ED-Invest UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thilo Foelsche-Schiedat seit 21.7.2006 | Geschäftsführer |
Wolfgang Rodig seit 25.1.2006 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Logwin Solutions Media GmbHHamburgJahresabschluss 2009HinweisDen nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Logwin Solutions Media GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, 22. Januar 2010 Ernst
& Young GmbH
Frey, Wirtschaftsprüfer Bäcker, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2009
Anhang für das Geschäftsjahr 2009Der Jahresabschluss der Logwin Solutions Media GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind gesetzlich vorgesehene Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Der Anhang enthält die hierfür erforderlichen Einzelangaben und Erläuterungen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft stellt einen Lagebericht gemäß § 289 HGB auf. Die Logwin Solutions Media GmbH ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg unter HRB Nr. 36128 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Hamburg. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Es gilt der Gesellschaftsvertrag vom 17.12.1981. Die letzte Satzungsänderung erfolgte am 20.05.2008 und betraf die Umfirmierung der Gesellschaft von Thiel Media GmbH in Logwin Solutions Media GmbH. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung und Vermittlung von logistischen Dienstleistungen im weitesten Umfang, insbesondere von Speditions-, Fracht- und Lagergeschäften im In- und Ausland. Die Gesellschaft ist zu allen hiermit zusammenhängenden Geschäften und Maßnahmen berechtigt, auch zur Erbringung von Personaldienstleistungen aller Art, ausgenommen Arbeitnehmerüberlassung. (1) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände, mit Ausnahme geringwertiger Software, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Erworbene, im Einzelfall geringwertige Software wird im Anschaffungsjahr vollständig als Aufwand verrechnet. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte werden gegebenenfalls vorgenommen. Der nach § 6 Abs. 2a EStG zulässige Sammelposten für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einen Einzel wert von EUR 150 bis EUR 1.000 nicht überschreiten, werden mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear. Die Abschreibungen werden grundsätzlich entsprechend den steuerlichen Abschreibungstabellen ermittelt und erfolgen "pro rata temporis". Die Nutzungsdauern der wesentlichen Gruppen sind folgender Tabelle zu entnehmen:
Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten auswiesen, ggf. um außerplanmäßige Abschreibungen reduziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. Erkennbaren Risiken wird durch Einzel- und pauschalierten Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Hinsichtlich der Bilanzierung der Forderungen aus der Kontraktlogistik weisen wir darauf hin, dass die Erfassung zum überwiegenden Teil nach dem Datum der Leistungserbringung erfolgt und nicht nach dem Fakturadatum, da über unsere Abrechnungssysteme die Leistungserbringung verlässlich bestimmt werden kann. Gleiches gilt für die Bestimmung der darauf entfallenen und noch nicht berechneten Eingangsleistungen sowie den Rückstellungen für ausstehenden Rechnungen aus der Kontraktlogistik. Pensionsrückstellungen werden mit dem Teilwert gemäß § 6a EStG passiviert. Im Jahresabschluss sind die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Die Höhe der Rückstellungen wird nach versicherungsmathematischen Methoden mit einem Rechnungszinssatz von unverändert 6 % p.a. ermittelt. Alle anderen Rückstellungen sind in Hohe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen werden auf Vollkostenbasis ermittelt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen, Gesellschafter und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden bei Bestehen einer Aufrechnungslage im Sinne des § 387 BGB miteinander saldiert. Die Umrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Wahrung erfolgt anhand des Stichtagkurses unter Berücksichtigung des Höchst- bzw. Niederstwertprinzip. Erläuterungen zur Bilanz(2) AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. In den Abschreibungen sind Abschreibungen auf geringwertige Anlagegegenstände von TEUR 5 (im Vorjahr: TEUR 4) enthalten. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 3.705 (im Vorjahr: TEUR 11.516) Forderungen an die Logwin AG aus dem Cash-Pooling. sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen andere verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 335 (im Vorjahr: TEUR 512). Die Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 61 (im Vorjahr: TEUR 305). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen an Finanzbehörden in Höhe von TEUR 1.907 (im Vorjahr: TEUR 2.0/4). Diese resultiert im Wesentlichen aus einem Körperschaftsteuerguthaben in Hohe von TEUR 1./83. Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Einzige Ausnahme ist das bereits in 2006 aufgrund einer Gesetzesänderung aktivierte Körperschaftsteuerguthaben, welches über einen Zeitraum von 10 Jahren beginnend ab 2008 zurückgezahlt wird. (4) Aktive RechnungsabgrenzungspostenUnter den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 21 (im Vorjahr: TEUR 76) werden im Wesentlichen Vorauszahlungen an die Pensionskasse für das Folgejahr ausgewiesen. (5) Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der Logwin Solutions Media GmbH beträgt unverändert EUR 1.540.000,00 und ist voll eingezahlt. Die Anteile werden zu 100 % von der Logwin Holding Aschaffenburg GmbH gehalten. (6) Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen
Die Verpflichtungen im Personalbereich betreffen Urlaubs- und Restfreizeitansprüche, Jubiläumsgeld. Tantiemen/Prämien, sowie Abfindungen. Der Rückgang der Rückstellung für ausstehende Rechnungen resultiert aus der zeitnaheren Abrechnung der Lieferanten im Jahr 2009. Die Kundenboni betreffen vertragsabhängige Umsatzvergütungen welche in 2010 zur Auszahlung kommen. (7) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen im Wesentlichen aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 3.842 (im Vorjahr: TEUR 5.065). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Vorjahr TEUR 5.477 einbehaltene Kapitalertragsteuern auf die Ausschüttung der Gewinnrücklage enthalten. (8) HaftungsverhältnisseIm Zuge der Begebung einer nachrangigen Unternehmensanleihe durch die Logwin AG, Grevenmacher, Luxemburg, mit einem Anleihevolumen von EUR 130 Mio. hat die Logwin Solutions Media GmbH gemeinsam mit anderen Tochtergesellschaften der Logwin AG eine gesamtschuldnerische Garantie für sämtliche Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Anleihegläubigern und dem Treuhänder ("Trustee ) abgegeben. Die Verzinsung der Anleihe ist auf 8% festgelegt. Die Zinszahlungen erfolgen jeweils im Nachhinein zum 15. Juni und 15. Dezember eines jeden Jahres. Die Laufzeit der Anleihe beträgt acht Jahre, der Fälligkeitstermin ist auf den 15. Dezember 2012 festgelegt. Diese im Dezember 2004 begebene Unternehmensanleihe beinhaltet Beschränkungen, bei deren Verstoß die Anleihegläubiger ein außerordentliches Kündigungsrecht haben. Am Bilanzstichtag war eine Inanspruchnahme aus dieser Garantie nicht erkennbar. (9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Drittschuldverhältnissen werden mit dem Nominalwert ausgewiesen. Die zukünftigen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Drittschuldverhältnissen werden wie folgt fällig:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(10) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse lassen sich geographisch nach folgenden Regionen aufteilen:
(11) Periodenfremde ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 154 (im Vorjahr: TEUR 141). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. (12) Materialaufwand
(13) Personalaufwand
(14) Periodenfremde AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 15/ (im Vorjahr: TEUR 49). Diese resultieren im Wesentlichen aus dem Eingang von ausstehenden Rechnungen. (15) Zinsergebnis
(16) Steuern vom Einkommen und vom ErtragBei den Steuern vom Einkommen und Ertrag wird ein Ertrag in Höhe von TEUR 88 (im Vorjahr: TEUR 48) ausgewiesen. Sonstige Angaben(17) KonzernzugehörigkeitDie Logwin Solutions Media GmbH wird über die Logwin AG, Grevenmacher, Luxemburg (Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen), in den Konzernabschluss der DELTON AG. Bad Homburg v.d.H. einbezogen. Die DELTON AG ist das Mutterunternehmen, welches den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Beide Gesellschaften veröffentlichen gemäß § 325 HGB ihren Konzernabschluss, der entsprechend der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind erstellt wird, im elektronischen Bundesanzeiger. (18) Anteilsbesitz
(19) Beschäftigte
Die Mitarbeiterzahlen wurde gemäß § 267 Absatz 5 HGB ermittelt. (20) Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung.Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2009 an
Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. (21) Honorare des AbschlussprüfersAuf die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers verzichten wir gemäß § 285 Nr. 17 HGB und verweisen auf die Angabe im Konzernabschluss der DELTON AG, Bad Homburg v. d. H. (22) ErgebnisabführungsvertragDer ansonsten auszuweisende Jahresüberschuss/-fehlbetrag wird aufgrund eines mit der Logwin Holding Deutschland GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an diese abgeführt bzw. von dieser ausgeglichen.
