MEROTEC GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Menken seit 2.3.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SUMEC Energy Holdings Co., Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SUMEC Europe GmbHWillichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtA. Grundlage des Unternehmens Die Firma SUMEC Europe GmbH wurde 2007 gegründet. In den ersten Jahren agierte SUMEC als Handelsgesellschaft im Bereich Gartengeräte und Elektrowerkzeuge mit Baumärkten und Discountern als Kunden in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Ende 2009 begann SUMEC mit dem Handel von Solarmodulen und der Investition in sog. Solarparks. Der Handel mit elektrischen Gartengeräten und Elektrowerkzeugen wird ausschließlich über die ehemaligen Tochtergesellschaften Merotec GmbH und Ga-Po Vertrieb GmbH durchgeführt. Lediglich Altkunden werden in geringem Umfang noch mit derartigen Geräten beliefert. Eine sukzessive Umstellung auf die Firmen Merotec und Ga-Po ist abgeschlossen. Die Muttergesellschaft SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd., Nanjing, hat daher ihre Geschäftsbereiche "Tools" und "Clean Energy" aufgespalten. In diesem Zusammenhang wurde in Nanjing eine neue Gruppenholding gegründet, die Firma "SUMEC Energy Holdings Co. Ltd." Im Rahmen dieser Aufspaltung hat SUMEC Europe GmbH zunächst Ihre Beteiligungen an den Firmen Merotec GmbH, Willich, und GaPo Vetriebs GmbH, Willich, an die SUMEC Hardware & Tools Co. Ltd. verkauft. Nach Veräußerung der Beteiligungen hat die SUMEC Hardware & Tools Co.Ltd., Nanjing, wiederum ihre Beteiligung an SUMEC Europe GmbH an die SUMEC Energy Holdings Co. Ltd., Nanjing, verkauft. Damit war die Aufspaltung in die neuen Geschäftsbereiche abgeschlossen. Der Handel mit Solarmodulen ist im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr stark gesunken. Dies liegt an einer konzerninternen Umstrukturierung bei der Betreuung von Kunden. Kontinuierlich sinkende Preise, teils rückläufige Mengen und ein wiederaufkommender asiatischer Wettbewerb sind die großen Herausforderungen. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, auch vor dem Hintergrund der laufenden Anti-Dumping-Maßnahmen gegen chinesische Module, wurden Modulzukäufe aus anderen asiatischen Ländern, wie z.B. Vietnam, getätigt. B. Geschäftsmodell Die SUMEC Europe GmbH hat in ihrer Funktion als Vertriebsgesellschaft von Phonosolar-Produkten und Solarmodulen eine Sonderstellung. Der Standort der Gesellschaft ist in angemieteten Räumen in Willich. Die Solarmodule werden direkt vom Hafen zu den jeweiligen Kunden transportiert. Im Fokus stehen europäische Kunden, die für ihre Projekte, die notwendigen Solarmodulen benötigen. Auf Grund der vertraglichen Beziehungen mit der Muttergesellschaft SUMEC Clean Energy Holdings Ltd., Nanjing, China, wird eine Kostenübernahme bzw. eine Mindestmarge garantiert, so dass SUMEC Europe GmbH wirtschaftlich kein eigenes Risiko trägt. C. Geschäftsverlauf 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Gesamtjahr 2024 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Positiv trugen dabei vor allem die öffentlichen und - zu einem geringeren Ausmaß - die privaten Konsumausgaben bei. Dies wurde jedoch überlagert von deutlich rückläufigen Anlageinvestitionen sowie einem negativen Impuls vom Außenbeitrag, wobei weitgehend stagnierenden Importen sinkende Exporte gegenüberstanden. Eine konjunkturelle Erholung in Deutschland bleibt auch zum Jahresende 2024 aus. Hohe Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Perspektiven im Inland wie auch im Ausland dämpfen derzeit Nachfrage, Produktion, Investitionen und privaten Konsum. Erst mit klaren Aussichten für die weiteren wirtschafts-, finanz- und geopolitischen Rahmenbedingungen besteht die Chance, dass sich der Attentismus auflöst und die Stagnation einer etwas stärkeren wirtschaftlichen Wachstumsdynamik weicht. Die weltweite Produktion von Industriegütern entwickelt sich nach wie vor verhalten. Zu Beginn des vierten Quartals wurde sie saisonbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vormonat ausgeweitet und lag damit um 1,8 % über dem Vorjahr. Zur Jahreswende senden Frühindikatoren für die Industrieproduktion eher negative Signale. Der Stimmungsindikator von S&P Global ist im Dezember zwar dank einer weiteren Stimmungsaufhellung im Dienstleistungsbereich mit +0,2 Punkten auf 52,6 Punkte leicht gestiegen. In der Industrie fiel der Index dagegen wieder unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Auch der SENTIX-Index, der die Stimmung unter Finanzinvestoren mit Blick auf die Weltkonjunktur widerspiegelt, hat im Januar erneut etwas nachgegeben. Der in den letzten Monaten zu beobachtende Auftrieb bei den Verbraucherpreisen hat sich zum Jahresende fortgesetzt. Die Inflationsrate, also der Anstieg des Niveaus der Verbraucherpreise, ist im Dezember voraussichtlich deutlich auf +2,6 % gestiegen, nachdem die Rate im Oktober +2,0 % und November +2,2 % betragen hatte. Trotz anhaltender wirtschaftlicher Stagnation entwickelt sich der Arbeitsmarkt zum Jahresende vergleichsweise stabil.
(Quelle:https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2025/20250115-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-2025.html#:~:text=Anhaltende%20wirtschaftliche%20Schw%C3%A4che%20zur%20Jahreswende&text=
2. Branche und Wettbewerbssituation Durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes soll der Ausbau der regenerativen Energien beschleunigt werden. Die Novelle sieht unter anderem eine Anhebung der Ausbaupfade, also der Zwischenziele für die zugebaute Leistung von Erneuerbare-Energien-Anlagen, und der Ausschreibungsvolumen für Windkraft- und Solaranlagen vor. Die Forschung befasst sich intensiv mit Energiespeichersystemen, da die erzeugte Energiemenge aus regenerativen Quellen Witterungs bedingt stark schwankt. Eine der vielversprechendsten Zukunftstechnologien ist die Herstellung von Wasserstoff aus Strom, der aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Grüner Wasserstoff soll zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen beitragen. Durch den Emissionshandel und die CO 2 -Bepreisung hat sich die Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen in den vergangenen Jahren verteuert, während bei den erneuerbaren Energien die Stromgestehungskosten gesunken sind. Mit dem im April 2023 erfolgten Atomausstieg und dem Kohleausstieg bis 2038 wird die Konkurrenz, der sich die Branche gegenübersieht, weiter abgeschwächt. Gleichzeitig steigt der Druck, den Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen zu beschleunigen, damit in wenigen Jahren der gesamte Energiebedarf Deutschlands mit erneuerbaren Energien gedeckt werden kann. Da der technologische Fortschritt in den kommenden Jahren für weitere Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen bei den Anlagen dieser Branche sorgen wird und das Ausbauziel für erneuerbare Energien durch das EEG 2023 deutlich angehoben wurde, rechnet IBISWorld für den Zeitraum von 2024 bis 2029 mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 7,2 %. Demnach dürfte sich der Branchenumsatz 2029 auf 119,1 Milliarden Euro belaufen. Auch die Zahl der Branchenakteure und der in dieser Branche Beschäftigten wird voraussichtlich weiter zunehmen. (Quelle: IBISWorld Deutschland Branchenreport "Erneuerbare Energien" aus September 2024) 3. Personal Als reine Vertriebsgesellschaft beschäftigt die Sumec Europe GmbH im Geschäftsjahr 2024 drei Personen am Standort Willich. C. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr um TEUR -19.230,0 auf TEUR 11.580,2 gesunken. Das Anlagevermögen verminderte sich aufgrund von planmäßigen Abschreibungen um TEUR 0,5. Es ergaben sich im Geschäftsjahr keine wesentlichen Investitionen. Zudem sind für das kommende Jahr keine Investitionen, die von Bedeutung wären, geplant. Der Warenbestand an Solarmodulen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -3.726,0 auf TEUR 2.689,2 gesunken. Dieser Rückgang beruht auf einer geplanten Reduzierung der Lagermenge zum Ende des Jahres 2024. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken aufgrund der geringeren Mengen und Preise um TEUR -16.619,3 auf TEUR 3.478,2. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 4.348,6. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Kautionen der Warenkreditversicherer von TEUR 34,9. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme von 8,6% im Vorjahr auf 23,5% im aktuellen Geschäftsjahr gestiegen. Die Steuerrückstellungen sind für das Geschäftsjahr nicht zu bilden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind aufgrund des verminderten Vorratsvermögens um TEUR -17.099,6 auf TEUR 7.752,7 gesunken. Die erhaltenen Anzahlungen berücksichtigen die Anzahlungen für kommende Aufträge. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -30,3 auf TEUR 0,2 ist im Wesentlichen stichtagsbedingter Natur. 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2024 ist der Umsatz im Solargeschäft buchmäßig von TEUR 98.770,9 auf TEUR 16.303,4 gesunken. Aufgrund der gesunkenen Umsatzerlöse ist der Forderungsbestand zum Stichtag auf TEUR 3.478,2 gesunken. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist insbesondere mengenbedingt, da ein wesentlicher Kunde von der Muttergesellschaft betreut wird. Im Jahr 2024 ist durch die wieder vollständig funktionierenden Lieferketten zwischen Asien und Europa die mengenmäßige Versorgung des Marktes weiterhin gewährleistet. Zudem liegt der Fokus innerhalb Europas wieder vermehrt auf erneuerbaren Energien, so dass insbesondere Solarmodule für Großprojekte vermehrt angefragt werden. Die Auftragslage ist im Geschäftsjahr positiv zu bewerten, jedoch konnte die konzerninterne Umstrukturierung im Kundenbereich nicht aufgefangen werden. Einhergehend mit den verminderten Umsatzerlösen, hat sich der Materialaufwand auf TEUR 16.221,9 reduziert. Die fertigen Solarmodule werden direkt aus Asien geliefert. Es besteht hierbei Abhängigkeit zur Muttergesellschaft der SUMEC Energy Holdings Limited, Nanjing, China. Die Personalkosten bewegen sich mit TEUR 211,8 auf dem doppelten Vorjahresniveau und stellen 1,3% der Gesamtleistung dar. Es sind 3 Mitarbeiter beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Erträge bewegen sich auf einem durchschnittlichen Niveau und enthalten teils Kostenerstattungen durch die Muttergesellschaft. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich auf TEUR 200,6 vermindert. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen geht mit dem Rückgang der Geschäftsleistung einher. Das Finanzergebnis konnte aufgrund von Darlehenstilgungen verbessert werden. Der gemäß Intercompany-Vertrag zugesicherte Ertrag durch Cost Plus und garantierte Mindestmarge ist unverändert gegeben. Die Steuerquote des Unternehmens beträgt 31,8% (Vorjahr: 31,0%). Wesentliche Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen nicht im Geschäftsjahr. Das Geschäftsjahr 2024 schließt mit einem Gewinn in Höhe von rd. TEUR 68,8 ab. 3. Finanzlage Die positiven Cashflows aus Geschäftstätigkeit sowie aus Investitionstätigkeit reichten nicht aus, um den negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zu finanzieren. Darüber hinaus wurde Liquidität abgebaut. Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 859,7, der aus liquiden Mitteln resultiert. Die möglichen Kontokorrentkreditlinien sind nicht in Anspruch genommen worden, zudem bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Wesentliche außerbilanzielle Verpflichtungen bestehen im Geschäftsjahr nicht. Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind als sicher zu bewerten. Durch die cost-plus Vereinbarung mit der chinesischen Muttergesellschaft ist stets eine positive Marge zu erwarten. 