LPA Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Susan Niederhöfer seit 3.9.2025 | Prokura |
Markus Diesing seit 3.9.2025 | Prokura |
Stefan Lucht seit 14.6.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Lucht Probst Associates GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lucht Probst Associates GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. DIE LUCHT PROBST ASSOCIATES GMBH AUF EINEN BLICK Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatzrückgang um 12%, der Umsatz hat sich von 42,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 37,5 Mio. Euro verringert. Trotz der negativen Umsatzentwicklung weist die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ein um 0,6 Mio. Euro verbessertes Ergebnis aus. Der positive Effekt ist auf eine konsequente und effiziente Kostenkontrolle zurückzuführen, die es ermöglichte, den Verlust auf 0,8 Mio. Euro zu begrenzen. Aufgrund des unerwartet hohen Umsatzrückganges konnte der im Vorjahreslagebericht prognostizierte Jahresüberschuss nicht erreicht werden. Der Verlust wurde, wie im Vorjahr, vollständig durch den Gewinnabführungsvertrag mit der LPA Holding Germany GmbH ausgeglichen. Der durchschnittliche Personalbestand veränderte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von insgesamt 277 Mitarbeiter * Innen auf 242 Mitarbeiter * Innen. Kerngeschäft ist nach wie vor das starke Software- und Beratungsgeschäft. Unsere Kunden suchten weiterhin nach Lösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Vertriebs- und Beratungsprozessen in deren Kundengeschäft. B. GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND ORGANISATION Die Lucht Probst Associates GmbH - nachfolgend kurz LPA genannt - zählt mit mehr als 100 Bankkunden, über 200 Spezialisten und 20 Jahren Erfahrung zu einem der führenden Software- und Beratungshäusern im Kapitalmarktgeschäft. Banken und Kreditinstituten am deutschen und europäischen Markt bieten wir umfassende Softwarelösungen und Beratungsleistungen für den sicheren, erfolgreichen Absatz sowie automatisierten Prozess von Finanzprodukten. Dabei sorgen unsere vielfältigen Vertriebs-, Prozess- und Technologiekenntnisse für die erfolgreiche Aufstellung entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Kapitalmarktgeschäfts. Die Gesellschaft ist Bestandteil der an zahlreichen internationalen Standorten tätigen LPA-Gruppe. Zu unseren Kunden zählen neben europäischen Großbanken auch Landes- und Genossenschaftsbanken sowie zahlreiche Sparkassen und einige Versicherungen. Diesen Kundengruppen bieten wir Softwareprodukte und Beratungsdienstleistungen in den nachfolgend näher beschriebenen Segmenten "Software" und "Consulting". Segment Consulting Das Geschäftsfeld Consulting umfasst die Beratung unserer Kunden, von der Strategie bis zur Umsetzung, entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Kapitalmarktgeschäft. Der Beratungsansatz fokussiert auf der Erschließung neuer Ertragsquellen, sowie der effizienten Ausgestaltung der Infrastruktur und der Prozesse, insbesondere um den regulatorischen Anforderungen zu genügen. Der Beratungsansatz wird vervollständigt durch den Einsatz von geeigneten LPA-Softwarelösungen. Segment Software In diesem Geschäftsfeld bündeln wir zahlreiche LPA-Softwarelösungen. Dies umfasst die Entwicklung von Softwareprodukten, den Vertrieb sowie die individuelle Anpassung und die passgenaue Implementierung dieser Lösungen bei unseren Kunden. Die LPA-Softwarelösungen bieten den Kunden ein umfassendes Lösungsangebot rund um die Dokumentenautomatisierung, die digitale und automatisierte Prozessgestaltung sowie sehr leistungsfähiger Risiko- und Preiskalkulationen für Finanzprodukte und Dienstleistungen. Dies umfasst auch Lösungen in der Interaktion unserer Kunden mit deren Kunden, beispielsweise in der Beratung und dem Vertrieb von Finanzprodukten. Die LPA-Softwarelösungen decken hierbei die zahlreichen regulatorischen Anforderungen in einer integrierten Lösung ab. C. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3% gesunken. Nach der Corona-Krise mit dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus und im Jahr 2023 kam es sogar zu einer Rezession. 1 Nach einem Rekordjahr in 2022 mit einem Wachstum von +15% wuchs die Unternehmensberatungsbranche mit +7,2% in 2023 moderat weiter und erzielt einen Branchenumsatz von 46,7 Mrd. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Consultants weiterhin ein einstelliges Umsatzwachstum von 9,8%. Der Umsatz soll dabei auf 51,5 Mrd. Euro steigen. 2 Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 durch die folgenden Rahmenbedingungen geprägt: - Hohe Inflationsraten und Preissteigerungen in vielen Bereichen der Wirtschaft - ansteigendes Zinsniveau - steigender Wettbewerbsdruck und damit einhergehende Konsolidierung des bestehenden Banken- und Sparkassengeschäftes - stetig voranschreitende Globalisierung - Digitalisierung des bestehenden und neu akquirierten Banken- und Sparkassengeschäfts - sowie geopolitische Konflikte und Störung der internationalen Lieferketten Zwar profitiert LPA von Teilen dieser Rahmenbedingungen, gleichfalls ist der Wettbewerb im technologischen Bereich durch etablierte Anbieter sowie kleinere, spezialisierte Softwareanbieter weiterhin sehr intensiv. Die stark angezogenen Preise und Lebenshaltungskosten verursachen höhere Personalkosten. Gleichzeitig versuchen wir diese Preissteigerungen in Form von Inflationsanpassungsklauseln beziehungsweise bei Neuabschlüssen an unsere Kunden weiterzugeben. 2. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft 2.1 Geschäftsergebnis Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die LPA eine rückläufige Umsatzentwicklung, wobei die Erlöse von 42,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 37,5 Mio. Euro sanken. Dieser Umsatzrückgang um etwa 12% spiegelt die herausfordernden gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen wider. Diesen Umsatzrückgang musste die LPA insbesondere im Servicebereich verzeichnen. Dies ist primär auf die allgemeine Marktunsicherheit und damit verbundene geringere Nachfrage nach Professional Services zurückzuführen. Insbesondere die Zurückhaltung von Kunden bei der Beauftragung größerer Projekte und längerer Entscheidungsprozesse wirkten sich negativ auf die Umsatzentwicklung im Servicebereich aus. Die LPA hat gezielte Maßnahmen zur Kostenkontrolle ergriffen, um den finanziellen Verlust trotz rückläufiger Umsätze zu minimieren. Durch die strikte Überwachung und Optimierung der operativen Ausgaben, einschließlich Personal- und Verwaltungskosten, sowie eine effiziente Ressourcenallokation konnte der Verlust deutlich geringer gehalten werden. Der entstandene Verlust zum Jahresende in Höhe von 0,8 Mio. Euro konnte vollständig durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit der LPA Holding Germany GmbH ausgeglichen werden. 2.2 Personalentwicklung und sonstige betriebliche Aufwendungen Der durchschnittliche Personalbestand der Gesellschaft veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr von insgesamt 277 auf 242 Mitarbeiter. Der Rückgang der Mitarbeiter spiegelt sich in den geringeren Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr wider und betrug im Berichtsjahr 24,6 Mio. Euro (Vorjahr: 26,5 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von 16,8 Mio. Euro auf 13,9 Mio. Euro gesunken. Hierin enthalten sind personelle Dienstleistungen der Muttergesellschaft für Management-Dienstleistungen sowie Ausgaben für Dienstleistungen von Schwestergesellschaften zur Entwicklung von Software und im Rahmen von Kundenprojekten. 2.3 Entwicklung des Absatz- und Beschaffungsmarktes Im europäischen Binnenmarkt setzte sich die Harmonisierung der gesetzlichen Vorschriften kontinuierlich fort. Damit verbunden war ein weitreichender Ertrags- und Kostendruck. Diese Entwicklung gibt LPA weiterhin gute Möglichkeiten für eine Internationalisierung des Geschäfts. Nach wie vor verzeichnen wir eine starke Nachfrage nach unseren Software- und Digitalisierungsprodukten im Bereich Regulierung (Regtech) beziehungsweise den komplementären Beratungsdienstleistungen. Unser Kundenfokus liegt dabei auf Kreditinstituten der öffentlichen Hand, Genossenschaftsbanken, deutschen und internationalen Großbanken sowie weiteren Banken aus dem europäischen Ausland. 2.4 Entwicklung im Neugeschäft Wegen der anhaltend hohen regulatorischen Vorgaben im Bankensektor nutzte LPA - neben dem erweiterten Projektberatungsgeschäft - auch Potenziale beim Vertrieb entsprechender Softwarelösungen. Hierzu kommen der Gesellschaft auch die Schwestergesellschaften innerhalb der LPA-Gruppe zugute, über die Beratungs- und Softwarelösungen der Gesellschaft an neue Kunden vertrieben werden können. 2.5 Investitionen Aufgrund der branchenspezifischen Besonderheiten spielt die Anlagenintensität in Sachanlagen bei LPA eine untergeordnete Rolle. 3. Wirtschaftliche Lage 3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist mit 15,0 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr von 14,9 Mio. Euro nahezu unverändert. Das Anlagevermögen ist im Wesentlichen durch eine Ausleihung an den Gesellschafter um 1,4 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insbesondere durch geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,9 Mio. Euro auf 8,9 Mio. Euro gesunken. Des Weiteren sind die Guthaben bei Kreditinstituten von 3,1 Mio. Euro auf 3,7 Mio. Euro angestiegen. Das Eigenkapital ist unverändert gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 5,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 37,1% (Vorjahr: 37,3%). Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Rückstellungen von 4,6 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten verringerten sich insgesamt von 2,7 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro. Diese Entwicklung resultiert insbesondere aus niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (von 0,8 Mio. Euro auf 0,6 Mio. Euro). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten, der im Wesentlichen im Voraus bezahlte, zeitraumbezogene Einnahmen von Kunden beinhaltet, beträgt zum 31. Dezember 2023 3,7 Mio. Euro (Vorjahr 2,1 Mio. Euro). 3.2. Finanzlage Unser Finanz-Management stellt die permanente Zahlungsfähigkeit und damit die Erhaltung des finanziellen Gleichgewichts in unserem Unternehmen sicher. Die Finanzierungsmaßnahmen der Gesellschaft erfolgten ausschließlich durch Eigenkapital, so dass LPA ohne Aufnahme von Bankkrediten auskommt. Das Finanzierungsvolumen wurde vollständig aus dem laufenden Cashflow erbracht. Zum Geschäftsjahresende betrug der Liquiditätsbestand 3,7 Mio. Euro. 3.3. Ertragslage Im Berichtsjahr erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse von 37,6 Mio. Euro. Der Verlust (vor Verlustausgleich) beläuft sich auf 0,8 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (vor Steuern und Verlustausgleich bzw. Gewinnabführung) im Verhältnis zum Umsatz verbesserte sich von -3,2% auf -2,1%. Für weitere Erläuterungen zur Ertragslage verweisen wir auf die vorstehenden Ausführungen in Abschnitt 2.1 Geschäftsergebnis und 2.2 Personalentwicklung und sonstige betriebliche Aufwendungen. Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die vorstehend in Bezug auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge analysiert wurden, sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis vor Gewinnabführung bzw. Verlustausgleich. D. PROGNOSE-, CHANCEN UND RISIKOBERICHT LPA konnte zu Beginn des Jahres 2024 stabile Umsatzerlöse insbesondere im Softwarebereich trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Bedingungen verzeichnen. Die kontinuierliche Nachfrage nach unseren Softwarelösungen trug wesentlich dazu bei, die Umsatzzahlen in diesem Segment auf einem konstanten Niveau zu halten. Trotz der Herausforderungen im Servicebereich hat die LPA Maßnahmen ergriffen, um ihre Marktpräsenz in diesem Segment zu sichern und weiter auszubauen. Durch die Fokussierung auf bestehende Kundenbeziehungen, die Entwicklung maßgeschneiderter Beratungsangebote und die Optimierung interner Prozesse konnte die LPA ihre Position im Markt festigen. Das Unternehmen plant auch in Zukunft im Servicebereich aktiv zu bleiben, indem es sein Dienstleistungsportfolio weiter diversifiziert und innovative Lösungen anbietet Ferner beabsichtigen wir zusammen mit unserer Muttergesellschaft sowie den übrigen Gruppengesellschaften Opportunitäten am Markt zu identifizieren und wahrzunehmen. Wir beobachten die aktuellen wirtschaften Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit. Die geopolitischen Spannungen, die teilweise anhaltenden Preissteigerungen bei Konsumenten- und Produzentenpreisen sowie die anhaltenden Störungen in den globalen Lieferketten belasten den Ausblick sowohl auf die Weltwirtschaft also auch auf die deutsche Wirtschaft im Besonderen. Diese Faktoren schaffen ein herausforderndes Umfeld, das weiterhin Unsicherheiten mit sich bringt und potenziell die Geschäftsentwicklung beeinflussen könnte. Angesicht dieser volatilen Rahmenbedingungen bleibt es für uns entscheidend, flexibel zu agieren und auf mögliche wirtschaftliche Veränderungen rechtzeitig zu reagieren, um die Stabilität unseres Unternehmens zu gewährleisten. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein gutes Geschäftsergebnis für die LPA. Wir gehen davon aus, dass eine deutliche Verbesserung des Jahresergebnisses erreicht wird, die in einem positiven Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) münden wird. Auf der Umsatzseite rechnen wir mit leicht steigenden Umsatzerlösen, planen jedoch gleichzeitig mit einer Reduzierung der Gesamtkosten. Durch die fortgesetzte Fokussierung auf Kosteneffizienz und die Optimierung unserer operativen Prozesse erwarten wir, dass die Profitabilität des Unternehmens gestärkt wird, selbst bei einem moderaten Rückgang der Erlöse. Aufgrund der nachhaltig stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der LPA sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Wesentliche Zahlungsausfälle bei unseren Kunden sind nicht zu erwarten. Guthaben bestehen nur bei bonitätsmäßig einwandfreien Kreditinstituten. Dies liefert uns eine stabile Grundlage, um in dieser Krise adäquat reagieren zu können. Wie in den vergangenen Jahren ist der Wettbewerbsdruck in unseren Kunden- und Marktsegmenten weiterhin sehr hoch. Daher versuchen wir in unseren Kernsegmenten durch eine fachliche und technische Exzellenz sowie eine hohe Expertise unserer Software-Entwickler und Berater in diesem Wettbewerb zu bestehen. Daher ist es für uns ebenfalls wichtig, am Personalmarkt für neue Mitarbeiter attraktiv zu sein und gleichzeitig unseren Mitarbeitern ein gutes Arbeitsumfeld und überzeugende Perspektiven zu bieten und dies durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen. Das geplante Wachstum und die Entwicklung kompetitiver Softwareprodukte basiert auf den erforderlichen Mitarbeiterkapazitäten. In unserem Geschäftsbetrieb bestehen grundsätzlich IT-Risiken (im Bereich der Betriebsbereitschaft, dem unberechtigtem Zugriff auf Kunden- und Unternehmensdaten). Durch verschiedene technische und organisatorische Maßnahmen, dem Einsatz von internen und externen Experten, der intensiven Schulungen unserer Mitarbeiter sowie der Auditierung und der hieran geknüpften Risiko- und Mitigationsmaßnahmen begegnen wir diesem Risiko. Das IT-Risiko schätzen wir aktuell als gering ein. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Risiken des Unternehmens unverändert als gering ein.
Frankfurt am Main, 5. September 2024 Stefan Lucht Peter Schurau 1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 2 Prognose: Umsätze steigen in 2024 auf mehr als 50 Milliarden Euro (bdu.de) BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023Lucht Probst Associates GmbH, Frankfurt am MainI. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 48809 geführt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH Gesetzes. Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz entsprechen den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Währungsumrechnungen werden nach § 256a HGB vorgenommen. a) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände, das Sachanlagevermögen und die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten nebst Anschaffungsnebenkosten nach den handelsrechtlichen Vorschriften oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Es werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode auf das abnutzbare Anlagevermögen unter Einbezug der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis zu einem Betrag von € 800,00 im Zugangsjahr sofort abgeschrieben und als Abgang behandelt. Es wird auf den in der Anlage I zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel hingewiesen. 2. Vorräte Die Unfertigen Leistungen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, unter Berücksichtigung der im Rahmen der Projekte entstandenen Einzel- und Gemeinkosten, bewertet. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet, da die Struktur der Debitoren dies nicht erfordert. Die Bewertung von Forderungen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls und nachfolgend zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. 4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Bestände werden zum Nominalwert angesetzt. 5. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten weisen Ausgaben bzw. Einnahmen aus, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Sie werden insoweit aufgelöst, wie sie Aufwand bzw. Ertrag für diese Periode darstellen. 6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital stimmt mit den Angaben im Handelsregister sowie den Regelungen im Gesellschaftsvertrag überein. Die Einlagen sind in voller Höhe erbracht. Der Ansatz erfolgt zum Nennbetrag. 7. Rückstellungen Zur Abdeckung von ungewissen Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft im angemessenen Umfang Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die voraussichtliche Restlaufzeit der Rückstellungen ist jeweils kleiner als ein Jahr. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde nicht ausgeübt. 8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung von Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls und nachfolgend zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit sind die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in der Anlage II zum Anhang in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. II. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Ausleihungen an Gesellschafter stellen gleichzeitig Ausleihungen an verbundene Unternehmen dar. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Gesellschafterin mit € 1.226.941,38 (im Vorjahr Verbindlichkeit). Diese setzen sich mit € 2.315.065,60 aus sonstigen Forderungen im Wesentlichen aus der Verlustübernahme sowie saldierte Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von € 912.174,18 und saldierte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit € 175.950,04 zusammen. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für erfolgsabhängige Mitarbeitervergütungen, für ausstehende Rechnungen und für ausstehenden Urlaub. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrafen im Vorjahr die Gesellschafterin mit Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von € 942.742,44, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit € 412.657,52 sowie saldierte sonstige Forderungen im Wesentlichen aus Verlustübernahme mit € 874.538,44. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Übrigen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens betrafen im Vorjahr außergewöhnliche Aufwendungen für die Abschreibung von Forderungen. III. Ergänzende Angaben 1. Haftungsverhältnisse Im Zusammenhang mit von einem Kreditinstitut an das verbundene Unternehmen und die Gesellschafterin LPA Holding Germany GmbH gewährte Bankdarlehen in Höhe von insgesamt 17,5 Mio. Euro hat die Lucht Probst Associates GmbH Sicherheiten in Form der Verpfändung aller inländischen Bankkonten, der Globalzession von Forderungen und der Abtretung der geistigen Eigentumsrechte gestellt. Zum Bilanzstichtag weisen die der LPA Holding Germany GmbH zur Verfügung gestellten Darlehen einen Saldo von 12,9 Mio. Euro auf. Die Inanspruchnahme der gestellten Sicherheiten schätzt die Geschäftsführung der Lucht Probst Associates GmbH aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als gering ein. 2. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt: Herr Stefan Lucht, hauptberuflicher Geschäftsführer Herr Peter Schurau, hauptberuflicher Geschäftsführer Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Herren Stefan Lucht und Peter Schurau sind jeweils alleinvertretungsberechtigt. 3. Angaben zu den Arbeitnehmern Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 242 Arbeitnehmer/innen (§ 267 Abs. 5 HGB).
4. Wesentliche Beteiligungen Die Gesellschaft hält 40% der Anteile an der Korte & LPA GbR, Frankfurt am Main. Diese Gesellschaft erstellt zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 eine Einnahmenüberschussrechnung. Im Geschäftsjahr 2023 beträgt der Überschuss € 128.500,00. Die Gesellschaft hält 50% der Anteile an der Factor-i GmbH Zertifikatefabrik, Frankfurt am Main. Diese Gesellschaft verfügt zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 über ein positives Eigenkapital in Höhe von € 247.897,52 (31. Dezember 2022: € 282.793,54). Im Geschäftsjahr 2023 beträgt der Jahresüberschuss € 222.103,98 (2022: € 257.058,36). 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Auf Grund von Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 6.986. Diese verteilen sich linear auf die Zeit zwischen Januar 2024 und Dezember 2029. 6. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Lucht Probst Associates GmbH wird in den freiwillig aufgestellten Konzernabschluss der LPA Holding Germany GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main einbezogen (Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen). Der Jahresabschluss der Lucht Probst Associates GmbH wird in den Konzernabschluss der Dumbo Luxco 1 S.à r.l. mit Sitz in Luxemburg einbezogen (Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. 7. Wesentliche Verträge und Ergebnisverwendung Mit Datum vom 26. August 2019 wurde ein Gewinnabführungsvertrag mit der LPA Holding Germany GmbH geschlossen. Die Lucht Probst Associates GmbH ist daher verpflichtet, für Wirtschaftsjahre, die ab dem 1. Januar 2019 beginnen, ihre entstehenden Gewinne abzuführen bzw. die LPA Holding Germany GmbH verpflichtet, entstehende Verluste der Lucht Probst Associates GmbH auszugleichen.
Frankfurt, den 5. September 2024 gez. Stefan Lucht gez. Peter Schurau Anlage I zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Anlage II zum Anhang Verbindlichkeitenspiegel 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lucht Probst Associates GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lucht Probst Associates GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lucht Probst Associates GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 5. September 2024 FAIR
AUDIT GmbH
Tobias Kannen, Wirtschaftsprüfer Axel Backhus, Wirtschaftsprüfer |
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Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Bestattungsinstitute
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Einzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Vermittlung von Arbeitskräften
Veröffentlichung von Musikaufnahmen (Labels)
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Treuhandfonds, Nachlass- und Treuhandkonten
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Geld- und Wertdienste
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Uhren und Schmuck
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Frisör- und Barbiersalons
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Ausschank von Getränken a. n. g.
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermittlung von Arbeitskräften
Zahnarztpraxen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Unternehmensberatung
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Herstellung von Prüfmaschinen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Fondsmanagement
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Vermittlungstätigkeiten für spezialisierte Bautätigkeiten
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen