Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 14908
Eingetragen
23.5.2012
Branche
Großhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Der Handel mit und der Vertrieb von elektronischen und benzinbetriebenen Gartenwerkzeugen, Elektrowerkzeugen, Generatoren, Hochdruckreinigern und vergleichbaren Produkten sowie Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Roland Menken
seit 16.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SUMEC Hardware & Tools Co., Ltd.CHN
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SUMEC Hardware & Tools Co., Ltd.
China
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEROTEC GmbH

Willich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

MEROTEC GmbH

A. Grundlage des Unternehmens

Die Firma MEROTEC GmbH wurde 2012 gegründet. Die MEROTEC GmbH dient als Handelsgesellschaft im Bereich Gartengeräte und Elektrowerkzeuge mit Baumärkten und Discountern als Kunden in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Der Handel mit elektrischen Gartengeräten und Elektrowerkzeugen wird ausschließlich über die MEROTEC GmbH und Ga-Po Vertrieb GmbH durchgeführt.

Die Muttergesellschaft SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd., Nanjing, hat im Jahr 2019 ihre Geschäftsbereiche "Tools" und "Clean Energy" aufgespalten. In diesem Zusammenhang wurde in Nanjing eine neue Gruppenholding gegründet. Die Firma SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd., Nanjing, China, hat im Rahmen dieser Aufspaltung von der SUMEC Europe GmbH, Willich, die vollständige Beteiligungen an der Firma MEROTEC GmbH, Willich erworben. Im Zuge dessen ist das gezeichnete Kapital auf Euro 200.000,00 aufgestockt worden.

Der Handel mit Gartengeräten und Elektrowerkzeugen ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr wie prognostiziert zurückgegangen.

Es besteht ein kontinuierlicher Preisdruck sowie ein starker ausgeprägter Wettbewerb der diversen Anbieter und stellt die MEROTEC GmbH vor große Herausforderungen. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit wird mit einer geringeren Marge kalkuliert.

B. Geschäftsmodell

Die MEROTEC GmbH hat in ihrer Funktion als Vertriebsgesellschaft von Gartenwerkeugen und Elektrowerkzeugen eine Sonderstellung.

Der Standort der Gesellschaft ist in angemieteten Räumen in Willich. Die Gartenwerkzeuge und Elektrowerkzeuge werden auf Bestellung gefertigt und direkt aus Nanjing nach Willich geliefert. Im weiteren Verlauf werden die Waren zu den Discountern oder Baumärkten geliefert.

Aufgrund der vertraglichen Beziehungen mit der Muttergesellschaft SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd., Nanjing, China, wird eine Kostenübernahme bzw. eine Mindestmarge garantiert, so dass die MEROTEC GmbH wirtschaftlich kein eigenes Risiko trägt.

C. Geschäftsverlauf

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach wie vor in einer Stagnation. Laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts vom 30. Oktober ist das BIP im dritten Quartal 2023 preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozent geringfügig zurückgegangen. Gleichzeitig hat das Statistische Bundesamt die Ergebnisse für das erste und zweite Quartal um jeweils 0,1 Prozentpunkte auf 0,0 % bzw. +0,1 % aufwärts revidiert, was das Bild der derzeitigen wirtschaftlichen Schwächephase aber nicht grundsätzlich ändert.

Nach ersten, vorläufigen Informationen dämpfte der private Konsum angesichts der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der anhaltenden Konsumentenunsicherheit weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung auch im dritten Quartal. Der Außenhandel dürfte angesichts der anhaltenden weltwirtschaftlichen Schwäche im Quartalsvergleich ebenfalls rückläufig gewesen sein; sowohl Exporte als auch Importe waren zuletzt deutlich schwächer. Erfreulich ist, dass die Ausrüstungsinvestitionen erneut zugenommen haben und das Wachstum weiter stützen. Neben der Industrie war auch die Wertschöpfung im Bau und im Handel wohl weiter rückläufig. Die unternehmensnahen Dienstleistungsbereiche dürften sich dagegen günstiger entwickelt haben. Der Rückgang des BIP im dritten Quartal war auf Basis der vorliegenden Indikatoren (Industrieproduktion, Auftragseingänge) erwartet worden.

Die wirtschaftliche Schwächephase macht sich weiter auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar; der Beschäftigungsaufbau ist zu einem Stillstand gekommen und die Arbeitslosigkeit steigt in saisonbereinigter Rechnung weiter leicht an. Aktuelle Frühindikatoren deuten darauf hin, dass die wirtschaftliche Schwäche den Arbeitsmarkt noch über den Winter belasten dürfte und eine Erholung erst im Frühjahr zu erwarten ist.