4. Gesamtbeurteilung des Geschäftsverlaufs Das Geschäftsvolumen bei Solarmodulen ist auf einem immer noch hohen Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein starker Rückgang der Umsatzerlöse. Dies beruht im Vergleich zum Vorjahr vor allem darauf, dass im Konzern Umstrukturierungen der Kundenbetreuung vorgenommen worden sind. Hierbei wird ein Großkunde durch die Muttergesellschaft betreut und nicht mehr durch die SUMEC Europe GmbH. Wesentliche Veränderungen der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wie die Nah-Ost-Krise im Geschäftsjahr 2024 sind nicht spürbar gewesen, sie sind jedoch mit Blick in die Zukunft eine Herausforderung. Unter Berücksichtigung der Branchenentwicklung im Jahr 2024 kann ein immer noch wachsender Trend zu grüner Energie in Europa verzeichnet werden. Festzuhalten bleibt auch, dass das Geschäftsjahr unter wesentlichen Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der SUMEC Gruppe beeinflusst war. Zudem haben sich die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nur leicht im Vergleich zum Vorjahr verändert und sind insbesondere unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage als kompliziert anzusehen. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres jedoch nicht zufrieden, was insbesondere am steigenden Wettbewerb und der Neuausrichtung der Gesellschaft liegt. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die Prognose des Vorjahres konnte nicht eingehalten werden. So sind die Umsatzerlöse statt der geplanten 15% um mehr als 83% rückläufig gewesen. Diese Entwicklung ist u.a. durch erhöhten Marktwettbewerb und konservative, abwartende Haltung von Großkunden gegenüber Änderungen der europäischen Energiepolitik zu erklären. Für das Jahr 2025 wird ein Umsatzplus von rd. 10% im Solarbereich im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahres geplant. Zudem ist geplant, die Aufwendungen auf einem niedrigeren Niveau zu halten. Dieses geht einher mit einer stabilisierten Wirtschaftslage in Europa. Zudem wird durch das Vorantreiben der erneuerbaren Energie und der angestrebten unabhängigen Energieversorgung die Prognose des Umsatzwachstums unterstützt. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromnetze sehr viel mehr Fahrt aufnehmen. Bis 2030 soll der Bruttostromverbrauch zu mindestens 80 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Ihr Anteil muss sich also innerhalb von weniger als zehn Jahren fast verdoppeln. Wind- und Solarenergie müssen dreimal schneller als bisher ausgebaut werden - zu Wasser, zu Land und auf dem Dach. (Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/energiewende-beschleunigen-2040310) Die Zusammenarbeit mit Distributoren in europäischen Nachbarländern oder in Europa bringt weiter positive Effekte, die die finanziellen Leistungsindikatoren voraussichtlich positiv beeinflussen. Wesentliche Investitionen sind im Jahr 2025 nicht geplant. Die Auftragslage ist als zufriedenstellend anzusehen. 2. Risikobericht Das Risikomanagement wird weiterhin von der Muttergesellschaft in Nanjing (China) gesteuert. Alle wesentlichen Verträge werden von China aus einer Risikokontrolle unterzogen. Ein besonderes Währungsrisiko besteht nicht, da etwaige Währungsrisiken aufgrund der Kostenübernahmevereinbarung von der Muttergesellschaft getragen werden. Auch das Forderungsrisiko ist durch die Muttergesellschaft abgesichert, teilweise auch noch durch eine konzerneigene Kreditversicherung gedeckt. Ein Risiko aus der aktuellen Suez-Kanal Krise bleibt für die SUMEC Europe GmbH abzuwarten. Die Handelswege könnten sich verlängern, wodurch Aufträge nicht rechtzeitig bedient werden könnten. Dieses Risiko kann mit einer höheren Lagerhaltung entgegengewirkt werden. Da die Waren direkt aus Asien geliefert werden, bleibt ein Restrisiko vorhanden. Es wird damit gerechnet, dass dieses Risiko in den kommenden zwei Jahren weiterhin Bestand hat. Bestandsgefährdende Risiken bestehen zum Abschlussstichtag sowie im kommenden Jahr nicht, da die Gesellschaft aufgrund der Verträge innerhalb des Konzerns vor Verlusten geschützt ist. 3. Chancenbericht Die Chancen im Solarmodulmarkt sind für SUMEC Europe GmbH vorsichtig positiv zu beurteilen. Es besteht weiterhin ein Preisdruck in der Branche. Bis 2030 sollen 80 % des Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Ausbau von Erneuerbare-Energien-Anlagen in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben werden. Besonders großes Potenzial besteht in diesem Zusammenhang in den Bereichen Windenergie und Photovoltaik. Gleichzeitig laufen allerdings in den kommenden Jahren immer mehr Förderungen von Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen an Land aus, da der Förderzeitraum von 20 Jahren zu Ende ist. In der Folge dürften viele Anlagen abgebaut werden, wodurch das Repowering von Windkraftanlagen, also das Ersetzen alter Anlagen durch neue, effizientere Modelle, an Bedeutung gewinnen wird. Da neue Anlagen jedoch in der Regel höher sind als ältere Modelle und deshalb beispielsweise einen größeren Mindestabstand zu Wohngebieten einhalten müssen, können sie in vielen Fällen nicht an den alten Standorten errichtet werden. Aus diesem Grund müssen, damit die gesamte installierte Leistung der Windkraft an Land merklich gesteigert werden kann, in Zukunft sogar deutlich mehr Anlagen als in den letzten Jahren zugebaut werden. 4. Nachtragsbericht Hinsichtlich der Angaben zum Nachtragsbericht wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen. E. Sonstige Angaben Das Geschäftsmodell der Gesellschaft ist vertrieblicher Natur. Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben. Weitere Niederlassungen neben der in Willich bestehen nicht. Da es sich bei der Sumec Europe GmbH um ein nicht börsennotiertes Unternehmen handelt, ist im Sinne des § 289f Abs. 2 Nr. 4 HGB auf die Angabe der Frauenquote verzichtet worden. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Grundsätzliches zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes unter Beachtung der Regelungen im Gesellschaftsvertrag aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft i. S. d. §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wählte die Gesellschaft das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 265, 266 und 275 Abs. 2. HGB. Die Vermögens- und Schuldposten sowie die Aufwendungen und Erträge sind den einzelnen Posten des Jahresabschlusses entsprechend zugeordnet worden. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB. Die Bewertung der einzelnen Bilanzposten richtet sich im Einzelnen nach folgenden Grundsätzen: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter bzw. betriebsgewöhnlicher Abschreibungen angesetzt. Bei Zugängen des Geschäftsjahres werden die Abschreibungen zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgte die Abschreibung linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren. Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, der jeweiligen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 13 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Einzelwert bis zu EUR 800,00 sind im Zeitpunkt des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben worden. Dies entspricht auch den betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten. Bei den Vorräten sind die Waren zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen. Sofern Forderungen zweifelhaft sind, wurde eine Einzelwertberichtigung vorgenommen. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Stichtagkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden zu dem nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Umsatzerlöse sind um Erlösschmälerungen gekürzt. Die Umsatzerlöse werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 268 Abs. 2 HGB ist - einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen - als Anlage zum Anhang gesondert dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne des § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB sind im Geschäftsjahr nicht vorgenommen worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenstände sind solche mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von Euro 34.960,06 (im Vorjahr: Euro 334.960,06) enthalten. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht. Außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB sind im Geschäftsjahr nicht vorgenommen worden. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die voraussichtlichen Steuerzahlungen für das Jahr 2024. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Einen Überblick über die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gibt folgender Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten 4.124.597,23 Euro Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (Sumec Energy Holdings Limited, China). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern i.H.v. Euro 5.718,37 (im Vorjahr: Euro 996,16) enthalten. Durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch üblichen Eigentumsvorbehalt gesichert. Die Inanspruchnahme dieses Eigentumsvorbehalts wird als gering eingeschätzt. Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Miete, Kfz-Leasing) in Höhe von TEUR 35 (im Vorjahr: TEUR 10) D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereich oder geographischen Märkten unterbleibt im Sinne des § 286 Abs. 2 HGB. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 8.855,38 (Vorjahr: Euro 0,00). Erträge aus Währungsumrechnungen sind in Höhe von Euro 806,12 (im Vorjahr: Euro 3.215,00) enthalten. Von den sozialen Abgaben für Altersversorgung und für Unterstützung sind Euro 319,08 für Altersversorgung (Vorjahr: Euro 319,08). Außerplanmäßige Abschreibungen im Anlagevermögen ergaben sich im Geschäftsjahr nicht. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 263,80 (im Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von Euro 0,00 (im Vorjahr: Euro 1.573,38) enthalten. Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Euro 10.273,66 periodenfremde Aufwendungen (im Vorjahr: Euro 23.510,35). Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit EUR 0,00 verbundene Unternehmen (im Vorjahr: Euro 0,00). E. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 3 (im Vorjahr: 1) Arbeitnehmer beschäftigt. Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2024 Herr Roland Menken, Willich. Der Beruf der Mitglieder der Geschäftsführung entspricht seiner Organstellung als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Muttergesellschaft der SUMEC Europe GmbH ist die SUMEC Energy Holdings Co. Ltd. in Nanjing, China. Das Mutterunternehmen stellt zum 31. Dezember 2024 einen Konzernabschluss in China auf. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen sind im Geschäftsjahr nicht durchgeführt worden. Bezüglich der Angabe des Abschlussprüferhonorars wird auf §285 Nr. 17 HGB i.V.m. § 314 Abs.1 Nr. 9 HGB sowie IDW RS HFA 36 verwiesen. Die Angabe entfällt, da die SUMEC Europe GmbH in den Konzernabschluss der SUMEC Energy Holdings Ltd., China, einbezogen wird. F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Die anhaltende Ukraine-Krise sowie die steige Inflation hat zunächst keine Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der SUMEC Europe GmbH. Aktuell kommt es jedoch wieder zu einem Preiskampf auf dem Markt für Solarpanel-Anbieter. Insbesondere aus Asien steigt die Menge an Anbietern. Inwieweit dieser Preiskampf weiteren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Zukunft hat, bleibt abzuwarten. Zudem ergeben sich aktuelle Spannungen im Bereich des Nahen Ostens und anbahnende Handelskriege zwischen Asien und Amerika. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestehen nicht. G. ErgebnisverwendungsvorschlagNach § 268 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB beträgt der in den Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag Euro 2.633.201,37. Es ist beabsichtigt den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Anlage zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens 01.01.2024 - 31.12.2024
Bericht des AufsichtsratsEs besteht kein Aufsichtsrat. sonstige Berichtsbestandteile
Willich, den 17. März 2025 SUMEC Europe GmbH Die Geschäftsführung Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 19.05.2025 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die SUMEC Europe GmbH, Willich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SUMEC Europe GmbH, Willich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SUMEC Europe GmbH, Willich, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 17. März 2025 DR.
WASSERMANN AUDIT GMBH
Dr. Bernd Wassermann, Wirtschaftsprüfer Dr. Boris Heller, Wirtschaftsprüfer |
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