Kowa Pharmaceutical Europe Co. Ltd., German Branch
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Miki Furuta seit 30.1.2023 | Prokura |
Takeshi Kikuchi seit 23.12.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kowa Company Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kowa Europe GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HR B 21425 eingetragen. II. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich der aufgelaufenen, linear ermittelten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, linear ermittelte Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. der geschätzten Restnutzungsdauer im Einzelnen wie folgt ermittelt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Rechnungswerten abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten oder für steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,225% zugrunde. Erträge und Aufwendungen in Fremdwährung sind zum jeweiligen Tageskurs umgerechnet worden. Forderungen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag in Fremdwährung sind mit dem Stichtagskurs bewertet worden. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Dieser ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB als Anlage dem Anhang beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Kautionen in Höhe von T€ 87 haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen. 3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter, verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter, verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen. 4. Restlaufzeiten bei Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. 5. Latente Steuern Die latenten Steuern betreffen steuerliche Sonderabschreibungen, die für handelsrechtliche Zwecke nicht berücksichtigt werden. IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat mehrere Miet- und Leasingverträge für Büroräume sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Die jährlichen Verpflichtungen für die festen Grundmietzeiten sind wie folgt:
2. Anzahl der Beschäftigten Die Zahl der durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 2023:
3. Geschäftsführung Die Gesellschaft hat den folgenden Geschäftsführer:
4. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den von der Kowa Company Ltd., Japan, aufgestellten Konzernabschluss einbezogen, der in japanischer Sprache über das Electronic Disclosure for Investors' NETwork (EDINET) der japanischen Financial Services Agency über die Web-Site http://disclosure.edinet-fsa.go.jp/ in elektronischer Form abgerufen werden kann. Die Kowa Company Ltd. stellt dabei zugleich den Konzernabschluss für den kleinsten wie auch den größten Kreis einbezogener Unternehmen auf. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, den 28. März 2024 Takeshi Kikuchi, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Geschäfts- und Rahmenbedingungen Kowa Europe GmbH ("KEG") ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Kowa Company Ltd ., Nagoya, Japan, und ein führender Vertreiber von Spezialchemikalien, Lebensmittel- und Kosmetikbestandteilen als kundenspezifischer Beschaffungsspezialist mit einem weltweiten Netzwerk (Geschäftsstellen in 16 Ländern). KEG bietet hunderte von hochreinen Monomeren wie (Meth)acrylaten und (Meth)acrylamiden von verschiedenen namhaften Herstellern in Japan mit Liefermengen von Eimergröße bis zu ISO-genormten Tankbehältern. Zusätzlich betreibt die Gesellschaft den Import und Verkauf von Medizintechnik-Produkten, Maschinen und Textilprodukten. Die Importe kommen hauptsächlich von der Kowa-Gruppe. Das Verkaufsgebiet umfasst vor allem Europa and die Türkei. Die bedeutendsten Märkte sind Deutschland, die Niederlande, Frankreich, Großbritannien und Italien. Die Gesellschaft unterhält ein Lager für chemische Produkte in den Niederlanden. Die Gesellschaft ist darüber hinaus als Handelsvertreter für die Muttergesellschaft tätig und erhält Provisionen für den Verkauf von chemischen Produkten, Anglerbedarf, Textilprodukten, Maschinen und allgemeiner Handelsware. KEG hat Niederlassungen in Paris, Frankreich, und in Mailand, Italien. Die Gesellschaft hat Liegenschaften in Form von Büroräumen in Frankreich, und Spanien und Wohnungen in Deutschland, Frankreich und Italien. Die Büroräume in Paris werden von der eigenen Niederlassung genutzt. Geschäftliches Umfeld Nach der Schätzung von Eurostat für das vierte Quartal 2023 stagnierte das reale BIP in der EU und im Euroraum, nachdem es im dritten Quartal 2023 in beiden Gebieten um 0,1 % leicht geschrumpft war. Somit entgingen die EU und der Euroraum in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 nur knapp einer technischen Rezession. Das reale BIP blieb im vierten Quartal 2023 weitgehend auf demselben Niveau wie im dritten Quartal 2022. Die Stagnation des Wachstums Ende 2023 wurde hauptsächlich durch eine Schrumpfung in Deutschland verursacht. Für das vierte Quartal 2023 wurde in vier (Italien: 0,2%, Spanien: 0,6%, Belgien und Lettland: 0,4%) der 12 Mitgliedstaaten ein anhaltendes Wirtschaftswachstum gemeldet. In vier weiteren Mitgliedstaaten erholte sich das Wachstum nach Rückgängen in den Vorjahren (Tschechische Republik, Portugal) oder die Rezession konnte überwunden werden (Schweden, Österreich). Die Wirtschaftstätigkeit stagnierte in Frankreich und schrumpfte in Deutschland (-0,3%), Lettland und Irland, wobei letzteres in der Rezession verharrte. Die Wirtschaftstätigkeit in Deutschland ist im Jahr 2023 schätzungsweise um 0,3% gesunken. Die Inflation verringerte sich von ihrem Höchststand von 11,6% im Oktober 2022 auf 6,0% im Jahr 2023 insgesamt und auf 3,1% im Januar 2024. Diese Verringerung ist hauptsächlich auf den Rückgang der Großhandelspreise für Energie und die Einführung von Energieunterstützungsmaßnahmen zurückzuführen, die im November 2023 ausliefen. In Frankreich ist das BIP im Jahr 2023 um 0,9% gewachsen, angetrieben durch ein starkes Wachstum im zweiten Quartal 2023. Nachdem die Inflation im ersten Quartal 2023 einen Höchststand von 7,0 % erreicht hatte, ging sie im Laufe des Jahres zurück und lag Ende 2023 bei 4,2 %, was im Wesentlichen auf die sinkenden Energie- und Rohstoffpreise zurückzuführen war. In Italien ist das reale BIP im Jahr 2023 um 0,6% gewachsen. Im vierten Quartal 2023 ging die Inflation im Vergleich zum Vorjahr auf 1,0% zurück. Moderate Lohnerhöhungen haben bisher dazu beigetragen, die Inflation in Schach zu halten. Die europäischen Gas- und Strompreise sind Ende 2023 stark gefallen und werden voraussichtlich weitgehend stabil auf dem derzeitigen Niveau bleiben. Die Bemühungen um eine Verringerung der Erdgasnachfrage führten dazu, dass die EU im Dezember 2023 17 % weniger verbrauchte (-19 % für den Zeitraum Januar-November) als im Monatsdurchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre, was zum Teil durch einen starken Anstieg der neu installierten Kapazität an erneuerbaren Energien im Stromsektor erreicht wurde. Die Abhängigkeit der EU von der Volatilität der Energiepreise hat sich somit in Grenzen gehalten, aber die Gefahr einer Unterbrechung der Flüssiggaslieferungen aufgrund des Konflikts im Nahen Osten stellt ein neues Risiko dar. Der israelisch-palästinensische Konflikt im Roten Meer störte eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für die Weltwirtschaft und wirkte sich auf die Lieferzeiten, die Schifffahrtskosten und die Lieferketten aus. Die Schifffahrt durch das Rote Meer wurde umgeleitet, was zu längeren Lieferzeiten und drastisch gestiegenen Transportkosten führte. Zwischen dem Beginn der Angriffe (19. Oktober 2023) und Ende Januar sank der gleitende 7-Tage-Durchschnitt des Transithandelsvolumens durch das Rote Meer um 70 %, während das Handelsvolumen durch das "Kap der Guten Hoffnung" um 30 % anstieg. Die Fahrtzeiten zwischen Asien und Europa verlängerten sich um 10-15 Tage, und die Frachtkosten für Container auf mehreren Routen von China nach Europa stiegen um rund 400 %. Die Störung wirkt sich weltweit auf die Versandkosten aus. Der VCI (Verband der Chemischen Industrie) berichtet, dass die Chemie- und Pharmaproduktion in der Europäischen Union im Jahr 2023 insgesamt stark um 8% zurückgegangen ist. Hohe Energiepreise dämpften die Produktion. Von Juli bis September 2023 waren die Preise für chemische und pharmazeutische Erzeugnisse um fast 3 % niedriger als im Vorquartal. Im 12-Monats-Vergleich waren Chemikalien um 6% billiger. Allerdings hat sich der Preisverfall verlangsamt und die Nachfrage hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Die Energie- und Rohstoffkosten steigen insgesamt wieder an, so dass die Hersteller von Basischemikalien weiterhin starke Preisrückgänge zu verzeichnen haben. Dies führt dazu, dass die Preise in allen Chemiesparten unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Im Jahr 2023 lagen die Erzeugerpreise für chemisch-pharmazeutische Produkte im Durchschnitt um rund 1 % unter denen des Vorjahres. Nach Angaben des VCI lag der Umsatz der Branche 12 % niedriger (rund 230 Milliarden Euro) als noch 2022. Besonders ausgeprägt war der Rückgang im Inlandsgeschäft, wo der Umsatz um 16 % auf 86 Mrd. Euro zurückging. Der Auslandsumsatz lag mit 144 Mrd. Euro um rund 10 % unter dem Vorjahreswert. Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr ist der Nettoumsatz von KEG um 10,0% gesunken. Vom Umsatz entfallen ca. 60,2% auf Düsseldorf und 25,2% bzw. 14,6% auf die Niederlassungen Mailand und Paris. Die Provisionserträge haben um 23% zugenommen. Die Verringerung des Nettoumsatzes resultierte hauptsächlich aus dem Umsatzrückgang in Düsseldorf um 8,8%, dem Rückgang des Umsatzes in der Zweigniederlassung Mailand um 17,2% und Paris um 0,1%. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende resultierte aus dem deutlich höheren Umsatz im Dezember 2023 in Höhe von T€ 3.252 im Vergleich zu den Umsätzen im Dezember 2022, die um T€ 632 niedriger waren. Um die Risiken aus dem Geschäft mit einem Kunden abtzudecken, musste KEG eine Einzelwertberichtigung in Höhe von T€ 113 bilden. Das Bruttoergebnis (Umsatz minus Materialaufwand) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,4%. Die Bruttogewinnrate lag im Jahr 2023 bei 11,6%. Die sonstigen betrieblichen Erträge, die hauptsächlich aus Wechselkursgewinnen resultieren, sanken um T€ 79 (-16,6%) auf T€ 394. Die Personalkosten sind um T€ 158 auf T€ 1.825 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 210 auf T€ 2.186 (+10,6%) gestiegen, hauptsächlich aufgrund des Anstiegs der Mietaufwendungen um T€ 109, der umzulegenden Reise- und Bewirtungskosten um T€ 122, der Reisekosten um T€ 49 und der Marketingkosten um T€ 64. Das Ergebnis nach Steuern beträgt T€ 1.215 nach einem Ergebnis von T€ 1.325 im Vorjahr. Der Steueraufwand einschließlich der sonstigen Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 141 gestiegen. Schließlich beträgt der Jahresüberschuss T€ 1.170 nach einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.281 im Vorjahr. Das für das Geschäftsjahr 2023 erwartete Umsatzwachstum von 8,8% und die Steigerung des Gewinns konnte von KEG nicht erreicht werden. Das Management der KEG ist jedoch der Meinung, dass der gestiegene Rohertrag und das stabile Nettoergebnis von T€ 1.170 angesichts des schwierigen Umfelds, insbesondere im Chemiegeschäft, noch ein akzeptables Ergebnis darstellen. Finanzlage Die Kassenbestände und Bankguthaben sind um T€ 2.061 auf T€ 4.186 gestiegen. KEG hat im Jahr 2023 keine Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Banken. Der größte Teil des Anlagevermögens betrifft den Immobilienbesitz in Höhe von T€ 2.448, der etwa 16,6% (Vorjahr: 21,0%) der Bilanzsumme ausmacht. Das Anlagevermögen ist hauptsächlich aus eigenen Mitteln finanziert. Das Vorratsvermögen und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, einschließlich derer gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen sowie die kurzfristigen sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 54,2% der Bilanzsumme (Vorjahr: 60,7%). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, einschließlich derer gegenüber Gesellschafter und verbundenen Unternehmen, sowie den kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten machen 55,3% der Passiva aus (Vorjahr: 54,4%). Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um T€ 2.599 oder 21,3% auf T€ 14.789 gestiegen, hauptsächlich aufgrund des Anstiegs der Guthaben bei Kreditinstituten. Die Bankguthaben haben sich im Wesentlichen stichtagsbedingt durch eine spätere Zahlung an den Gesellschafter um T€ 2.061 erhöht. Die Vorräte sanken um T€ 122 auf T€ 2.442, allerdings sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 809 auf T€ 4.907 gestiegen. Das Eigenkapital stieg um den Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres und beträgt am Bilanzstichtag T€ 5.752. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 38,9% (Vorjahr: 37,6%). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber dem Gesellschafter und verbundenen Unternehmen sind um T€ 1.474 auf T€ 7.781 gestiegen. Bericht über die Risiken der Gesellschaft Das Hauptrisiko, dem die Gesellschaft ausgesetzt ist, ist das Marktrisiko hinsichtlich konkurrierender Produkte und Änderungen in der Nachfrage. Die Geschäftsleitung beobachtet ständig die Bedürfnisse der Kunden und die Aktivitäten der Wettbewerber und berät sich mit der Muttergesellschaft über strategische Maßnahmen. Mit dem Vertrieb ist das Risiko von Forderungsausfällen durch insolvente Kunden verbunden, dem durch die Beachtung der von der Kreditversicherung vorgegebenen Kreditlimits und die Überwachung überfälliger Zahlungen und rechtzeitiger Mahnungen begegnet wird. Bei Zweifel an der Zahlungsfähigkeit eines Kunden werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, die Verbindlichkeiten nicht pünktlich begleichen zu können. Die Gesellschaft hat bei Banken ausreichende Kreditlinien sowie Refinanzierungsmöglichkeiten innerhalb der Kowa-Gruppe, um dieses Risiko zu minimieren. Die Geschäfte der Gesellschaft werden zum großen Teil in Fremdwährungen getätigt. Die Geschäftsführung beobachtet täglich die relevanten Wechselkurse und erwägt effektive Maßnahmen zur Begrenzung des Risikos. In Fragen rechtlicher Risiken aus dem täglichen Geschäftsbetrieb wird die Gesellschaft von externen Rechtsanwälten beraten. Die Geschäfte im Bereich der Chemikalien, Medizintechnik-Produkte und Lebensmittel sind rechtlichen Risiken ausgesetzt. Um diesen nachzukommen, müssen Regeln und Bestimmungen wie bspw. REACH eingehalten werden; diese sind mit externen und internen Kosten verbunden. Alle bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Bericht über die Chancen und die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Nach der Winterprognose der Europäischen Kommission wird das jährliche BIP-Wachstum in der EU im Jahr 2024 bei 0,9 % (0,8 % im Euroraum) und im Jahr 2025 bei 1,7 % (1,6 % im Euroraum) prognostiziert. Für Deutschland insgesamt wird ein Anstieg des realen BIP um 0,3% im Jahr 2024 und 1,2% im Jahr 2025 prognostiziert. Die Inflation wird voraussichtlich zurückgehen und 2,8% im Jahr 2024 und 2,4% im Jahr 2025 erreichen. In Frankreich wird für 2024 ein moderates BIP-Wachstum von jährlich 0,9 % erwartet; für 2025 wird ein BIP-Wachstum von 1,3 % prognostiziert. Nach 5,7 % im Jahr 2023 dürfte die Inflation 2,8 % im Jahr 2024 und 2,0 % im Jahr 2025 erreichen, was vor allem auf den Rückgang der Energie- und Rohstoffpreise zurückzuführen ist. In Italien wird für 2024 ein weiteres langsames Wachstum der Wirtschaftsleistung prognostiziert, wobei die Kaufkraft der Haushalte von der Desinflation und einem Anstieg der Löhne vor dem Hintergrund eines robusten Arbeitsmarktes profitieren dürfte. Für 2024 wird ein jährliches BIP-Wachstum von 0,7 % erwartet. Die Inflation wird für 2024 auf 2,0 % und für 2025 auf 2,3 % geschätzt. Nach der EU-Winterprognose wird die Inflation in der EU von 6,3 % im Jahr 2023 auf 3,0 % im Jahr 2024 und 2,5 % im Jahr 2025 zurückgehen. Für den Euroraum wird eine Verlangsamung von 5,4 % im Jahr 2023 auf 2,7 % im Jahr 2024 und 2,2 % im Jahr 2025 erwartet. Russlands langwieriger Angriffskrieg gegen die Ukraine bleibt ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor für die EU-Wirtschaft. Die Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten auf das Rote Meer schürt zusätzliche geopolitische Spannungen und übt bereits einen gewissen Aufwärtsdruck auf die Preise aus. Weitere Eskalationen könnten die Versorgungsketten erneut belasten, die weltweite Produktion behindern und den Preisdruck auf handelbare Güter verstärken. Die Auswirkungen der Ausweitung der Spannungen im Nahen Osten auf das Rote Meer stellen einen negativen Angebotsschock dar, der die europäischen Transportkosten in die Höhe treibt und die Lieferzeiten im Jahr 2024 verlängert. Dies dürfte sich vor allem auf die Preise für energiefreie Güter auswirken, könnte aber auch den Preisdruck bei Nahrungsmitteln und, in geringerem Maße, bei Dienstleistungen und Energie im Jahr 2024 verstärken. Seit Ende 2023 bleibt die chemische Industrie in Rezessionsstimmung. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Prognosen für die nächsten Monate sind negativ. So dürfte es im Chemiegeschäft weiter an Aufträgen mangeln. Vor diesem Hintergrund rechnet der VCI nicht damit, dass die Chemieproduktion im Jahr 2024 wieder ansteigen wird. Der Umsatz in der chemischen Industrie wird voraussichtlich um 3 % sinken. Trotz dieser nicht sehr positiven wirtschaftlichen Aussichten wäre die KEG in der Lage, im Chemiesektor Gewinne zu erzielen. Das Management der Gesellschaft ist fortwährend bestrebt, die Rentabilität des Unternehmens durch Kostensenkungen und den Ausbau des Vertriebs bei Produkten mit höheren Margen zu verbessern. Im Jahr 2023 sanken die Umsatzerlöse um 10,0%, der Bruttogewinn stieg jedoch um 9,4%. Dies ist im Ergebnis unserer Fähigkeit zu verdanken, neue profitablere Produkte auf den Markt zu bringen trotz der stagnierenden Entwicklung unseres bestehenden Chemiegeschäfts. Um das Segment der Modematerialien zu stärken, werden wir uns 2024 auf das B2B E-Commerce- Geschäft als neue Initiative konzentrieren. Außerdem werden wir uns mit Hochzeitshäusern zusammenschließen und uns auf den Verkauf von Brautkleidern konzentrieren. Im Hauptsegment Chemie werden wir angesichts der stagnierenden Marktbedingungen weiterhin die Marktbedürfnisse schnell erkennen und dem Markt Produkte vorschlagen, die nicht an bestehende Rahmenbedingungen gebunden sind. In Bezug auf die Entwicklung in anderen Segmenten wird erwartet, dass Palmschalen-Aktivkohle und organisches Baumwollgarn für den Export nach Japan zum Umsatzwachstum beitragen werden. Auf der Grundlage der Strategien, die wir für das Jahr 2024 entwickelt haben, haben wir uns das Ziel gesetzt, unseren Umsatz um 2 % zu steigern, wobei wir in allen Geschäftsbereichen wachsen wollen. Eine Herausforderung, um diese Ziele zu erreichen, liegt in der Notwendigkeit, unser Personal aufzustocken, was in Deutschland derzeit nicht einfach ist. Unser Umsatzwachstum und die Herausforderung des Neugeschäfts sollen es der KEG ermöglichen, auch 2024 profitabel zu bleiben und die Verlustvorträge entsprechend noch stärker als im Vorjahr zu reduzieren. Der militärische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ist langwierig und die Zukunft bleibt ungewiss. Unter diesen Umständen werden Inflation und Unterbrechungen der Lieferkette weiterhin als Risiken für die Geschäftstätigkeit angesehen. Darüber hinaus gibt es Bedenken, dass die Schifffahrt durch den Suez- und Panamakanal eingeschränkt ist, was die Lieferzeiten verlängern könnte. Dies sind Risikofaktoren, die sich negativ auf unser Geschäft auswirken. Die Geschäftsführung möchte den Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz für die Gesellschaft danken.
Düsseldorf, den 28. März 2024 Kowa Europe GmbH Die Geschäftsleitung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kowa Europe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kowa Europe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kowa Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführer sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Geschäftsführer dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. März 2024 FRANKUS
Audit & Assurance GmbH
Toyo Nishimura, Wirtschaftsprüfer Jérôme Lockenhoff-Haeseling, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche Angaben 1. Inanspruchnahme von Erleichterungen, Bestätigungsvermerk Der Jahresabschluss wird unter Inanspruchnahme der Erleichterungen des § 327 HGB nur teilweise offengelegt. Es wird gemäß § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB darauf hingewiesen, dass sich der vorstehend wiedergegebene Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. 2. Feststellung des Jahresabschlusses In der Gesellschafterversammlung vom 07. Oktober 2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt. Der Bilanzverlust in Höhe von € 2.337.373,10 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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