Havelland-Express Frischdienst GmbH

Gottlieb-Dunkel-Straße 20, 12099 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 9024
Vorher
Havelland-Expreß Frischdienst GmbH
Eingetragen
13.12.2004
Branche
Großhandel mit GetränkenGroßhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnEinzelhandel mit Getränken
Gegenstand
Der Handel mit Lebensmitteln und Getränken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Michael Matthias KunzmannKunzmann Management GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
880.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Havelland-Express Frischdienst GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 452.070,19 315.574,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2.00
2. Technische Anlagen und Maschinen 13,00 13,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 506.785,19 465.619,32
506.800,19 465.634,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 341.003,50 341.003,50
2. Beteiligungen 20.000,00 20.000,00
3. Genossenschaftsanteile 30.000,00 26.250,00
391.003,50 387.253,50
1.349.873,88 1.168.462,30
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.254.165,71 1.340.586,56
2. Geleistete Anzahlungen 3.949,03 4.239,03
1.258.114,74 1.344.825,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.557.188,90 1.594.385,77
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 688.899,08 726.099,13
3. Forderungen gegen Gesellschafter 51.179,11 152.034,67
4. Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen 1.034.624,18 528.743,20
davon mit Rangrücktritt in Höhe von EUR 111.590,66 (Vorjahr EUR 0,00)
5. Sonstige Vermögensgegenstände 533.091,10 1.113.973,89
davon mit Rangrücktritt in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 111.590,66)
4.864.982,37 4.115.236,66
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 411.804,90 487.870,83
6.534.902,01 5.947.933,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 98.684,08 75.826,72
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 334.543,56
7.983.459,97 7.526.765,66

PASSIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 880.000,00 880.000,00
II. Verlustvortrag -1.214.543,58 -1.302.741,43
III. Jahresüberschuss 348.314,74 88.197,87
13.771,16 -334.543,56
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 334.543,56
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 53.125,55 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 647.402,24 675.415,62
700.527,79 675.415,62
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.326.569,22 1.716.053,52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.474.140,55 2.721.646,17
3. Verbindlichkeiten Stille Beteiligung 856.359,56 826.770,77
davon mit Rangrücktritt in Höhe von EUR 856.359,56 (Vorjahr EUR 826.770,77 )
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.679,76 1.679,76
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 38.428,14
davon aus Steuern EUR 0,00 (Vorjahr EUR 38.428,14)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.610.411,93 1.546.771,68
davon aus Steuern EUR 26.891,91 (Vorjahr EUR 28.324,01 )
davon mit Rangrücktritt in Höhe von EUR 987.500,00 (Vorjahr EUR 1.062.500,00 )
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00)
7.269.161,02 6.851.350,04
7.983.459,97 7.526.765,66

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 39.947.089,63 32.579.420,80
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 8.150,00 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 569.143,39 592.336,56
davon aus Währungsumrechnung EUR 248.965,51 (Vorjahr EUR 80.354,42 )
40.524.383,02 33.171.757,36
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 28.577.283,66 23.313.609,99
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 -100,00
28.577.283,66 23.313.509,99
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.352.267,60 2.043.334,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 483.149,71 394.439,86
davon für Altersversorgung EUR 9.507,06 (Vorjahr EUR 8.084,19 )
2.835.417,31 2.437.774,50
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 175.593,05 169.958,52
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.137.903,01 6.826.545,26
davon aus Währungsumrechnung EUR 60.285,56 (Vorjahr EUR 29.067,48 ) 798.185,99 423.969,09
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.812,97 17.209,01
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 289.304,70 293.053,94
davon an verbundene Unternehmen EUR 21.000,00 (Vorjahr EUR 21.000,00 )
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 189.338,52 55.917,93
11. Ergebnis nach Steuern 352.355,74 92.206,23
12. Sonstige Steuern 4.041,00 4.008,36
13. Jahresüberschuss 348.314,74 88.197,87

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Allgemeine Angaben

Havelland-Express Frischdienst GmbH, Sitz Berlin, Amtsgericht Berlin Charlottenburg, HRB 9024B.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. §267 Abs. 2 HGB auf. Von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch genommen.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften der §§ 266 ff HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 275 ff HGB und für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung etwaiger Anschaffungsnebenkosten, vermindert um lineare Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 liegen, wird ein Sammelposten gebildet und pauschal über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen nach § 253 Abs. 4 HGB sowie Gängigkeitsabschläge kommen aufgrund der Spezifika des Lagerbestandes (verderbliche Lebensmittel) nicht in Betracht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung von Forderungen an Kunden in fremder Währung erfolgt zum Devisenkassamittelkurs. Kursdifferenzen werden am Zahlungstag ermittelt und verbucht.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten weisen Vorauszahlungen für Aufwendungen der Folgejahre aus, die planmäßig über die Laufzeit aufgelöst werden.

Passiva

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Diese werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet zum notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauteten, wurden - so-weit die Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt - am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Kursdifferenzen wurden entsprechend als Aufwand oder Ertrag berücksichtigt und gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB ausgewiesen. Soweit die Restlaufzeit der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mehr als ein Jahr beträgt, erfolgt die Bewertung zum Tageskurs der Einbuchung unter Beachtung der Vorschrift des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB.

2. Angaben zu einzelnen Positionen der Bilanz

In den Finanzanlagen sind folgende Beteiligungen enthalten:

Firma Sitz Anteil Eigenkapital per 31.12.2023 Ergebnis 2023
in % in TEUR in TEUR
Havelland-Express spol. s r.o. Prag, Tschechien 100 -42,9 TEUR 8,4 TEUR
Havelland-Express Sp. z o.o. Posen, Polen 100 102,6 TEUR 22,5 TEUR
Markthalle Zwanzig 100 -463 TEUR -319 TEUR
GmbH (zuletzt vorliegender Jahresabschluss 31.12.2022) Berlin, Deutschland (zuletzt vorliegender Jahresabschluss 31.12.2022) (zuletzt vorliegender Jahresabschluss 31.12.2022)
Koch & Kunzmann 31 -1.050 TEUR -915 TEUR
Lebensmittel GmbH (zuletzt vorliegender Jahresabschluss 31.12.2022) Berlin, Deutschland (zuletzt vorliegender Jahresabschluss 31.12.2022) (zuletzt vorliegender Jahresabschluss 31.12.2022)

Das negative Eigenkapital in der Markthalle Zwanzig GmbH und Koch & Kunzmann Lebensmittel GmbH sind durch Darlehen mit Rangrücktritten nur eine buchmäßige, aber keine rechtliche Überschuldung.

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf der Seite 8 dieses Anhangs dargestellt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen zum Bilanzstichtag im Wesentlichen offene Kundenrechnungen in Höhe von TEUR 2.557,2. Insgesamt wurden Einzelwertberichtigungen gebildet und Forderungen abgeschrieben in Höhe von TEUR 104,6.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (688,9 TEUR, VJ: TEUR 726,1) sind in Höhe von 405 TEUR als langfristig einzuordnen (Restlaufzeit größer 1 Jahr).

Die Forderungen gegen Gesellschafter (TEUR 51,2, VJ: TEUR 152,0) sind ausschließlich kurzfristig.

Unter den Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (TEUR 1.034,6, VJ: TEUR: 528,7) sind TEUR 1.034,6 als langfristig einzuordnen (Restlaufzeit größer 1 Jahr).

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 533,1; VJ: 1.113,9) sind TEUR 297,9 als langfristig einzuordnen (Restlaufzeit größer 1 Jahr).

Dem geringen Eigenkapital von TEUR 14 stehen Darlehen mit Rangrücktritt und stille Beteiligungen in Höhe von TEUR 1.844 zur Seite, sodass das Eigenkapital im weiteren Sinne II (wirtschaftliches Eigenkapital) deutlich positiv ist.

Die sonstigen Rückstellungen betragen zum Stichtag TEUR 647,4 (VJ: TEUR 675,4) und entfallen insbesondere auf Überbrückungshilden (TEUR 384,7), Prämien (TEUR 93,9) und Urlaubsrückstellungen (TEUR 84,2).

Innerhalb der sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für die Corona- Überbrückungshilfen I - IV i. H. v. TEUR 384,7 in den Vorjahren gebildet worden. Mit dem Schlussabrechnungspaket I, welches die Überbrückungshilfe II - III sowie die November- und Dezemberhilfe beinhaltet und fristgerecht dem Fördermittelinstitut zugesendet worden ist, wurde ein Rückzahlungsbetrag i. H. v. TEUR 119 ermittelt. Trotzdem bleibt aus kfm. Vorsicht diese Rückstellung bis zur Bescheidung des Schlusspaketes I in voller Höhe bestehen.

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel: (Vorjahreszahlen werden in Klammern gesetzt)

Gesamtbetrag Laufzeit bis 1 Jahr Laufzeit >1 bis 5 Jahre Laufzeit über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.327 517 810 0
(1.716) (462) (1.254) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.474 3.474 0 0
(2.722) (2.722) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 2 2 0 0
(2) (2) (0) (0)
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 0 0 0 0
(38) (38) (0) (0)
Stille Beteiligung 856 0 623 233
(827) (0) (0) (827)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.610 901 710 0
(1.547) (748) (761) (38)
7.269 4.894 2.142 233
(6.851) (3.972) (2.016) (864)

Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 250 durch Sicherungsabtretungen von Forderungen, TEUR 150 durch Sicherungsübereignungen von Inventar sowie TEUR 99 durch Eigentumsvorbehalte besichert.

Angaben zu § 285 Nr. 3 HGB Außerbilanzielle Geschäfte: Factoring

Im Rahmen des echten Factoring werden bestimmte Forderungen ua. täglich an das Factoring Unternehmen verkauft. Dies dient vor allem der Beschaffung liquider Mittel zur Tilgung der Verbindlichkeiten. Durch die Deutsche Factoring Bank sind zum Stichtag offene Kundenrechnungen in Höhe von TEUR 331,9 angekauft und damit bei der bei der Havelland-Express Frischdienst GmbH nicht bilanziert. Die möglichen finanziellen Auswirkungen lassen sich nicht konkret ermitteln. Im Wesentlichen liegen diese in einer fehlenden (täglichen) Abrechnung zum Stichtag. Für das Finanzjahr 2023 liegt diese in der Bandbreite zwischen 50 bis 200 TEUR. Die Risiken aus dem außerbilanziellen Geschäft sind die potenziellen Abflüsse liquider Mittel aus der Nichteinhaltung der Ankaufsvoraussetzungen durch den Factor und das Tragen des Verlustrisikos in bestimmten vertraglich festgelegten Fällen. Die Vorteile aus dem außerbilanziellen Geschäft ist der zeitnahe tatsächliche Zufluss liquider Mittel durch die tägliche Abrechnung des Factors.

Angaben zu § 285 Nr. 3a HGB: Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpfändetes Bankkonto an Factor

Zur Sicherung der Anspruche des Factors wurde diesem das Bankabwicklungskonto für die eingehenden Kundenzahlungen verpfändet. Das Bankkonto wird bei der Havelland-Express Frischdienst GmbH als Treugeber unter liquiden Mitteln bilanziert. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen hier aus (möglichen) zukünftigen, finanziellen Abflüssen aus der Nichteinhaltung der Ankaufsvoraussetzungen oder das Tragen von Verlustrisiken in vertraglich vereinbarten Fällen. Der darauf entfallende Betrag lässt sich nicht abschließend schätzen bzw. ermitteln. Die Verpfändung des Bankkontos umfasst gegenwärtige und zukünftige Guthaben. Die (potenziellen) sonstigen finanziellen Verpflichtungen für das Finanzjahr 2023 liegen in der Bandbreite zwischen 50 bis 200 TEUR.

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich zum Bilanzstichtag aus dem bis zum 31. August 2035 geschlossenen Mietvertrag für die Gottlieb-Dunkel- Straße in Höhe von TEUR 499,2 (p.a.) bis 30.06.2025. Ab 01.07.2025 steigt im Zuge des Anbaus der Immobilie die Miete auf TEUR 659,9 p.a. an. Die Gesamtverpflichtung bis zum Laufzeitende des Vertrages beträgt zum Stichtag TEUR 7.458 zuzüglich Umsatzsteuer (19 %) TEUR 8.875. Weitere Mietverträge für u.a. Büroflächen belaufen sich auf TEUR 192.

Aus Kfz-Leasingverträgen ergeben sich insgesamt Verpflichtungen in Höhe von TEUR 116. Darüber hinaus bestehen diverse kleinere Gerätemietverträge mit einem Betrag in Höhe von TEUR 233 sowie Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben in Höhe von voraussichtlich TEUR 275

Insgesamt betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Stichtag netto etwa. TEUR 8.274.

Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten haftet die Gesellschaft gemäß gesonderter Bürgschaftserklärung für Verbindlichkeiten der Kunzmann Management GmbH von insgesamt TEUR 1.197. Aus einem Garantievertrag haftet die Gesellschaft für weitere Verbindlichkeiten der Kunzmann Management GmbH in Höhe von TEUR 350. Aus einer weiteren Bürgschaftserklärung haftet die Gesellschaft für Verbindlichkeiten der Markthalle Zwanzig GmbH von insgesamt TEUR 94. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da der Gesellschafter und das verbundene Unternehmen über ausreichende Ertragskraft und Liquiditätsreserven verfügen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen (TEUR 248,9) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten ebenfalls Aufwendungen aus Kursdifferenzen i. H. v. TEUR 60,2.

Sonstige Angaben

a) Geschäftsführung

Im Berichtsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Havelland-Express Frischdienst GmbH durch den Geschäftsführer:

Michael Matthias Kunzmann, geschäftsführender Gesellschafter, Berlin.

Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

b) Beschäftigte

Im Jahresdurchschnitt, gemessen an der Anzahl der Mitarbeiter jeweils zu den Quartalsenden des Geschäftsjahres, beschäftigte die Gesellschaft folgendes Personal:

Mitarbeiter: 48 (VJ: 46)

Die Mitarbeiter lassen sich in folgende Gruppen einteilen:

Vollzeitbeschäftigte: 43 (VJ: 40)
Teilzeitbeschäftigte (umgerechnet): 1 (VJ: 2)
andere: 1 (VJ: 1)
Auszubildende: 3 (VJ: 3)

In der Tochtergesellschaft Havelland-Express spol. s r.o. (Tschechien) wurden drei Mitarbeiter und in der Tochtergesellschaft Havelland-Express Sp. z o.o. (Polen) wurden zwei Mitarbeiter beschäftigt.

c) Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge für Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

d) Kredite an Organmitglieder

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehen und Auslagen an den Geschäftsführer in Höhe von TEUR 257,9 enthalten, für welche eine Verzinsung mit 6% erfolgt. Die Laufzeit der Forderungen gegenüber dem Geschäftsführer ist größer als ein Jahr. Im Jahr 2023 wurde keine Tilgung geleistet.

e) Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 348.314,74 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 19. September 2024

Michael Matthias Kunzmann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Wert 01.01.2023 Zugang Umbuchung Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.208.550,76 196.975,00 0,00 0,00 1.405.525,76
1.208.550,76 196.975,00 0,00 0,00 1.405.525,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.544,88 0,00 0,00 0,00 4.544,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.601,81 0,00 0,00 0,00 55.601,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.015.305,01 156.279,63 0,00 0,00 3.171.584,64
3.075.451,70 156.279,63 0,00 0,00 3.231.731,33
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 341.003,50 0,00 0,00 0,00 341.003,50
2. Beteiligungen 20.000,00 0,00 0,00 0,00 20.000,00
3. Genossenschaftsanteile 26.250,00 3.750,00 0,00 0,00 30.000,00
387.253,50 3.750,00 0,00 0,00 391.003,50
4.671.255,96 357.004,63 0,00 0,00 5.028.260,59
Abschreibungen
Wert 01.01.2023 Zugang Zuschreibungen Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 892.976,28 60.479,29 0,00 0,00 953.455,57
892.976,28 60.479,29 0,00 0,00 953.455,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.542,88 0,00 0,00 0,00 4.542,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.588,81 0,00 0,00 0,00 55.588,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.549.685,69 115.113,76 0,00 0,00 2.664.799,45
2.609.817,38 115.113,76 0,00 0,00 2.724.931,14
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.502.793,66 175.593,05 0,00 0,00 3.678.386,71
Bilanzwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 452.070,19 315.574,48
452.070,19 315.574,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 13,00 13,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 506.785,19 465.619,32
506.800,19 465.634,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 341.003,50 341.003,50
2. Beteiligungen 20.000,00 20.000,00
3. Genossenschaftsanteile 30.000,00 26.250,00
391.003,50 387.253,50
1.349.873,88 1.168.462,30

Lagebericht 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Lebensmitteln und Getränken. Im Mittelpunkt steht der Vertrieb von naturbelassenen regional betonten Lebensmitteln, bei denen die Faktoren Frische, Hochwertigkeit, Zuverlässigkeit, Service und individuell kundenorientierte Lösungsmöglichkeiten im Mittelpunkt stehen. Im Hinblick auf die Kundenseite besteht eine klare Fokussierung auf die gehobene Gastronomie und Hotellerie sowie Firmenkunden. Die Angebotspalette umfasst ca. 4.000 Frischeprodukte.

Grundlage dieser qualitätsorientierten unternehmerischen Zielsetzung bildet das im Herbst 2007 eröffnete moderne Kühllogistikzentrum, welches höchste Produktsicherheit sowie Dokumentation und Rückverfolgbarkeit der Warenprozesse gewährleistet.

Das Kühllogistikzentrum ist technisch auf dem neuesten Stand. Daher erfolgen momentan die Investitionen der Havelland-Express GmbH vornehmlich in die Digitalisierung Ihrer Leistungen. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 wird jedoch erwartet, dass zum Geschäftsjahr 2025 eine Betriebserweiterung notwendig wird. Die Planung hierzu ist im Geschäftsjahr 2024 weitgehend abgeschlossen, es wird mit einem Baubeginn im August / September 2024 gerechnet.

Neben den regionalen Schwerpunkten im Berliner und norddeutschen Raum werden auch Kunden in Osteuropa beliefert. Die Kundenbetreuung vor Ort erfolgt durch die Vertriebsgesellschaften Havelland- Express Sp. z o.o., Posen und Havelland Express spol. s r.o., Prag. Im Geschäftsjahr 2020 wurde die ruhende Tochtergesellschaft, die Filet & Co. GmbH (ehemals Havelland Home GmbH) in die Markthalle Zwanzig GmbH reaktiviert, neu firmiert und konzeptionell erneuert, um die Digitalisierung, unter anderem im Online-Geschäft zu unterstützen.

Die Führung der Havelland-Gruppe erfolgt über die Kunzmann Management GmbH, in der alle zentralen Dienstleistungen für die Gruppenmitglieder erbracht werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Überblick

Das Geschäftsjahr 2023 war das erste Geschäftsjahr, das in Gänze nicht mehr von Einschränkungen der Corona-Pandemie betroffen war. Die Energiekrise traf die Havelland-Express Frischdienst zwar nicht in den eigenen Betriebskosten, da über langfristige Lieferverträge die Einkaufspreise für Energie abgesichert waren, jedoch machte sich die Energiekrise bei den beauftragten Logistikunternehmen bemerkbar und führte zu einem Preisanstieg in der physischen Distribution. Diese konnten jedoch in Abstimmung mit den Kunden und Lieferanten neu verhandelt werden, so dass die Rohertragsquote im Vergleich zu den Vorjahren stabil gehalten werden konnte. Der in der Unternehmensplanung für 2023 erwartete Rohertrag in Höhe 10,5 bis 11,5 Mio. € (Plan 2023) konnte mit 11,4 Mio. € (Ist 2023) innerhalb der Bandbreite erreicht werden. Der erwartete Jahresüberschuss in Höhe von 260 T€ bis 550 T€ (Plan 2023) wurde mit 348 T€ (Ist 2023) ebenfalls innerhalb der Bandbreite erreicht.

Die finanziellen Leistungsindikatoren für die Planung der Gesellschaft sind der Rohertrag und das Jahresergebnis (Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag).

Entscheidend für den positiven Geschäftsverlauf des Jahres 2023 waren die folgenden Faktoren:

1.

Die stabile Lage der Lieferanten sowie die Fähigkeit der Havelland Express Frischdienst, das Sortiment, um neue Artikel mit ergänzenden Lieferanten zu bereichern

2.

Die Flexibilität der Organisation im Vertrieb und der Logistik

3.

Die Ausweitung des Geschäftsvolumens in den bestehenden Marktgebieten sowie die Erweiterung der Marktgebiete in angrenzenden Regionen sowie in Osteuropa und Süddeutschland

2.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 noch geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Hierbei entwickelten sich die betrachteten Branchen sehr unterschiedlich, die deutlichsten Einbußen fanden sich im produzierenden Gewerbe (Bruttowertschöpfung -2%), die deutlichsten Gewinne in der Informations- und Kommunikationsdienstleistung (+2,6%). Die Bruttowertschöpfung im für die Havelland- Express Frischdienst GmbH relevanten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe sank um einen Prozentpunkt. Damit entwickelt sich das Geschäftsvolumen der Havelland-Express Frischdienst gegen den allgemeinen Branchentrend.

Zwar nahm preisbereinigt der private Konsum um 0,8% gegenüber dem Vorjahr ab, jedoch waren hierfür überwiegend die Nachfrage nach langfristigen Wirtschaftsgütern wie Haushaltsgeräten und Einrichtungsgegenständen (-6,2%) und - bedingt durch das gestiegene Zinsniveau - Bauinvestitionen (-2,1%) ausschlaggebend. (Quelle: statistisches Bundesamt)

In den Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen zeigt sich im Jahr 2023 (dem ersten nicht mehr von der Corona-Pandemie beeinflussten Geschäftsjahr) wieder eine gewisse Erholung. Von den privaten Konsumausgaben entfielen auf diese Dienstleistungen wieder ca. 5,5%. Im ersten Pandemiejahr (geprägt durch zwei Lock-Downs und noch keinen bevölkerungsweiten Impfschutz) lag dieser Wert nur bei 3,9%, während er in den Vor-Coronajahren um einen Wert von ca. 5% pendelte (Quelle: statista.de)

Die Inflationsrate lag im Durchschnitt des Jahres 2023 bei 5,9 %. (Quelle: statistisches Bundesamt) Damit lag sie etwas unter dem Vorjahresniveau, jedoch immer noch deutlich über dem von der EZB angestrebten Ziel von 2%.

2.3. Ertragslage

Die Ausweitung der Marktgebiete führte zu einer deutlichen Steigerung des Rohertrags von 9,3 Mio. € im Vorjahr auf 11,4 Mio. € im Berichtsjahr. Von der Inflationskrise ist die Havelland-Gruppe aufgrund ihres Zielkundenkreises weitestgehend nicht betroffen.

Mit einem Jahresergebnis in Höhe von ca. 348 T€ (Vorjahr: 88,2 T€) erfüllt das Geschäftsjahr 2023 die Erwartungen der Havelland-Gruppe.

Die Personalkosten im Geschäftsjahr 2023 sind aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie der Ausweitung des Geschäftsvolumens und der damit höheren variablen Prämie sowie einer Ausweitung der Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind durch die gestiegene Managementgebühr (1.830 T€, VJ: 1.450 T€) und durch die proportional zum Umsatz gestiegenen Frachtkosten (1.793 T€, VJ: 1.553,5 T€) im Vergleich zum Vorjahr insgesamt deutlich gestiegen.

Die Ergebniskennzahlen im Einzelnen:

Rohertrag: 11.378 T€
EBITDA: 970 T€
EBIT: 794 T€
Ergebnis vor Steuern: 541 T€
Ergebnis nach Steuern: 352 TE
Jahresüberschuss 348 T€

2.4. Finanzlage

Das wirtschaftliche Eigenkapital der Havelland Express Frischdienst GmbH ist stabil. Die Havelland Express Frischdienst weist mit einem gezeichnete Kapital in Höhe von 880 T€ und dem Jahresüberschuss in Höhe von 348 T€ gegenüber dem bestehenden Verlustvortrag über 1.214,5 T€ ein buchmäßiges Kapital in Höhe von 14 T€ aus.

Dies wird ergänzt durch eigenkapitalersetzende Mittel über Mezzanine-Darlehen (987,5 T€) und stille Beteiligungen (856,4 T€) in Höhe von in Summe 1.843,9 T€, so dass sich das wirtschaftliche Eigenkapital auf einen Wert von ca. 1.858 T€ beläuft (entspricht nach dem HGB-Schema für das wirtschaftliche Eigenkapital einer EK-Quote in Höhe von ca. 23%).

Gegenüber Kreditinstituten bestehen langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 1,308 Mio. € aus zwei Corona-Darlehen der KfW und kleineren Fahrzeug- und Anlagenfinanzierungen. Die Havelland Express Frischdienst verfügt insgesamt über Kontokorrentlinien in Höhe von 1.745 T€, wovon zum Bilanzstichtag 19 T€ in Anspruch genommen wurden.

In Summe verfügt die Havelland Gruppe per Bilanzstichtag 2023 über einen freien Liquiditätsrahmen, bestehend aus Guthaben und freien Finanzierungslinien in Höhe von ca. 2,5 Mio.€.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in die Digitalisierung des Leistungsangebotes in Höhe von rd. 200 T€ getätigt. Der Abschluss des Investitionsvorhabens ist für 2025 geplant. Die am Abschlussstichtag bestehenden Investitionsverpflichtungen betragen rd. 275 T€.

Die erläuterten Entwicklungen zeigen, dass die Havelland Express Frischdienst finanziell wie organisatorisch gut aufgestellt ist, um in überschaubaren Zeiträumen die im üblichen Geschäftsverlauf erwartbaren Liquiditätsreserven zu erwirtschaften.

2.5. Vermögenslage

Das Anlagevermögen in Höhe von 1.349,9 T€ ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 181,4 T€ gestiegen. Die Havelland-Express Frischdienst GmbH hat im Jahr 2023 mit Erweiterungen ihrer Kapazitäten begonnen und u.a. ins Sachanlagevermögen investiert.

Im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert finden sich die Finanzanlagen in Höhe von 391 T€. Neben zwei kleineren Positionen (Minderheitsbeteiligung an einem Lieferanten über 20 T€ und Genossenschaftsanteilen über 26 T€) bilden die Beteiligungen an der Markthalle Zwanzig sowie den Vertriebsgesellschaften in Polen und Tschechien (zu je 100%) mit einem Wert von 341 T€ den Schwerpunkt dieser Bilanzposition.

Die dennoch geringe Anlagenintensität (ca. 17 % der Bilanzsumme) resultiert im Wesentlichen daraus, dass die Objekte der Havelland Express Frischdienst gemietet sind und daher lediglich das bewegliche Anlagevermögen diese Kennzahl beeinflusst.

Die Vorratsquote zum Bilanzstichtag liegt bei 16 % der Bilanzsumme, die Quote der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bei 61 % der Bilanzsumme.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 688,9 T€ betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die Vertriebstochter in Tschechien und die Markthalle Zwanzig GmbH, die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 51,2 T€ betreffen die Holding.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern resultieren im Wesentlichen aus der Weiterberechnung von Kosten und Umsatzsteuerforderungen (Kunzmann Management GmbH als Muttergesellschaft ist umsatzsteuerlich Organträgerin der Gruppe).

Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von 1.034,6 T€ gegenüber der Koch & Kunzmann Lebensmittel GmbH.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Darlehen und Auslagen gegenüber dem Geschäftsführer 257,9 T€, Steuererstattungsansprüche gegenüber dem Finanzamt 77,9 T€ sowie operative Vermögensgegenstände wie z.B. Mietkautionen, Guthaben auf Sperrkonten.

3. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 aufgrund der deutlichen Ausweitung des Geschäftsvolumens als durchweg positiv.

Die langfristige Finanzierung der Havelland Express Frischdienst ist so stabil, dass neben den Gegenständen des Anlagevermögens auch Teile des Umlaufvermögens langfristig finanziert sind. Der Anlagendeckungsgrad II liegt bei 212 %, damit steht ein Teil der langfristigen Finanzierung zur Deckung von Umlaufvermögen zur Verfügung. Die Betriebsmittelfinanzierung mit den bestehenden Guthaben sowie den zur Verfügung stehenden Betriebsmittellinien haben sich auch im Verlauf der Steigerung des Geschäftsvolumens im Anschluss an die Pandemie als ausreichend erwiesen. Die Kapitaldienstfähigkeit der Havelland Express Frischdienst war jederzeit gegeben.

Dementsprechend ist die Havelland Express Frischdienst weder aktuell noch absehbar in ihrem Fortbestand gefährdet. Das Geschäftsmodell des Unternehmens hat seine Krisenresistenz auch in den Folgekrisen nach der Pandemie nachgewiesen und wird zukünftig weiterhin in der Lage sein, positive Jahresergebnisse und positive Cashflows zu erwirtschaften.

4. Prognosebericht

Die Höhe der frei verfügbaren Mittel versetzt die Havelland Express Frischdienst in die Lage, Planabweichungen in den Investitionsvorhaben, Erhöhungen des Lagerbestands bei kritischen Warenverfügbarkeiten, Konditionenvorteile in der Verkürzung von Zahlungszielen etc. unabhängig von Fremdfinanzierungen umzusetzen. Damit ist die Havelland Express Frischdienst auch gegen mögliche Planabweichungen im Zuge des im Geschäftsjahr 2025 abzuschließenden Investitionsvorhabens gewappnet.

Insgesamt wird erwartet, dass die positiven Effekte der Digitalisierung der kaufmännischen Geschäftsprozesse sowie der Ausweitung des Geschäftsvolumens in bestehenden Marktgebieten die Ergebnis- und Eigenkapitalsituation stabilisieren werden. Bei Eintreffen dieser Erwartung sollte es der Havelland Express Frischdienst möglich sein, sowohl den Rohertrag als auch das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 wieder zu übertreffen. Für das Jahr 2024 wird ein Rohertrag in Höhe von bis zu 12 Mio. € erwartet, welcher zu einem Jahresüberschuss bis zu 400 T€ führen wird.

Sollten jedoch im Zusammenhang mit der Inflations- oder der Energiekrise derzeit noch nicht absehbare Verschärfungen auf den Märkten eintreten, wird diese Zielstellung nicht zu erreichen sein. Auf Basis der Ergebnissituation zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts ist jedoch mit dem Auftreten einer Verlustsituation auch unter verschärften Marktbedingungen nicht zu rechnen.

5. Chancen- / Risikobericht

Die Havelland Express Frischdienst verfügt über ein tiefgreifendes Risikomanagementsystem sowohl hinsichtlich der Risiken des operativen Geschäfts als auch in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten.

Hinsichtlich des operativen Geschäfts ist die Havelland Express IFS-zertifiziert und bietet über eine erfahrene Qualitätssicherung höchste Produktsicherheit hinsichtlich Qualität, Zuverlässigkeit in der Lieferfähigkeit und Warenumschlagsgeschwindigkeit der Frischeprodukte. Die Listung neuer Artikel im Sortiment der Havelland Express erfolgt erst nach einer eingehenden Testphase mit den entsprechenden Produktbeurteilungen durch die QS.

Den allgemeinen Risiken aus der Markt- und Wettbewerbssituation begegnet die Havelland Express Frischdienst durch die sich in der Vergangenheit bereits bewährten Strategien. Das breite Sortiment sowie eine breit angelegte Kundenstruktur sorgen hierbei für eine Risikostreuung hinsichtlich der Nachfrageseite. Segmentspezifische Rückgänge aufgrund eines veränderten Nachfrageverhaltens können über korrespondierende Segmente kompensiert werden, Abhängigkeiten von Einzelkunden bestehen nicht. Darüber hinaus sichert sich die Havelland Express gegen Forderungsausfälle ab. Der vorliegende Versicherungsvertrag erstreckt sich über den Großteil des Forderungsbestandes. Lediglich Klein- und Kleinstforderungen werden nicht versichert.

Kreditorisch erfolgt eine kontinuierliche Lieferantenbewertung, die neben der Qualität und Lieferzuverlässigkeit auch die Bonität der Lieferanten beinhaltet. Die Lieferantenstruktur ist ebenfalls breit aufgestellt, so dass keine Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern besteht.

Die Umlaufmittelfinanzierung ist durch ausreichend hohe eigene Mittel und Betriebsmittellinien der Finanzierungspartner (siehe 2.4.) gesichert.

Die langfristige finanzielle Stabilität wird unter anderem durch das kontinuierliche Investors-Relationship- Management gesichert. Mezzanine-Kapitalgeber, Fremdkapitalgeber, Warenkreditversicherer und Beteiligungsgesellschaften werden unterjährig zeitnah über den wirtschaftlichen Verlauf des Geschäftsjahres und die Entwicklung in Relation zur Unternehmensplanung sowie die zu erwartende Entwicklung des Geschäftsjahres informiert. Die Reporte enthalten sowohl ergebnis- wie auch bilanzseitige Ergebnisse sowie eine Übersicht zum Liquiditätsstatus und die Liquiditätsvorschau.

Daneben verfügt die Havelland Express Frischdienst über eine Mehrjahresplanung, die die langfristige Cashflow-Entwicklung und die langfristige Kapitaldienstfähigkeit absichert. Gegebenenfalls auftretende Abweichungen können somit frühzeitig erkannt werden, so dass Gegensteuerungsmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können.

Es waren insgesamt keine Risiken für die Havelland Express Frischdienst erkennbar, die eine Entwicklungsbeeinträchtigung oder Bestandsgefährdung darstellen könnten.

 

Berlin, 19. September 2024

Michael Matthias Kunzmann, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Havelland-Express Frischdienst GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Havelland-Express Frischdienst GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Havelland-Express Frischdienst GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 19. September 2024

PKF Fasselt Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Kühne, Wirtschaftsprüferin

Rahn, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. September 2024 festgestellt.

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