Hamburg, den 22 Januar 2010 Logwin Solutions Media GmbH Wolfgang Rodig, Geschäftsführer Thilo Foelsche-Schiedat, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2009
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009(1) Geschäfts- und RahmenbedingungenDie Logwin Solutions Media GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Logwin Holding Aschaffenburg GmbH und über diese in das Geschäftsfeld Solutions der Logwin AG, Grevenmacher (Luxemburg) als Konzernobergesellschaft eingebunden. Gegenstand des Unternehmens sind die Erbringung und Vermittlung von logistischen Dienstleistungen im weitesten Umfang, insbesondere von Speditions-, Fracht- und Lagergeschäften im In- und Ausland. Die Gesellschaft ist zu allen hiermit zusammenhängenden Geschäften und Maßnahmen berechtigt, auch zur Erbringung von Personaldienstleistungen aller Art, einschließlich Arbeitnehmerüberlassung. Wirtschaftliche RahmenbedingungenDie Logwin Solutions Media GmbH, Hamburg, (im Folgenden 'Logwin Solutions Media' genannt) arbeitet in den Geschäftsfeldern Zeitungen, Zeitschriften, Kontraktlogistik bedrucktes Papier Logistikservice und Beschaffungslogistik Druckereien. In diesen Geschäftsfeldern bietet Logwin Solutions Media seinen Kunden die gesamte Logistikkette von der Produktion (Papierfabrik) bis zum Handel (Bahnhofsbuchhandel, Grosso oder anderen spezifischen Empfängern) an. Die "letzte Meile (flächendeckende Verteilung) gehört nicht zum Betätigungsfeld. Die Dienstleistungen werden in Deutschland, im angrenzenden Ausland und in der Luftfracht weltweit erbracht. Logwin Solutions Media ist Marktführer im Sektor Presselogistik in Deutschland. Das Logistik- und Transportgeschäft und damit die Unternehmensentwicklung des Logwin-Konzerns sind maßgeblich abhängig von der konjunkturellen Entwicklung. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im Jahr 2009 aufgrund der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise sehr schlecht. Die Konjunktur war in vielen Ländern der Welt deutlich rückläufig. Insbesondere die Wirtschaftsentwicklung in Europa ist für Logwin bedeutsam. Zum Jahresende entfiel ein Anteil am Konzernumsatz von 56 % auf Deutschland sowie 16 % auf Österreich. Insgesamt wurde über 85 % des Konzernumsatzes der Logwin Gruppe in Europa generiert. WeltwirtschaftDie derzeitige Krise ist eine Banken-, Finanz- und Wirtschaftskrise, die im Frühsommer 2007 mit den Verwerfungen auf dem US-Immobilienmarkt begann. Der Korrektur auf dem Immobilienmarkt folgten Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten, erhebliche Unsicherheiten über die weitere konjunkturelle Entwicklung sowie Verluste und Insolvenzen bei Unternehmen in der Finanzbranche. Seit Ende des Jahres 2008 kam es auch in der Real Wirtschaft zu massiven Einbrüchen, was in einer weltweiten Wirtschaftskrise resultierte. Die Auswirkungen dieser Wirtschafts- und Finanzkrise waren prägend für das Jahr 2009, trafen die Volkswirtschaften hart, verschlechterten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erheblich und führten zu einer anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit. Die Rezession im Jahr z009 wurde vor allem von einem besonders scharfen und abrupten Einbruch des Welthandels zu Beginn des Jahres ausgelöst, dem sich kaum ein Land entziehen konnte. Die Krise erreichte im ersten Quartal 2009 ihren Höhepunkt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen festigten sich aufgrund von Stabilisierungsmaßnahmen erst allmählich im Frühjahr. Die Notenbanken reagierten auf die Verschlechterung der konjunkturellen Aussichten und senkten die Leitzinsen. Ferner sollten staatliche Konjunkturprogramme dem rasanten konjunkturellen Einbruch entgegenwirken: neben zusätzlichen Investitionen sowie Steuererleichterungen zur Steigerung der Kaufkraft kamen vermehrt branchenspezifische Unterstützungsmaßnahmen, insbesondere für die Automobilindustrie, zum Tragen. Ebenfalls konjunkturell kräftigend wirkte der gegenüber 2008 stark rückläufige Rohölpreis. Die wirtschaftliche Entwicklung einer Reihe von Schwellenländern (v.a. in Afrika, Asien und Middle East) hatte zusätzlich stabilisierende Wirkung auf die Weltwirtschaft. Selbst in diesem Krisenjahr gab es dort vielerorts Zuwachsraten. Durchschnittlich verzeichneten die Schwellenländer laut dem International Währungsfonds im Vorjahresvergleich weltweit einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 2,1 %. Vor allem die Schwellenländer in Asien konnten trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise Wachstumsraten erzielen und haben damit zur Stützung der Weltwirtschaft beigetragen. Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg in den asiatischen Schwellenländern im Jahr 2009 um durchschnittliche 6,5 % gegenüber dem Vorjahr an. Trotz dem im zweiten Halbjahr einsetzenden Aufwärtstrend der Volkswirtschaften, geht der Internationale Währungsfonds von einem deutlichen Rückgang der weltweiten Produktion und des Handels für das Jahr 2009 aus. Es wird angenommen, dass die Weltproduktion im Jahresvergleich um 0,8 % abgenommen hat und der Welthandel um 12,3 % gesunken ist. EuroraumNach dem starken Einbruch der wirtschaftlichen Aktivität um die Jahreswende 2008/2009 hat im Sommer eine Aufwärtsbewegung im Euroraum eingesetzt. Neben den geld- und fiskalpolitischen Stützungsmaßnahmen hat zusätzlich die Verbesserung der Lage auf den Finanzmärkten stabilisierend auf die wirtschaftlichen Aktivitäten im Euroraum gewirkt. Insgesamt ist das reale Bruttoinlandsprodukt des Euroraums im Jahr 2009 dennoch um 3,9 % gesunken. Im Winterhalbjahr 2008/2009 hat sich der schwerste Wirtschaftseinbruch der Nachkriegszeit in Deutschland ereignet. Es kam insbesondere im ersten Quartal 2009 zu einem drastischen wirtschaftlichen Einbruch. In den Folgequartalen kam es zu einem leichten Aufwärtstrend und damit zu Zuwachsraten von 0,4 % und 0,7 % im zweiten und dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal. Im letzten Quartal 2009 stagnierte die Wirtschaftleistung jedoch wieder und lag auf dem Niveau des Vorquartals. Im Gesamtjahr 2009 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 5,0 % gesunken und die deutsche Wirtschaft somit zum ersten Mal seit sechs Jahren geschrumpft. Die weltweite Nachfrageschwäche führte zu einem historisch einmaligen Rückgang der Exporte und der Ausrüstungsinvestitionen. Wahrend sich die Ausfuhren im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 14,7 % verringerten, sanken die Importe nur um 8,9 %. Der private Konsum blieb dagegen stabil und stütze die deutsche Wirtschaft. Die privaten Ausgaben erhöhten sich um 0,4 %. Der Staatsverbrauch ist um 2,7 % angestiegen. LogistikmarktDie Abhängigkeit des Logistik- und Transportgeschäfts von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen war im Jahr klar zu spüren. Mit dem Einbruch der Weltwirtschaft kam es zu dramatischen Rückgängen der weltweiten Im- und Exporte sowie der Transportvolumina, die zu einer deutlich rückläufigen Nachfrage von logistischen Dienstleistungen führten. Die aus den massiven Einbrüchen der Volumina und Sendungszahlen entstandenen Überkapazitäten tangierten alle Verkehrsträger und führten zu einem massiven Verfall der Frachtraten. Als Folge wurden Kapazitatsanpassungen vorgenommen: Containerschiffe lagen leer vor Anker, Flugzeuge wurden in Hangars untergebracht und im Landverkehr wurden LKWs stillgelegt. Im Zuge dieser künstlichen Frachtraumverknappung sind die Frachtraten ab Juli 2QQy wieder stetig angestiegen und lagen gegen Jahresende über dem sehr niedrigen Frachtratenniveau des Vorjahres. Entwicklung auf den relevanten MärktenDer deutsche Pressemarkt zeichnet sich durch Stagnation des Werbemarktes und Rückgang des Vertriebsmarktes aus. Hinzu kommen strukturbedingte Veränderungen durch die Abwanderung von rubrizierten Anzeigen im Bereich der Auto-, Immobilien- und Stellenanzeigen ins Internet sowie durch die zunehmende Herausgabe von zielgruppenorientierten Zeitschriften (Atomisierung von Titeln, kleine Auflage und weniger Tonnage). Die genannten Entwicklungen haben dazu geführt, dass:
Diese Marktlage bietet qualifizierten Logistikdienstleistern aber die Möglichkeit, durch speziell auf die Kunden zugeschnittene Logistikkonzepte bestehende Aufträge nicht nur zu sichern, sondern die bestehenden Geschäftsbeziehungen noch weiter auszubauen. Durch die Tatsache, dass in Osteuropa zwar deutsche Großverlage stark vertreten sind, dort aber keine spezialisierten Presselogistiker am Markt tätig sind, bieten sich dort Chancen für eine Geschäftsausweitung. GeschäftsverlaufDer Geschäftsverlauf 2009 war wesentlich von der Weltwirtschaftskrise geprägt. Die Gewichte von Zeitungen und Zeitschriften sind i.d. Regel durch geringere Anzeigen zurückgegangen. Die verkauften Auflagen der einzelnen Objekte sind i.d. Regel gesunken. Lieferungen von Zeitungen und Zeitschriften per Luftfracht in Urlaubsgebiete sind reduziert worden. Diese negative Entwicklung konnte nur teilweise durch Verbesserungen in der Organisations- und Mitarbeiterstruktur und Kostensenkungsmaßnahmen bzw. durch neue Aufträge kompensiert werden. (2) Ertrags-. Finanz- und Vermögenslage
ErtragslageIm Jahr 2009 sank der Umsatz um TEUR 11.255 bzw. 10% und der Bruttonutzen (Bruttoergebnis vom Umsatz) um 6%. Im Geschäftsfeld Makrologistik sank der Umsatz um 4%, in der Luftfracht Presse um 52% und in der Mikrologistik um 11%. Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus Vertragskündigungen, Mengenrückgängen und Preisanpassungen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern sinkt im Berichtsjahr um TEUR 1.264 auf TEUR 3.753 (Vorjahr: TEUR 5.017). Wesentliche Gründe sind dabei der Rückgang des Bruttonutzens durch Vertragskündigungen, Mengenrückgänge und Preisanpassungen sowie der Rückgang der Zinserträge, da das an die Logwin AG gegebene Darlehen in 2008 zurückgezahlt wurde. Diese Rückgänge konnten nur teilweise durch geringere Personal- und Sachkosten kompensiert werden. Die Gesamtkapitalrentabilität stieg von 20°/ im Geschäftsjahr 2008 auf 21% im Geschäftsjahr 2009. Die Eigenkapitalrentabilität sinkt von 329% im Geschäftsjahr 2008 auf 249% im Geschäftsjahr 2009. Die Veränderung der Rentabilitäten ist im Wesentlichen auf eine um ca. TEUR 7.727 geringere Bilanzsumme durch den Rückgang von Steuerverbindlichkeiten aus der Ausschüttung der Gewinnrücklage in 2008 und ein geringeres Betriebsergebnis zurückzuführen. FinanzlageDie Gesellschaft erwirtschaftet nachhaltig positive operative Cashflows. Überdies ist die Gesellschaft in das konzernweite Cashpooling der Logwin AG eingebunden, so dass die Liquidität der Gesellschaft jederzeit gewährleistet war. Es besteht eine Umsatz- und ertragsteuerliche Organschaft mit der Logwin Holding Aschaffenburg GmbH. Die Gesellschaft ist daher nicht Steuersubjekt für Umsatz- und Ertragsteuern. VermögenslageDie Eigenkapitalquote steigt von 6% im Jahr 2008 um 42% auf 9% im Jahr 2009. Grund ist die um TEUR 7.727 geringere Bilanzsumme. Im Vorjahr war eine Steuerverbindlichkeit in Höhe von TEUR 5.4/7 enthalten, die in 2009 bezahlt wurde. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr, unter Berücksichtigung der Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen, leicht gesunken. Das Anlagevermögen der Gesellschaft ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten bestehen nicht. Leasingverpflichtungen bestehen lediglich in geringem Umfang insbesondere für Firmen-Pkw und Telefonanlagen. Stille Reserven waren zum Bilanzstichtag im Unternehmen nicht vorhanden. Die Beteiligung an der Tochtergesellschaft "Logwin Solutions Media Poland" Sp.z o.o. wird zum Stichtag mit den Anschaffungskosten bewertet. InvestitionenIn 2009 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 404 getätigt, hiervon entfallen TEUR 134 auf Software (Weiterentwicklung unseres Speditionsprogramms Passat), TEUR 270 aur Lagerausstattung der Standorte Darm Stadt und Norderstedt sowie auf Lagerequipment (Ersatzinvestitionen). MitarbeiterDie Zahl der Mitarbeiter lag am 31. Dezember 2009 bei 183 Mitarbeitern (per 31. Dezember 2008: 198 Mitarbeiter) und 19 Auszubildenden (per 31. Dezember 2008: 17 Auszubildende). Im Jahresdurchschnitt wurden 191 Mitarbeiter (im Vorjahr: 202 Mitarbeiter) und 17 Auszubildende (im Vorjahr: 17 Auszubildende) beschäftigt. StandorteDie Logwin Solutions Media ist an folgenden Standorten vertreten:
Im Jahr 2009 wurden die Standorte Düsseldorf und Leipzig geschlossen. (3) NachtragsberichtEs haben keine Ereignisse nach dem Abschluss des Geschäftsjahres stattgefunden, die für die Bewertung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung waren. (4) RisikoberichtUmfassendes RisikomanagementsystemEs besteht bei Logwin Solutions Media ein, den Vorgaben des Logwin Konzerns entsprechendes, Risikomanagement-System. Die dazugehörigen Meldungen erfolgen zu regelmäßigen Berichtsterminen bzw. ad hoc. Dies ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen von Ergebnis- und Liquiditätsrisiken. Da die Logwin Solutions Media mit einigen wenigen Kunden den Großteil ihrer Umsatzerlöse erzielt, sind die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung abhängig von der Fortführung der Geschäftsbeziehung mit diesen Kunden. Die Chance bzw. das Risiko des Gewinns bzw. Verlustes von wesentlichen Kunden bestehen in branchenüblichem Umfang. Der Verlust eines wesentlichen Kunden hätte einen Umsatz- und Ergebnisrückgang zur Folge. Die Logwin Solutions Media generiert den Großteil ihrer Umsatzerlöse im, seit Jahren rückläufigen, deutschen Pressemarkt, was zu Umsatz- und Ergebnisrückgängen führt. Der Zahlungseingang auf Forderungen wird zentral von der Debitorenabteilung der Logwin Service Deutschland GmbH, Aschaffenburg verwaltet und regelmäßig in kurzen Zeitabständen überwacht, um überfällige Außenstände zu identifizieren. Bei überfälligen Forderungen wird sofort die Geschäftsführung informiert, die sich dann unverzüglich um den Grund der offenen Posten kümmert. Hierdurch ist sichergestellt, dass mögliche Forderungsausfälle innerhalb kürzester Zeit erkannt werden und so das Ausfallrisiko von Forderungen minimiert wird. Wesentliche Risiken und Maßnahmen zu ihrer BegrenzungDurch den mit der Logwin Holding Aschaffenburg GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrag, der auch den Ausgleich eines etwaigen Jahresfehlbetrages vorsieht, sowie die Einbindung in den Cashpool der Konzernmutter besteht kein wesentliches Liquiditätsrisiko. Im Geschäftsjahr 2009 wurde kein Risiko identifiziert, das sich nach Art oder Umfang auf absehbare Zeit als Existenz gefährdend erweisen könnte. Eine Absicherung von Transaktionen bzw. der Einsatz von Finanzinstrumenten erfolgt nicht. (5) Ausblick (Prognosebericht)Voraussichtliche Entwicklung der relevanten MarkteWir gehen davon aus, dass der deutsche Pressemarkt auch in den nächsten beiden Jahren schwierig bleiben wird. Von daher konzentrieren sich unsere Aktivitäten auf:
Es ist davon auszugehen, dass sich das Umsatzvolumen und der Bruttonutzen basierend auf dem derzeitigen Kundenstamm durch Mengenrückgänge zukünftig unter dem Niveau der Vorjahre bewegen werden. Dennoch gehen wir davon aus, auch in den Jahren 2010 und 2011 positive Ergebnisse erzielen zu können. Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend genannten Vorbehalten. Dieser Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen die sich auf die zukünftige Entwicklung der Logwin Solutions Media GmbH beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken, wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden, eintreten, so können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Logwin Solutions Media GmbH übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
Hamburg den 22. Januar 2010 Logwin Solutions Media GmbH Wolfgang Rodig, Geschäftsführer Thilo Foelsche-Schiedat, Geschäftsführer |
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Sonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen