835labs GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Kunze seit 26.6.2012 | Prokura |
Ruth Philipp seit 26.6.2012 | Prokura |
Stefan Dr. Kottmair seit 9.9.2009 | Prokura |
Klaus Nolden seit 9.9.2009 | Prokura |
Markus Wimmer seit 3.8.2009 | Vorstandsmitglied |
Martin Bartetzko seit 16.2.2009 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MERCUR ASSISTANCE Versicherungs-AktiengesellschaftMünchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht zum Jahresabschluss 2007I. Die Gesellschaft1. Geschäftstätigkeit Die Gesellschaft zeichnet selbst abgeschlossenes und in Rückdeckung übernommenes Geschäft. Dabei übernimmt sie ausschließlich Beistands- und Schutzbriefleistungen im Bereich der Mobilitäts-, Reise- und Auslandskrankenversicherung. Das Rückversicherungsgeschäft bildet den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit. Versicherungsgegenstand ist bei den meisten Verträgen die durch die Mercur für den Kunden erbrachte Service-Leistung. Bezogene Fremdleistungen werden überwiegend an das Erstversicherungsunternehmen als Schadenaufwendungen weiterbelastet. Als Rückversicherer ist die Gesellschaft vor allem im Bereich VSV ("Schutzbrief") und ABBR ("Beistand") tätig. Die Kunden sichern das Risiko der Häufigkeit und Intensität der Inanspruchnahme von Hilfeleistungen ab und kommen durch die Bündelungsmöglichkeiten in der Leistungsorganisation des Assisteurs zu günstigeren Schadenaufwendungen. Bei der Gesellschaft werden die Schadenaufwendungen weitestgehend als durchlaufende Posten für Rechnung ihrer Kunden behandelt, gebucht und weiterverrechnet. Die Gesellschaft zediert übernommenes Risiko nicht weiter an eine Drittgesellschaft. 2. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und Struktur Die Mercur Assistance Versicherungs-Aktiengesellschaft, München - nachfolgend Mercur Versicherung AG genannt - ist zu 100 % eine Tochtergesellschaft der Mercur Assistance Aktiengesellschaft Holding, München - nachfolgend Mercur AG Holding genannt. Die Gesellschaft hat mit Ausnahme des Vorstandes kein eigenes Personal. Zur Erfüllung ihrer Pflichten und Aufgaben in den Bereichen Vertrieb, Bestandsverwaltung, Leistungsbearbeitung bedient sie sich des Personals der Mercur Assistance Deutschland GmbH Gesellschaft für touristische Beistandsleistungen, München - nachfolgend Mercur GmbH genannt. Dazu wurde ein Funktionsausgliederungsvertrag abgeschlossen. Die Funktion der Internen Revision wird über die Mercur AG Holding (Dienstleistungsvertrag mit der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft, München) zur Verfügung gestellt. Zwischen den Gesellschaften der Mercur-Gruppe besteht eine Cash-Pool-Vereinbarung. Zum 1.10.2005 wurden die Aufgaben der Personalverwaltung, des Justitiariats, des Controllings, des Facility Managements, der Betriebsorganisation und zum 1.1.2007 auch da Rechnungswesen zur EUROPÄISCHEN Reiseversicherung AG, München - nachfolgend ERV genannt - ausgelagert. Zudem hat die Mercur-Gruppe begonnen, mit der ERV ein internationales Assistance- Netzwerk aufzubauen. II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Markt und Umfeld Auf dem Assistance-Markt herrschen eine hohe Wettbewerbsintensität und ein starker Preisdruck. Die Zahl der Finanzdienstleistungskunden ist begrenzt. Es werden laufend Kostenstrukturen optimiert. Positiv ist die gute konjunkturelle Lage mit einem Wirtschaftswachstum von 2,4 % zu werten. Dadurch ist die Touristikbranche 2007 wieder um ca. 3 % gewachsen. Expansionsmöglichkeiten bieten Versicherungsgesellschaften, die zunehmend den Servicegedanken aufgreifen und nach Möglichkeiten suchen, sich durch AssistanceDienstleistungen von Wettbewerbern abzusetzen. So können sich unfall- und pflegebezogene Dienstleistungen sowie die Organisation von Facility- bzw. Handwerkerdiensten zunehmend im Markt etablieren. Der hohe Kostendruck bei Versicherungsunternehmen führt zu einem deutlichen Interesse an speziellen Assistance-Leistungen, die zu Schaden- und Prozesskostensenkungen beitragen. Prozesskosten werden durch die Optimierung der Abläufe und professionelle technische Unterstützung reduziert. Die Fall-Volumenbündelungen der Assisteure senken die Schadenaufwendungen für die Versicherungen nachhaltig. Die MERCUR-Gruppe konnte besonders im Bereich Mobility wieder Wachstum generieren. 2. Geschäftsverlauf und Ertragslage Die gebuchten Bruttobeiträge liegen 2007 mit 4.303 TEUR um 12,2 % über dem Vorjahreswert. Der Anstieg konnte vor allem im Bereich der Auslandskrankenversicherung erzielt werden. Auch im Bereich der Technik konnte das Geschäft ausgeweitet werden. Auf das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft entfielen im Berichtszeitraum gebuchte Beiträge von rund 4.181 TEUR (Vorjahr 3.703 TEUR). Der Schadenaufwand besteht vor allem aus indirekten und direkten Regulierungskosten für Versicherungsfälle sowie Managementleistungen, die ebenfalls von der Mercur GmbH und indirekt auch von der Mercur AG Holding weiterbelastet wurden. Die Schadenzahlungen stiegen um 421 TEUR bzw. 14,6 % auf 3.298 TEUR. Dieser Anstieg liegt leicht unter dem Anstieg der verdienten Beiträge. Die Schadenquote hat im Berichtsjahr 75,8 % betragen und war damit um 3,1 Prozentpunkte besser als im Vorjahr. Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb umfassen Provisionen und Verwaltungsaufwendungen, die vor allem aus der verursachungsgerechten Verschlüsselung und Weiterverrechnung von Kosten im Rahmen des Funktionsausgliederungs- und Geschäftsbesorgungsvertrages resultieren. Sie liegen mit 470 TEUR um 26,2 % unter dem Vorjahresniveau. Der Kostensatz liegt mit 10,9 % deutlich unter dem des Vorjahres. Somit beträgt der versicherungstechnische Gewinn für eigene Rechnung 925 TEUR (Vorjahr 413 TEUR). Gemessen an den verdienten Beiträgen in Höhe von 4.328 TEUR (Vorjahr 3.722 TEUR) errechnet sich damit eine Ergebnisquote von 21,4 % (Vorjahr 11,1 %). Das Ergebnis aus Kapitalanlagen stieg von 13 TEUR auf 19 TEUR an. Dem nichtversicherungstechnischen Aufwand waren 389 TEUR zuzuordnen. Der Wert resultiert fast ausschließlich aus der bilanziellen Kostenverteilung. Unter Berücksichtigung des nichtversicherungstechnischen Ergebnisses in Höhe von -118 TEUR (Vorjahr - 206 TEUR) beläuft sich das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit auf 807 TEUR (Vorjahr 207 TEUR). Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wurde der Gewinn an die Mercur AG Holding abgeführt. Steuern vom Einkommen und Ertrag fielen wie im Vorjahr keine an. Mit 2.300 TEUR Eigenkapital weist die Gesellschaft gemessen an der Bilanzsumme in Höhe von 2.984 TEUR eine Eigenkapitalquote in Höhe von 77,1 % aus. Aufgrund von Solvabilitätsvorschriften wurde in 2007 eine Erhöhung der Kapitalrücklage vorgenommen. Der Mindestbetrag für den Garantiefond wurde von der Versicherungsaufsicht erhöht. 3. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme der Mercur Versicherung AG beträgt 2.984 TEUR und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (Vorjahr 2.352 TEUR). Dies ist in erster Linie auf die Kapitalerhöhung in 2007 zurückzuführen. Der Bestand an Kapitalanlagen ist mit 712 TEUR in etwa auf Vorjahresniveau. Dieser setzt sich aus festverzinslichen Wertpapieren und Festgeldern zusammen. Die Gesellschaft hat zum Stichtag Gesamtforderungen aus dem versicherungstechnischen Geschäft in Höhe von 722 TEUR. Diese stellen somit 24,2 % der Bilanzsumme dar. Auf der Passivseite bilden die versicherungstechnischen Rückstellungen in Höhe von 629 TEUR 21,1 % der Bilanzsumme und sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 % gefallen, was vor allem auf bereinigte Schadenbestände und einen Rückgang der Beitragsüberträge zurückzuführen ist. 4. Zusammenfassende Beurteilung des abgelaufenen Geschäftsjahres Das Geschäftsergebnis liegt in seiner Größenordnung deutlich über den Erwartungen. 5. Risiken Im Bereich Controlling/Unternehmensentwicklung der Mercur GmbH ist in einer Dienstleistungsfunktion für die Mercur Versicherung AG das Risikokontrollsystem angesiedelt. Es hat die Aufgabe, sämtliche risikorelevanten Sachverhalte zu erheben, zu analysieren und Gegenmaßnahmen einzuleiten. a) Risiken aus dem Versicherungsgeschäft Aufgrund der Geschäftsstruktur der Mercur Versicherung AG können in der Versicherungstechnik Risiken infolge der Kundenstruktur, fehlerhafter Deckungszusagen oder unzureichend kalkulierter Prämien auftreten. Das Risiko in der Kundenstruktur liegt in der Konzentration auf einige Großkunden. Zudem wirkt sich die Tendenz der Finanzbranche, Assistance-Leistungen selbst zu erbringen, in erheblichem Maße auf das Geschäft der Mercur Versicherung AG aus. Den Risiken aus der Kundenstruktur soll durch spezielle Kundenbindungsprogramme begegnet werden. Durch eng mit den Kunden abgestimmte Kostenübernahmegarantien soll fehlerhaften Deckungszusagen entgegengewirkt werden. Zudem handelt die Gesellschaft im überwiegenden Teil ihres Geschäftes im Namen und auf Rechnung ihrer Kunden und übernimmt kein Schadenrisiko. Damit werden nicht nur Kalkulationsrisiken, sondern auch Risiken aus der Schadenübernahme weitgehend vermieden. Kumulrisiken sind, bedingt durch die Geschäftsstruktur, ausgeschlossen. Die Prämienkalkulation basiert auf langjähriger Erfahrung und wird durch eine Produktdeckungsbeitragsrechnung gestützt. Sie führt nach derzeitigem Ermessen zu einer ausreichenden Kostendeckung und einem angemessenen Gewinnaufschlag. Ferner haben sich die in den vergangenen Jahren gebildeten Reserven in der Regel als ausreichend erwiesen.
b) Finanzielle Risiken Zur Liquiditätssicherung sind ausreichend Reserven angelegt. Zudem wird durch eine laufende Finanzplanung die permanente Zahlungsfähigkeit sichergestellt. Diese berücksichtigt sämtliche Zahlungsströme aus dem versicherungstechnischen Geschäft, den Kapitalanlagen und den sonstigen Verpflichtungen. Die Gesellschaft hat ausschließlich Kunden mit hoher Bonität. Es gab zum Bilanzstichtag keine Forderung aus dem versicherungstechnischen Geschäft, die älter als 90 Tage alt war. Den Markt- und Bonitätsrisiken im Kapitalanlagebereich wird durch Streuung bei der Auswahl der Wertpapiere entgegengewirkt. c) Operationale Risiken Operationale Risiken werden durch ein internes Kontrollsystem weitgehend vermieden bzw. auf ein akzeptables Maß eingeschränkt. Risiken durch Systemausfälle im Bereich des Telefonbetriebes bzw. der Datenverarbeitung werden durch eine Zweitanlage bzw. durch regelmäßige Datensicherungen abgefedert. Zudem sind Firewalls und Antivirenmaßnahmen zum Schutz des internen Netzwerkes sowie umfassende Zugangskontrollen eingerichtet. Durch eine effiziente und vernetzte Projektarbeit, eine konsequente Priorisierung und eine ausgeprägte Projektsteuerung werden Störungen bei DV-Projekten weitgehend vermieden. III. Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung1. Chancen Die allgemeinen Wirtschaftsprognosen und das Verbraucherklima gestalten sich weiterhin positiv. Durch die zunehmende Aufmerksamkeit der Assistance-Aktivitäten innerhalb des Konzerns und die verstärkte konzerninterne Zusammenarbeit im Bereich Mobility sowie die Stärkung der Leistungsfähigkeit besteht auch für 2008 wieder die Perspektive, weitere Umsatzsteigerungen zu erlangen. Gerade bei Versicherungen reift die Erkenntnis, dass ihre Produkte, bislang durch einen reinen Risikotransfer gekennzeichnet, durch Assistanceleistungen erlebbar gemacht werden können und positiv besetzt werden. Die Gesellschaft wird sich weiterhin auf die Kernbereiche des Assistance-Geschäftes konzentrieren. Durch bereits geschlossene Kooperationsverträge mit Konzernkunden entstehen Chancen für weitere Umsatzsteigerungen in 2008. Großkunden aus der Finanzbranche sind zunehmend interessiert, durch vernetzte Lösungen Prozesskosten zu senken. Die Gesellschaft ist darauf gut vorbereitet und sieht Chancen, auch in Zukunft kundengerechte Lösungen anbieten zu können und Neugeschäft zu generieren. Vor diesem Hintergrund wird die Möglichkeit gesehen, die Ergebnissituation zu verbessern. 2. Risiken Der Markt wird auch 2008 von intensivem Wettbewerb geprägt sein. Dies birgt Risiken für einen weiteren Preisdruck und Kunden zu verlieren. Die Gesellschaft vernetzt sich durch ihre Dienstleistungen sehr stark mit ihren Kunden und schafft so eine dauerhafte Bindung. Die Gesellschaft wird sich auch weiterhin auf das Feld der klassischen MobilitätsAssistance-Leistungen im business to business-Segment konzentrieren. Wie in der Assistance-Branche insgesamt, so sind auch in der Gesellschaft primäre Risiken der Wegfall von Großkunden sowie das Ausbleiben von Neuakquisen. Das weiterhin anhaltende Gewinnmaximierungs- und Kostenbewusstsein trägt nach wie vor zu einem branchentypischen Preisdruck und Insourcing-Aktivitäten der Kunden bei. Somit sind die Sourcing-Aktivitäten der Kunden und Potentialkunden auch ein Risiko für die Gesellschaft. Operationalen und finanziellen Risiken wird mit einem weiteren Ausbau des internen Kontrollsystems begegnet. Um bestandsgefährdende Risiken schnell zu identifizieren und entsprechend gegensteuern zu können, ist ein Risikofrüherkennungssystem gemäß KonTraG installiert. 3. Ausblick Das für die Gesellschaft erwartete Ergebnis hängt in erster Linie von der Geschäftsentwicklung der Kunden und von Neuakquisitionen ab. Die Geschäftserwartungen bauen auf einer deutlichen Verbesserung der wirtschaftlichen Grundstimmung in Europa, vor allem aber in Deutschland auf. Die Planung der Kunden zeigt das deutlich, sowohl in der Reiseindustrie als auch in der Schaden- und Unfallversicherung. Stabile Konjunkturaussichten lassen weitere positive Tendenzen erkennen. Die höhere Mehrwertsteuer bietet für die Mercur Versicherung AG auch für 2008 zusätzliche Chancen, AssistanceGeschäft auf der Basis von Rückversicherungsverträgen akquirieren zu können. Vor diesem Hintergrund hat sich die Gesellschaft im Rahmen ihrer Planung für das Jahr 2008 anspruchsvolle Ziele gesetzt. Die verdienten Beitragseinnahmen sollen um rund 32 % steigen. Dieser Anstieg ist durch zusätzliche, abgeschlossene Verträge mit Kunden sehr gut begründet. Derzeit gehen wir von leicht steigenden Schaden-Quoten aus, durch eine unveränderte Kostendisziplin wird aber ein Ergebnis mindestens auf Vorjahresniveau erwartet. IV. NachtragsberichtNach Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.
München, den 15. März 2008 MERCUR ASSISTANCE Versicherungs-AG Der Vorstand Jörg Adomeit Karin Schinagl Jürgen Schmitt Bilanz zum 31.12.2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2007I. Angaben zur Bilanzierung und BewertungDie MERCUR ASSISTANCE Versicherungs-Aktiengesellschaft, München, erstellt ihren Jahresabschluss gemäß den Vorschriften des HGB, des AktG und des VAG sowie der ergänzenden Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV). Aktiva Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Börsenwert am Bilanzstichtag unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips (§ 341 b Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 253 Abs. 3 HGB). Einlagen bei Kreditinstituten Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft, Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft, sonstige Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Passiva Beitragsüberträge Die Beitragsüberträge für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wurden pro rata temporis und nach der 1/24-Methode ermittelt. Die zugrunde liegenden Verträge sind Jahresverträge. Zur Berechnung der Beitragsüberträge für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wurden gemäß dem BMF-Erlaß vom 30. April 1974 85% der Provisionen von den gebuchten Beiträgen abgesetzt. Die Beitragsüberträge für das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft werden gemäß den Aufgaben der Vorversicherer gebildet. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle Die Teilrückstellung für bekannte Versicherungsfälle wurde auf Basis des durchschnittlichen noch erwarteten Schadenaufwands im Rahmen von Einzelreserven ermittelt. Die Teilrückstellung für noch zu erbringende Assistanceleistungen wird auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Schadenfälle und des durchschnittlichen kalkulatorischen Schadenbearbeitungsaufwands ermittelt. Weiterhin wurde aufgrund von Erfahrungswerten aus den Vorjahren erstmals eine zusätzliche Rückstellung für Spätschäden ( IBNR ) gebildet. Zum 31.12.2007 bestanden keine Forderungen aus Regressen, Provenues und Teilungsabkommen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Bedarfs passiviert. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft, Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft, Sonstige Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten mit einem Fremdwährungsbetrag wurden mit dem Tageskurs bzw. Stichtagskurs umgerechnet und nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. II. Erläuterungen zur BilanzAktiva Kapitalanlagen Die Entwicklung der Kapitalanlagen im Geschäftsjahr gemäß Muster 1 der RechVersV stellt sich wie folgt dar:
Der Börsenwert zum Bilanzstichtag der Inhaberschuldverschreibungen und anderer festverzinslichen Wertpapiere beträgt 402.916,75 €. Somit bestehen stille Reserven in Höhe von 1.343,50 €. Stille Lasten bestehen aufgrund der Anwendung des strengen Niederstwertprinzips keine. Im Berichtsjahr waren Abschreibungen auf den niedrigeren Börsenwert zum Bilanzstichtag nach § 341 b Abs.2 Satz 1 in Verbindung mit § 253 Abs.3 HGB in Höhe von 3.795,75 € vorzunehmen. Forderungen
Sonstige Forderungen In den sonstigen Forderungen sind enthalten: Forderungen aus dem Mercur-Cash-Pool: 1.456.515,11 € Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 1.022.583,76 €. Es ist eingeteilt in 2.000 auf Namen lautende Stückaktien. Die Kapitalrücklage ist um 663.865,99 € erhöht worden und beträgt 1.175.157,87 € Sie betrifft von den Gesellschaftern geleistete Zuzahlungen (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB). Die gesetzliche Rücklage gemäß §§ 150, 300 Nr. 1 AktG beträgt unverändert 102.258,37 €. Versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen insgesamt
davon Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle (brutto = netto)
Aus der Abwicklung der aus dem Vorjahr übernommenen Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle ergibt sich für externe Schadenkosten des in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäfts ein Abwicklungsertrag von 930,13 €. davon Beitragsüberträge (brutto = netto)
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Verbindlichkeiten aus dem selbstabgeschlossenen Geschäft
Sonstige Verbindlichkeiten
Die Verrechnungskonten der Mercur-Gesellschaften untereinander werden jährlich abgerechnet. Die Salden werden bis zum Abrechnungstag mit dem gewichteten durchschnittlichen Tagesgeldsatz verzinst. III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungGebuchte Bruttobeiträge
Verdiente Bruttobeiträge = Verdiente Nettobeiträge
Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle
Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb
Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung Der ausgewiesene Betrag in Höhe von 347.551,90 € resultiert im Wesentlichen aus anteilig auf die Gesellschaft entfallenden Gutschriften, die von der MERCUR GmbH weitergeleitet wurden. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung
Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen
Sonstige Erträge In den sonstigen Erträgen sind weiterverrechnete Erträge in Höhe von 164.106,98 € und Zinserträge aus dem Mercur-Cash-Pool in Höhe von 84.561,14 € enthalten. Sonstige Aufwendungen Es wurden 362.334,09 € für Kostenbelastungen der MERCUR GmbH verbucht. IV. Allgemeine AngabenGeschäftstätigkeit Alle für die Gesellschaft anfallenden Aufgaben wurden von der MERCUR ASSISTANCE Deutschland GmbH erbracht, die ihrerseits Managementleistungen von der MERCUR ASSISTANCE Holding bezog. Vorstand und Aufsichtsrat der MERCUR ASSISTANCE Versicherungs-AG erhalten die Bezüge ebenfalls von der MERCUR ASSISTANCE Holding AG. Aufgrund des Funktionsausgliederungsvertrages wurden der Gesellschaft nach dem Vollkostenprinzip 3.342.883,00 € belastet. V. Organe der GesellschaftVorstand:
Aufsichtsrat:
VI. onzernverbundDie Gesellschaft ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der MERCUR ASSISTANCE AG Holding, München. Gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag führt die Gesellschaft ihren Gewinn an die MERCUR ASSISTANCE Holding ab. Die Gesellschaft wird über die Mercur Assistance Holding AG in den Konzernabschluss der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG in München einbezogen. Dieser wird elektronisch gem. § 325 Abs.1 HGB veröffentlicht.
München, den 15.03.2008 Der Vorstand Jörg Adomeit Karin Schinagl Jürgen Schmitt Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MERCUR ASSISTANCE Versicherungs-Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und die Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 23. April 2008 KPMG
Bayerische Treuhandgesellschaft
Loy, Wirtschaftsprüfer Peschel, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
40 nahegelegene Organisationen
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Beteiligungsgesellschaften
Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Entwicklung und Programmierung von Internetpräsentationen
Unternehmensberatung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Unternehmensberatung
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Fondsmanagement
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Wärmepumpen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Sonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Institute für Factoring-Geschäfte
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Verlegen von Computerspielen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen