Sensata Technologies GmbHLiquidiert

40476 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 8648
Vorher
Rudolf Schadow Gesellschaft mit beschränkter HaftungDeltaTech Controls GmbH
Eingetragen
9.12.2004
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von sowie der Handel mit Schaltern und Bauteilen für die Radio-, Fernseh-, Fernmelde-, Elektro- und Elekronikindustrie und verwandte Industrien.

Historie

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Management

NameRolle
Joseph James Barberia
seit 1.11.2024
Geschäftsführer
Frank E. DeVita
seit 23.11.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sensata Technologies, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sensata Technologies, Inc.
United States
2.049.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sensata Technologies GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sensata Technologies GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne die Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt "I.2 Bestandsgefährdende Tatsachen" des Anhangs und in Abschnitt "5. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung" des Lageberichts hin. Dort ist ausgeführt, dass die Gesellschaft für die Jahre 2019 und 2020 jeweils einen Jahresfehlbetrag plant, so dass für die Gesellschaft auf Basis der derzeitigen Unternehmensplanung ein Risiko der Zahlungsunfähigkeit besteht, welches durch Unsicherheiten der Unternehmensplanung verstärkt werden könnte. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit hat die Gesellschafterin Sensata Technologies, Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, eine bis zum 31. Dezember 2020 befristete, betragsmäßig unbeschränkte Patronatserklärung abgegeben. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ist von der finanziellen Unterstützung der Gesellschafterin abhängig.

 

Berlin, 10. Dezember 2019

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beckers, Wirtschaftsprüfer

Elfert, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   566.841,75 641.351,69
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 232.750,88   340.442,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 218.031,18   310.582,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.275,87   348.796,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 125.133,48   122.976,42
    1.009.191,41 1.122.798,81
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen   9.336.250,81 9.336.250,81
    10.912.283,97 11.100.401,31
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 262.316,04   76.320,99
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 42.203,04   148.348,58
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 13.864,93   71.985,80
    318.384,01 296.655,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.731.233,97   5.485.301,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24.875,91   313.747,27
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.339.777,46   604.593,16
    6.095.887,34 6.403.641,96
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   213.438,47 3.642.555,77
    6.627.709,82 10.342.853,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten   73.608,27 316.516,85
    17.613.602,06 21.759.771,26

Passiva

     
  31.12.2016 31.12.2015
  EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   2.049.000,00 2.049.000,00
II. Kapitalrücklage   23.796.254,95 23.796.254,95
III. Gewinnrücklagen      
Andere Gewinnrücklagen   208.019,64 208.019,64
IV. Verlustvortrag   -23.424.053,88 -25.195.245,28
V. Jahresfehlbetrag (i.Vj. Jahresüberschuss)   -890.524,62 1.771.191,41
    1.738.696,09 2.629.220,72
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.960.044,00   6.366.570,00
2. Sonstige Rückstellungen 908.587,06   2.733.213,96
    6.868.631,06 9.099.783,96
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 339.594,38   5.268.879,01
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.378.907,71   4.558.867,87
3. Sonstige Verbindlichkeiten 287.772,83   203.019,70
- davon aus Steuern EUR 287.772,78 (i.Vj. TEUR 190)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 13)      
    9.006.274,92 10.030.766,58
    17.613.602,06 21.759.771,26

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

2016 2015
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 47.619.143,58   44.379.850,72
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -164.266,41   1.529.509,87
3. Sonstige betriebliche Erträge 210.000,00   1.406.541,99
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 27 (i.Vj. TEUR 23)      
    47.664.877,17 47.315.902,58
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 38.465.831,70   30.044.285,02
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.389.746,16   1.754.302,30
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 3.728.023,70   5.756.508,32
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.223.266,77   861.107,53
- davon für Altersversorgung EUR 169.634,39 (i.Vj. TEUR 170)      
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 569.426,31   826.008,50
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.729.145,67   5.952.751,31
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR 36 (i.Vj. TEUR 77)      
    48.105.440,31 45.194.962,98
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   447.961,48 318.716,25
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 316.852,00 (i.Vj. TEUR 317)      
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -888.524,62 1.802.223,35
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00 28.630,54
11. Ergebnis nach Steuern   -888.524,62 1.773.592,81
12. Sonstige Steuern   2.000,00 2.401,40
13. Jahresfehlbetrag (i.Vj. Jahresüberschuss)   -890.524,62 1.771.191,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Die Sensata Technologies GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 8648 B eingetragen und hat ihren Firmensitz in Berlin.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB n. F.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt, da die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen als überwiegend wahrscheinlich gehalten wird. Für weitere Ausführungen siehe hierzu Abschnitt "I.2 Bestandsgefährdende Tatsachen".

Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wendet die Gesellschaft erstmalig die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten handelsrechtlichen Vorschriften an.

Die Umsatzerlöse des Berichtsjahres werden nach der durch das BilRUG festgelegten Definition der Umsatzerlöse ermittelt, wonach bislang als "Sonstige betriebliche Erträge" erfasste Sachverhalte, die nicht dem Kerngeschäft des Unternehmens zuzuordnen sind, nunmehr als Umsatzerlöse ausgewiesen werden. Die Vergleichbarkeit mit den Umsatzerlösen des Vorjahres ist nicht eingeschränkt, da bereits im Geschäftsjahr 2015 keine Sachverhalte in den sonstigen betrieblichen Erträgen vorlagen, die nach der Definition des BilRUG als Umsatzerlöse zu qualifizieren gewesen wären.

Mit dem BilRUG entfällt der gesonderte Ausweis von außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen sowie der Zwischenergebnisse "Außerordentliches Ergebnis" und "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" in der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Vorjahreszahlen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend angepasst. Vor diesem Hintergrund zeigt nachfolgende Übersicht nachrichtlich eine vorgenommene Anpassung der Darstellung des Vorjahres:

Postenbezeichnung Vorjahreswerte vor Anwendung des BilRUG
in TEUR
Vorjahreswerte nach Anwendung des BilRUG
in TEUR
Unterschied
in TEUR
Sonstige betriebliche Erträge 177 1.407 1.230
Außerordentliche Erträge 1.230 entfällt -1.230
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.854 5.953 98
Außerordentliche Aufwendungen 98 entfällt -98

2. Bestandsgefährdende Tatsachen

Die Gesellschaft weist aufgrund der Verluste im ungeprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 ein negatives bilanzielles Eigenkapital aus. Zudem ist für die Jahre 2019 und 2020 jeweils ein Jahresfehlbetrag geplant, so dass für die Gesellschaft auf Basis der derzeitigen Unternehmensplanung ein Risiko der Zahlungsunfähigkeit besteht, welches durch Unsicherheiten der Unternehmensplanung verstärkt werden könnte. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit hat die Gesellschafterin Sensata Technologies, Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, eine bis zum 31. Dezember 2020 befristete, betragsmäßig unbeschränkte Patronatserklärung abgegeben. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ist von der finanziellen Unterstützung der Gesellschafterin abhängig.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren - soweit Änderungen nicht explizit genannt - unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Entgeltlich erworbene Entwicklungsleistungen werden überwiegend über einen Zeitraum von 10 Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Nutzungsdauer bemisst sich nach dem Prodktlebenszyklus der Produkte, in denen die immateriellen Vermögensgegenstände zur Anwendung kommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens werden überwiegend über eine Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben.

Für geringwertige Anlagegüter, die nach dem 31. Dezember 2009 angeschafft wurden, wendet die Gesellschaft die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG in der seither geltenden Fassung an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren sowie unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt auf Basis der angefallenen Herstellungskosten; die Gewinnrealisierung erfolgt nach Projektabnahme. Projekte mit Verlusterwartung werden zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Herstellungskosten umfassen neben den verursachungsgerecht zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen einschließlich Abschreibungen, jedoch keine Finanzierungskosten.

Als niedrigerer Marktpreis werden bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren die Wiederbeschaffungskosten, als beizulegender Wert bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Darüber hinaus werden - soweit notwendig - Gängigkeitsabschläge auf die Vorräte vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Ausfall- und Transferrisiken sowie allgemeine Kreditrisiken werden grundsätzlich durch Einzel- sowie Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Bewertung des Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt zum Nennwert.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. Zur Bewertung der latenten Steuern wird auf die Angaben zur Bilanz verwiesen.

Der Ansatz der Pensionsrückstellung erfolgt nach versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren. Als Bewertungsmethode wurde das Anwartschafts-Barwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) angewendet. Dabei wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Gemäß des 2016 neu gefassten § 253 Abs. 2 HGB wurden die Rückstellungen für Pensionen pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren abgezinst gegenüber des 7-jährigen Durchschnittszinssatzes im Vorjahr. Der Rechnungszins für 2016 beträgt (gemäß Vereinfachungsregel § 253 Abs. 2 S. 2 HGB) 4,01 % (i.Vj. 3,89 %). Die Anpassung der laufenden Renten wurde mit 1,50 % (i.Vj. 1,75 %) angesetzt. Es wurde unterstellt, dass die Renten monatlich vorschüssig gezahlt werden. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungszinssatzes oder Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden einheitlich im operativen Ergebnis (Personalaufwand) ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB n. F. beträgt TEUR 787.

Weiterhin wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Anschaffungskosten von Vermögensgegenständen aus Bezügen in fremder Währung und die Erlöse aus Verkäufen in fremder Währung werden zu Stichtagskursen im Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle bestimmt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs im Anschaffungszeitpunkt oder dem Mittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

1.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bruttobuchwerte und Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

1.2 Vorräte

Die Vorräte setzen sich aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (TEUR 262; i.Vj. TEUR 76), unfertigen Erzeugnissen (TEUR 42; i.Vj. TEUR 148) und fertigen Erzeugnissen (TEUR 14; i.Vj. TEUR 72) zusammen.

1.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen in Höhe von TEUR 203 (i.Vj. TEUR 212) enthalten, die eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren aufweisen. Im Übrigen sind die sonstigen Vermögensgegenstände ebenfalls kurzfristig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

1.4 Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten weist im Wesentlichen vorausbezahlte Versicherungsbeiträge aus.

1.5 Aktive Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,18 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus Bilanzdifferenzen aus der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen saldiert. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert.

1.6 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 2.049.000,00. Die Sensata Technologies Holding N.V. Almelo, Niederlande, ist alleinige Gesellschafterin.

1.7 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2016 ist ein Betrag von TEUR 787 aus der Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes noch nicht in den Pensionsrückstellungen ausgewiesen.

Die gemäß Art. 28 EGHGB in der Bilanz nicht ausgewiesenen Rückstellungen für laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen und ähnliche Verpflichtungen aus einem beitragsorientierten Plan betragen TEUR 365.

Aus dem Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen zwischen einem Ansatz mit dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz und einem Ansatz mit dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz ergibt sich nach Abzug der hierauf gebildeten passiven latenten Steuern ein gemäß § 253 Abs. 6 HGB n. F. nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von TEUR 787, soweit dieser die freien Rücklagen übersteigt.

1.8 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Jahresabschlusskosten (TEUR 286; i. Vj. TEUR 206), Gleitzeitkonten, Urlaubsvergütung und Weihnachtsgeld (TEUR 207; i. Vj. TEUR 86) und Abfindungen (TEUR 187; i. Vj. TEUR 431).

1.9 Verbindlichkeiten

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

Restlaufzeit Gesamtbetrag
bis zu 1 Jahr mehr als 5 Jahre 31.12.2016
EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 339.594,38 0,00 339.594,38
  (i.Vj. TEUR 5.269) (i.Vj. TEUR 0) (i.Vj. TEUR 5.269)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.378.907,71 0,00 8.378.907,71
  (i.Vj. TEUR 4.559) (i.Vj. TEUR 0,00) (i.Vj. TEUR 4.559)
Sonstige Verbindlichkeiten 287.772,78 0,00 287.772,78
  (i.Vj. TEUR 203) (i.Vj. TEUR 0) (i.Vj. TEUR 203)
- davon aus Steuern 287.772,78 0,00 287.772,78
  (i.Vj. TEUR 190) (i.Vj. TEUR 0) (i.Vj. TEUR 190)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00
  (i.Vj. TEUR 13) (i.Vj. TEUR 0) (i.Vj. TEUR 13)
  9.006.274,87 0,00 9.006.274,87
  (i.Vj. TEUR 10.031) (i.Vj. TEUR 0) (i.Vj. TEUR 10.031)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen in Höhe von TEUR 8.379 (i.Vj. TEUR 837) Lieferungen und Leistungen. Diese beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Sensata Technologies Inc. in Höhe von TEUR 35. Zum Stichtag bestehen gewährte Intercompany-Darlehen gegenüber dem konzerninternen Kreditinstitut in Höhe von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 3.722).

2. Gewinn- und Verlustrechnung

2.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2016 betreffen ausschließlich Hauptprodukte.

2016 in % 2015 in %
TEUR TEUR
Deutschland 20.086 42,2 21.320 48,0
EU (ohne Deutschland) 24.039 50,5 22.143 49,9
Drittländer 3.494 7,3 917 2,1
  47.619 100,0 44.380 100,0

2.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge im Vorjahr begründen sich in erster Linie aus der Aufdeckung der stillen Reserven im Rahmen der Sacheinlage für die Gewährung der Anteile an der Tochtergesellschaft Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen, zum 30. Dezember 2015 an, welche somit im Jahr 2016 entbleiben.

Im Jahr 2016 entfallen die sonstige betrieblichen Erträge vollständig auf periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 210 (i. Vj. TEUR 176) aus der Auflösung von Rückstellungen.

2.3 Materialaufwand

Der Anstieg der Aufwendungen für Roh, Hilfs- und Betriefsstoffe und für bezogene Waren ist im Wesentlichen auf das höhere Volumen an gekauften RHB und bezogene Waren in Korrelation mit den gestiegenen Umsätzen zurückzuführen. Ferner sind Preissteigerungen verzeichnet wurden.

2.4 Personalaufwand

Der Rückgang des Personalaufwands in Höhe von TEUR 730 ergibt sich vorrangig aus der gesunkenen durchschnittlichen Anzahl von Mitarbeitern um 10 (2016: 57 Mitarbeiter vs i. Vj. 67 Mitarbeitern).

2.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als wesentliche Einzelposten Aushilfen und andere externe Dienstleistungen (TEUR 1.669), Mietaufwendungen für Gebäude an den Standorten Berlin und Bydgoszcz (PL) und Leasingaufwendungen (TEUR 549).

Ferner enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen die Aufwendungen aus der Anpassung der Bewertung der Pensionsrückstellungen an die durch das Bilanzrechtmodernisierungsgesetz veränderten handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften aus dem Geschäftsjahr 2010 (Artikel 67 Abs. 7 EGHGB). Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein fünfzehntel des Unterschiedsbetrags in der Höhe von TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 98) den Pensionsrückstellungen zugeführt.

2.6 Forschungs- und Entwicklungskosten

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr (TEUR 3.519, i. Vj. TEUR 4.157).

III. Sonstige Angaben

3.1 Haftungsverhältnisse

Am Stichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB.

3.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 325. Davon betreffen TEUR 232 Verpflichtungen, die innerhalb eines Jahres fällig werden sowie TEUR 93 Verpflichtungen die eine Laufzeit von einem bis fünf Jahren haben. Diese bestehen ausschließlich gegenüber Dritten.

3.3 Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Für Vermögensgegenstände, die im Bereich der Verwaltung (z. B. Bürogebäude, Fahrzeuge, Büroausstattung, etc.) sowie der operativen Geschäftstätigkeit genutzt werden (z. B. Fertigungshallen, Maschinen und Fuhrpark), wurden Operating-Leasinggeschäfte abgeschlossen, um diese Vermögensgegenstände mit möglichst geringer Mittelbindung zu nutzen. Der Abschluss dieser Geschäfte erfolgte im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Eine Aktivierung der zu Grunde liegenden Vermögensgegenstände erfolgte daher nicht. Die Laufzeiten der Miet- und Leasinggeschäfte betragen zwischen 2 und 7 Jahren. Die zukünftige Liquiditätsbelastung durch Miet- und Leasingverpflichtungen ergibt sich aus der Aufstellung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

3.4 Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden grundsätzlich mit den zwischen fremden Dritten geltenden Konditionen abgeschlossen. Wesentliche nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen lagen im Geschäftsjahr 2016 nicht vor.

3.5 Organe der Gesellschaft

Der Geschäftsführung gehören an:

Herr George Verras, Norton MA/USA (seit 6. November 2015)

Herr Gerrit Hendrik Ensing, KW Goor/Niederlande (seit 6. November 2015)

Herr Joachim Meyer-Quade (bis 23. März 2017)

Hinsichtlich der Angaben gem. § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3.6 Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 57 Angestellte (i.Vj. 67 Angestellte).

3.7 Anteilsbesitz von mindestens 20%

Firmenname/Sitz Anteilhöhe Jahresergebnis Stammkapital Eigenkapital
TEUR TEUR TEUR
Anteile an verbundenen Unternehmen        
Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen 100% 1.459 8.955 11.050

3.8 Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr

Die Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2015 betragen TEUR 29.

3.9 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2016 in Höhe von EUR 890.524,62 auf neue Rechnung vorzutragen.

3.10 Konzernabschluss, Mutterunternehmen

Die Sensata Technologies GmbH, Berlin, wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Sensata Technologies Holding N.V. (NYSE: ST) Almelo, Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Sensata Technologies Holding N.V. ist an deren Sitz erhältlich.

Ferner unterbleibt die Aufstellung eines Konzernabschlusses für den Konzern aus dem Mutterunternehmen Sensata Technologies GmbH und deren Tochterunternehmen Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen, da der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Sensata Technologies Holding N.V. (NYSE: ST) Almelo, Niederlande, Mutterunternehmen der Gesellschaft, eine befreiende Wirkung gemäß § 291 Abs. 2 Nr. 3 HGB aussstrahlt.

3.11 Nachtragsbericht

Herr Joachim Meyer-Quade ist zum 23. März 2017 aus der Geschäftsführung ausgeschieden.

