VR Netze GmbHLiquidiert
48163 Münster, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Winfried Michael Richert seit 16.11.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VR Netze GmbHMünsterJahresabschluss zum 31.12.2012LageberichtITK - eine Branche im Fokus. Die wichtigsten Hightech-Themen des Berichtsjahres 2012 waren laut einer Umfrage des BITKOM in der ITK-Branche Cloud-Computing, Mobile Computing, IT-Sicherheit und Social Media. Danach belegte Cloud Computing mit 66 Prozent der Nennungen zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz unter den Top-Trends. 53 Prozent der Unternehmen nannten Mobile Computing als zentrales Thema, ein Anstieg von 10 Prozentpunkten im Vergleich zu 2011. IT-Sicherheit und Datenschutz gehörten für 48 Prozent der Unternehmen zu den zentralen Herausforderungen des Jahres (Vorjahr: 38 Prozent). Die steigende Verfügbarkeit von Cloud-Diensten sorgt für einen tief greifenden Umbruch in der Informationstechnologie. Beim Cloud Computing erfolgt die Nutzung von IT-Leistungen nach Bedarf über Datennetze (in der "Wolke") anstatt auf lokalen Rechnern. Nach BITKOM-Schätzung wird sich der Umsatz mit Cloud-Services für Privat- und Geschäftskunden bis zum Jahr 2015 in Deutschland auf rund 13 Milliarden Euro mehr als verdreifachen. Als Tochtergesellschaft der GAD eG, die mit der Einführung von bank21 im Web eine Vorreiterrolle im Bereich Cloud-Computing in der deutschen Kreditwirtschaft einnimmt, prägte das Trend-Thema Cloud-Services auch bei der VR Netze GmbH die Aktivitäten des Jahres 2012 in hohem Maße.Die Bedeutung mobiler Endgeräte steigt rasant - auch das war eine prägende Entwicklung des Jahres 2012, den das Branchenbarometer deutlich machte. Smartphones sind inzwischen weit verbreitet, jetzt erobern Tablet-PCs den Massenmarkt. Unternehmen und andere Organisationen stehen vor der Herausforderung, Inhalte und Anwendungen für ihre Zielgruppen über Apps oder mobile Websites verfügbar zu machen. Gleichzeitig sind Smartphones und Tablets sicher und zuverlässig in die unternehmenseigenen IT-Systeme einzubinden. Diesen Trend hat die VR Netze 2012 durch den weiteren Ausbau der WLAN-Infrastruktur für eine bessere Integration mobiler Endgeräte umgesetzt. Gleichzeitig hat sie ein Managed Service Angebot für den sicheren Einsatz von Smartphones und von Tablet-PCs in Unternehmen entwickelt. Ein kritisches Thema bewegt die Branche weiterhin: Wie bereits in den Vorjahren sorgten Hacker-Angriffe und Debatten über den Datenschutz im Internet für Schlagzeilen. Noch größere Bedeutung bekommt das Thema durch den Trend zum Cloud Computing - Vertrauen in die Sicherheit der Daten ist Grundvoraussetzung für die Nutzung von Cloud basierten Services. Eine Branche in Bewegung - das bedeutet für ein ITK-Unternehmen wie die VR Netze ein sehr dynamisches Umfeld mit hohen Anforderungen. Dies gilt für das Berichtsjahr wie für die Zukunft. VR Netze GmbH Die VR Netze GmbH wurde zum 1. September 2005 von der GAD eG und der DZ BANK AG gegründet. Mit 74,9 Prozent ist die GAD eG, Münster, an der Gesellschaft beteiligt; die DZ BANK AG, Frankfurt, verfügt über eine Beteiligung von 25,1 Prozent. Die VR Netze GmbH beschäftigt an den Hauptstandorten in Münster und Frankfurt am Main zum 31.12.2012 159 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2012 hat VR Netze einen Umsatz von rund 85,799 Mio. EURO