Kommunaltechnik Segler GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günter Schug seit 12.10.2009 | Vorstandsmitglied |
Ralf Okonnek seit 29.7.2008 | Vorstandsmitglied |
Michaela Münnig seit 29.7.2008 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ESKA Implants AGLübeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2009 Die Gesellschaft war im Bereich der Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Implantaten und anderen medizinischen Erzeugnissen tätig. Sie war ein international operierendes Unternehmen auf dem Gebiet der Endoprothetik. Die Gesellschaft hat seit 2008 stark sinkende Umsätze zu verzeichnen. Bereits 2007 konnte nur ein geringfügig positives Jahresergebnis erzielt werden. In den Jahren 2008 und 2009 war das Jahresergebnis im erheblichen Umfang negativ. Die vom Vorstand vorgenommenen Umstrukturierungsmaßnahmen, unter Einbeziehung einer Unternehmensgesellschaft, die ein umfangreiches Sanierungskonzept erarbeitete, führten nicht zum gewünschten Erfolg. Im Ergebnis stellte die Gesellschaft, vertreten durch den Vorstand, am 27. Januar 2010 den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. II. Lage des Unternehmens Aufgrund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird auf eine Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verzichtet. Das Jahresabschluss 2009 ist stark beeinflusst durch die Auswirkungen der Abkehr von der Going-Concern-Prämisse. Außerordentliche Abschreibungen haben daraufhin das Ergebnis in Höhe von T€ 15.357,4 beeinflusst. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Am 30. März 2010 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Aussichten auf eine langfristige Fortführung des Unternehmens bestehen nicht, da die Gesellschaft weder über ausreichend Eigenkapital verfügt noch in der Lage ist, Fremdkapital zu erlangen. II. Prognosebericht Mit Vertrag vom 31. März 2010 wurden Teile des Geschäftsbetriebs an einen Investor veräußert. Dieser sogenannte Asset-Deal führte zu einem Verkaufserlös von T€ 4.779. Im Rahmen des Asset-Deals hat sich der Käufer verpflichtet, mindestens 93 Arbeitnehmern ein Angebot auf Begründung eines neuen Arbeitsplatzes zu unterbreiten.
Lübeck, den 11. November 2010 Dr. Klaus Pannen, Insolvenzverwalter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 266 I, 276, 288 HGB) wurden -soweit zulässig- in Anspruch genommen. Gemäß § 264 HGB i. V. m. § 267 HGB ist die Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres 2009 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat am 27. Januar 2010 beim Amtsgericht Lübeck die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Mit Beschluss des Amtsgerichts Lübeck vom 27. Januar 2010, 12:00 Uhr wurde Herr Dr. Klaus Pannen, geschäftsansässig Neuer Wall 25 / Schleusenbrücke 1, 20354 Hamburg, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Auf Beschluss des Amtsgerichts Lübeck ist am 31. März 2010 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der ESKA Implants AG i.I. eröffnet worden. Der Geschäftsbetrieb wurde eingestellt. Die Gesellschaft ist auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Klaus Pannen bestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung des Vermögens erfolgte zu Liquidationswerten. Auf Grund fehlender Nachweise konnten Sachverhalte teilweise nicht vollständig aufgeklärt werden. Die Wertansätze wurden insoweit geschätzt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden auf die Liquidationswerte vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150,00 wurden gemäß § 6 II 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden mit dem Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres. Die Umrechnung von Bankguthaben in fremder Währung erfolgt mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. € 277.025,14 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 272). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. IV. Sonstige Angaben Innerhalb der Bilanz fanden Änderungen des Ausweises statt, die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Auf die Angaben zu der durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen (§ 285 Abs. 1 Nr. 7 HGB) sowie auf die Angabe zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Abs. 1 Nr. 3 HGB) wurde auf Grund der Insolvenz der Gesellschaft verzichtet. Vorstand: Günter Schug (Vorsitzender), Lübeck Rolf Wolfgang Okkonek, Lübeck Aufsichtsrat Dr. Hans Grundei (Vorsitzender) Insolvenzverwalter: Dr. Klaus Pannen, Hamburg (seit 31. März 2010) Die Angabe der Vergütung des Vorstands unterbleibt gem. § 286 IV HGB.
Lübeck, den 11. November 2010 Dr. Klaus Pannen, Insolvenzverwalter Der Jahresabschluss zum 31.12.2009 ist auf der Gesellschafterversammlung durch den Insolvenzverwalter Dr. Klaus Pannen am 31. März 2011 festgestellt worden. Anlagespiegel
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