Dayvital Management GmbHLiquidiert

55116 Mainz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 8592
Eingetragen
24.6.2004
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Der Erwerb, das Halten und Verwalten von Beteiligungen, die Übernahme von Managementaufgaben in Beteiligungsgesellschaffen, die Verwaltung sonstigen eigenen Vermögens wie Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen gleichartigen Unternehmen - gleich welcher Rechtsform - zu beteiligen, solche Unternehmen zu erwerben sowie Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu unterhalten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Axel Rosener
seit 7.9.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Nikolai Zöllkau
seit 4.8.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dayvital Management GmbH

Mainz

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2019 bis zum 31.08.2020

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019/20

Dayvital Management GmbH

Grundlagen des Konzerns

Der vorgelegte Konzernabschluss bildet das zum 31.08.2020 abgeschlossene Geschäftsjahr der Dayvital-Gruppe ab. Innerhalb der Unternehmensgruppe wird die Erarbeitung der langfristigen Strategie der Gruppe und das Cash-Management durch die Dayvital Management GmbH gewährleistet, die BKB Verwaltungs GmbH übernimmt den Einkauf ausgewählter Rohstoffe. Das übrige operative Geschäft der Unternehmensgruppe wird durch die Speyer & Grund GmbH & Co. KG und durch die Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG realisiert.

Das Essigessenz- und das Gärungsessiggeschäft stellen das "Kerngeschäft" der Unternehmensgruppe dar. Diese Produktpalette wird ergänzt um das zitronensäuremittelbasierte Geschäft im Rahmen der Marke CITROVIN. Das Industriegeschäft beider operativer Einheiten trägt ergänzend zum Geschäft bei.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden von der Dayvital Management GmbH als befreiender Konzernabschluss aufgestellt.

In den Konzernabschluss einbezogen wurden:

BKB Verwaltungs GmbH

Speyer & Grund GmbH & Co. KG

Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG

S&G Verwaltungs GmbH

Standorte der Unternehmensgruppe

Verwaltung

Dayvital Management GmbH

BKB Verwaltungs GmbH

Speyer & Grund GmbH & Co. KG

S&G Verwaltungs GmbH

alle: Mainz

Verwaltung und Produktion

Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG

Karlsruhe

Produktion

Speyer & Grund GmbH & Co. KG

Meerane/Sachsen

Geschäftsverlauf

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft war im Jahr 2020 durch die Corona-Krise geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2020 um 5% niedriger, als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr in eine tiefe Rezession geraten.

Gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend war beim Lebensmitteleinzelhandel während der Corona-Krise ein stabiles Wachstum zu verzeichnen.

Der Gesamtumsatz im LEH stieg in 2019 um 2,1% (Quelle: IRI Grundgesamtheiten 2020). Im ersten Quartal 2020 setzten die Lebensmittelgeschäfte in Deutschland laut dem Statistischen Bundesamt real 6,9% mehr um, als im Vorjahr. Im August 2020 war laut dem Statistischen Bundesamt trotz der Normalisierung des Einkaufsverhaltens nach dem ersten Lockdown noch eine reale Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahresmonat in Höhe von 2,6% zu verzeichnen.

Der Konzentrationsprozess im deutschen Lebensmitteleinzelhandel setzte sich auch in 2019 fort. Die Anzahl der Geschäfte in Deutschland insgesamt ging um 0,8% auf nun 34.380 Geschäfte zurück. Für die negative Gesamtentwicklung sind die Schließungen kleiner Geschäfte des traditionellen LEH und Discounter maßgeblich, während die Anzahl der Verbrauchermärkte sich leicht erhöhte (Quelle: IRI Grundgesamtheiten 2020).

In diesem Umfeld bleibt das Geschäft für Produzenten und industrielle Anbieter weiterhin schwierig.

Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse aus dem operativen Geschäft in Höhe von 43.685 T€ (i.Vj. 38.454 T€) sind um 13,6% gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die positive Entwicklung des Marktsegments der Essigessenz und den erfolgreichen Distributionsausbau unserer Essigsprays zurückzuführen.

Als Lebensmittelproduzent ist die Unternehmensgruppe nicht negativ von den Pandemie bedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens betroffen. Aufgrund des nach dem ersten "Lockdown" im März 2020 verzeichneten Anstiegs der Absätze und Umsätze ist eher davon auszugehen, dass die Pandemie sich insgesamt positiv auf die Ertragslage ausgewirkt hat.

Der Umsatz wird mit über 90% überwiegend im Inland erzielt.

Produktion/Investitionen

Die Unternehmensgruppe ist spezialisiert auf Produktion und Vertrieb von Säuerungsmitteln (Essigsäure, Essigessenz, Gärungsessig und Zitronensäuerungsmittel). Die Produkte werden im Speyer & Grund-Werk in Meerane und im Friedrich Feldmann-Werk in Karlsruhe produziert. Saisonale Nachfragespitzen wurden auch im vergangenen Jahr mit zeitweiligem Schichtbetrieb abgefangen. Die Kapazitäten an den Produktionsstandorten sind ausreichend. Im Logistikbereich erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Logistikpartnern, die neben der reinen Distributions-Logistik u.a. auch Fertigwarenlager zur Verfügung stellen. Zur Kapazitätsauslastung der Produktion in Meerane besteht ein langfristiger Lohnabfüllvertrag.

In diesem Geschäftsjahr wurden insgesamt 2.110 T€ investiert. Im Wesentlichen handelt es sich um Sachanlageninvestitionen in technische Anlagen und Maschinen sowie um geleistete Anzahlungen. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Anzahlung für neue Tanks im Friedrich Feldmann-Werk in Karlsruhe sowie Anzahlungen für das Projekt Flexible Linie 2 im Speyer & Grund-Werk in Meerane.

Beschaffung

Die Beschaffung des Rohstoffs Essigsäure wird durch Lieferverträge sichergestellt. Im Berichtsjahr lag der Einkaufspreis für Essigsäure über dem Niveau des Vorjahres. Die Marktpreise für Zitronensäure orientieren sich am Weltmarktpreis für Mais und sind - in Abhängigkeit von Erntemengen - durchaus volatil. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die Einkaufspreise für Zitronensäre im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Beide Rohstoffe werden als Commodities am Weltmarkt gehandelt, insofern stehen jederzeit ausreichende Mengen zur Verfügung. Im Bereich Gärungsessig sind die wichtigen Rohstoffe (wie z.B. Alkohol) durch Kontrakte mit langjährigen, zuverlässigen Lieferanten abgesichert. Die Beschaffungspreise für Alkohol liegen auf dem Niveau des Vorjahres.

Darstellung der Lage

Vermögens- und Finanzlage

Aufgrund der eigenen Produktion macht das Anlagevermögen einen Anteil von 39,9 % (i.Vj. 40,2 %) am Gesamtvermögen aus.

Das Umlaufvermögen beläuft sich auf 18.222 T€ (i.Vj. 17.334 T€). Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus einer Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 64,2 % (Vorjahr: 55,2 %).

Die Rückstellungen belaufen sich auf insgesamt 1.728 T€ (i.Vj. 1.396 T€).

Die Fremdfinanzierung der gesamten Gruppe wird durch Bankkredite sichergestellt. Das Kreditvolumen der Gruppe zum Stichtag beträgt 3.500 T€. Konditionen und Sicherheiten bewegen sich im üblichen Rahmen von Mittelstandsfinanzierungen.

Der auf Basis des DRS 21 ermittelte Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 4.365 T€ (i.Vj. 2.368 T€). Die Liquiditätsversorgung war jederzeit sichergestellt.

Ertragslage

Die Umsatzrendite auf Basis des Jahresüberschusses ist auf 8,1 % gestiegen (i.Vj. 4,9 %).

Die diesbezügliche Eigenkapitalrendite beträgt 17,5 % (i.Vj. 11,3 %).

Das Ergebnis (EBITDA) in 2019/20 ist gegenüber dem ermittelten Vorjahreswert um 25,4 % gestiegen.

Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung ist auf 42,6 % gesunken (Vorjahr: 49,5 %).

Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag bei 5.049 T€ (i.Vj. 2.861 T€).

Unsere Markenunterstützung konzentrierte sich im Berichtsjahr auf die Entwicklung einer Media- und PR-Strategie für den digitalen Bereich.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmensgruppe zum Ende des Geschäftsjahres 2019/20 ist insgesamt als zufriedenstellend einzustufen.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die operativen Unternehmen sind zertifiziert nach IFS und Bio.

Die Dayvital Management GmbH hat im Berichtsjahr erstmals eine Nachhaltigkeitserklärung entsprechend dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex veröffentlicht.

Die Dayvital-Gruppe ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und unterstützt seit Jahren ausgewählte soziale Projekte.

Prognosebericht

Auf Basis unserer Planung für das Geschäftsjahr 2012/21, in die die Erwartungen aller Fachabteilungen der operativen Einheiten hinsichtlich Kosten- und Erlösentwicklungen eingeflossen sind, rechnen wir mit einer Umsatzentwicklung auf Niveau des Geschäftsjahres 2018/19.

Wir gehen in unserer Planung für das folgende Geschäftsjahr von einem EBITDA in Höhe des Geschäftsjahres 2018/19 aus.

Die Preise für Essigsäure befinden sich immer noch auf hohem Niveau. In unserer Planung für das Geschäftsjahr 2020/21 haben wir mit unveränderten Essigsäurepreisen kalkuliert.

Es lässt sich nicht isoliert bestimmen, welchen Einfluss die Corona-Krise auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmensgruppe hatte. Als Lebenstmittelproduzent hat die Unternehmensgruppe jedoch durch die bisherigen Lockdowns keine Nachteile erlitten und tendenziell von den Umsatzzuwächsen im Lebensmitteleinzelhandel profitiert. Bei der Planung für das folgende Geschäftsjahr wurde davon ausgegangen, dass sich keine signifikanten Veränderungen der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr ergeben.

Risiken und Chancen

Wesentliches Risiko bleibt die Konzentration und der stetige Preisdruck im Lebensmittelhandel. Listungsverluste bei Großkunden würden sich deutlich auswirken. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiterhin als gut einzustufen. Es sind auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Nennenswerte Forderungsausfälle sind durch die bestehende Kundenstruktur nicht zu erwarten. Weitere Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht zu erkennen. Die Risiken im Bereich der Rohstoffe durch Schwankungen der Weltmarktpreise werden durch Verträge/Kontrakte gemanagt.

Chancen liegen im Bereich Essigessenz.

Ein Risiko im Zusammenhang mit der Corona-Krise ist darin zu sehen, dass es aufgrund der teilweise grenzüberschreitenden Zulieferung zu Engpässen kommen könnte. Diesem Risiko begegnet die Unternehmensgruppe durch Ausweichkonzepte.

Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Die Dayvital-Gruppe verfügt über ein internes Kontrollsystem, welches für die Unternehmensgröße angemessen ist. Alle wesentlichen Vorgänge sind dem Vier-Augen-Prinzip unterworfen, so dass die Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsprozesse sichergestellt ist. Das Prinzip der Funktionstrennung schlägt sich neben den auf Papierdokumenten beruhenden Geschäftsprozessen auch in den Berechtigungskonzepten der ERP-Systeme nieder.

Die Geschäftsführung wird über ein Monatsreporting laufend über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe unterrichtet, so dass finanzielle Risiken zeitnah erkannt werden können.

Sonstiges

Das Unternehmen betreibt über Produktinnovationen hinaus keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Neue Konzepte und Produkte werden durch enge Zusammenarbeit mit strategischen Partnern umgesetzt.

 

Mainz, im Januar 2021

Die Geschäftsführung

Konzernbilanz

Aktiva

31.8.2020
EUR
31.8.2019
EUR
A. Anlagevermögen 12.555.962,85 12.114.248,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.322,15 74.046,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.322,15 74.046,00
II. Sachanlagen 12.500.076,10 12.014.637,43
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.599.945,93 4.847.566,93
2. technische Anlagen und Maschinen 5.870.369,55 6.468.036,40
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 514.321,50 412.820,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.515.439,12 286.213,96
III. Finanzanlagen 25.564,60 25.564,60
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,60 25.564,60
B. Umlaufvermögen 18.221.932,87 17.333.777,26
I. Vorräte 4.017.221,97 4.991.097,31
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.475.317,83 1.564.127,14
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.046.120,93 1.368.248,01
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.495.783,21 2.058.722,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.674.665,04 9.181.730,29
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.270.881,64 8.046.863,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 103.922,58 65.906,27
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.299.860,82 1.068.960,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.530.045,86 3.160.949,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66.199,00 49.963,84
D. Aktive latente Steuern 609.919,43 650.250,57
Bilanzsumme, Summe Aktiva 31.454.014,15 30.148.239,70

Passiva

31.8.2020
EUR
31.8.2019
EUR
A. Eigenkapital 20.190.449,36 16.651.677,00
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -17.500,00 -17.500,00
III. Neubewertungsrücklage 5.869.769,23 5.869.769,23
IV. Rücklage wegen eigener Anteile 17.500,00 17.500,00
V. andere Gewinnrücklagen 17.674.990,22 17.674.990,22
VI. Bilanzverlust 3.406.310,09 6.945.082,45
VII. Nicht beherrschende Anteile 2.000,00 2.000,00
B. Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse des Anlagevermögens 563.854,01 573.736,31
C. Rückstellungen 1.728.383,94 1.396.280,24
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 520.775,00 547.853,00
2. Steuerrückstellungen 408.235,20 112.658,62
3. sonstige Rückstellungen 799.373,74 735.768,62
D. Verbindlichkeiten 8.969.993,84 11.525.213,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.499.958,00 4.277.742,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.238.471,22 3.199.578,51
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 630.908,15 706.314,15
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 387.980,46 1.168.628,26
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.212.676,01 2.172.950,23
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.333,00 1.333,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 31.454.014,15 30.148.239,70