erzielt. VR Netze bietet als Kompetenzcenter im Bereich Telekommunikations- und Netzwerkservices den Kunden der genossenschaftlichen FinanzGruppe maßgeschneiderte Business-Lösungen für die Daten- und Sprachkommunikation an. In vier Geschäftsfeldern - Managed Data Network Service, Managed Voice Network Service, Secure Access Service und Remote Access Service - stellt die VR Netze ihren Kunden ein umfassendes, modulares Produkt- und Lösungsportfolio für die unternehmensinterne und unternehmensübergreifende Daten- und Sprach-kommunikation, Sicherheitsinfrastrukturen sowie den Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen zur Verfügung. VR Netze GmbH - erreichte Ziele im Jahr 2012 im Überblick Zuverlässigkeit und Stabilität der VR Netze Services konnten 2012 weiter verbessert werden. -Die Netzwerk- und Bandbreitenoptimierungslösung VR Connect MPLS XPress konnte erfolgreich an 2.750 Standorten von Volksbanken und Raiffeisenbanken eingesetzt werden - eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung von bank21 im Web. -Der Service der VR Netze im Bereich Videoconferencing wurde modular erweitert und zu einem noch sichereren, professionellen Angebot für Verbundunternehmen und der GAD-Gruppe ausgebaut. -Für Smartphones und Tablet-PCs hat die VR Netze eine wichtige Servicegrundlage zur konfliktfreien Vereinbarung von privater und dienstlicher Nutzung durch die Integration einer Container-Lösunggeschaffen. -Für die erhöhte Nutzernachfrage nach mobilen Endgeräten wurde die WLAN-Infrastruktur bedarfsgerecht ausgebaut und steht den Kunden als bestellbares Serviceangebot zur Verfügung. -Die Virtualisierung der Datacenter-Infrastrukturen führt zu erneuerten Netzinfrastrukturen bei Kunden der VR Netze mit eigenen Rechenzentren: 2012 wurden in diesem Umfeld Beratungs- und Implementierungsleistungen für die verschiedene Verbundunternehmen erbracht. -Gemeinsam mit der Ratiodata GmbH konnte in 2012 ein großes Verbundunternehmen als Kunde in einer geschäftsfeldübergreifenden Ausschreibung im Sinne eines komplett integrierten Arbeitsplatzes weiterhin für die kommenden vier Jahre gewonnen werden. -Ein wichtiges Pilotprojekt bei einem großen Verbundunternehmen schafft die Grundlage für eine Umsetzung weitreichender Security Policies und Compliance Vorgaben durch den Einsatz eines innovativen Verfahrens zur intelligenten Netzwerksegmentierung und Netzzugangskontrolle. 1.Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2012 war geprägt durch eine verbesserte aktive Steuerung der technischen und kaufmännischen Leistungen. Des Weiteren wurden Maßnahmen zur Steigerung der Zuverlässigkeit und Stabilität umgesetzt. Beispielsweise zählt hierzu der Abschluss der vierfach kanten- und knotendisjunkten Anschaltung der GAD-Rechenzentren, sowie die kapazitive und technische Erweiterung des Internet Access über mittlerweile drei Internet-Provider. Die eingesetzte Netz- und Bandbreitenoptimierungslösung "VR Connect MPLS Xpress" konnte erfolgreich an 2.750 Standorten von Volks- und Raiffeisenbanken implementiert werden. Die Lösung ermöglicht neben einer effektiven Datenreduktion ein optimiertes Antwortzeitverhalten von Anwendungen im Netz. Ferner unterstützt sie die Nutzung von bank21 im Web als webbasiertes, zentralisiertes Bankenanwendungsverfahren. Die verbesserte DSL-Verfügbarkeit in den Regionen hat es in vielen Fällen