Windpark Regesbostel GmbH & Co. KG
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jonny Rudi Nis Dr. Holst seit 10.11.2025 | Prokura |
Birte Quitt seit 26.1.2024 | Vorstandsmitglied |
Philipp Asen seit 26.1.2024 | Prokura |
Alexander Gross seit 26.1.2024 | Prokura |
Axel Dr. Neumann-Duesberg seit 22.7.2022 | Prokura |
Thede Heesch seit 12.10.2020 | Prokura |
Olaf Dr. Oesterhelweg seit 22.5.2020 | Vorstandsmitglied |
Tobias Achim Lücke seit 22.5.2020 | Prokura |
Arne Peter Bartelsen seit 4.9.2018 | Prokura |
Jan-Jochen Rommel seit 4.9.2018 | Prokura |
Thorsten Pegelow seit 8.1.2018 | Prokura |
Jürgen Marquardt seit 9.6.2016 | Vorstandsmitglied |
Axel Kodlin seit 9.6.2016 | Vorstandsmitglied |
Susanne Dr. Gewiese seit 24.6.2015 | Prokura |
Marcus Marquardt seit 18.1.2012 | Prokura |
Christoph Möller seit 11.11.2011 | Prokura |
Detlef Dr. Gottschalck seit 11.11.2011 | Prokura |
Melanie Tolle seit 16.1.2004 | Prokura |
Stefanie Roß seit 17.1.2003 | Prokura |
Martin Klaus Englert seit 17.1.2003 | Prokura |
Jörg Rohlf seit 19.7.2002 | Prokura |
Simon Sebastian Spöhrer seit 19.7.2002 | Prokura |
Bernhard Stolze seit 19.7.2002 | Prokura |
Jürgen Westphal seit 12.4.2002 | Prokura |
Torsten Jungnitsch seit 12.3.2002 | Prokura |
Thomas Molatta seit 12.3.2002 | Prokura |
Carsten Jauernig seit 12.3.2002 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HASPA FinanzholdingHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Der nachstehende Konzernabschluss 2023 der HASPA Finanzholding wurde am 25. April 2024 gebilligt und der Ergebnisverwendungsvorschlag beschlossen. Konzern-LageberichtStrategische Ziele und ThemenfelderKonzernstrategieDie HASPA Finanzholding hat keine Eigentümer, sie gehört sich selbst. Daraus resultiert "von Geburt an" ein besonderes Maß an unternehmerischer Initiative und Eigenständigkeit. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit sowie das für ihr Wachstum erforderliche Eigenkapital muss im Wettbewerb grundsätzlich selbst erwirtschaftet werden. Die Jahresüberschüsse dienen der Stärkung des Eigenkapitals, der dauerhaften Wahrung der Unabhängigkeit und dazu, auch in Zeiten zunehmender regulatorischer Anforderungen bei schwierigen Rahmenbedingungen oder in Investitionsphasen souverän agieren zu können. Um die Stabilität der HASPA-Gruppe auch zukünftig sicherzustellen, ist unser unternehmerisches Handeln an den folgenden drei gruppenübergreifenden Zielen ausgerichtet: 1. Sparkassengeschäft zeitgemäß und profitabel über die Hamburger Sparkasse AG betreiben Die HASPA Finanzholding hat satzungsgemäß den Auftrag, nachhaltig Sparkassengeschäft im Wirtschaftsraum Hamburg zu betreiben. Diesen Satzungsauftrag erfüllt die HASPA Finanzholding durch ihre Mehrheitsbeteiligung an der Hamburger Sparkasse AG. Diese Beteiligung stellt somit die wesentliche Geschäftsaktivität der HASPA-Gruppe dar. Die Hamburger Sparkasse AG soll mindestens das für ihr Geschäft erforderliche Eigenkapital selbst erwirtschaften. Wesentlicher Erfolgsfaktor hierfür ist die Nähe zu unseren Kunden über alle Kanäle sowie hohe Effizienz durch Nutzung des Standards der Sparkassen-Finanzgruppe. 2. Das weitere Vermögen konsequent auf wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit und Diversifizierung ausrichten Das weitere Vermögen außerhalb des Sparkassengeschäfts im Wirtschaftsraum Hamburg dient dem primären Ziel im Sinne der wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit. Hierzu gehören Geschäftsaktivitäten sowohl mit als auch ohne direkten Bezug zum Sparkassengeschäft mit dem Ziel einer Mehrung des Eigenkapitals und der Nutzung von Wachstumschancen durch die Erschließung ergänzender Ertragsquellen. Im Fokus stehen hierbei die Hebung von Synergien, die gezielte Erweiterung und Vertiefung der Wertschöpfungskette sowie die gezielte Diversifizierung des Portfolios. Bezugspunkte für strategische Beteiligungen sind die Nutzung vorhandener Kompetenzen und der Aufbau von neuen Kompetenzen. 3. Finanzwirtschaftliche Solidität mindestens für einen realen Kapitalerhalt sowie zum Erhalt der unternehmerischen Unabhängigkeit sicherstellen Die Gruppe muss ihr benötigtes Kapital im Wettbewerb selbst erwirtschaften. Der verantwortungsvolle Umgang mit der Substanz - im Sinne eines Erhalts sowie der Mehrung der begrenzten Ressource Eigenkapital - ist Maßgabe für alles Handeln in der HASPA-Gruppe. Aus diesem Grund zählt die gruppenweite Allokation von Eigenkapital, Risikolimiten, Managementkapazitäten und weiteren Ressourcen auf die einzelnen Geschäftsaktivitäten in Abhängigkeit von Risiko- und Renditeprofilen zu den Kernaufgaben der HASPA Finanzholding. KonzernstrukturDie HASPA-Gruppe umfasst eine große Vielfalt von Geschäftsmodellen und -aktivitäten mit jeweils spezifischen Umfeldern, Märkten, Unternehmenskulturen, Entwicklungsständen, Beteiligungsverhältnissen und Schnittstellen zu externen Netzwerken. Diese Vielfalt ist gerade im Kontext von Diversifikation, Flexibilität, Resilienz sowie Erhöhung der Innovationskraft wünschenswert. Für ein erfolgreiches Agieren der HASPA-Gruppe und ihre Ausrichtung auf die übergreifenden gemeinsamen Ziele bedarf es somit eines ausgewogenen Maßes an wichtigen unternehmerischen Freiheiten der Einzelgesellschaften einerseits und erforderlichen zentralen steuernden sowie auch verbindenden Instrumenten andererseits. Um dies sicherzustellen, sind die einzelnen Geschäftsaktivitäten und Beteiligungsunternehmen in vier strategische Themenfelder unterteilt: 1. Finanzdienstleistungen Aufgrund ihres Satzungsauftrags, ihrer Historie und bestehender Kompetenzen sind Finanzdienstleistungen ein wesentliches strategisches Feld der HASPA Finanzholding mit der Hamburger Sparkasse AG als ihrer wesentlichen Geschäftsaktivität. Daher ist es unsere Aufgabe, den Umbruch in der Finanzdienstleistungsbranche für die Sparkassen erfolgreich mitzugestalten. An weiteren Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche ist die HASPA Finanzholding mit dem Ziel der Unterstützung der Hamburger Sparkasse AG durch konkrete wirtschaftliche Vorteile oder zur Absicherung und Entwicklung ihres Geschäftsmodells beteiligt. Die S-Servicepartner Norddeutschland GmbH ist bedeutender Dienstleister für die Hamburger Sparkasse AG und eine der größten regionalen Produktionsgesellschaften der S-Servicepartner-Unternehmensgruppe, die sich aus regionalen Marktfolge-Dienstleistern für Sparkassen mit insgesamt rund 1.900 Mitarbeitenden zusammensetzt. Ziel der Unternehmensgruppe ist es, die Auftragsmengen und die Kundenbasis für Marktfolgedienstleistungen zu bündeln, zu standardisieren, zu industrialisieren und den Sparkassen kostengünstige Prozesse zur Verfügung zu stellen. Weiterhin bestehen Beteiligungen an freien Sparkassen in angrenzenden Geschäftsgebieten. Die Wesentlichste ist die Sparkasse Mittelholstein AG. Die Sparkasse ist Mitglied des Sparkassen- und Giroverbands für Schleswig-Holstein und gehört innerhalb des Verbandsgebiets zu den mittelgroßen Häusern. Das Kerngeschäftsgebiet der Sparkasse Mittelholstein AG umfasst die Kreise Rendsburg-Eckernförde, Dithmarschen sowie die angrenzenden Kreise und Städte. Die Sparkasse weist eine Bilanzsumme von 3,3 Milliarden Euro auf und beschäftigt 312 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit besitzt sie eine Betriebsgröße, die auch zukünftig sichere und wirtschaftliche Abläufe fördert sowie weiterhin einen starken Marktauftritt sichert. 2. Immobilien Immobilienaktivitäten sind ein weiteres strategisches Themenfeld der HASPA-Gruppe, welches sich seit vielen Jahren als Erweiterung des Leistungsangebotes rund um das Sparkassengeschäft herausgebildet hat. Heute ist die HASPA-Gruppe mit verschiedenen Unternehmen auf dem Hamburger Immobilienmarkt an unterschiedlichen Stellen der Wertschöpfungskette präsent und mit vielen Marktgegebenheiten und -akteuren gut vertraut. Aus dieser guten Ausgangsposition ergibt sich ein Potenzial zur Hebung von weiteren Wettbewerbs- und Synergievorteilen am Hamburger Markt sowie eine Basis für eine dosierte und gezielte regionale Erweiterung der Immobilienaktivitäten. Ein wesentlicher Bestandteil der gruppenweiten Immobilienstrategie ist das Vermittlungs- und Beratungsgeschäft. Die damit im Zusammenhang stehenden Geschäftsaktivitäten sind in der Tochtergesellschaft Grossmann & Berger GmbH gebündelt. Sie ist eines der führenden Maklerhäuser in der Metropolregion Hamburg mit zunehmenden überregionalen Aktivitäten in Berlin, auf Sylt und durch das Netzwerk German Property Partners (GPP), das die TOP-7-Immobilienstandorte Deutschlands vollständig abdeckt. 2021 beteiligte sich Grossmann & Berger jeweils mehrheitlich an der E&G Real Estate GmbH und der E&G Private Immobilien GmbH, den gemeinsamen GPP-Gründungspartnern aus Stuttgart. Mit diesem Schritt soll die bereits etablierte Zusammenarbeit der Traditionsunternehmen weiter intensiviert und die bundesweite Präsenz erhöht werden. Die Marke Grossmann & Berger genießt hohes Vertrauen und verfügt über eine starke Marktpräsenz. Das Dienstleistungsangebot umfasst die gesamte Bandbreite der Vermittlung großer Investmentobjekte, Zinshäuser, Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen, der Vermietung von Büro-, Industrie- und Handelsimmobilien, Wohnhäusern und Wohnungen sowie weiterer, immobilienbezogener Beratungsleistungen wie beispielsweise Honorardienstleistungen im Bereich Wohnen-Bestand. Strategisch liegt der Fokus auf dem Erhalt und Ausbau der Marktposition bei Prüfung von Wachstumspotenzialen in weiteren Geschäftsfeldern und Regionen. Kunden von Grossmann & Berger und der Hamburger Sparkasse AG können auf professionelle Immobiliendienstleistungen zurückgreifen und dabei von einer starken lokalen Verankerung sowie der zunehmenden Entwicklung überregionaler Expertise profitieren. Die immobilienbezogenen Aktivitäten der HASPA-Gruppe werden durch weitere Tochtergesellschaften ergänzt. Die NM Nord-IMMO Management GmbH & Co. KG (Nord-IMMO), die NM Nord-IMMO Erste Immobilien GmbH (Nord-IMMO Erste), die Wohnungsunternehmen Fiefstücken GmbH und die HASPA HanseGrund GmbH nutzen ihre regionale Marktkenntnis zur zielgerichteten Weiterentwicklung ihres Bestands an Gewerbe- und Wohnimmobilien und zum Ausbau der Marktposition in der professionellen Verwaltung von Immobilien für Dritte. In der Haspa Azubi-Wohnen GmbH wird Wohnraum für Auszubildende geschaffen (YoungUrbanLiving by Haspa). Die Nord-IMMO verwaltet den gesamten Immobilienbestand der HASPA-Gruppe und betreibt ein aktives Portfoliomanagement mit dem Ziel einer kontinuierlichen Entwicklung und Erweiterung des Immobilienbestands. Gemeinsam mit der Nord-IMMO Erste hält die Nord-IMMO die Gewerbeimmobilien des Portfolios. Die Wohnimmobilien werden von dem Wohnungsunternehmen Fiefstücken gehalten. Die HASPA HanseGrund bietet Property-Management-Leistungen mit Vermietungsmanagement und technischem Hausmeisterservice für Gewerbe- und Wohnimmobilien an. Der Schwerpunkt der betreuten Immobilien liegt im Raum Hamburg, darüber hinaus ist die HASPA HanseGrund auch in München, Berlin, Düsseldorf und Frankfurt mit Standorten vertreten. Die HASPA Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft GmbH (HASPA PeB) verbreitert die am Markt wahrgenommene Immobilienkompetenz der HASPA-Gruppe. Seit Unternehmensgründung im Jahr 2017 hat sich die HASPA PeB als Minderheitsgesellschafter an verschiedenen Immobilienprojektentwicklungsgesellschaften beteiligt und stellt zudem Mezzanine-Kapital in Form von stillen Beteiligungen zur Verfügung. Im Schwerpunkt ist die HASPA PeB in der Metropolregion Hamburg aber selektiv u. a. auch in Berlin und Leipzig engagiert. 3. Green Investments Nachhaltigkeit als globaler wie lokaler Megatrend auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene bietet nicht nur eine Vielzahl von Geschäftsansätzen und neuen Märkten, sondern entspricht auch dem Wesen und den Zielen der HASPA-Gruppe. Neben der hohen und grundsätzlichen Bedeutung dieses Bereiches spricht auch die bereits vorhandene enge Vernetzung der Metropolregion Hamburg mit dieser Thematik, beispielsweise im Bereich der erneuerbaren Energien, für eine Fokussierung auf diesen Nachhaltigkeitsbereich. Vor diesem Hintergrund wurde der Teilbereich "Green Investments" in 2021 als ein weiteres strategisches Themenfeld definiert. Das in diesem Zusammenhang aufgebaute Portfolio umfasst inzwischen mehrere Beteiligungen an deutschen Windparks. 4. Kapitalanlage Die Kapitalanlage leistet einen Beitrag zur Diversifikation, Profitabilität sowie zur Optimierung des Rendite-Risiko-Profils der HASPA-Gruppe. Zur Diversifikation des Portfolios kann eine breite Aufstellung über verschiedene Assetklassen, Regionen und Branchen erfolgen. Die Vielfalt in der HASPA-Gruppe erfordert die Notwendigkeit eines gut durchdachten Zusammenwirkens innerhalb der HASPA-Gruppe. Im Fokus der Aktivitäten der HASPA Finanzholding stehen die Absicherung, Unterstützung und Entwicklung der HASPA-Gruppe und hierbei insbesondere der Hamburger Sparkasse AG. Wesentliche Instrumente hierfür sind die gruppenweite Allokation von Ressourcen in stimmiger Weise zu der Gruppen-Ambition, die Optimierung des gesamtheitlichen Risiko- und Renditeprofils innerhalb der HASPA-Gruppe sowie die Gesamtbetrachtung von ökonomischen und strategischen Vor- und Nachteilen einzelner Geschäftsaktivitäten. Daneben erbringt die HASPA Finanzholding als Kompetenz-Center umfangreiche Dienstleistungen insbesondere auf den Gebieten der steuerlichen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung; ebenso arbeitet sie auch im Rahmen des Risikomanagements eng mit den Tochterunternehmen zusammen. Geschäftsentwicklung der HASPA-GruppeStagflation in einem herausfordernden, von Unsicherheit geprägten UmfeldDas gesamtwirtschaftliche Umfeld ist durch wirtschaftliche Stagnation, weiterhin über dem Inflationsziel der EZB liegende Preissteigerungsraten, restriktive Geldpolitik und anhaltende geopolitische Unsicherheiten gekennzeichnet, die durch den vom Überfall der Hamas auf Israel ausgehenden Konflikt im Nahen Osten weiter zugenommen haben. Vor dem Hintergrund dieser herausfordernden Rahmenbedingungen ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. In Hamburg ist das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr 2023 nach Berechnungen des Statistikamts Nord um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Hamburger Wirtschaftsleistung lag damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Auch mit Blick auf das Gesamtjahr rechnen wir damit, dass das reale Bruttoinlandsprodukt in Hamburg stärker zugenommen hat als in Deutschland insgesamt. Zu dieser Einschätzung kommen wir auch vor dem Hintergrund, dass die Ergebnisse des Konjunkturbarometers der Handelskammer Hamburg im vierten Quartal eine gegenüber dem Vorquartal verbesserte Bewertung der aktuellen Geschäftslage der befragten Unternehmen zeigen. Für den Hamburger Immobilienmarkt hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Hamburg für alle Immobilienarten wesentlich weniger Verkäufe festgestellt. Zudem sind nach seiner Beobachtung die Immobilienpreise bebauter und unbebauter Objekte zurückgegangen. Die Energieeffizienzklasse von Immobilien ist dabei nach unserer Einschätzung ein wesentlicher preisbestimmender Faktor. Die Inflationsraten lagen in Deutschland und der Eurozone im Jahr 2023 weiterhin deutlich oberhalb des Zielwerts der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 Prozent. In Deutschland betrug der Anstieg der Verbraucherpreise nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahresdurchschnitt 2023 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2022 hatte der Verbraucherpreisanstieg 6,9 Prozent betragen. Damit ist die Inflation zwar um einen Prozentpunkt zurückgegangen, befand sich aber weiterhin über dem Inflationsziel der EZB. Auf Basis des von der EZB betrachteten Harmonisierten Verbraucherpreisindex, der sich in der Berechnung unter anderem durch die Gewichtung der Gütergruppen vom Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts unterscheidet, betrug die jahresdurchschnittliche Inflationsrate in Deutschland 6,1 Prozent, im Euroraum 5,4 Prozent. Zur Inflationsbekämpfung hat die EZB seit Juli 2022 in insgesamt zehn Schritten die Leitzinsen angehoben - nach einer zehnjährigen Phase von Null- und Minuszinsen. Bis September 2023 erfolgte ein schneller und kräftiger Anstieg der Leitzinsen um 4,50 Prozentpunkte. Im Berichtsjahr hob die EZB sechsmal die Zinsen an. Mit der letzten dieser Leitzinsanhebungen wurde im September 2023 der Hauptrefinanzierungssatz auf 4,5 Prozent und der Zins für Einlagen der Banken bei der EZB auf 4,0 Prozent angehoben. Im Oktober und Dezember 2023 sowie im Januar 2024 hat die EZB keine weiteren Zinsanhebungen beschlossen. Sie hat angekündigt, die Leitzinsen so lange wie erforderlich auf einem ausreichend restriktiven Niveau zu halten, um für eine zeitnahe Rückkehr der Inflation zum mittelfristigen Ziel von 2 Prozent zu sorgen. Zinswende, Regulierung und Digitalisierung kennzeichnen die Entwicklung der KreditwirtschaftDie Zinswende hat nach unserer Einschätzung dazu beigetragen, die wirtschaftliche Lage der Kreditwirtschaft seit Juli 2022 zu verbessern, nachdem sie in den Vorjahren durch das extrem niedrige Zinsniveau stark belastet wurde. Belastungen ergeben sich für die Kreditwirtschaft weiterhin aufgrund der strengen Eigenkapitalvorschriften und hohen Liquiditätsanforderungen im Zuge verschärfter Regulierung. Die fortschreitende Digitalisierung führt nach unserer Auffassung in der Finanzdienstleistungsbranche zu einem beschleunigten Strukturwandel. So hat die Wettbewerbsintensität auf dem Markt für Finanzdienstleistungen durch den Markteintritt von jungen, technologieorientierten Unternehmen und Finanzdienstleistungsangeboten großer Technologieunternehmen nach unserer Beobachtung zugenommen. Angesichts des hohen Tempos der Digitalisierung investiert die Finanzdienstleistungsbranche mit dem Ausbau von Online-Services und weiterer digitaler Angebote in ihre Zukunft. Geschäftsverlauf sowie Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie HASPA Finanzholding selbst betreibt kein operatives Bankgeschäft. Daher wird der Geschäftsverlauf der HASPA-Gruppe vorwiegend durch die dargestellten Entwicklungen in den Tochterunternehmen bestimmt. Zum 31.03.2023 hat die HASPA Finanzholding ihren Anteil an der Sparkasse Mittelholstein AG auf 49,9 Prozent reduziert und einen Entherrschungsvertrag abgeschlossen. Infolgedessen wird die Sparkasse Mittelholstein AG ab diesem Zeitpunkt im Konzernabschluss nicht mehr vollkonsolidiert, sondern als assoziiertes Unternehmen einbezogen. Die Konzern-Bilanzsumme ging gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Milliarden Euro auf 60,8 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um die Entkonsolidierung der Sparkasse Mittelholstein ergibt sich hingegen eine Erhöhung, die insbesondere auf die Hamburger Sparkasse AG entfällt. Die Ergebnisentwicklung und die Kapitalausstattung stellen die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der HASPA-Gruppe dar. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die HASPA-Gruppe einen Konzernjahresüberschuss von rund 163 Millionen Euro erzielen - ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis, das deutlich über dem Vorjahresergebnis und den Erwartungen liegt. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Ergebnissen der Konzernunternehmen. Im erneut höheren Ergebnis aus assoziierten Unternehmen sind neben laufenden Ergebnissen auch Wertaufholungen bei diesen Unternehmen sowie saldierte Einmaleffekte aus der Entkonsolidierung der Sparkasse Mittelholstein AG und der Verschmelzung der LBS Schleswig-Holstein-Hamburg AG auf die neue LBS NordOst AG enthalten. Aufgrund der reduzierten Bilanzsumme sowie des erzielten Konzernergebnisses stieg die bilanzielle Eigenkapitalquote der HASPA-Gruppe von 6,60 Prozent auf 6,77 Prozent. Durch die Entkonsolidierung der Sparkasse Mittelholstein reduzierte sich die aufsichtsrechtliche Eigenkapital-Ausstattung gegenüber dem Vorjahr auf 4.650 Millionen Euro (Vorjahreswert 4.720 Millionen Euro) hartes Kernkapital bzw. 4.972 Millionen Euro (Vorjahreswert 5.009 Millionen Euro) Eigenmittel. Dem stehen nach den Standardansätzen der europäischen Regelungen der Capital Requirements Regulation (CRR) ermittelte risikogewichtete Aktiva von 28.364 Millionen Euro (Vorjahreswert 30.918 Millionen Euro) gegenüber. Die Gesamtkapitalquote der HASPA-Gruppe liegt mit 17,53 Prozent (Vorjahreswert 16,20 Prozent) genau wie die harte Kernkapitalquote mit 16,40 Prozent (Vorjahreswert 15,27 Prozent) auf einem weiterhin komfortablen Niveau. Die Kapitalquoten sind auch mit Blick auf die makroprudenziellen Maßnahmen der BaFin hinsichtlich der Festsetzung des inländischen antizyklischen Kapitalpuffers auf 0,75 Prozent sowie der Aktivierung des Systemrisikopuffers für Wohnimmobilienfinanzierungen - vollständig zu erfüllen seit dem 1. Februar 2023 - auskömmlich. Die aufsichtsrechtliche Leverage Ratio, welche Eigenmittelbestandteile in Relation zu Risikopositionen setzt und sich dabei eher an bilanziellen Werten orientiert, liegt mit 7,74 Prozent (Vorjahreswert 7,70 Prozent) weiterhin deutlich über den zu erfüllenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Insbesondere in dieser Kennziffer spiegelt sich der hohe nominelle Kapitalbestand der HASPA-Gruppe wider. Die Kapitalausstattung ist somit weiterhin eine gute Grundlage für eine gesellschaftsrechtlich unabhängige Entwicklung der HASPA-Gruppe. Die Liquiditätslage der HASPA-Gruppe, die sich auch in der Kapitalflussrechnung widerspiegelt, ist vor dem Hintergrund der Refinanzierungs- und Anlagestruktur bei einem hohen Bestand an Passivmitteln aus dem Kundengeschäft als komfortabel zu bezeichnen. Außerbilanzielle Verpflichtungen spielen in diesem Zusammenhang nur eine untergeordnete Rolle, da sie überwiegend Standardprodukte des Kundengeschäfts in hoher Granularität abbilden. Für den längerfristigen Refinanzierungsbedarf bildet der Pfandbriefmarkt ein großes Potenzial als nachhaltige Liquiditätsquelle. Darüber hinaus tritt die Hamburger Sparkasse seit Jahren am Geldmarkt unter Banken als Geldgeber auf. Hinsichtlich der Erfüllung aufsichtsrechtlicher Kennzahlen und der Steuerung der Liquiditätslage verweisen wir auf den Risikobericht. Entwicklung konsolidierter Tochterunternehmen der HASPA-GruppeHamburger Sparkasse AG mit durchaus zufriedenstellender GeschäftsentwicklungTrotz eines weiter herausfordernden Umfelds wurde ein Jahresergebnis in Höhe von 115 Millionen Euro erreicht, welches das Vorjahresniveau deutlich übersteigt und über den Erwartungen liegt. Dabei haben sich erfreulicherweise nicht nur die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden auch im Jahr 2023 erneut erhöht, es konnten darüber hinaus bei den verbrieften Verbindlichkeiten deutliche Zuwächse erzielt werden. Dies ist unter anderem vor dem Hintergrund des gestiegenen Zinsumfelds auf ein verändertes Kundenverhalten zurückzuführen und zeigt nicht zuletzt das in die Hamburger Sparkasse AG gesetzte Vertrauen der Kunden. Insgesamt war damit eine erfreuliche Verlängerung der Fristigkeitsstruktur der Verbindlichkeiten zu verzeichnen, die weiter klar durch das Kundengeschäft geprägt ist. Auf der Aktivseite der Bilanz war bei den Forderungen an Kunden ein Rückgang zu verzeichnen, der in Zusammenhang mit der Zinsentwicklung und dem Anstieg der Baukosten steht. Infolge der Mittelanlage haben sich die Forderungen an Kreditinstitute deutlich erhöht. Der Zinsüberschuss - unter Berücksichtigung der laufenden Erträge und der Gewinnabführungen - lag mit 873 Millionen Euro um 200 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau und übertraf damit den Planansatz deutlich. Hier wirkte sich im Abgleich mit dem Vorjahreszeitraum das gestiegene Zinsniveau nun über das gesamte Jahr 2023 aus. Im Detail haben sich daher insbesondere die Beiträge aus dem Kundengeschäft erhöht, die weiterhin den deutlich größten Teil zum Zinsüberschuss beitrugen. Die periodischen Beiträge aus der Fristentransformation und der Kapitalanlage fielen dagegen geringer aus. Dabei haben sich im Zuge der Fristentransformation Sondereffekte aus dem Derivateportfolio ergeben, die in 2023 zu Belastungen von 42 Millionen Euro führten und denen in zukünftigen Jahren entsprechend entlastende Effekte gegenüberstehen. Das Limit für das barwertige Zinsrisiko aus der Fristentransformation wurde bei Schwankungen im Jahresverlauf jederzeit eingehalten. Der Provisionsüberschuss konnte im Vergleich zum Vorjahr um 1 Million Euro auf 360 Millionen Euro gesteigert werden. Er blieb damit in einem anhaltend herausfordernden Umfeld deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das Vorjahr konnte im Wesentlichen durch höhere Erträge aus dem Giroverkehr und dem Wertpapiergeschäft übertroffen werden, während insbesondere aus dem Darlehens- und dem Versicherungsgeschäft geringere Beiträge zu verzeichnen waren. Die Handelsaktivitäten sind auf die Unterstützung des Retailgeschäfts ausgerichtet und umfassen insbesondere die Kursergebnisse aus dem Wertpapierhandel. Das Nettoergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres übertraf die Erwartungen. Der Personalaufwand lag bei 418 Millionen Euro und damit nur leicht über dem Vorjahreswert sowie etwas über dem erwarteten Niveau. Er beinhaltet wie im Vorjahr deutliche Belastungen aus Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen infolge versicherungstechnischer Effekte. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sowie die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen bewegten sich mit insgesamt 407 Millionen Euro um 31 Millionen Euro über dem Vorjahreswert und deutlich unter dem geplanten Niveau. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist weitgehend auf Preissteigerungen sowie auf Investitionen in unsere Zukunftsprojekte - insbesondere in den Ausbau der Kooperationen mit der Sparkassen-Finanzgruppe und in die Erweiterung digitaler Angebote - zurückzuführen. Das sonstige betriebliche Ergebnis fiel mit einem positiven Beitrag von 29 Millionen Euro um 34 Millionen Euro günstiger aus als im Vorjahr und auch deutlich günstiger als geplant. Im Vorjahresabgleich ergab sich hier in 2023 insbesondere ein Ertrag aus der zinsinduzierten Bewertung der Pensionsrückstellungen, der auf den kräftigen Zinsanstieg zurückzuführen ist. Die Vorsorge im Kreditgeschäft, die in 2023 erstmals seit einigen Jahren wieder deutlichere Zuführungen erforderte, war zwar belastend für unsere Erfolgsrechnung, lag aber noch etwas unter dem ursprünglich erwarteten Niveau. Dabei enthält das Berichtsjahr erneut eine Vorsorge für noch nicht erkennbare Risiken im Kreditgeschäft. Beim Bewertungsergebnis der Wertpapier-Eigenanlagen war wie im Vorjahr eine Belastung zu verzeichnen, die auf zinsbedingte Bewertungseffekte bei den verzinslichen Wertpapieren zurückzuführen ist und dem erwarteten Niveau entspricht. Hier wurde im Vorjahr im Rahmen notwendiger Sicherheitenstellungen im Zusammenhang mit der Teilnahme an den Offenmarktgeschäften der EZB der Bestand an verzinslichen Wertpapieren insbesondere öffentlicher Emittenten ausgeweitet. Insgesamt fällt das Bewertungsergebnis wie geplant deutlich belastender aus als im Vorjahr. Daneben wurde der Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB weiter aufgestockt. Der zu tragende Steueraufwand ist im Berichtsjahr mit 141 Millionen Euro deutlich höher als im Vorjahr. Hier wirkte sich insbesondere ein höheres Ergebnis vor Steuern aus. Daneben bestehen weiter merkliche Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichen Bewertungsvorschriften, wie insbesondere bei den Pensionsrückstellungen. Bis 2023 war das Betriebsergebnis vor Bewertung der wesentlichste finanzielle Leistungsindikator. Dieser Wert lag 2023 deutlich über dem Vorjahresniveau und über dem Planansatz. Ab 2024 ist das "Ergebnis vor Zuführung zu Vorsorgereserven" der wesentlichste finanzielle Leistungsindikator der Hamburger Sparkasse AG. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren verwendet die Hamburger Sparkasse AG zur Messung der Innovationskraft die "Digitalen Mindeststandards" der Sparkassen-Finanzgruppe. Hier liegt sie über dem Mittelwert der Vergleichsgruppe. Zur Messung der Unternehmensführung wird ein Index der "Unternehmensenergie" verwendet, der leicht über dem Vorjahreswert lag. Die Kundenorientierung wird anhand des "Net-Promotor-Scores" gemessen, bei dem die Werte deutlich unter Vorjahresniveau und den Erwartungen lagen. S-Servicepartner Norddeutschland GmbH mit insgesamt günstig verlaufener GeschäftsentwicklungDie Umsatzerlöse der S-Servicepartner Norddeutschland einschließlich der 100-prozentigen Tochtergesellschaft S-Servicepartner Consulting GmbH lagen mit rund 48,3 Millionen Euro unter denen des Vorjahres. In 2023 lag der Fokus unverändert auf der weiteren Optimierung des Leistungsportfolios, insbesondere durch die Umstellung auf weitere standardisierte Prozesse. Durch Einsparungen von Personal- und Sachaufwendungen und höhere Zinserträge konnte ein über der Planung liegendes Jahresergebnis von 2,4 Millionen Euro erreicht werden, das auf Basis des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an die HASPA Finanzholding abgeführt wird. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die S-Servicepartner Norddeutschland bei steigenden Umsätzen einen positiven Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung. Schwierige Marktbedingungen bei ImmobilienaktivitätenDie Immobilienaktivitäten der HASPA-Gruppe standen im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Einfluss stark veränderter Marktbedingungen. Der deutliche Anstieg des Zinsniveaus, hohe Bau- und Energiekosten sowie eine generell wahrnehmbare Unsicherheit prägten den Immobilienmarkt und führten zu Preisrückgängen in allen Immobiliensegmenten, woraus teilweise signifikante Auswirkungen auf die immobilienbezogenen Tochterunternehmen der HASPA-Gruppe resultierten. Marktbedingte deutliche Umsatzrückgänge bei der Grossmann & Berger GmbH führen zu einer signifikanten ErgebnisverschlechterungDie veränderten Marktbedingungen und das damit einhergehende signifikant geringere Transaktionsvolumen waren 2023 bei Grossmann & Berger deutlich zu spüren. Besonders betroffen waren Investment- und Neubaugeschäfte, die zu Jahresbeginn aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen fast vollständig zum Erliegen gekommen sind. Insgesamt erzielte Grossmann & Berger 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 20,6 Millionen Euro, damit rund 37 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag beträgt rund 4,1 Millionen Euro (Vorjahr 4,3 Millionen Euro Jahresüberschuss). Der Umsatz und das Ergebnis lagen damit jeweils deutlich unter Planniveau. Für das kommende Geschäftsjahr wird wieder mit einer Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet. Ergebnisbeitrag aus Vermietung entwickelt sich bei NM Nord-IMMO Management GmbH & Co. KG positiv, Jahresüberschuss dennoch unter Plan und VorjahrNach erfolgreicher Objektveräußerung im Jahr 2022 wurde in 2023 angesichts der allgemeinen Marktlage kein Objektverkauf durchgeführt. Bedingt durch positive Ergebnisbeiträge aus der Vermietung erzielte die NM Nord-IMMO einen Jahresüberschuss in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung einen Jahresüberschuss auf leicht steigendem Niveau. NM Nord-IMMO Erste Immobilien GmbH mit Jahresergebnis auf dem Niveau des VorjahresDie Nord-IMMO Erste hat im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau in Höhe von 0,8 Millionen Euro erzielt und liegt damit unter den Erwartungen. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet die Geschäftsführung mit einem leichten Ergebnisrückgang, der im Zusammenhang mit der Umsetzung von Instandhaltungsmaßnahmen steht. Wohnungsunternehmen Fiefstücken GmbH mit Jahresergebnis über dem geplanten NiveauIm Geschäftsjahr 2023 erzielte das Wohnungsunternehmen Fiefstücken ein über dem Plan und Vorjahr liegendes Jahresergebnis in Höhe von 2,6 Millionen Euro. Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung - insbesondere aufgrund von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung des Bestandes - einen Jahresüberschuss auf niedrigerem Niveau. Jahresergebnis der HASPA Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH geprägt durch marktbedingte Wertberichtigungen auf einzelne BestandsprojekteNach Unternehmensgründung im Jahr 2017 erreichte die HASPA PeB im Jahr 2021 die Gewinnzone und erzielte auch im Jahr 2022 ein positives Jahresergebnis. Im Jahr 2023 führten die Marktveränderungen zu einer verstärkten Investitionszurückhaltung bei Immobilienprojektentwicklungen. Auch die Ertragskraft laufender Projekte der HASPA PeB wurde durch niedriger erwartete Verkaufspreise und gestiegene Finanzierungs- und Baukosten belastet, was bei ausgewählten Projekten Wertberichtigungen erforderte. Unter Berücksichtigung dieser Bewertungseffekte ergibt sich für die HASPA PeB im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -8,2 Millionen Euro. Auch für das Jahr 2024 geht die Geschäftsführung von einem Jahresfehlbetrag aus, wenngleich dieser auf einem deutlich niedrigeren Niveau erwartet wird. RisikoberichtRisikomanagementziele und OrganisationDas verantwortungsbewusste Eingehen von mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken ist integraler Bestandteil der Marktaktivitäten der HASPA-Gruppe. Das Risikomanagement wird zum einen durch das konzernweite, differenzierte Beteiligungsmanagement der HASPA Finanzholding realisiert. In einer betriebswirtschaftlichen Orientierung steht hierbei insbesondere das frühzeitige Erkennen von Chancen und Risiken im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung einzelner Beteiligungsunternehmen im Vordergrund, wobei sich die konkrete Ausgestaltung unter anderem nach der jeweiligen Bedeutung für die Gruppe richtet. Zum anderen wird das konzernweite Beteiligungsmanagement um das Risikomanagement im aufsichtsrechtlichen Sinne ergänzt, das sich insbesondere an den regulatorischen Anforderungen orientiert. Dazu gehört eine auf der Geschäftsstrategie aufbauende Risikostrategie für die HASPA-Gruppe, die im Kern ein hanseatisch konservatives Risikoverständnis dokumentiert. Im Vordergrund steht hierbei die Sicherung des langfristigen Erhalts der Sparkassenidee durch die HASPA Finanzholding. Strategisches Ziel der Risikosteuerung ist es, die ökonomische Risikotragfähigkeit der betriebenen Geschäfte langfristig abzusichern, die gruppenbezogenen aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen zu erfüllen und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Die Risikostrategie der HASPA Finanzholding bildet das Kernelement der Leitlinien zur Risikobereitschaft (Risk Appetite Framework) für das Risikomanagement auf Gruppenebene. Der hierin dargelegte Risikoappetit der HASPA-Gruppe wird quartalsweise - bzw. bei besonderen Ereignissen auch anlassbezogen oder in einem engeren Turnus - im Rahmen der Risikoberichterstattung im Vorstand und in den Aufsichtsgremien den jeweils aktuellen Risikoausprägungen gegenübergestellt. Die Ergebnisse werden in aggregierter Weise im Risiko-Dashboard der HASPA Finanzholding abgebildet. Verantwortlich für das gruppenweite Risikomanagement ist der Vorstand der HASPA Finanzholding. Dieser hat die organisatorischen Rahmenbedingungen für das Risikomanagement festgelegt. Die aufsichtsrechtliche Gruppenrisikomanagement-Funktion wird im Unternehmensbereich Risikomanagement wahrgenommen, wobei gruppenangehörige Unternehmen operativ unterstützend tätig sind. Der Leiter Risikomanagement nimmt die RisikocontrollingAufgaben in exklusiver Weise wahr; die Mitarbeiter des Unternehmensbereichs Risikomanagement haben alle notwendigen Befugnisse und einen uneingeschränkten Zugang zu allen Informationen, die für die Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich sind. Der im Unternehmensbereich Risikomanagement erstellte Bericht zur Ertrags- und Risikolage wird quartalsweise dem Vorstand und den Aufsichtsgremien vorgelegt. Der Bericht beinhaltet insbesondere als zusammenfassende Übersicht das Risiko-Dashboard, die Erfolgsvorschau und die Vorschau der Beteiligungserträge der HASPA Finanzholding für das aktuelle Geschäftsjahr sowie die dem Risikomanagement auf Gruppenebene zugrundeliegenden Risikokennzahlen. Eine Erörterung der Ertrags- und Risikolage mit dem Vorstand erfolgt quartalsweise im Rahmen von dessen Sitzungen. Zwischen den Quartalsberichten wird der Vorstand bei wesentlichen Ereignissen ad hoc informiert. Die Berichterstattung an den Vorstand dient gleichzeitig als Basis für die regelmäßige bzw. anlassbezogene Information von Risikoausschuss und Verwaltungsrat. Die vollständig personenidentische Besetzung im Vorstand von HASPA Finanzholding und Hamburger Sparkasse AG - als mit Abstand bedeutendster Beteiligung und wesentlicher Geschäftsaktivität der Gruppe - bildet zusammen mit der personenidentischen Besetzung der Leitungsfunktion im Risikomanagement der beiden Unternehmen sowie bei der Abteilungsleitung des Strategischen Risikomanagements die Grundlage für ein integriertes und ganzheitliches System zur Risikosteuerung. Durch die Integration der Risikomanagement-Bereiche von HASPA Finanzholding und Hamburger Sparkasse AG liegen risikorelevante Informationen zeitgleich im gruppenweiten Risikomanagement der HASPA Finanzholding und dem institutsbezogenen Risikomanagement der Hamburger Sparkasse AG vor. Die unmittelbare Konsistenz bei den übergreifenden Prozessen des gruppenbezogenen und des institutsbezogenen Risikomanagements (insbesondere Risikostrategie, Risikotragfähigkeitsrechnung, Kapitalplanung, Stresstests, Risikohandbuch, Berichtswesen), die der Abteilung Strategisches Risikomanagement zugeordnet sind, wird durch die einheitliche Bearbeitung sichergestellt. Die konkrete Ausgestaltung des Risikomanagements in den Gruppenunternehmen richtet sich nach Art, Umfang und Komplexität ihrer jeweiligen Geschäftstätigkeit sowie etwaigen spezialgesetzlichen Anforderungen. Die Steuerung einzelner Risikoarten in Form einer aktiven Risikonahme bzw. -reduktion erfolgt in den Unternehmen der HASPA-Gruppe - einschließlich der HASPA Finanzholding selbst - unter Beachtung der gruppenweiten Risikostrategie sowie des Limitsystems. Gleichzeitig erfolgt auch auf Ebene der Gruppenunternehmen eine Identifizierung und Nutzung von Chancen hinsichtlich der Entwicklung der geschäftlichen Aktivitäten. Die Hamburger Sparkasse AG analysiert Entwicklungschancen regelmäßig auch im Rahmen der Strategieprozesse. Die Fortentwicklung der bankspezifischen Produkte sowie das Vertriebsmanagement werden ebenfalls von der Hamburger Sparkasse AG verantwortet. Zudem werden Chancen im Hinblick auf eine Ertragsoptimierung bei der Allokation der Kapitalanlagen berücksichtigt. Auch bei den weiteren Gesellschaften der HASPA-Gruppe obliegt die Identifizierung und Umsetzung geschäftlicher Chancen zunächst den Beteiligungsunternehmen, wobei stets der insbesondere durch die Geschäfts- und die Risikostrategie der HASPA Finanzholding auf Gruppenebene bestehende strategische Rahmen zu berücksichtigen ist. Begleitet und ergänzt wird dieses Chancenmanagement durch das konzernweite Beteiligungsmanagement der HASPA Finanzholding gemäß dem jeweils verfolgten Steuerungskonzept. Die Konzernrevision ist Teil des vom Vorstand der HASPA Finanzholding eingerichteten Risikomanagements der HASPA-Gruppe. Sie nimmt ihre Aufgaben im Auftrag des Vorstands selbstständig und unabhängig wahr und beurteilt die Wirksamkeit des gruppenweiten Risikomanagements und des internen Kontrollsystems sowie die Ordnungsmäßigkeit der Prozesse und Aktivitäten auf Basis einer risikoorientierten Prüfungsplanung. Darüber hinaus berichtet die Konzernrevision dem Vorstand über die Prüfungsergebnisse der internen Revisionen der wesentlichen Gruppenunternehmen. Konzernweites BeteiligungsmanagementIn der HASPA Finanzholding erfolgt eine Betrachtung von Chancen und Risiken mithilfe des konzernweiten Beteiligungsmanagements auf der Grundlage vereinheitlichter Planungs-, Berichts- und Steuerungsprozesse. Neben den gruppenübergreifenden Prozessen richtet sich auf Ebene der Einzelgesellschaften die konkrete Ausgestaltung ihrer Betreuung im Beteiligungsmanagement nach ihrer Bedeutung für die Gruppe und der jeweiligen Situation der Einzelgesellschaft (Handlungsmöglichkeiten oder -bedarf unter Berücksichtigung der Auswirkungen und Relevanz für den Erfolg der Gruppe). Als mit Abstand bedeutendste Beteiligung und wesentliche Geschäftsaktivität der Gruppe wird die Hamburger Sparkasse AG unmittelbar durch Doppelmandate im Vorstand der HASPA Finanzholding und der Hamburger Sparkasse gesteuert. Unterstützt wird dies durch die personenidentische Besetzung von strategischen Schlüsselpositionen auf Ebene der HASPA Finanzholding und der Hamburger Sparkasse AG. Zusätzlich bestehen hier auch in den jeweiligen Aufsichtsgremien Doppelmandate, die für eine enge Begleitung und Vernetzung sorgen. Gesellschaften mit im Vergleich dazu geringerer Relevanz bzw. aktuell begrenzten Handlungsmöglichkeiten oder -bedarf werden mit klassischen Instrumenten, insbesondere durch Vorbereitung der Mandatsträger in den jeweiligen Aufsichtsgremien durch das Beteiligungs- und Risikomanagement und übergreifende Standardprozesse, begleitet. Soweit bei Beteiligungsunternehmen ein intensiverer Begleitungsbedarf ersichtlich wird, kann eine bedarfsorientierte Anpassung beziehungsweise Intensivierung der Instrumente erfolgen. Die Geschäftsstrategie und die Risikostrategie der HASPA Finanzholding bilden den Rahmen für die Geschäftsaktivitäten in den jeweiligen Gruppenunternehmen. Eine weitere Operationalisierung erfolgt insbesondere in den Strategien der Gruppenunternehmen. Der regelmäßige Berichtsprozess im Rahmen des Beteiligungsmanagements der HASPA Finanzholding besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten. Zunächst werden in einem jährlichen Prozess durch das Management des jeweiligen Beteiligungsunternehmens unter Berücksichtigung der strategischen Unternehmensziele operationalisierende Budget- und Mittelfristplanungen abgeleitet. Dies geschieht unter Einbindung des Aufsichtsorgans sowie bedarfsgerechter Unterstützung durch das Beteiligungsmanagement. Auf dieser Basis werden von den Beteiligungsunternehmen in einer quartalsweisen Betrachtung die laufenden Berichtszahlen den Plan- bzw. letzten Vorschau-Zahlen gegenübergestellt und ggf. Steuerungsmaßnahmen entwickelt. Die quartalsweisen Betrachtungen fließen in die Erfolgsvorschau der HASPA Finanzholding ein, die das Geschäftsjahresergebnis prognostiziert und darüber hinaus gegen Jahresende in eine mehrjährige Planung mündet. Sowohl die quartalsweisen Erfolgsvorschauen wie auch die (Mittelfrist-)Planungen gibt der Vorstand regelmäßig den Ausschüssen des Verwaltungsrats und dem Gesamtgremium zur Kenntnis. Ergänzend zu der regelmäßigen Berichterstattung unterliegen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung hinsichtlich der Beteiligungsunternehmen einer Ad-hoc-Berichterstattung. Im Rahmen des Berichtsprozesses sollen möglichst frühzeitige und systematische Erkenntnisse zur Ergebnislage und zu etwaigen Fehlentwicklungen generiert werden, die die Basis für die Erörterung zwischen der HASPA Finanzholding und den Beteiligungsunternehmen bilden können. Risikomessung und -steuerung: RisikotragfähigkeitskonzeptDie in das laufende Risikomanagement im aufsichtsrechtlichen Sinne einzubeziehenden Unternehmen der HASPA-Gruppe (Risikomanagementgruppe) werden regelmäßig mithilfe quantitativer und qualitativer Kriterien bestimmt. In diesem Rahmen werden die auf Basis der strategischen Ausrichtung der HASPA-Gruppe eingegangenen und über eine jährliche bzw. anlassbezogene Risikoinventur identifizierten wesentlichen Risiken einbezogen und regelmäßig überwacht. Das Risikotragfähigkeitskonzept (Internal Capital Adequacy Assessment Process, ICAAP) der HASPA-Gruppe besteht aus einer normativen Perspektive und einer ökonomischen Perspektive. Die normative Perspektive des ICAAP zielt auf die laufende Einhaltung relevanter regulatorischer und aufsichtlicher Anforderungen ab und wird im Kern durch den Kapitalplanungsprozess sowie die Kernrisikoindikatoren umgesetzt. Die ökonomische Perspektive basiert auf der barwertigen Risikotragfähigkeitsrechnung, die einem Risikobetrachtungshorizont von einem Jahr unterliegt. Die Risikotragfähigkeitsrechnung umfasst die Adressenausfall-, Beteiligungs-, Marktpreis-, Zins- und operationellen Risiken. Das Liquiditätsrisiko wurde im Rahmen der Risikoinventur ebenfalls als wesentlich identifiziert. Während das Refinanzierungsrisiko in der Risikotragfähigkeitsrechnung berücksichtigt wird, kann das Zahlungsunfähigkeitsrisiko aufgrund seiner Eigenart nicht sinnvoll durch zusätzliches Risikodeckungspotenzial begrenzt werden, sondern ist mit Blick auf die vorhandenen Liquiditätspuffer zu beurteilen. Dieses Risiko wird daher im Rahmen der weiteren Risikosteuerung und -überwachung berücksichtigt. Die Befassung mit dem Geschäftsrisiko der HASPA-Gruppe erfolgt im Rahmen des Risikomanagements auf Basis von Risikoindikatoren, die mithilfe von Schwellenwerten bzw. spezifischen Benchmarks beurteilt werden. Daneben ist die Steuerung des Geschäftsrisikos weiterhin in der regelmäßigen Erörterung der Ertragslage verankert. Eine Quantifizierung des Geschäftsrisikos für Zwecke der Risikotragfähigkeitsrechnung erfolgt derzeit nicht, insbesondere da in einer konservativen Betrachtungsweise grundsätzlich keine Plangewinne im Risikodeckungspotenzial angesetzt werden. Die wesentlichen Risiken und das Deckungspotenzial werden in einer monatlichen Risikotragfähigkeitsrechnung einander gegenübergestellt. Dadurch wird sichergestellt, dass alle wesentlichen Risiken durch das zur Deckung potenzieller Verluste verfügbare Kapital laufend abgedeckt sind. Das ökonomische Risikodeckungspotenzial der HASPA-Gruppe besteht im Wesentlichen aus der Sicherheitsrücklage der HASPA Finanzholding, den Reserven nach § 340f und § 340g HGB, den Gewinnrücklagen, den stillen Reserven des Zinsbuchs nach Risiko- und Verwaltungskosten der Hamburger Sparkasse AG sowie den stillen Reserven der Wertpapiere. Stille Lasten aus Pensionsrückstellungen als Differenz aus dem Bilanzwert und der ökonomischen Bewertung zum aktuellen Zinsniveau werden - sofern vorhanden - ebenfalls berücksichtigt. Soweit möglich erfolgt die Risikomessung mit geeigneten Value-at-Risk-Modellen (VaR). Hierbei wird ein einheitliches Konfidenzniveau von 99,9 Prozent und eine Haltedauer von einem Jahr zugrunde gelegt. Bei der Aggregation der Risiken der HASPA-Gruppe werden keine risikoreduzierenden Wechselwirkungen zwischen den Risikoarten und zwischen den Risikopositionen der Gruppenunternehmen unterstellt, d. h. es wird ein konservativer Ansatz gewählt. Der Vorstand der HASPA Finanzholding legt mindestens einmal jährlich oder anlassbezogen unter Berücksichtigung des Gesamtrisikoprofils und des zur Verfügung stehenden Risikodeckungspotenzials ein Gesamtrisikolimit für die Gruppe fest. Die Disposition des Risikodeckungspotenzials wird dabei unter Berücksichtigung von Managementpuffern bzw. Schwellenwerten vorgenommen. Auf Basis des festgelegten Gesamtrisikolimits der Gruppe und der Erfordernisse des jeweiligen Geschäftsbetriebs, der vorliegenden Geschäftsplanungen sowie der identifizierten wesentlichen Risiken werden Risikolimite für die einzelnen Unternehmen der Risikomanagementgruppe abgeleitet. Zur Überwachung der Limite wird ein Ampelsystem eingesetzt, das beim Überschreiten von bestimmten Schwellenwerten eine Ad-hoc-Berichterstattung an den Vorstand sowie grundsätzlich eine Befassung mit möglichen Steuerungsmaßnahmen auslöst. Das Limitsystem im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung stellt eine Ausprägung des Risikoappetits der HASPA-Gruppe dar. Zur dauerhaften Sicherstellung der Risikotragfähigkeit der HASPA-Gruppe soll zusätzlich zur Einhaltung des Gesamtrisikolimits sowie der unternehmensbezogenen Risikolimite freies Risikodeckungspotenzial in angemessener Höhe vorgehalten werden. Dies dient als strategischer Sicherheitspuffer für den Erhalt der langfristigen Unabhängigkeit der HASPA-Gruppe. Im Fall eines außergewöhnlichen Risikoeintritts ist hierdurch die Handlungsfähigkeit der Gruppe gewahrt und sichergestellt, dass weiterhin Geschäfts- und Wachstumspotenziale genutzt werden können. Die auf monatlicher Basis vorgenommene Risikotragfähigkeitsrechnung zeigte per 31. Dezember 2023 eine Limitauslastung von 69,1 Prozent (Vorjahr 66,5 Prozent). Die Verteilung der Limitauslastung auf die Risikoarten stellte sich dabei wie folgt dar:
Kernelement der normativen Perspektive des Risikotragfähigkeitskonzepts ist der Kapitalplanungsprozess, der auf jährlicher Basis durchgeführt wird. Das Ziel hierbei ist die frühzeitige Identifizierung eines etwaigen mittel- bzw. langfristigen regulatorischen Kapitalengpasses der HASPA-Gruppe auch unter Berücksichtigung adverser Entwicklungen. Daneben wird auch die Einhaltung regulatorischer und interner Schwellen für weitere Kennziffern betrachtet (insbesondere LCR, NSFR, Leverage Ratio, Risikotragfähigkeitsrechnung, Großkreditgrenzen). Weitere Elemente der normativen Perspektive betreffen bestehende Schwellenwerte für wesentliche regulatorische Kennziffern (Gesamt- und harte Kernkapitalquote, Leverage Ratio, LCR, NSFR), die auch Gegenstand der regelmäßigen Risikoberichterstattung sind. Aktuelle Entwicklungen zur finanzwirtschaftlichen Lage in der HASPA-Gruppe sind zudem über die Erfolgsvorschau erkennbar. Die hier im Fokus stehenden Vorschaugrößen zur Gewinn- und Verlustrechnung sind mit Blick auf die Ergebnisthesaurierungen der HASPA-Gruppe auch für die Entwicklung der Kapitalquoten von Bedeutung. Bei wesentlichen Planabweichungen findet eine Würdigung durch das Risikomanagement statt. Hierdurch erfolgt auch unterjährig eine fortlaufende Befassung mit der Validität der Kapitalplanung. Daneben ist für die Hamburger Sparkasse AG als mit Abstand größtes Unternehmen der Gruppe ein unterjähriger Vorschauprozess für die Kapitalquoten und Liquiditätskennziffern implementiert. Über das gruppenweite Risikotragfähigkeitskonzept hinaus werden Kernrisikoindikatoren und entsprechende Risikotoleranzen als weitere Ausprägung des Risikoappetits der HASPA-Gruppe für die Ertragslage, die Kapitalausstattung, das DSGV-Risikomonitoring sowie Liquiditäts-, Adressenausfall-, Zins- und operationelle Risiken definiert. Zudem werden nichtfinanzielle Kernrisikoindikatoren festgelegt. Die Überwachung der Kernrisikoindikatoren und der weiteren Risikoindikatoren erfolgt grundsätzlich in einem quartalsweisen Turnus. Bei einer Überschreitung der Risikotoleranzen erfolgt eine Information des Vorstands, der über die Einleitung von möglichen Steuerungsmaßnahmen entscheidet. Die festgelegten Risikotoleranzen wurden bislang nur in Einzelfällen überschritten. Die Sachverhalte wurden jeweils analysiert und mit dem Vorstand erörtert. Eine wesentliche Beeinträchtigung der Risikolage auf Gruppenebene lag grundsätzlich nicht vor. Auch unter Berücksichtigung der schwächelnden Weltwirtschaft und des andauernden Ukraine-Kriegs bewegen sich die Kapitalquoten der HASPA-Gruppe aufgrund des hohen nominellen Kapitalbestands weiter auf einem soliden Niveau. Wesentliche Schwankungen der Kennziffern im weiteren Jahresverlauf werden nach den aktuellen Prognosen nicht erwartet, wobei Unwägbarkeiten insbesondere hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung verbleiben. Die Indikatoren zur Kreditqualität (NPL-Ratio) liegen aktuell auf einem im europäischen und deutschen Quervergleich günstigen Niveau. Die konjunkturelle Abkühlung und der Ukraine-Krieg haben sich hier im Geschäftsjahr 2023 nicht nennenswert ausgewirkt. Um die Unsicherheiten in der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung angemessen zu berücksichtigen, wurde gleichwohl ein spezifischer Anpassungsbetrag entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes im Sinne der kaufmännischen Vorsicht bei der Bemessung der Pauschalwertberichtigungen der Hamburger Sparkasse angesetzt. Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Sanierungsplanung der HASPA-Gruppe wurde ein zusätzlicher Kernrisikoindikator mit einer Frühwarnschwelle definiert. Die Ermittlung der Indikatorenausprägungen erfolgt ebenfalls grundsätzlich in einem quartalsweisen Turnus, sofern nicht bei regulatorischen Kennziffern ein kürzerer Turnus vorgeschrieben ist. Bei einer Überschreitung der festgelegten Schwellen erfolgt eine Ad-hoc-Berichterstattung an den Vorstand, der über einen etwaigen Wechsel in die Frühwarn- bzw. Sanierungsphase gemäß Sanierungsplan sowie die ggf. erforderliche Einleitung von Handlungsoptionen entscheidet. Ein entsprechender Phasenwechsel war in 2023 nicht erforderlich. Fortlaufende Befassung zur Integration von Klima- und Umweltrisiken in das RisikomanagementDie Bankenaufsicht definiert Nachhaltigkeitsrisiken als Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (englisch Environmental, Social, Governance; ESG), deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation haben können. Das Risikomanagement der HASPA-Gruppe ist in Anlehnung an den entsprechenden Leitfaden der EZB zunächst in erster Linie an der Erfassung und Steuerung von Klima- und Umweltrisiken ausgerichtet. Weitere Nachhaltigkeitsrisiken (Sozial- und Governance-Risiken) fließen an ausgewählten Stellen (zum Beispiel im Rahmen der nachfolgenden Betrachtung des S-ESG-Scores) ebenfalls in das Risikomanagement ein. Im Bereich Klima- und Umweltrisiken werden insbesondere die beiden Risikotreiber physisches Risiko und transitorisches Risiko betrachtet. Während das physische Risiko akute Ereignisse und dauerhafte (chronische) Auswirkungen (z. B. extreme Wetterereignisse, schrittweise Klimaveränderungen, Umweltzerstörung) beschreibt, resultiert das transitorische Risiko aus dem Wandel der Wirtschaft, wenn bestimmte Geschäftsmodelle nicht mehr tragbar oder aufgrund der Gesetzeslage nicht mehr erlaubt sind (Anpassungsprozesse an kohlenstoffärmere und nachhaltigere Wirtschaft). Zusätzlich werden weitere Umweltrisiken betrachtet. Die HASPA-Gruppe ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit grundsätzlich auch Klima- und Umweltrisiken ausgesetzt mit den beiden Risikotreibern physisches Risiko und Transitionsrisiko. Diese Risikotreiber wirken in erster Linie auf die bestehenden Risikoarten und -kategorien und werden als potenziell relevant eingestuft. Die tatsächliche Relevanz und die Wesentlichkeit werden jährlich im Rahmen der Risikoinventur genauer untersucht. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass der Planungshorizont bei den Banken üblicherweise kürzer ist als der Zeitraum, in dem die Folgen des Klimawandels Sicherheitenwerte wesentlich beeinflussen dürften. Deshalb verfolgt die HASPA-Gruppe einen zukunftsgerichteten Ansatz beim Management von Klima- und Umweltrisiken und bezieht längere Zeithorizonte als gewöhnlich in ihre Überlegungen ein. Zum einen werden Klima- und Umweltrisiken, die im kurzen und mittleren Zeithorizont schlagend werden könnten und somit für die normative und die ökonomische Perspektive Relevanz besitzen, betrachtet. Das betrifft im Wesentlichen akute physische Risiken und transitorische Risiken. Diese Perspektive wird als operative Nachhaltigkeitsrisikoinventur bezeichnet (Zeitraum bis 5 Jahre). Für eine angemessene Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsrisiken wird jedoch die Betrachtung eines längeren (strategischen) Horizonts als ebenso notwendig erachtet. Damit ist die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken insbesondere in der Risikoinventur auf dem Planungshorizont nicht mehr ausreichend und eine zusätzliche Befassung auf dem strategischen Horizont notwendig. Somit wird auch die strategische, langfristige Perspektive (bis zum Jahr 2050) in der sogenannten strategischen Risikoinventur zu Klima- und Umweltrisiken der Hamburger Sparkasse AG betrachtet. Es wurden Vorgaben zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken im Kreditgeschäft, der Eigenanlage sowie der Anlageberatung bei der Hamburger Sparkasse definiert. Diese sind auf der Homepage der Hamburger Sparkasse AG offengelegt. Im Hinblick auf das Kreditgeschäft bestehen branchenspezifische Ausschlüsse bei Neugeschäften im Zusammenhang mit gewerblichen Kreditanfragen. Zudem erfolgt hier die Identifizierung von Kreditnehmern mit direkt oder indirekt erhöhten Risiken in Verbindung mit ESG-Faktoren durch die Ermittlung eines kundenspezifischen ESG- bzw. E-Scores bzw. die Auswertung der Branchenzugehörigkeit. Für Branchen, deren ESG-Scoring auf eine erhöhte Risikolage diesbezüglich hindeuten, werden zusätzliche Analysen auf Einzelkreditnehmerebene durchgeführt. Für die Eigenanlage der Haspa AG bestehen ebenfalls branchenspezifische Ausschlüsse und es wurde ein externes Mindest-ESG-Rating festgelegt. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken bei der Anlageberatung erfolgt in erster Linie über die Auswahl der Finanzinstrumente, die Kunden empfohlen werden. Zudem werden mit Blick auf den eigenen Geschäftsbetrieb kontinuierlich Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Umweltleistung forciert. Die bisherigen Analysen zu Klima- und Umweltrisiken in der HASPA haben aktuell keine Positionen ergeben, die zu einer wesentlichen Verschlechterung der Risikolage der HASPA führen. Lediglich hinsichtlich transitorischer Risiken in Bezug auf Immobilien gilt es die aktuellen Gesetzesinitiativen im Blick zu behalten, um auch zukünftig keine nicht erfassten transitorischen Risiken im Portfolio zu haben. Im Jahr 2023 wurden umweltbezogene Kernrisikoindikatoren mit Fokus auf das größte Gruppenunternehmen Haspa AG in dem regelmäßigen Risikoreporting etabliert, um die Entwicklung und die Bedeutung von Klima- und Umweltrisiken fortlaufend beobachten und bewerten zu können. Zudem wurde ein hausweites Dekarbonisierungsziel beschlossen und auf der Webseite der Haspa AG veröffentlicht. AdressenausfallrisikoDas Adressenausfallrisiko als für Retail-Bankkonzerne traditionell zentrale Risikoart ist auch in der HASPA-Gruppe von wesentlicher Bedeutung. Das Adressenausfallrisiko bezeichnet die Risiken aus Bonitätsveränderungen und dem Ausfall von Geschäftspartnern. Es beinhaltet sowohl Risiken aus dem klassischen Kreditgeschäft (Kreditrisiko) als auch aus der Geld- und Kapitalanlage (Kontrahenten- und Emittentenrisiken). Dabei setzt sich der mögliche Verlust aus zwei Komponenten zusammen: dem erwarteten und dem unerwarteten Verlust aus mit Adressenausfallrisiken behafteten Positionen. Der erwartete Verlust ergibt sich aus der Bonitätsstruktur des risikobehafteten Portfolios und wird über Ratings und Ausfallwahrscheinlichkeiten berechnet. Er spiegelt die im langfristigen Mittel jährlich zu erwartenden Abschreibungen und Wertberichtigungen wider. Dieser Verlusterwartung wird im Rahmen der Konditionengestaltung im Kreditgeschäft sowie der Risikovorsorge Rechnung getragen, so dass sich für das barwertige Gesamtrisiko der HASPA-Gruppe keine weitere Berücksichtigung ergibt. Der unerwartete Verlust stellt das Adressenausfallrisiko im engeren Sinne dar und wird als Credit-Value-at-Risk im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung der HASPA-Gruppe quantifiziert. Der Credit-Value-at-Risk ist das Ergebnis aus der Simulation im Kreditportfoliomodell zum 99,9-Prozent-Konfidenzniveau. Die Simulation erfolgt mithilfe der Anwendung Credit Portfolio View der Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH. Die Simulationen beziehen sich jeweils auf die Gesamtportfolios der relevanten Unternehmen der Risikomanagementgruppe mit einem Risikohorizont von einem Jahr. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 betrug das Risikopotenzial in Summe 520,4 Millionen Euro (Vorjahr 505,3 Millionen Euro). Der gestiegene Risikoausweis gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus Ratingverschlechterungen. Der wesentliche Teil des Adressenausfallrisikos entfällt auf die Hamburger Sparkasse AG. Das Adressenausfallrisiko ist hier gekennzeichnet durch das Kreditgeschäft mit privaten Kunden, Firmen-, Unternehmens- und Immobilienkunden. Das Kundenkreditportfolio ist weiterhin breit gestreut und in großen Teilen grundpfandrechtlich besichert. Die Kreditrisikonahme im Kundengeschäft erfolgt innerhalb des Geschäftsgebiets der HASPA-Gruppe mit Schwerpunkt auf der Metropolregion Hamburg. Die hieraus entstehende regionale Risikokonzentration wird bewusst eingegangen und steht im Einklang mit der Geschäfts- und Risikostrategie der HASPA-Gruppe sowie den Satzungen der Unternehmen der Risikomanagementgruppe. Nicht zuletzt aufgrund des hohen Bestands an grundpfandrechtlich besicherten Krediten bei der Hamburger Sparkasse besteht zudem eine Risikokonzentration bei immobilienbezogenen Geschäften. Auch hier profitiert die HASPA-Gruppe von Informationsvorteilen aufgrund der lokalen Marktkenntnis und geht die Risikokonzentration bewusst ein. Zur Bonitätsbeurteilung der einzelnen Kreditengagements werden in der HASPA-Gruppe die gemeinsam in der Sparkassen-Finanzgruppe entwickelten Ratingverfahren genutzt. Die Bildung von Risikovorsorge erfolgt in der Hamburger Sparkasse nach jeweils festgelegten Kriterien. Insgesamt sind die Kreditrisiken über eine angemessene Risikovorsorge abgedeckt. Den Emittenten- und Kontrahentenausfallrisiken in den Wertpapieranlagen und im Bankenhandel der Hamburger Sparkasse AG wird durch eine grundsätzliche Beschränkung auf Handelspartner erstklassiger Bonität sowie durch ein breit diversifiziertes Portfolio und ein dezidiertes Limitsystem begegnet. Durch den hohen Bestand der Besicherung im Derivategeschäft wird das Ausfallrisiko zusätzlich begrenzt. Die HASPA Finanzholding hält ihre freie Liquidität bei der Hamburger Sparkasse AG. Mit Blick auf die Länderrisiken liegen die Bruttoforderungen der Hamburger Sparkasse AG aufgrund der regionalen Ausrichtung als Retailbank grundsätzlich in Deutschland. Daneben bestehen in einem überschaubaren Rahmen Anlagen außerhalb Deutschlands, die überwiegend in europäischen Wertpapieren erfolgen. Die HASPA Finanzholding hält im Rahmen ihrer Finanzanlagen in einem indexorientierten Ansatz auch Positionen mit Schwerpunkten in Europa sowie den USA. BeteiligungsrisikoAufgrund von Rolle und Funktion der HASPA Finanzholding sowie der damit verbundenen besonderen Bedeutung des Beteiligungsrisikos für das Risikomanagement der HASPA-Gruppe wird diese Risikoart als wesentliches Risiko im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung separat betrachtet. Unter dem Beteiligungsrisiko wird das Risiko eines bilanziellen Verlustes aufgrund negativer Wertentwicklung im Beteiligungsportfolio der HASPA-Gruppe verstanden. Der Begriff Beteiligungen umfasst dabei sowohl offene als auch stille Beteiligungen sowie die Investitionen in erneuerbare Energien. Darüber hinaus werden durch die HASPA Finanzholding in Einzelfällen gewährte Darlehen, die eher Beteiligungscharakter aufweisen bzw. in engem Zusammenhang mit Beteiligungen stehen, dem Beteiligungsrisiko zugeordnet. Die Quantifizierung des Beteiligungsrisikos im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung erfolgt durch die Anwendung eines IRB-Ansatzes (Internal Ratings-Based Approach) in Anlehnung an die aufsichtsrechtlichen Vorgaben der CRR und ergänzend unter Berücksichtigung von Granularitätsanpassungen. Das Risikopotenzial zum 31. Dezember 2023 betrug 305,1 Millionen Euro (Vorjahr 163,4 Millionen Euro). Der Anstieg im Risikoausweis resultiert im Wesentlichen aus Anpassungen der Risikomanagementgruppe sowie erhöhten Buchwerten nach der Zuschreibung von Beteiligungen. MarktpreisrisikoDas Marktpreisrisiko umfasst die Gefahr von Verlusten durch die Veränderung von Marktpreisen wie beispielsweise Zinssätzen, Spreads, Aktien- sowie Devisenkursen und schließt auch die Veränderungen von Immobilienpreisen mit ein. Der bei der Hamburger Sparkasse zur Bündelung der strategischen Kapitalanlage im Jahr 2019 neu aufgesetzte Spezialfonds wurde sukzessive weiter ausgebaut. Hierzu wurde vor allem weiter in europäische Aktien investiert. Zur jederzeitigen Sicherstellung der Liquidität werden weiterhin Wertpapiere bester Bonität in der Direktanlage gehalten. Diese Bestände wurden im zurückliegenden Jahr ebenfalls weiter erhöht. Darüber hinaus besteht ein Spezialfonds mit hochliquiden Anleihen (HQLA). Die nicht der kurzfristigen Liquiditätshaltung dienenden Kapitalanlagen der HASPA Finanzholding erfolgen mit Blick auf die Anlagerendite in einem längerfristig orientierten Spezialfonds, der indexorientierte Teil-Portfolios mit Aktien und Rententiteln enthält. Die Quantifizierung des Marktpreisrisikos für die Kapitalanlagen der HASPA-Gruppe erfolgt über eine historische Simulation mit einer Bewertung grundsätzlich auf Ebene von Einzeltiteln. Die historischen Korrelationen zwischen den Risikopositionen werden bei der Risikomessung ebenfalls berücksichtigt. Um seltene Risikoausprägungen in den empirischen Verlustverteilungen sinnvoller abzubilden, wird zudem ab dem Konfidenzniveau von 95 Prozent die historische Simulation durch eine generalisierte Pareto-Verteilung abgelöst. Sämtliche relevanten Ausprägungen des Marktpreisrisikos werden berücksichtigt. In Abhängigkeit von der konkreten Allokation der Kapitalanlagen der Gruppenunternehmen beinhaltet das quantifizierte Marktpreisrisiko insbesondere Spreadrisiken aus Anleihen, Aktienrisiken, Immobilienrisiken sowie ggf. Währungsrisiken. Insbesondere Währungsrisiken werden in der HASPA-Gruppe jedoch nur in geringem Maße eingegangen. Der weitestgehend kundeninduzierte Devisenhandel ist grundsätzlich durch geschlossene Währungspositionen geprägt. Immobilienrisiken treten in der HASPA-Gruppe insbesondere im Rahmen der von der Hamburger Sparkasse AG gehaltenen Immobilienspezialfonds sowie den direkt gehaltenen Bestandsimmobilien der Nord-IMMO, der Nord-IMMO Erste sowie dem Wohnungsunternehmen Fiefstücken auf. Die Quantifizierung der Immobilienrisiken für Zwecke der Risikotragfähigkeitsrechnung auf Gruppenebene wird anhand einer Benchmarkzeitreihe vorgenommen. Für die Ermittlung des VaR wird beim Marktpreisrisiko zum Berichtsstichtag ein Konfidenzniveau von 99,9 Prozent und eine Haltedauer von einem Jahr zugrunde gelegt. Das quantifizierte Risikopotenzial lag zum 31. Dezember 2023 bei insgesamt 1.218,0 Millionen Euro (Vorjahr 1.163,6 Millionen Euro). Der Anstieg zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf den Aufbau der Kapitalanlage, insbesondere des Aktienvolumens, und auf höhere Marktwerte zurückzuführen. ZinsrisikoUnter dem Zinsrisiko als Ausprägung des Marktpreisrisikos versteht man das potenzielle Verlustrisiko, welches durch eine Änderung der am Markt geltenden Zinsen bzw. Zinsstrukturkurve entstehen kann. Neben Zinsanpassungs- und Optionsrisiken entstehen Zinsrisiken aus dem Umfang der eingegangenen Fristentransformation im Aktiv- und Passivgeschäft. Auch zur Ermittlung des Zinsrisikos wird die VaR-Methode in Form einer historischen Simulation eingesetzt. Das Risiko wird zum Berichtsstichtag auf einem Konfidenzniveau von 99,9 Prozent und einer Haltedauer von einem Jahr berechnet. Für die Risikoquantifizierung werden sämtliche zinstragenden Aktiv- und Passivgeschäfte bzw. Bilanzpositionen in Cash Flows (Tilgungs- und Zins-Cash Flows inkl. Margen) grundsätzlich gemäß ihrer tatsächlichen Zinsbindung aufgeteilt. Bei variablen Positionen mit unbestimmter Zins- oder Kapitalbindung werden die Cash Flows mittels Ablauffiktionen ermittelt. Darlehen mit Kündigungsrechten gehen in den Cash Flow für Zwecke der VaR-Ermittlung mit den vereinbarten Zinsbindungen ein. Unter Berücksichtigung des kündbaren Darlehensvolumens und der geschätzten Ausübung der Kündigungsrechte wird für die Hamburger Sparkasse AG zudem ein Zahlungsstrom ermittelt, der den zu erwartenden Wegfall von Aktiv-Positionen durch Sondertilgungen abbildet. Der so ermittelte Cash Flow der Gruppenunternehmen bildet die Grundlage für den pro Unternehmen berechneten Value-at-Risk. Die Risikowerte werden anschließend additiv zum Zinsrisiko der HASPA-Gruppe aggregiert. Das potenzielle Risiko betrug zum Jahresende insgesamt 633,4 Millionen Euro (Vorjahr 708,3 Millionen Euro). Der Rückgang zum Vorjahr resultiert insbesondere aus der kürzeren Laufzeit der strategischen Zinsrisikonahme. Operationelles RisikoUnter operationellen Risiken wird die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten, verstanden. Diese Definition schließt Rechtsrisiken ein. Die Quantifizierung des operationellen Risikos in der Risikotragfähigkeitsrechnung erfolgt anhand eines Indikators, der sich an den Bruttoerträgen der einzelnen Gruppenunternehmen orientiert (aufsichtlicher Basisindikatoransatz). Zum 31. Dezember 2023 betrug der entsprechend ermittelte Risikowert 166,0 Millionen Euro (Vorjahr 167,3 Millionen Euro). Darüber hinaus werden Schadensfälle, die aus operationellen Risiken resultieren, in der HASPA-Gruppe zentral in einer Schadensfalldatenbank erfasst und regelmäßig ausgewertet. Ergänzt wird die Erfassung operationeller Risiken zudem um die jährliche Selbsteinschätzung der Gruppenunternehmen zu verschiedenen Kategorien des operationellen Risikos. Zur Vermeidung bzw. Verringerung von operationellen Risiken besteht auf Ebene der einzelnen Unternehmen der HASPA-Gruppe eine Vielzahl von Maßnahmen. Durch die jeweils implementierten internen Kontrollsysteme soll ein fehlerfreier und reibungsloser Geschäftsablauf sichergestellt werden. Die betrieblichen Abläufe sind in Dienstanweisungen geregelt und werden durch die Interne Revision des jeweiligen Gruppenunternehmens überwacht. Insbesondere in der Hamburger Sparkasse liegen zudem differenzierte Notfallpläne für den IT-Bereich vor. Berechtigungssysteme sowie Kontroll- und Überwachungsprozesse gewährleisten den Schutz vertraulicher Informationen vor unberechtigten Zugriffen. LiquiditätsrisikoLiquiditätsrisiken entstehen, wenn Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht oder nicht in ausreichender Höhe erfüllt werden können (Zahlungsunfähigkeitsrisiko) oder wenn die Liquidität nur zu erhöhten Marktpreisen beschafft werden kann, wodurch sich der Zinsaufwand erhöht (Refinanzierungsrisiko). Die Ausgestaltung des Liquiditätsmanagements in der HASPA-Gruppe berücksichtigt die Struktur der Gruppe und die Dominanz der Hamburger Sparkasse. Die Übertragbarkeit von Geldern zwischen den relevanten Einheiten der HASPA-Gruppe ist durch bestehende Geldhandelslinien und Prozesse gegeben. Aufgrund der besonderen Bedeutung für die Liquiditätslage der Gruppe konzentriert sich die Erfassung der Liquiditätsrisiken im Wesentlichen auf die Hamburger Sparkasse AG. Hierzu werden die Liquiditätsanalysen der Hamburger Sparkasse regelmäßig der HASPA Finanzholding übermittelt und im Risikobericht dargestellt. Außerdem werden in Übereinstimmung mit den Vorgaben der CRR die Liquidity Coverage Ratio (LCR) sowie die Net Stable Funding Ratio (NSFR) regelmäßig auf Gruppenebene ermittelt. Zur Überwachung dieser gruppenbezogenen Kennziffern wurden Schwellenwerte für die entsprechenden Kernrisikoindikatoren definiert. Die Liquiditätslage der HASPA-Gruppe ist vor dem Hintergrund der bestehenden Refinanzierungs- und Anlagestruktur sowie vorhandenen Fundingmöglichkeiten weiterhin geordnet. Neben dem hohen Bestand an Passivmitteln aus dem Kundengeschäft steht der Hamburger Sparkasse AG durch die Schaffung eines Deckungsstocks auch der Pfandbriefmarkt als nachhaltige Liquiditätsquelle zur Verfügung, so dass selbst große Liquiditätsbedarfe gedeckt werden können. Nach den Ergebnissen der Liquiditätsanalysen der Hamburger Sparkasse sowie den aufsichtlichen Liquiditätskennziffern war die Zahlungsfähigkeit der HASPA-Gruppe in 2023 zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die Liquiditätskennziffern liegen oberhalb der Schwellenwerte und signalisieren eine gute Liquiditätsausstattung. Das Refinanzierungsrisiko wird auch im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung berücksichtigt. Dabei wird ein potenzieller barwertiger Refinanzierungsschaden aus etwaigen offenen Refinanzierungspositionen gemessen. Mit Blick auf die gute Liquiditätsausstattung der HASPA-Gruppe beträgt der Risikoausweis derzeit null. StresstestsStresstests sind Methoden, mit denen die Verlustanfälligkeit bezüglich außergewöhnlicher, aber plausibel möglicher Ereignisse überprüft wird. Risikoartenübergreifende Szenariobetrachtungen in der ökonomischen Perspektive des Risikotragfähigkeitskonzepts werden regelmäßig in barwertiger Form vorgenommen. Dabei ist das Szenario eines schweren konjunkturellen Abschwungs im Wesentlichen als historisches Szenario ausgestaltet. Das Szenario eines Immobilienpreiseinbruchs im Geschäftsgebiet adressiert eine wesentliche Risikokonzentration der HASPA-Gruppe und ist als hypothetisches Szenario ausgestaltet. Bei den regelmäßigen risikoartenspezifischen Stresstests werden die für die einzelnen Risikoarten wesentlichen Risikofaktoren in verschiedenen Stufen variiert. Für das Adressenausfallrisiko werden neben konjunkturell bedingt höheren Ausfallraten und Ratingshifts der Wegfall von Diversifikationseffekten zwischen Branchen simuliert. Beim Zinsrisiko werden insbesondere eine parallele Verschiebung sowie weitere hypothetische Veränderungen der Zinsstrukturkurve vorgenommen. Im Bereich des Marktpreisrisikos werden hypothetische Wertänderungen für einzelne Risikokategorien sowie der Wegfall risikomindernder Diversifikationseffekte simuliert. Für das Beteiligungsrisiko werden Ratingshifts analog zum Adressenausfallrisiko unterstellt. Zudem werden regelmäßig inverse Stresstests auf Basis der risikoartenübergreifenden Szenariobetrachtungen sowie der risikoartenspezifischen Stresstests vorgenommen. Hierbei wird untersucht, ab welchen Ausprägungen bestimmter Risikoparameter die Fortführung der Geschäftstätigkeit der Gruppe nicht mehr gewährleistet wäre. Die Ergebnisse der Stresstests werden regelmäßig dem Risikodeckungspotenzial gegenübergestellt. Darüber hinaus werden die Auswirkungen adverser Entwicklungen in unterschiedlichen Ausprägungen regelmäßig im Rahmen der Kapitalplanung und im Sanierungsplan untersucht. Dies beinhaltet auch die Durchführung inverser Stresstests. Ferner führt die HASPA-Gruppe Stresstests nach den Vorgaben der europäischen Aufsichtsbehörden durch. Im Ergebnis besteht für die HASPA-Gruppe ein umfassendes Stresstest-Programm, das unterschiedliche Perspektiven abdeckt. Nach den Ergebnissen der vorgenommenen Stresstests ist eine Gefährdung der HASPA-Gruppe bei den zugrunde gelegten Rahmenbedingungen nicht erkennbar. RisikobewertungBestandsgefährdende Risiken oder Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HASPA-Gruppe haben können, sind für das laufende Jahr nicht erkennbar. Die Weltwirtschaft hat nach einem kräftigem Jahresauftakt im Sommer 2023 an Schwung verloren. Das strahlt auch auf Deutschland und Europa aus. In China birgt die hohe Verschuldung im Immobiliensektor zusätzliche Abwärtsrisiken. Die USA weist dagegen derzeit eine vergleichsweise gute Wachstumsdynamik auf. Die Inflationsraten gehen weltweit zurück, dürften aber die Zielwerte der Notenbanken auch 2024 nicht erreichen. Der Preisauftrieb ist mit dem einhergehenden Kaufkraftverlust ein maßgeblicher Grund für die schwache realwirtschaftliche Entwicklung. Positiv ist in diesem Zusammenhang zu werten, dass sich die Energiepreise inzwischen wieder von ihren belastenden Extremwerten aus dem Jahr 2022 zurückgebildet haben. Der im Herbst 2022 befürchtete Gasmangel im Winter konnte verhindert werden. Die Marktpreise sind in der Folge deutlich gesunken. Der dramatische, kriegsverursachte Ausbruch der Preise nach oben ist damit weitgehend eingeebnet. Aufgrund der komfortablen ökonomischen Kapitalausstattung der HASPA-Gruppe ist gleichwohl davon auszugehen, dass sich das freie Risikodeckungspotenzial weiterhin angemessen über den Schwellenwerten bewegt. Auch die regulatorischen Kapitalquoten der HASPA-Gruppe werden sich aufgrund des hohen nominellen Kapitalbestands in 2024 weiter auf einem soliden Niveau bewegen. In den kommenden Jahren ist von einem ansteigenden Niveau der Kapitalquoten auszugehen, was in erster Linie auf die soliden Ergebniserwartungen zurückzuführen ist, die sich in der Eigenkapitalentwicklung widerspiegeln werden. Unmittelbare Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die HASPA-Gruppe werden aufgrund sehr geringer Russland- und Ukraine-Exposures weiterhin nicht erwartet. Vor dem Hintergrund der bestehenden Refinanzierungs- und Anlagestruktur sowie den vorhandenen Fundingmöglichkeiten der HASPA-Gruppe wird weiter hin von einer geordneten Liquiditätslage ausgegangen. Die bisherige Stabilität der Retaileinlagen als Kern der Refinanzierung wird im veränderten Zinsumfeld mit besonderer Aufmerksamkeit beobachtet und überwacht werden. Risikomanagement im RechnungslegungsprozessDie Verantwortlichkeit für den Konzernrechnungslegungsprozess ist im Finanz- und Rechnungswesen der HASPA Finanzholding angesiedelt, wo die bilanzrechtlichen und konzeptionellen Grundsatzfragen einschließlich der Festlegung des Konsolidierungskreises sowie der Konsolidierungsmethodik erarbeitet und in einer Konzernrichtlinie verbindlich geregelt werden. Die Konzernrechnungslegung setzt im ersten Schritt auf dezentral erstellten und verantworteten Einzelabschlüssen auf. Hierfür sehen die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen angemessene Kontrollen vor, insbesondere in Form von Funktionstrennungen, Zugriffsberechtigungssystemen und Beachtung des 4-Augen-Prinzips. Die Konzernbuchführung sowie Überleitungen und technische Konsolidierungsschritte erfolgen durch Mitarbeiter des Finanz- und Rechnungswesens sowie beauftragte Mitarbeiter der Hamburger Sparkasse AG mithilfe der Standardsoftware IDL KONSIS. Die Ergebnisse unterliegen ebenso dem bereits skizzierten Kontrollsystem. Darauf aufbauend werden die zur Aufstellung vorgesehene Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anhang und der Lagebericht bei der HASPA Finanzholding erstellt. AusblickEntwicklung der Wirtschaft in Deutschland und HamburgDie hohe Inflation, die restriktive Geldpolitik der EZB und die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche und geopolitische Entwicklung belasten die Verbraucher und Unternehmen in Deutschland. Die kräftig gestiegenen Zinsen bedeuten erhöhte Finanzierungskosten, die die gesamtwirtschaftliche Nachfrage dämpfen. Vor diesem Hintergrund dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland nur leicht zunehmen. Für das Jahr 2024 erwarten wir ein Wachstum der deutschen Wirtschaft von lediglich 0,5 Prozent. Wie bereits in 2023 erwarten wir auch für das Jahr 2024, dass sich die Hamburger Wirtschaft besser entwickeln wird als die deutsche Wirtschaft insgesamt. Arbeitskräftemangel und Lohnsteigerungen werden nach unserer Einschätzung weiterhin für Inflationsraten sorgen, die oberhalb des Zielwerts der EZB von 2 Prozent liegen werden. Für das Jahr 2024 erwarten wir jahresdurchschnittliche Inflationsraten zwischen 2,5 und 3,0 Prozent in Deutschland und dem Euroraum. Die EZB hat angekündigt, die Leitzinsen so lange wie erforderlich auf einem ausreichend restriktiven Niveau zu halten, um für eine zeitnahe Rückkehr der Inflation zum mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent zu sorgen. Wir gehen davon aus, dass die EZB die Leitzinsen erst in der zweiten Jahreshälfte um 0,25 Prozentpunkte senken wird. Wir erwarten, dass der Hauptrefinanzierungssatz zum Jahresende 2024 bei 4,25 Prozent und der Einlagesatz bei 3,75 Prozent liegen wird. Unsicherheit über die geopolitische und weltwirtschaftliche Entwicklung, schwaches Wirtschaftswachstum, Stagflation und die Erwartung von Leitzinssenkungen der Notenbanken dürften die Entwicklung an den Kapitalmärkten prägen und für Kursschwankungen sorgen. Für den DAX liegt unser Kursziel bei 17.200 Punkten zum Jahresende 2024. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe erwarten wir zum Jahresende bei 2,75 bis 3,00 Prozent. Voraussichtliche Entwicklung der HASPA-GruppeDie Entwicklung der HASPA-Gruppe wird vorwiegend durch das Sparkassengeschäft in der Metropolregion Hamburg beeinflusst. Für das Konzernergebnis ist insofern die Ertragsprognose der Hamburger Sparkasse AG bestimmend. Diese erwartet den Zinsüberschuss für das Geschäftsjahr 2024 infolge geringerer Passivmargen aus dem Kundengeschäft deutlich unter dem Niveau des abgelaufenen Jahres. Beim Provisionsüberschuss rechnet sie im laufenden Jahr mit einer deutlichen Zunahme gegenüber dem Vorjahr, insbesondere aus einer Ausweitung im Wertpapiergeschäft. In Abhängigkeit von der Entwicklung der Geld- und Kapitalmärkte kann es zu höheren, aber auch geringeren Beiträgen kommen. Der Verwaltungsaufwand wird für das laufende Jahr etwas über dem Niveau von 2023 erwartet, was auf erwartete Gehalts- und Kostensteigerungen, Ausgaben im Zusammenhang mit dem Ausbau der Kooperationen mit der Sparkassen-Finanzgruppe und die Erweiterung digitaler Angebote sowie auch den Umzug in das Deutschlandhaus zurückzuführen ist. Daneben wird der Verwaltungsaufwand weiterhin durch anhaltend hohe regulatorische Anforderungen belastet. Das sonstige betriebliche Ergebnis erwartet die Hamburger Sparkasse AG leicht ungünstiger als im abgelaufenen Geschäftsjahr. Bei der Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird für das laufende Jahr unter Berücksichtigung der verschiedenen Krisensituationen und deren Auswirkungen mit einem etwas höheren Niveau gerechnet. Bei einem ähnlichen Verlauf wie im abgelaufenen Jahr kann es hier allerdings zu geringeren Belastungen kommen als geplant. Aus der Bewertung des Wertpapier-Eigenanlagebestands erwartet sie geringe Belastungen aus zinsbedingten Effekten. Insgesamt wird aus dem Bewertungsergebnis mit einer etwas geringeren Belastung als im Vorjahr gerechnet. Das Ergebnis vor Zuführung zu Vorsorgereserven (ab 2024 wesentlichster finanzieller Leistungsindikator der Hamburger Sparkasse AG) wird niedriger als im abgelaufenen Geschäftsjahr erwartet. Auf Basis dieser Prognose wird auch das Konzernergebnis 2024 unter dem diesjährigen Niveau erwartet. Durch die Ergebnisthesaurierung wird die Eigenkapitalausstattung der HASPA-Gruppe weiterhin als komfortabel prognostiziert. Zusammenfassende Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren Chancen und RisikenDie HASPA-Gruppe erwartet für das Jahr 2024 keine sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ auswirkenden Risikosituationen. Die Risiken der künftigen Entwicklung sind nicht bestandsgefährdend; vielmehr stehen ihnen vielfältige Markt- und Wachstumschancen der HASPA-Gruppe gegenüber. Um auch weiterhin eine prosperierende Entwicklung der HASPA-Gruppe sicherzustellen, überprüfen wir vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklungen im Umfeld die angestrebten Entwicklungspfade mit ihren Chancen und Risiken regelmäßig auf Anpassungsbedarfe. Dabei arbeiten wir mit einer zu unserem Satzungsauftrag und zu den Rahmenbedingungen stimmigen Kombination aus übergeordneten Zielen, strategischen Themenfeldern und Leitlinien für das Zusammenwirken innerhalb der HASPA-Gruppe. Einer Ergänzung um weitere Initiativen zur Diversifikation bei einer hohen Umsetzungsgeschwindigkeit kommt in diesem Zusammenhang verstärkte Bedeutung zu. Getragen werden all diese Überlegungen zur Weiterentwicklung der HASPA-Gruppe von unserem Verständnis eines breit aufgestellten, verantwortungsvollen und risikobewussten Unternehmertums. Nichtfinanzielle Konzernerklärung § 315b HGB (ungeprüft)Die HASPA Finanzholding ist die Alleinaktionärin der Hamburger Sparkasse AG und Muttergesellschaft für zahlreiche weitere Tochter- und Beteiligungsunternehmen der HASPA-Gruppe. Nach ihrer Präambel ist sie verpflichtet, durch eine Tochtergesellschaft, die Hamburger Sparkasse AG, dauerhaft und am Gemeinwohl orientiert, Sparkassengeschäft in Hamburg zu betreiben. Damit fördert die HASPA seit 1827 das Gemeinwohl und die Lebensqualität in der Metropolregion Hamburg durch das Angebot von Finanzdienstleistungen und ein vielfältiges gesellschaftliches Engagement. Das Geschäftsmodell der HASPA-Gruppe wird auch im Abschnitt Konzernstrategie dieses Lageberichts dargestellt. Aus unternehmerischer Verantwortung und unserem Selbstverständnis bekennen wir uns zum Prinzip der Nachhaltigkeit. Denn bei unseren geschäftspolitischen Entscheidungen und unserem täglichen Handeln haben wir die Bedürfnisse und das Wohl heutiger und künftiger Generationen stets im Blick. Das heißt, wir bringen wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlichen und ökologischen Anforderungen in Einklang und wollen mit Ressourcen schonend umgehen. Mit unserer unternehmerischen Haltung und vielfältigen Initiativen geben wir Impulse für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte sind für uns insbesondere die Achtung der Menschenrechte und des Nicht-Diskriminierungsgebots, die Beachtung von Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen sowie die Bekämpfung von Korruption. Die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben ist für uns dabei selbstverständlich. Insgesamt haben wir uns vorgenommen, Schritt für Schritt zu einer immer nachhaltigeren Unternehmensgruppe zu werden. Für die Eigenanlagen der HASPA Finanzholding sind Nachhaltigkeitskriterien ein wesentlicher Bestandteil des Entscheidungsprozesses und der Portfoliostruktur. In den Unternehmen der HASPA-Gruppe und im Beteiligungsbestand richtet sich die konkrete Ausgestaltung von Nachhaltigkeitskonzepten nach Art und Umfang der betriebenen Geschäfte. Die Hamburger Sparkasse AG als bedeutendstes Gruppenunternehmen ist zu einer eigenständigen nichtfinanziellen Berichterstattung verpflichtet. Ihr Nachhaltigkeitsbericht ist unter www.haspa.de einsehbar und stellt alle Schritte und Aktivitäten zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz detailliert und umfassend dar. Die Hamburger Sparkasse AG verfügt seit dem Jahr 2022 mit der Note C beim Nachhaltigkeits-Rating von ISS ESG über den Prime-Status. Die weiteren Unternehmen der HASPA-Gruppe, deren Geschäftsverlauf, Ergebnis und wirtschaftliche Lage auch im Abschnitt Geschäftsentwicklung der HASPA-Gruppe und Entwicklung konsolidierter Tochterunternehmen der HASPA-Gruppe in diesem Lagebericht dargestellt ist, unterliegen keiner eigenständigen Pflicht zur nichtfinanziellen Berichterstattung. Im Folgenden werden die Beiträge der Unternehmen der HASPA-Gruppe zu den Nachhaltigkeitsfortschritten und ihre Maßnahmen dargestellt. Die Hamburger Sparkasse AG fördert als bedeutendstes Tochterunternehmen mit ihrem regionalen Geschäftsmodell das wirtschaftliche Wachstum, den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Weiterentwicklung der Metropolregion Hamburg. Sie trägt verlässlich zum Gemeinwohl und zu einer nachhaltigen Wohlstandsentwicklung bei und engagiert sich für eine hohe Lebensqualität für alle Menschen in der Region. Die Hamburger Sparkasse AG setzt sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Die Förderung von regionalen Initiativen und Projekten zu Umwelt- und Naturschutz sowie zu Artenvielfalt ist ein fester Bestandteil dieses nachhaltigen Engagements, das sie zukünftig weiter verstärken möchte. Über die Filialen setzt sie sich mit einer Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen für Umwelt- und Klimaschutz in den Stadtteilen ein. Die Umweltauswirkung des direkten Geschäftsbetriebs ergibt sich im Wesentlichen aus Verbräuchen bei Gebäudeenergie, Dienstreisen, Papier und Wasser sowie durch Abfälle. Die entsprechenden Verbrauchswerte einschließlich der Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) legt die Hamburger Sparkasse AG im Rahmen einer jährlichen Klimabilanz offen. Seit dem Jahr 2023 verfügt die Hamburger Sparkasse AG außerdem über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach ISO 50001. Zudem befasst sich die Hamburger Sparkasse AG fortlaufend mit der Integration von Klima- und Umweltrisiken in ihr Risikomanagement. Dazu werden relevante Portfolien, unter anderem aus dem Kundenkreditgeschäft und der Eigenanlage auf Klima- und Umweltrisiken analysiert. Die bisherigen Analysen zu Klima- und Umweltrisiken haben keine Positionen ergeben, die zu einer wesentlichen Verschlechterung der Risikolage führen. Die Hamburger Sparkasse AG hat die "Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften" unterzeichnet. Damit bekennt sie sich zum Ziel des Pariser Klimaabkommens, das heißt zur Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, sowie zu den 17 Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Im Berichtsjahr hat die Hamburger Sparkasse AG ein übergeordnetes Gesamthausziel für die Dekarbonisierung des Kerngeschäfts und des Geschäftsbetriebs verabschiedet: Sie will bis 2045 "net zero" sein und sich gemäß des Pariser Klimaabkommens 1,5 Grad-kompatibel ausrichten. Die Hamburger Sparkasse AG bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg viele qualifizierte Tätigkeiten in einem modernen und teamorientierten Arbeitsumfeld. In der Hamburger Sparkasse finden die Tarifverträge für die öffentlichen Banken Anwendung, in denen Gehälter, Arbeitszeiten und weitere Arbeitsbedingungen geregelt sind. Durch leistungsgerechte Vergütung, Personalentwicklung und flexible Arbeitszeit unterstützt sie Motivation sowie unternehmerisches Denken und Handeln der Beschäftig ten. Über die bankentariflichen Gehaltszahlungen hinaus gewährt sie Sozialleistungen, die die Attraktivität der Hamburger Sparkasse als Arbeitgeberin stärken. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden die Normen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingehalten. Gleichbehandlung aller Beschäftigten ist eine Selbstverständlichkeit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei ihrer Zusammenarbeit zur allgemeinen Gleichbehandlung und zu gegenseitigem Respekt ohne Unterscheidung oder Benachteiligung zum Beispiel aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Nationalität, Alter, Weltanschauung, Religion, Behinderung, Familienstand, sexueller Orientierung oder jeglichen anderen Eigenschaften verpflichtet. Außerdem bekennt sich die Hamburger Sparkasse AG als Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt zu Fairness und Wertschätzung von Menschen in Unternehmen sowie zur Schaffung eines vorurteils- und ausgrenzungslosen Arbeitsumfelds. Die Hamburger Sparkasse AG setzt sich für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für Work-Life-Balance ein. Hierfür verfügt sie über eine breite Palette an Instrumenten wie Teilzeitarbeit und Jobsharing für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Führungskräfte, flexible Kindererziehungszeiten, Kinderferienbetreuung und mobile Arbeitsmöglichkeiten sowie ein eigenes Gesundheitsmanagement. Für alle Beschäftigten gibt es ein vielfältiges Weiterbildungsangebot, um die Kompetenzen und die Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich und systematisch zu fördern. Aus dem Sparkassenauftrag heraus ist die Hamburger Sparkasse AG die Bank für alle Bürgerinnen und Bürger in der M etropolregion Hamburg. Sie unterstützt die Menschen und Unternehmen in unserer Region bei ihrer Finanzplanung und Zukunftssicherung. Damit trägt sie ebenso zum Gemeinwohl in der Metropolregion Hamburg bei wie mit ihrem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement. Zusammen mit den eigenen Stiftungen fördert die Hamburger Sparkasse Projekte aus den Bereichen Bildung und Soziales, Umwelt und Klimaschutz, Kunst, Musik und Sport. So unterstützt sie Hunderte gemeinnützige Einrichtungen wie zum Beispiel Kitas und Schulen, Sportvereine, Kunst- und Kultureinrichtungen, Umwelt- und Klimaschutzprojekte sowie Sozial- und Hilfseinrichtungen vom Jugend- oder Seniorenheim bis zur Freiwilligen Feuerwehr oder zum Deutschen Roten Kreuz. Insgesamt sind vier Stiftungen ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements: Neben der "Haspa Hamburg Stiftung" sind dies die "Haspa Musik Stiftung" sowie die "Peter-Mählmann-Stiftung" und die "Manni-die-Maus-Stiftung" zur Förderung von Projekten für Kinder und Jugendliche. Für die Hamburger Sparkasse AG gehören die Achtung der Menschenrechte, die Verhinderung von Zwangs- und Kinderarbeit sowie jeglicher Form von Ausbeutung zu ihrem Selbstverständnis als Sparkasse. Das vom Vorstand verabschiedete "Nachhaltigkeitsverständnis" hebt die "Achtung von Menschenrechten und des Nichtdiskriminierungsgebots" als besondere Aspekte der Nachhaltigkeit hervor. Die Achtung von Menschenrechten ist im Ethikkodex und in den Grundsätzen zur Achtung der Menschenrechte und Wahrnehmung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten verankert, die allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusätzliche Orientierung geben und bindend sind. Die Hamburger Sparkasse AG erwartet von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie stets rechtskonform handeln; das heißt, dass sie sowohl externe als auch interne Regeln und Gesetze befolgen. Dies ist auch in Verhaltensgrundsätzen der Hamburger Sparkasse AG festgeschrieben, die für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsehbar und verpflichtend sind. Zentrale Handlungsgrundlagen und betriebliche Abläufe sind in der schriftlich fixierten Ordnung der Haspa verbindlich geregelt. Sämtliche betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden im Rahmen regelmäßiger Compliance-Schulungen auf die Beachtung der gesetzlichen Vorgaben und auf die Präventionsmaßnahmen hingewiesen. Um Verstöße zu vermeiden, sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgefordert, sich mit ihren Fragen und Hinweisen an ihre Führungskräfte, Fachbereiche oder die Compliance-Funktionen zu wenden. Damit Unregelmäßigkeiten früh erkannt werden können, gibt die Hamburger Sparkasse AG ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, diese vertraulich anzuzeigen. Das Gesamtportfolio der Immobiliengesellschaften der HASPA-Gruppe wurde einer Bestandsaufnahme und Analyse in Bezug auf energetische Optimierungspotentiale unterzogen. Die hieraus resultierenden Ergebnisse fließen sowohl in die Instandhaltungs- als auch die Investitions- und Portfolioplanung ein. In diesem Zuge wurden 2023 zwei Vorhaben zu Fernwärmeumschlüssen freigegeben, welche in den kommenden Jahren vollzogen werden und einen signifikanten Beitrag zur CO 2 -Reduktion / Dekarbonisierung des Bestandes leisten. Bei An- und Verkaufsvorgängen ist der Themenkomplex Energieeffizienz ein verankertes Prüfkriterium, welches entsprechend bei der Entscheidungsfindung Berücksichtigung findet. Für den Außendienst werden umweltschonende Carsharing-Optionen sowie ein Elektroauto genutzt. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird durch Möglichkeiten zum Remote-Working eine gute Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben ermöglicht. Eine institutionalisierte Kontaktmöglichkeit wie die Mietersprechstunde sowie eine enge Einbindung der Nachbarschaft bei anstehenden Baumaßnahmen dienen der Pflege des gesellschaftlichen Umfelds. Die Immobiliengesellschaften beteiligen sich finanziell und personell an Business Improvement Distrikt-Maßnahmen und sind in Trägerverbunden sowie Arbeitsgemeinschaften der Quartierspflege engagiert. Ihre Mitarbeiter unterliegen regelmäßigen Schulungen in Verhaltensfragen (Ethikkodex) und zur Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen. Unser Maklerunternehmen Grossmann & Berger berücksichtigt bei der Gestaltung von Shops und Büroräumen in Übereinstimmung mit den Empfehlungen eines Energieaudits das Ziel der nachhaltigen Reduktion von Energieverbräuchen und die Versorgung mit Ökostrom. Als weiterer Beitrag zum Umweltbewusstsein können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein vergünstigtes Ticket des öffentlichen Personennahverkehrs oder durch Gehaltsumwandlung ein Dienstfahrrad im Leasingmodell erwerben. Zur Reduzierung von Fahrtwegen und zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie besteht die Möglichkeit zur mobilen Arbeit. Ferner haben sich in der Dienstwagenflotte Plug-in-Hybridfahrzeuge und Elektrofahrzeuge fest etabliert. In 2023 wurde ein Nachhaltigkeitscheck durchgeführt. Ziel war es entlang der Grossmann & Berger-Wertschöpfungskette Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren, einzuschätzen und Nachhaltigkeits- und Geschäftsrelevanz zu bewerten. Leitlinie der HASPA Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH ist ein aufrichtiges, ethisch einwandfreies, verlässliches, faires und nachhaltiges Handeln. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zur Gleichbehandlung und zu gegenseitigem Respekt ohne Unterscheidung oder Benachteiligung aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Nationalität, Alter, Weltanschauung, Religion, Behinderung, Familienstand, sexueller Orientierung oder jeglichen anderen Eigenschaften verpflichtet. In Anerkennung der sozialen Verantwortung und mit dem Ziel, eine attraktive Form der Verbesserung des persönlichen Versorgungsniveaus zu schaffen, gewähren wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung sowie eine betriebliche Krankenversicherung, die die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der gesetzlichen Krankenversicherung wirkungsvoll ergänzt. Bei der S-Servicepartner Norddeutschland GmbH als Dienstleistungsunternehmen ist der Verbrauch natürlicher Ressourcen von eher untergeordneter Bedeutung, und mit der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen wird künftig eine Reduzierung des Papierverbrauches erwartet. Von höherer Bedeutung für das Unternehmen sind jedoch insbesondere die Compliance und Korruptionsbekämpfung sowie Arbeitnehmerbelange. Deshalb wurden entsprechende Maßnahmen zu Arbeitnehmerrechten, Chancengerechtigkeit und Qualifizierung ergriffen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, sich den Markterfordernissen gemäß weiterzubilden und das Arbeitgeber- / Arbeitnehmerverhältnis gemäß den gesetzlichen Erfordernissen zu gestalten. Bei der Ausschreibung und Besetzung von offenen Stellen sowie im Rahmen der Qualifizierung wird explizit auf Chancengleichheit Wert gelegt. Im Unternehmen wird eine Feedback-Kultur gelebt. Diese Feedback-Kultur wird mittels des Mitarbeitergesprächsformats "SP-KommMit" umgesetzt, welches den Dialog zwischen Mitarbeiter und Führungskraft fördert und darüber hinaus der neutralen Potenzialerkennung und -förderung dient. Die S-Servicepartner Norddeutschland GmbH investiert kontinuierlich in das eigene Bildungsangebot und nutzt hierfür das in der S-Servicepartner-Gruppe vorhandene, eigens maßgeschneiderte Bildungsangebot "S-Servicepartner Campus". Die S-Servicepartner Norddeutschland GmbH schützt und fördert aktiv die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch eine Vielzahl von Maßnahmen. In die weiteren Tochterunternehmen trägt die HASPA-Gruppe ihr Nachhaltigkeitsverständnis über die Zusammenarbeit in Geschäftsführungs- und Aufsichtsgremien und sorgt so für eine bedarfsgerechte Umsetzung. Nachhaltigkeit bedarf einer guten Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung. Deshalb wird in der HASPA-Gruppe auf unternehmensübergreifende Konzepte und Indikatoren im Bereich von Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen sowie bei der Achtung der Menschenrechte und der Bekämpfung von Korruption und Bestechung verzichtet. Weil sich zum einen sinnvolle Maßnahmen nach Art und Umfang der in den Unternehmen wahrgenommenen Aufgaben unterscheiden und zum anderen die konkrete Umsetzung zielgerichteter Maßnahmen auf Ebene der Unternehmen der HASPA-Gruppe angesiedelt sein soll; aus diesem Grund wird auch kein einheitliches Rahmenwerk angewandt. Die HASPA-Gruppe verdankt den Großteil ihres Erfolgs der Leistungserbringung ihrer engagierten und kompetenten Mitarbeiter sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz ihrer Unternehmen. Von Umweltbelangen, der Achtung der Menschenrechte und der Bekämpfung von Korruption und Bestechung sind die Entwicklung des Geschäftsverlaufs und der Ergebnisse sowie die Lage des Unternehmens hingegen nur mittelbar beeinflusst. Die wesentlichen Risiken, denen die HASPA-Gruppe ausgesetzt ist, werden umfassend im Risikobericht dieses Lageberichts dargestellt. Unternehmensübergreifende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind in der HASPA-Gruppe nicht eingerichtet. Zusammenfassend verstehen wir nachhaltiges Denken und Handeln als Chance, für unsere Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter Mehrwerte zu schaffen. Gleichzeitig wollen wir ökologische und gesellschaftliche Anforderungen mit wirtschaftlichem Erfolg in Einklang bringen und mit Ressourcen schonend umgehen, um so weiterhin unseren Beitrag zum Gemeinwohl und zur Lebensqualität in der Metropolregion Hamburg zu leisten. Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2023der HASPA FinanzholdingAktiva
Passiva
Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung
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| 2023 | 2022 | ||
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| 1. Zinserträge aus | |||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 1.534.953 | 772.164 | |
| b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 124.608 | 33.188 | |
| 1.659.561 | 805.353 | ||
| 2. Zinsaufwendungen | 786.424 | 105.772 | |
| 873.137 | 699.581 | ||
| 3. Laufende Erträge aus | |||
| a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 946 | 7.364 | |
| b) Beteiligungen | 12.226 | 25.485 | |
| c) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 3.255 | 8.095 | |
| 16.428 | 40.943 | ||
| 4. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 15.416 | 13.822 | |
| 5. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen | 19.556 | 323 | |
| 6. Provisionserträge | 393.380 | 413.186 | |
| 7. Provisionsaufwendungen | 27.835 | 34.361 | |
| 365.545 | 378.826 | ||
| 8. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands | 6.213 | -991 | |
| 9. Sonstige betriebliche Erträge | 121.195 | 145.860 | |
| 1.417.490 | 1.278.364 | ||
| 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |||
| a) Personalaufwand | |||
| aa) Löhne und Gehälter | 350.324 | 358.231 | |
| ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 138.307 | 154.731 | |
| darunter: für Altersversorgung | 78.723 | (89.648) | |
| 488.631 | 512.962 | ||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 352.454 | 328.986 | |
| 841.085 | 841.949 | ||
| 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | 15.609 | 16.241 | |
| 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 74.888 | 110.243 | |
| 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft | 77.959 | 94.587 | |
| 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft | -,-- | - | |
| 77.959 | 94.587 | ||
| 15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere | -,-- | 22.886 | |
| 16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren | 1.784 | - | |
| -1.784 | 22.886 | ||
| 17. Zuführungen zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken | 100.000 | 3.000 | |
| 18. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 593 | 932 | |
| 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 309.139 | 188.525 | |
| 20. Außerordentliche Erträge | -,-- | - | |
| 21. Außerordentliche Aufwendungen | -,-- | - | |
| 22. Außerordentliches Ergebnis | -,-- | - | |
| 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 145.853 | 115.222 | |
| 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen | 332 | 377 | |
| 146.185 | 115.598 | ||
| 25. Konzernjahresüberschuss | 162.954 | 72.927 | |
| 26. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn | 4.824 | 2.512 | |
| 27. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Verlust | 410 | - | |
| 28. Konzerngewinn | 158.540 | 70.415 | |
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2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| 1. Periodenergebnis | 162.954 | 72.927 |
| 2. +/- Abschreibungen, Wertberichtigungen / Zuschreibungen auf Forderungen und Gegenstände des Anlagevermögens | 89.996 | 92.088 |
| 3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen (ohne Rückstellungen für Ertragsteuern) | 49.137 | 175.462 |
| 4. +/- Andere zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 34.918 | 16.189 |
| 5. -/+ Gewinn / Verlust aus der Veräußerung von Gegenständen des Anlagevermögens | -45.411 | -827 |
| 6. -/+ Zunahme / Abnahme der Forderungen an Kreditinstitute | -3.981.071 | -4.141.287 |
| 7. -/+ Zunahme / Abnahme der Forderungen an Kunden | 1.343.391 | -1.076.931 |
| 8. -/+ Zunahme / Abnahme der Wertpapiere (soweit nicht Finanzanlagen) | 314.957 | 44.904 |
| 9. -/+ Zunahme / Abnahme anderer Aktiva aus laufender Geschäftstätigkeit | 39.987 | 50.500 |
| 10. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -56.248 | -6.003.114 |
| 11. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 183.681 | 1.917.259 |
| 12. +/- Zunahme / Abnahme verbriefter Verbindlichkeiten | 2.224.762 | 529.725 |
| 13. +/- Zunahme / Abnahme anderer Passiva aus laufender Geschäftstätigkeit | -169.792 | 435.161 |
| 14. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge | -873.137 | -699.581 |
| 15. - Laufende Erträge aus Aktien, nicht festverzinslichen Wertpapieren, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen | -16.428 | -40.943 |
| 16. +/- Aufwendungen / Erträge aus außerordentlichen Posten | 0 | 0 |
| 17. + Ertragsteueraufwand | 145.853 | 115.222 |
| 18. + Erhaltene Zinszahlungen | 1.633.069 | 773.283 |
| 19. + Erhaltene Zahlungen aus laufenden Erträgen aus Aktien, nicht festverzinslichen Wertpapieren, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen | 16.428 | 40.943 |
| 20. - Gezahlte Zinsen | -606.825 | -10.180 |
| 21. -/+ Ertragsteuerzahlungen | -152.138 | -105.100 |
| 22. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 338.084 | -7.814.301 |
| 23. + Einzahlungen aus Abgängen des Finanzanlagevermögens | 377.652 | 74.268 |
| 24. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -479.446 | -1.934.333 |
| 25. + Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens | 198 | 13.815 |
| 26. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -50.037 | -13.150 |
| 27. + Einzahlungen aus Abgängen des immateriellen Anlagevermögens | 0 | 0 |
| 28. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -346 | -683 |
| 29. +/- Einzahlungen / Auszahlungen aus Abgang aus dem Konsolidierungskreis | -17.906 | 0 |
| 30. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -169.885 | -1.860.084 |
| 31. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern | 0 | 0 |
| 32. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter | 0 | 0 |
| 33. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter | -606 | -1.861 |
| 34. +/- Mittelveränderungen aus sonstigem Kapital (Saldo) | 56.201 | 2.998 |
| 35. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 55.595 | 1.138 |
| 36. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | 223.794 | -9.673.247 |
| 37. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 523.209 | 10.196.456 |
| 38. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 747.002 | 523.209 |
Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderungen des Finanzmittelfonds. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand und Guthaben bei der Deutschen Bundesbank (Zahlungsmittel) zusammen.
Im Posten "29. Einzahlungen / Auszahlungen aus Abgang aus dem Konsolidierungskreis" ist der Abgang des Finanzmittelfonds der Sparkasse Mittelholstein AG aufgrund des Übergangs aus der Vollkonsolidierung in die assoziierten Unternehmen enthalten. Die Fusion der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG zur LBS Bausparkasse NordOst AG stellt einen zahlungsunwirksamen Vorgang dar. Weitere wesentliche zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge sowie Geschäftsvorfälle bestehen im Geschäftsjahr nicht.
Im Berichtsjahr sind im Finanzmittelfonds keine Bestände vorhanden, die einer Verfügungsbeschränkung unterliegen.
| Mutterunternehmen | Nicht beherrschende Anteile | Konzern Eigenkapital | ||||
| Mio Euro | Sicherheitsrücklage | Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital | Andere Rücklagen | Summe | ||
| Stand am 31.12.2021 | 3.609,1 | 250,9 | 26,3 | 3.886,3 | 97,3 | 3.983,6 |
| Verwendung Bilanzgewinn | 37,5 | -37,5 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Ausschüttungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -1,9 | -1,9 |
| Konzern Jahresüberschuss | 0,0 | 70,4 | 0,0 | 70,4 | 2,5 | 72,9 |
| Stand am 31.12.2022 | 3.646,6 | 283,7 | 26,3 | 3.956,7 | 97,9 | 4.054,6 |
| Verwendung Bilanzgewinn | 73,7 | -73,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Ausschüttungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,6 | -0,6 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -98,7 | -98,7 |
| Sonstige Veränderungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,8 | -0,8 |
| Konzern Jahresüberschuss | 0,0 | 158,5 | 0,0 | 158,5 | 4,4 | 163,0 |
| Stand am 31.12.2023 | 3.720,3 | 368,6 | 26,3 | 4.115,3 | 2,3 | 4.117,6 |
Der Jahresüberschuss aus dem Einzelabschluss 2023 der HASPA Finanzholding in Höhe von 195,2 Mio Euro wird gemäß den Bestimmungen der Satzung der Sicherheitsrücklage zugeführt. Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung (1. Januar 2003) bis zum 31. Dezember 2023 wurden aus dem erwirtschafteten Konzern-Eigenkapital insgesamt 1.661,3 Mio Euro in die Sicherheitsrücklage eingestellt.
Die HASPA Finanzholding, Hamburg, ist unter der Registernummer HRA 43831 beim Amtgericht Hamburg ins Handelsregister eingetragen.
Der Konzernabschluss der HASPA Finanzholding zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie den Bestimmungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.
Gemäß §§ 340i Abs. 2 und 3 sowie 340a Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 265 Abs. 4 und 5 HGB werden für den Konzernabschluss die Formblätter der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für Kreditinstitute verwendet.
Von der Möglichkeit, die anteiligen Zinsen nicht nach Restlaufzeiten aufzugliedern, wird nach § 11 Satz 3 RechKredV Gebrauch gemacht. Entsprechend führt bei den Positionen "Forderungen an Kreditinstitute", "Forderungen an Kunden", "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" eine Aufrechnung der im Konzernanhang ausgewiesenen Beträge nicht zum Bilanzausweis.
Ab dem Konzernabschluss 2023 wird das Bilanzgliederungsschema für Pfandbriefbanken verwendet. Die besonderen Positionen für Pfandbriefbanken werden nunmehr in der Bilanz aufgeführt und nicht mehr im Anhang angegeben.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für bis zum Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erworbene Tochterunternehmen weiterhin nach der Buchwertmethode (Artikel 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB). Gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB alte Fassung werden die Wertansätze bei der erstmaligen Einbeziehung der Unternehmen in den Konzernabschluss herangezogen.
Für die nach Inkrafttreten des BilMoG erworbenen Tochterunternehmen wird gemäß § 301 Abs. 1 HGB die Neubewertungsmethode mit den Wertansätzen zum Zeitpunkt, ab dem unmittelbar oder mittelbar ein beherrschender Einluss ausgeübt werden kann, angewandt. In einem Fall kommt § 301 Abs. 2 Satz 5 HGB zur Anwendung.
Gemäß § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB alte Fassung wurden aktivische Unterschiedsbeträge in Höhe von 14,4 Mio Euro aus der Erstkonsolidierung mit den Rücklagen verrechnet.
Der aktivierte Geschäfts- und Firmenwert wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Entwicklung des Geschäfts- und Firmenwertes im Geschäftsjahr kann dem Anlagenspiegel (Anhangsangaben zu Immateriellen Werten) entnommen werden Passivische Unterschiedsbeträge in Höhe von ursprünglich 42,4 Mio Euro wurden in dem Geschäftsjahr letztmalig erfolgswirksam aufgelöst.
Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind, werden im Wege der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 HGB gegeneinander aufgerechnet.
Erträge aus der konzerninternen Leistungsverrechnung werden, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit den korrespondierenden Aufwendungen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 HGB verrechnet.
Die Wertansätze der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen bzw. die Unterschiedsbeträge für bis zum Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) einbezogene assoziierte Unternehmen wurden auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Konzernabschluss ermittelt; danach auf den Zeitpunkt, zu dem die Gesellschaft assoziiertes Unternehmen geworden ist. Zum 31. Dezember 2023 sind in den Wertansätzen der assoziierten Unternehmen keine aktivischen und keine passivischen Unterschiedsbeträge enthalten.
In den Konzernabschluss sind neben der HASPA Finanzholding, Hamburg, folgende Unternehmen nach der Neubewertungsmethode bzw. Buchwertmethode im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:
| Unternehmen | Zeitpunkt der Erstkonsolidierung |
Anteil am Eigenkapital
in % |
| - Hamburger Sparkasse AG, Hamburg | 1. Januar 2003 | 100,00 |
| - NM Nord-IMMO Management GmbH & Co. KG, Hamburg (Befreiung gemäß § 264b HGB) | 1. Januar 2003 | 100,00 |
| - Grossmann & Berger GmbH, Hamburg | 1. Januar 2003 | 90,00 |
| - S-Servicepartner Norddeutschland GmbH, Hamburg | 1. Januar 2006 | 70,00 |
| - NM Nord-IMMO Erste Immobilien GmbH, Hamburg | 1. Januar 2013 | 100,00 |
| - Wohnungsunternehmen Fiefstücken GmbH, Hamburg (Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB) | 1. Januar 2014 | 100,00 |
| - HASPA Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg | 1. Januar 2022 | 100,00 |
Anteile an Tochterunternehmen, die aus Konzernsicht insgesamt von untergeordneter Bedeutung nach § 296 Abs. 2 HGB sind, werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Nicht einbezogen sind insgesamt 27 inländische Unternehmen. Die Anteile werden als verbundene Unternehmen ausgewiesen. Der Einfluss dieser Unternehmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist insgesamt von untergeordneter Bedeutung.
Anteile an einem Tochterunternehmen, bei dem die Ausübung der Gesellschafterrechte durch Einstimmigkeitserfordernisse erheblich und andauernd beschränkt ist, werden gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Folgende Unternehmen werden zum 31. Dezember 2023 im Rahmen der Equity-Methode nach der Buchwertmethode als assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:
| Unternehmen | Zeitpunkt der Erstkonsolidierung |
Anteil am Eigenkapital
in % |
| - Sparkasse zu Lübeck AG, Lübeck | 31. Dezember 2005 | 26,00 |
| - neue leben Holding AG, Hamburg | 1. Januar 2011 | 23,20 |
| - Sparkasse Mittelholstein AG, Rendsburg | 31. März 2023 | 49,90 |
Im Berichtsjahr wurden sieben Beteiligungen an assoziierten Unternehmen nach § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, insbesondere da das anteilige Jahresergebnis dieser Unternehmen im Verhältnis zum Konzernjahresüberschuss von untergeordneter Bedeutung ist.
Zum 31.03.2023 hat die HASPA Finanzholding ihren Anteil an der Sparkasse Mittelholstein auf 49,9 % reduziert und einen Entherrschungsvertrag abgeschlossen. Infolgedessen wird die Sparkasse Mittelholstein ab diesem Zeitpunkt im Konzernabschluss nicht mehr vollkonsolidiert, sondern als assoziiertes Unternehmen einbezogen. Die Aktiva und Passiva der Sparkasse Mittelholstein sind nicht mehr in der Konzernbilanz 2023 enthalten. In der Konzern-GuV sind die Erträge und Aufwendungen der Sparkasse für das erste Quartal 2023 enthalten.
Die LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG fusionierte rückwirkend zum 01.01.2023 mit der LBS Ost AG zur LBS Bausparkasse NordOst AG. An der neuen Baussparkasse besteht bei einer Beteiligungsquote von 14,2 % kein maßgeblicher Einfluss des Konzerns mehr, so dass sie kein assoziiertes Unternehmen mehr darstellt.
Die Vorjahreswerte basieren auf dem letztjährigen Konsolidierungskreis und sind aufgrund der Entkonsolidierung der Sparkasse Mittelholstein AG nur bedingt vergleichbar. Wesentliche Bilanzpositionen und deren an den aktuellen Konsolidierungskreis angepassten Vorjahreswerte sind "Forderungen an Kreditinstitute" (7.338,1 Mio Euro), "Forderungen an Kunden" (37.774,7 Mio Euro), "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" 7.274,4 Mio Euro) und "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" (39.043,6 Mio Euro). Wesentliche GuV-Positionen und deren an den aktuellen Konsolidierungskreis angepassten Vorjahreswerte sind "Zinserträge" (752,7 Mio Euro), "Provisionserträge" (391,6 Mio Euro) und "Allgemeine Verwaltungsaufwendungen" (799,7 Mio Euro).
Die Forderungen an Kunden und Kreditinstitute haben wir zum Nennwert oder zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei der Auszahlung von Darlehen einbehaltene Disagien mit gebundenem Sollzinssatz werden auf die Dauer der Zinsbindung verteilt. Bei Darlehen mit veränderlichem Sollzinssatz werden Disagien grundsätzlich auf die Gesamtlaufzeit verteilt. Bei Darlehen ohne vereinbarte Zinsrechnung werden Disagien auf fünf Jahre verteilt.
Uneinbringliche Forderungen, bei denen mit Leistungen des Schuldners nicht mehr zu rechnen ist, wurden abgeschrieben.
Erkennbaren Risiken im Kreditgeschäft wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen oder Rückstellungen ausreichend Rechnung getragen. Für latente Risiken im Forderungsbestand bestehen Pauschalwertberichtigungen. Das Wertaufholungsgebot wurde bei der Bewertung der Kredite beachtet.
Die Ermittlung der Pauschalwertberichtigungen erfolgt gemäß IDW RS BFA 7 auf Basis eines 12-Monats-Expected-Loss. Das verwendete Bewertungsverfahren basiert auf den Methoden und Systemen der internen Risikosteuerung und berücksichtigt die seitens des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes empfohlenen Anpassungen zur Ermittlung der stichtagsbezogenen Pauschalwertberichtigungen. Die Notwendigkeit und Angemessenheit des im Vorjahr gebildeten spezifischen Anpassungsbetrags wurde nach Art und Umfang zum Abschlussstichtag neu geprüft. Um die Unsicherheit über die geopolitische und wirtschaftliche Entwicklung, inflationsbedingte Kaufkraftverluste und erhöhte Finanzierungskosten auf die Höhe der Pauschalwertberichtigungen angemessen zu berücksichtigen, wurde auf Grundlage von statistisch-mathematischen Verfahren erneut ein spezifischer Anpassungsbetrag in Höhe von 14,5 Mio Euro im Sinne der kaufmännischen Vorsicht angesetzt.
Die im Eigenbestand gehaltenen Wertpapiere sind dem Anlagevermögen und der Liquiditätsreserve sowie daneben dem Handelsbestand zugeordnet. Die Wertpapiere werden unter gleichzeitiger Berücksichtigung des Wertaufholungsgebots nach dem gemilderten Niederstwertprinzip (Anlagevermögen) bzw. strengen Niederwertprinzip (Liquiditätsreserve) bewertet.
Nicht mit dem Niederstwert bewertet wurden Anleihen, die bis zur Endfälligkeit gehalten werden und deren Marktwert unterhalb des erwarteten Rückzahlungswertes liegt. Es liegen keine Indizien vor, dass die Rückzahlung nicht zum Nennwert erfolgt. Der Buchwert der Schuldverschreibungen, die nicht mit dem Niederstwertprinzip bewertet werden, beträgt 4.529,7 Mio Euro; der beizulegende Zeitwert beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 4.293,4 Mio Euro.
Bei in Spezialfonds gehaltenen Vermögensgegenständen, für die kein handelbarer Kurs verfügbar ist, wird von den Fondsgesellschaften der Verkehrswert, der bei sorgfältiger Einschätzung nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten angemessen ist, zugrunde gelegt.
Die zu Handelszwecken erworbenen Finanzinstrumente werden im Handelsbestand zum beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags (Value-at-Risk) ausgewiesen. Gemäß IDW RS BFA 2 wird dieser in einer Summe beim größeren der jeweiligen Bilanzposten (Aktiv oder Passiv) berücksichtigt. Die Umrechnung der Handelsaktiva und -passiva in fremder Währung erfolgt zum Mittelkurs.
Mit der Berücksichtigung des Risikoabschlags wird der Ausfallwahrscheinlichkeit der realisierbaren Gewinne aus der Bewertung zu Marktpreisen Rechnung getragen. Die Veränderung des Risikoabschlags wird im Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands ausgewiesen. Weiterhin werden im Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands Kurs- und Bewertungsgewinne sowie Kurs- und Bewertungsverluste von Finanzinstrumenten des Handelsbestands ausgewiesen. Daneben sind auch Bewertungsergebnisse aus der vorzeitigen Rückzahlung von zurückgekauften eigenen Emissionen in dieser Position enthalten. Die Zinserträge und Zinsaufwendungen des Handelsbestands werden im Zinsergebnis ausgewiesen.
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Das Wertaufholungsgebot wurde bei der Bewertung beachtet. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn besondere Umstände vorliegen.
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, steuerlich zulässige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhliche Nutzungsdauer zwischen 2 und 50 Jahren. Für bis 2009 angeschaffte Sachanlagen werden steuerlich zulässige Abschreibungen fortgeführt.
Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zu ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Aufgewendete Disagien werden aktivisch unter den Rechnungsabgrenzungen ausgewiesen; Agioerträge werden in den passiven Rechnungsabgrenzungen dargestellt.
Abweichend hiervon werden Null-Kupon-Anleihen mit ihrem Zeitwert bilanziert.
Mit den ausgewiesenen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie allen ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich im Falle der Rückstellung für Pensionen aus den vergangenen zehn Jahren und im Falle von Rückstellungen für mit Pensionsverpflichtungen vergleichbaren langfristigen fälligen Verpflichtungen sowie sonstigen Rückstellungen aus den vergangenen sieben Jahren ergibt.
Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden konzerneinheitlich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method und nach Maßgabe der Richttafeln 2018 G von Heubeck gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Infolge eines vorgezogenen Bewertungsstichtags wurde eine Projektion des Zinssatzes auf den Abschlussstichtag vorgenommen und ein sich daraus ergebender Zinssatz von 1,82 % zugrunde gelegt. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen (einschließlich Karrieretrend) von 2,35 % und Rentensteigerungen von 2,0 % zugrunde gelegt. Die Fluktuationsrate liegt altersabhängig zwischen 0 % und 6 %.
Der gesonderte Ausweis der Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen erfolgt aus Gründen der Übersichtlichkeit und Klarheit im Anhang. Die Aufwendungen für Aufzinsungen von bankgeschäftsbezogenen Rückstellungen werden in den Zinsaufwendungen ausgewiesen, der Zinsaufwand für die nicht-bankgeschäftsbezogenen Rückstellungen wird in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigt.
Unter Beachtung des IDW RS BFA 3 n.F. erfolgte zur Ermittlung eines ggf. bestehenden Verpflichtungsüberschusses aus dem Geschäft mit zinsbezogenen Finanzinstrumenten des Bankbuchs eine Gesamtbetrachtung aller zinstragenden Aktiva und Passiva des Bankbuchs (ohne Handelsbestand) einschließlich der Derivate unter Berücksichtigung aller bis zur vollständigen Abwicklung zu erwartenden Risiko- und Verwaltungskosten. Hierbei ist die Ermittlung unter Berücksichtigung individueller Refinanzierungsmöglichkeiten in einer barwertigen Betrachtung erfolgt. Ein Verpflichtungsüberschuss besteht nicht, so dass die Bildung einer Rückstellung nicht erforderlich ist.
Die Währungsumrechnung erfolgt nach den Vorschriften des § 340h HGB in Verbindung mit § 256a HGB und unter Beachtung des IDW RS BFA 4. Auf ausländische Währung lautende Vermögensgegenstände, die wie Anlagevermögen behandelt werden, werden mit ihren Anschaffungskursen in Euro umgerechnet. Fremdwährungswertpapiere des Umlaufvermögens werden zum Kassakurs bewertet. Bei Fremdwährungspapieren mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ausschließlich die sich ergebenden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung berücksichtigt.
Die übrigen Bilanzbestände in Fremdwährung sowie die nicht abgewickelten Kassa- und Termingeschäfte, die nicht dem Handelsbestand zugeordnet wurden und nicht Bestandteile einer Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB sind, gelten gemäß § 340h HGB als besonders gedeckte Geschäfte (besondere Deckung). Die besondere Deckung stellt hierbei auf eine betragsmäßige Deckung der einbezogenen Geschäfte ab, eine Laufzeitkongruenz der Geschäfte wird hierbei nicht betrachtet. Besonders gedeckte Geschäfte werden zum Kassa- bzw. Terminkurs bewertet.
Dem Kassa- bzw. Terminkurs liegt der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank zugrunde.
Der gesonderte Ausweis der aus der Umrechnung der besonders gedeckten Geschäfte ermittelten Kursgewinne und -verluste erfolgt im Anhang unter den sonstigen betrieblichen Erträgen beziehungsweise unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.
Im Konzern werden Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 HGB gebildet. In die Bewertungseinheiten werden Verbindlichkeiten und schwebende Geschäfte als Grundgeschäfte einbezogen und mittels originärer und derivativer Finanzinstrumente abgesichert.
Die Zins- und sonstigen Preisrisiken aus begebenen strukturierten Anleihen bzw. Namenspapieren (Grundgeschäfte) werden mithilfe von strukturierten Zinsswaps (Sicherungsgeschäfte) abgesichert. Bei den Grundgeschäften handelt es sich einerseits um strukturierte Inhaberschuldverschreibungen, die unter dem Posten "Verbriefte Verbindlichkeiten" ausgewiesen werden, sowie andererseits um strukturierte Namensschuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen und Sparkassenbriefe, die unter dem Passivposten "Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" bzw. "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" bilanziert werden. Die jeweiligen Sicherungsgeschäfte sind derart ausgestaltet, dass die risikorelevanten Parameter des Grundgeschäfts zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses und während der Laufzeit des Grundgeschäfts hinsichtlich des abgesicherten Risikos vollständig gegenläufig sind (Critical Terms Match).
Weiterhin erfolgt für mit Kunden abgeschlossene Cross Currency Interest Rate Swaps eine Absicherung des Währungs- und Zinsrisikos durch den Abschluss von exakt gegenläufigen Sicherungsgeschäften mit Kreditinstituten mit guter Bonität. Das derivative Kundengeschäft sowie das Back-to-back-Sicherungsgeschäft werden jeweils zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Darüber hinaus werden im Kundenkreditgeschäft Zinsbegrenzungsvereinbarungen in Form von Caps, Floors und Collars abgeschlossen. Diese den Kunden eingeräumten Zinsoptionsrechte werden jeweils einzelgeschäftsbezogen durch entsprechende Gegengeschäfte mit Kreditinstituten mit guter Bonität gesichert.
In der Liquiditätsreserve gehaltene eigene Schuldverschreibungen in Form eigener Pfandbriefe werden in einer Bewertungseinheit mit den zugehörigen verbrieften Verbindlichkeiten aus der Emission zusammengeführt.
Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird bei Designation der Bewertungseinheiten sowie zum Abschlussstichtag durch eine handelsunabhängige Stelle kontrolliert. Es ist jeweils eine effektive Absicherung der Grundgeschäfte in Bezug auf die bestehenden Risiken gegeben.
Die bilanzielle Abbildung der gebildeten Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode im Sinne des IDW RS HFA 35. Konzerneinheitlich wird sich auf Grundlage der angewandten Methoden (Critical Terms Match) von der Wirksamkeit der jeweiligen Sicherungsbeziehung in Bezug auf die bestehenden Wert- bzw. Zahlungsstromrisiken des jeweils abgesicherten Risikos überzeugt. Die Wert- bzw. Zahlungsstromänderungen der Grund- und Sicherungsgeschäfte - bezogen auf die abgesicherten Risiken - werden sich voraussichtlich über die gesamte Zeit des Bestehens der Bewertungseinheiten in vollem Umfang ausgleichen.
Zinsswaps werden im Wesentlichen zur Steuerung des Zinsrisikos eingesetzt und in die verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs (Zinsbuchs) einbezogen. Darüber hinaus werden derivative Finanzinstrumente, die sich in Bewertungseinheiten befinden, gehalten. Im geringen Umfang befinden sich des Weiteren derivative Finanzinstrumente im Handelsbestand.
Bei Optionen sind die Stillhalterpositionen in der Regel durch Gegengeschäfte gesichert. Erhaltene bzw. gezahlte Optionsprämien für noch nicht abgewickelte Optionen sowie Marginverpflichtungen aus Future-Geschäften sind, sofern sie Handelsgeschäfte darstellen, innerhalb der Handelsaktiva bzw. -passiva ausgewiesen. Ansonsten werden diese als "Sonstige Vermögensgegenstände" bzw. "Sonstige Verbindlichkeiten" bilanziert.
| Forderungen an Kreditinstitute |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| In dieser Position sind enthalten: | ||
| Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 189,6 | 106,4 |
| Nachrangige Forderungen | 21,8 | 21,8 |
| b) andere Forderungen nach Restlaufzeiten: | ||
| - bis 3 Monate | 1.247,1 | 902,2 |
| - über 3 Monate bis 1 Jahr | 230,8 | 299,0 |
| - über 1 Jahr bis 5 Jahre | 609,6 | 537,1 |
| - über 5 Jahre | 30,7 | 32,7 |
| Forderungen an Kunden |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| In dieser Position sind enthalten: | ||
| Forderungen an verbundene Unternehmen | 66,6 | 53,2 |
| Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 461,9 | 501,8 |
| Nachrangige Forderungen | 0,0 | 0,1 |
| Forderungen an Kunden nach Restlaufzeiten: | ||
| - bis 3 Monate | 1.385,7 | 1.393,3 |
| - über 3 Monate bis 1 Jahr | 3.414,2 | 3.322,2 |
| - über 1 Jahr bis 5 Jahre | 9.403,8 | 10.785,6 |
| - über 5 Jahre | 20.976,2 | 23.733,9 |
| mit unbestimmter Laufzeit | 1.219,8 | 1.022,1 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Von den in diesem Bilanzposten enthaltenen börsenfähigen Wertpapieren sind: | ||
| - börsennotiert | 8.544,6 | 7.699,8 |
| - nicht börsennotiert | 522,6 | 1.862,3 |
| Davon im Folgejahr fällig | 2.324,4 | 1.057,0 |
| Der Buchwert der dem Anlagevermögen zugeordneten Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere beträgt | 5.160,1 | 5.099,0 |
| Schuldverschreibungen mit Nachrangabrede | 0,0 | 8,8 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Von den in diesem Bilanzposten enthaltenen börsenfähigen Wertpapieren sind: | ||
| - börsennotiert | 0,0 | 9,1 |
| - nicht börsennotiert | 0,0 | 17,5 |
| Der Buchwert der dem Anlagevermögen zugeordneten Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere beträgt | 955,4 | 1.157,6 |
In diesem Bilanzposten sind Spezialfondsanteile mit einem Buchwert von 1,5 Mrd Euro (Vorjahr 1,6 Mrd Euro) enthalten. Die Fungibilität dieser Anteile ist eingeschränkt. Bei den im Bestand gehaltenen Spezialfondsanteilen wurden Gewinne aus der Realisierung von Kursgewinnen sowie Zins- und Dividendeneinnahmen teilweise thesauriert. Ausschüttungen sind im unten angegebenen Umfang erfolgt.
| Entwicklung der Wertpapiere des Anlagevermögens | Mio Euro |
| Bilanzwert zum 1. Januar 2023 | 6.256,6 |
| Veränderungen (saldiert gemäß § 34 Abs. 3 RechKredV) | -141,1 |
| Bilanzwert zum 31. Dezember 2023 | 6.115,5 |
|
Investmentvermögen mit einem Anteil von
über 10
% |
2023
Mio Euro |
2023
Mio Euro |
||
| Ausschüttung 2023 | Unterschiedsbetrag | Marktwert | Buchwert | |
| - HERA-FONDS Mischfonds: europäische und internationale Aktien und Unternehmensanleihen | 0,5 | 82,5 | 487,1 | 404,6 |
| - Wikinger Fonds 1 Aktien- und Immobilienfonds: Aktien und Immobilienfondsanteile | 0,0 | 121,3 | 713,4 | 592,1 |
| - Wikinger Fonds 2 Rentenfonds: Pfandbriefe, staatsgarantierte Anleihen sowie EuroCorporate Bonds Investmentgrade | 0,0 | 6,3 | 501,1 | 494,8 |
| - NRS-Fonds Mischfonds: europäische Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen | 0,1 | 1,3 | 39,3 | 38,0 |
| 1.740,9 | 1.529,5 |
Die tägliche Rückgabe ist möglich.
| Handelsbestand |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Der Handelsbestand setzt sich zusammen aus: | ||
| - derivative Finanzinstrumente | 7,3 | 6,8 |
| - Forderungen | 8,6 | 7,9 |
| - Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 82,0 | 76,2 |
| - Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0,0 | 0,0 |
| - sonstige Vermögensgegenstände | 0,0 | 0,0 |
| 97,9 | 90,9 | |
| - Risikoabschlag | -1,6 | -1,3 |
| 96,3 | 89,6 |
Zur Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement der Marktpreisrisiken des Handelsbuchs wird ein entsprechender Value-at-Risk (VaR) ermittelt. Dieser VaR wird für den Risikoabschlag herangezogen. Der VaR wird mit einer Haltedauer von einem Monat, einer Datenhistorie von 1.250 Tagen und einem Konfidenzniveau von 99,9 % ermittelt.
| Beteiligungen |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Von den in diesem Bilanzposten enthaltenen Anteilen, die in börsenfähigen Wertpapieren verbrieft sind, sind: | ||
| - börsennotiert | 0,0 | 0,0 |
| - nicht börsennotiert | 0,0 | 0,0 |
Angaben gemäß § 340a Abs. 4 Nr. 2 HGB sind in der Aufstellung der Beteiligungen enthalten.
| Anteile an verbundenen Unternehmen |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Von den in diesem Bilanzposten enthaltenen Anteilen, die in börsenfähigen Wertpapieren verbrieft sind, sind: | ||
| - börsennotiert | 0,0 | 0,0 |
| - nicht börsennotiert | 0,0 | 0,0 |
| Entwicklung |
Beteiligungen
Mio Euro |
Verbundene Unternehmen
Mio Euro |
| Bilanzwert zum 1. Januar 2023 | 169,4 | 88,0 |
| Veränderungen (saldiert gemäß § 34 Abs. 3 RechKredV) | 32,0 | 115,9 |
| Bilanzwert zum 31. Dezember 2023 | 201,4 | 203,9 |
| Name und Sitz des Unternehmens |
Kapitalanteil
in % |
Eigenkapital T€ 2) | Jahresergebnis T€ 2) |
| Unmittelbare Beteiligungen | |||
| - Bordesholmer Sparkasse Aktiengesellschaft, Bordesholm | 15,00 | 58.039,3 | 1.334,9 |
| - Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG, Bad Homburg v.d. Höhe | 3,40 | 710.088,3 3) | 52.998,8 3) |
| - Erwerbsgesellschaft der S-Finanzgruppe mbH & Co. KG, Neuhardenberg | 3,31 | 3.285.297,8 | 2.830,4 |
| - Freie Sparkassen Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg | 77,89 | 57.916,5 3) | 2.919,7 3) |
| - Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH, Hamburg | 100,00 | 5.000,0 3) | 0,0 3)4) |
| - Haspa BGM Invest GmbH, Hamburg | 100,00 | 2.000,0 | 0,0 3)4) |
| - HASPA Green GmbH, Hamburg | 100,00 | 115.050,0 3) | 0,0 3)4) |
| - HASPA HanseGrund GmbH, Hamburg | 51,00 | 1.307,9 3) | 307,9 3) |
| - Haspa Next GmbH, Hamburg | 100,00 | 2.102,0 | 0,0 4) |
| - Haspa Zweite Beteiligungsgesellschaft mbH i.L. , Hamburg | 100,00 | 22,7 | -0,4 |
| - HLS Hamburger Logistik Service GmbH, Hamburg | 73,48 | 8.830,0 3) | 830,0 3) |
| - LBS Landesbausparkasse NordOst AG, Potsdam | 14,20 | n.a. 5) | n.a. 5) |
| - neue leben Pensionskasse Aktiengesellschaft, Hamburg | 21,18 | 31.176,0 3) | 800,0 3) |
| - Next Commerce Accelerator Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg | 9,90 | 901,7 | -274,8 |
| - Next Commerce Accelerator 2. Beteiligungsgesellschaft mbh & Co. KG, Hamburg | 9,51 | 7.240,9 | -950,3 |
| - NM Nord-IMMO Management Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg | 100,00 | 43,0 3) | 0,7 3) |
| - S-Servicepartner Deutschland GmbH, Berlin | 32,00 | 6.873,0 | 334,6 |
| Mittelbare Beteiligungen | |||
| über Hamburger Sparkasse AG: | |||
| - Bürgschaftsbank Hamburg GmbH, Hamburg | 21,35 | 27.424,1 | 106,5 |
| - Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH, Kiel | 7,18 | 42.278,3 | 188,9 |
| - Cenito Service GmbH, Hamburg | 100,00 | 800,0 | 0,0 4) |
| - CFC Corporate Finance Contor GmbH, Hamburg | 49,00 | 2.509,1 | 2.009,1 |
| - Deka Erwerbsgesellschaft mbH & Co. KG, Neuhardenberg | 2,96 | 1.785.143,0 | 99.710,0 |
| - Hanseatischer Sparkassen- und Giroverband, Hamburg | 74,87 | 63.937,7 | 7,0 |
| - Haspa Direkt Servicegesellschaft für Direktvertrieb mbH, Hamburg | 100,00 | 687,1 | 0,0 4) |
| - SCHUFA Holding AG, Wiesbaden | 2,22 | 157.164,7 | 50.865,9 |
| über Grossmann & Berger GmbH: | |||
| - 202up GmbH, Berlin | 5,17 | 93,5 | -466,7 |
| - E & G Private Immobilien GmbH, Stuttgart | 51,00 | 309,6 3) | 81,5 3) |
| - E & G Real Estate GmbH, Stuttgart | 51,10 | 1.858,3 3) | 638,6 3) |
| - Johs. Reese Immobilien Consulting GmbH, Berlin | 100,00 | 100,0 3) | 168,6 3) |
| über S-Servicepartner Norddeutschland GmbH: | |||
| - S-Servicepartner Consulting GmbH, Hamburg | 100,00 | 364,3 | -90,6 |
| über Wohnungsunternehmen Fiefstücken GmbH: | |||
| - Fiefstücken Immobilien GmbH & Co. KG, Hamburg | 100,00 | 6.084,8 3) | -2,1 3) |
| - HSF Hauswart-Service Fiefstücken GmbH, Hamburg | 100,00 | 168,6 3) | 43,6 3) |
| über NM Nord-IMMO Management GmbH & Co. KG: | |||
| - Haspa Azubi-Wohnen GmbH, Hamburg | 100,00 | 10.604,0 3) | -216,8 3) |
| über Freie Sparkassen Beteiligungsgesellschaft mbH: | |||
| - Deutsche Factoring Bank GmbH & Co. KG, Bremen | 35,00 | 318.191,4 | 20.791,9 |
| über Haspa Beteiligungsgesellschaft für den Mittelstand mbH: | |||
| - Aqua free GmbH, Hamburg | 30,00 | 3.774,7 | 0,0 4) |
| - CDF Logistik Beteiligungs GmbH, Fockbek | 49,90 | 6.281,8 | 1.995,9 |
| - CGH Beteiligungen GmbH, Mannheim | 45,00 | n.a. 5) | n.a. 5) |
| - Helmers Beteiligungs GmbH, Osnabrück | 49,00 | 9.701,8 | 688,0 |
| - HTP Hansa Beteiligungs GmbH, Selsingen | 37,50 | 11.177,9 3) | 1.941,3 3) |
| - IPD Beteiligungs GmbH, Hamburg | 33,33 | 11.171,1 | 2.922,1 |
| - Momentum Industriebeteiligungen GmbH, Neu Kaliß | 49,99 | 1.810,0 | -2,2 |
| - MT.DERM GmbH, Berlin | 22,50 | 26.092,1 | -1.286,3 |
| - Nokera AG, Rüschlikorn (Schweiz) | 0,04 | 208.971,0 | -6.099,0 |
| - TSH und BGM Beteiligungs GmbH, Visbek | 49,00 | 3.878,4 | 0,3 |
| über Haspa BGM Invest GmbH: | |||
| - HMP Beteiligungen GmbH, Schloss Holte-Stukenbrock | 73,00 | n.a. 5) | n.a. 5) |
| - HSD Beteiligungen GmbH, Baden-Baden | 70,00 | 1.939,0 | -558,9 |
| über HSD Beteiligungen GmbH: | |||
| - Schulz Electronic GmbH, Baden-Baden | 100,00 | 5.419,6 | 1.657,8 |
| über HMP Beteiligungen GmbH: | |||
| - Ewers Heiztechnik GmbH, Schloss Holte-Stukenbrock | 100,00 | 3.818,4 | 1.779,0 |
| über HASPA Green GmbH: | |||
| - UKA Windenergie Portfolio 15 GmbH, Meißen | 100,00 | 1.673,0 3) | 935,7 3) |
| - UKA Windenergie Portfolio 58 GmbH, Meißen | 100,00 | 1.971,4 3) | 1.221,7 3) |
| - Windpark Parchim GmbH & Co. KG, Köln | 49,00 | 14.684,3 3) | 4.519,9 3) |
| - Windpark Regesbostel GmbH & Co. KG, Potsdam | 100,00 | -709,9 | -692,9 |
| über UKA Windenergie Portfolio 15 GmbH, Meißen: | |||
| - UGE Großneuhausen GmbH & Co. KG Umweltgerechte Energie, Lohmen | 100,00 | 2.083,8 3) | 1.192,5 3) |
| über UKA Windenergie Portfolio 58 GmbH, Meißen: | |||
| - UGE Klein Leine Nord Vier GmbH & Co. KG Umweltgerechte Energie, Lohmen | 100,00 | 1.219,2 3) | 1.223,5 3) |
| über HASPA Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH: | |||
| - Flutrinne Dresden Grundstücksentwicklungsges. mbH, Hamburg | 30,00 | 4.684,0 | -14,5 |
| - Leipzig zwei GmbH & Co. KG, Hamburg | 33,33 | 7.474,0 | -2.849,3 |
| - Pröbenweg Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg | 34,00 | 7.642,4 | -62,1 |
| - ProHa Altona GmbH & Co. KG, Hamburg | 30,00 | 3.897,5 | 63,2 |
| - Projektgesellschaft BDT 8 mbH & Co. KG, Hamburg | 40,00 | 9.667,5 | 682,8 |
2) Nach dem letzten für 2022 vorliegenden
Jahresabschluss, soweit kein anderer Hinweis
3) Nach dem letzten für 2023 vorliegenden
Jahresabschluss
5) Kein Jahresabschluss vorliegend, da
Neugründung
Die ausgewiesenen Treuhandkredite betreffen ausschließlich Treuhandforderungen an Kunden.
| Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen |
Immaterielle Anlagewerte
Mio Euro |
(davon: Geschäfts- oder Firmenwert)
Mio Euro |
Sachanlagen
Mio Euro |
| Entwicklung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen | |||
| Anschaffungskosten am 1. Januar 2023 | 163,0 | (3,2) | 661,9 |
| Abgang Konsolidierungskreis | 1,4 | (0,0) | 43,1 |
| Zugänge | 0,9 | (0,6) | 50,1 |
| Abgänge | 0,1 | (0,0) | 11,3 |
| Umbuchungen | 0,0 | (0,0) | 0,0 |
| Anschaffungskosten am 31. Dezember 2023 | 162,4 | (3,8) | 657,6 |
| Entwicklung der Abschreibungen | |||
| kumulierte Abschreibungen am 1. Januar 2023 | 159,4 | (0,5) | 227,6 |
| Abgang Konsolidierungskreis | 1,4 | (0,0) | 33,5 |
| Abschreibungen des Geschäftsjahres | 0,9 | (0,0) | 14,7 |
| Zuschreibungen des Geschäftsjahres | 0,0 | (0,0) | 0,0 |
| Zugänge | 0,0 | (0,4) | 0,0 |
| Abgänge | 0,1 | (0,0) | 5,9 |
| Umbuchungen | 0,0 | (0,0) | 0,0 |
| kumulierte Abschreibungen am 31. Dezember 2023 | 158,8 | (0,9) | 202,9 |
| Bilanzwert zum 31. Dezember 2023 | 3,6 | (2,9) | 454,7 |
| Bilanzwert zum 31. Dezember 2022 | 3,6 | (2,7) | 434,3 |
| Von den Sachanlagen entfallen auf: |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| die im Rahmen des Sparkassengeschäfts genutzten | ||
| Grundstücke und Gebäude | 76,7 | 89,6 |
| die Betriebs- und Geschäftsausstattung | 58,8 | 51,3 |
Im Konzern wurde von dem Wahlrecht zur Aktivierung von selbsterstellter Software kein Gebrauch gemacht.
| Sonstige Vermögensgegenstände |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich zusammen aus: | ||
| - aktivierte Vorräte und sonstige Vermögensgegenstände | 109,5 | 103,9 |
| - sonstige Forderungen | 291,2 | 317,2 |
| 400,7 | 421,1 |
| Rechnungsabgrenzungsposten |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| In den Rechnungsabgrenzungsposten sind enthalten: | ||
| - Unterschiedsbetrag zwischen Rückzahlungs- und niedrigerem Ausgabebetrag von Verbindlichkeiten oder Schuldverschreibungen | 14,9 | 10,8 |
| - Unterschiedsbetrag zwischen Nennbetrag und und höherem Auszahlungsbetrag von Forderungen | 0,0 | 0,0 |
| - sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 3,0 | 2,5 |
| 17,9 | 13,3 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| In dieser Position sind enthalten: | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 15,2 | 60,1 |
| Gesamtbetrag der als Sicherheit für in dieser Position enthaltene Verbindlichkeiten übertragenen Vermögensgegenstände | 11.285,1 | 13.036,1 |
| Aufgliederung der Unterposition b) nach Restlaufzeiten: | ||
| - bis 3 Monate | 3.475,7 | 375,4 |
| - über 3 Monate bis 1 Jahr | 304,4 | 465,7 |
| - über 1 Jahr bis 5 Jahre | 1.307,4 | 4.638,2 |
| - über 5 Jahre | 1.901,7 | 2.224,1 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| In dieser Position sind enthalten: | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0,0 | 18,1 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 110,5 | 68,7 |
| Aufgliederung der Unterposition ab) nach Restlaufzeiten: | ||
| - bis 3 Monate | 0,0 | 0,7 |
| - über 3 Monate bis 1 Jahr | 0,0 | 4,8 |
| - über 1 Jahr bis 5 Jahre | 0,0 | 1,3 |
| - über 5 Jahre | 0,0 | 0,1 |
| Aufgliederung der Unterposition bb) nach Restlaufzeiten: | ||
| - bis 3 Monate | 1.390,7 | 788,8 |
| - über 3 Monate bis 1 Jahr | 512,1 | 283,3 |
| - über 1 Jahr bis 5 Jahre | 1.245,7 | 782,3 |
| - über 5 Jahre | 3.389,4 | 3.102,7 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| In dieser Position sind enthalten: | ||
| im Folgejahr fällige begebene Schuldverschreibungen | 1.859,5 | 725,9 |
| Handelsbestand |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Der Handelsbestand setzt sich zusammen aus: | ||
| - derivative Finanzinstrumente | 5,7 | 4,3 |
| - Verbindlichkeiten | 0,0 | 0,0 |
| Zwischensumme | 5,7 | 4,3 |
| - Risikoabschlag | 0,0 | 0,0 |
| 5,7 | 4,3 |
Gemäß IDW RS BFA 2 wird der Risikoabschlag in einer Summe beim aktivischen Handelsbestand als dem größeren der beiden Bilanzposten berücksichtigt.
Die ausgewiesenen Treuhandverbindlichkeiten entfallen vollständig auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
| Sonstige Verbindlichkeiten |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus: | ||
| - Steuerverbindlichkeiten | 33,5 | 26,8 |
| - sonstige Verbindlichkeiten | 504,4 | 652,2 |
| 537,9 | 679,0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| In den Rechnungsabgrenzungsposten sind enthalten: | ||
| - Unterschiedsbetrag zwischen Nennbetrag und niedrigerem Auszahlungsbetrag von Darlehensforderungen | 2,3 | 8,4 |
| - Unterschiedsbetrag zwischen Rückzahlungs- und höherem Ausgabebetrag von Verbindlichkeiten oder Schuldverschreibungen | 5,6 | 5,3 |
| - sonstige Rechnungsabgrenzungen | 6,5 | 7,4 |
| 14,4 | 21,1 |
Für die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden alle zeitlichen und quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den Steuerwerten (§ 274 HGB) ermittelt. Derartige Differenzen bestehen insbesondere in den Bilanzposten Forderungen an Kunden und Rückstellungen, die zu aktiven latenten Steuern führen. Die aus dem Überhang an aktiven latenten Steuern resultierende voraussichtliche zukünftige Ertragsteuerentlastung wird in der Konzernbilanz nicht ausgewiesen.
Daneben werden latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen bilanziert (§ 306 HGB). Der für die Ermittlung zugrunde gelegte einheitliche Steuersatz beträgt 32,1 %.
| Entwicklung der passiven latenten Steuern | Mio Euro |
| Stand zum 1. Januar 2023 | 0,5 |
| Veränderung | 1,1 |
| Stand zum 31. Dezember 2023 | 1,6 |
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 25,2 Mio Euro.
Deckungsvermögen mit einem Zeitwert von 0,1 Mio Euro (Anschaffungskosten 0,1 Mio Euro) wurde mit Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag dieser Verpflichtungen beträgt brutto 0,1 Mio Euro.
Für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von 56,9 Mio Euro wurden im Berichtsjahr 0,9 Mio Euro an Zinsen aufgewendet. Bei den nachrangigen Verbindlichkeiten handelt es sich um endfällige Inhaber- und Namensschuldverschreibungen. Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung kann nicht entstehen. Gemäß der Schuldverschreibungsbedingungen und der Regeln des Single Resolution Mechanism SRM hat die zuständige Abwicklungsbehörde das Recht, die Ansprüche auf Kapital und Zinsen in Anteile oder sonstige Instrumente des harten Kernkapitals zu wandeln. Die aufgelegten Emissionen stellen Ergänzungskapital gemäß der Capital Requirements Regulation CRR Artikel 62 bis 71 dar.
| Verbriefung |
Verbindlichkeit
Mio Euro |
Währung | Zinssatz p.a. | Fälligkeit | Rückzahlungskurs |
| Inhaberschuldverschreibung | 15,4 | EUR | 6,33% | 13.07.2033 | 100% |
| Namensschuldverschreibung | 10,1 | EUR | 6,50% | 23.10.2035 | 100% |
| Eigenkapital |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Der Konzernbilanzgewinn entwickelte sich wie folgt: | ||
| Konzernjahresüberschuss | 163,0 | 72,9 |
| konzernfremden Gesellschaftern zustehender Gewinn | -4,8 | -2,5 |
| auf konzernfremde Gesellschafter entfallender Verlust | 0,4 | 0,0 |
| Konzerngewinn | 158,5 | 70,4 |
| Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 283,7 | 250,9 |
| Entnahmen aus Gewinnrücklagen | ||
| a) aus der Sicherheitsrücklage | 0,0 | 0,0 |
| b) aus anderen Rücklagen | 0,0 | 0,0 |
| Einstellungen in Gewinnrücklagen | ||
| a) in die Sicherheitsrücklage | -73,7 | -37,5 |
| b) in andere Rücklagen | 0,0 | 0,0 |
| Einstellung in konzernfremde Rücklagen | 0,0 | 0,0 |
| Konzernbilanzgewinn | 368,6 | 283,7 |
Der Jahresüberschuss im Einzelabschluss 2023 der HASPA Finanzholding beträgt 195,2 Mio Euro. Der Vorstand schlägt vor, den dem Jahresüberschuss entsprechenden Bilanzgewinn in voller Höhe der Sicherheitsrücklage zuzuführen.
Unter den Eventualverbindlichkeiten sind für Kreditnehmer übernommene Bürgschaften, Garantien und Gewährleistungsverträge erfasst. Auf Basis der regelmäßigen Bonitätsbeurteilungen der Kunden im Rahmen der Kreditrisikomanagementprozesse wird für die hier ausgewiesenen Beträge davon ausgegangen, dass diese nicht zu einer wirtschaftlichen Belastung führen.
Die unwiderruflichen Kreditzusagen beinhalten überwiegend Darlehen, die noch nicht voll ausgezahlt sind. Unwiderrufliche Kreditzusagen unterliegen den normalen Kreditüberwachungsprozessen, die für alle Kreditengagements gelten. Erhöhte Ausfallrisiken sind hieraus nicht zu erkennen.
Weitere außerbilanzielle Geschäfte gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.
Im Geschäftsjahr werden negative Zinsen für Aktivprodukte in Höhe von 0,1 Mio Euro (Vorjahr 25,1 Mio Euro) ausgewiesen.
In den Zinsaufwendungen werden negative Zinsen für Passivprodukte in Höhe von 4,6 Mio Euro (Vorjahr 81,3 Mio Euro) ausgewiesen, die im Wesentlichen auf die Teilnahme an Offenmarktgeschäften der Europäischen Zentralbank zurückzuführen sind. Weiterhin werden in dieser Position gerundet 0,0 Mio Euro (Vorjahr 0,1 Mio Euro) aufgrund von Aufzinsungen bankgeschäftsbezogener Rückstellungen ausgewiesen.
Etwa 119,0 Mio Euro der Provisionserträge entfallen auf für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Vermittlung und Verwaltung.
| Sonstige betriebliche Erträge |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich zusammen aus: | ||
| - Grundstückserträge | 28,9 | 27,7 |
| - übrige sonstige betriebliche Erträge Kreditinstitute | 48,0 | 55,9 |
| - Umsatzerlöse / übrige sonstige betriebliche Erträge Nicht-Kreditinstitute | 44,3 | 59,1 |
| - Auflösung passiver Unterschiedsbetrag | 0,0 | 3,2 |
| 121,2 | 145,9 |
In dieser Position sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 19,0 Mio Euro (Vorjahr 16,0 Mio Euro) enthalten.
| Sonstige betriebliche Aufwendungen |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich zusammen aus: | ||
| - Aufwand für nicht eigengenutzte Grundstücke und Gebäude | 10,7 | 10,4 |
| - Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen | 14,3 | 52,4 |
| - übrige sonstige betriebliche Aufwendungen | 49,9 | 47,4 |
| 74,9 | 110,2 |
In dieser Position sind Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von 1,0 Mio Euro (Vorjahr Aufwendungen von 0,2 Mio Euro) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit.
Die Position enthält einen aperiodischen Ertrag von 17,7 Mio Euro, der die Geschäftsjahre 2018 sowie 2020 - 2022 betrifft.
Die HASPA Finanzholding-Gruppe fällt voraussichtlich unter das Gesetz zur Mindestbesteuerung. Die Konzern-Ertragsteuerquote beträgt mehr als 15 %, so dass keine wirtschaftlichen Auswirkungen erwartet werden.
Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands 4,8 Mio Euro. Die Gesamtbezüge für frühere Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene beliefen sich auf 2,1 Mio Euro. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt 33,6 Mio Euro zurückgestellt. Die Kredite an Mitglieder des Vorstands beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt 3,6 Mio Euro.
Die Gesamtbezüge des Verwaltungsrats betrugen im Geschäftsjahr 0,5 Mio Euro, Kredite wurden in Höhe von 1,2 Mio Euro gewährt.
Für das Gesamthonorar der Abschlussprüfer wurden im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 1.791 TEUR, davon 1.350 TEUR für andere Abschlussprüfer, aufgewendet. Insgesamt entfallen 1.752 TEUR auf die Abschlussprüfungsleistungen, davon 1.312 TEUR für andere Abschlussprüfer, 24 TEUR auf andere Bestätigungsleistungen, davon 24 TEUR für andere Abschlussprüfer, und 14 TEUR auf sonstige Leistungen, davon 14 TEUR für andere Abschlussprüfer.
| Im Jahresdurchschnitt | |
| Vollzeitkräfte | 3.109 |
| Teilzeitkräfte | 1.219 |
| 4.328 | |
| Auszubildende | 195 |
| 4.523 |
Die Teilzeitkräfte wurden entsprechend ihrer vereinbarten Arbeitszeit auf Vollzeitkräfte umgerechnet. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 1.727 Teilzeitkräfte beschäftigt.
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen | Mio Euro |
| Für die folgenden Geschäftsjahre bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen: | |
| - 2024 | 58,1 |
| - 2025 | 52,8 |
| - 2026 | 41,6 |
| 152,5 |
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen entfallen keine Beträge auf verbundene Unternehmen, die nicht konsolidiert wurden, sowie auf assoziierte Unternehmen. Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Altersvorsorgeverpflichtungen.
Im Geschäftsjahr bestehen weder Einzahlungsverpflichtungen noch Nachschussverpflichtungen.
Die Gesamtbeträge der Vermögensgegenstände und der Verbindlichkeiten, die auf Fremdwährung lauten, belaufen sich auf umgerechnet 1.023,7 Mio Euro bzw. 878,3 Mio Euro.
| Kapitalrendite, berechnet als Quotient aus | 0,27% |
| Nettogewinn (Mio Euro) | 163,0 |
| Bilanzsumme (Mio Euro) | 60.832,2 |
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag, die nicht in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder in der Konzernbilanz berücksichtigt sind, sind in der HASPA-Gruppe nicht eingetreten.
Die nachstehenden Übersichten zeigen das Volumen der zum Jahresultimo 2023 bestehenden Geschäfte.
|
31. Dezember 2023
Mio Euro |
Nominalwerte | Marktwerte (inkl. Stückzinsen) | ||||
| Restlaufzeit | ||||||
| bis 1 Jahr | über 1 Jahr bis 5 Jahre | über 5 Jahre | Summe | positiv | negativ | |
| Zinsbezogene Geschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | ||||||
| Caps | 6,8 | 16,7 | 0,0 | 23,5 | 0,3 | 0,3 |
| Floors | 0,0 | 0,0 | 0,8 | 0,8 | 0,0 | 0,0 |
| Wertpapier-Termingeschäfte | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Strukturierte Swaps | 71,2 | 308,9 | 4.636,9 | 5.017,0 | 24,8 | 483,3 |
| Zinsswaps | 573,9 | 2.802,5 | 10.442,2 | 13.818,6 | 857,3 | 384,1 |
| Börseninstrumente | ||||||
| Zins-Futures | 17,1 | 0,0 | 0,0 | 17,1 | 0,1 | 0,1 |
| Summe | 669,0 | 3.128,1 | 15.079,9 | 18.877,0 | 882,5 | 867,8 |
| Währungsbezogene Geschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | ||||||
| Devisentermingeschäfte | 2.544,1 | 102,0 | 0,0 | 2.646,1 | 22,9 | 20,2 |
| Währungsswaps | 0,0 | 0,0 | 132,6 | 132,6 | 13,0 | 11,1 |
| Börseninstrumente | ||||||
| Zins-Futures | 12,8 | 0,0 | 0,0 | 12,8 | 0,3 | 0,0 |
| Summe | 2.556,9 | 102,0 | 132,6 | 2.791,5 | 36,2 | 31,3 |
| Geschäfte mit sonstigen Preisrisiken | ||||||
| OTC-Produkte | ||||||
| Strukturierte Swaps | 2,9 | 0,0 | 0,0 | 2,9 | 0,5 | 0,0 |
| Börseninstrumente | ||||||
| Index-Futures | 24,7 | 0,0 | 0,0 | 24,7 | 0,4 | 0,0 |
| Index-Optionen | 21,0 | 0,0 | 0,0 | 21,0 | 0,1 | 0,1 |
| Summe | 48,6 | 0,0 | 0,0 | 48,6 | 1,0 | 0,1 |
|
31. Dezember 2023
Mio Euro |
Buchwerte | Bilanzposition | Rückstellungen (Bilanzposition P7) | |
| Optionsprämien, Upfronts, Variation Margins | ||||
| aktiv | passiv | |||
| Zinsbezogene Geschäfte | ||||
| OTC-Produkte | ||||
| Caps | 0,2 | 0,2 | A2/A13/P2/P6 | 0,0 |
| Floors | 0,0 | 0,0 | - | 0,0 |
| Wertpapier-Termingeschäfte | 0,0 | 0,0 | - | 0,0 |
| Strukturierte Swaps | 0,2 | 3,8 | A2/P1 | 0,0 |
| Zinsswaps | 12,0 | 440,9 | A2/P2/P5 | 0,0 |
| Börseninstrumente | ||||
| Zins-Futures | 0,0 | 0,0 | - | 0,0 |
| Summe | 12,4 | 444,9 | 0,0 | |
| Währungsbezogene Geschäfte | ||||
| OTC-Produkte | ||||
| Devisentermingeschäfte | 0,0 | 0,0 | - | 0,0 |
| Währungsswaps | 0,0 | 0,0 | - | 0,0 |
| Börseninstrumente | ||||
| Zins-Futures | 0,0 | 0,0 | - | 0,0 |
| Summe | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Geschäfte mit sonstigen Preisrisiken | ||||
| OTC-Produkte | ||||
| Strukturierte Swaps | 0,0 | 0,0 | - | 0,0 |
| Börseninstrumente | ||||
| Index-Futures | 0,0 | 0,0 | - | 0,0 |
| Index-Optionen | 0,0 | 0,0 | - | 0,0 |
| Summe | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
|
31. Dezember 2023
Mio Euro |
Nominalwerte | Marktwerte (inkl. Stückzinsen) | ||||
| Restlaufzeit | ||||||
| bis 1 Jahr | über 1 Jahr bis 5 Jahre | über 5 Jahre | Summe | positiv | negativ | |
| Zinsbezogene Geschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | ||||||
| Zinsswaps | 24,3 | 44,6 | 115,9 | 184,8 | 6,8 | 5,3 |
| Summe | 24,3 | 44,6 | 115,9 | 184,8 | 6,8 | 5,3 |
| Währungsbezogene Geschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | ||||||
| Devisenoptionen | 14,2 | 5,6 | 0,0 | 19,8 | 0,5 | 0,5 |
| Summe | 14,2 | 5,6 | 0,0 | 19,8 | 0,5 | 0,5 |
Grundsätzlich wird für die Bewertung der Derivate der aktuelle Marktpreis zugrunde gelegt. Bei börsengehandelten Derivaten werden die Kurse des letzten Börsentags 2023 verwendet. Ist ein aktueller Marktpreis nicht unmittelbar verfügbar, erfolgt die Bewertung nach den gängigen finanzmathematischen Bewertungsverfahren. So wird bei Zinsswaps ein Barwert auf Grundlage der aktuellen Zinsstrukturkurve ermittelt. Bei Devisentermingeschäften wird der Terminkurs verwendet. Die Marktwerte der Devisenoptionen werden auf Basis der aktuellen Devisenkurse und Zinsstrukturkurven sowie der impliziten Volatilitäten ermittelt (Binomialmodell). Bei Zinsoptionen werden die Marktwerte unter Berücksichtigung von Zinsstrukturkurven und impliziten Volatilitäten errechnet (Shifted-Black-Modell bzw. Bachelier-Modell).
Auf Basis der Bildung von Bewertungseinheiten werden strukturierte Wertpapiere emittiert, denen in einem Mikrohedge strukturierte Swaps gegenüberstehen, so dass die enthaltenen Zinsrisiken und sonstigen Preisrisiken vollständig abgesichert sind.
Der wesentliche Teil aller oben genannten zinsbezogenen Geschäfte wurde zur Begrenzung von Zinsrisiken abgeschlossen, sie wurden in die verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs (Zinsbuchs) einbezogen. Mit den Zinsswaps wird im Rahmen der Aktiv- und Passivsteuerung die Fristentransformation gesteuert. Die börsengehandelten Zinsderivate stellen Handelsgeschäfte für Kunden dar.
Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich zu einem wesentlichen Teil um Geschäfte mit Kunden, die grundsätzlich kursgesichert sind, sowie in geringem Umfang um Eigenhandelsgeschäfte. Die währungsbezogenen derivativen Geschäfte stellen zusammen mit den bilanziellen Fremdwährungsbeständen eine nahezu geschlossene Position dar.
Die Geschäfte mit sonstigen Preisrisiken umfassen ausschließlich Handelsgeschäfte für Kunden und strukturierte Swaps.
Die Höhe, der Zeitpunkt und die Sicherheit zukünftiger Zahlungsströme der derivativen Finanzinstrumente des Handelsbestands werden im Wesentlichen vom Zinsumfeld und den Entwicklungen der Credit Spreads beeinflusst.
Als Grundgeschäfte werden Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 3.151,6 Mio Euro und schwebende Geschäfte mit einem Nominalwert von 19,1 Mio Euro in Bewertungseinheiten nach § 254 Satz 1 HGB einbezogen. Bei diesen Bewertungseinheiten handelt es sich jeweils um so genannte Mikro-Bewertungseinheiten. Alle Grundgeschäfte werden mittels derivativer Finanzinstrumente gegen Zins-, Währungs- sowie sonstige Preisrisiken abgesichert.
Am 31.12.2023 bestehen für die Absicherung von Zinsänderungsrisiken Geschäfte mit einem negativen Marktwert von 458,2 Mio Euro, für die Absicherung von Währungsrisiken Geschäfte mit einem negativen Marktwert von 1,0 Mio Euro sowie für die Absicherung von sonstigen Preisrisiken Geschäfte mit einem positiven Marktwert von 0,5 Mio Euro.
Darüber hinaus werden die in der Liquiditätsreserve gehaltenen eigenen Schuldverschreibungen in Form eigener Pfandbriefe mit einem Marktwert von 1.046,1 Mio Euro in eine Bewertungseinheit mit dem Emissionsvolumen von 1.100,0 Mio Euro einbezogen.
Die Hamburger Sparkasse AG emittiert seit dem Geschäftsjahr 2006 Pfandbriefe. Die regelmäßigen Transparenzvorschriften des § 28 PfandBG werden durch die Veröffentlichung über die Homepage im Internet www.haspa.de erfüllt.
Da die Sparkasse Mittelholstein AG nicht mehr zum Konsolidierungskreis gehört, werden für sie nur Vorjahreswerte ausgewiesen.
| RechKredV § 35 Abs. 1 Nr. 7 |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | 0,0 | 0,0 |
| Forderungen an Kunden | 8.044,9 | 7.410,9 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 550,0 | 550,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | - | 0,0 |
| Forderungen an Kunden | - | 28,3 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | - | 2,0 |
| PfandBG § 28 Abs. 1 Nr. 1, 3 und 7 |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Hypothekenpfandbriefumlauf | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| davon Derivategeschäfte | 0,0 | 0,0 |
| Nennwert | 6.487,1 | 6.411,9 |
| Barwert | 6.378,5 | 6.068,3 |
| Risikobarwert 1 | 6.111,1 | 5.654,3 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| davon Derivategeschäfte | - | 0,0 |
| Nennwert | - | 10,0 |
| Barwert | - | 9,2 |
| Risikobarwert 2 | - | 7,9 |
| Deckungsmasse | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| davon Derivategeschäfte | 0,0 | 0,0 |
| Nennwert | 8.594,9 | 7.960,9 |
| Barwert | 8.328,6 | 7.477,8 |
| Risikobarwert 1 | 7.904,0 | 6.905,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| davon Derivategeschäfte | - | 0,0 |
| Nennwert | - | 30,3 |
| Barwert | - | 27,1 |
| Risikobarwert 2 | - | 22,8 |
| Überdeckung | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Nennwert | 2.107,8 | 1.549,0 |
| Barwert | 1.950,1 | 1.409,5 |
| Risikobarwert 1 | 1.792,9 | 1.250,7 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Nennwert | - | 20,3 |
| Barwert | - | 17,9 |
| Risikobarwert 2 | - | 14,9 |
|
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
|
| Überdeckung in % vom Pfandbrief-Umlauf | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Nennwert | 32,5 | 24,2 |
| Barwert | 30,6 | 23,2 |
| Risikobarwert 1 | 29,3 | 22,1 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Nennwert | - | 203,4 |
| Barwert | - | 194,3 |
| Risikobarwert 2 | - | 189,7 |
| Gesetzliche Überdeckung | ||
| Hamburger Sparkasse AG 3 | ||
| Nennwert | 255,0 | 248,6 |
| Barwert | 127,6 | 121,4 |
| Sparkasse Mittelholstein AG 4 | ||
| Nennwert | - | 0,4 |
| Barwert | - | 0,4 |
| Vertragliche Überdeckung 5 | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Nennwert | 0,0 | 0,0 |
| Barwert | 0,0 | 0,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Nennwert | - | 0,0 |
| Barwert | - | 0,0 |
| Freiwillige Überdeckung 6 | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Nennwert | 1.852,8 | 1.300,5 |
| Barwert | 1.822,6 | 1.288,1 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Nennwert | - | 20,0 |
| Barwert | - | 17,5 |
| PfandBG § 28 Abs. 1 Nr. 6 |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Absolutbetrag der von null verschiedenen größten sich ergebenden negativen Summe in den nächsten 180 Tagen i.S.d. § 4 Abs. 1a Satz 3 PfandBG für die Pfandbriefe (Liquiditätsbedarf) | 279,3 | 511,6 |
| Tag, an dem sich die größte negative Summe ergibt | 146,0 | 176 |
| Gesambetrag der Deckungswerte, welche die Anforderungen von § 4 Abs. 1a Satz 3 PfandBG erfüllen (Liquiditätdeckung) | 558,2 | 551,8 |
| Liquiditätsüberschuss | 278,9 | 40,2 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Absolutbetrag der von null verschiedenen größten sich ergebenden negativen Summe in den nächsten 180 Tagen i.S.d. § 4 Abs. 1a Satz 3 PfandBG für die Pfandbriefe (Liquiditätsbedarf) | - | 0 |
| Tag, an dem sich die größte negative Summe ergibt | - | - |
| Gesambetrag der Deckungswerte, welche die Anforderungen von § 4 Abs. 1a Satz 3 PfandBG erfüllen (Liquiditätdeckung) | - | 2,0 |
| Liquiditätsüberschuss | - | 2,0 |
5) Vertraglich zugesicherte Überdeckung
6) Residual, in Abhängigkeit der
gesetzlichen und vertraglichen Überdeckung
| PfandBG § 28 Abs. 1 Nr. 9 |
2023
in % |
2022
in % |
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Anteil der festverzinslichen Deckungswerte an der Deckungsmasse | 85,9 | 84,7 |
| Anteil der festverzinslichen Pfandbriefe an den zu deckenden Verbindlichkeiten | 98,6 | 99,4 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Anteil der festverzinslichen Deckungswerte an der Deckungsmasse | - | 100,0 |
| Anteil der festverzinslichen Pfandbriefe an den zu deckenden Verbindlichkeiten | - | 100,0 |
| PfandBG § 28 Abs. 1 Nr. 4 und 5 |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Laufzeitstruktur des Hypothekenpfandbriefumlaufs | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| - bis zu 0,5 Jahre | 596,5 | 611,0 |
| - mehr als 0,5 Jahre bis zu 1 Jahr | 320,0 | 112,1 |
| - mehr als 1 Jahr bis zu 1,5 Jahre | 819,0 | 596,5 |
| - mehr als 1,5 Jahr bis zu 2 Jahre | 133,0 | 320,0 |
| - mehr als 2 Jahre bis zu 3 Jahre | 1.035,0 | 952,0 |
| - mehr als 3 Jahre bis zu 4 Jahre | 928,9 | 1.005,0 |
| - mehr als 4 Jahre bis zu 5 Jahre | 1.227,5 | 920,4 |
| - mehr als 5 Jahre bis zu 10 Jahre | 1.118,3 | 1.624,0 |
| - mehr als 10 Jahre | 309,0 | 271,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| - bis zu 0,5 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 0,5 Jahre bis zu 1 Jahr | - | 0,0 |
| - mehr als 1 Jahr bis zu 1,5 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 1,5 Jahr bis zu 2 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 2 Jahre bis zu 3 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 3 Jahre bis zu 4 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 4 Jahre bis zu 5 Jahre | - | 5,0 |
| - mehr als 5 Jahre bis zu 10 Jahre | - | 5,0 |
| - mehr als 10 Jahre | - | 0,0 |
| Zinsbindungsfristen der Deckungsmasse | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| - bis zu 0,5 Jahre | 755,4 | 423,3 |
| - mehr als 0,5 Jahre bis zu 1 Jahr | 550,0 | 428,6 |
| - mehr als 1 Jahr bis zu 1,5 Jahre | 442,5 | 524,3 |
| - mehr als 1,5 Jahre bis zu 2 Jahre | 485,1 | 504,4 |
| - mehr als 2 Jahre bis zu 3 Jahre | 827,6 | 859,4 |
| - mehr als 3 Jahre bis zu 4 Jahre | 915,1 | 734,0 |
| - mehr als 4 Jahre bis zu 5 Jahre | 880,9 | 886,3 |
| - mehr als 5 Jahre bis zu 10 Jahre | 2.810,3 | 2.790,9 |
| - mehr als 10 Jahre | 928,1 | 809,7 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| - bis zu 0,5 Jahre | - | 0,3 |
| - mehr als 0,5 Jahre bis zu 1 Jahr | - | 0,3 |
| - mehr als 1 Jahr bis zu 1,5 Jahre | - | 0,7 |
| - mehr als 1,5 Jahre bis zu 2 Jahre | - | 0,3 |
| - mehr als 2 Jahre bis zu 3 Jahre | - | 1,2 |
| - mehr als 3 Jahre bis zu 4 Jahre | - | 0,8 |
| - mehr als 4 Jahre bis zu 5 Jahre | - | 3,0 |
| - mehr als 5 Jahre bis zu 10 Jahre | - | 16,3 |
| - mehr als 10 Jahre | - | 7,5 |
|
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
|
| Auswirkungen einer Fälligkeitsverschiebung auf die Laufzeitstruktur der Hypothekenpfandbriefe/ Verschiebungsszenario: 12 Monate | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| - bis zu 0,5 Jahre | 0,0 | 0,0 |
| - mehr als 0,5 Jahre bis zu 1 Jahr | 0,0 | 0,0 |
| - mehr als 1 Jahr bis zu 1,5 Jahre | 596,5 | 611,0 |
| - mehr als 1,5 Jahre bis zu 2 Jahre | 320,0 | 112,1 |
| - mehr als 2 Jahre bis zu 3 Jahre | 952,0 | 916,5 |
| - mehr als 3 Jahre bis zu 4 Jahre | 1.035,0 | 952,0 |
| - mehr als 4 Jahre bis zu 5 Jahre | 928,9 | 1.005,0 |
| - mehr als 5 Jahre bis zu 10 Jahre | 2.193,8 | 2.499,4 |
| - mehr als 10 Jahre | 461,0 | 316,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| - bis zu 0,5 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 0,5 Jahre bis zu 1 Jahr | - | 0,0 |
| - mehr als 1 Jahr bis zu 1,5 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 1,5 Jahre bis zu 2 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 2 Jahre bis zu 3 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 3 Jahre bis zu 4 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 4 Jahre bis zu 5 Jahre | - | 0,0 |
| - mehr als 5 Jahre bis zu 10 Jahre | - | 5,0 |
| - mehr als 10 Jahre | - | 5,0 |
| Hamburger Sparkasse AG | 2023 |
| Das Hinausschieben der Fälligkeit ist erforderlich, um die Zahlungsunfähigkeit der Pfandbriefbank mit beschränkter Geschäftstätigkeit zu vermeiden (Verhinderung der Zahlungsunfähigkeit), die Pfandbriefbank mit beschränkter Geschäftstätigkeit ist nicht überschuldet (keine bestehende Überschuldung) und es besteht Grund zu der Annahme, dass die Pfandbriefbank mit beschränkter Geschäftstätigkeit jedenfalls nach Ablauf des größtmöglichen Verschiebungszeitraums unter Berücksichtigung weiterer Verschiebungsmöglichkeiten ihre dann fälligen Verbindlichkeiten erfüllen kann (positive Erfüllungsprognose). Siehe ergänzend auch § 30 Abs. 2b PfandBG. | |
| Hamburger Sparkasse AG und Sparkasse Mittelholstein AG | 2022 |
| Das Hinausschieben der Fälligkeit ist erforderlich, um die Zahlungsunfähigkeit der Pfandbriefbank mit beschränkter Geschäftstätigkeit zu vermeiden (Verhinderung der Zahlungsunfähigkeit), die Pfandbriefbank mit beschränkter Geschäftstätigkeit ist nicht überschuldet (keine bestehende Überschuldung) und es besteht Grund zu der Annahme, dass die Pfandbriefbank mit beschränkter Geschäftstätigkeit jedenfalls nach Ablauf des größtmöglichen Verschiebungszeitraums unter Berücksichtigung weiterer Verschiebungsmöglichkeiten ihre dann fälligen Verbindlichkeiten erfüllen kann (positive Erfüllungsprognose). Siehe ergänzend auch § 30 Abs. 2b PfandBG. |
| Hamburger Sparkasse AG | 2023 |
| Der Sachwalter kann die Fälligkeiten der Tilgungszahlungen verschieben, wenn die maßgeblichen Voraussetzungen nach § 30 Abs. 2b PfandBG hierfür erfüllt sind. Die Verschiebungsdauer, welche einen Zeitraum von 12 Monaten nicht überschreiten darf, bestimmt der Sachwalter entsprechend der Erforderlichkeit. Der Sachwalter kann die Fälligkeiten von Tilgungs- und Zinszahlungen, die innerhalb eines Monats nach seiner Ernennung fällig werden, auf das Ende dieses Monatszeitraums verschieben. Entscheidet sich der Sachwalter für eine solche Verschiebung, wird das Vorliegen der Voraussetzungen nach § 30 Abs. 2b PfandBG unwiderlegbar vermutet. Eine solche Verschiebung ist im Rahmen der Höchstverschiebungsdauer von 12 Monaten zu berücksichtigen. Der Sachwalter darf von seiner Befugnis für sämtliche Pfandbriefe einer Emission nur einheitlich Gebrauch machen. Hierbei dürfen die Fälligkeiten vollständig oder anteilig verschoben werden. Der Sachwalter hat die Fälligkeit für eine Pfandbriefemission so zu verschieben, dass die ursprüngliche Reihenfolge der Bedienung der Pfandbriefe, welche durch die Verschiebung überholt werden könnten, nicht geändert wird (Überholverbot). Dies kann dazu führen, dass auch die Fälligkeiten später fällig werdender Emissionen zu verschieben sind, um das Überholverbot zu wahren. Siehe ergänzend auch § 30 Abs. 2a und 2b PfandBG. | |
| Hamburger Sparkasse AG und Sparkasse Mittelholstein AG | 2022 |
| Der Sachwalter kann die Fälligkeiten der Tilgungszahlungen verschieben, wenn die maßgeblichen Voraussetzungen nach § 30 Abs. 2b PfandBG hierfür erfüllt sind. Die Verschiebungsdauer, welche einen Zeitraum von 12 Monaten nicht überschreiten darf, bestimmt der Sachwalter entsprechend der Erforderlichkeit. Der Sachwalter kann die Fälligkeiten von Tilgungs- und Zinszahlungen, die innerhalb eines Monats nach seiner Ernennung fällig werden, auf das Ende dieses Monatszeitraums verschieben. Entscheidet sich der Sachwalter für eine solche Verschiebung, wird das Vorliegen der Voraussetzungen nach § 30 Abs. 2b PfandBG unwiderlegbar vermutet. Eine solche Verschiebung ist im Rahmen der Höchstverschiebungsdauer von 12 Monaten zu berücksichtigen. Der Sachwalter darf von seiner Befugnis für sämtliche Pfandbriefe einer Emission nur einheitlich Gebrauch machen. Hierbei dürfen die Fälligkeiten vollständig oder anteilig verschoben werden. Der Sachwalter hat die Fälligkeit für eine Pfandbriefemission so zu verschieben, dass die ursprüngliche Reihenfolge der Bedienung der Pfandbriefe, welche durch die Verschiebung überholt werden könnten, nicht geändert wird (Überholverbot). Dies kann dazu führen, dass auch die Fälligkeiten später fällig werdender Emissionen zu verschieben sind, um das Überholverbot zu wahren. Siehe ergänzend auch § 30 Abs. 2a und 2b PfandBG. |
| PfandBG § 28 Abs. 2 Nr. 1 |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| a) Gesamtbetrag der verwendeten nennwertigen Deckungsmasse nach Größenklassen Kreditdeckung | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| - bis 300 Tsd. Euro | 2.306,8 | 2.265,6 |
| - über 300 Tsd. Euro bis zu 1,0 Mio Euro | 1.925,5 | 1.663,6 |
| - über 1 Mio Euro bis zu 10 Mio Euro | 2.576,2 | 2.381,4 |
| - mehr als 10 Mio Euro | 1.236,4 | 1.100,3 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| - bis 300 Tsd. Euro | - | 25,2 |
| - über 300 Tsd. Euro bis zu 1,0 Mio Euro | - | 2,0 |
| - über 1 Mio Euro bis zu 10 Mio Euro | - | 1,2 |
| - mehr als 10 Mio Euro | - | 0,0 |
|
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
|
| b) Gesamtbetrag der zur Deckung verwendeten Forderungen nach Nutzungsart und nach Staaten 1 | Wohnzwecken dienende Grundstücke | gewerblich genutzte Grundstücke | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||||
| - Eigentumswohnungen | 885,3 | 781,5 | 0,0 | 0,0 |
| - Ein- und Zweifamilienhäuser | 2.042,9 | 1.868,3 | 0,0 | 0,0 |
| - Mehrfamilienhäuser | 2.644,9 | 2.536,7 | 0,0 | 0,0 |
| - Bürogebäude | 0,0 | 0,0 | 1.078,7 | 986,0 |
| - Handelsgebäude | 0,0 | 0,0 | 216,7 | 214,7 |
| - Industriegebäude | 0,0 | 0,0 | 247,1 | 195,2 |
| - Sonstige gewerblich genutzte Gebäude | 0,0 | 0,0 | 929,4 | 828,6 |
| - Unfertige und noch nicht ertragsfähige Neubauten | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| - Bauplätze | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||||
| - Eigentumswohnungen | - | 1,3 | - | 0,0 |
| - Ein- und Zweifamilienhäuser | - | 20,7 | - | 0,0 |
| - Mehrfamilienhäuser | - | 4,0 | - | 0,0 |
| - Bürogebäude | - | 0,0 | - | 0,0 |
| - Handelsgebäude | - | 0,0 | - | 0,0 |
| - Industriegebäude | - | 0,0 | - | 0,0 |
| - Sonstige gewerblich genutzte Gebäude | - | 0,0 | - | 2,4 |
| - Unfertige und noch nicht ertragsfähige Neubauten | - | 0,0 | - | 0,0 |
| - Bauplätze | - | 0,0 | - | 0,0 |
1) Keine Grundstückssicherheiten
außerhalb Deutschlands
| PfandBG § 28 Abs. 2 Nr. 3 |
2023
in % |
2022
in % |
| Durchschnittlich gewichteter Beleihungsauslauf | ||
| Hamburger Sparkasse AG | 52,3 | 52,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | - | 56,1 |
| PfandBG § 28 Abs. 2 Nr. 4 |
2023
in Jahren |
2022
in Jahren |
| Volumengewichteter Durchschnitt des Alters der Forderungen | ||
| Hamburger Sparkasse AG | 7,3 | 7,5 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | - | 2,7 |
| PfandBG § 28 Abs. 1 Nr. 11 |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Gesamtbetrag der Forderungen nach § 12 Abs. 1 PfandBG, die die Grenzen nach § 13 Abs. 1 Satz 2 2. Halbsatz PfandBG überschreiten | 0,0 | 0,0 |
| Gesamtbetrag der Werte nach § 19 Abs. 1 PfandBG, die die Grenzen nach § 19 Abs. 1 Satz 7 PfandBG überschreiten | 0,0 | 0,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Gesamtbetrag der Forderungen nach § 12 Abs. 1 PfandBG, die die Grenzen nach § 13 Abs. 1 Satz 2 2. Halbsatz PfandBG überschreiten | - | 0,0 |
| Gesamtbetrag der Werte nach § 19 Abs. 1 PfandBG, die die Grenzen nach § 19 Abs. 1 Satz 7 PfandBG überschreiten | - | 0,0 |
| PfandBG § 28 Abs. 1 Nr. 8, 9 und 10 |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Forderungen i.S.d. § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 a) und b) PfandBG | 0,0 | 0,0 |
| Forderungen i.S.d. § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 a) bis c) PfandBG | 0,0 | 0,0 |
| Forderungen i.S.d. § 19 Abs. 1 Nr. 4 PfandBG | 550,0 | 550,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Forderungen i.S.d. § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 a) und b) PfandBG | - | 0,0 |
| Forderungen i.S.d. § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 a) bis c) PfandBG | - | 0,0 |
| Forderungen i.S.d. § 19 Abs. 1 Nr. 4 PfandBG | - | 2,0 |
| PfandBG § 28 Abs. 1 Nr. 12 |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Gesamtbetrag der Forderungen, die die Begrenzungen des § 19 Abs. 1 Nr. 2 PfandBG übersteigen | 0,0 | 0,0 |
| Gesamtbetrag der Forderungen, die die Begrenzungen des § 19 Abs. 1 Nr. 3 PfandBG übersteigen | 0,0 | 0,0 |
| Gesamtbetrag der Forderungen, die die Begrenzungen des § 19 Abs. 1 Nr. 4 PfandBG übersteigen | 0,0 | 0,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Gesamtbetrag der Forderungen, die die Begrenzungen des § 19 Abs. 1 Nr. 2 PfandBG übersteigen | - | 0,0 |
| Gesamtbetrag der Forderungen, die die Begrenzungen des § 19 Abs. 1 Nr. 3 PfandBG übersteigen | - | 0,0 |
| Gesamtbetrag der Forderungen, die die Begrenzungen des § 19 Abs. 1 Nr. 4 PfandBG übersteigen | - | 0,0 |
| PfandBG § 28 Abs. 1 Nr. 15 |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Anteil der rückständigen Deckungswerte gem. Art. 178 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 | ||
| Hamburger Sparkasse AG | 0,0 | 0,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | - | - |
| PfandBG § 28 Abs. 2 Nr. 2 |
2023
Mio Euro |
2022
Mio Euro |
| Hamburger Sparkasse AG | ||
| Gesamtbetrag der mindestens 90 Tage rückständigen Leistungen auf Forderungen | 0,0 | 0,0 |
| Gesamtbetrag dieser Forderungen, soweit der jeweilige Rückstand mindestens 5 Prozent der Forderung beträgt | 0,0 | 0,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||
| Gesamtbetrag der mindestens 90 Tage rückständigen Leistungen auf Forderungen | - | - |
| Gesamtbetrag dieser Forderungen, soweit der jeweilige Rückstand mindestens 5 Prozent der Forderung beträgt | - | - |
| PfandBG § 28 Abs. 1 Nr. 2 | 2023 | 2022 | ||
| Hamburger Sparkasse AG | DE000A12UET0 | DE000A254YU1 | DE000A12UET0 | DE000A13SPX0 |
| DE000A1R07B5 | DE000A2E4NP1 | DE000A1R07B5 | DE000A1TM3V7 | |
| DE000A1YC1T0 | DE000A2TSB73 | DE000A1YC1T0 | DE000A254YU1 | |
| DE000A2DAFL4 | DE000A3H2044 | DE000A2DAFL4 | DE000A2E4NP1 | |
| DE000A2YNQ25 | DE000A3H20F6 | DE000A2LQQ01 | DE000A2TSB73 | |
| DE000A3H2051 | DE000A3OV4M5 | DE000A2YNQ25 | DE000A3H2044 | |
| DE000A3MQYT3 | DE000A30V6P3 | DE000A3H2051 | DE000A3H20F6 | |
| DE000A13SPX0 | DE000A351M80 | DE000A3MQYT3 | DE000A3OV4M5 | |
| Sparkasse Mittelholstein AG | - | keine Inhaberpapiere | ||
|
2023
Anzahl |
2022
Anzahl |
2023
Anzahl |
2022
Anzahl |
|
| PfandBG § 28 Abs. 2 Nr. 5 | Wohnzwecken dienende Grundstücke | gewerblich genutzte Grundstücke | ||
| Hamburger Sparkasse AG | ||||
| Zahl der am Abschlussstichtag anhängigen Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahren | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zahl der im Geschäftsjahr durchgeführten Zwangsversteigerungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zahl der im Geschäftsjahr zur Verhütung von Verlusten übernommenen Grundstücke | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtbetrag der rückständigen Zinsen (Mio Euro) | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Sparkasse Mittelholstein AG | ||||
| Zahl der am Abschlussstichtag anhängigen Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahren | - | 0 | - | 0 |
| Zahl der im Geschäftsjahr durchgeführten Zwangsversteigerungen | - | 0 | - | 0 |
| Zahl der im Geschäftsjahr zur Verhütung von Verlusten übernommenen Grundstücke | - | 0 | - | 0 |
| Gesamtbetrag der rückständigen Zinsen (Mio Euro) | - | 0,0 | - | 0,0 |
Hamburger Sparkasse AG
Joachim Pradel - Richter a.D.
Stellvertreter Claus Wilhelm Möller - Abteilungsleiter a.D. Deutscher Ring
Stellvertreter Rolf-Hermann Henniges - Notar a.D.
Vorstandsmitglieder, die Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien von großen Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB) wahrnehmen:
| Dr. Harald Vogelsang | |
| Landesbank Berlin AG, Berlin | Mitglied |
| Dr. Olaf Oesterhelweg | |
| LBS Landesbausparkasse NordOst AG, Potsdam | Mitglied |
| Axel Kodlin | |
| Sparkasse Mittelholstein Aktiengesellschaft, Rendsburg | Vorsitzender |
| Jürgen Marquardt | |
| neue leben Pensionskasse Aktiengesellschaft, Hamburg | Vorsitzender |
| neue leben Lebensversicherung Aktiengesellschaft, Hamburg | stellv. Vorsitzender |
| neue leben Unfallversicherung Aktiengesellschaft, Hamburg | stellv. Vorsitzender |
| LBS Landesbausparkasse NordOst AG, Potsdam | 2. stellv. Vorsitzender |
| Melanie Tolle (Prokuristin) | |
| Sparkasse Mittelholstein Aktiengesellschaft, Rendsburg | Mitglied |
Hamburg, den 25. März 2024
Der Vorstand
Dr. Harald Vogelsang
Dr. Olaf Oesterhelweg
Axel Kodlin
Jürgen Marquardt
Birte Quitt
Die HASPA Finanzholding hat dauerhaft die Verpflichtung Sparkassengeschäft im Wirtschaftsraum Hamburg zu betreiben. Niederlassungen im Ausland werden nicht unterhalten. (§ 26a Abs. 1 S. 2 Nr. 1 KWG)
Die HASPA Finanzholding definiert den Umsatz aus der Summe folgender Positionen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge (1), Zinsaufwendungen (2), Laufende Erträge (3), Ergebnis aus assoziierten Unternehmen (4), Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (5), Provisionserträge (6), Provisionsaufwendungen (7), Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands (8) und Sonstige betriebliche Erträge (9). Der Umsatz für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023 beträgt 1.417,5 Mio Euro. (§ 26a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 KWG)
Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten beträgt im Jahresdurchschnitt 4.328 Beschäftigte. (§ 26a Abs. 1 S. 2 Nr. 3 KWG)
Der Gewinn vor Steuern beträgt 308,8 Mio Euro. (§ 26a Abs. 1 S. 2 Nr. 4 KWG)
Die Steuern auf den Gewinn betragen 145,9 Mio Euro. Die Steuern betreffen sowohl laufende wie auch latente Steuern. (§ 26a Abs. 1 S. 2 Nr. 5 KWG)
Die HASPA Finanzholding hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten. (§ 26a Abs. 1 S. 2 Nr. 6 KWG)
Wir haben den Konzernabschluss der HASPA Finanzholding, juristische Person alten hamburgischen Rechts, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der HASPA Finanzholding, juristische Person alten hamburgischen Rechts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Konzernlagebericht enthaltene nichtfinanzielle Konzernerklärung haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten nichtfinanziellen Konzernerklärung. |
Gem. § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Nichtfinanzielle Konzernerklärung nach § 315b HGB.
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:
| ― |
wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zu den inhaltlich geprüften Konzernlageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― |
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| ― |
holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| ― |
beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| ― |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 9. April 2024
Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)
Dr. Stefan W. Fischer, Wirtschaftsprüfer
Maria Brück, Wirtschaftsprüferin
Der Verwaltungsrat hat sich im Berichtsjahr über alle grundsätzlichen Fragen der strategischen Ausrichtung und der Geschäftspolitik sowie über die Unternehmensplanung, die Entwicklung des laufenden Geschäfts, die wirtschaftlichen Verhältnisse, die Risikosituation sowie die Geschäfts- und Risikostrategie regelmäßig, zeitnah und umfassend mit dem Vorstand beraten und die ihm obliegenden Beschlüsse gefasst. Alle für die Gesellschaft wesentlichen Themen wurden mit dem Vorstand in vier Plenarsitzungen ausführlich erörtert. Darüber hinaus befasste sich der Verwaltungsrat in einer weiteren Sitzung mit dem Jahres- und Konzernabschluss 2022 und ist zu zwei gemeinsamen Sitzungen mit dem Aufsichtsrat der Hamburger Sparkasse AG zusammengekommen, in denen er die der Planung zugrundeliegenden unternehmerischen Szenarien erörtert sowie Beschlüsse im Zusammenhang mit dem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds getroffen hat. Schließlich hat der Verwaltungsrat in einer konstituierenden Sitzung vakante Funktionen im Verwaltungsrat (wieder-) besetzt. Angelegenheiten von besonderer Tragweite sowie im Kreditwesengesetz besonders geregelte Themen wurden in Sitzungen der aus der Mitte des Verwaltungsrats gebildeten Ausschüsse im Vorwege beraten und vertieft. Der Verwaltungsrat hat in Präsenz getagt.
Schwerpunkte der Befassungen des Verwaltungsrats waren neben der laufenden Erörterung der Finanz- und Risikolage die Nachfolgeplanung für den Vorstand, die Änderung der Satzung, die Allokation der Eigenanlagen, der auf internen Ratings basierende Ansatz zur Berechnung der Eigenmittelanforderungen (IRBA), der bevorstehende Umzug ins Deutschlandhaus sowie der SREP-Beschluss der Europäischen Zentralbank.
Der Verwaltungsrat bewertete nach umfassender Erörterung und auf Basis eines differenzierten Kriterienkatalogs seine Struktur, Größe, Zusammensetzung und Leistung als angemessen und die Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen sowohl der Verwaltungsratsmitglieder als auch des Verwaltungsrats in seiner Gesamtheit als den regulatorischen Anforderungen entsprechend. Ferner befasste er sich mit der Struktur, Leistung und Eignung des Vorstands und seiner Mitglieder, die er als angemessen und den für die HASPA Finanzholding geltenden Anforderungen entsprechend bewertete, und entschied über die Bemessung und Festsetzung der variablen Vergütung der Vorstandsmitglieder.
Der Verwaltungsrat war darüber hinaus in alle aktuellen Sachverhalte und Entscheidungen eingebunden, die nach der Satzung seiner Zustimmung bedurften. Zwischen dem Präses des Verwaltungsrats und dem Sprecher des Vorstands fanden daneben regelmäßige Gespräche statt, in denen über maßgebliche operative Themen informiert und strategische Überlegungen vorbereitend erörtert wurden. Der Verwaltungsrat hat sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt und im Rahmen seiner Zuständigkeiten und Kompetenzen die ihm obliegenden Entscheidungen getroffen. Über die Arbeit der Ausschüsse hat sich der Verwaltungsrat regelmäßig berichten lassen. Gegenstand der jährlichen Weiterbildungsveranstaltung waren das Sparkassen-Finanzkonzept und die IT-Sicherheit unter Berücksichtigung des geplanten EZB-Stresstests zur Cybersicherheit.
Die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Jahresabschluss der HASPA Finanzholding zum 31. Dezember 2023 sowie den Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2023 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Nach eigener Prüfung und Erörterung des Einzel- sowie des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts mit dem bestellten Abschlussprüfer in den Bilanzsitzungen von Prüfungsausschuss und Verwaltungsrat hat der Verwaltungsrat von dem jeweiligen Prüfungsergebnis zustimmend Kenntnis genommen und dem Jahresabschluss der HASPA Finanzholding zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2023 zugestimmt. Der Verwaltungsrat hat sich ferner dem Vorschlag des Vorstands angeschlossen, dem Kuratorium zu empfehlen, den Jahresabschluss der HASPA Finanzholding zum 31. Dezember 2023 festzustellen und den Bilanzgewinn von 195,2 Millionen Euro, der dem Jahresüberschuss entspricht, der Sicherheitsrücklage zuzuführen sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 zu billigen.
Mit Ablauf der Kuratoriumssitzung am 24. Januar 2024 haben Frau Erika Andreß, Herr Prof. Dr. Garabed Antranikian und Herr Michael Behrendt aufgrund der in der Satzung festgelegten Altersbegrenzung ihre Tätigkeit im Kuratorium beendet. Zum selben Zeitpunkt sind Frau Bärbel Eickhoff sowie die Herren Hennig Albers und Arthur E. Darboven aus dem Kuratorium ausgeschieden. Neu in das Kuratorium gewählt wurden für die satzungsmäßige Amtszeit von vier Kalenderjahren Frau Tessa Aust, Frau Katharina Feddersen, Frau Kim Alexandra Notz, Frau Nawina Walker sowie die Herren Felix Goedhart, Prof. Dr. Hauke Heekeren und Nikolaus H. Schües.
Mit Ablauf des 2. Juni 2023 ist Herr Frank Brockmann aus dem Vorstand ausgeschieden und mit Wirkung vom 1. Januar 2024 Frau Birte Quitt in denselben eingetreten.
Der Verwaltungsrat dankt den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihr engagiertes und verdienstvolles Wirken während der vergangenen Jahre im Interesse der HASPA Finanzholding und der gesamten HASPA-Gruppe. Er spricht darüber hinaus dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HASPA Finanzholding für den großen persönlichen Einsatz und die erfolgreiche Arbeit in dem erneut von besonderen Herausforderungen geprägten Geschäftsjahr Dank und Anerkennung aus. In gleicher Weise dankt der Verwaltungsrat den Mitgliedern der Gremien für ihr Engagement.
Hamburg, den 25. April 2024
Der Verwaltungsrat
Prof. Dr. Burkhard Schwenker
Präses
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