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.9.2019 - 31.8.2020
EUR
1.9.2018 - 31.8.2019
EUR
1. Umsatzerlöse 43.685.296,78 38.453.748,21
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -885.066,03 1.257.552,45
3. sonstige betriebliche Erträge 198.358,48 212.083,35
4. Materialaufwand 18.301.401,37 19.765.754,64
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.981.438,47 19.482.902,54
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 319.962,90 282.852,10
5. Personalaufwand 5.360.256,87 4.859.071,17
a) Löhne und Gehälter 4.470.512,82 4.011.603,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 889.744,05 847.468,14
6. Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 -848.187,41
7. Abschreibungen auf übrige immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.668.385,23 1.588.819,86
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.492.585,20 9.842.085,23
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 70,68
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.976,86 12.924,30
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 126.216,81 151.700,64
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.510.601,70 983.173,96
13. Ergebnis nach Steuern 3.557.118,91 1.897.586,08
14. sonstige Steuern 18.346,55 19.374,23
15. Jahresüberschuss 3.538.772,36 1.878.211,85
16. Verlustvortrag 6.945.082,45 8.823.294,30
17. Bilanzverlust -3.406.310,09 -6.945.082,45

Konzernkapitalflussrechnung

2019/2020
EUR
2018/2019
EUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernjahresüberschuss 3.538.772,36 1.878.211,85
+/- Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 848.187,41
+/- Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.668.385,23 1.588.819,86
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 332.103,70 -704.558,98
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/ Erträge -72.948,39 1.149.058,94
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 505.036,57 -2.534.348,40
-/+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.787.317,61 1.144.522,24
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 177,00 8.202,98
+ Zinsaufwendungen 108.239,95 138.776,34
- Sonstige Beteiligungserträge 0,00 -70,68
+ Ertragsteueraufwand 1.510.601,70 983.173,96
- Ertragsteuerzahlungen -1.437.653,31 -2.132.232,90
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.365.397,20 2.367.742,62
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -6.648,73 -19.445,17
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0,00 12.698,00
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.103.628,32 -2.365.990,82
+ Erhaltene Zinsen 17.976,86 12.924,30
+ Erhaltene Dividenden 0,00 70,68
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.092.300,19 -2.359.743,01
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
- Auszahlungen aus der Tilgung (Finanz-) Krediten -777.784,00 -777.784,00
- Gezahlte Zinsen -126.216,81 -151.700,64
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -904.000,81 -929.484,64
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds
(Zwischensummen 1 - 3) 1.369.096,20 -921.485,03
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.383.165,66 3.304.650,69
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.752.261,86 2.383.165,66
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 4.530.045,86 3.160.949,66
- Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -777.784,00 -777.784,00
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.752.261,86 2.383.165,66

Konzerneigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital Neubewertungsrücklage Rücklage wegen eigener Anteile
Stammkapital
EUR
eigene Anteile EUR EUR
Stand 31.08.2019 50.000,00 -17.500,00 5.869.769,23 17.500,00
Umgliederung Konzernjahres ergebnis Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.08.2020 50.000,00 -17.500,00 5.869.769,23 17.500,00
andere Gewinnrücklagen Bilanzverlust Eigenkapital
EUR Verlustvortrag
EUR
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag
EUR
EUR
Stand 31.08.2019 17.674.990,22 -8.823.294,30 1.878.211,85 16.649.677,00
Umgliederung Konzernjahres ergebnis Vorjahr 0,00 1.878.211,85 -1.878.211,85 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 3.538.772,36 3.538.772,36
Stand 31.08.2020 17.674.990,22 -6.945.082,45 3.538.772,36 20.188.449,36
Nicht beherrschende Anteile (Minderheiten-Kapital)
EUR
Konzern-Eigenkapital
EUR
Stand 31.08.2019 2.000,00 16.651.677,00
Umgliederung Konzernjahres ergebnis Vorjahr 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 3.538.772,36
Stand 31.08.2020 2.000,00 20.190.449,36

Konzernanhang

1. Allgemeine Angaben

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Dayvital Management GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Mainz

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Mainz

Register-Nr.: HRB 8592

2. Erläuterungen zur Konsolidierung

2.1 Allgemeines

Der Konzernabschluss der Dayvital Management GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019/2020 werden von der Dayvital Management GmbH, der als Konzernobergesellschaft direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte an den vollkonsolidierten Tochtergesellschaften zusteht, nach § 290 HGB als befreiender Konzernabschluss (§ 291 HGB) aufgestellt.

Der Jahresabschluss der einbezogenen Tochterunternehmen ist entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nach den für die Dayvital Management GmbH geltenden Vorschriften aufgestellt.

Die AXA-Nahrungsmittel GmbH & Co. KG, Mainz ist das einzige Mutterunternehmen der Dayvital Management GmbH. Deshalb ist die AXA-Nahrungsmittel GmbH & Co. KG zugleich das Unternehmen mit dem größten Konsolidierungskreis und das Unternehmen mit dem kleinsten Konsolidierungskreis, dem die Dayvital Management GmbH als Tochterunternehmen angehört.