ermöglicht, UMTS-basierte Installationen auf die stabilere DSL-Variante umzustellen. Dennoch spielt Mobilfunktechnik innerhalb des Produkts basis 21 weiterhin eine wesentliche Rolle. So können, dank Notfallkits mit Dual SIM Cards, ausgefallene Festnetzstandorte ohne Umbauarbeiten und Wartezeiten wieder in Betrieb gehen. Um Videokonferenzen bei einer wachsenden Nutzerbasis professionell und sicher einsetzen zu können, hat die VR Netze den bestehenden Service erweitert. Zur Ergänzung des Services für Mehrpunktkonferenzen und solche mit externen Partnern via Internet und ISDN kann nun ein Operator Service angeboten werden. Dabei wird für die Dauer der Konferenz ein Techniker beigestellt, der bei Fehlfunktionen sofort remote reagieren kann. Beim ebenfalls optionalen VIP-Service wird sich an der Lokation, an der dieser besondere Service erwartet wird, ein Mitarbeiter in unmittelbarer Nähe bereithalten, um die Anlage bei Bedarf zu bedienen und zusammen mit dem Operator für einen technisch einwandfreien Verlauf der Konferenz zu sorgen. Für den sicheren Einsatz von Smartphones und Tablet-Computern hat VR Netze eine Container-Lösung evaluiert und bietet diese als Managed Service an. Neben dem bislang für den geschäftlichen Einsatz als sicher eingeschätztes Produkt BlackBerry gibt es damit auch ein Angebot für die Einbindung von Geräten, die im Rahmen eines sogenannten "bring your own device" Ansatzes privat, ohne Einschränkungen durch Policies, nun auch für die geschäftliche Nutzung verwendet werden können. Der Container sorgt hierbei für Sicherheit von Kontakten, Kalendern, E-Mails und Dokumenten. Die verstärkte Nachfrage nach der Integration mobiler Endgeräte, wie Smartphones und Tablets, führt zum kontinuierlichen Ausbau der WLAN-Infrastruktur, die den Kunden im Rahmen eines buchbaren Service zur Verfügung steht. Die zunehmende Virtualisierung der Datacenter-Infrastrukturen führen auch zu einer Erneuerung der Netzinfrastrukturen bei Kunden der VR Netze, die eigene Rechenzentren betreiben. In 2012 wurden Beratungs- und Implementierungs-leistungen für verschiedene Verbundunternehmen in diesem Umfeld erbracht. Mit weiteren Implementierungen für DZ BANK und R+V ist in 2013 zu rechnen. Gemeinsam mit dem Schwesterunternehmen Ratiodata konnte ein großes Verbundunternehmen als Kunde in einem Ausschreibungsprozess gewonnen werden, in dem sowohl die Leistungsfelder SAS, RAS und LAN der VR Netze sowie die Desktopservices der Ratiodata ausgeschrieben wurden. VR Netze und Ratiodata konnten den Kunden in ihrem Angebot von ihrer Leistungsfähigkeit zu attraktiven Konditionen überzeugen, so dass die bisher für das Unternehmen erbrachten Leistungen ab 2013 in einem Gesamtvertrag unter Generalunternehmerschaft der Ratiodata bis einschließlich 2016 weitergeführt werden. 2.Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Ertragslage Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2012 erfolgreich beendet. Insgesamt wurde bei Umsatzerlösen in Höhe von 85.799 TEUR (Vorjahr 86.720 TEUR) ein Jahresüberschuss von 740 TEUR (Vorjahr 759 TEUR) erzielt. Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus ausgelaufenen Verträgen und geringeren nutzungsabhängigen Verbräuchen im Bereich Telekommunikation und Multimedia. In zahlreichen Projekten konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich mehr Handelsware umgesetzt werden.
