Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 48809
Eingetragen
14.6.2004
Branche
Vermittlung von KreditenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzTätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertretern
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen wie Entwicklung, Betrieb, Vertrieb und Wartung von Softwarelösungen für Unternehmen, insbesondere aus den Bereichen Finanzwesen, Kapitalmarkt und Asset Management sowie verwandten Branchen. Dazu zählt insbesondere (i) der Betrieb eigener Softwarelösungen in cloudbasierten Umgebungen (Software-as-a-Service), (ii) der Vertrieb, die Integration und der Betrieb von eigenen und fremden Softwareprodukten zur Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen im Finanzsektor, (iii) die Erbringung von Beratungs-, Implementierungs-, Supportleistungen sowie sogenannter Managed Services im Zusammenhang mit den vorgenannten Tätigkeiten, einschließlich Beratungsleistungen für Software-Lösungen hinsichtlich der Entwicklung, der Gestaltung sowie der Verwendung von derivativen und anderen Finanzinstrumenten zur Absicherung von Devisen-, Zins- und Rohstoffpreisrisiken. Ausdrücklich ausgenommen sind erlaubnispflichtige (i) Finanzdienstleistungen im Sinne von § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1 bis 12, S. 3 und 4 KWG sowie (ii) Wertpapierdienstleistungen im Sinne des § 2 Abs. 2 Satz 1 Nummer 1 bis 10, Wertpapiernebendienstleistungen im Sinne des § 2 Abs. 3 Nr. 1, 2 und 4 oder Nebengeschäfte im Sinne des § 2 Abs. 4 WpIG.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Susan Niederhöfer
seit 3.9.2025
Prokura
Markus Diesing
seit 3.9.2025
Prokura
Stefan Lucht
seit 14.6.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Lucht Probst Associates GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lucht Probst Associates GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. DIE LUCHT PROBST ASSOCIATES GMBH AUF EINEN BLICK

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatzrückgang um 12%, der Umsatz hat sich von 42,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 37,5 Mio. Euro verringert. Trotz der negativen Umsatzentwicklung weist die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ein um 0,6 Mio. Euro verbessertes Ergebnis aus. Der positive Effekt ist auf eine konsequente und effiziente Kostenkontrolle zurückzuführen, die es ermöglichte, den Verlust auf 0,8 Mio. Euro zu begrenzen. Aufgrund des unerwartet hohen Umsatzrückganges konnte der im Vorjahreslagebericht prognostizierte Jahresüberschuss nicht erreicht werden. Der Verlust wurde, wie im Vorjahr, vollständig durch den Gewinnabführungsvertrag mit der LPA Holding Germany GmbH ausgeglichen. Der durchschnittliche Personalbestand veränderte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von insgesamt 277 Mitarbeiter * Innen auf 242 Mitarbeiter * Innen.

Kerngeschäft ist nach wie vor das starke Software- und Beratungsgeschäft. Unsere Kunden suchten weiterhin nach Lösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Vertriebs- und Beratungsprozessen in deren Kundengeschäft.

B. GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND ORGANISATION

Die Lucht Probst Associates GmbH - nachfolgend kurz LPA genannt - zählt mit mehr als 100 Bankkunden, über 200 Spezialisten und 20 Jahren Erfahrung zu einem der führenden Software- und Beratungshäusern im Kapitalmarktgeschäft. Banken und Kreditinstituten am deutschen und europäischen Markt bieten wir umfassende Softwarelösungen und Beratungsleistungen für den sicheren, erfolgreichen Absatz sowie automatisierten Prozess von Finanzprodukten. Dabei sorgen unsere vielfältigen Vertriebs-, Prozess- und Technologiekenntnisse für die erfolgreiche Aufstellung entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Kapitalmarktgeschäfts.

Die Gesellschaft ist Bestandteil der an zahlreichen internationalen Standorten tätigen LPA-Gruppe.

Zu unseren Kunden zählen neben europäischen Großbanken auch Landes- und Genossenschaftsbanken sowie zahlreiche Sparkassen und einige Versicherungen. Diesen Kundengruppen bieten wir Softwareprodukte und Beratungsdienstleistungen in den nachfolgend näher beschriebenen Segmenten "Software" und "Consulting".

Segment Consulting

Das Geschäftsfeld Consulting umfasst die Beratung unserer Kunden, von der Strategie bis zur Umsetzung, entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Kapitalmarktgeschäft. Der Beratungsansatz fokussiert auf der Erschließung neuer Ertragsquellen, sowie der effizienten Ausgestaltung der Infrastruktur und der Prozesse, insbesondere um den regulatorischen Anforderungen zu genügen. Der Beratungsansatz wird vervollständigt durch den Einsatz von geeigneten LPA-Softwarelösungen.

Segment Software

In diesem Geschäftsfeld bündeln wir zahlreiche LPA-Softwarelösungen. Dies umfasst die Entwicklung von Softwareprodukten, den Vertrieb sowie die individuelle Anpassung und die passgenaue Implementierung dieser Lösungen bei unseren Kunden. Die LPA-Softwarelösungen bieten den Kunden ein umfassendes Lösungsangebot rund um die Dokumentenautomatisierung, die digitale und automatisierte Prozessgestaltung sowie sehr leistungsfähiger Risiko- und Preiskalkulationen für Finanzprodukte und Dienstleistungen. Dies umfasst auch Lösungen in der Interaktion unserer Kunden mit deren Kunden, beispielsweise in der Beratung und dem Vertrieb von Finanzprodukten. Die LPA-Softwarelösungen decken hierbei die zahlreichen regulatorischen Anforderungen in einer integrierten Lösung ab.

C. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3% gesunken. Nach der Corona-Krise mit dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus und im Jahr 2023 kam es sogar zu einer Rezession. 1

Nach einem Rekordjahr in 2022 mit einem Wachstum von +15% wuchs die Unternehmensberatungsbranche mit +7,2% in 2023 moderat weiter und erzielt einen Branchenumsatz von 46,7 Mrd. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Consultants weiterhin ein einstelliges Umsatzwachstum von 9,8%. Der Umsatz soll dabei auf 51,5 Mrd. Euro steigen. 2 Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 durch die folgenden Rahmenbedingungen geprägt:

- Hohe Inflationsraten und Preissteigerungen in vielen Bereichen der Wirtschaft

- ansteigendes Zinsniveau

- steigender Wettbewerbsdruck und damit einhergehende Konsolidierung des bestehenden Banken- und Sparkassengeschäftes

- stetig voranschreitende Globalisierung

- Digitalisierung des bestehenden und neu akquirierten Banken- und Sparkassengeschäfts

- sowie geopolitische Konflikte und Störung der internationalen Lieferketten

Zwar profitiert LPA von Teilen dieser Rahmenbedingungen, gleichfalls ist der Wettbewerb im technologischen Bereich durch etablierte Anbieter sowie kleinere, spezialisierte Softwareanbieter weiterhin sehr intensiv. Die stark angezogenen Preise und Lebenshaltungskosten verursachen höhere Personalkosten. Gleichzeitig versuchen wir diese Preissteigerungen in Form von Inflationsanpassungsklauseln beziehungsweise bei Neuabschlüssen an unsere Kunden weiterzugeben.

2. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft

2.1 Geschäftsergebnis

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die LPA eine rückläufige Umsatzentwicklung, wobei die Erlöse von 42,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 37,5 Mio. Euro sanken. Dieser Umsatzrückgang um etwa 12% spiegelt die herausfordernden gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen wider. Diesen Umsatzrückgang musste die LPA insbesondere im Servicebereich verzeichnen. Dies ist primär auf die allgemeine Marktunsicherheit und damit verbundene geringere Nachfrage nach Professional Services zurückzuführen. Insbesondere die Zurückhaltung von Kunden bei der Beauftragung größerer Projekte und längerer Entscheidungsprozesse wirkten sich negativ auf die Umsatzentwicklung im Servicebereich aus. Die LPA hat gezielte Maßnahmen zur Kostenkontrolle ergriffen, um den finanziellen Verlust trotz rückläufiger Umsätze zu minimieren. Durch die strikte Überwachung und Optimierung der operativen Ausgaben, einschließlich Personal- und Verwaltungskosten, sowie eine effiziente Ressourcenallokation konnte der Verlust deutlich geringer gehalten werden. Der entstandene Verlust zum Jahresende in Höhe von 0,8 Mio. Euro konnte vollständig durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit der LPA Holding Germany GmbH ausgeglichen werden.

2.2 Personalentwicklung und sonstige betriebliche Aufwendungen

Der durchschnittliche Personalbestand der Gesellschaft veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr von insgesamt 277 auf 242 Mitarbeiter. Der Rückgang der Mitarbeiter spiegelt sich in den geringeren Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr wider und betrug im Berichtsjahr 24,6 Mio. Euro (Vorjahr: 26,5 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von 16,8 Mio. Euro auf 13,9 Mio. Euro gesunken. Hierin enthalten sind personelle Dienstleistungen der Muttergesellschaft für Management-Dienstleistungen sowie Ausgaben für Dienstleistungen von Schwestergesellschaften zur Entwicklung von Software und im Rahmen von Kundenprojekten.

2.3 Entwicklung des Absatz- und Beschaffungsmarktes

Im europäischen Binnenmarkt setzte sich die Harmonisierung der gesetzlichen Vorschriften kontinuierlich fort. Damit verbunden war ein weitreichender Ertrags- und Kostendruck. Diese Entwicklung gibt LPA weiterhin gute Möglichkeiten für eine Internationalisierung des Geschäfts. Nach wie vor verzeichnen wir eine starke Nachfrage nach unseren Software- und Digitalisierungsprodukten im Bereich Regulierung (Regtech) beziehungsweise den komplementären Beratungsdienstleistungen. Unser Kundenfokus liegt dabei auf Kreditinstituten der öffentlichen Hand, Genossenschaftsbanken, deutschen und internationalen Großbanken sowie weiteren Banken aus dem europäischen Ausland.

2.4 Entwicklung im Neugeschäft

Wegen der anhaltend hohen regulatorischen Vorgaben im Bankensektor nutzte LPA - neben dem erweiterten Projektberatungsgeschäft - auch Potenziale beim Vertrieb entsprechender Softwarelösungen. Hierzu kommen der Gesellschaft auch die Schwestergesellschaften innerhalb der LPA-Gruppe zugute, über die Beratungs- und Softwarelösungen der Gesellschaft an neue Kunden vertrieben werden können.

2.5 Investitionen

Aufgrund der branchenspezifischen Besonderheiten spielt die Anlagenintensität in Sachanlagen bei LPA eine untergeordnete Rolle.

3. Wirtschaftliche Lage

3.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist mit 15,0 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr von 14,9 Mio. Euro nahezu unverändert.

Das Anlagevermögen ist im Wesentlichen durch eine Ausleihung an den Gesellschafter um 1,4 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insbesondere durch geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,9 Mio. Euro auf 8,9 Mio. Euro gesunken. Des Weiteren sind die Guthaben bei Kreditinstituten von 3,1 Mio. Euro auf 3,7 Mio. Euro angestiegen.

Das Eigenkapital ist unverändert gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 5,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 37,1% (Vorjahr: 37,3%).

Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Rückstellungen von 4,6 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro.

Die Verbindlichkeiten verringerten sich insgesamt von 2,7 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro. Diese Entwicklung resultiert insbesondere aus niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (von 0,8 Mio. Euro auf 0,6 Mio. Euro).

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten, der im Wesentlichen im Voraus bezahlte, zeitraumbezogene Einnahmen von Kunden beinhaltet, beträgt zum 31. Dezember 2023 3,7 Mio. Euro (Vorjahr 2,1 Mio. Euro).

3.2. Finanzlage

Unser Finanz-Management stellt die permanente Zahlungsfähigkeit und damit die Erhaltung des finanziellen Gleichgewichts in unserem Unternehmen sicher. Die Finanzierungsmaßnahmen der Gesellschaft erfolgten ausschließlich durch Eigenkapital, so dass LPA ohne Aufnahme von Bankkrediten auskommt. Das Finanzierungsvolumen wurde vollständig aus dem laufenden Cashflow erbracht. Zum Geschäftsjahresende betrug der Liquiditätsbestand 3,7 Mio. Euro.

3.3. Ertragslage

Im Berichtsjahr erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse von 37,6 Mio. Euro. Der Verlust (vor Verlustausgleich) beläuft sich auf 0,8 Mio. Euro.

Das Betriebsergebnis (vor Steuern und Verlustausgleich bzw. Gewinnabführung) im Verhältnis zum Umsatz verbesserte sich von -3,2% auf -2,1%.

Für weitere Erläuterungen zur Ertragslage verweisen wir auf die vorstehenden Ausführungen in Abschnitt 2.1 Geschäftsergebnis und 2.2 Personalentwicklung und sonstige betriebliche Aufwendungen. Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die vorstehend in Bezug auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge analysiert wurden, sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis vor Gewinnabführung bzw. Verlustausgleich.

D. PROGNOSE-, CHANCEN UND RISIKOBERICHT

LPA konnte zu Beginn des Jahres 2024 stabile Umsatzerlöse insbesondere im Softwarebereich trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Bedingungen verzeichnen. Die kontinuierliche Nachfrage nach unseren Softwarelösungen trug wesentlich dazu bei, die Umsatzzahlen in diesem Segment auf einem konstanten Niveau zu halten. Trotz der Herausforderungen im Servicebereich hat die LPA Maßnahmen ergriffen, um ihre Marktpräsenz in diesem Segment zu sichern und weiter auszubauen. Durch die Fokussierung auf bestehende Kundenbeziehungen, die Entwicklung maßgeschneiderter Beratungsangebote und die Optimierung interner Prozesse konnte die LPA ihre Position im Markt festigen. Das Unternehmen plant auch in Zukunft im Servicebereich aktiv zu bleiben, indem es sein Dienstleistungsportfolio weiter diversifiziert und innovative Lösungen anbietet

Ferner beabsichtigen wir zusammen mit unserer Muttergesellschaft sowie den übrigen Gruppengesellschaften Opportunitäten am Markt zu identifizieren und wahrzunehmen.

Wir beobachten die aktuellen wirtschaften Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit. Die geopolitischen Spannungen, die teilweise anhaltenden Preissteigerungen bei Konsumenten- und Produzentenpreisen sowie die anhaltenden Störungen in den globalen Lieferketten belasten den Ausblick sowohl auf die Weltwirtschaft also auch auf die deutsche Wirtschaft im Besonderen. Diese Faktoren schaffen ein herausforderndes Umfeld, das weiterhin Unsicherheiten mit sich bringt und potenziell die Geschäftsentwicklung beeinflussen könnte. Angesicht dieser volatilen Rahmenbedingungen bleibt es für uns entscheidend, flexibel zu agieren und auf mögliche wirtschaftliche Veränderungen rechtzeitig zu reagieren, um die Stabilität unseres Unternehmens zu gewährleisten.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein gutes Geschäftsergebnis für die LPA. Wir gehen davon aus, dass eine deutliche Verbesserung des Jahresergebnisses erreicht wird, die in einem positiven Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) münden wird. Auf der Umsatzseite rechnen wir mit leicht steigenden Umsatzerlösen, planen jedoch gleichzeitig mit einer Reduzierung der Gesamtkosten. Durch die fortgesetzte Fokussierung auf Kosteneffizienz und die Optimierung unserer operativen Prozesse erwarten wir, dass die Profitabilität des Unternehmens gestärkt wird, selbst bei einem moderaten Rückgang der Erlöse.

Aufgrund der nachhaltig stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der LPA sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Wesentliche Zahlungsausfälle bei unseren Kunden sind nicht zu erwarten. Guthaben bestehen nur bei bonitätsmäßig einwandfreien Kreditinstituten. Dies liefert uns eine stabile Grundlage, um in dieser Krise adäquat reagieren zu können.

Wie in den vergangenen Jahren ist der Wettbewerbsdruck in unseren Kunden- und Marktsegmenten weiterhin sehr hoch. Daher versuchen wir in unseren Kernsegmenten durch eine fachliche und technische Exzellenz sowie eine hohe Expertise unserer Software-Entwickler und Berater in diesem Wettbewerb zu bestehen. Daher ist es für uns ebenfalls wichtig, am Personalmarkt für neue Mitarbeiter attraktiv zu sein und gleichzeitig unseren Mitarbeitern ein gutes Arbeitsumfeld und überzeugende Perspektiven zu bieten und dies durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen. Das geplante Wachstum und die Entwicklung kompetitiver Softwareprodukte basiert auf den erforderlichen Mitarbeiterkapazitäten.

In unserem Geschäftsbetrieb bestehen grundsätzlich IT-Risiken (im Bereich der Betriebsbereitschaft, dem unberechtigtem Zugriff auf Kunden- und Unternehmensdaten). Durch verschiedene technische und organisatorische Maßnahmen, dem Einsatz von internen und externen Experten, der intensiven Schulungen unserer Mitarbeiter sowie der Auditierung und der hieran geknüpften Risiko- und Mitigationsmaßnahmen begegnen wir diesem Risiko. Das IT-Risiko schätzen wir aktuell als gering ein.

Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Risiken des Unternehmens unverändert als gering ein.

 

Frankfurt am Main, 5. September 2024

Stefan Lucht

Peter Schurau

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

2 Prognose: Umsätze steigen in 2024 auf mehr als 50 Milliarden Euro (bdu.de)

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.921.169,50 512.508,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.262,00 50.993,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.262,00 50.993,50
II. Sachanlagen 277.932,50 440.665,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 277.932,50 440.665,00
III. Finanzanlagen 1.623.975,00 20.850,00
1. Ausleihungen an Gesellschafter 1.603.125,00
2. Beteiligungen 20.850,00 20.850,00
B. Umlaufvermögen 12.604.323,98 13.835.592,62
I. Vorräte 17.915,00 0,00
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 17.915,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.883.834,28 10.775.180,25
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.640.511,92 8.005.447,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 -70.904,09
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.907.156,17 2.424.956,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.226.941,38
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 46.821,78 31.197,03
4. sonstige Vermögensgegenstände 289.344,41 313.579,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.702.574,70 3.060.412,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 474.502,04 600.440,19
Aktiva 14.999.995,52 14.948.541,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.572.445,76 5.572.445,76
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.006.874,64 2.006.874,64
III. Gewinnvortrag 3.540.571,12 3.540.571,12
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 3.152.408,48 4.562.672,05
1. sonstige Rückstellungen 3.152.408,48 4.562.672,05
C. Verbindlichkeiten 2.536.291,83 2.730.951,09
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.343.763,47 1.214.730,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.343.763,47 1.214.730,75
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 570.993,87 835.599,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 570.993,87 835.599,13
3. sonstige Verbindlichkeiten 621.534,49 680.621,21
davon aus Steuern 368.679,47 517.957,37
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 60.632,59 42.562,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 621.534,49 680.621,21
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.738.849,45 2.082.472,41
Passiva 14.999.995,52 14.948.541,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 37.535.116,75 42.886.041,28
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 17.915,00 -520.950,72
3. sonstige betriebliche Erträge 308.582,01 365.111,84
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 24.932,95 19.683,82
4. Personalaufwand 24.585.196,57 26.538.931,25
a) Löhne und Gehälter 21.012.880,87 22.853.883,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.572.315,70 3.685.047,45
davon für Altersversorgung 42.305,53 52.647,27
5. Abschreibungen 317.985,10 391.014,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 317.985,10 391.014,67
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.916.613,99 17.365.331,95
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 22.981,13 30.502,45
7. Erträge aus Beteiligungen 179.900,00 178.500,00
davon aus verbundenen Unternehmen 179.900,00 178.500,00
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.125,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 309,87 293,97
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 949,02
davon an verbundene Unternehmen 949,02
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -23.447,38
12. Ergebnis nach Steuern -774.847,03 -1.363.783,14
13. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -774.847,03 -1.363.783,14
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023

Lucht Probst Associates GmbH, Frankfurt am Main

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 48809 geführt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH Gesetzes.

Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz entsprechen den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Währungsumrechnungen werden nach § 256a HGB vorgenommen.

a) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände, das Sachanlagevermögen und die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten nebst Anschaffungsnebenkosten nach den handelsrechtlichen Vorschriften oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Es werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode auf das abnutzbare Anlagevermögen unter Einbezug der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis zu einem Betrag von € 800,00 im Zugangsjahr sofort abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Es wird auf den in der Anlage I zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel hingewiesen.

2. Vorräte

Die Unfertigen Leistungen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, unter Berücksichtigung der im Rahmen der Projekte entstandenen Einzel- und Gemeinkosten, bewertet.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet, da die Struktur der Debitoren dies nicht erfordert. Die Bewertung von Forderungen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls und nachfolgend zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Bestände werden zum Nominalwert angesetzt.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten weisen Ausgaben bzw. Einnahmen aus, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Sie werden insoweit aufgelöst, wie sie Aufwand bzw. Ertrag für diese Periode darstellen.

6. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital stimmt mit den Angaben im Handelsregister sowie den Regelungen im Gesellschaftsvertrag überein. Die Einlagen sind in voller Höhe erbracht. Der Ansatz erfolgt zum Nennbetrag.

7. Rückstellungen

Zur Abdeckung von ungewissen Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft im angemessenen Umfang Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die voraussichtliche Restlaufzeit der Rückstellungen ist jeweils kleiner als ein Jahr. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde nicht ausgeübt.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung von Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls und nachfolgend zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit sind die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in der Anlage II zum Anhang in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

II. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Ausleihungen an Gesellschafter stellen gleichzeitig Ausleihungen an verbundene Unternehmen dar.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Gesellschafterin mit € 1.226.941,38 (im Vorjahr Verbindlichkeit). Diese setzen sich mit € 2.315.065,60 aus sonstigen Forderungen im Wesentlichen aus der Verlustübernahme sowie saldierte Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von € 912.174,18 und saldierte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit € 175.950,04 zusammen. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für erfolgsabhängige Mitarbeitervergütungen, für ausstehende Rechnungen und für ausstehenden Urlaub.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrafen im Vorjahr die Gesellschafterin mit Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von € 942.742,44, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit € 412.657,52 sowie saldierte sonstige Forderungen im Wesentlichen aus Verlustübernahme mit € 874.538,44. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Übrigen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens betrafen im Vorjahr außergewöhnliche Aufwendungen für die Abschreibung von Forderungen.

III. Ergänzende Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Im Zusammenhang mit von einem Kreditinstitut an das verbundene Unternehmen und die Gesellschafterin LPA Holding Germany GmbH gewährte Bankdarlehen in Höhe von insgesamt 17,5 Mio. Euro hat die Lucht Probst Associates GmbH Sicherheiten in Form der Verpfändung aller inländischen Bankkonten, der Globalzession von Forderungen und der Abtretung der geistigen Eigentumsrechte gestellt. Zum Bilanzstichtag weisen die der LPA Holding Germany GmbH zur Verfügung gestellten Darlehen einen Saldo von 12,9 Mio. Euro auf. Die Inanspruchnahme der gestellten Sicherheiten schätzt die Geschäftsführung der Lucht Probst Associates GmbH aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als gering ein.

2. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Herr Stefan Lucht, hauptberuflicher Geschäftsführer

Herr Peter Schurau, hauptberuflicher Geschäftsführer

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Herren Stefan Lucht und Peter Schurau sind jeweils alleinvertretungsberechtigt.

3. Angaben zu den Arbeitnehmern

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 242 Arbeitnehmer/innen (§ 267 Abs. 5 HGB).

Standort Arbeitnehmer
Frankfurt am Main 200
Leipzig 18
Bodman-Ludwigshafen 24

4. Wesentliche Beteiligungen

Die Gesellschaft hält 40% der Anteile an der Korte & LPA GbR, Frankfurt am Main. Diese Gesellschaft erstellt zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 eine Einnahmenüberschussrechnung. Im Geschäftsjahr 2023 beträgt der Überschuss € 128.500,00.

Die Gesellschaft hält 50% der Anteile an der Factor-i GmbH Zertifikatefabrik, Frankfurt am Main. Diese Gesellschaft verfügt zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 über ein positives Eigenkapital in Höhe von € 247.897,52 (31. Dezember 2022: € 282.793,54). Im Geschäftsjahr 2023 beträgt der Jahresüberschuss € 222.103,98 (2022: € 257.058,36).

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Auf Grund von Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 6.986. Diese verteilen sich linear auf die Zeit zwischen Januar 2024 und Dezember 2029.

6. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Lucht Probst Associates GmbH wird in den freiwillig aufgestellten Konzernabschluss der LPA Holding Germany GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main einbezogen (Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen). Der Jahresabschluss der Lucht Probst Associates GmbH wird in den Konzernabschluss der Dumbo Luxco 1 S.à r.l. mit Sitz in Luxemburg einbezogen (Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

7. Wesentliche Verträge und Ergebnisverwendung

Mit Datum vom 26. August 2019 wurde ein Gewinnabführungsvertrag mit der LPA Holding Germany GmbH geschlossen. Die Lucht Probst Associates GmbH ist daher verpflichtet, für Wirtschaftsjahre, die ab dem 1. Januar 2019 beginnen, ihre entstehenden Gewinne abzuführen bzw. die LPA Holding Germany GmbH verpflichtet, entstehende Verluste der Lucht Probst Associates GmbH auszugleichen.

 

Frankfurt, den 5. September 2024

gez. Stefan Lucht

gez. Peter Schurau

Anlage I zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Anschaffungs- Kosten 01.01.2023
Euro
Zugänge 2023
Euro
Abgänge 2023
Euro
kumulierte Anschaffungs- Kosten 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 633.672,49 0,00 0,00 633.672,49
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.740.671,68 123.521,10 35.134,26 3.829.058,52
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 1.603.125,00 0,00 1.603.125,00
2. Beteiligungen 20.850,00 0,00 0,00 20.850,00
20.850,00 1.603.125,00 0,00 1.623.975,00
Anlagevermögen gesamt 4.395.194,17 1.726.646,10 35.134,26 6.086.706,01
Abschreibungen
Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Zugänge 2023
Euro
Abgänge 2023
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 582.678,99 31.731,50 0,00 614.410,49 19.262,00 50.993,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.300.006,68 286.253,60 35.134,26 3.551.126,02 277.932,50 440.665,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 1.603.125,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 20.850,00 20.850,00
0,00 0,00 0,00 0,00 1.623.975,00 20.850,00
Anlagevermögen gesamt 3.882.685,67 317.985,10 35.134,26 4.165.536,51 1.921.169,50 512.508,50

Anlage II zum Anhang

Verbindlichkeitenspiegel 2023

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von über einem Jahr
EUR
Summe
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.343.763,47 0,00 1.343.763,47
im Vorjahr 1.214.730,75 0,00 1.214.730,75
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 570.993,87 0,00 570.993,87
im Vorjahr 835.599,13 0,00 835.599,13
3. Sonstige Verbindlichkeiten 621.534,49 0,00 621.534,49
im Vorjahr 680.621,21 0,00 680.621,21
Summe 2.536.291,83 0,00 2.536.291,83
im Vorjahr 2.730.951,09 0,00 2.730.951,09
Art der Verbindlichkeit davon mir einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
EUR
davon aus Steuern
EUR
davon gegenüber Gesellschaftern davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00
im Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
im Vorjahr 0,00 0,00 488.381,09 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 368.679,47 0,00 60.632,59
im Vorjahr 0,00 517.957,37 0,00 42.562,77
Summe 0,00 368.679,47 0,00 60.632,59
im Vorjahr 0,00 517.957,37 488.381,09 42.562,77

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lucht Probst Associates GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lucht Probst Associates GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lucht Probst Associates GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 5. September 2024

FAIR AUDIT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Tobias Kannen, Wirtschaftsprüfer

Axel Backhus, Wirtschaftsprüfer

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