2.2 Konsolidierungskreis

Der Konzernjahresabschlussstichtag 31.08.2020 entspricht dem Abschlussstichtag sämtlicher einbezogener Tochtergesellschaften.

In den Konsolidierungskreis werden neben der Dayvital Management GmbH die folgenden Unternehmen einbezogen, an denen diese unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist:

Name Sitz Anteil am Kapital Erstkonsolidierung
BKB Verwaltungs GmbH Mainz 92,3% 31.08.2004
Speyer & Grund GmbH & Co. KG Mainz 100,0% 31.08.2004
S&G Verwaltungs GmbH Mainz 100,0% 31.08.2007
Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG Karlsruhe 100,0% 01.04.2013

Die Anteile an der Speyer & Grund GmbH & Co. KG, der S&G Verwaltungs GmbH und der Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG werden indirekt über die BKB Verwaltungs GmbH gehalten.

Die S&G Verwaltungs GmbH ist Komplementärin der Speyer & Grund GmbH & Co. KG und der Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG.

Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, demzufolge die Dayvital Management GmbH sämtliche Gewinne der BKB Verwaltungs GmbH erhält und deren sämtliche Verluste zu tragen hat.

Die BKB Verwaltungs GmbH hat von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Offenlegung des Jahresabschlusses Gebrauch gemacht.

Die Speyer & Grund GmbH & Co. KG ist gemäß § 264 b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften auszustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

Die Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG ist gemäß § 264 b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

Gemäß § 296 Abs. 2 HGB hat die Dayvital Management GmbH darauf verzichtet, das folgende verbundene Unternehmen in den Konzernabschluss einzubeziehen:

Name Sitz Anteil am Kapital
Würz- gut Feinkost GmbH Meerane 100 %

Diese Gesellschaft übt eine Geschäftstätigkeit aus, deren Umfang für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Wir verweisen auf den Beteiligungsspiegel in Abschnitt 6.8.

2.3 Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung der folgenden in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurde nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. vorgenommen:

BKB Verwaltungs GmbH, Mainz

Speyer & Grund GmbH & Co. KG, Mainz

S&G Verwaltungs GmbH, Mainz

Die Erstkonsolidierung dieser Gesellschaften wurde auf den 31. August 2004 vorgenommen. Die Dayvital Management GmbH hat in dem erstmaligen Konzernabschluss zum 31. August 2004 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und die Sacheinlagen abweichend vom Einzelabschluss mit dem beizulegenden Wert bewertet. Dabei wurde ein Betrag i.H.v. TEUR 5.870 als Neubewertungsrücklage ausgewiesen.

Positive Unterschiedsbeträge, die sich durch den Ansatz der Buchwertmethode ergeben haben, wurden ausschließlich als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert und sind vollständig abgeschrieben.

Die Erstkonsolidierung der Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG wurde zum 1. April 2013 nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB vorgenommen. Auch der dabei bilanzierte Firmenwert der Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG ist bereits vollständig abgeschrieben.

2.4 Schuldenkonsolidierung

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden entsprechend § 303 Abs. 1 HGB verrechnet.

2.5 Zwischenergebniseliminierung

Zwischenergebnisse, die auf Grund von Lieferungen von Vorräten innerhalb der Unternehmensgruppe entstanden sind und nicht mit Dritten realisiert wurden, werden entsprechend § 304 Abs. 1 HGB eliminiert.

2.6 Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Bei der Konsolidierung von Aufwands- und Ertragsposten werden die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wie auch die anderen Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der Empfänger entsprechend § 305 HGB verrechnet.

2.7 Latente Steuern

Soweit Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, wird die sich ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern und eine sich ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Konzernbilanz nach § 306 HGB unverrechnet angesetzt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es werden konzerneinheitlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden nur bei einem Erwerbsvorgang zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Zugänge des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten aktiviert. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.

Geringwertige Anlagengegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abwertungen werden individuell nach dem Niederstwertprinzip und dem Prinzip der verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen bewertet. Forderungen in ausländischen Währungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Flüssige Mittel sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden im Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Latente Steuern werden auf Basis der unternehmensspezifischen Steuersätze der jeweils betroffenen Gesellschaft berechnet und bewertet. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden aktiviert, soweit in den nächsten fünf Jahren ernsthaft mit einer Verlustverrechnung gerechnet werden kann.

Rückstellungen werden gebildet in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist unter vorsichtiger Einschätzung aller am Bilanzstichtag vorhandenen Risiken.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wird mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und von der Deutschen Bundesbank ermittelt wird. Es handelt sich ausschließlich um Anwartschaften ehemaliger Mitarbeiter.

Der Berechnung liegen die folgenden Annahmen zugrunde:

31.08.2020 31.08.2019
Rechnungszins 2,44% 2,87%
Rentenanpassungen p.a. 1,00% 1,00%
Biometr. Rechnungsgrundlagen Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Bei Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahren in Höhe von 1,74 % ergibt sich im Vergleich zur Ermittlung nach dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 24.947,00 (i. Vj. € 29.721,00).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst (§253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischen Währungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

4. Angaben zu einzelnen Posten des Konzernabschlusses

4.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem Bruttoanlagespiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage A beigefügt ist.

4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer vertraglich vereinbarten Restlaufzeit von über einem Jahr (i.Vj. € 2.200,00).

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von € 107.120,60 um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von € 38.694,06 um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von € 35.690,04 um sonstige Vermögensgegenstände und in Höhe von € 194,00 um sonstige Verbindlichkeiten.

4.3 Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden im Zusammenhang mit folgenden Sachverhalten gebildet:

Latente Steuern
31.08.2020
31.08.2019
Veränderung
Inside Basis Differences 474.700,00 497.200,00 -22.500,00
Abweichende Firmenwertabschreibung 135.219,43 153.050,57 -17.831,14
609.919,43 650.250,57 -40.331,14

Die Inside Basis Differences betreffen Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, im Wesentlichen bei Betriebsgebäuden, Sonderposten für Zuwendungen und Pensionsrückstellungen.

Die abweichende Firmenwertabschreibung betrifft den Geschäfts- und Firmenwert der Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG, der handelsrechtlich über 5 Jahre abgeschrieben wurde, während er steuerlich über 15 Jahre abgeschrieben wird.

4.4 Angaben zum Bilanzverlust

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Betrag
Bilanzverlust zum 31. August 2019 -6.945.082,45
Jahresüberschuss 2019/2020 3.538.772,36
Bilanzverlust zum 31. August 2020 -3.406.310,09

4.5 Sonderposten

Bei der Speyer & Grund GmbH wurde zum 31. August 2004 ein Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse zum Anlagevermögen gebildet. Dieser betraf eine Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA-Zuschuss), die am 23. April 2004 genehmigt worden ist. In den Folgejahren wurden weitere Investitionszulagen gewährt, die ebenfalls in den Sonderposten eingestellt worden sind. In diesem Geschäftsjahr wurde durch die Sächsische Aubaubank - Förderbank - ein Zuschuss in Höhe von € 86.100,00 gewährt. Die Sonderposten werden über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Die Auflösungsbeträge werden als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen.

Die Entwicklung des Sonderpostens stellt sich wie folgt dar:

Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse zum Anlagevermögen Betrag
Vortrag 573.736,31
Zuführung 86.100,00
Auflösung 95.982,30
Endbestand 563.854,01

4.6 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen anteilige Gratifikationen und Weihnachtsgeld, Überstundenvergütung sowie Urlaubsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, Tantiemezahlungen, Steuerberatungs- und Prüfungskosten, Aufbewahrung von Unterlagen sowie Kosten für die Rückvergütung der Entsorgung von Verpackungen.

4.7 Verbindlichkeiten

Summe Restlaufzeit Art der
31. August 2020 bis zu 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
Besicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.499.958,00 777.784,00 2.722.174,00 0,00 Grundschulden, Sicherungsübereignung des Vorratsvermögens
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.238.471,22 2.238.471,22 0,00 0,00 branchenübliche Eigentumsvorbehalte
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 387.980,46 387.980,46 0,00 0,00 keine
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 630.908,15 630.908,15 0,00 0,00 keine
sonstige Verbindlichkeiten 2.212.676,01 2.212.676,01 0,00 0,00 keine
Summe 8.969.993,84 6.247.819,84 2.722.174,00 0,00
Summe Restlaufzeit Art der
31. August 2019 bis zu 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
Besicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.277.742,00 777.784,00 3.124.958,00 375.000,00 Grundschulden, Sicherungsübereignung des Vorratsvermögens
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.199.578,51 3.199.578,51 0,00 0,00 branchenübliche Eigentumsvorbehalte
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.168.628,26 1.168.628,26 0,00 0,00 keine
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 706.314,15 706.314,15 0,00 0,00 keine
sonstige Verbindlichkeiten 2.172.950,23 2.172.950,23 0,00 0,00 keine
Summe 11.525.213,15 8.025.255,15 3.124.958,00 375.000,00

Die Grundschuld besteht in Höhe von € 3.600.000,00 (im Vorjahr 3.600.000,00).

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besteht Mitzugehörigkeit nach § 265 Abs. 3 HGB zu folgenden Posten:

31.08.2020
31.08.2019
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.175.178,37 1.528.261,86
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -231.410,65 -143.248,13
sonstige Verbindlichkeiten 47.874,39 40.729,39
sonstige Vermögensgegenstände -603.661,65 -257.114,86
387.980,46 1.168.628,26

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich auch um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus besteht Mitzugehörigkeit nach § 265 Abs. 3 HGB zu folgenden Posten:

31.08.2020
31.08.2019
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 956.415,06 400.554,00
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 -130,00
sonstige Verbindlichkeiten 0,00 376.965,06
sonstige Vermögensgegenstände -325.506,91 -71.074,91
630.908,15 706.314,15

4.8 Aufgliederungen der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

2019/2020
2018/2019
Eigenerzeugnisse 43.106.362,75 36.831.329,74
Fremdabfüllungen 529.748,47 1.574.713,63
Grundstückserträge 49.185,56 47.704,84
Summe 43.685.296,78 38.453.748,21

Die Umsätze betreffen zu über 90 % nahezu ausschließlich das Inland.

4.9 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge im Zusammenhang mit der Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse und Zulagen in Höhe von € 95.982,30 (im Vorjahr € 100.179,38).

4.10 Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung von € 136.272,36 (im Vorjahr € 143.200,69).

4.11 sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Umsatzsteuerzahlungen aus Vorjahren in Höhe von € 16.295,62 (im Vorjahr 5.266,93) und in Höhe von € 3.913,50 (im Vorjahr 790,61) Aufwendungen aus Forderungsverlusten aus Vorjahren.

4.12 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinserträge entfallen mit € 7.989,00 (im Vorjahr € 2.054,00) auf Zinsen von nicht in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Unternehmen und in Höhe von € 8.177,86 (im Vorjahr € 6.404,30) auf Zinserträge aus Darlehen.

4.13 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen entfallen mit € 13.251,00 (im Vorjahr € 16.315,00) auf die Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und mit € 7.360,00 (im Vorjahr € 14.152,00) auf Zinsen an nicht in den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen.

4.14 Ertragsteueraufwand

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von € 40.331,14 (im Vorjahr Erträge i.H.v. € 151.457,82).

5. Sonstige Angaben

5.1 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung der Dayvital Management GmbH schlägt vor, den Jahresüberschuss des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. August 2020 in Höhe von € 3.538.772,36 auf neue Rechnung vorzutragen.

5.2 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse im Sinne der §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB aus Bürgschaften gegenüber Dritten.

Diese betreffen die gesamtschuldnerische Mithaftung

der Friedrich Feldmann GmbH & Co. KG für verbundene Unternehmen in folgender Höhe:

Speyer & Grund GmbH & Co. KG € 2.875.000,00 (im Vorjahr: € 3.375.000,00)

der Dayvital Management GmbH für verbundene Unternehmen in folgender Höhe:

Speyer & Grund GmbH & Co. KG € 3.187.479,00 (im Vorjahr: € 3.826.371,00)

der BKB Verwaltungs GmbH für verbundene Unternehmen in folgender Höhe:

Speyer & Grund GmbH & Co. KG € 3.187.479,00 (im Vorjahr: € 3.826.371,00)

Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, weil die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten gemäß der bestehenden Unternehmensplanungen aus dem Cash-Flow zu bedienen sind.

Darüberhinaus besteht ein Haftungsverhältnis der S&G Verwaltungs GmbH aus der Komplementärstellung bei der K&B Management GmbH & Co. KG. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen, weil die Gesellschaft eine gesunde Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufweist.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in folgender Höhe mit einer Restlaufzeit von:

31.08.2020
31.08.2019
bis zu 1 Jahr 363.793,69 350.324,45
1 bis 5 Jahre 99.515,33 174.034,43
über 5 Jahre 0,00 0,00

5.3 Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds definiert sich wie folgt:

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 31.08.2020
31.08.2019
Liquide Mittel 4.530.045,86 3.160.949,66
- Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -777.784,00 -777.784,00
Summe 3.752.261,86 2.383.165,66

5.4 Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Im Berichtsjahr wurden, auch mit nahestehenden Personen und Unternehmen, ausschließlich Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen getätigt.

5.5 Mitarbeiterzahl

Die Konzerngesellschaften beschäftigten in 2019/2020 durchschnittlich 81,10 (im Vorjahr 79,50) Mitarbeiter. Die Mitarbeiter teilen sich wie folgt auf:

2019/2020
Anzahl
2018/2019
Anzahl
leitende Angestellte 9,80 8,70
Angestellte 15,00 15,00
Gewerbliche Mitarbeiter 56,30 55,80
81,10 79,50

5.6 Abschlussprüferhonorare

Das für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von T€ 97 entfällt mit T€ 68 auf Abschlussprüfungsleistungen, mit T€ 6 auf andere Bestätigungsleistungen und mit T€ 23 auf sonstige Leistungen.

5.7 Geschäftsführung

Die Muttergesellschaft wird durch die Geschäftsführer

Johannes R. Kaluza, Diplom-Volkswirt, Mainz

Nikolai Zöllkau, Diplom-Kaufmann, Mainz

Oliver Sladek, Diplom-Kaufmann, Schwalbach am Taunus

vertreten.

Auf die Angabe der Jahresbezüge nach § 285 Nr. 9a und 9b HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB analog verzichtet.

Auf die Angaben zur Rückstellung für eine Pensionszusage nach § 285 Nr. 9b HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB analog verzichtet.

Es bestehen Forderungen gegenüber der Geschäftsführung in Höhe von € 223.962,01 (i. Vj. € 179.414,74).

Die Forderungen gegenüber der Geschäftsführung haben sich wie folgt entwickelt:

Vortrag zum 1. September 2019 179.414,74
Zugang 44.547,27
Stand am 31. August 2020 223.962,01

Die Forderungen sind jederzeit fällig und wurden im Berichtsjahr mit 4 % verzinst.

5.8 Beteiligungen

Der Konzern ist an folgenden Gesellschaften beteiligt:

Anteil Währung Eigenkapital Ergebnis
Name und Sitz % Jahr Betrag
Würzgut Feinkost GmbH, Meerane 100 55.536 2019 50

6. Nachtragsbericht

Andauernde Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens und der Wirtschaft aufgrund der Corona-Pandemie könnten sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahr 2020/2021 auswirken. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht in den Kapiteln "Risikobericht" und "Prognosebericht".

 

Mainz, den 15. Januar 2021

Die Geschäftsführung

Konzernanlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.09.2019
Euro
AHK Zugänge aus Konsolidierung
Euro
AHK Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
AHK Abgänge aus Konsolidierung
Euro
AHK Abgänge
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.464.833,08 0,00 6.648,73 0,00 0,00 2.066.586,10
Geschäfts- oder Firmenwert 17.244.948,08 0,00 0,00 0,00 0,00 3.642.760,30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 19.709.781,16 0,00 6.648,73 0,00 0,00 5.709.346,40
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.675.335,37 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 16.948.283,63 0,00 328.499,54 0,00 0,00 50.262,08
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.315.451,14 0,00 179.563,08 0,00 0,00 310.688,44
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 286.213,96 0,00 1.595.565,70 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 28.225.284,10 0,00 2.103.628,32 0,00 0,00 360.950,52
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,60 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 25.564,60 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 47.960.629,86 0,00 2.110.277,05 0,00 0,00 6.070.296,92
AHK Umbuchungen
Euro
AHK Währungsausgleich
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.08.2020
Euro
kumulierte Abschreibungen 01.09.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 404.895,71 2.390.787,08
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 13.602.187,78 17.244.948,08
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 14.007.083,49 19.635.735,16
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 9.675.335,37 4.827.768,44
Technische Anlagen und Maschinen 290.455,81 0,00 17.516.976,90 10.480.247,23
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.884,73 0,00 1.260.210,51 902.631,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -366.340,54 0,00 1.515.439,12 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 0,00 29.967.961,90 16.210.646,67
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 25.564,60 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 25.564,60 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 0,00 44.000.609,99 35.846.381,83
AfA Zugänge aus Konsolidierung
Euro
AfA Zugänge
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 50.372,58
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 50.372,58
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 247.621,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.216.622,20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 153.769,45
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.618.012,65
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.668.385,23
AfA Abgänge aus Konsolidierung
Euro
AfA Abgänge
Euro
AfA Umbuchungen
Euro
AfA Währungsausgleich
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.066.586,10 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.642.760,30 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5.709.346,40 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 50.262,08 0,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 310.511,44 0,00 0,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 360.773,52 0,00 0,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 6.070.119,92 0,00 0,00
kumulierte Abschreibungen 31.08.2020
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 374.573,56 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 13.602.187,78 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 13.976.761,34 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.075.389,44 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 11.646.607,35 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 745.889,01 0,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 17.467.885,80 0,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 31.444.647,14 0,00
Buchwert 31.08.2020
Euro
Buchwert 31.08.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.322,15 74.046,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 30.322,15 74.046,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.599.945,93 4.847.566,93
Technische Anlagen und Maschinen 5.870.369,55 6.468.036,40
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 514.321,50 412.820,14
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.515.439,12 286.213,96
Summe Sachanlagen 12.500.076,10 12.014.637,43
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,60 25.564,60
Summe Finanzanlagen 25.564,60 25.564,60
Summe Anlagevermögen 12.555.962,85 12.114.248,03

sonstige Berichtsbestandteile

 

Mainz, den 17. Dezember 2020

Johannes R. Kaluza, Diplom-Volkswirt, Mainz

Nikolai Zöllkau, Diplom-Kaufmann, Mainz

Oliver Sladek, Diplom-Kaufmann, Schwalbach am Taunus

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2021 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dayvital Management GmbH, Mainz

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Dayvital Management GmbH, Mainz und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. August 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Dayvital Management GmbH, Mainz für das Geschäftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. August 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2020 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bornheim, den 15. Januar 2021

iNUX Meyer & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Udo Meyer, Wirtschaftsprüfer

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