Die positive Ertragslage zeigt die folgende Tabelle:
Das gegenüber dem Vorjahr gestiegene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (+213 EUR) war geprägt von einer Steigerung des Rohertrags (+1.151 EUR), die teilweise durch den höheren Personalaufwand (+777 TEUR) und den höheren sonstigen Aufwendungen und Abschreibungen (insgesamt +115 TEUR) kompensiert wurde. Die Steigerung des Rohertrags wurde trotz gesunkener Umsätze durch gezielte Kostensenkungen und den Bezug günstigerer Vorprodukte ermöglicht. In gleicher Weise bewirkte ein Rückgang der Nachfrage von Telekommunikationsdiensten mit nur geringer Marge sowie eine höhere Auslastung der neuen Service-Plattformen eine Verbesserung der Ergebnissituation. Die Erhöhung des Personalaufwandes ergab sich im Wesentlichen aus einer ganzjährig auf die Gehälter wirkenden 2 %igen Tariferhöhung inklusive einer Einmalzahlung in Höhe von max. 660 EUR je Mitarbeiter sowie den daraus resultierenden höheren Sozialversicherungsbeiträgen. Der Personalbestand im Jahr 2012 lag im Jahresdurchschnitt um 4,7 Mitarbeiter leicht über dem Vorjahresniveau. Ein zusätzlicher Aufwand entstand durch die Zuführung zu Rückstellungen für Zeitkonten in Höhe von ca. 200 TEUR. Eine geringfügige Erhöhung der sonstigen Aufwendungen und Abschreibungen ergab sich im Rahmen der Durchführung interner Projekte zur Prozessverbesserung. Insgesamt kann die Entwicklung des operativen Geschäftes trotz geringerer Umsätze als positiv gewertet werden, da der ursprüngliche Planansatz für das Jahr 2012 im Ergebnis deutlich übertroffen wurde. Insbesondere im Projektgeschäft konnte der Umsatz aufgrund gestiegener Investitionen von VR Netze Kunden weiter gesteigert werden. Im Umsatz mit Handelsware wurden ebenfalls Zuwächse verzeichnet. Die Ertragslage ist gut. 2.2 Finanzlage Die für das Geschäftsjahr 2012 vorgesehenen Aktivitäten der Gesellschaft zur Etablierung als Gesamtanbieter für die Sprach- und Datenkommunikation, zur Umsetzung weiterer Skalen- und Bündelungseffekte sowie zum Ausbau der Plattformservices für die Weiterentwicklung der Sprach- und Datennetze konnten weiterhin erfolgreich umgesetzt werden. Die Beschaffung erfolgte grundsätzlich auf Basis einer Mehrpartnerstrategie von unterschiedlich großen Anbietern durch qualifizierte Marktevaluierungen bzw. Ausschreibungen. Die kontrahierten Leistungen sind durch längerfristige Verträge gesichert, die in der Regel ein Benchmark und zukünftige Preisoptimierungen zulassen. Die Finanzlage ist geordnet, die Zahlungsbereitschaft war jederzeit gegeben. Die Entwicklung des Cashflows stellt sich wie folgt dar:
Die positive Veränderung des Finanzmittelfonds ist überwiegend auf stich-tagsbezogene Veränderungen der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie einen Rückgang der Investitionstätigkeit zurückzuführen. Auch im Jahr 2012 musste VR Netze nicht auf fremde Mittel zur Finanzierung zurückgreifen und konnte diese vollständig mit Liquidität aus dem operativen Geschäft decken. Die Liquidität ist zum Stichtag aufgrund eines erhöhten Zahlungseingangs von Kunden wegen vorgezogener Jahresendabrechnungen hoch. 2.3 Vermögenslage Wie sich aus den nachstehenden Tabelle ergibt, war die Vermögenslage geordnet:
In 2013 soll der Jahresüberschusses 2012 (740TEUR) als Dividende ausgeschüttet werden. Die getätigten Investitionen der VR Netze GmbH im Geschäftsjahr teilen sich im Wesentlichen wie folgt auf:
Die VR Netze GmbH hält derzeit eine 100%-ige Beteiligung an der VR Netze Luxemburg S.à r.l. in Höhe von 50.000 € (Nominalkapital). 3. Personal Die Gesellschaft beschäftigte zum Stichtag 31. Dezember 2012 159 Mitarbeiter, davon 88 Mitarbeiter am Standort Frankfurt und 71 Mitarbeiter am Standort Münster. Im Jahr 2012 hat die Geschäftsführung der VR Netze mit dem Gesamtbetriebsrat und den Betriebsräten an den Standorten Münster und Frankfurt einheitliche Regelungen zur Arbeitszeit vereinbart. Der Inhalt der Vereinbarungen bezieht sich auf die Themen Arbeitszeit, Rufbereitschaft, Sonderarbeit, dezentraler Arbeitsplatz sowie die Altersvorsorge. Bei den Gesprächen war es beiden Verhandlungspartnern wichtig, den Arbeitnehmern unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange die höchstmögliche Flexibilität in der Gestaltung ihrer Arbeitszeit zu ermöglichen. Ebenso wurde in den Verhandlungen der Fokus darauf gelegt, die Belastung der Mitarbeiter durch Mehr- und/oder Sonderarbeit möglichst zu vermeiden. Dies ist u.a. durch die Erweiterung des Arbeitszeitrahmens, die Regelungen zu Gleitzeit- und Freizeitkonten und Kontrollmechanismen für Mehrarbeit gelungen. Auch für die immer wichtiger werdende betriebliche Altersvorsorge konnte eine für die Arbeitnehmer ansprechende Vereinbarung geschlossen werden. Somit hat die VR Netze einen weiteren Schritt hin zu einem noch attraktiveren Arbeitgeber in der IT-Branche getan. Das Angebot der Ausbildung bei der VR Netze hat 2012 die ersten Früchte getragen. Zwei Auszubildende haben im Juli des Berichtsjahres ihre Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker sehr erfolgreich abgeschlossen und sind im Rahmen der Personalbestandssicherung in die VR Netze übernommen worden. 4.Risikolagebericht Zu den Zielen des Risikomanagements der VR Netze GmbH gehören die Identifikation, Bewertung und Steuerung von Chancen und Risiken im Rahmen der Geschäftstätigkeit der VR Netze GmbH und hierbei insbesondere die Früherkennung und Reaktion auf potenziell bestandsgefährdende Risiken für die VR Netze bzw. Kunden der VR Netze. Gemäß der Vorschriften des § 91 Abs. 2 AktG hat der Vorstand einer jeden Aktiengesellschaft ein Überwachungssystem einzurichten, mit dem Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, früh erkannt werden (Risikofrüherkennungssystem). Diese Vorschriften sollen laut Gesetzgeber die Verpflichtung des Vorstandes bzw. der Geschäftsführung verdeutlichen, für ein angemessenes Risikomanagement und eine angemessene interne Revision zu sorgen. Da der § 91 Abs. 2 AktG auf andere Rechtsformen, insbesondere auf die GmbH (§ 43 GmbHG) ausstrahlt, sind diese Anforderungen ebenfalls für die VR Netze GmbH wirksam. Die Basis des Risikomanagements der VR Netze GmbH bilden eine periodische Chancen- / Risikoinventur sowie eine Bewertung des fortgeschriebenen Risikoportfolios. Ergänzend dazu gibt es ein für alle Mitarbeiter zugängliches Adhoc-Meldesystem. Im Geschäftsjahr 2012 wurden auf dieser Basis keine bestandsgefährdenden und den Fortbestand der VR Netze GmbH gefährdenden Risiken identifiziert. Für identifizierte Risiken wurden, abhängig von ihrer Bewertung, Gegenmaßnahmen zur Risikovermeidung oder -minderung eingeleitet oder eine weitergehende Risikobeobachtung bzw. Risikoakzeptanz tragbarer Risiken beschlossen. Ein Schwerpunkt im Chancen- und Risikoportfolio liegt weiterhin im Bereich der Markt- und Produktrisiken. Hierbei stehen insbesondere steigende Anforderungen zur Service Orientierung bei gleichzeitiger Bestrebung zur Kostenoptimierung im Mittelpunkt. Hiermit verbundene Veränderungen werden unter der Maßgabe vorangetrieben, das bestehende, hohe Niveau der Service Qualität und Stabilität nicht negativ zu beeinträchtigen und eine dauerhafte Kundenzufriedenheit zu erhalten. Neben aufgesetzten Maßnahmen zur Risikosteuerung setzt die VR Netze GmbH auf bewährte Konzepte zur proaktiven Risikominderung, z. B. bei Service-Plattformen in Form von hochverfügbaren und redundant ausgelegten, technischen Infrastrukturen und Plattformen sowie mit einem umfassenden und proaktiven Netzwerkmanagement. Die hohe Verfügbarkeit produktiver Services wurde z. B. über SLA-Reporting sowie die jährliche K-Fall-Übung erfolgreich nachgewiesen. Im betriebswirtschaftlichen Bereich wurde über proaktive Maßnahmen in Form von regelmäßigen Liquiditätsplanungen und -berichterstattungen, Kostenberichten sowie Umsatz- und Erlös-Forecast-Analysen ebenfalls eine stabile Entwicklung dargelegt. Die bestehende Zertifizierungen des Informationssicherheitsmanagementsystems nach ISO 27001 und des Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001 wurden im Rahmen des jährlichen Überwachungsaudits erfolgreich bestätigt. Der konsequenten Weiterentwicklung der integrierten Qualitäts-, Sicherheits- und Risikomanagementsysteme der VR Netze kam 2012 eine besondere Bedeutung zu. Das Qualitätsmanagement folgt weiterhin einem streng prozessorientierten Ansatz unter Berücksichtigung des dokumentierten und als wirksam bestätigten internen Kontrollsystems der VR Netze GmbH. 5. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 Die VR Netze geht für das Geschäftsjahr 2013 von einer insgesamt weiterhin guten geschäftlichen Entwicklungsmöglichkeit der Gesellschaft aus. Bei einem Planumsatz von 83.551 TEUR und einem Plan-Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 330 TEUR sollen Kostenvorteile für die Kunden auf Basis deutlich differenzierter Leistungsangebote u.a. durch den Einsatz standardisierter Vorprodukte des Marktes erzielt werden. Eine erfolgreiche Fortführung der durch Kunden im Jahr 2012 ausgeschriebenen Leistungen, die teilweise in neuem Zuschnitt und in partnerschaftlicher Kooperation mit dem Schwesterunternehmen Ratiodata gewonnen wurden, bewirkt zudem eine hohe Kontinuität im Bestandsgeschäft. Die Plattformlösungen der VR Netze in den Bereichen Netzwerk, Sicherheit und Kommunikation erweisen sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Nutzung von Cloud-Technologien als äußerst zukunftsfähig. Auf diesen Plattformen abgebildete mandantenfähige Standard- und Individual Services profitierten vom fortschreitenden Einsatz hochwertiger Virtualisierungstechnik. Über diese zunehmend virtualisierten Plattformen können die Kunden der VR Netze von der zunehmenden Konvergenz der IP-basierten Technologie und durch sehr kurze Bereitstellungszeiten direkt profitieren. Die Nachfrage nach Kommunikationslösungen, die sich nahtlos in die Geschäftsprozesse der Kunden integrieren und hierdurch einen unmittelbaren Mehrwert generieren, ist deutlich gestiegen. VR Netze wird in diesem Bereich in 2013 einige Kundenprojekte umsetzen können. Zu nennen sind hier neben Voice over IP- und Kundencenter-Lösungen unter anderem die zunehmende Integration von mobilen Endgeräten über WLAN sowie der sichere Einsatz von HD-Videokonferenzsystemen und die Etablierung von "Unified Communication" und "Collaboration" im geschäftlichen Alltag. Durch Bündelungseffekte können hierbei durch VR Netze deutliche Kosten- und Preisvorteile erzielt und an die Kunden der genossenschaftlichen FinanzGruppe weitergegeben werden. In diesem Zusammenhang engagiert sich VR Netze ebenfalls im Verbundprojekt "webErfolg" des BVR. Ein weiterer Schwerpunkt wird im Jahr 2013 weiterhin die Fortführung und der Abschluss des Netzwerk-Rollouts mit Connect MPLS XPress und der Einsatz von SSL-Verschlüsselung als sichere Infrastrukturbasis für bank21 im Web sein. Neben der Realisierung von Performancesteigerungen im Netz spielt beim Einsatz von Web-Technologien auf Applikationsebene für die Kunden vor allem auch die skalierbare und kosteneffiziente Bereitstellung stärker diversifizierter Netzprodukte eine zunehmend große Rolle. VR Netze bereitet sich in diesem Zusammenhang in 2013 auf einen verstärkten Einsatz stationärer und mobiler VPN- und Netzzugangslösungen durch die Integration von LTE und DSL Produkten des Marktes vor. Insbesondere im stark wachsenden und extrem innovativen Segment mobiler Endgeräte wie Tablets und Smartphones ist es für die Zukunft wichtig, ein durchgängiges Sicherheitskonzept zum zentralen Bestandteil des Produktdesigns zu machen und dieses bei der Realisierung von Plattform- und Kundenlösungen konsequent umzusetzen. VR Netze unterstützt diesen Ansatz im Rahmen vollständig überwachter und hoch abgesicherter LAN und WLAN-Lösungen und ebenfalls bei Plattformen zum Betrieb für mobile Endgeräte und den Zugang über Remote Access. Die Sicherheit der Verfahren wird in 2013 noch weiter ausgedehnt, so dass unsere Kunden auch Ihren Kunden und Partnern auf Basis einer zertifikatsbasierten Methode eine einfache aber sichere Nutzung von WLAN-Gastzugängen anbieten können. Schwerpunkte von Beratungsaktivitäten der VR Netze in Kundenprojekten liegen 2013 neben Themen der VoIP- und Videokommunikation sowie der Erneuerung von Netzwerkinfrastrukturen in den Rechenzentren unserer Großkunden u.a. im Bereich der Sicherung von Netzwerkzugängen und der Zonierung der Netzwerkinfrastruktur. Auf Basis weiterentwickelter Sicherheitspolicies und Compliance-Anforderungen unserer Kunden gibt es in diesem Kontext bedeutende Beratungs- und Pilotprojekte zur Einführung einer innovativen Netzwerkarchitektur, die eine Risiko- und schutzbedarfsadäquate Zonierung des Netzwerks ermöglicht. 6.Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Es sind nach Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung aufgetreten.
Münster, 24.04.2013 VR Netze GmbH, Weseler Str. 480, 48163 Münster Richert Schauer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012
AnhangAllgemeine Angaben Die VR Netze GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Darstellung der Bilanz zum 31.12.2012 erfolgt nach den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Sofern Angaben zu Abschlussposten wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht werden können, erfolgen diese Angaben im Anhang. Anders als in den Vorjahren wird bei der Berechnung der Jubiläumsrückstellung ein Gehaltstrend von 3 % statt 2 % unterstellt. Zudem ist im Anlagevermögen bei den Sachanlagen die Position "Grundstücke und Bauten" in "Mietereinbauten" umbenannt worden. Zur besseren Übersicht werden in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung die Leerposten ausgelassen sowie die Postenbezeichnungen dem tatsächlichen Inhalt angepasst. Erläuterung zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer angesetzt. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten bewertet. Die in 2012 zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter im Wert von 150,01 EUR bis 410,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zu- und Abgang gezeigt. Die Unfertigen Leistungen sind mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die Einzelkosten und die fertigungsbezogenen Gemeinkosten, von dem Wahlrecht, bestimmte weitere Kosten in die Berechnung einzubeziehen, wurde kein Gebrauch gemacht. Die Fertigen Erzeugnisse und Waren werden mit dem gewogenen durchschnittlichen Einkaufspreis bewertet. Erforderliche Abwertungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert sind berücksichtigt. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Risiko trägt eine Pauschalwertberichtigung Rechnung. Für Forderungen, deren Werthaltigkeit zweifelhaft ist, werden ausreichend Einzelwertberichtigungen gebildet. Der Bilanzansatz der Liquiden Mittel entspricht dem Nennwert. Die Aktiven Rechnungsabgrenzungen werden zeitanteilig mit den Nominalbeträgen angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage von versicherungs-mathematischen Berechnungen auf Basis der Richttafeln 2005 G (Prof. Dr. Heubeck) nach dem Teilwertverfahren bewertet. Der Rechnungszins (5,04 %) wird gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB nach der Vereinfachungsregel ermittelt. Ferner wird ein Rententrend von 2 % berücksichtigt. Die Rückstellung für Altersteilzeitzusagen wird auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Berechnungen auf Basis der Richttafeln 2005 G (Prof. Dr. Heubeck) nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) bewertet. Der zugrunde gelegte Zinssatz (5,04 %) wird gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB nach der Vereinfachungsregel ermittelt. Ferner wird ein Gehaltstrend von 3 % berücksichtigt. Die Jubiläumsrückstellungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Berücksichtigung eines Gehaltstrends von 3 % und im Rahmen der betriebsüblichen Fluktuation bewertet. Der Zinssatz von 5,04% ist gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB nach der Vereinfachungsregel ermittelt worden. Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Auf den Ansatz einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung als aktive latente Steuern wird aufgrund des bestehenden Wahlrechts (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) verzichtet.
Erläuterung zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz enthaltenen Posten der Immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen ergeben sich aus dem im Anhang integrierten Anlagenspiegel. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist ebenfalls Bestandteil des Anhangs. Bei den Immateriellen Vermögensgegenständen ist hauptsächlich in Anwendungssoftware investiert worden. Die Zugänge im Sachanlagevermögen betreffen vornehmlich Investitionen in Netz-Hardwarekomponenten. Die Unfertigen Leistungen beinhalten zum Bilanzstichtag in Arbeit befindliche Projektaufträge. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, davon sind 5,9 Mio. EUR (Vj. 5,6 Mio. EUR) gegen einen Gesellschafter. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen mit 133 TEUR (Vj. 0 TEUR) ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sind zugleich Forderungen gegen einen Gesellschafter. Das in 2007 lt. § 37 Abs. 4 bis 7 KStG abgezinste Körperschaftsteuerguthaben wird unter den Sonstigen Vermögensgegenständen mit 3 TEUR ausgewiesen. Die Position wird seit dem Jahr 2008 korrespondierend mit den Zahlungen des Finanzamtes über 10 Jahre linear aufgelöst. Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten Kautionen für Miete von 91 TEUR. Von den Sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf:
Die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von 208 TEUR enthalten, davon 87 TEUR aus Auflösung von Rückstellungen. In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Dienstleistungspauschalen an verbundene Unternehmen von 906 TEUR und periodenfremde Aufwendungen von 50 TEUR enthalten. Sie umfassen ferner die Bildung von Einzelwertberichtigungen von 390 TEUR auf zweifelhaft einbringliche Forderungen. Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen von 30 TEUR. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von 112 TEUR sowie periodenfremde Steuerzinsen von 2 TEUR enthalten. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen für Vorjahre in Höhe von 74 TEUR enthalten. Sonstige Angaben Die VR Netze GmbH ist an der folgenden Gesellschaft mit mehr als 20 % beteiligt:
Die durchschnittliche Zahl der 2012 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 155 Personen. Darüber hinaus beschäftigten wir zum Jahresende 2 Auszubildende. Zum Jahresende betrug die Zahl der Arbeitnehmer 159. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die GAD eG (GAD-Straße 2 - 6, 48163 Münster). Die Konzernabschlüsse der GAD eG werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Geschäftsführer der VR Netze GmbH sind: Winfried Richert Martin Schauer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die früheren Geschäftsführer erhalten keine Bezüge. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverpflichtungen Gesamtverpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der VR Netze von Bedeutung sind, bestehen in Höhe von ca. 39.741 TEUR. Davon entfallen auf verbundene Unternehmen 576 TEUR, im Wesentlichen für Leasingverpflichtungen und Immobilienmietverträge. Die Verpflichtung für das Jahr 2013 beträgt ca. 16.435 TEUR, davon 576 TEUR an verbundene Unternehmen. Außerdem bestehen Abnahmeverpflichtungen für technische Vorleistungen im Zeitraum der nächsten 5 Jahre in Höhe von 41.809 TEUR; davon für das Jahr 2013 in Höhe von 21.608 TEUR. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht derVR Netze GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bonn, den 26. April 2013 DGR
Deutsche Genossenschafts-Revision
Mende, Wirtschaftsprüfer M. Schneider, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2012 von 739.873,02 EUR an die Gesellschafter anteilig, entsprechend der Beteiligungsquote, auszuschütten.
Münster, 24. April 2013 VR Netze GmbH Richert Schauer Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des ErgebnissesDer Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 22. Mai 2013 festgestellt; dem Ergebnisverwendungsvorschlag wurde einstimmig zugestimmt. |
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