ihrer Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen aus Gewinnabführung in Höhe von TEuro 934 aus. Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:
Unterschrift der Geschäftsführung
Chemnitz, den 8. Mai 2017 Michael W. Thiede, Geschäftsführer Patricia Thiede, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)
BestätigungsvermerkFür die Offenlegung wurden die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Nachstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Chemnitz GmbH, Chemnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Chemnitz, den 6. Juni 2017 AuditConsult Westsachsen GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Erik Starec, Wirtschaftsprüfer EntsprechenserklärungDer Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 20. Dezember 2017 festgestellt. |
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