LSM Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Walter seit 20.1.2026 | Geschäftsführer |
Yvonne Thiele seit 15.6.2021 | Prokura |
Christoph Helmut Schröder seit 19.2.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
C******** H***** S******* | 17.37% |
F**** H***** | 10.38% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 55.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Life Systems Medizintechnik-Service GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Life Systems Medizintechnik- Service GmbH, MönchengladbachA. Geschäft und Rahmenbedingungen Die Life Systems Medizintechnik-Service GmbH (Life Systems) erbringt Perfusions- und sonstige dazu additive Dienstleistungen in den führenden deutschen Herzzentren. Zu den Aufgaben gehören die Bereitstellung von hochqualifiziertem und spezialisiertem Personal, die Lieferung von qualitativ hochwertigen Verbrauchsmaterialien und die Zurverfügungstellung von adäquaten Maschinen und Ausrüstung. Die Dienstleistungsverträge im Rahmen der Vollversorgung werden für die Dauer von drei bis fünf Jahren abgeschlossen. Diese können nach dieser Vertragslaufzeit - je nach Vertragsgestaltung - verlängert oder im Rahmen einer neuen öffentlichen Ausschreibung neu vergeben werden. Die Life Systems ist völlig herstellerunabhängig in der Auswahl von Investitionsgütern oder Einmalmaterialien. In Deutschland ist die Life Systems der größte Arbeitgeber für Kardiotechniker. B. Wirtschaftsbericht Das Geschäftsjahr 2023 zeichnete sich im Wesentlichen durch folgende Ereignisse aus: - Die erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen zur Neuordnung der Gesellschafterstruktur mündeten in einem Einstieg der Firma Comprehensive Care Services, Inc. (USA) als neue Mehrheitsgesellschafterin der Life Systems im 4. Quartal 2023. - Die Reisekosten und Aufwendungen für Messen/Kongresse stiegen - nach der Corona bedingten Pause in den zurückliegenden Jahren - wieder auf "Normalniveau". Zusätzliche Ausgaben in diesem Bereich waren bedingt durch die Intensivierung der Trainingsmaßnahmen und die Reiseaktivitäten in Richtung USA. - Die Fallzahlen in den meisten Kundenkliniken bewegten sich auf dem erwarteten Niveau für den Bereich der HLM Einsätze. Die ECMO Einsätze stabilisierten sich, liegen aber natürlich weiter hinter den Rekordwerten während der Corona Phase. - Die Beschaffungskosten stiegen deutlich - einerseits bedingt durch die allgemeine Preisentwicklung, andererseits durch die Mehraufwendungen der Hersteller im Rahmen der Medical Device Regulation (MDR) sowie die Verknappung des Angebots. Zugleich traten immer häufiger Lieferschwierigkeiten für einzelne Produktgruppen bei unterschiedlichen Lieferanten auf. - Die anstehenden Neuverhandlungen mit zentralen Kunden verzögerten sich zum Teil erheblich und konnten teilweise auch in 2023 noch nicht abgeschlossen werden. Dadurch verzögerten sich einerseits geplante Neuinvestitionen - aber auch entsprechende geplante Umsatzsteigerungen. Die Life Systems erzielte in 2023 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 774 welches das Niveau des Vorjahres (TEUR 886) deutlich unterschreitet. I. Ertragslage 1. Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatz und Ergebnis nach Steuern, die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten Leistungsindikatoren darstellen. Die Umsätze der Life Systems entwickelten sich wie folgt, womit die Gesellschaft unter den Erwartungen des Vorjahres blieb:
Die Materialaufwandsquote hat sich im Berichtsjahr von 44,6 % auf 41,9 % verringert. Die Personalaufwandsquote stieg von 41,8 % auf 43,9 % an. Das Ergebnis nach Steuern sank von TEUR 886 auf TEUR 774, wobei die schon reduzierte Ertragserwartung nicht erreicht wurde. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 762 (i. Vj. TEUR 880) ab. II. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich in 2023 von TEUR 7.772 auf TEUR 7.736 leicht verringert. Die Investitionen in Sachanlagen der Gesellschaft beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 428. Es handelte sich hierbei im Wesentlichen um den Erwerb von medizinischen Geräten für den Einsatz in Kliniken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt um TEUR 170. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um TEUR 45. Die aufgelaufenen Gewinnvorträge wurden im Jahresverlauf zum überwiegenden Teil an die (Alt-)Gesellschafter ausgeschüttet. Bei nur leicht verringerter Bilanzsumme stieg die Eigenkapitalquote dennoch von 40,7 % auf 44,3 %. Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Verpflichtungen gegenüber dem Personal. Die Fremdfinanzierung erfolgt über die Hausbanken; zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 2.734 (i. Vj. TEUR 2.390) auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt. Konditionen und Umfang der Kontokorrentlinien sind weiterhin sehr positiv zu bewerten. Die Finanzmittelausstattung ist in Kombination mit den zur Verfügung stehenden Kontokorrentlinien - die nur selten in Anspruch genommen werden - in Höhe eines durchschnittlichen Monatsumsatzes unverändert sehr entspannt und auch perspektivisch ausreichend für die angestrebte, unverändert expansive Entwicklung. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. C. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Wir weisen darauf hin, dass es sich im Folgenden um zukunftsbezogene Aussagen handelt, die von den tatsächlich eintretenden Ereignissen abweichen können. I. Risiken 1. In regelmäßigen Planungs- und Steuerungsrunden des Managements werden auch Risiken besprochen. Identifizierte Risiken werden regelmäßig von den Risikoverantwortlichen überprüft und gegebenenfalls bewertet. Diese sind absteigend in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft aufgeführt: Die Nachwuchssicherung ist nach wie vor von elementarer Wichtigkeit, um die Versorgungssicherheit zu garantieren und weitere Umsatzpotenziale heben zu können. Neben den bereits laufenden Ausbildungsprogrammen sind wir mit einer weiteren universitären Einrichtung im Gespräch für ein zusätzliches Ausbildungsprogramm. Der Preisanstieg und die zunehmende Verknappung des Angebots bei kardiotechnischen Verbrauchsartikeln erreichten in 2023 eine neue Dimension. War es in der Vergangenheit in der Regel möglich, bei Preiserhöhungen eines Lieferanten auf Ersatzprodukte eines Wettbewerbers zu wechseln, ist diese Möglichkeit kaum noch gegeben. Intensive Verhandlungen mit den jeweiligen Herstellern wurden aufgenommen, um langfristige und planbare Preisentwicklungen als Basis zu erreichen. Die Mehrzahl der Kunden - vor allem die Universitätskliniken - sind aktuell in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Dies erschwert die Verhandlungen gerade wegen der notwendigen Preisanpassungen. Besondere Forderungsausfallrisiken werden für die Gesellschaft aber weiterhin nicht gesehen. II. Chancen Der Einstieg von Comprehensive Care Services, Inc. (CCS) wurde von der Geschäftsführung vor allem deshalb unterstützt, weil er die Möglichkeit bietet, einer Reihe von Risiken entgegenzuwirken und zusätzliche Chancen für ein verstärktes Wachstum in der Zukunft bietet. Im Einzelnen sehen wir folgende Chancen: Einkauf: Die Lieferantenstruktur von CCS ähnelt der von Life Systems stark. Das gemeinsame Einkaufsvolumen ist für diesen speziellen Sektor wahrscheinlich weltweit einzigartig. Gemeinsam geführte Verhandlungen werden zum Ziel haben, den Preisanstieg zu dämpfen, die Einkaufskonditionen gegenüber anderen Marktteilnehmern zu optimieren und vor allem im Hinblick auf die Versorgungssicherheit deutliche Fortschritte zu erzielen. Personal: CCS verfügt - anders als Life Systems - über eine hinreichende Versorgung mit Nachwuchskräften und über ein umfangreiches regelmäßiges Trainingsprogramm für alle beschäftigten klinischen Mitarbeiter. Hier werden wir versuchen, auch die Attraktivität des Berufsbildes insgesamt und insbesondere der Tätigkeit bei Life Systems durch eine internationale Kooperation zu erhöhen. Wachstum: Durch den Einstieg von CCS sehen wir diverse neue Möglichkeiten für ein künftiges Wachstum. Dies reicht von neuen strategischen Partnerschaften mit (z.T. neuen) Lieferanten über die internationale Expansion (erste Schritte wurden in Italien begonnen) bis hin zur Ausweitung der Dienstleistungen im Bereich der Datensammlung/-analyse (ORRUM). Vieles davon bedarf intensiver Vorarbeit und wird daher eher mittelfristig Früchte tragen. Einige Aktivitäten sollten aber bereits in 2024 erste Erfolge zeigen. Neu hinzugekommen ist die Idee, die Services von Life Systems mit den Technischen Services der Firma Meditec (Remscheid) zu kombinieren und unter neuem Label (All for Perfusion (A4P)) anzubieten. Dieser Ansatz stieß auf so großes Interesse, dass final entschieden wurde, dafür eine eigenständige Gesellschaft - als Joint Venture - mit Mehrheitsbeteiligung der Life Systems zu gründen. Auch dies bietet weiteres Umsatzpotenzial in einem ansonsten stagnierenden Markt. III. Prognose Wir erwarten für 2024 deutliche Umsatzsteigerungen. Haupttreiber sind dabei vor allem die nun geplanten Investitionen für die neu verhandelten Verträge. Das geplante Ergebnis nach Steuern wird ebenfalls deutlich über dem Vorjahr liegen, aber noch nicht an das Rekordergebnis von 2021 heranreichen. Für 2024 erwarten wir keine belastenden Sondereffekte. Zusammenfassend stellen wir fest, dass für den Zeitraum der nächsten zwölf Monate keine absehbaren Risiken bestehen, die eine Bestandsgefährdung oder eine wesentliche Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage zur Folge haben könnten.
Mönchengladbach, den 14. Juni 2024 Life Systems Medizintechnik-Service GmbH gez. Holger Heemels, Geschäftsführer gez. Christoph Schröder, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Life Systems Medizintechnik-Service GmbH, Mönchengladbach1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist beim Handelsregister B des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HRB 13631 registriert. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, auf linearer Basis ermittelte Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen zwei und fünf Jahren. Die Sachanlagen werden mit Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige, auf linearer Basis ermittelte Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauern der technischen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen zwischen drei und 20 Jahren. Selbstständig nutzbare geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden in einem sogenannten GWG-Sammelposten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Waren erfolgt zum gleitenden Durchschnitt oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Der Ansatz geleisteter Anzahlungen erfolgt zum Nennwert. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen auf individuell ermittelte Einzelrisiken. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen sind nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung so bemessen, dass sie allen voraussichtlichen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken in Höhe des Erfüllungsbetrags Rechnung tragen. Rückstellungen werden bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger nicht abgezinst. Alle Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird durch den folgenden Bruttoanlagenspiegel dargestellt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind vollumfänglich und unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig mit Ausnahme von sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 30 (i. Vj. TEUR 30). Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 256 und ist voll eingezahlt. Das Eigenkapital entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, vom Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 762 eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 380 vorzunehmen und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen von TEUR 310 (i. Vj. TEUR 359), ausstehende Lieferanten-Rechnungen von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 59) und ausstehende Berufsgenossenschaftsbeiträge von TEUR 48 (i. Vj. TEUR 48). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten gibt der folgende Verbindlichkeitenspiegel wieder:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 526 (i. Vj. TEUR 550) durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Geräte gesichert. Umsatzerlöse Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse zu ca. 99 % im Inland. 4. Sonstige Angaben Geschäftsführung Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern der Gesellschaft bestellt: - Herr Holger Heemels, Geschäftsführer, Schwalmtal - Herr Christoph Schröder, Geschäftsführer, Krefeld Beide Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB. Personalbestand Unsere Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 121 Angestellte, davon 18 Verwaltungsmitarbeiter(innen). Konzernzugehörigkeit Die Anteile an der Gesellschaft werden zu 54,9 % von der CCS Life Systems, LLC, USA, und zu 45,1 % von der LSM Beteiligungs GmbH, Mönchengladbach, gehalten. Über die CCS Life Systems, LLC wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Comprehensive Care Services, Inc., USA, einbezogen, die den Abschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen aufstellt. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte bzw. sonstigen finanziellen Verpflichtungen unserer Gesellschaft betragen TEUR 2.813 (i. Vj. TEUR 1.434). Sie entfallen in voller Höhe auf Leasing- und Mietverträge und Wartungsverträge, die aus wirtschaftlichen Gründen eingegangen werden. Risiken liegen in den tatsächlichen oder potenziellen Abflüssen liquider Mittel; Vorteile in der (Weiter-)Nutzung der Vertragsgegenstände.
Mönchengladbach, den 14. Juni 2024 Life Systems Medizintechnik-Service GmbH gez. Holger Heemels, Geschäftsführer gez. Christoph Schröder, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Life Systems Medizintechnik-Service GmbH, Mönchengladbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Life Systems Medizintechnik-Service GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Life Systems Medizintechnik-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. 1. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 1. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 14. Juni 2024 KPMG
AG
gez. Obergarz, Wirtschaftsprüfer gez. Offermann, Wirtschaftsprüferin |
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