Auch wenn einzelne Stimmungsindikatoren wie ifo Geschäftserwartungen und ZEW Konjunkturerwartungen auf eine Bodenbildung am aktuellen Rand hindeuten und sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen im Zuge spürbar rückläufiger Inflationsraten und wieder steigender Reallöhne verbessern, wird die Aussicht auf das Jahresendquartal durch die ungünstige statistische Ausgangslage zum Ende des dritten Quartals belastet.

Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) belief sich im Oktober auf 3,8 %. Das ist der niedrigste Wert seit August 2021, was vor allem auf einen Basiseffekt (sehr hohes Energiepreisniveau im Vorjahr) zurückzuführen ist. Im September hatte die Rate noch bei 4,5 % gelegen. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrung) lag im Oktober bei 4,3 % (Sept.: +4,6 %) und damit erneut höher als die Inflationsrate. Nahrungsmittel verteuerten sich im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat nochmals überproportional (+6,1 %), allerdings ließ der Preisauftrieb hier ebenfalls weiter nach (Sep.: +7,5 %). Erstmals seit Januar 2021 ist ein Rückgang der Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat zu konstatieren (-3,2 %). Maßgeblich hierfür war vor allem ein Basiseffekt aufgrund des hohen Energiepreisniveaus im Vorjahr. Im Bereich der Dienstleistungen blieb der Preisauftrieb mit +3,9 % nahezu unverändert (Sep.: +4,0 %).

(Quelle:https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231114-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-november-2023.html)

2. Branche und Wettbewerbssituation

Die Branche verzeichnete in den letzten fünf Jahren eine volatile Umsatzentwicklung. Während im Jahr 2018 ein starker Umsatzanstieg stattfand, zeigten die Jahre 2019 sowie 2020 starke Umsatzrückgänge. Über den gesamten Fünfjahreszeitraum hinweg sind die Umsätze der Branche um durchschnittlich 1,8 % pro Jahr gesunken und dürften im aktuellen Jahr einen Wert von 11,3 Milliarden Euro erreichen.

Die Branche startete mit einem kräftigen Umsatzwachstum in die vergangene Fünfjahresperiode. Neben einer positiven Konjunktur der Automobilindustrie und des Baugewerbes wirkten sich auch regulatorische Maßnahmen positiv auf die Branchenentwicklung aus. Chinesische Stahlproduzenten fluteten den Weltmarkt mit hohen Mengen an Stahl, dessen Preis staatlich subventioniert war. Zum Schutz des europäischen Marktes wurden Antidumpingzölle eingeführt. Die heimische Stahlindustrie erfuhr dadurch einen Aufschwung und investierte daraufhin stärker in Maschinen. Im Jahr 2019 verschlechterte sich die Konjunktur deutlich. Neben handelspolitischen Konflikten wirkte sich auch der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union negativ auf die Branchenentwicklung aus. Im Jahr 2020 sorgte dann die Coronavirus-Pandemie für einen weiteren Umsatzrückgang. Aufgrund zeitweiser Produktionsstopps vieler Industriebranchen wie der Automobilindustrie und des Maschinenbaus wurden entsprechend weniger Werkzeugmaschinen nachgefragt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der wechselseitigen Sanktionen und der Inflation führten zu einer negativen Umsatzentwicklung. Im Vergleich zum Vorjahr wird der Branchenumsatz im aktuellen Jahr voraussichtlich um 1,6 % sinken.

In den kommenden fünf Jahren dürften die Umsätze der Branche dynamisch ansteigen. Im Durchschnitt wird der Branchenumsatz voraussichtlich um 3,1 % pro Jahr auf 13,2 Milliarden Euro wachsen. Wichtiger Wachstumstreiber wird die Automobilindustrie sein, die sich vor allem durch die Elektromobilität in den nächsten fünf Jahren dynamisch entwickeln dürfte.

(Quelle: IBISWorld Deutschland Branchenreport "Großhandel mit Werkzeugmaschinen" aus November 2023)

3. Personal

Als reine Vertriebsgesellschaft beschäftigt die MEROTEC GmbH im Geschäftsjahr 2023 zweiundzwanzig Personen am Standort Willich.

C. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr um TEUR -9.532,0 auf TEUR 12.399,3 gesunken.

Das Anlagevermögen verminderte sich aufgrund von planmäßigen Abschreibungen um TEUR -2,7. Es ergaben sich im Geschäftsjahr keine wesentlichen Investitionen. Zudem sind für das kommende Jahr keine Investitionen, die von Bedeutung wären, geplant.

Der Warenbestand an Gartengeräten und Elektrowerkzeugen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -7.240,3 auf TEUR 10.435,2 gesunken. Dieser Rückgang ist durch die Auftragslage im Jahr 2023 bedingt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken aufgrund der verminderten Geschäftstätigkeit um TEUR -2.497,3 auf TEUR 1.446,0.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 0,0.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Kautionen der Warenkreditversicherer von TEUR 9,7.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der verminderten Bilanzsumme und des positiven Jahresergebnisses von 13,4% im Vorjahr auf 26,5% im aktuellen Geschäftsjahr gestiegen.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die voraussichtlichen Steuernachzahlungen des Jahres 2023.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen weitesgehend Personalaufwendungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund des gesunkenen Vorratsvermögens um TEUR -9.518,7 auf TEUR 8.390,1 gesunken. Hierüber liegt ein Kontrakt mit der Muttergesellschaft vor.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -113,3 ist im Wesentlichen stichtagsbedingter Natur.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 227,4.

2. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz buchmäßig von TEUR 45.468,3 auf TEUR 30.711,2 gesunken. Aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse ist auch der Forderungsbestand zum Stichtag auf TEUR 1.446,0 gesunken.

Der Rückgang der Umsatzerlöse ist durch die im Jahr 2023 zu spürende Inflation und der damit verbundenen zurückhaltenden Käufer zu erklären. Zudem stellte sich in einigen Bereichen der elektronischen Gartenwerkzeuge eine Sättigung des Nachfragemarktes dar. Dennoch kann die wirtschaftliche Situation der Meortec GmbH als stabil bezeichnet werden.

Die Auftragslage ist im Geschäftsjahr dennoch positiv zu bewerten. Mit Blick in die Zukunft sind konstante bis gleichbleibende Umsatzerlöse um TEUR 30.000 bis TEUR 31.000 geplant. Auch die zu erwartende Nachfrage bleibt auf diesem Niveau, da sowohl das Angebot an Erstzprodukten zunehmen wird, als auch mit einer Sättigung des Marktes zu rechnen ist.

Einhergehend mit den verminderten Umsatzerlösen, hat sich der Materialaufwand auf TEUR 30.404,1 um TEUR -14.592,6 vermindert.

Beim Geschäftsmodell der Merotec GmbH werden die fertigen Gartenwerkzeuge und Elektronikgeräte direkt aus Asien geliefert. Es besteht eine Abhängigkeit zur Muttergesellschaft der SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd., Nanjing, China.

Die Personalkosten sind auf einem Niveau von rd. 4,6% der Gesamtleistung. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Mitarbeiterbestand um zwei Mitarbeiter erhöht.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge ist durch die erhöhte cost-plus Vergütung bedingt.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 1.469,4 auf TEUR 3.144,2 erhöht.

Das Finanzergebnis berücksichtigt die Verzinsung der Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft.

Der gemäß Intercompany-Vertrag zugesicherte Ertrag durch Cost Plus und garantierte Mindestmarge ist unverändert gegeben.

Die Steuerquote des Unternehmens beträgt 30,9% (Vorjahr: 30,9%). Wesentliche Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen nicht im Geschäftsjahr.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Gewinn in Höhe von rd. TEUR 352,3 ab.

3. Finanzlage

Der positive Cashflow aus Geschäftstätigkeit reichte nicht aus, um den negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit zu finanzieren. Darüber hinaus wurde Liquidität abgebaut.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 27,4, der aus liquiden Mitteln resultiert.

Die möglichen Kontokorrentkreditlinien sind nicht in Anspruch genommen worden, zudem bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Darlehen gegenüber der Muttergesellschaft werden fristgerecht verzinst, wobei es im Geschäftsjahr keine Veränderung der Zinskonditionen gab.

Wesentliche außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen im Geschäftsjahr nicht.

Die finanziellen Leistungsindikatoren und die ökonomische Situation der Gesellschaft sind als sicher und solide zu bewerten. Durch die cost-plus Vereinbarung mit der chinesischen Muttergesellschaft ist stets eine positive Marge zu erwarten.

4. Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs

Das Geschäftsvolumen bei Gartengeräten und Elektrowerkzeugen ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Im Geschäftsjahr konnte aufgrund der in 2023 stattfindenden Inflation eine zurückhaltende Kauflaune der Endverbraucher beobachtet werden. Grundsätzlich kann das Geschäftsvolumen auf dem Niveau des Jahres 2021 gehalten werden, da durch den Verkauf einer breiten Produktpalette zusätzliches Geschäft generiert werden konnte. An die Volumen des Vorjahres konnte indes nicht angeknüpft werden.

Wesentliche Veränderungen der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wie die Blockade des Suez-Kanal durch angrenzende Staaten bzw. Milizen waren im Geschäftsjahr 2023 nicht wesentlich spürbar. Wesentliche Lieferterminproblematiken ergaben sich nicht.

Festzuhalten bleibt auch, dass im Geschäftsjahr keine wesentlichen Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Sumec Hardware & Tools Sparte vorgenommen worden sind. Zudem haben sich die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingung nur leicht im Vergleich zum Vorjahr verändert.

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres trotz rückläufigen Umsatzes zufrieden.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die Prognose des Vorjahres zu den sinkenden Umsatzerlösen konnte eingehalten werden.

Für das Jahr 2024 wird ein konstanter Umsatz im Bereich von rd. TEUR 31.000,0 im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahres geplant. Zudem ist geplant, die Aufwendungen auf einem niedrigeren Niveau zu halten.

Es ist mit einem zunehmenden Wettbewerbsdruck im Bereich des Handels mit Elektrowerkzeugen zu rechnen.

Trotz eines Umsatzwachstums in den nächsten fünf Jahren innerhalb der Branche dürfte die Zahl der Unternehmen sowie die der Betriebe abnehmen. Diese Entwicklung ist ein Ausdruck des wachsenden Wettbewerbsdrucks, dem die Branchenakteure ausgesetzt sein werden. Dieser erhöht sich vor allem dadurch, dass Hersteller von Werkzeugmaschinen zunehmend ihre Waren direkt vertreiben und den Großhandel dabei umgehen.

Online-Shops erleichtern den Verkauf der Werkzeugmaschinen für die Produzenten. Die Digitalisierung ermöglicht es aber auch, eine stärkere Vernetzung zwischen Hersteller und Abnehmer aufzubauen und somit besser auf spezielle Kundenwünsche einzugehen.

Dem entgegen steht der Bereich After-Sales, der an Bedeutung gewinnen wird. Bereits heute sind die Themen Service und Instandhaltung wichtige Tätigkeitsfelder der Werkzeugmaschinenhersteller, die vom Großhandel mangels technischen Verständnisses oftmals nicht erbracht werden können.

(Quelle: IBISWorld Deutschland Branchenreport "Großhandel mit Werkzeugmaschinen" aus November 2023)

Die Zusammenarbeit mit Distributoren in europäischen Nachbarländer oder in Europa bringt weiter positive Effekte, die die finanziellen Leistungsindikatoren voraussichtlich positiv beeinflussen.

Wesentliche Investitionen sind im Jahr 2024 nicht geplant.

2. Risikobericht

Das Risikomanagement wird weiterhin von der Muttergesellschaft in Nanjing aus gesteuert. Alle wesentlichen Verträge werden von China aus einer Risikokontrolle unterzogen.

Ein besonderes Währungsrisiko besteht nicht, da etwaige Währungsrisiken aufgrund der Kostenübernahmevereinbarung von der Muttergesellschaft getragen werden. Auch das Forderungsrisiko ist durch die Muttergesellschaft abgesichert, teilweise auch noch durch eine konzerneigene Kreditversicherung gedeckt.

Ein Risiko aus den Konflikten im Nahen Osten, könnten die Handelswege (Suez-Kanal) wiederum in Folgejahren beeinflussen. Dieses kann nur im geringen Maßen durch die MEROTEC beeinflusst werden, da die Waren direkt aus Asien geliefert werden.

Mit einer flexiblen Lagerhaltung ist bereits in 2023 teils gegen dieses Risiko entgegengewirkt worden.

Es wird damit gerechnet, dass dieses Risiko in den kommenden zwei Jahren weiterhin Bestand hat.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen zum Abschlussstichtag sowie im kommenden Jahr nicht, da die Gesellschaft aufgrund der Verträge inneralb des Konzerns vor Verlusten geschützt ist.

3. Chancenbericht

Die Chancen im Großhandel mit Gartenwerkzeugen sind für MEROTEC vorsichtig positiv zu beurteilen. Es besteht weiterhin ein Preisdruck in der Branche. Ein konstantes bis leichter Anstieg des Geschäftsvolumens im Jahr 2024 ist geplant und bereits feststellbar.

Der Großhandel mit Werkzeugmaschinen stellt keine eigenen Branchenprodukte her und weist deshalb auch keine Produktinnovationen auf, da er die Produkte beim Hersteller kauft und an Kunden aus verschiedenen Wirtschaftszweigen weiterverkauft.

Die Branchenakteure können Bereiche ihres Unternehmens wie das Marketing oder die Bestandsverwaltung durch den entsprechenden Personal- und Technologieeinsatz verbessern. Gleichzeitig können sie auf sich abzeichnende wirtschaftliche Entwicklungen reagieren und ihr Produktsortiment strategisch neu ausrichten.

4. Nachtragsbericht

Hinsichtlich der Angaben zum Nachtragsbericht wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen.

E. Sonstige Angaben

Das Geschäftsmodell der Gesellschaft ist vertrieblicher Natur. Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben.

Weitere Niederlassungen neben der in Willich bestehen nicht.

Da es sich bei der MEROTEC GmbH um ein nicht börsennotiertes Unternehmen handelt, ist im Sinne des § 289f Abs. 2 Nr. 4 HGB auf die Angabe der Frauenquote verzichtet worden.

 

Willich, den 04. April 2024

Die Geschäftsleitung

gez. Roland Menken

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 21.763,00 24.481,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 54,00 678,00
II. Sachanlagen 21.709,00 23.803,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.709,00 23.803,00
B. Umlaufvermögen 12.374.641,91 21.875.163,75
I. Vorräte 10.435.653,65 17.675.953,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.911.595,83 4.049.252,68
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.151,15
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.911.595,83 4.048.101,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.662,28 9.662,28
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 27.392,43 149.957,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.821,30 2.032,30
Aktiva 12.399.226,21 21.901.677,05

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.292.741,87 2.940.440,66
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Bilanzgewinn 3.092.741,87 2.740.440,66
davon Gewinnvortrag 2.740.440,66 2.327.922,93
B. Rückstellungen 109.582,67 72.162,00
C. Verbindlichkeiten 8.996.901,67 18.889.074,39
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.390.143,37 17.908.822,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.390.143,37 17.908.822,78
2. sonstige Verbindlichkeiten 606.758,30 980.251,61
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 606.758,30 980.251,61
Passiva 12.399.226,21 21.901.677,05

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.249.718,11 3.641.241,42
2. Personalaufwand 1.407.821,87 1.303.332,82
a) Löhne und Gehälter 1.191.456,27 1.099.974,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 216.365,60 203.358,55
davon für Altersversorgung 106,08
3. Abschreibungen 7.081,78 7.763,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.081,78 7.763,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.144.262,21 1.621.693,94
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 155.614,46
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,70
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 179.555,18 108.910,45
davon an verbundene Unternehmen 179.555,18 107.338,94
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 157.635,86 184.483,94
8. Ergebnis nach Steuern 353.361,21 415.057,97
9. sonstige Steuern 1.060,00 2.540,24
10. Jahresüberschuss 352.301,21 412.517,73
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.740.440,66 2.327.922,93
12. Bilanzgewinn 3.092.741,87 2.740.440,66

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

MEROTEC GmbH, Willich

A. Grundsätzliches zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes unter Beachtung der Regelungen im Gesellschaftsvertrag aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wählte die Gesellschaft das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MEROTEC GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Willich
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Krefeld
Register-Nr.: HRB 14908

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 265, 266 und 275 Abs. 2. HGB. Die Vermögens- und Schuldposten sowie die Aufwendungen und Erträge sind den einzelnen Posten des Jahresabschlusses entsprechend zugeordnet worden.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB. Die Bewertung der einzelnen Bilanzposten richtet sich im Einzelnen nach folgenden Grundsätzen:

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter bzw. betriebsgewöhnlicher Abschreibungen angesetzt. Bei Zugängen des Geschäftsjahres werden die Abschreibungen zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgte die Abschreibung linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, der jeweiligen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Einzelwert bis zu EUR 800,00 sind im Zeitpunkt des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben worden. Dies entspricht auch den betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten.

Bei den Vorräten sind die Waren zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt worden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen. Sofern Forderungen zweifelhaft sind, wurde eine Pauschalwert- sowie Einzelwertberichtigung vorgenommen.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Stichtagkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden zu dem nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Umsatzerlöse sind um Erlösschmälerungen gekürzt. Die Umsatzerlöse werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst.

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 268 Abs. 2 HGB ist - einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen - als Anlage zum Anhang gesondert dargestellt.

Außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne des § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB sind im Geschäftsjahr nicht vorgenommen worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenstände sind solche mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von Euro 23.046,96 (Vorjahr: Euro 9.662,28) enthalten.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht.

Außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB sind im Geschäftsjahr nicht vorgenommen worden.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen für eine voraussichtliche Steuerbelastung sind für das Jahr 2023 entsprechend gebildet worden.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 101,2 setzen sich wie folgt zusammen:

Geschäftsjahr
TEUR
Überstunden 8,5
Resturlaub 5,4
Boni 39,3
Aufbewahrungspflichten 1,0
Übrige 46,8
101,2

Verbindlichkeiten

Einen Überblick über die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gibt folgender Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeiten
Gesamtbetrag < 1 Jahr 1- 5 Jahre > 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 256.955,97 256.955,97 0,00 0,00
(370.341,53) (370.341,53)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.390.143,37 8.390.143,37 0,00 0,00
(17.908.822,78) (17.908.822,78)
Sonstige Verbindlichkeiten 349.802,33 349.802,33 0,00 0,00
(690.910,08) (609.910,08)
8.996.901,67 8.996.901,67 0,00 0,00
(Vorjahr) (18.889.074,39) (18.889.074,39)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten 6.404.299,24 Euro Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (SUMEC Hardware & Tools Co. Limited, Nanjing, China).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern i.H.v. Euro 227.434,73 (im Vorjahr: Euro 598.041,50) enthalten.

Durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Inanspruchnahme dieser Eigentumsvorbehalte wird als gering eingeschätzt.

Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Miete, Kfz-Leasing) in Höhe von Euro 70.302,12.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereich oder geographischen Märkten unterbleibt im Sinne des § 286 Abs. 2 HGB.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 306,01 (Vorjahr: Euro 131.292,47).

Erträge aus Währungsumrechnungen sind in Höhe von Euro 59.642,82 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten.

Von den sozialen Abgaben für Altersversorgung und für Unterstützung sind Euro 283,26 für Altersversorgung (Vorjahr: Euro 106,08).

Außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen ergaben sich im Geschäftsjahr nicht.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 0,15 (Vorjahr: EUR 155.614,46) enthalten.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von Euro 235.109,00 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten.

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Euro 41.936,35 periodenfremde Aufwendungen (Vorjahr: Euro 16.100,00).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit EUR 179.555,18 verbundene Unternehmen (Vorjahr: Euro 107.338,94).

E. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 22 (im Vorjahr: 20) Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um kaufmännische Arbeitnehmer.

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Roland Menken, Willich.

Der Beruf der Mitglieder der Geschäftsführung entspricht seiner Organstellung als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Muttergesellschaft der MEROTEC GmbH ist die SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd. in Nanjing, China. Das Mutterunternehmen stellt zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss in China auf.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen sind im Geschäftsjahr nicht durchgeführt worden.

Bezüglich der Angabe des Abschlussprüferhonorars wird auf §285 Nr. 17 HGB i.V.m. § 314 Abs.1 Nr. 9 HGB sowie IDW RS HFA 36 verwiesen. Die Angabe entfällt, da die MEROTEC GmbH in den Konzernabschluss der SUMEC Hardware & Tools Ltd., China, einbezogen wird.

F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Die Suez-Kanal Krise hat zunächst keine Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der MEROTEC GmbH. Aktuell kommt es teils zu einer längeren Fahrt der Containerschiffe. Ob dies weiteren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Zukunft hat, bleibt abzuwarten.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestehen nicht.

G. Ergebnisverwendungsvorschlag

Nach § 268 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB beträgt der in den Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag Euro 2.740.440,66. Es ist beabsichtigt den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Willich, den 04. April 2024

MEROTEC GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Roland Menken

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die MEROTEC GmbH, Willich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEROTEC GmbH, Willich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEROTEC GmbH, Willich, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 04. April 2024

DR. WASSERMANN AUDIT GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Dr. Bernd Wassermann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Boris Heller, Wirtschaftsprüfer

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