Die Geschäftsführung der Sensata Technologies GmbH hat im ersten Halbjahr 2019 ihre Beschäftigten darüber informiert, dass der Standort in Berlin geschlossen wird.

Ebenso wurde im Jahr 2017 der Einkauf der Produkte von der Tochtergesellschaft Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen, gänzlich zurückgefahren, da diese im Jahr 2017 ihre Produktion vollständig eingestellt und auf die bulgarische Schwestergesellschaft Sensata Technologies Bulgaria EOOD, Plovdiv, Bulgarien, verlagert hat. Das operative Geschäft der Sensata Technologies GmbH bestand bereits seit der Verlagerung der Produktion auf die Tochtergesellschaft Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen, im Vertrieb der von der Tochtergesellschaft eingekauften Produkte und die eigentständige Entwicklung neuer Produkte. Diese Geschäftstätigkeit wird auch mit der Verlagerung der Einkäufe von der Schwestergesellschaft Sensata Technologies Bulgaria EOOD, Plovdiv, Bulgarien, unverändert fortgesetzt.

Im Geschäftsjahr 2020 plant die Geschäftsführung die Liquidation der Tochtergesellschaft Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen. Hierbei wird anhand der derzeitigen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tochtergesellschaft davon ausgegangen, dass die aus der Liquidation zu erwartenden Rückflüsse den Buchwert der Anteile an der Tochtergesellschaft übersteigen.

 

Berlin, 22. November 2019

Sensata Technologies GmbH

Die Geschäftsführung

gez. George Verras

gez. Gerrit Hendrik Ensing

Entwicklung des Anlagevermögens 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2016 Zugänge 31.12.2016
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.125.744,28 74.902,60 1.200.646,88
  1.125.744,28 74.902,60 1.200.646,88
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 531.672,05 0,00 531.672,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.381.818,91 0,00 4.381.818,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.637.967,71 304.249,31 3.942.217,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 122.976,42 2.157,06 125.133,48
  8.674.435,09 306.406,37 8.980.841,46
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.336.250,81 0,00 9.336.250,81
  9.336.250,81 0,00 9.336.250,81
  19.136.430,18 381.308,97 19.517.739,15
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2016 Zugänge 31.12.2016
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 484.392,59 149.412,54 633.805,13
  484.392,59 149.412,54 633.805,13
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 191.229,10 107.692,07 298.921,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.071.235,93 92.551,80 4.163.787,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.289.171,25 219.769,90 3.508.941,15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
  7.551.636,28 420.013,77 7.971.650,05
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00
  8.036.028,87 569.426,31 8.605.455,18
Buchwerte
31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 566.841,75 641.351,69
  566.841,75 641.351,69
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 232.750,88 340.442,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 218.031,18 310.582,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.275,87 348.796,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 125.133,48 122.976,42
  1.009.191,41 1.122.798,81
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.336.250,81 9.336.250,81
  9.336.250,81 9.336.250,81
  10.912.283,97 11.100.401,31

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016

1. Grundlagen der Gesellschaft

Wir positionieren uns am Markt als Experte für mechatronische Lösungen für die Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI).

Die DeltaTech Controls GmbH, Berlin, gehörte bis zum 04.08.2014 zur CoActive Gruppe. Am 4. August 2014 übernahm die Sensata Group die Muttergesellschaft CoACTIVE US Holdings, Inc. (Delaware, USA). Alleiniger Eigentümer der CoACTIVE US Holdings, Inc. ist seit diesem Zeitpunkt die Sensata Technologies Holding N.V. (NYSE: ST) Attleboro, Massachusetts, USA. Damit ist die DeltaTech Controls GmbH in die Sensata Group eingebunden. Die DeltaTech Controls GmbH, Berlin, wurde am 6. Mai 2015 in Sensata Technologies GmbH umbenannt.

Mit den Verschmelzungsverträgen vom 31. Dezember 2015 wurde im ersten Schritt die CoActive US Holdings Inc. auf die Sensata Technologies Minnesota, Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, verschmolzen. Anschließend wurde die Sensata Technologies Minnesota, Inc., auf die Sensata Technologies Inc., Attleboro, Massachusetts, USA, verschmolzen. Alleiniger Eigentümer der Sensata Technologies Inc., ist die Sensata Technologies Holding N.V. (NYSE: ST), Almelo, Niederlande.

Der Verwaltungssitz, der Vertrieb und das europäische Entwicklungszentrum befinden sich am Sitz der Gesellschaft in Berlin. Mit Beschluss vom 30. Dezember 2015 hat die Sensata Technologies GmbH ihre Produktion in Bydgoszcz gegen Gewährung von Anteilen in die Tochtergesellschaft Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen eingelegt. Seitdem operiert Sensata Technologies GmbH ausschließlich als Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaft. Die Sensata Technologies GmbH ist überwiegend auf den europäischen Absatzmärkten tätig, mit Schwerpunkt auf Deutschland sowie Frankreich und Italien.

Forschung und Entwicklung

Die Produktentwicklung im Rahmen einer Reihe von Kundenprojekten wurde bis zur Qualifikation vorangetrieben. Diese konnten mit dem Abschluss in 2014 in die Fertigung übernommen werden.

Wir haben, wie in der Vergangenheit, große Anstrengungen unternommen, um unsere Marktdurchdringung in den für uns relevanten Märkten "Motorrad" und "Landwirtschaft" auf Grundlage von diversen Neuentwicklungen voranzutreiben. Auch die bereits in Vorjahren begonnenen Arbeiten im Bereich sicherheitsgerichteter Softwareentwicklung wurden fortgesetzt und die Ergebnisse hieraus bereits in Kundenprojekten umgesetzt.

Zur Steigerung von Qualität und Umsatz treiben wir nach wie vor unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten voran (TEUR 3.519, i. Vj. TEUR 4.157).

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird nach wie vor als aussichtsreich bewertet. Die Rahmenbedingungen waren für Sensata Technologies GmbH daher auch in 2016 wieder positiv. Die Sensata Technologies GmbH konzentriert sich schwerpunktmäßig auf das Kerngeschäft der Bediensysteme im Off-Road- sowie im Motorradmarkt und wird den Systembereich weiter ausbauen. Der Motorradmarkt wird für unser Unternehmen weiterhin ein entscheidender Geschäftsbereich sein.

[Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe, ZDB Baumarkt 2016].

Marktentwicklung

Laut der LMC Automotive "Global Car & Truck Forecast" (Ausgabe Q4 2016) belief sich die weltweite Produktion von Kleintransportern im Jahr 2016 auf rund 92,4 Millionen Einheiten, was einer Steigerung von 3,9 % gegenüber 2015 entspricht. Der Off-Road-Markt in Europa ist in der Gesamtbetrachtung stabil geblieben. Die Märkte für Automobil- und HVOR-Sensoren (Heavy Vehicles Off-Road) sind durch hohe Umstellungskosten und Markteintrittsbarrieren gekennzeichnet, von denen die derzeitigen Marktführer profitieren. Laut einem Bericht von Strategy Analytics, Inc., (Oktober 2016) belief sich der weltweite Markt für Automobilsensoren im Jahr 2016 auf 21,2 Mrd. USD, verglichen mit 20,1 Mrd. USD im Jahr 2015.

3. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

Auftragslage, Auftrags- und Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2016 konnten wir den Umsatz (EUR 47,62 Mio.) gegenüber dem Vorjahr (EUR 44,38 Mio.) nochmals steigern.

Der wesentliche Beitrag zur Gesamtperformance wurde erneut im Off-Road-Markt und im Motorradmarkt erbracht. Insbesondere der Motorradmarkt hat - getrieben durch neue Projekte und Produkte - unsere Ziele übertroffen. Vor allem hier gelang es uns, neue Kunden hinzuzugewinnen. Damit hat Sensata Technologies GmbH den positiven Trend im "Off-Road"-Markt zum wiederholten Male fortgesetzt.

Die Auftragslage in 2016 entspricht in vielen Bereichen den Erwartungen auf Budget-Niveau. Dies gilt insbesondere für das Automobil- und Motorradsegment.

Die Entwicklung des Gesamtumsatzes des Geschäftsjahres 2016 verlief sehr zufriedenstellend. Der Umsatz stieg um EUR 3,24 Mio. auf EUR 47,62 Mio. und entsprach weitestgehend unseren Erwartungen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2016 EUR 17,61 Mio. (i. Vj. EUR 21,76 Mio.). Das Umlaufvermögen hat sich im Stichtagsvergleich um EUR 3,78 Mio. auf EUR 6,63 Mio. verringert. Dies ist vor allem auf den Rückgang der liquiden Mittel zurückzuführen.

Es wurden weiterhin keinerlei Bankkredite zur Finanzierung verwendet. Es stehen erforderlichenfalls Darlehen anderer Konzerngesellschaften zur Verfügung.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr vor allem aufgrund des Wegfalls von Dotierungen für Gewährleistungsfälle (i. Vj. EUR 1,83 Mio.) sowie verringerter Abfindungsverpflichtungen (EUR 0,19 Mio./i. Vj. EUR 0,43 Mio.) gesunken.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 4,93 (2016: EUR 0,33, 2015: EUR 5,27) und der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 3,82 Mio. (2016: EUR 8,38 Mio, 2015: EUR 4,56) ist vorrangig der Verlagerung des Einkaufs von fremden Dritten auf das Tochterunternehmen Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen, im Jahr 2016 geschuldet.

Das Eigenkapital verringerte sich im Geschäftsjahr 2016 um EUR 0,89 Mio. und beträgt zum Bilanzstichtag EUR 1,74 Mio. Die Abnahme entfällt ausschließlich auf den im Geschäftsjahr 2016 erzielten Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 0,89 Mio.

Finanzlage

Die Finanzmittel verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 3,43 Mio. Die Abnahme resultiert aus dem negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von EUR 0,38 Mio. und dem negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 4,17 Mio. Demgegenüber steht ein positiver Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 1,12 Mio.

Der Mittelabfluss im Bereich der Finanzierungstätigkeit ist ausschließlich auf die Rückführung des Gesellschafterdarlehens in Höhe von EUR 3,72 Mio. sowie die hierauf entfallenden, gezahlten Zinsen in Höhe von EUR 0,45 zurückzuführen.

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2016 jederzeit alle Verpflichtungen erfüllen.

Investitionen

Die Gesamtinvestitionen 2016 betrugen EUR 0,38 Mio. (i. Vj. EUR 0,64 Mio.) und entfallen mit EUR 0,31 Mio. auf Sachanlagen und mit EUR 0,07 Mio. auf immaterielle Vermögensgegenstände.

Ertragslage

Die Entwicklung des Gesamtumsatzes des Geschäftsjahres 2016 verlief sehr zufriedenstellend. Der Umsatz (EUR 47,62 Mio.) konnte gegenüber dem des Vorjahres (EUR 44,38 Mio.) deutlich gesteigert werden. Die Sensata Technologies GmbH startete mit einem guten Auftragsbestand in das Jahr 2017.

Die Materialaufwandsquote liegt mit 84,0 % der Gesamtleistung (definiert als Umsatzerlöse zuzüglich Bestandserhöhungen und abzüglich Bestandsminderungen) über dem Vorjahresniveau von 69,3 %. Hintergrund ist der überproportionale Anstieg des Materialaufwands durch gestiegene Einkaufspreise. Die Personalkosten sanken im Geschäftsjahr 2016 von EUR 6,62 Mio. auf EUR 4,95 Mio., insbesondere durch den vorgenommenen Personalabbau. Des Weiteren sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von EUR 5,95 Mio. auf EUR 2,73 Mio. gesunken. Im Vorjahr sind hierin Aufwendungen für den Standort in Polen enthalten, somit ist die Vergleichbarkeit nur eingeschränkt gegeben.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ist die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft von der finanziellen Unterstützung der Gesellschafterin abhängig, welche in Form der bis zum 31. Dezember 2020 befristeten, betragsmäßig unbeschränkten Patronatserklärung zur Bedienung aller Verbindlichkeiten besteht.

Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftsführung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Umsatz (EUR 47,62 Mio.) gegenüber dem des Vorjahres (EUR 44,38 Mio.) deutlich gesteigert werden. Indes hat sich das EBITDA um EUR 3,96 Mio. (2016: EUR -1,01 Mio., 2015: EUR 2,94 Mio.) und das Jahresergebnis um EUR 2,66 Mio. (2016: EUR -0,89 Mio., 2015: EUR 1,77 Mio.) verschlechtert, was in erster Linie durch die gestiegene Materialaufwandsquote auf gestiegene Einkaufspreise zurückzuführen ist. Dieser Effekt bleibt auch trotz rückläufigem Personalaufwands (aufgrund der geringeren durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl) bestehen. Ferner fielen im Jahr 2015 einmalig Erträge (EUR 1,23 Mio.) aus der Aufdeckung der stillen Reserven im Rahmen der Sacheinlage für die Gewährung der Anteile an der Tochtergesellschaft Sensata Technologies Poland Sp.z.o.o., Bydgoszcz, Polen, zum 30. Dezember 2015 an, welche somit im Jahr 2016 entbleiben.

Im Wesentlichen entspricht die Entwicklung des Geschäftsjahres 2016 hinsichtlich Umsatzes, EBITDA und Jahresergebnis den Erwartungen der Geschäftsleitung. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 891 TEUR abgeschlossen.

Die Integration der Gesellschaft in die Sensata Group-Organisation verlief plangemäß.

Bei einem bereinigten Jahresergebnis (EBITDA) - korrigiert um Sondereinflüsse - sehen wir im Vergleich zu dem Vorjahr ein verschlechtertes operatives Grundgeschäft.

Qualität und Umwelt

Seit September 1999 ist das Umweltmanagementsystem bei der Sensata Technologies GmbH fest installiert. Das oberste Umweltziel ist dabei die Schonung der natürlichen Ressourcen Boden, Luft, Wasser und der sparsame Umgang mit Rohstoffen und Energien bei allen Handlungen des Unternehmens. Die Sensata Technologies GmbH bekennt sich zum Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens und zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltverträglichkeit ihrer Produkte und Prozesse.

Die Zertifizierung nach TS 16949, dem wichtigsten Automobilstandard, ist mit Verlagerung der Schalterproduktion automatisch erloschen. Die zugrundeliegende Systematik wird jedoch auch ohne mögliche Zertifizierung weiterhin beibehalten.

Personal

Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 waren bei Sensata Technologies GmbH 56 Mitarbeiter beschäftigt. An dem geschlossenen Standort in Serris wurden bereits in 2015 personelle Einzelmaßnahmen getroffen. Das Vorjahresergebnis 2015 war durch diese Maßnahmen mit Aufwendungen in Höhe von EUR 0,44 Mio. belastet. Diese einmaligen Aufwendungen sind im Personalaufwand, davon Löhne und Gehälter, ausgewiesen.

Die Sensata Technologies GmbH, Berlin, ist im Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie organisiert und daher an den gültigen Metalltarifvertrag Berlin-Brandenburg gebunden.

4. Risikobericht

Durch die Eingliederung in die Sensata Technologies Group wurde unser Unternehmen außergewöhnlich gestärkt.

Preisreduzierungen auf dem Absatzmarkt wurden ausreichend im Unternehmensplan berücksichtigt. Potenzielle Steigerungen der Einkaufspreise auf der Beschaffungsseite wurden durch eine verstärkte Ausrichtung unserer Einkaufstätigkeiten auf den globalen Märkten ausgeglichen.

Zur Absicherung der Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen hat die Gesellschaft im Dezember 2008 bereits eine Produkt-Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Daneben bestehen allerdings weiterhin gewisse Gewährleistungsrisiken, u. a. aus Qualitätsgründen.

Die Verwaltung erfolgt größtenteils durch die Sensata Technologies Holding N.V. Die Gesellschafter unterstützen die Gesellschaft im vollen Umfang. Sollten kurzfristige liquide Mittel benötigt werden, werden diese von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellt.

Hinsichtlich der Risiken für den Fortbestand der Gesellschaft wird auf den Abschnitt "I.2 Bestandsgefährdende Tatsachen" im Anhang verwiesen.

5. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Auf Grundlage der vorläufigen, noch nicht geprüften Jahresabschlüsse der Geschäftsjahre 2017 und 2018 ergeben sich die nachfolgend aufgeführten Entwicklungen. Im Geschäftsjahr 2017 sind die Umsätze auf EUR 44 Mio. gesunken und im Geschäftsjahr 2018 auf EUR 53 Mio. gestiegen sind. Für 2019 erwarten wir ebenso ein Wachstum auf EUR 60 Mio., während für das Geschäftsjahr 2020 ein Rückgang auf EUR 47 Mio. angenommen wird.

Im Geschäftsjahr 2017 ist das EBITDA auf EUR -1,2 Mio. und im Geschäftsjahr 2018 auf EUR -3,7 gesunken. Für das Geschäftsjahr 2019 erwarten wir eine Verbesserung auf EUR -2,3 Mio., und für das Geschäftsjahr 2020 eine weitere Verbesserung auf EUR 0,1 Mio. (weitere Ausführungen zu den sich hieraus ergebenden bestandsgefährdenden Risiken erfolgen im Abschnitt "I.2 Bestandsgefährdende Tatsachen" des Anhangs).

Die Margenverbesserung bleibt weiterhin ein Primärziel. Dafür werden auch in den Geschäftsjahren 2019 und 2020 zusätzliche Preiserhöhungen notwendig werden.

Chancen für die künftige Entwicklung des Unternehmens ergeben sich insbesondere durch

Fokussierung der Sensata Technologies GmbH auf ihr Kerngeschäft in den Segmenten Off-Road und Motorradtechnik;

Technologietrends im Motorrad- und Landwirtschaftsmaschinenbereich, die durch eigene Produkte bedient werden können;

die Akquise weiterer Kunden in den bereits erfolgreichen Geschäftsfeldern.

Die getroffene Prognose des Vorjahres, dass 2016 ein leicht positives EBITDA realisiert wird, wurde erfüllt.

 

Berlin, den 22. November 2019

Sensata Technologies GmbH

George Verras, Geschäftsführer

Gerrit Hendrik Ensing, Geschäftsführer

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